Treasury Intelligence Solutions GmbHLiquidiert

Langer Anger 7, 69115 Heidelberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 708652
Eingetragen
8.2.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die unmittelbare und mittelbare Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, insbesondere in folgenden Bereichen: - Entwicklung und Vertrieb von Treasury Produkten und Dienstleitungslösungen; - Entwicklung von Software und deren Nutzungsüberlassung an Dritte; - Beratung und Schulungen der Anwender von Softwarelösungen; - Vertrieb, Verpachtung, Vermietung oder Vermittlung jeglicher sonstiger Nutzungsmöglichkeiten von EDV-Anlagen und einschlägigem Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bastienne Foeller
seit 23.1.2023
Geschäftsführer
Thomas Dr. Wiese
seit 10.9.2020
Prokura
Geschäftsführer
Daniela Dr. Maruhn
seit 25.1.2018
Prokura
Gunter Jörg Wiemer
seit 8.2.2010
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Treasury Intelligence Solutions GmbH

Walldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

der Treasury Intelligence Solutions GmbH, Walldorf

Überblick

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

b. Unternehmensstrategie

c. Konzernstruktur

2. Wirtschaftsbericht

3. Lage des Unternehmens

a. Vermögenslage

b. Finanzlage

c. Ertragslage

d. Gesamtaussage

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

a. Zukünftige Entwicklung

b. Chancen

c. Risiken

d. Gesamtaussage

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

Die Treasury Intelligence Solutions GmbH ("TIS", "Firma" oder "Unternehmen"), eingetragen beim Amtsgericht Mannheim unter HRB B 708652, unterhält ihren Sitz in der Altrottstraße 31, 69190 Walldorf. Die Firma ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht.

Die TIS wurde 2010 gegründet und beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 89 Angestellte. Die Firma entwickelt und vertreibt eine umfassende Software as a Service ("SaaS") Lösung zur Abwicklung, Analyse und Dokumentation aller Zahlungsverkehrs- und Kontoprozesse. Sie vereint hier die Erfahrung und Expertise im Finanzmanagement und Cloud Computing um ihren Kunden eine sichere und skalierbare Lösung zu bieten. Die Software wird von international operierenden Unternehmen als Webapplikation angewendet. Kunden der TIS profitieren u.a. von höherer Transparenz im Kapitalfluss und Zahlungsverkehr, Risikovermeidung von Betrug, Standardisierung von Prozessen inklusive weltweiter Rollouts und kontinuierlichen Updates. Die Software wird beim Kunden in bestehende ERP-Systeme unter Auflage hoher Sicherheitsstandards nach ISO-27001 Zertifizierung und SAP-Zertifikate integriert.

b. Unternehmensstrategie

Im Jahr 2020 hat sich das Unternehmen auf Wachstum durch Stärkung des Vertriebsnetzes intern als auch mit Hilfe externer Vertriebspartner fokussiert. Darüber hinaus wurde die Internationalisierung von Europa in die USA weiter vorangetrieben. Die Software DNA der TIS wurde durch weitere Investitionen in den Ausbau der Applikationen gestärkt. Im Fokus standen hier Zusatzleistungen ("value added services") rund um die Kernfunktion Kapitalfluss und Zahlungsverkehr. Zusätzlich wurde die Software durch Kooperationen mit Partnern um weitere Funktionen erweitert.

c. Unternehmensgruppe

Das operative Geschäft wird von der deutschen Treasury Intelligence Solutions GmbH betrieben. Die Gesellschaft ist zu 100% an der Treasury Intelligence Solutions Bulgaria Ltd. beteiligt. Daneben besteht eine Beteiligung über 100 % an der Treasury Intelligence Solutions Inc., Delaware, USA.

2. Wirtschaftsbericht

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war in 2020 Corona-bedingt rückläufig. Zum ersten Mal seit Gründung der Gesellschaft sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt, und zwar um 5,0% (Destatis). Das Marktvolumen im Bereich Informationstechnik war durch die Coronakrise rückläufig, es schrumpfte um 0,6% in 2020 (Bitkom Branchenverband), zeigte sich also stabiler als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Die TIS hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr entgegen dieser gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf TEUR 14.632 um 28% steigern können. Das Umsatzwachstum wurde durch Vertragsabschlüsse mit Neukunden und dem Ausbau der existierenden Kundenbeziehungen durch Erweiterungen der bestehenden Funktionen erzielt. Außerdem wurde das Management Team erweitert sowie die Mitarbeiterzahlen insgesamt auf 89 erhöht.

