Primedent GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Arp seit 19.5.2026 | Prokura |
Valeska Wiedemann seit 27.2.2026 | Prokura |
Timo Blass seit 18.2.2026 | Prokura |
Christian Ueberall seit 18.2.2026 | Prokura |
Vincent Leonhard Kirchfeld seit 23.12.2025 | Geschäftsführer |
Marcus Dahlinger seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Ewelina Filenko seit 9.12.2025 | Prokura |
Eva-Maria Rudolph seit 14.8.2025 | Prokura |
Patrick Schunk seit 28.11.2024 | Prokura |
Gary Erik Roelle seit 28.8.2024 | Geschäftsführer |
Peter Stark seit 15.1.2024 | Prokura |
Jürgen Bauer seit 11.10.2023 | Prokura |
Maria Klaß seit 11.10.2023 | Prokura |
Maximilian Bauer seit 11.10.2023 | Prokura |
Detlef Niemann seit 11.10.2023 | Prokura |
Bernhard Rucks seit 11.10.2023 | Prokura |
Stephan Rückschloß seit 11.10.2023 | Prokura |
Karsten Isserstedt seit 11.10.2023 | Prokura |
Markus Orth seit 11.10.2023 | Prokura |
Chris Müller seit 11.10.2023 | Prokura |
Tilo Nickel seit 11.10.2023 | Prokura |
Heiko Wichmann seit 17.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dental bauer GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und RahmenbedingungenVorbemerkung Die dental bauer GmbH, Tübingen (nachfolgend auch "Gesellschaft"), firmierte zum Bilanzstichtag des Vorjahres noch als dental bauer Verwaltungs GmbH und war nicht operativ tätig. Mit handelsrechtlicher Wirkung zum 31.08.2023 ist der gesamte Geschäftsbetrieb der dental bauer GmbH & Co. KG, Tübingen (nachfolgend: "dental bauer KG"), einschließlich sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden, im Rahmen einer gruppeninternen Umstrukturierungsmaßnahme auf die Gesellschaft übergegangen, die den Geschäftsbetrieb seitdem fortführt. Die dental bauer KG wurde zum 31.08.2023 aufgelöst und die Firma ist erloschen. Aufgrund dieser Umstrukturierungsmaßnahme sind die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres dargestellten finanziellen Leistungsindikatoren nur eingeschränkt aussagefähig - insbesondere, weil die Gewinn- und Verlustrechnung nur die operativen Geschäftsaktivitäten in dem Zeitraum 01.09. bis 31.12.2023 abbildet - und eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen ist nicht gegeben. Wir verweisen auf unsere diesbezüglichen Erläuterungen in Abschnitt B. des Anhangs. Im Rahmen der nachfolgenden Lageberichterstattung wird daher, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes erwähnt wird, bei der Bezugnahme auf Vorjahreswerte der Bilanz, auf die in Anlage 1 (Blatt 1) zum Anhang dargestellten angepassten Vorjahresbeträge Bezug genommen. Die Analyse des Geschäftsverlaufs erfolgt für den aus unserer Sicht relevanten Zeitraum des vollen Kalenderjahres 2023. Entsprechend nehmen wir bei der Analyse der Ertragslage auf eine das volle Kalenderjahr 2023 abbildende (Pro-Forma) Gewinn- und Verlustrechnung Bezug, die sich als Summe der Gewinn- und Verlustrechnung der dental bauer KG in den Monaten 01-08/2023 sowie der in diesem Jahresabschluss enthaltenen Gewinn- und Verlustrechnung, welche die operative Geschäftstätigkeit im Zeitraum 09-12/2023 abbildet, ergibt. Bei der Bezugnahme auf Vorjahreswerte wird auf die Gewinn- und Verlustrechnung der dental bauer KG für das Kalenderjahr 2022 Bezug genommen. Beide Finanzaufstellungen sind diesem Lagebericht als Anlage 1 beigefügt. Grundlagen des Unternehmens dental bauer blickt auf über 125 Jahre Tradition im Dentalhandel zurück. Ein Teil des Unternehmens wurde bereits 1888 gegründet. In den letzten 25 Jahren hat sich dental bauer von einem kleinen schwäbischen Dentaldepot zu einem marktführenden Dentalfachhandelsunternehmen mit starker internationaler Ausrichtung entwickelt. Seit der Übernahme durch eine Private-Equity-Gesellschaft