EMW Filtertechnik GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Ass. jur. Drache seit 25.1.2012 | Geschäftsführer |
Gerlinde Weyl - Drache seit 11.2.2010 | Geschäftsführer |
Gerlinde Drache seit 29.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMW Holding GmbHDiezKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernlageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens EMW Holding GmbH mit Sitz in Diez, Rheinland-Pfalz (Deutschland) ist die Geschäftsführung sowie die Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen aus dem umwelttechnischen Bereich sowie der Verwaltung von Grund und Boden. Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns setzen sich im Wesentlichen aus der Fertigung und dem Verkauf von Filtrationsprodukten für Luft und Wasser zusammen. Hinzu kommen messtechnische Analysen für die Luftfiltration. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Dabei steht die Erzielung bestmöglicher Anwendungseigenschaften der Produkte mit dem Ziel der Qualitätsführerschaft der Gesellschaft im Vordergrund. In der Forschung und Entwicklung sieht das Unternehmen seine Absatzsicherung in den Märkten der Zukunft. Der Konzern unterhält eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die einerseits die bedarfsgerechte Entwicklung von Produkten nach Kundenspezifikation durchführt, andererseits das flexible Maschinenportfolio nutzt, um neue Produkte zu kreieren. Unterstützt wird diese Abteilung durch die hausinternen messtechnischen Analysen von Luftfilterprodukten, die den notwendigen technischen Hintergrund gewährleisten. Darüber hinaus nutzt der Konzern sein Netzwerk, um gezielt Forschungsvorhaben auf wissenschaftlicher Basis zu realisieren. Im Berichtszeitraum wurde die Skizze eines neuen Forschungs- und Entwicklungsprojektes zur öffentlichen Förderung eingereicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,9 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent), das alles bei einer anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt. Auch die Konjunktur in Deutschland wurde durch die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 erhöht, nach +6,9 Prozent im Jahr 2022. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Umsatz für deutsche Maschinenbauprodukte nahm ausweislich der Ergebnisse der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dem ein Teil des Berichtsunternehmens als Mitglied zuzurechnen ist) Auftragseingangs- und Umsatzstatistik in Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise um nominal +7 Prozent zu. Dieser nominale Zuwachs darf vor dem Hintergrund einer oben angeführten Inflation von 5,9 Prozent nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, und zwar um real 0,6 Prozent. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober 2023 von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Der Fachverband Allgemeine Lufttechnik (ALT) des VDMA gilt gemeinhin als Querschnittstechnologie und war in der Vergangenheit nicht in der Intensität von extremen Veränderungen betroffen, da die Branche breit aufgestellt ist. Gemäß der letzten vorliegenden Konjunkturauswertung des VDMA für die Luftreinhaltung vom 20.06.2024 lag allerdings auch in diesem Fachzweig der Auftragseingang bei rund -16 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum, die Produktion von Apparaten zum Filtern und Reinigen von Gasen (einschließlich Luft) bei rund -2 Prozent nominal gegenüber 2023. Die erwartete Umsatzentwicklung der Unternehmen der Klima- und Lüftungstechnik lag bei +2,5 Prozent nominal, dies alles vor dem Hintergrund einer oben angeführten Inflation von 5,9 Prozent. 2. Geschäftsverlauf Geschäftstätigkeit und Absatz Vor dem Hintergrund diverser Unwägbarkeiten bezüglich der wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hatte sich der Konzern für 2023 im Wesentlichen der Umsatzerhaltung aus dem Vorjahr verschrieben. Geplant war ein Umsatzzuwachs von nominal 1,7 Prozent. Das Berichtsjahr startete im 1. Quartal mit einem hohen Auftragseingang, von dem das Unternehmen im Jahresverlauf profitieren sollte. Insofern war eine kontinuierliche Auslastung der Produktion von Anbeginn des Jahres unter Berücksichtigung des saisonalen Verlaufs gegeben. Die umgehende Versendung und Rechnungsstellung der Waren und Dienstleistungen nach Fertigstellung führten letztlich zu einem nominalen Umsatzplus von 1,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Unternehmen hält an seiner Strategie der Fokussierung auf seine Kernsegmente