3. Lage des Unternehmens

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 23.037 auf TEUR 32.964 erhöht. Auf der Passivseite sind die TEUR 12.800 Zuführung zu Rückstellungen für den Anstieg der Bilanzsumme verantwortlich, diese resultieren zum Großteil aus der Neubewertung des Virtual Share Options Programm, siehe Punkt b. "Ertragslage". Auf der Aktivseite sind die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände durch Abschreibungen reduziert worden. Ebenso sind offene Forderungen aus Lieferung und Leistung zum Bilanzstichtag, insbesondere aufgrund eines verbesserten Forderungsmanagements, deutlich zurückgegangen.

Der Anstieg der aktiven latenten Steuern ist ebenfalls wesentlich durch die Neubewertung des Virtual Share Options Programms beeinflusst.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf TEUR 621 (Vorjahr: TEUR 3.717) verringert. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind im Zusammenhang mit gewährten Kreditlinien gegenüber dem Tochterunternehmen in den USA auf TEUR 1.925 (Vorjahr: TEUR 1.854) gestiegen.

Aus der bilanziellen Betrachtung ergibt sich zum 31. Dezember 2020 ein negatives Eigenkapital von TEUR -4.296 (Vorjahr: TEUR -6.621). Das negative Eigenkapital resultiert aus den planmäßigen Investitionen in den Aufbau des Unternehmens. Durch die Einzahlungen ins Eigenkapital im Rahmen der Finanzierungsrunde im April 2020 sowie des folgenden Second Closing im November 2020 in Höhe von insgesamt TEUR 16.300 konnte das Eigenkapital - unter Berücksichtigung des nicht gedeckten Fehlbetrags des Vorjahres und des Jahresfehlbetrags des laufenden Jahres - nicht vollständig ausgeglichen werden.

b. Finanzlage

Die liquiden Mittel aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind unter anderem durch Kapitalerhöhungen i.H.v. TEUR 16.300 auf TEUR 18.365 (Vorjahr: TEUR 6.033) angestiegen.

Die Liquidität der TIS ist unter anderem durch die Finanzierungsrunde mindestens bis in das Jahr 2022 gesichert. Zudem zeigt die Liquiditätsplanung, dass die TIS einen Break Even Point bis Mitte 2023 erreicht und von diesem Zeitpunkt an ihre Liquiditätsreserve weiter ausbaut.

Während des Geschäftsjahres 2020 und zum 31. Dezember 2020 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

c. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 11.797 auf TEUR 15.379 erhöht. Diese Steigerung ist wesentlich durch das Umsatzwachstum begründet. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge sind zudem außergewöhnlich hohe Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über TEUR 333 enthalten.

Die Personalkosten sind aufgrund des weiteren Mitarbeiteraufbaus und der Neubewertung des VSO-Programms (Virtual Share Options Programm) von TEUR 8.398 auf TEUR 21.024 gestiegen. Bei dieser Steigerung machen die Zuführungen zu den Rückstellungen für eventuelle Ansprüche aus dem VSO-Programm um TEUR 12.801 (Vorjahr: TEUR 1.537) den größten Teil aus. Aufgrund der Finanzierungsrunde vom April 2020 sind die Rückstellungen für das VSO-Programm mit dem in dieser Finanzierungsrunde gezahlten Anteilspreis neu zu bewerten.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände stehen planmäßig bei TEUR 1.260.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 8.386 um TEUR 1.423 auf TEUR 9.809 gestiegen. Maßgeblichen Einfluss hatten die Marktentwicklungskosten in den USA in Höhe von TEUR 946 sowie die Fremdleistungen für die (Weiter-)Entwicklung der Softwareprodukte, welche gegenüber dem Vorjahr um TEUR 598 gestiegen sind. Reisekosten waren aufgrund der pandemiebedingten Kontakt- und Reisebeschränkungen hingegen rückläufig.