im Jahr 2022 verfolgt dental bauer eine strategische Wachstumsorientierung, die durch moderne Strukturen und einen hohen Innovationsgrad unterstützt werden soll. Unser Unternehmen zeichnet sich weiterhin durch kurze Entscheidungswege, Flexibilität und eine verlässliche Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern aus. Mit Hauptsitz in Tübingen und zahlreichen Niederlassungen sowie Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden bieten wir ein breites Vollsortiment an Dentalprodukten und eine Vielzahl an wertschöpfenden Dienstleistungen für Zahnarztpraxen und Labore an. Als Multibrander im Bereich Dentaleinrichtungen beraten wir umfassend zu Produkten führender Hersteller und bieten ein breites Spektrum an ergänzenden Dienstleistungen. Dieses reicht von der Beratung bei Praxisgründungen und Praxisübergaben (db ExistKonzept), über die Planung und Modernisierung von Praxen (db Designkonzept), bis hin zu spezialisierten Weiterbildungsangeboten sowie Hygienemanagement und Praxisorganisation (db ProKonzept). Unsere Kundenbasis umfasst Zahnärzte, Kieferchirurgen, Kieferorthopäden, Kliniken, öffentliche Einrichtungen und zahntechnische Labore. Mit einer starken Marktposition, einer klaren Wachstumsstrategie und einem umfassenden Dienstleistungsportfolio ist dental bauer nach unserer Beurteilung gut aufgestellt, um den Herausforderungen und Chancen im Dentalmarkt erfolgreich zu begegnen. Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Dentalmarktes bleibt weiterhin weitgehend unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage und wird durch das steigende Gesundheitsbewusstsein sowie die demografische Entwicklung begünstigt. Die Nachfrage nach hochwertigen zahnmedizinischen Leistungen wird zusätzlich durch den zunehmenden Anspruch auf ästhetische und individuelle Behandlungsmerkmale in der Bevölkerung gestärkt. Die Bereitschaft, privat abgerechnete Leistungen in Anspruch zu nehmen, unterstützt diesen Trend ebenfalls. Der deutsche Dentalmarkt ist nach wie vor der umsatzstärkste in Europa und zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachhandel und Herstellern aus. Wachstum und Konsolidierung setzen sich fort, wobei der Wettbewerb weiterhin intensiv bleibt. Insbesondere in den Bereichen Verbrauchsmaterialien und Investitionsgüter ist der Preisdruck unter den Händlern nach wie vor hoch. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war unter anderem durch den Fachkräftemangel eine spürbare Herausforderung, der sowohl den Handel als auch die Hersteller und unsere Kunden betrifft. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die dental bauer GmbH im Markt erfolgreich behaupten und ihre Position weiter stärken. Zum Ende des Jahres 2022 wurden mehrere ehemalige Pluradent-Niederlassungen übernommen und im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich in die bestehende Organisation von dental bauer integriert. Diese Übernahmen tragen zur regionalen Expansion und Stärkung der Marktposition bei, während durch die Eingliederung in die bestehenden Strukturen Synergieeffekte genutzt und Prozesse optimiert werden konnten. Die Integration verlief planmäßig und unterstützt das langfristige Wachstum des Unternehmens. Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres betragen € 124,2 Mio und liegen damit über dem Vorjahreswert von € 114,0 Mio. Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr € 0 Mio. (Vorjahr: € 5,8 Mio.). Dental bauer verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 ein leichtes Umsatzwachstum, das größtenteils auf organisches Wachstum zurückzuführen ist. Die gestiegene Nachfrage nach Verbrauchsgütern, digitalen Lösungen und technischen Dienstleistungen trug wesentlich zur positiven Entwicklung bei. Ein kleinerer Teil des Umsatzwachstums resultierte aus der Übernahme und Integration ehemaliger Pluradent-Niederlassungen, die zur regionalen Expansion beitrug. Insgesamt konnte dental bauer seine Marktposition weiter stärken und trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nachhaltige Wachstumserfolge erzielen. Auf der Kostenseite schlugen die Personal- und Sachkosten der neuen Pluradent-Mitarbeiter zu Buche, die zum Wachstum beitrugen. Auf dieser soliden wirtschaftlichen Basis wurden erhebliche Investitionen in die Systeme und Prozesse durchgeführt, um das Unternehmen für das anstehende Wachstum vorzubereiten, wie z.B. in das Produkt Informations System, ein CRM-System, neue Finanzberichts-Systeme, Automatisierungs- und Digitalisierungs-Projekte, etc. Dies führte im Berichtsjahr zu einem berichteten EBITDA von Null, stellt aber bei planmäßiger Entwicklung wertschöpfende Einmalaufwendungen für die Zukunft dar. Ziele und Strategien Die dental bauer GmbH verfolgt das Ziel, ihre Position als einer der führenden Dentalfachhändler in Europa weiter auszubauen, wobei der Fokus auf nachhaltigem und gesundem Wachstum liegt. Als Teil einer Private-Equity-geführten Unternehmensstruktur streben wir eine strategische Weiterentwicklung an, die sowohl auf organischem Wachstum als auch auf gezielten Akquisitionen basiert. Neben dem Ausbau unserer Marktanteile in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz prüfen wir kontinuierlich strategische Firmenkäufe und Beteiligungen, um unsere Marktpräsenz zu stärken und Synergien zu nutzen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, die Dynamik und Flexibilität eines mittelständischen Unternehmens zu bewahren, um weiterhin individuell und nah am Kunden agieren zu können. Zweigniederlassungen dental bauer besaß im Geschäftsjahr neben dem Stammhaus in Tübingen insgesamt 27 inländische Zweigniederlassungen. Diese befinden sich in Augsburg, Berlin, Chemnitz, Cottbus, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Flensburg, Frankfurt a.M., Freiburg, Fuldabrück, Gütersloh, Halle (Saale), Hamburg, Hamm, Karlsruhe, Kiel, Konstanz, Köln, Magdeburg, München, Nürnberg, Oldenburg, Regensburg, St. Ingbert, Salzwedel und Stuttgart. Davon sind unter anderem ehemalige Pluradent Standorte Hamburg, Flensburg und Dortmund. Sämtliche Zweigniederlassungen besitzen identische Geschäftsbereiche und ein vergleichbares Vertriebsprogramm. Die Umsatzerlöse pro Zweigniederlassung variieren allerdings dennoch aufgrund von Größe und Vertriebsschwerpunkten. Der Zuwachs von Standorten ist auf die Übernahme der zum Ende des Vorjahres übernommenen Pluradent Niederlassungen zurückzuführen. 2. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslageWie in den Vorbemerkungen zu Abschnitt 1 dieses Lageberichts erläutert, wird die nachfolgende Analyse der Ertragslage auf Basis des vollen Kalenderjahres vorgenommen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes erwähnt wird. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikationen für die dental bauer GmbH sind Umsatzerlöse und EBITDA. Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres betragen € 124,2 Mio und liegen damit über dem Vorjahreswert von € 114,0 Mio. Dieser Anstieg (8,9 %) betrifft die Bereiche Verbrauchsgüter und technischer Service, dabei Technik zu großen Teilen. Im Bereich technischer Service konnte das kontinuierliche Umsatzwachstum der Vorjahre fortgesetzt werden. Diese Entwicklung beurteilen wir sehr positiv, da der technische Service einen elementaren und zunehmend bedeutsamen Bestandteil einer erfolgreichen Kundenbindung darstellt. Der Bereich Einrichtungen hat im vgl. zum Vorjahr aufgrund der im Jahr 2023 vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Lage leicht abgenommen. Folgend die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Sparten:
