Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 43445
Vorher
Lippold Beteiligungs GmbH
Eingetragen
14.1.1971
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
der Handel, die Projektierung, die Herstellung, die Reparatur und der Service von industriellen Ausrüstungen aller Art, insbesondere in den Bereichen der Antriebs- und Dichtungstechnik sowie der Hydraulik und der Pneumatik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerrit Lamché
seit 29.5.2024
Geschäftsführer
Christian Teiken
seit 25.8.2022
Prokura
Maik Tetzke
seit 25.8.2022
Prokura
Johann Harms
seit 25.8.2022
Geschäftsführer
Thorsten Kube
seit 8.7.2013
Geschäftsführer
Heino Harms
seit 22.4.2002
Geschäftsführer
Christof Lippold
seit 22.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lippold Verwaltungs GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lippold GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der Lippold GmbH umfasst die Geschäftsfelder Produktionsverbindunghandel, technische Dienstleistungen mit den Schwerpunkten Reparatur und Service, sowie Engineering und Anlagenbau. Das Produktportfolio orientiert sich an der Optimierung der Wertschöpfungskette einer Vielzahl von Branchen mit unterschiedlichsten technischen Problemstellungen. Das breite Leistungsspektrum reicht von der Lieferung von Produkten für die Instandhaltung und Reparatur, über die Dienstleistung für Wartung und Service bis zur Konstruktion von technischen Lösungen und deren Umsetzung in Form von Aggregaten und Anlagen. Unsere vielfältige Produktpalette und Dienstleistungen adressieren technische Herausforderungen und liefern optimierte Lösungen für hydraulische und pneumatische Anwendungen, Mechatronik, Steuerungstechnik, und Automatisierungstechnik.

Im Berichtsjahr 2023 erfolgten umfassende Investitionen in den Maschinenpark, die Planung und Konzeption einer umfassenden Modernisierung und Überarbeitung der IT- und Softwarelandschaft sowie der damit zusammenhängenden Prozesse und der Aufbau des Vertriebskanals eCommerce für den Produktionsverbindungshandel.

Der geographische Schwerpunkt der geschäftlichen Aktivitäten befindet sich weiterhin in der norddeutschen Tiefebene. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lippold Sealing Technologies GmbH erfolgt die regionale Marktbearbeitung in der Fläche aus fünf Standorten heraus. Aufgrund der Spezialisierung in einer Reihe von Branchen werden jedoch auch zunehmend Kunden außerhalb des angestammten Verkaufsgebiets betreut.

Die Lippold Sealing Technologies GmbH operiert im Bereich der Dichtungstechnik global vom Standort Hamburg aus.

Als Muttergesellschaft bietet die Lippold Verwaltungs GmbH & Co KG zentrale Dienstleistungen für ihre Tochtergesellschaften an, einschließlich IT, Finanzwesen, Personalmanagement und Flottenmanagement.

Umweltschutz bleibt prioritär; auch bei dem geringen Volumen von Gefahrgütern und wassergefährdenden Stoffen sind alle Richtlinien erfüllt.

Forschung und Entwicklung

Als industrieller Dienstleister unterhält Lippold keine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung. Auftrags- und projektbezogen werden in Einzelfällen technische Lösungen und Produkte neu entwickelt und gefertigt.

Im Rahmen des QM-Systems werden Prozessabläufe den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und verbessert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine grundsätzlichen Neuerungen der aktuellen Prozesslandschaft gegeben.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 stand für die deutsche Wirtschaft im Zeichen einer schwierigen Balance zwischen den Auswirkungen globaler Krisen und dem Streben nach Stabilisierung. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete einen Rückgang um 0,3 % - ein deutlicher Kontrast zum Wachstum des Vorjahres. Die anhaltenden Folgen des Ukraine-Krieges, eine schwächere globale Konjunktur sowie gestiegene Energiepreise belasteten die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich. Gleichzeitig blieb die Inflationsrate auf einem hohen Niveau und beeinträchtigte die Kaufkraft der Verbraucher nachhaltig. Besonders betroffen waren einkommensschwächere Haushalte, bei denen der Anteil der Ausgaben für Grundbedürfnisse wie Energie und Lebensmittel stark anstieg.