Das Finanzergebnis - bereinigt um die Zinseffekte aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen - ist von TEUR -179 auf TEUR -465 gesunken. Grund hierfür ist insbesondere die erstmals ganzjährige Verzinsung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. In den Zinserträgen sind zudem Verwahrgebühren für laufende Girokonten in Höhe von TEUR -40 enthalten.

Die Ertragsteuern sind mit TEUR 4.090 positiv durch die Zuführung von aktiven latenten Steuern geprägt, welche sich aus der Erhöhung der Rückstellung von VSOP ergeben.

d. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2020 sowie dessen Ergebnisentwicklung ist durch den Aufbau der Geschäftstätigkeit und damit zusammenhängender Wachstumsinvestitionen und -aufwendungen gekennzeichnet. Insgesamt entspricht die Entwicklung den Erwartungen der Geschäftsführung.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

a. Zukünftige Entwicklung

Die TIS plant für das Geschäftsjahr 2021 mit weiterem Wachstum durch Abschlüsse im Neukundengeschäft und Verfestigung der Geschäfte mit Bestandskunden. Außerdem wird die Internationalisierung in die USA weiter fokussiert vorangetrieben. Der Ausbau von Partnerschaften zur Erweiterung des Produkt Portfolios ist geplant. Zusätzlich investiert die Firma nach wie vor in neue und erweiternde Zusatzleistungen um die unternehmenskritischen Prozesse ihrer Kunden rund um den Zahlungsverkehr weiter zu vereinfachen, zu standardisieren und sicher zu gestalten.

Der Branchenverband Bitkom erwartet für das Jahr 2021 einen positiven Trend und steigende Ausgaben für Informationstechnik um 2,7%. Die Geschäftsführung plant für die TIS erneut ein Umsatzwachstum im deutlich zweistelligen Prozentbereich.

Die globale Corona Krise im Geschäftsjahr 2021 beeinflusst positiv die Nachfrage auf Kundenseite und somit das geplante Wachstum der Firma. Die Kernfunktionen der höheren Transparenz über Zahlungsverkehr und Liquiditätsstatus erfahren bei vielen international tätigen Unternehmen durch die Krise einen noch höheren Stellenwert. Hierdurch werden geplante Projekte mit Kunden priorisiert umgesetzt. Gegenläufig kommt es aber teilweise auch zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten bei potentiellen Kunden, die in Branchen tätig sind, die von der Corona Krise deutlich betroffen sind.

Auf den bestehenden Kundenstamm der TIS hatte die Corona Krise bisher wenig Auswirkungen, bei den Kunden, die in 2020 gekündigt haben, ist kein Zusammenhang mit der Krise erkennbar.

Insgesamt schätz die TIS die unmittelbaren Einflüsse durch die Corona Krise auf ihre eigene zukünftige Entwicklung als gering ein.

b. Chancen

Die Firma erhofft sich durch den Fokus auf Liquidität bei internationalen Unternehmen mittelfristig eine erhöhte Nachfrage nach ihren Softwarelösungen, unter anderem da die Softwarelösungen der TIS die Transparenz im Zahlungsverkehr stark erhöhen.

Corona Krise

Insgesamt rückt die Krise die Wichtigkeit des aktuellen Liquiditätsstatus von Unternehmen und die Nachfrage nach Cloud Computing Lösung in den Fokus. Die volle Transparenz über Zahlungsverkehr und Liquidität werden fokussiert umgesetzt und können somit mittelfristig eine höhere Nachfrage bedeuten.

Produkterweiterung

Durch die ständige Erweiterung des Produktportfolios mit neu entwickelten Zusatzleistungen kann das Geschäft mit Bestandskunden erweitert werden und die Attraktivität des Produkts steigen. Die Software DNA der Firma und das interne Entwicklungsteam ermöglicht hier eine schnelle und dynamische Umsetzung von neuen Anforderungen.

Kooperationen im B2B Bereich

Darüber hinaus sind neue Integrationen und Partnerschaften innerhalb der Industrie angestrebt, welche die Funktionen der Software erweitern und weitere kritische Prozesse vereinfachen bzw. standardisieren.

c. Risiken

Die TIS ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die folgende Darstellung der möglichen Ereignisse haben keine bestimmbare Eintrittswahrscheinlichkeit, Höhe oder Ausmaß der Beeinträchtigung. Alle genannten Risiken können einzeln oder kumulativ auftreten.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko

Auf Grundlage der Kapitalflussplanung und unter Berücksichtigung der geplanten Investitionen geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Fortbestand für die nächsten 12 Monate nach dem Bilanzstichtag gesichert ist.

