Erlebniswelt Gesundheit GmbH
Selbe AdresseErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Steinmann seit 12.3.2021 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rehms Building Technology GmbH (vormals: Mainsee 1083. V V GmbH)Borken (vormals: Frankfurt am Main)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2017 bis zum 31.08.2017Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rehms Building Technology GmbH (vormals: Mainsee 1083. V V GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Rehms Building Technology GmbH, Borken, (vormals: Mainsee 1083. V V GmbH, Frankfurt am Main) und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bi-lanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rehms Building Technology GmbH, Borken, (vormals: Mainsee 1083. V V GmbH, Frankfurt am Main) für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2017 sowie seiner Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt - holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 31. März 2018 Ernst
& Young GmbH
Brorhilker, Wirtschaftsprüfer Rathjen, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. August 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017
Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 20171. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernmuttergesellschaft Rehms Building Technology GmbH (vormals: Mainsee 1083. V V GmbH, Frankfurt am Main) (nachfolgend "RBT GmbH" oder "Gesellschaft") ist im Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 17034 mit Sitz in 46325 Borken, Siemensstraße 16 eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 1. Juni 2017 gegründet. Die Einzahlung des Stammkapitals erfolgte am Tag darauf. Die Gesellschaft stellt zum 31. August 2017 einen Konzernabschluss nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auf. Das erste Geschäftsjahr stellt damit ein Rumpfgeschäftsjahr (1. Juni 2017 bis 31. August 2017) dar. Die Konzernbilanz und die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 266 bzw. § 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und der Konzernanhang nach den Vorschriften der §§ 313 f. HGB aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt in Euro. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der RBT GmbH grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Der Konzern besteht aus den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften:
1) Bis auf die SRP GmbH, Baesweiler, werden alle anderen Tochtergesellschaften vollkonsolidiert 2) Werte in CHF 3) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der jeweiligen Muttergesellschaft Die RBT GmbH hat mit Wirkung zum 24. Juli 2017 100 % der Anteile an der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken, ("NRW BTH GmbH") erworben. Das Geschäftsjahr der Gesellschaften (3)-(15) ist das Kalenderjahr. Gemäß § 299 Abs. 2 HGB wurde für Zwecke der Konsolidierung ein Zwischenabschluss bei den genannten Tochtergesellschaften zum 31. August 2017 aufgestellt. Die SRP GmbH, Baesweiler, wurde gemäß § 296 Abs. II HGB nicht konsolidiert, die Gesellschaft wurde im Dezember 2016 gegründet. Die Gesellschaft war in 2017 nur in geringem Umfang operativ tätig. 3. Grundsätze der Rechnungslegung Der Konzernabschluss der RBT GmbH zum 31. August 2017 wurde in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 3.1 Konsolidierungsmethoden Das Geschäftsjahr des Konzerns ist grundsätzlich vom 1. September bis zum 31. August des Folgejahres. Durch die Gründung der Muttergesellschaft RBT GmbH am 1. Juni 2017 ist das erste Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr (1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017). Die NRW BTH GmbH hat ihr Geschäftsjahr auf das der Muttergesellschaft umgestellt. Das Geschäftsjahr der übrigen Tochtergesellschaften entspricht dem Kalenderjahr. Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach einheitlichen, deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen. Die Kapitalkonsolidierung der Gesellschaften wurde als Vollkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. I Satz 2 HGB) durchgeführt. Die NRW BTH GmbH hat zum Erwerbszeitpunkt einen Teilkonzernabschluss aufgestellt. In diesen sind die oben genannten Unternehmen in den Vorjahren erstkonsolidiert worden. Die Erstkonsolidierung des Teilkonzerns NRW BTH GmbH erfolgte zum Erwerbszeitpunkt. Mit Ausnahme der stillen Reserven im Vorratsvermögen in Höhe von insgesamt TEUR 18.610 waren bisher keine stillen Reserven und Lasten aufzudecken, folglich ist keine Neubewertung der Wertansätze der übrigen Vermögensgegenstände und Schulden