Auf internationaler Ebene verstärkten sich protektionistische Maßnahmen und Handelskonflikte, was die Exportnation Deutschland zusätzlich belastete. Der Außenhandel schrumpfte, und die Exporte gingen um 2,2 % zurück. Gleichzeitig sorgten steigende Zinsen für eine geringere Investitionsbereitschaft, insbesondere im Unternehmenssektor. Trotz dieser Herausforderungen blieb die deutsche Wirtschaft resilient, insbesondere durch die robuste Binnenkonjunktur und die relativ stabile Beschäftigungssituation.

Branchenspezifische Entwicklungen

Industrie und verarbeitendes Gewerbe

2023 war die Industrie, traditionell das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, mit hohen Energiekosten und geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Energieintensive Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie gerieten unter Druck. Während die Nachfrage nach E-Fahrzeugen stieg, belasteten Lieferkettenprobleme und Rohstoffmangel den Automobilsektor. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe sank um 1,0 %, während Digitalisierung und Automatisierung als Investitionsschwerpunkte vorangetrieben wurden.

Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft litt unter steigenden Materialkosten, hohen Zinsen und einer schwachen Nachfrage, was 2023 zu einem Umsatzrückgang von 2,5 % führte. Besonders der Wohnungsbau war betroffen, während Sanierungs- und Modernisierungsprojekte von Förderungen profitierten. Kleine Bauunternehmen waren vermehrt von Insolvenzen betroffen.

Dienstleistungssektor

Der Dienstleistungssektor zeigte ein gemischtes Bild: Der IT-Sektor profitierte von der Digitalisierung und steigender Nachfrage nach Cybersicherheit, während Gastgewerbe und Einzelhandel unter Kaufzurückhaltung und hohen Lebenshaltungskosten litten.

Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt blieb robust, mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 % im November 2023. Kurzarbeit nahm in einigen Branchen zu, während der Fachkräftemangel, insbesondere im Gesundheits- und IT-Bereich, zu verstärkten Ausbildungsinitiativen führte.

Energie und Nachhaltigkeit

Die Energiewende stand im Fokus: Der Ausbau erneuerbarer Energien wurde forciert, und neue EU-Regularien verpflichteten Unternehmen zur CO 2 -Reduktion. Energieintensive Branchen investierten in nachhaltige Technologien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Ausblick auf 2024

Für das Jahr 2024 wird ein moderates Wachstum von 0,3 % prognostiziert. Positive Impulse werden von einer leichten Erholung der globalen Konjunktur sowie von staatlichen Investitionen in die Infrastruktur erwartet. Die Digitalisierung und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben zentrale Wachstumstreiber. Der Konsum dürfte sich jedoch nur langsam erholen, da die Inflation weiterhin spürbar bleibt.

Herausforderungen werden vor allem in den Bereichen Energiepreise, Fachkräftemangel und geopolitische Spannungen erwartet. Der Bauwirtschaft stehen weitere schwierige Zeiten bevor, während der Dienstleistungssektor, insbesondere in den Bereichen IT und Technologie, voraussichtlich weiterwachsen wird. Insgesamt bleibt das wirtschaftliche Umfeld volatil, aber erste Anzeichen einer Stabilisierung lassen auf eine allmähliche Erholung hoffen.

Geschäftsverlauf

Nach der erfolgreich umgesetzten Umstrukturierung des Jahres 2022 steigerte sich der Umsatz der Lippold GmbH im Jahr 2023 um 15,12 %. Dennoch entsprach die Umsatzentwicklung nach wie vor nicht den Erwartungen. Angesichts der allgemeinen volkswirtschaftlichen und demographischen Entwicklung, dem daraus resultierenden Fachkräftemangel sowie größeren Umstrukturierungsmaßnahmen ist das Wachstum positiv zu werten.