Die relative Handelsspanne beträgt im Berichtsjahr 35,7 % und ist fast gleich gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 36,7 %). Dies ist auf weitgehend stabile Margen zurückzuführen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 15,1 % auf € 27,4 Mio. gestiegen (Vorjahr: € 23,8 Mio.). Der Anstieg des Personalaufwands ist darauf zurückzuführen, dass die dental bauer GmbH im Jahr 2023 begonnen hat, sich personell auf weiteres Wachstum vorzubereiten, sowie im Rahmen der Übernahme von Pluradent Niederlassungen 84 Mitarbeiter (Headcount) übernommen hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im Berichtsjahr mit € 16,8 Mio. um rd. 33,3 % über dem Vorjahreswert von € 12,6 Mio. Der Zuwachs betrifft zum einen die Verwaltungskosten - korrelierend mit dem Personalaufwand - (Anstieg um € 1,2 Mio. ggü. Vorjahr) und die IT Aufwendungen (Anstieg um € 0,5 Mio ggü. Vorjahr). Der deutlichste Anstieg ist bei den Beratungskosten zu verzeichnen (Anstieg um € 1,6 Mio. ggü. Vorjahr). Dieser Anstieg der IT Aufwendungen ist insbesondere auf Automatisierungs- und Digitalisierungs-Projekte zurückzuführen. Der Anstieg der Beratungskosten auf Projekte zur Weiterentwicklung der Aufbau- und Ablauforganisation. Größtenteils sind dies Aufwendungen zur Weiterentwicklung der Gruppe mit der Zielsetzung zukünftigen Wachstums. Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2023 0 Mio. Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 5,8 Mio. Euro. Dies resultiert bei einem stabilen Umsatz- und Rohertrag aus den beschriebenen höheren Personal- und Sachkosten. Da insb. die Sachkosten im Wesentlichen zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit in temporäre Projekte investiert wurden, werden diese in den nächsten Jahren zu einem niedrigeren Kostenblock und damit einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit führen. Damit ist das Unternehmen wirtschaftlich und finanziell gut aufgestellt. Das Zinsergebnis betrug € -1,1 Mio (VJ: € -0,3 Mio), der Anstieg ist auf ein angespannteres Zinsumfeld und einer leicht höheren Beanspruchung der Linien im Jahr 2023 zurückzuführen. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von € - 0,8 Mio. (nicht angepasst), das aufgrund eines mit Wirkung ab dem 01.01.2023 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von dem Mutterunternehmen zu übernehmen ist. Finanz- und Vermögenslage Wie in den Vorbemerkungen zu Abschnitt 1 dieses Lageberichts erläutert, wird die nachfolgende Analyse der Finanz- und Vermögenslage auf Basis des vollen Kalenderjahres sowie unter Bezugnahme auf angpasste Vorjahresbeträge vorgenommen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes erwähnt wird. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist zunächst darauf gerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Weitere Zielsetzung ist es, jederzeit eine ausreichende finanzielle Flexibilität zu gewährleisten, um sich bietende Wachstumschancen wahrnehmen zu können. Die Vermögenswerte beinhalten zum Bilanzstichtag einen Geschäfts- oder Firmenwert von € 14,2 Mio., der aus der im Berichtsjahr erfolgten Einbringung der dental bauer GmbH & Co KG entstanden ist. Daneben umfasst das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft insbesondere Finanzanlagen mit einem Buchwert von € 17,1 Mio. Diese bestehen größtenteils aus Anteilen an verbundenen Unternehmen innerhalb der dental bauer Gruppe. Bezüglich der genauen Aufteilung verweisen wir auf den Anhang. Die Vorratsbestände sind gegenüber dem Vorjahr gesunken und betrugen € 14,8 Mio. (Vorjahr: € 16,1 Mio.). Im