MD Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Sommer seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Schwab seit 18.2.2020 | Geschäftsführer |
Michael Heinz Sommer seit 25.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holz Adrian GmbHSchwetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Holz Adrian GmbH, SchwetzingenI. a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Holz Adrian GmbH wurde 1919 gegründet und ist nunmehr in Ihrem 104. Geschäftsjahr am Markt. Gegenstand des Unternehmens sind der Handel mit Bauholz, Bausperrholz, Betonschalungsplatten, Bauprodukte aus Holz, Hobelware sowie Bodenbeläge aus Parkett, Massivholzdielen, Laminat, Kork, Vinyl und Decken- sowie Wandverkleidungen aus Holz und Kunststoff. Außerdem handelt Sie mit Innentürelemente und Haustüren aus Holz, Aluminium und Stahl, Innentreppen, Bodentreppen sowie Bauelemente für den Innenbereich wie z. B. Trennwände. Abgerundet wird das Sortiment durch Terrassenbeläge und Sichtschutz-Zäune, aber auch Dekorative Spanplatten und Küchenarbeitsplatten sowie massive Möbelbauplatten. I. b) Forschung und Entwicklung Die Firma Holz Adrian GmbH als Handelsbetrieb betreibt keine Forschung und Entwicklung. II. a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland setzte sich aufgrund des krisengeprägten Umfelds sowie der hohen Preise nur geringfügig fort. 1 Im Jahr 2023 exportierte Deutschland Waren im Wert von 1.562 Milliarden EUR und importierte im Gegenzug Waren im Wert von 1.353 Milliarden EUR. 2 Entwicklung der Branche Der Betriebsvergleich des Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. weist für das gesamte Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 15% auf. Wichtige Ursache hierfür ist die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere die viel zu geringen Baufertigstellungen, auch der Absatz mit dem Endverbraucher ist sehr unbefriedigend für die Branche. 3 Eine Normalisierung bei den Absatzpreisen sorgt zusätzlich für den Rückgang von Umsätzen. Neben den sinkenden Umsätzen, wirken sich auch die inflationsbedingt stark angestiegenen Kosten für den Warentransport in der Branche negativ aus. II. b) Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Das Jahr 2023 war für die Firma Holz Adrian ein herausforderndes Jahr. Die Gesellschaft weist einen Umsatzrückgang von 21 % auf. Investitionen Größere Investitionen wurden 2023 nicht getätigt, lediglich kleinere Investitionen für unseren Umzug an den neuen Standort in Hockenheim und gewöhnliche Ersatzinvestitionen wurden aus dem betriebseigenen Eigenkapital, so wie aus dem laufenden Cashflow bedient. Personal Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 46 Arbeitnehmer zur Belegschaft. II. c) VFE-Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Adrian GmbH war im herausfordernden Geschäftsjahr 2023 rückläufig. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Holz Adrian GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 5.653.254,28 EUR nach 8.298.062,94 EUR im Vorjahr. Gründe hierfür sind unter anderem die Reduzierung des Warenbestandes so wie die Rückführung von Verbindlichkeiten, welche aus dem laufenden Cashflow finanziert wurden. Das Anlagevermögen in der Bilanzsumme beläuft sich auf 572.048,34 EUR nach 693.680,00 EUR im Vorjahr. Flüssige Mittel sind mit 1.040.512,31 EUR in der Bilanzsumme enthalten. Der Vorratsbestand belief sich zum Bilanzstichtag auf 2.438.082,84 EUR und lag damit um 39,44% unter dem Vorjahresniveau, was insbesondere an der Verringerung des insgesamt vorgehaltenen Sortimentes lag Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 1.225.307,33 EUR im Vorjahr auf 711.372,26 EUR verringert, was unteranderem auch auf ein verbessertes Forderungsmanagement zurückzuführen ist Zum Bilanzstichtag haben sich auch die Kreditverbindlichkeiten inklusive Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen um 1.049.249,99 EUR auf 2.085.336,47 EUR reduziert. Finanzlage Die Liquidität war trotz des schwierigen geschäftlichen Umfeldes im Berichtsjahr jederzeit gesichert und die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft war 2023 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Kapitalstruktur zeigt eine solide Unternehmensfinanzierung auf. Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 beläuft sich auf 53,07%. Die Finanzierung des Unternehmens wird durch Eigen- und Fremdkapital gestaltet. Durch die jährlich regelmäßigen Investitionen in Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattungen bleibt der Investitionsbedarf in der Größenordnung von normalen Ersatzinvestitionen. Für die interne Unternehmenssteuerung liegt unser Fokus auf folgenden Indikatoren, die fortlaufend überwacht werden: • Umsatz (aus Produktverkäufen) • EBIT (Ergebnis vor Steuern) • Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Ertragslage Das Rohergebnis der Holz Adrian GmbH lag im Jahr 2023 bei 4.597.653,19 EUR und damit 28,39% unter dem Vorjahreswert von 6.420.215,90 EUR Das Unternehmen hat ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von -167.284,65 EUR erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalaufwendungen bedingt durch Kosteneinsparungen um 1,31% gesunken. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
II. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmensführung die Kennzahlen pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Leistungsindikatoren sind im Handel u.a. die Eigenkapitalquote, die hier bei 53,07% liegt. II. e) Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage bezeichnen wir unter Betrachtung des Branchenindex als zufriedenstellend, da insbesondere die Finanzierungsstruktur für die Zukunft stabil aufgestellt ist. III.) Nachtragsbericht Die gesunkene Nachfrage nach Bauprodukten hat dafür gesorgt, dass die Industrie weiterhin Preise gesenkt hat. Daher ist davon auszugehen, dass die Umsätze aus den Vorjahren nicht gehalten werden können. IV.) Prognosebericht Auf Basis der Geschäftsentwicklung und unter vorausschauender Abwägung von Chancen und Risiken werden folgende Prognosen für das Jahr 2024 gestellt: Nach wie vor gehen wir davon aus, dass der klassische Neubau zurückgehen wird. Man rechnet nach wie vor mit Preisrückgängen und auch Absatzmengen werden aufgrund des reduzierten Neubaus weiterhin rückläufig sein. V.) Chance- und Risikobericht Aufgrund der weiterhin sinkenden Nachfrage wird von einer Absatzschwächung und gleichzeitig sinkender Preissituation gerechnet. Die Gesellschaft geht wegen der o.g. Gründe von einem rückläufigen Umsatz im Folgejahr aus. Durch die intakten Lieferketten plant man weiterhin einen Abbau des Lagerbestands, um die Liquidität des Unternehmens kontinuierlich sicherzustellen. Durch die breit aufgefächerte Kundenstruktur ist das konjunkturelle unternehmerische Risiko als eher gering einzustufen. Wie auch die Jahre zuvor sind Forderungsausfälle durch Warenkreditversicherungen abgedeckt und somit nicht zu befürchten. VI.) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Geschäftsleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden über die Creditreform abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung. Die Gesellschaft verfügt über einen in der Regel solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldausgänge und Eingänge vermittelt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über vereinbarte Kreditlinien bei einer überregionalen Geschäftsbank, zu der langjährige und gefestigte Geschäftsbeziehungen bestehen.
Schwetzingen, den 18.07.2024. gez. Michael Sommer, Geschäftsführer gez. Dominik Sommer, Geschäftsführer 1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2 Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52842/deutschland-aussenhandel/ :~:text=Im%20Jahr%202023%20exportierte%20Deutschland,Ex%2D%20und%20Importe%20noch%20h%C3%B6her. 3 Quelle: https://www.gdholz.de/news-aktuelles/single/pressemitteilung-03-2024/ :~:text=Das%20schwierige%20wirtschaftliche%20Umfeld%20verbunden,auch%20weiter%20nachgebenden%20Preisen%20geschuldet. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Holz Adrian GmbH, HockenheimA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Holz Adrian GmbH, Schwetzingen, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Holz Adrian GmbH mit Sitz in Schwetzingen wird unter der Nummer HRB 6277 beim Amtsgericht Mannheim geführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Von größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs ist gem. § 288 Abs. 2 HGB (Verzicht verschiedener Anhangsangaben) Gebrauch gemacht worden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Bewertungsmethoden und die Darstellung des Jahresabschlusses sind grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ggf. abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben und gleichzeitig wurde im Zugangsjahr deren Abgang unterstellt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% der Nettoforderungssumme Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe Ihres Nennwertes angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Risiken. Der Ansatz der Höhe nach erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorlagen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert ohne Umsatzsteuer angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dagestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr . Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 362.495,66 EUR (Vorjahr 337.892,17 EUR) aus. Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen in Höhe von 362.495,66 EUR (Vorjahr: 337.892,17 EUR). Sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen in Höhe von 0,00 EUR (im Vorjahr: 0,00 EUR). 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Zahlungen, die Aufwendungen für das Folgejahr darstellen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 192.855,50 EUR (Vorjahr: 238.002,61 EUR), Rückbauverpflichtungen aus Mietobjekten in Höhe von 27.600,00 EUR (Vorjahr: 63.600,00 EUR) sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 30.600,00 EUR (Vorjahr: 25.200,00 EUR). 5. Verbindlichkeiten Über die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten informiert nachfolgender Verbindlichkeitenspiegel.
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen und Waren. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 307.500,00 EUR). 6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 7. Sonstige finanzelle Verpflichtungen
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft verzichtet auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten sowie Tätigkeitsbereichen in Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB. Im Berichtsjahr sind periodenfremde Aufwendungen für nachträglich zu entrichtende Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 2019 bis 2022 (EUR 80.000,00) angefallen. Periodenfremde Erträge (EUR 145.828,16) sind im Berichtsjahr im Wesentlichen aus dem Verzicht der Geschäftsführer auf die Auszahlung der Tantiemenansprüche aus dem Jahr 2022 entstanden (EUR 139.854,00). E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 46 Arbeitnehmer beschäftigt, aufgegliedert in 45 Festangestellte und 1 Aushilfe 2. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von -128.232,95 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Michael Sommer Herr Stefan Schwab (bis zum 08.07.2024) Herr Dominik Sommer Sämtliche Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und wurden von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Entsprechend § 286 Abs. 4 wurden die in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane unterlassen. sonstige Berichtsbestandteile
Hockenheim, 15.08.2024 Michael Sommer Dominik Sommer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Holz Adrian GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Holz Adrian GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holz Adrian GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waghäusel, 22.07.2024 Stieler
GmbH
Denis Hartenstein, Wirtschaftsprüfer |
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