Trotz der Steigerung des Umsatzes stagniert der Rohertrag bei TEUR 11.367 (Vorjahr TEUR 11.331). Dies ist unter anderem auf Änderungen in der Bewertung von Beständen und abgeschlossenen Aufträgen zurückzuführen sowie auf die gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungsmaßnahmen. Eine weitere Rolle spielen gestiegene Kosten.

Das Jahresergebnis i.H.v TEUR -859,- entspricht insgesamt nicht den Erwartungen. Es spiegelt jedoch nicht die operative Entwicklung des Geschäfts und auch nicht die Entwicklung der Ertragslage wider, da das Jahresergebnis u.a. auch durch einmalige Ereignisse belastet wird.

Ertragslage

Die weiter erfolgenden Preiserhöhungen der Lieferanten ohne größere Widerstände an die Kunden weitergegeben werden.

Die Kosten stiegen insgesamt um 8,5 % - insbesondere bedingt durch Investitionen in Digitalisierung, IT-Infrastruktur und Fertigungskapazitäten. Der Personalaufwand stieg durch weitere Einstellungen sowie eine am Tarifabschluss IG-Metall orientierte, allgemeine Gehaltserhöhung um 10 %.

Trotz der neuen schwierigen Rahmenbedingungen durch den russischen Angriffskrieg sowie einer anhaltenden Rezession ist der Geschäftsverlauf und die sich abzeichnende, zukünftige Entwicklung als positiv zu betrachten.

Finanzlage

Die Tilgungsraten der langfristigen Darlehen als auch die Tilgungsraten für das im Jahr 2020 aufgenommene Corona-Darlehen aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 wurden planmäßig gezahlt. Die Gesellschaft konnte Ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtszeitraum nachkommen.

Trotz einer erhebliche Reduzierung von Verbindlichkeiten, sank die Eigenkapitalquote leicht auf 27,3 %. Dies ist insbesondere auf das negative Jahresergebnis zurückzuführen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist durch Abschreibungen und Reduzierung von Ausleihungen um 18,4 % gesunken. Das Umlaufvermögen sank um 11,4 %, die Vorräte nahmen um 7,9 % ab und die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sanken ebenfalls um 25,2 %. Die Bilanzsumme sank um 14,5 %. Diese Veränderungen sind vor allem auf die Reduzierung von Forderungen und Folgen der Umstrukturierung aus 2022 zurückzuführen.

Gesamtaussage

Im Jahr 2023 hat die Lippold GmbH dank ihrer Stellung in einem wachsenden Markt für Automatisierung und Steuerungstechnik sowie ihrer Anpassungsfähigkeit an die Marktbedürfnisse gute Fortschritte erzielt. Durch den Abbau von Instandhaltungsmannschaften bei Kunden konnte Lippold als externer Dienstleister erheblich an Bedeutung gewinnen. Die Investitionen in Digitalisierung und IT-Infrastruktur verschlankt die Prozesse und macht den Geschäftsverlauf transparenter. Mit Blick auf die anhaltende Nachfrage und den Branchentrend geht man davon aus, dass Lippold seine führende Rolle in den kommenden Jahren weiter ausbauen wird.

III. Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Die Unsicherheiten, die mit anhaltenden Störungen der Lieferketten und geopolitischen Spannungen, wie dem Russland-Ukraine Konflikt, einhergehen, setzen ihre Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens fort. Hinzu kommen anhaltende globale Herausforderungen wie mögliche Energieengpässe, eine globalwirtschaftliche Rezession und die sich wandelnden wirtschaftlichen Beziehungen zu Schlüsselpartnern wie China. Die erhebliche Inflation bleibt ebenfalls ein Punkt von Bedenken, welcher die Stabilität von Vorhersagen beeinflusst.

Trotz dieser vielfältigen Herausforderungen zeigt die Performance des Unternehmens im Jahr 2024 Anzeichen von Robustheit und Anpassungsfähigkeit. Das Umsatzwachstum in den ersten drei Quartalen des Jahres betrug 7,7 %, und der Rohertrag stieg um 6,7 %. Darüber hinaus hat sich der Auftragsbestand auf einem hohen Niveau stabilisiert, was auf eine weiterhin starke Nachfrage und Vertrauen der Kunden hinweist.