fest. Im Fokus steht weiterhin die ständige Weiterentwicklung bestehender, sowie die bedarfsgerechte Entwicklung neuer qualitativ hochwertiger Produkte, die auf der langjährigen Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Kunden und Lieferanten fußen. Beschaffung und Produktion Das Unternehmen begegnet rohstoffabhängigen Entwicklungen seit Jahren mit einer Mehr-Lieferanten-Strategie für seine Kernrohstoffe. Dennoch zeichnete sich das Berichtsjahr beschaffungsseitig durch Rohstoffpreise auf erhöhtem Niveau aus. Die Materialaufwandsquote ist im Ergebnis von 46,6 Prozent im Vorjahr auf 47,4 Prozent im Berichtsjahr angestiegen. Dementsprechend erhöhte sich der Materialaufwand zum Vorjahr um 6,2 Prozent überproportional zur Gesamtleistung, in der im Berichtsjahr eine nominale Bestandserhöhung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 686 TEUR enthalten ist. Die Abschreibungen verminderten sich planmäßig um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2022 nur marginal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 4,9 Prozent. Darin enthalten sind Währungsverluste in Höhe von 272 TEUR. In Summe schlagen sich die hausinternen Maßnahmen der vorbeugenden Instandhaltung, der kontinuierlichen Optimierung des bestehenden Maschinenparks, sowie die bedarfsorientierte Investition in Neuanlagen hier positiv nieder. Personalwesen Das Unternehmen verfolgt langfristig das Ziel, der demografischen Entwicklung im Unternehmen Rechnung zu tragen und in qualifiziertes Personal zu investieren. Generell weist der Mitarbeiterstamm eine äußerst geringe Fluktuation auf. Die Mitarbeiterzahl lag zum Stichtag 31.12.2023 bei 105 (Vorjahr: 104) und hat sich damit leicht erhöht. Die Personalaufwandsquote lag mit 24 Prozent im Berichtsjahr über Vorjahr (23,1 Prozent). Der Anstieg ist auch auf die durchgeführte Lohn- und Gehaltsrunde zurückzuführen. Auftragsspitzen wurden auch im Berichtsjahr in Teilen mit Leiharbeitnehmern abgedeckt, um aktuellen Rahmenbedingungen und daraus folgenden konjunkturellen Schwankungen Rechnung zu tragen. 3. Lage Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte im Kernsegment und bedarfsgerechte kundenorientierte Dienstleistungen gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden lediglich bei Bedarf zur Abrundung der Produktpalette angeboten. Das Produktportfolio wird kontinuierlich überwacht und entsprechend angepasst. Der überproportionale Anstieg des Material- wie auch des Personalaufwandes führte letztendlich zu einem verminderten Jahresertrag. Das Berichtsjahr schloss mit einer Umsatzrendite von 6,6 Prozent nach 7,7 Prozent im Vorjahr. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist nach wie vor als gut einzustufen. Finanzlage Das Finanzmanagement ist auf die stete Sicherung des Finanzbedarfs unter Wahrung ausreichender Reserven ausgelegt. Es richtet sich an den Bedürfnissen des operativen Geschäfts aus. Über die eigenen flüssigen Mittel hinaus verfügt das Unternehmen im Kontokorrentbereich über ausreichend freie Kreditlinien, um auf temporäre Unterschiede im Cashflow kurzfristig reagieren zu können, sollte dies notwendig werden. Quellen der Finanzierung sind neben der Eigenfinanzierung erforderlichenfalls Bankkredite. Spekulative, rein Finanzsektor bezogene Geschäfte werden nicht getätigt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und überwiegend skontiert, Forderungen i.d.R. innerhalb der gewährten Zahlungsziele vereinnahmt. Stichtagsbezogen zum 31.12.2023 übersteigen die flüssigen Mittel die Summe der Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen gemäß den vertraglichen Vereinbarungen fristgemäß zu erfüllen. Die Finanzlage insgesamt ist solide. Vermögenslage Auch die Vermögenslage der Gesellschaft ist strukturell von der Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit geprägt. Das Anlagevermögen reduzierte sich um 2,8 Prozent nur marginal gegenüber Vorjahr. Die Vorräte unterliegen einer stichtagsbezogenen Schwankung, sie reduzierten sich im Jahresverlauf zum 31.12.2023 um 6,9 Prozent, wobei eine Bestandsverschiebung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hin zu Fertigware stattfand. Sonstige Vermögensgegenstände wurden in liquide Mittel konvertiert. Das Umlaufvermögen erhöhte sich in Summe um 4,8 Prozent gegenüber Vorjahr. Kurz- und langfristig gebundenes Vermögen stehen nach wie vor in einem ausgewogenen Verhältnis. Kapitalstruktur Geprägt von der guten Ertragslage der letzten Jahre wie auch des Berichtsjahres hat sich die Kapitalstruktur des Unternehmens zugunsten des Eigenkapitals verschoben. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 82 Prozent (Vorjahr: 78,1 Prozent). Die Rückstellungen haben sich gegenüber Vorjahr um 14,2 Prozent vermindert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen keine vor. Die Summe aller Verbindlichkeiten hat sich stichtagsbezogen um 18,2 Prozent auf eine Verbindlichkeitenquote von 6,2 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent) reduziert. Die Kapitalstruktur, das Verhältnis von Eigenkapital zu kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten, ist ausgewogen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Steuerung ziehen wir finanzielle Leistungsindikatoren heran. Maßgebliche Kennzahlen sind das EBIT/Betriebsergebnis, der Periodenüberschuss sowie die Eigenkapitalquote. Die zuerst genannten Kennzahlen werden monatlich vorläufig ermittelt, während die finale Eigenkapitalquote zum Jahresende als Indikator für die Bonität im Rahmen von etwaigen Finanzierungen sowie des Risikopuffers Verwendung findet. Mit einer Eigenkapitalquote von 82 Prozent zum Ende 2023 (Vorjahr: 78,1 Prozent) und einem Ergebnis nach Steuern von 1.728 TEUR hat der Konzern seine Ziele auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfüllt. III. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent, wobei die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes erwarten. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,8 Prozent prognostiziert. Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die deutsche Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu, dies bei einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,7 Prozent. Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Abwärtsrisiken für die Prognosen liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, in witterungsbedingten Schocks, sowie einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation. Die Unternehmen des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik des VDMA können sich diesem Trend gemäß dem VDMA Konjunkturbericht 2024 vom 20.06.2024 nicht gänzlich entziehen und rechnen mit einem nominalen Umsatzrückgang von rund 0,7 Prozent. Die Prognose der VDMA-Volkswirte für die deutsche Produktion von Apparaten zum Filtern oder Reinigen von Gasen (einschließlich Luft) zeichnet mit einem Zuwachs von rund 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich ein positiveres Bild. Getragen wird diese Prognosen von einem positiven Auftragseingang im Fachverband Allgemeine Lufttechnik im Zeitraum Januar bis April 2024 gegenüber Vorjahr von über 19 Prozent. Der Konzern hat sich vor dem Hintergrund der oben erwähnten Unwägbarkeiten bezüglich der wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für 2024 im Wesentlichen der Umsatzerhaltung aus dem Vorjahr verschrieben. Geplant ist ein Umsatzzuwachs von nominal 1,8 Prozent. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes liegt der Konzern hinter seiner Umsatzzielplanung für 2024 zurück. Die Umsatzrendite liegt auf Basis des (vorläufigen) kumulierten Betriebsergebnisses zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts auf Ziel, sodass für das Gesamtjahr 2024 davon auszugehen ist, dass sich die Ertragslage im Rahmen des festgelegten Zielkorridors bewegt. Auftragsbestand und Auftragseingang geben Grund zur Annahme, dass auch das geplante Umsatzziel im laufenden Geschäftsjahr erreicht werden kann, sodass die Gesellschaft an ihrer Zielplanung festhält. Mit der kontinuierlichen und stringenten Fokussierung auf innovative Kernsegmente und der Bereitstellung von weiteren damit einhergehenden Service- und Dienstleistungen entwickelt sich das Stammkundengeschäft wie auch das Projektgeschäft stabil. Darüber hinaus forciert der Konzern weiterhin die Neukundenakquise, insbesondere durch die Erschließung neuer Absatzmärkte und -wege, sowie neuer Anwendungsfelder. Unsere Marktposition betrachten wir nach wie vor als gut und gefestigt. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Auf Grund der hohen Eigenkapitalquote und der guten finanziellen Situation ist die wirtschaftliche Lage des Konzerns auch nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als gut einzustufen. Der Konzern wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht Der Konzern ist seit langem nach ISO 9001:2015 und seit 2024 nach ISO 45001:2018 zertifiziert und verfügt über ein effektives Risikomanagementsystem zur Risikofrüherkennung. Die Risikostrategie ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Eine kontinuierliche Beobachtung der Märkte, Kunden / Debitoren und Lieferanten / Kreditoren und ein gut funktionierendes Controlling tragen dazu bei, dass Risiken frühzeitig erkannt und Chancen genutzt werden können. Über alle Bereiche hinweg ist Bestandteil dieses Systems eine regelmäßige Berichterstattung über alle Tatbestände, die Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit und den Bestand der Unternehmensgruppe haben können. Die Identifizierung und Bewertung von Risiken sowie Maßnahmen zur Risikovorsorge oder Risikoabwehr werden erörtert, Maßnahmen festgelegt und deren Umsetzung überprüft. Das ganzheitliche Konzept umfasst gleichfalls Vorsorgemaßnahmen und Notfallplanungen wie auch worst case Szenarien. 1. Risikobericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung gegen rechtliche und finanzielle Risiken jeglicher Art. Insbesondere beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Eventuellen Risiken soll mit einer stetigen Erhöhung des Eigenkapitals entgegengewirkt werden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Finanzmitteldisposition dient. Im Kontokorrentbereich verfügt der Konzern über ausreichend freie Kreditlinien, falls diese benötigt werden sollten. Langfristig kann sich die Gesellschaft über Bankkredite finanzieren, soweit dies erforderlich werden sollte. Zu diversen regionalen wie überregionalen Kreditinstituten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Der Konzern verfügt über ein effizientes Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen. Dadurch wird Forderungsausfällen weitestgehend vorgebeugt. Der hohe Auslandsanteil, bezogen auf das Gesamtgeschäft, bringt naturgemäß Risiken im Forderungsmanagement mit sich. Der Konzern steuert diese Risiken über eine sorgfältige Kundenanalyse beim Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen, klare und eindeutige Zahlungsvereinbarungen sowie die stetige Beobachtung des Zahlungsverhaltens einschließlich der Erlangung zweckdienlicher aktueller Informationen über die wirtschaftliche Situation. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Maßnahmen ergriffen und im Zweifel Wertberichtigungen vorgenommen. Auf der Beschaffungsseite werden Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, überwiegend unter Ausnutzung von Skonto. Der Konzern greift auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen langfristige Lieferverträge angestrebt werden. Bei Kernrohstoffen wird verstärkt auf eine Mehr-Lieferanten-Strategie abgezielt. Zur Risikominimierung werden kontinuierlich neue Lieferanten im gleichen Segment akquiriert, die den hohen Qualitätsstandards des Berichtsunternehmens entsprechen. Dies auch vor dem Hintergrund, einkaufsseitig auf Preiserhöhungstendenzen reagieren zu können. 2. Chancenbericht Auf die unsicheren Konjunkturaussichten reagiert der Konzern mit der Erschließung neuer Absatzmärkte und Anwendungsfelder, um Risiken breiter zu streuen. So eröffnen Umbrüche im Marktumfeld zusätzliche Möglichkeiten, Umsatzpotentiale zu heben und Neukunden zu gewinnen. Auch in diesen Märkten agiert der Konzern mit einer innovativen, kundenorientierten Verkaufspolitik, die sich von der Konkurrenz durch einen Mehrwert insbesondere über zusätzliche Service- und Dienstleistungen abhebt. Daraus ergibt sich die Chance, das Kerngeschäft mit neu akquirierten Kunden weiter auszubauen, neue Anwendungsfelder und Absatzwege zu erschließen, die Umsätze zu steigern, sowie den Bekanntheitsgrad und die Reputation am Markt zu erhöhen. Im Idealfall führt dies zu einer verbesserten Wettbewerbssituation des Konzerns global und zu einem Ausbau der Marke EMW. Der aktuelle Wechselkurs USD - EUR trägt dabei unterstützend zur Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens weltweit bei. 3. Gesamtaussage Trotz der konjunkturellen Risiken im laufenden Jahr ist der Konzern auf die wirtschaftliche Entwicklung eingestellt und hat sich dementsprechend positioniert. Kostenstruktur und Ertragslage sind solide, die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung und Steuerung von Währungsrisiken aus Umsatzerlösen auf USD-Basis nutzt der Konzern wie in den Vorjahren klassische und der Gesellschaft transparente Devisentermingeschäfte in adäquater Höhe. Diese dienen ausschließlich der besseren Planbarkeit von Deckungsbeiträgen und Zahlungsflüssen. Spekulative und nicht gedeckte Risikopositionen werden dabei nicht eingegangen.