erforderlich. Die Wertansätze auf Ebene des Teilkonzerns NRW BTH GmbH konnten jedoch noch nicht endgültig ermittelt werden. Die insoweit vorläufigen Werte werden erforderlichenfalls noch angepasst. Der nach der Verrechnung verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wurde in den Geschäfts- oder Firmenwert eingestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden gegenseitig aufgerechnet, Umsätze und Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Auf eine Zwischenergebniseliminierung nach § 304 Abs. 2 HGB wurde verzichtet, da die wegzulassenden Beträge für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Die Umrechnung der von auf fremde Währung lautenden Abschlüsse wurde gemäß § 308a HGB umgerechnet. Der Wechselkurs der Währung Schweizer Franken veränderte sich wie folgt:
3.2 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundsätzliches Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt grundsätzlich nach den Vorgaben der Konzernzentrale in Borken, die im Einklang mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften stehen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde auf die Angabe von Restlaufzeiten in der Bilanz verzichtet. Sie werden stattdessen in diesem Anhang angegeben. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet und über eine Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Die Buchwerte langfristig genutzter Vermögensgegenstände wie z.B. Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich auf Werthaltigkeit hin überprüft. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Laufzeit von 10 Jahren wurde aufgrund eines stabilen Geschäftes der Konzernunternehmen sowie eines langfristig stabilen Marktumfeldes gewählt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Als Nutzungsdauer sind für den Fuhrpark 6 Jahre angesetzt. Die anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden über Zeiträume von 3 bis zu 13 Jahren abgeschrieben. Gebäude und Mietereinbauten werden mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 bis 50 Jahren angesetzt. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Kilts- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Rabatte und Skonti unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen (in Bau befindliche Aufträge) erfolgt nach § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten. Diese umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und der Fertigungsgemeinkosten. Liegen die für die Leistungen voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der noch anfallenden Kosten unter den Herstellungskosten, werden auf die Herstellungskosten die nach den Grundsätzen einer verlustfreien Bewertung erforderlichen Abschläge vorgenommen. Die Waren sind zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nominalwerten. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmens steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i. S. d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Währungsumrechnung Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. 4. Angaben zur Konzernbilanz 4.1 Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Sinne von § 284 Abs. 3 HGB (Anlagenspiegel) ist als Bestandteil dieses Anhangs dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 73 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält in erster Linie Disagiobeträge in Höhe von TEUR 2.425. Bei den übrigen Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich insbesondere um abgegrenzte Aufwendungen für Versicherungen, Wartungsarbeiten, Kfz-Steuer und Zinsabgrenzung. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere. Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Issler GmbH:
Der Erfüllungsbetrag wurde nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Die Berechnung erfolgte im Aktivenbestand. Die Anwartschaft auf Witwe- bzw. Witwerrente wurde nach der kollektiven bzw. der individuellen Methode (soweit das Geburtsdatum des Partners in der Zusage angegeben wurde) bewertet. Die Rechnungsgrundlage bilden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck. Ferner wurde bei der Rückstellungsbildung ein Zinssatz von 2,94% p. a. (10 Jahresdurchschnitt) herangezogen, welcher gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB. Der Rechnungszins entspricht den Bestimmungen des §253 Abs. 2 HGB unter Verwendung der so genannten «Vereinfachungsregelung» gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschaler Ansatz des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren). Die Bestimmungen des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) wurden beachtet. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 75.233,00. Von der Übergangsregelung gem. Art 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wird demgemäß jährlich 1/15, also EUR 5.015,54 der Pensionsrückstellung zugeführt (außergewöhnlicher Aufwand im Personalaufwand verrechnet). Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrages mindestens dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB entsprechen. Der Unterschiedsbetrag beträgt unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus der vergangenen 7 Jahre EUR 124.920. 4.2 Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage von TEUR 2.250 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Darüber hinaus enthält das Eigenkapital Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Pensionsrückstellung der DL-Technik GmbH Die auf der Grundlage der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck unter Anwendung anerkannter versicherungsmathematischer Verfahren und Beachtung der Vorschriften des HGB in der Fassung des BilRUG vom 17. Juli 2015 ermittelten, hier zu berücksichtigenden und nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinsten "voraussichtlichen Erfüllungsbeträge" der Versorgungsverpflichtung betragen zum 31. August 2017 EUR 420.000. Bei der Berechnung dieser Werte wird grundsätzlich ein gem. § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ermittelter durchschnittlicher Marktzinssatz aus den letzten 10 Jahren zu Grunde gelegt. Auf der Grundlage des Vorjahresgutachtens wurde unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,01% p. a. der Erfüllungsrückstand weiterentwickelt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit Zeitwerten des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 298.536 verrechnet, so dass sich eine Rückstellung in Höhe von EUR 121.463 ergibt. Pensionsrückstellung der Eberl GmbH Die Ermittlung der Pensionsrückstellung entspricht den gesetzlichen Vorgaben in Österreich. Die Berechnung erfolgt mit einem Rechnungszinssatz von 3,0% p. a. Es wird eine Gehaltssteigerung von 2% p. a. unterstellt. Die Rückstellung beträgt EUR 114.782. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Globalzessionen, Verpfändung von Geschäftsrechten, Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen sowie Kontoverpfändung besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergeben sich aus einem gewährten Darlehen und den Zinsen bis zum 31. August 2017 (6,25 %; Zinsaufwand TEUR 501). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 992 und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 110. Die Latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Die Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Konzernsteuersatz von 30 % unterstellt. 4.3 Haftungsverhältnisse Zum 31. August 2017 bestehen Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB in Form von Avalen unterschiedlicher Art in Höhe von TEUR 20.977. Die Inanspruchnahme aus diesen Posten schätzen wir aufgrund der bisherigen Erfahrungen als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Wesentlicher Grund dafür ist die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesellschaften der Unternehmensgruppe. 4.4 Sonstige finanziellen Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 6.859 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte: ● Als Mieten für unsere Büro-, Ausstellungs- und Lagergebäude sind vertraglich für das Jahr 2017/2018 TEUR 1.268 und für die Jahre 2018 bis einschließlich 2021 TEUR 5.228 vereinbart. ● Die Leasingverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 363 p.a. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Gewerken teilen sich wie folgt auf:
Der Konzern erzielte die Umsatzerlöse im Berichtsjahr fast ausschließlich in Deutschland. 5.2 Davon Vermerke in der Gewinn- und Verlustrechnung Die Personalaufwendungen beinhalten mit TEUR 58 Aufwendungen für Altersversorgung. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten mit TEUR 3 Erträge aus der Abzinsung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 162 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Saldo Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 68 enthalten. 6. Honorare des Abschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers sind Honorare von TEUR 75 als Aufwand erfasst worden. Die Honorare für Prüfungsleistungen umfassen Vergütungen für die Konzernabschlussprüfung sowie für die prüferischen Durchsichten der Tochtergesellschaften. Honorare für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen haben sich nicht ergeben. 7. Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: - Heinz-Josef Rehms, Borken (bestellt am 27. Juli 2017) - Andreas Albrecht, Recklinghausen (bestellt am 27. Juli 2017) - Marcus Friedrichs, Bad Homburg v.d. Höhe (bis zum 20. September 2017) Die Geschäftsführer sind/waren alle hauptamtlich Geschäftsführer der RBT GmbH, Borken. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB. 8. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren entsprechend § 267 Abs. 5 HGB 602 Mitarbeiter (darunter 402 gewerbliche Mitarbeiter und 200 Angestellte) beschäftigt. Die Gesellschaften, die erstmalig in die Konsolidierung einbezogen worden sind, wurden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB berücksichtigt. 9. Nachtragsbericht/Vorgänge von besonderer Bedeutung Im Dezember 2017 wurden von der TePmA GmbH die restlichen Anteile an der SRP GmbH, Baesweiler, gekauft, so dass nach dem Erwerb keine fremden Gesellschafter mehr an einem Unternehmen der Gruppe beteiligt sind. Mit Wirkung zum 2. Januar 2018 erwarb die NRW BTH 100% der Anteile an der Tcon Ingenieurgesellschaft mbH für Gebäude- und Energietechnik, Sindelfingen. Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Borken, den 30. März 2018 Heinz-Josef Rehms Andreas Albrecht Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017
Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Forschung und Entwicklung 1.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnisse für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017 2.2 Lage des Konzerns 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.3 Vermögenslage 2.2.4 Gesamtlage 2.3 Mitarbeiter 3 Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken 3.1 Chancenbericht 3.2 Risikobericht 3.2.1 Allgemeiner Risikobericht 3.2.2 Spezieller Risikobericht 3.3 Prognosebericht 1 Grundlagen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell Die Rehms Building Technology GmbH (nachfolgend "RBT", "Gruppe", oder "Unternehmen"), mit Sitz in Borken, wurde am 1. Juni 2017 zunächst unter der Firmierung Mainsee 1083. V V GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Am 24. Juli 2017 erwarb die RBT die Unternehmensgruppe der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken, (nachfolgend "NRW BTH") von der Ufenau Capital Partners, Freienbach, Schweiz. Die Unternehmensgruppe zählt zu den führenden Full-Service Anbietern im Bereich der technischen Gebäudeausstattung. Der Hauptfokus der Gruppe liegt auf Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär und Elektro sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Bereiche Wartung und Reparatur werden sukzessive auf- und ausgebaut. Die angeschlossenen Planungsbüros für technische Gebäudeausstattung vervollständigen das Angebot und tragen positiv zu der Auftragsgewinnung bei. Ergänzend bietet die RBT die Planung, Errichtung und Instandhaltung von professionellen SPA- und Wellnessanlagen an. Alle Dienstleistungen werden im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) angeboten. Der Konzern unterhält Standorte in Borken (Hauptsitz), Essen, Baesweiler, Kirchheim unter Teck, Grenzach-Whylen, Pratteln (Schweiz) und Mayrhofen (Österreich). 1.2 Forschung und Entwicklung Der Bereich der Forschung und Entwicklung wird nicht aktiv forciert und zählt auch nicht zum Kerngeschäft des Konzerns. Sollte es im Rahmen eines Projekts notwendig sein, eine Entwicklung zu veranlassen, wird diese im Rahmen der Planung und Ausführung vorgenommen. 1.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen ● Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wuchs gemäß dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2017 preisbereinigt um 2,2%. Dies ist eine Wachstumssteigerung um 0,3% gegenüber dem Vorjahr 1. Positiv entwickelte sich auch die deutsche Baubranche. Laut dem Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Peter Hübner, läuft die Baukonjunktur besser als zu Beginn des Jahres erwartet. Deshalb hat der Hauptverband die Jahresauftaktprognose über die Entwicklung der baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe nominal von 5% auf 6% angehoben. Für 2018 rechnet der HDB mit einem weiteren Umsatzplus von 5,5%". ● Wie im Vorjahr gab es zwei Sondereffekte, die die Bauwirtschaft ankurbeln: Zum einen der weiterhin akute Bedarf an zusätzlichem Wohnraum, zum anderen die öffentliche Investitionswende, die inzwischen auch die kommunalen Investitionen erfasst hat. ● Im Wohnungsneubau werden die Umsätze im Bauhauptgewerbe in 2017 um 7,5% und 2018 um 7% zunehmen. ● Der Wirtschaftsbau wird 2017 den Anschluss an den allgemeinen Bauaufschwung schaffen, glaubt Hübner. Die Zuwanderung in die Ballungszentren habe nicht nur eine erhöhte Wohnungsbaunachfrage, sondern auch eine steigende Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen und damit nach Büroraum ausgelöst. Als weiterer Impuls komme hinzu, dass nach der Frühjahrsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft in 2017 44% der Industrieunternehmen ihre Investitionen am Standort Deutschland ausweiten wollen. Der HDB habe deshalb seine Umsatzprognose für 2017 von 3% auf 4% erhöht. Für 2018 erwarte die Branche ein weiteres Umsatzplus in dieser Sparte von 5% 2. 