In Anbetracht der oben genannten Daten und der anhaltenden globalen Unsicherheiten sind belastbare Aussagen über die Entwicklung der restlichen Monate des Jahres 2024 nach wie vor mit Vorsicht zu treffen. Es bleibt jedoch festzustellen, dass trotz der aktuellen volatilen Marktlage die langfristigen Trends, die zu einer Konsolidierung des Marktes für den Produktionsverbindungshandel und die technischen Dienstleistungen führen, ihre Dynamik beibehalten oder sogar steigern könnten.

Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir auf Basis der aktuellen Daten weiterhin leicht steigende Umsätze. Das Jahresergebnis wird, basierend auf den aktuellen Trends, voraussichtlich ebenfalls operativ leicht positiv ausfallen.

Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Das Jahr 2023 war geprägt von wirtschaftlicher Unsicherheit, beeinflusst durch die anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen. Während sich die Inflation gegenüber 2022 leicht abschwächte, blieb sie weiterhin auf einem hohen Niveau und belastete sowohl Unternehmen als auch Verbraucher.

Die EZB reagierte auf die Inflation mit einer restriktiven Geldpolitik, wobei der Leitzins bis Ende 2023 auf 4,0 % erhöht wurde - der höchste Stand seit über einem Jahrzehnt. Dies führte zu gestiegenen Finanzierungskosten, insbesondere für Unternehmen mit hohem Fremdkapitalanteil, und hemmte Investitionen in Schlüsselbereiche wie Digitalisierung und Produktionsausbau. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft wurde zusätzlich durch die schwächelnde Nachfrage aus wichtigen Märkten wie China belastet, die ihre Konjunktur nach der Pandemie langsamer als erwartet ankurbelten.

Branchenspezifische Risiken

Industrie und verarbeitendes Gewerbe

Das verarbeitende Gewerbe stand im Jahr 2023 unter enormem Druck. Hohe Energiekosten setzten energieintensive Branchen wie Chemie, Metallverarbeitung und Glasindustrie unter Druck. Viele Unternehmen mussten ihre Kostenstrukturen anpassen, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig erschwerten Rohstoffknappheit und eine nachlassende Nachfrage nach Investitionsgütern die Geschäftsentwicklung.

Der Fachkräftemangel traf die Industrie in besonderem Maße. Unternehmen hatten zunehmend Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte wie Mechatroniker, Ingenieure und Techniker zu finden. Dies führte zu Produktionsengpässen und einem steigenden Wettbewerb um Talente. Besonders für mittelständische Unternehmen war es herausfordernd, mit den Rekrutierungsmaßnahmen großer Konzerne Schritt zu halten.

Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft verzeichnete 2023 einen deutlichen Rückgang von Neubauprojekten, bedingt durch steigende Finanzierungskosten und hohe Materialpreise. Gleichzeitig nahm die Nachfrage nach energetischen Sanierungen zu, was vor allem von staatlichen Förderprogrammen gestützt wurde. Insolvenzen kleinerer Unternehmen stiegen jedoch, was die Stabilität der Branche beeinträchtigte. Der Fachkräftemangel zeigte sich auch hier stark, insbesondere bei spezialisierten Bauingenieuren und Handwerkern.

Dienstleistungssektor

Im Dienstleistungssektor war die Entwicklung 2023 stark unterschiedlich. Während IT- und Technologiedienstleister von der zunehmenden Digitalisierung und Investitionen in Cybersicherheit profitierten, hatten Branchen wie der Einzelhandel und das Gastgewerbe mit den Nachwirkungen der hohen Inflation und schwachen Konsumnachfrage zu kämpfen.

Finanzielle Risiken

Zinsrisiko

Die EZB-Leitzinserhöhung führte zu signifikanten Mehrkosten bei der Fremdkapitalfinanzierung. Die Zinsentwicklung 2023 beeinflusste die LIPPOLD GmbH direkt durch steigende Finanzierungskosten für Betriebsmittel und geplante Investitionen. Der Anstieg des Leitzinses der EZB erforderte eine angepasste Liquiditätsplanung und führte zu einer stärkeren Priorisierung von Investitionsprojekten.