Nach der erfolgten Kapitalerhöhung kann die Gesellschaft aus eigener Kraft profitabel wirtschaften und wird voraussichtlich 2023 den Cash Flow Break Even erreichen und keine weitere Finanzierung benötigen.

Wettbewerbsrisiken

Die TIS erwartet keine angespanntere Wettbewerbssituation in 2021 als im Vorjahr. Insgesamt sieht sich die Firma durch die Erfahrung aus zehn Jahren innovativer Softwareentwicklung basierend auf einer Cloud Lösung gut aufgestellt, sich im Wettbewerbsumfeld durchzusetzen.

IT-Risiken

Die Lösungen der TIS sind auf funktionierende IT-Systeme und Datenverarbeitung angewiesen. Ausfall oder Fehler können sich negativ auf die Geschäfte auswirken. Nötige Frameworks zur Minimierung des Risikos sind intakt und zertifiziert.

d. Gesamtaussage

Der Fokus für das Geschäftsjahr 2021 liegt auf der Stärkung des internen Vertriebs und der Internationalisierung in die USA. Das Wachstum soll durch Kooperationen und Partnerschaften mit Banken gestärkt werden. Investitionen in die Entwicklung von Zusatzleistung rundum um die Kernfunktionen sind geplant. Die Geschäftsführung geht auf Basis des Business Plans für die Jahre 2021 und 2022 davon aus, dass die Firma im Prognosezeitraum jederzeit in der Lage ist, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und bei der Umsetzung des Business Plans keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. Sollten die geplanten Maßnahmen gemäß der mittelfristigen Unternehmensplanung nicht zu den geplanten Umsatzsteigerungen und Profitabilitätszielen führen, ist die Gesellschaft für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf weitere finanzielle Unterstützung der Gesellschafter angewiesen.

 

Walldorf, den 31.03.2021

Treasury Intelligence Solutions GmbH

Geschäftsführung

Jörg Wiemer

Erol Bozak

Erik Masing

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 3.570.672,57 4.597.165,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.335.968,00 2.443.472,00
II. Sachanlagen 294.943,00 255.010,00
III. Finanzanlagen 1.939.761,57 1.898.683,04
B. Umlaufvermögen 19.307.626,24 9.975.224,84
I. Vorräte 11.200,70 22.410,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 931.152,47 3.919.323,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.365.273,07 6.033.490,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.323,75 321.993,12
D. Aktive latente Steuern 5.611.972,80 1.522.306,50
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.611.510,75 6.620.709,51
Bilanzsumme, Summe Aktiva 33.280.106,11 23.037.399,01

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 133.389,00 114.353,00
II. Kapitalrücklage 37.325.087,64 21.044.167,92
III. Verlustvortrag 27.779.230,43 20.771.359,32
IV. Jahresfehlbetrag 14.290.756,96 7.007.871,11
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.611.510,75 6.620.709,51
B. Rückstellungen 21.403.116,43 8.802.163,87
C. Verbindlichkeiten 5.701.727,77 7.396.532,03
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.175.261,91 6.838.703,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 33.280.106,11 23.037.399,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 15.379.763,27 11.780.186,07
2. Personalaufwand 22.474.124,31 9.466.703,32
a) Löhne und Gehälter 21.339.489,74 8.562.275,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.134.634,57 904.427,68
davon für Altersversorgung 24.775,28 21.440,98
3. Abschreibungen 1.260.173,54 1.556.111,82
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.260.173,54 1.556.111,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.809.283,33 8.386.498,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 258.012,89 30.836,77
6. Jahresfehlbetrag 14.290.756,96 7.007.871,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Treasury Intelligence Solutions GmbH, Walldorf

A. Allgemeine Angaben

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Treasury Intelligence Solutions GmbH hat Ihren Sitz in Walldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 708652 eingetragen.

2. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Größenklassenmerkmale wurden für die Abschlussstichtage zum 31.12.2019 und 31.12.2020, mithin in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren, überschritten, § 267 Abs. 4 S. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Zum Abschlussstichtag besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.612. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgestellt ("going concern principle"), da die Geschäftsführung gemeinsam mit den Gesellschaftern ausreichende Maßnahmen zur Sicherstellung der Fortführung der Geschäftstätigkeit ergriffen hat. Eine positive Fortbestehensprognose, die eine Bilanzierung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB rechtfertigt, liegt vor.

3. Angaben zur Darstellungsstetigkeit und Vergleichbarkeit mit Vorjahr

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Von der Wahlmöglichkeit des § 276 S. 1 HGB wird weiterhin Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Für die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB im Berichtsjahr nicht ausgeübt. Die im Berichtsjahr angefallenen Aufwendungen wurden vollständig aufwandswirksam erfasst. Die bis 31.12.2017 aktivierten Vermögensgegenstände wurden mit den in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten bewertet, § 255 Abs. 2 HGB. Diese werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer vom fünf Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird linear um die planmäßigen linearen Abschreibungen über die durchschnittliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren vermindert. Von der Wahlmöglichkeit des § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird, soweit erforderlich, durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Debitoren-Habenposten werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrem Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen werden Kreditoren-Sollposten unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstrichtag, die Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie steuerliche Verlustvorträge berechnet. Steuerliche Verlustvorträge werden nur berücksichtigt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird aufgrund des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt, ein Überhang passiver latenter Steuern wird passiviert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem erwarteten Ertragsteuersatz zum Zeitpunkt der Umkehr der Unterschiedsbeträge.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 und seine Aufgliederung ist im Anlagespiegel, welcher als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr TEUR 126). Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 9) aufgeführt, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuer.

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden insbesondere Zahlungen an Software- und Lizenzanbieter zur Nutzung von Lizenzen, Bankgebühren sowie angezahlte Veranstaltungen 2021 ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird entsprechend der Vertragslaufzeit der jeweiligen Zahlung aufgelöst.

4. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den temporären Unterschiedsbeträgen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen für virtuelle Aktienoptionen (aktive Steuerlatenz) und bei der Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen (passive Steuerlatenz). Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden nicht gebildet, da deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre unter Berücksichtigung steuerlicher Restriktionen bei Gesellschafterwechseln nicht absehbar ist.

5. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft gem. § 42 Abs. 1 GmbHG beträgt EUR 133.389,00 und ist vollständig eingezahlt.

Bei der Kapitalrücklage über TEUR 37.325 handelt es sich um Zuzahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB

6. Sonstige Rückstellungen

Die kurzfristigen Rückstellungen beinhalten insbesondere die Rückstellungen für sowohl zugesagte virtuelle Aktienoptionen (TEUR 18.795) als auch entgeltlich abgegebene virtuelle Aktienoptionen (TEUR 1.218), für Mitarbeiter Boni (TEUR 816), für nicht genommenen Urlaub (TEUR 365), für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 38), für ausstehende Eingangsrechnungen die das Geschäftsjahr betreffen (TEUR 123) sowie für Buchhaltung (TEUR 16) und für sonstige Sachverhalte (TEUR 30).

Die Gesellschaft hat in 2011 einen virtuellen Stock Option Plan etabliert. Mit Beschluss vom 29. Juli 2011 hat der Beirat zugestimmt, dass die Mitarbeiter der Gesellschaft, deren Geschäftsführer und Berater der Gesellschaft durch die Ausgabe von virtuellen Aktienoptionen in Zukunft am Unternehmenserfolg beteiligt werden können.

Die "Terms and Conditions" der Virtual Share Options gewähren dem Unternehmen ein Erfüllungswahlrecht zwischen der Erfüllung in Gesellschaftsanteilen und einem Barausgleich. Da am Abschlussstichtag offen ist, welche Art der Erfüllung das Unternehmen wählen wird, wurde der sich zu den einzelnen Stichtagen ergebende Betrag für die virtuellen Aktienoptionen unter den Rückstellungen ausgewiesen.