Diez, den 01. August 2024 gez. MGM (FH) Gerlinde Weyl-Drache gez. Ass. Jur. Kevin Drache KonzernbilanzAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Aufgrund der Darstellung in T€ können sich Rundungsdifferenzen ergeben. Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: EMW Holding GmbH Firmensitz laut Registergericht: Diez Registergericht: Montabaur Registereintrag: Handelsregister Register-Nr.: HRB 4769 II. Angaben zur Konsolidierung 1. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethode Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB a.F. Die Erstkonsolidierungen wurden zu folgenden Bilanzstichtagen vorgenommen:
Die Beteiligung an der EMW Betriebe Emmerling & Weyl GmbH hat sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 um 10% auf 60% erhöht. Die Tochtergesellschaften haben auf die Aufstellung eines Anhangs und eines Lageberichtes nach den in § 264 Abs. 3 HGB geregelten Erleichterungen für Tochter-Kapitalgesellschaften verzichtet. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge wurden gemäß §§ 303 Abs. 1, 305 Abs. 1 HGB gegeneinander verrechnet. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Entfällt der Grund der Wertminderung, so erfolgt eine Zuschreibung auf den Wert der fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip im Umlaufvermögen wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für zukünftige Geschäftsjahre. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit diese den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines vorhandenen Guthabens aus Betragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Der Zeitwert entspricht gemäß Versicherungsbescheinigung zum 31.12.2023 dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung und somit den fortgeführten Anschaffungskosten. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei langfristigen Forderungen darunter bzw. bei langfristigen Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Aufgrund der Darstellung in T€ können sich Rundungsdifferenzen ergeben. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 10.131,00. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. 4. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
5. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:
Aufgrund der Darstellung in T€ können sich Rundungsdifferenzen ergeben. 6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen überwiegend Miet- und Leasingraten in Höhe von gesamt T€ 1.806 (Vorjahr: T€ 2.030). Dieser Betrag setzt sich zusammen aus Verpflichtungen, die innerhalb eines Jahres fällig werden in Höhe von T€ 1.200 und Verpflichtungen die später als nach einem Jahr fällig werden in Höhe von T€ 606. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
Der Konzern erbringt ausschließlich Leistungen aus dem Verkauf von Filtrationsprodukten für Luft, Wasser und Abwasser sowie aus messtechnischen Analysen für die Luftfiltration. VI. Sonstige Angaben 1. Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer an die EMW Holding GmbH und einbezogenen Tochterunternehmen für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für:
2. Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigt:
3. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:
4. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
5. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung des Jahresüberschusses der EMW Holding GmbH im Einzelabschluss vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Diez, den 1. August 2024 gez. MGM (FH) Gerlinde Weyl-Drache, Geschäftsführerin gez. Ass. jur. Kevin Drache, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EMW Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der EMW Holding GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EMW Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Limburg a. d. Lahn, den 6. September 2024 MNT
Revision und Treuhand GmbH
André Schäfer, Wirtschaftsprüfer Gökhan Pektas, Wirtschaftsprüfer |
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