Inflationsrisiko

Trotz einer leichten Entspannung gegenüber 2022 blieb die Inflation ein erheblicher Risikofaktor. Die Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorprodukten konnten oft nicht vollständig an Kunden weitergegeben werden, was die Margen belastete.

Arbeitsmarktbezogene Risiken

Für die LIPPOLD GmbH stellten industrienahe Fachkräfte wie Mechatroniker, Ingenieure und Techniker im Jahr 2023 ein kritisches Rekrutierungsfeld dar. Der Fachkräftemangel erschwerte nicht nur die Besetzung offener Stellen, sondern führte auch zu höheren Personalkosten durch gesteigerte Wettbewerbsintensität am Arbeitsmarkt.

Die LIPPOLD GmbH investierte verstärkt in interne Weiterbildungsmaßnahmen und arbeitete eng mit Berufsschulen und Hochschulen zusammen, um die Pipeline an Talenten zu sichern. Trotzdem war die Deckung des Bedarfs an hochqualifizierten Mitarbeitern eine der größten Herausforderungen des Jahres.

Rechtliche und regulatorische Risiken

Die zunehmenden Anforderungen durch den EU Green Deal und nationale Klimaziele stellten Unternehmen vor die Herausforderung, ihre CO 2 -Bilanz zu senken. Nichteinhaltung dieser Vorgaben könnte in den kommenden Jahren zu erheblichen Strafen und Reputationsverlusten führen. Gleichzeitig waren viele Unternehmen unsicher, wie sich die Handelsbeziehungen insbesondere mit China und den USA entwickeln würden.

IT- und Cybersicherheitsrisiken

Die Digitalisierung brachte 2023 erhebliche Risiken im Bereich Cybersicherheit mit sich. Als mittelständisches Industrieunternehmen setzte die LIPPOLD GmbH 2023 verstärkt auf digitale Produktions- und Logistiksysteme. Dies erhöhte jedoch die Anfälligkeit für Cyberangriffe. Um Sicherheitslücken zu schließen, investierte das Unternehmen in eine umfassende Modernisierung der IT-Infrastruktur sowie in Schulungen für Mitarbeiter. Ein erfolgreicher Cyberangriff könnte dennoch erhebliche Auswirkungen auf die Betriebsfähigkeit und den Ruf des Unternehmens haben.

Energie- und Versorgungsrisiken

Die Energiekrise blieb ein zentrales Thema im Jahr 2023. Trotz einer leichten Stabilisierung der Energiepreise waren die Versorgungssicherheit und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ein Risiko, das Unternehmen zum Ausbau erneuerbarer Energien und zu Effizienzmaßnahmen zwang. Die Unsicherheiten rund um die Gasversorgung verstärkten zudem die Notwendigkeit von Investitionen in alternative Energien.

Ausblick auf 2024

Die LIPPOLD GmbH erwartet, dass sich 2024 eine Stabilisierung der Energiepreise sowie eine moderate Erholung der globalen Konjunktur positiv auf das Geschäft auswirken könnten. Dennoch bleiben Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, hohe Zinsen und geopolitische Unsicherheiten bestehen. Gezielte Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterbindung werden zentrale Elemente der Unternehmensstrategie für 2024 sein.

Chancenbericht

Erhöhung der Nachfrage nach externen Dienstleistungen

Der anhaltende Trend vieler Unternehmen, ihre internen Instandhaltungs- und Wartungsteams zu verkleinern oder vollständig auszulagern, eröffnet der LIPPOLD GmbH bedeutende Geschäftsmöglichkeiten. Unternehmen in den Bereichen Maschinenbau, Automatisierung und Fertigung konzentrieren sich zunehmend auf ihre Kernkompetenzen und suchen externe Partner, die Instandhaltungs- und Serviceleistungen übernehmen. Als etablierter Anbieter in diesen Bereichen kann die LIPPOLD GmbH ihren Marktanteil in diesem wachsenden Segment ausbauen.