Die Rückstellungen aus Verpflichtungen aus gewährten virtuellen Aktienoptionen werden mit dem Gesamtwert (beizulegender Zeitwert) dieser Rechte bewertet. Der Gesamtwert wird auf den Zeitraum der Arbeitsleistung (Sperrfrist), auf die sich die Zusage bezieht, verteilt. Die Optionen werden zu 25% nach Ablauf eines Jahres ab der Zusage unverfallbar, die verbleibenden 75% in Höhe 1/36 mit jedem weiteren abgelaufenen Monat (Vesting period). Die Ausübung der Optionen ist für den "gevesteten" Anteil bei den in den "Terms and Conditions" beschriebenen Events (Share Deal, Asset Deal oder Börsengang der Gesellschaft) jederzeit möglich.

Die Gesellschaft geht zum Bilanzstichtag von einem vierjährigen Ausübungshorizont aus und sammelt die Rückstellung mit 1/48 je Monat ab Zusage an. Die Optionen sind zum Preis der Gesellschaftsanteile im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde bewertet. Die abgezinste Rückstellung für die zugesagten virtuellen Aktienoptionen setzt sich wie folgt zusammen:

Optionsprogramm 2011 TEUR 79
Optionsprogramm 2012 TEUR 609
Optionsprogramm 2013 TEUR 1.864
Optionsprogramm 2014 TEUR 1.700
Optionsprogramm 2015 TEUR 2.750
Optionsprogramm 2016 TEUR 1.371
Optionsprogramm 2017 TEUR 2.059
Optionsprogramm 2018 TEUR 1.780
Optionsprogramm 2019 TEUR 3.010
Optionsprogramm 2020 TEUR 3.573
Summe TEUR 18.795

Für Zwecke der Abzinsung wurde zum Bilanzstichtag der geschätzte Ausübungstermin der virtuellen Aktienoptionen auf den 31. Dezember 2023 (im Vorjahr: 31. Dezember 2022) festgelegt. Der Zinsertrag aus der Abzinsung beträgt TEUR 253 (VJ TEUR -18) und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen.

Daneben hat die Gesellschaft in 2011, 2012 sowie in 2017, 2018, 2019 und 2020 virtuelle Aktienoptionen an einen kleinen Kreis von externen Beratern zu damaligen Verkehrswerten veräußert. Die verkauften Optionen sind zum höheren Erfüllungsbetrag (auf den vierjährigen Ausübungshorizont abgezinster Preis der Gesellschaftsanteile bei der letzten Finanzierungsrunde) bewertet.

7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel:

Art der Verbindlichkeit RLZ < 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ > 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten EUR 1.718 TEUR 2.083 EUR 0 TEUR 3.801
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 448 EUR 0 EUR 0 TEUR 448
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 571 EUR 0 EUR 0 TEUR 571
Sonstige Verbindlichkeiten TEUR 569 TEUR 313 EUR 0 TEUR 882
Gesamt TEUR 1.778 TEUR 3.924 EUR 0 TEUR 5.702

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie für die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen über TEUR 2.000, die am Bilanzstichtag mit TEUR 655 valutieren, sind Sicherheiten gestellt worden. Die eingeräumten Sicherheiten umfassen die Verpfändung von Gütern des Anlagevermögens, des Bankguthabens etc. sowie der IP-Rechte an der selbsterstellten und vertriebenen Software.

8. Passive Rechnungsabgrenzung

Der Bilanzausweis beinhaltet hauptsächlich für Folgejahre abgerechnete und vereinnahmte Umsatzerlöse aus den Vereinbarungen über Softwareüberlassung. Auf das dem Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr 2021 entfallen TEUR 5.629.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 333 (VJ TEUR 63) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 240 aus der Bewertung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 337 resultieren aus der Bewertung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

E. Sonstige Angaben

1. Ausschüttungssperre

In Höhe der in der Bilanz ausgewiesenen selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände von EUR 1.307.145,00 sowie für die aktivierten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 5.612 besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre von insgesamt TEUR 6.919.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 89 (Vorjahr 80).

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Betriebsstätten der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 2.370. Die Verpflichtungen valutieren in Höhe von TEUR 409 mit einer Laufzeit kleiner einem Jahr, in Höhe von TEUR 1.091 mit einer Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren sowie in Höhe von TEUR 870 mit einer Fälligkeit von mehr als fünf Jahren.

4. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Treasury Intelligence Solutions Bulgaria Ltd. beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2020 auf TBGN 1.720 (TEUR 880) Das Ergebnis für 2020 betrug TBGN 634 (TEUR 324)

Daneben besteht eine Beteiligung über 100 % an der Treasury Intelligence Solutions Inc., Delaware, USA. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2020 auf TUSD - 2.042 (TEUR - 1.729), das Ergebnis für 2019 betrug TUSD 12 (TEUR 10)

5. Geschäftsführung und Vertretung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

Gunter Jörg Wiemer, Mühlhausen; Geschäftsführer Strategie

Erol Bozak, Rauenberg; Geschäftsführer Softwareentwicklung

Erik Oliver Ernst Masing, Berlin; Geschäftsführer ab 04/2020, CEO

Die Angabe der gewährten Bezüge im Geschäftsjahr nach § 285 S. 1 Nr. 9 HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Die Geschäftsführer sind berechtigt, die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen zu vertreten.

6. Beirat

Gemäß Gesellschafterbeschluss hat Treasury Intelligence Solutions GmbH einen Beirat.

Dem Beirat gehören an:

Dr. Berthold v. Freyberg Vorsitzender des Beirats

Investmentmanager, München

Markus Roithmeier Investmentmanager

Laurel Bowden Investmentmanagerin

Michael Cichowski Investmentmanager

Chris Calhoun Investmentmanager

Herr Cichowski und Herr Calhoun wurden im Geschäftsjahr 2020 in den Beirat der Gesellschaft berufen.

7. Nachtragsbericht

Vorgänge gem. § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten. Die Gesellschaft schätz die Risiken durch die weltweite COVID-19 Pandemie hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung als gering ein.

8. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 14.291 ab. Der Verlust wird vorgetragen.

 

Walldorf, 31. März 2021

Die Geschäftsführung

Jörg Wiemer

Erol Bozak

Erik Masing

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.932.118,01 0,00 0,00 6.932.118,01
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.264,86 4.936,50 0,00 137.201,36
7.064.382,87 4.936,50 0,00 7.069.319,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 709.423,63 187.666,04 0,00 897.089,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.354,47 0,00 0,00 14.354,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.884.328,57 41.078,53 0,00 1.925.407,10
1.898.683,04 41.078,53 0,00 1.939.761,57
9.672.489,54 233.681,07 0,00 9.906.170,61
Abschreibungen
Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.541.433,01 1.083.540,00 0,00 5.624.973,01
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.477,86 28.900,50 0,00 108.378,36
4.620.910,87 1.112.440,50 0,00 5.733.351,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 454.413,63 147.733,04 0,00 602.146,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.075.324,50 1.260.173,54 0,00 6.335.498,04
Buchwerte
Stand 31.12.2020
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.307.145,00 2.390.685,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.823,00 52.787,00
1.335.968,00 2.443.472,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.943,00 255.010,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.354,47 14.354,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.925.407,10 1.884.328,57
1.939.761,57 1.898.683,04
3.570.672,57 4.597.165,04

sonstige Berichtsbestandteile

 

Walldorf, 31. März 2021

Die Geschäftsführung

Jörg Wiemer

Erol Bozak

Erik Masing

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

An die Treasury Intelligence Solutions GmbH, Walldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Treasury Intelligence Solutions GmbH, Walldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Treasury Intelligence Solutions GmbH, Walldorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angaben im Anhang (Abschnitt I Allgemeine Angaben) und im Lagebericht (Abschnitt 3.a. Vermögenslage), in der die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Bilanz der Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine bilanzielle Überschuldung von TEUR 4.612 aufweist, die nicht durch eine harte Patronatserklärung oder qualifizierte Rangrücktrittserklärung beseitigt wurde. Die Bilanzierung erfolgte dennoch zu Fortführungswerten, da die Liquidität der Gesellschaft aufgrund der upfront zu leistenden Lizenzzahlungen der Kunden sowie der Eigenkapitalzuführung im Rahmen einer am 08. April 2020 notariell beurkundeten Kapitalerhöhung inklusive des Second Closing in Höhe von TEUR 16.300, die im Jahr 2020 auch vollständig geleistet wurde, ausreichend - ausweislich der Planungsrechnungen der Gesellschaft bis mindestens in das Jahr 2022 - gesichert ist. Wie dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insb. die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 02. Juli 2021

LM Audit & Tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Maximilian Bodenhagen, Wirtschaftsprüfer

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