1 Pressemitteilung Nr. 011 vom 11.01.2018, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018 2 Die Deutsche Bauindustrie (HDB) 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnisse für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. August 2017 Das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis 31. August 2017 wird insbesondere geprägt durch den Kauf der Unternehmensgruppe NRW BTH. Der RBT flossen zur Finanzierung des Unternehmenserwerbs von Gesellschafterseite EUR 75,0 Mio. in Form von Einzahlungen in die Kapitalrücklage und Darlehen und von einem Bankenkonsortium EUR 47,6 Mio. zu. Die Mittel wurden zur Zahlung des Kaufpreises und zur Ablösung von Darlehen der früheren Gesellschafter und finanzierenden Banken verwandt. Vor dem Hintergrund der Umstellung des Geschäftsjahres der RBT umfasst die erworbene Geschäftstätigkeit des neuen Konzerns im Wesentlichen nur den Monat August 2017. Der Geschäftsverlauf der RBT wird maßgeblich durch die positive Entwicklung der J. Rehms GmbH Sanitär, Heizung, Klima, Borken, (nachfolgend "Rehms"), sowie der HSV Kälte-Klima Lüftungstechnik GmbH-Gruppe, Baesweiler, und der DL-Technik GmbH-Gruppe, Essen, geprägt, die im Rumpfgeschäftsjahr einen Anteil von circa 84% der Gesamtleistung der Gruppe erwirtschaftet. Hier wirken sich sowohl die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die gute Reputation der Tochterunternehmen aus. 2.2 Lage des Konzerns Die aktuelle und zukünftige Lage des neuen Konzerns wird insgesamt vom operativen Geschäft geprägt, welches durch die Ausführung von Projekten unterschiedlicher Größenordnung bestimmt wird. In den vergangenen drei Jahren konnte der alte NRW BTH-Konzern die Anzahl an Projekten kontinuierlich erhöhen sowie eine höhere Gesamtleistung durch eine Vergrößerung des Mitarbeiterstamms und der Übernahme mittelständischer Unternehmen erzielen. 2.2.1 Ertragslage Die folgenden Aussagen beziehen sich auf das Rumpfgeschäftsjahr der RBT vom 1. Juni bis zum 31. August 2017. Aufgrund der erstmaligen Aufstellung eines Konzernabschlusses für die RBT sind keine Vorjahreszahlen vorhanden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen) beträgt TEUR 10.611. Das Rohergebnis für den Monat August beträgt TEUR 4.675 Der Konzern erzielte somit eine Rohmarge in Höhe von 44,1%. Die Personalaufwendungen betragen im Rumpfgeschäftsjahr TEUR 3.442. Für den Konzern arbeiten im Durchschnitt 602 Mitarbeiter und 66 Auszubildende. Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert aus der Akquisition der NRW BTH-Gruppe belaufen sich auf TEUR 749 im Rumpfgeschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.073. Die wesentlichen Beträge sind Raumkosten (TEUR 446) und Fahrzeugkosten (TEUR 245). Die Gruppe verfügt über keinen nennenswerten Immobilienbesitz; sie betreibt ihr Geschäft in angemieteten Räumlichkeiten. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -644 ist insbesondere durch die Zinsen auf Gesellschafterdarlehen und Bankdarlehen geprägt. Der Konzern-Jahresfehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres beträgt TEUR 2.518. 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement unter der Leitung des CFO ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Gruppe stehen über ein Bankenkonsortium ausreichende Kontokorrentkreditlinien als auch Avalrahmen zur Verfügung. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Es besteht kein Liquiditätsengpass. Bei Großprojekten werden entsprechend dem Projektfortschritt Anzahlungsrechnungen gestellt, um die auflaufenden Kosten ohne die Aufnahme von Krediten decken zu können. Von den Investitionen (ohne Zugang aus Konsolidierung) von TEUR 1.228 entfallen auf nachträgliche Anschaffungskosten zum neuen Geschäfts- oder Firmenwert TEUR 829. Die Zugänge im Sachanlagevermögen von TEUR 380 betreffen in erster Linie EDV-Ausstattung, den Fuhrpark und die Betriebs- und Geschäftsausstattung; TEUR 103 wurden für Vermögengegenstände ausgegeben, die analog den steuerlichen Regelungen in voller Höhe im Berichtsjahr auch abgeschrieben wurden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im August TEUR 1.248. Dieser wird insbesondere durch den Konzern-Jahresfehlbetrag und Veränderungen des Working Capitals beeinflusst. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -83.505 und der aus Finanzierungstätigkeit auf TEUR 83.299; beide resultieren im Wesentlichen aus der Akquisition der Unternehmensgruppe der NRW BTH und deren Finanzierung. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. August 2017 TEUR 150.400. Das Anlagevermögen entspricht mit TEUR 95.315 rd. 63,3 % der Bilanzsumme. Der Geschäfts- oder Firmenwert prägt mit TEUR 89.276 hierbei das Anlagevermögen des Konzerns. Die jährlichen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert werden zukünftig mit TEUR 8.984 das Konzernergebnis belasten. Das Vorratsvermögen von TEUR 33.525 enthält unfertige Leistungen von TEUR 109.249, denen erhaltene Anzahlungen von TEUR 79.316 gegenüberstehen. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden im Vorratsvermögen stille Reserven identifiziert, die innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre realisiert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 10.142 sind insgesamt werthaltig. Die Bonität unserer Kunden kann insgesamt als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Disagiobeträge von insgesamt TEUR 2.425, die entsprechend den Modalitäten der aufgenommenen Bankkredite aufgelöst werden. Das Eigenkapital des Konzerns wurde im Rumpfgeschäftsjahr durch den Konzern-Jahresfehlbetrag von TEUR 2.518 vollständig aufgezehrt, mit der Folge, dass ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 245 auszuweisen ist. Die Rückstellungen ergeben sich hauptsächlich aus den im Konsolidierungszeitpunkt übernommenen ungewissen Verbindlichkeiten des früheren NRW BTH Konzerns. Anpassungen im Rumpfgeschäftsjahr erfolgten insbesondere bei den Personalrückstellungen für Urlaubsansprüche und Weihnachtsgeld. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen TEUR 50.000 auf langfristige Darlehen, die im Zusammenhang mit dem Unternehmenskauf gewährt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 73.256 haben denselben Hintergrund. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden mit 6,25% p.a. verzinst, wobei Darlehen und Zinsen insgesamt in einer Summe am 31. Dezember 2027 zurückzuzahlen sind. Die passiven latenten Steuern ergeben sich in erster Linie aus Steuerlatenzen im Zusammenhang mit im Vorratsvermögen aufgedeckten stillen Reserven. 2.2.4 Gesamtlage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns kann unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Erstkonsolidierung und des Rumpfgeschäftsjahres als zufriedenstellend bezeichnet werden. 2.3 Mitarbeiter Als mittelständische Unternehmensgruppe, die ihre Ursprünge in von Eigentümern geführten Handwerksbetrieben hat, pflegen wir einen guten Kontakt zu unseren Mitarbeitern. Eine geringe Fluktuationsrate ist für uns ein Garant für die nachhaltige Erbringung qualitativ hochwertiger Leistungen im Bereich der technischen Gebäudeausstattung. Der Mitarbeiterausbildung und Weiterqualifizierung messen wir eine große Bedeutung bei. Es werden interne Aus- und Fortbildungen und partiell Fachschulungen durch Teilnahme an externen Seminaren durchgeführt. Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren hohen Qualitätsansprüchen auch in der Zukunft nur durch gut ausgebildete Fachkräfte gerecht werden können. 3 Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken 3.1 Chancenbericht Um die positive Entwicklung des Konzerns zu unterstützen, wird in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung des Vertriebs weiter forciert. Des Weiteren ist beabsichtigt das Wachstum der Gruppe durch die Akquisition mehrerer mittelständischer Unternehmen in der Branche voranzutreiben. Zum einen zur Erweiterung des Produktportfolios und zum anderen zur Erhöhung der Präsenz im Vertriebsgebiet. Zudem soll in den folgenden Jahren der Service / das technische Facility Management aus- und aufgebaut werden. Im Zuge des organischen Wachstums sollen auch Großprojekte durch einzelne Tochtergesellschaften durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine optimale Auslastung der Gruppe sowie die Möglichkeit Großprojekte, die auf Einzelbasis nicht möglich wären, für den Konzern zu gewinnen. Aufgrund der positiven Marktlage ist die Auslastung der Gruppengesellschaften sehr gut. Synergien durch die weitere Integration der hinzugekauften Gesellschaften im Bereich des Einkaufs und der Verwaltung stabilisieren die Ertragslage nachhaltig. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Allgemeiner Risikobericht Aufgrund der nahezu ausschließlichen Geschäftstätigkeit in Deutschland bestehen keine Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten. Aufgrund der Konzentration des SHKL Marktes und des Fachkräftemangels gibt es ein Unterangebot an Firmen, die angebotene Projekte im Markt bedienen können. Es besteht daher ein Fachkräftemangel. Dem wirkt die Gruppe durch einen konsequenten Aus- und Aufbau der Ausbildung durch den Aufbau einer Akademie zur Schulung der Mitarbeiter entgegen sowie der Erhöhung der Quote der Auszubildenden auf 20%. Zudem wurde ein Projekt zum Ausbau des vorhandenen Nachunternehmer Netzwerkes durchgeführt. Die Auslastung der Branche ist anhaltend sehr hoch. Die Wettbewerbssituation sowie der Markt stellen daher nur ein geringeres Risiko für die Entwicklung des Konzerns dar. Durch die langjährige Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität der angebotenen und ausgeführten Dienstleistungen der verschiedenen Projekte in den unterschiedlichen Marktsegmenten sieht das Management keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Konzerns. Aufgrund der weiteren geplanten Zukäufe und des Aufbaus des technischen Facility Managements kann es zu Risiken im Rahmen der Implementierung bzw. des Neuaufbaus eines Geschäftszweiges dieser Einheiten in die Konzernstruktur kommen. Die Geschäftsleitung schätzt das Risiko als gering ein, da die Akquisitionen gut vorbereitet werden und für den Aufbau des technischen Facility Management nur Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung am Markt eingestellt werden. Auf der Beschaffungsseite kann aufgrund der Produktunabhängigkeit auf eine Vielzahl von Lieferanten zurückgegriffen werden. Die Qualitätsansprüche werden durch die Zusammenarbeit mit namenhaften, soliden, verlässlichen und qualitätsbewussten Partnern gesichert. Durch die Bündelung des Einkaufvolumens, im Rahmen der bereits hinzu erworbenen Unternehmen und der Fortsetzung der Zukaufstrategie werden positive Effekte auf Einkaufspreise von Material und bezogenen Leistungen erwartet. 3.2.2 Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Bürgschaften und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle halten sich in den marktüblichen Grenzen. Bei den Kunden wird regelmäßig die Bonität geprüft, um mögliche Forderungsausfälle frühzeitig zu erkennen und zu antizipieren. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Risikopolitik der Konzernleitung ist konservativ. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Dies wird bei allen Tochtergesellschaften vollzogen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Kreditmanagement. Darüber hinaus wird vor der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets die Bonität des Neukunden geprüft. Aufgrund der Besonderheiten der Großprojekte kann es zu Fehlkalkulationen in der Angebotsphase kommen. Das Risiko wird vor dem Hintergrund der eigenen Ingenieurgesellschaft (TeP-mA GmbH Technische Planung für moderne Architektur, Borken) und den Erfahrungswerten der leitenden Angestellten als gering eingestuft. 3.3 Prognosebericht Die bundesweite, repräsentative Konjunkturbefragung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima gibt weiterhin eine positive Grundstimmung der Innungsbetriebe für die Gewerke Installateur und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer wieder. Der anhaltend positive Stimmungstrend wird bei den der Studie zugrundeliegenden Betrieben durch einen durchschnittlichen Auftragsbestand von mehreren Wochen untermauert. Der Auftragsbestand der Gruppengesellschaften reicht teilweise bis in das Jahr 2022. Für die nächsten Monate wird die Geschäftsentwicklung weiterhin optimistisch gesehen. Die wirtschaftliche Entwicklung im SHK-Handwerk verläuft im Trend der gesamten gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Dazu tragen die niedrige Inflationsrate, der stabile Arbeitsmarkt, deutliche Lohnzuwächse sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen bei. Als Herausforderung sieht das Management die Suche nach hochqualifiziertem Fachpersonal für die Projektleitung sowie für die baulichen Ausführungen. Durch den hohen Auftragsbestand und den hohen Bestand an unfertigen Leistungen wird für das Geschäftsjahr 2017/2018 ein deutlicher Anstieg der wirtschaftlichen Gesamtleistung sowie ein signifikanter Anstieg des EBITDA und des Betriebsergebnisses erwartet.
Borken, den 30. März 2018 Heinz-Josef Rehms Andreas Albrecht |
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