Fachkräftemangel als Wettbewerbsvorteil

Der Fachkräftemangel stellt nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für die LIPPOLD GmbH dar. Mit gezielten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -qualifizierung sowie einer klaren Positionierung als attraktiver Arbeitgeber kann das Unternehmen qualifizierte Fachkräfte gewinnen und langfristig binden. Diese strategische Positionierung ermöglicht es der LIPPOLD GmbH, nicht nur ihre eigenen Kapazitäten zu sichern, sondern auch Kunden mit dem Fachwissen zu unterstützen, das ihnen intern fehlt.

Nachhaltigkeit und Energiewende

Die wachsende Bedeutung der Energiewende bietet weitere Chancen. Viele Kunden der LIPPOLD GmbH investieren in nachhaltige Technologien, einschließlich energieeffizienter Produktionsanlagen und erneuerbarer Energien. Hier kann die LIPPOLD GmbH durch spezialisierte Lösungen und technische Beratung einen entscheidenden Mehrwert bieten. Insbesondere im Bereich der neuen Energien, der in Norddeutschland stark gefördert wird, können maßgeschneiderte Lösungen zur Positionierung in einem wachsenden Markt beitragen.

Digitalisierung und Industrie 4.0

Die fortschreitende Digitalisierung der Industrie eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten. Mit der zunehmenden Automatisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen wächst der Bedarf an innovativen Dichtungstechnologien, die den Anforderungen moderner Systeme gerecht werden. Die LIPPOLD GmbH kann ihre Expertise in der Entwicklung von Lösungen für Industrie 4.0 ausbauen und ihren Kunden bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützen.

Stabilisierung der Lieferketten

Die Erholung der globalen Lieferketten, die 2023 noch unter Störungen litt, bietet der LIPPOLD GmbH die Möglichkeit, ihre Produktion wieder effizienter zu gestalten. Eine stabilere Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten reduziert das Risiko von Engpässen und ermöglicht eine flexiblere Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden.

Internationale Expansion

Die zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Dichtungslösungen in internationalen Märkten bietet der LIPPOLD GmbH die Chance, ihre Exportaktivitäten auszubauen. Besonders in Ländern mit wachsenden Industrien, wie Indien und Südostasien, könnten gezielte Partnerschaften und Marktstrategien neue Umsatzpotenziale erschließen.

Staatliche Förderprogramme

Die Unterstützung durch staatliche Förderprogramme im Bereich der Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung kann die Wettbewerbsfähigkeit der LIPPOLD GmbH weiter stärken. Insbesondere Förderungen zur Reduktion von CO 2 -Emissionen und zur Einführung von energieeffizienten Produktionsmethoden können genutzt werden, um die eigenen Produktionsprozesse zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Strategischer Ausblick für 2024

Die LIPPOLD GmbH wird ihre Chancen in 2024 gezielt nutzen, indem sie:

1. Ihre Position als spezialisierter Dienstleister für Instandhaltung und technische Lösungen stärkt.

2. Investitionen in neue Technologien und energieeffiziente Produktionssysteme vorantreibt.

3. Ihre Attraktivität als Arbeitgeber durch gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Wei terbildung erhöht.

4. Ihre Exportaktivitäten ausbaut, um internationale Märkte zu erschließen.

5. Von staatlichen Förderprogrammen profitiert, um Innovationen voranzutreiben.

Mit einem klaren Fokus auf Wachstumsmärkte und Innovationen kann die LIPPOLD GmbH ihre Marktstellung weiter festigen und in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich agieren.

 

Hamburg, den 1. November 2024/ 7. Februar 2025

Lippold GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.910.343,06 6.019.687,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 540.000,00 645.316,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 540.000,00 630.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.316,50
II. Sachanlagen 1.949.573,75 2.087.730,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.117.487,75 1.188.636,75
2. technische Anlagen und Maschinen 619.227,00 761.976,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.859,00 137.118,00
III. Finanzanlagen 2.420.769,31 3.286.639,81
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225.560,23 1.225.560,23
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 433.000,00
3. Beteiligungen 0,00 64.400,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 60.475,00
5. Sonstige Finanzanlagen 1.195.209,08 1.503.204,58
B. Umlaufvermögen 5.998.867,03 6.774.696,03
I. Vorräte 4.260.835,48 4.629.008,04
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 51.598,60 119.055,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.204.870,14 1.612.676,24
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 779.607,20 1.134.570,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 425.262,94 478.105,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 533.161,41 533.011,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.016,09 41.459,34
Summe Aktiva 10.974.226,18 12.835.842,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.001.645,20 3.861.231,85
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Kapitalrücklage 1.123.725,28 1.123.725,28
III. Gewinnvortrag 2.607.506,57 2.726.230,12
IV. Jahresfehlbetrag 859.586,65 118.723,55
B. Rückstellungen 343.048,38 600.760,00
C. Verbindlichkeiten 7.629.532,60 8.373.850,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.052.175,78 4.940.460,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 691.526,23 65.598,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 17.711,66
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.885.830,59 3.350.080,17
Summe Passiva 10.974.226,18 12.835.842,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.367.541,43 11.331.444,44
2. Personalaufwand 7.187.065,86 6.530.417,27
a) Löhne und Gehälter 5.962.795,21 5.413.105,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.224.270,65 1.117.311,74
davon für Altersversorgung 9.842,42 10.012,19
3. Abschreibungen 403.908,53 361.234,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 403.908,53 361.234,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.422.238,01 4.446.617,62
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 69.764,22 53.138,64
davon aus verbundenen Unternehmen 8.160,00 35.347,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.736,68 4.304,27
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 64.300,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 64.300,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 205.648,72 148.128,70
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.000,20
10. Ergebnis nach Steuern -842.118,79 -98.510,64
11. sonstige Steuern 17.467,86 20.212,91
12. Jahresfehlbetrag 859.586,65 118.723,55

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Lippold GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg. Nr. HRB 43445) eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz ist nach den Vorschriften gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Bei der Bewertung wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen.

Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 sind als Vortrag unverändert übernommen worden.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu fortgeführten Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear abgeschrieben. Bei im Geschäftsjahr angeschafften Gegenständen des Anlagevermögens wird die Abschreibung zeitanteilig berechnet.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltiger Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren sind zu den Anschaffungskosten abzüglich eines pauschalen Gängigkeitsabschlages angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die der Herstellung direkt zurechenbaren Kosten sowie anteilige Gemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Absetzung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Sie decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ab und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit den Erfüllungsbeträgen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.145,90 0,00 0,00 252.145,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.247.678,48 0,00 0,00 1.247.678,48
3. geleistete Anzahlungen 15.316,50 0,00 15.316,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.515.140,88 0,00 15.316,50 1.499.824,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.921.626,63 0,00 0,00 2.921.626,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.373.904,42 12.465,14 0,00 1.386.369,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.508,30 163.286,39 17.160,29 1.365.634,40
Summe Sachanlagen 5.515.039,35 175.751,53 17.160,29 5.673.630,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225.560,23 0,00 0,00 1.225.560,23
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 433.000,00 0,00 433.000,00 0,00
3. Beteiligungen 64.400,00 0,00 64.400,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.475,00 0,00 60.475,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 1.503.204,58 100.419,07 408.414,57 1.195.209,08
Summe Finanzanlagen 3.286.639,81 100.419,07 966.289,57 2.420.769,31
Summe Anlagevermögen 10.316.820,04 276.170,60 998.766,36 9.594.224,28

Abschreibungen:

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.145,90 0,00 0,00 252.145,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 617.678,48 90.000,00 0,00 707.678,48
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 869.824,38 90.000,00 0,00 959.824,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.732.989,88 71.149,00 0,00 1.804.138,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 611.928,42 155.214,14 0,00 767.142,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.082.390,30 87.545,39 17.160,29 1.152.775,40
Summe Sachanlagen 3.427.308,60 313.908,53 17.160,29 3.724.056,84
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.297.132,98 403.908,53 17.160,29 4.683.881,22

Buchwert:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 540.000,00 630.000,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 15.316,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 540.000,00 645.316,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.117.487,75 1.188.636,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 619.227,00 761.976,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.859,00 137.118,00
Summe Sachanlagen 1.949.573,75 2.087.730,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.225.560,23 1.225.560,23
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 433.000,00
3. Beteiligungen 0,00 64.400,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 60.475,00
5. sonstige Ausleihungen 1.195.209,08 1.503.204,58
Summe Finanzanlagen 2.420.769,31 3.286.639,81
Summe Anlagevermögen 4.910.343,06 6.019.687,06

Angaben zu Unternehmen, an denen mindestens 20 % des Kapitals gehalten werden

Name und Sitz Eigenkapital zum 31.12.2023
EUR
Höhe des Anteils am gezeichneten Kapital
%
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
EUR
Lippold Sealing Technologies GmbH Hamburg 511.746,68 100,00 951.803,51

Umlaufvermögen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Lippold GmbH veräußert ihre Forderungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages zur Verbesserung der kurzfristigen Liquidität. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 betrug der Bestand der veräußerten Forderungen TEUR 2.187.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 264) gegen Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden vor allem für offene Urlaubsansprüche, Prüfung des Jahresabschlusses, Vorbereitung der Steuererklärungen, ausstehende Rechnungen und sonstige Personalkosten gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten (Besicherung) bis 1 Jahr (Vorjahr)
TEUR
über 1 Jahr bis 5 Jahre (Vorjahr)
TEUR
über 5 Jahre (Vorjahr)
TEUR
insgesamt (Vorjahr)
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.781 2.271 0 4.052
(1.924) (2.506) (510) (4.940)
(davon T€ 3.003 besichert durch Grundpfandrechte, Bürgschaften, Sicherungsabtretungen)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 2.300 2.300
(2.370) (2.370)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 692 692
(66) (66)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
(18) (18)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 446 99 0 545
(850) (130) (0) (980)
Davon gegenüber Gesellschafter 99
Davon aus Steuern 359
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5
5.219 2.370 0 7.589
(5.985) (2.636) (510) (9.131)

Sonstige Pflichtangaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Pacht-, Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.346 für das Folgejahr und TEUR 5.690 für spätere Jahre. Davon entfallen auf Pacht- und Mietverträge TEUR 4.644 und auf Leasingverträge TEUR 1.046.

Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt) § 285 Nr. 7 HGB

Geschäftsjahr Vorjahr
Gewerbliche 59 57
Angestellte 47 54
Summe 106 111
Ferner hat die Gesellschaft acht Auszubildende beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die hauptberuflichen Geschäftsführer, Heino Harms (kaufmännischer Geschäftsführer), Christof Lippold (kaufmännischer Geschäftsführer), Thorsten Kube (technischer Geschäftsführer) und Johann Harms (kaufmännischer Geschäftsführer) geführt.

Am 30.04.2024 wurde Gerrit Lamché zum Geschäftsführer bestellt.

Die Bezüge der Geschäftsführer beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf EUR 355.138,54.

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung

An Mitglieder der Geschäftsführung wurden Kredite wie folgt gewährt:

Höhe: EUR 1.195.209,08; Zins: 2 %-Punkte über Basiszins, ohne Sicherheiten, Tilgung und Laufzeit ist unbestimmt.

In 2023 wurde der Kredit um EUR 307.991,90 gemindert.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis ist die Lippold Geschäftsführungs GmbH, Hamburg, die von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses aufgrund größenabhängiger Merkmale befreit ist.

Gewinnverwendung

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 859.586,65. Zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.607.506,57 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 1.747.919,92. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 29. Juni 2024 / 7. Februar 2025

Lippold GmbH

gez. Heino Harms, Geschäftsführer

gez. Christof Lippold, Geschäftsführer

gez. Thorsten Kube, Geschäftsführer

gez. Johann Harms, Geschäftsführer

gez. Gerrit Lamché, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lippold GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lippold GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lippold GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ́

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 7. Februar 2025

SKN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Olaf Oestreich, Wirtschaftsprüfer

gez. Gerold Winter, Wirtschaftsprüfer

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