letzten Quartal des Vorjahres wurden die Lagerbestände aufgrund verlängerter Lieferzeiten der Hersteller und erwarteter Preissteigerungen gezielt aufgebaut. Im Berichtsjahr wurden die Lagerbestände entsprechend dem Umsatzvolumen wieder auf das übliche Maß reduziert. Die Kundenforderungen lagen zum Bilanzstichtag mit € 9,2 Mio. trotz gestiegenem Umsatzvolumen auf dem Vorjahreswert der db KG (Vorjahr: € 9,6Mio.). Die Kapitalstruktur der dental bauer ist geprägt von einer stabilen Eigenkapitalausstattung. Das wirtschaftliche Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital zzgl. Gesellschafterdarlehen) betrug zum Bilanzstichtag € 52,1 Mio., die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (wirtschaftliches Eigenkapital / Bilanzsumme) lag zum Bilanzstichtag bei 69,5 %. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beinhaltet zum Bilanzstichtag insbesondere eine Kapitalrücklage iHv € 35,3 Mio., die aus der im Berichtsjahr erfolgten Einbringung der Anteile an der dental bauer KG in die Gesellschaft resultiert. Im Zuge dieser Umstrukturierungsmaßnahme wurde auch das gezeichnete Kapital der Gesellschaft im Wege einer Barkapitalerhöhung um € 1.000,00 auf € 27.000,00 erhöht. Die Bankverbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 € 12,9 Mio. (Vorjahr: € 9,5 Mio.). Sie beinhalten (überwiegend kurzfristige) Darlehen in Höhe € 3,1 Mio. (Vorjahr: € 3,9 Mio.) und kurzfristige Kredite in Höhe von € 9,8 Mio. (Vorjahr: € 5,6 Mio.). Die durchschnittliche Verzinsung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 4,5 % (Vorjahr: 3,5 %). Sämtliche Bankdarlehen wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Zum Bilanzstichtag bestehen Kreditlinien in Höhe von 16,7 Millionen Euro, die mit 11,6 Millionen Euro in Anspruch genommen wurden. Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2023 € 74,9 Mio. und lag damit leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: € 71,2 Mio.). Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für dental bauer bedeutet erfolgreiches unternehmerisches Handeln, eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden sicherzustellen und langfristig zu bewahren. Obwohl das Unternehmen mittlerweile Private-Equity-geführt ist, bleibt der Fokus auf Individualität und Persönlichkeit als zentrale Werte erhalten, im Gegensatz zu einem anonymen Konzernansatz. Im Kalenderjahr 2023 beschäftigten die Gesellschaft und die auf die Gesellschaft übergegangene dental bauerKG durchschnittlich zusammen rund 408 Mitarbeiter (Vorjahr: 356). Unsere Belegschaft besteht überwiegend aus hochqualifizierten Fachkräften, die mit den Anforderungen des Dentalmarkts bestens vertraut sind. Wir bieten ihnen sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze, die Eigenverantwortung und Flexibilität fördern. Um eine einheitliche Qualität in unseren betrieblichen Abläufen sicherzustellen und gleichzeitig zukunftsorientierte Perspektiven zu eröffnen, werden kontinuierlich interne Qualifikations- und Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. Das Betriebsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit sind weiterhin auf einem hohen Niveau, und die Zusammenarbeit innerhalb der Gesellschaft verläuft konstruktiv und engagiert. Dies stärkt unsere Position als attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber in der Dentalbranche. Darüber hinaus sind wir uns unserer ökologischen Verantwortung bewusst. Beim Einsatz von Energie, Roh- und Hilfsstoffen sowie bei der Bereitstellung von Fachhandelsprodukten legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit. In der Entwicklung, Einrichtung und technischen Umsetzung für Praxen und Labore fördern wir umweltfreundliche Lösungen. Durch aktives Umweltengagement, wie spezielle Entsorgungskonzepte und die gesetzeskonforme Entsorgung von Altgeräten, tragen wir dazu bei, eine intakte Umwelt für künftige Generationen zu bewahren. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Trotz eines insgesamt positiven Geschäftsverlaufs im Jahr 2023 mit einem stabilen Umsatz- und Rohertrag verzeichnete dental bauer eine deutliche Ergebniseinbuße im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der beschriebenen höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch oder gerade aufgrund dieser Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit ist dental bauer sehr gut für zukünftiges Wachstum aufgestellt. Der Fokus auf margenstarke Produkte, digitale Vertriebskanäle und die Optimierung interner Prozesse sollen mittelfristig zur Stabilisierung der Ertragslage beitragen. Langfristig wird erwartet, dass sich die Investitionen in Expansion und Serviceausbau positiv auf die Profitabilität auswirken. Die stabile Vermögens- und Finanzlage bildet eine solide Basis, um unsere Wachstumsstrategie konsequent fortzuführen. Mit unserem diversifizierten Leistungsportfolio und einer klaren Kundenorientierung sehen wir uns bestens aufgestellt, die zukünftigen Herausforderungen im Dentalmarkt erfolgreich zu meistern und weiteres Wachstum zu generieren. 3. Chancen- und RisikoberichtChancenbericht Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung und den Ausbau unserer Marktposition als führender, mittelständisch strukturierter Dentalfachhändler sehen wir weiterhin in der fortschreitenden Internationalisierung und der Erschließung neuer Märkte. Der Ausbau von Alleinstellungsmerkmalen, insbesondere durch den Fokus auf exklusiv vertriebene Produkte und Marken, bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Ein weiteres wesentliches Wachstumspotenzial bietet die fortschreitende Digitalisierung. Der gezielte Ausbau des Online-Handels ermöglicht es uns, noch besser auf die sich wandelnden Einkaufsgewohnheiten unserer Kunden einzugehen und eine größere Reichweite zu erzielen. Gleichzeitig eröffnen Innovationen im Bereich der Zahntechnik und neuen Technologien wie 3D-Druck zusätzliche Möglichkeiten zur Differenzierung unseres Portfolios und zur Stärkung der Marktposition. Auch die steigende Bedeutung nachhaltiger Produkte und Prozesse bietet uns Chancen, uns als zukunftsorientierter und verantwortungsvoller Partner in der Dentalbranche zu positionieren. Diese Faktoren bilden die Grundlage, um langfristig erfolgreich zu agieren und uns weiterhin als einer der führenden Anbieter in unserem Markt zu behaupten. Risikomanagement Zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung sowie zum gezielten Umgang mit Risiken nutzen wir weiterhin ein umfangreiches System aus Steuerungs- und Kontrollmechanismen. Unser internes Berichtswesen ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung aller relevanten finanziellen Kennzahlen, sodass potenzielle Fehlentwicklungen frühzeitig identifiziert und rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Ziel unseres Risikomanagements ist es, die Auswirkungen möglicher nachteiliger Einflüsse auf die finanzielle Stabilität der dental bauer zu minimieren. Auch im Jahr 2023 verzichten wir bewusst auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente zur Absicherung von Zins-, Wechselkurs- oder sonstigen Risiken. Entsprechend werden keine ökonomischen Sicherungsbeziehungen im Abschluss als bilanzielle Sicherungsbeziehungen abgebildet. Mit diesem bewährten Ansatz stellen wir sicher, dass unsere Finanzlage transparent und nachhaltig bleibt. Marktrisiken Der europäische Dentalmarkt bleibt dynamisch und unterliegt weiterhin strukturellen Veränderungen. Insbesondere der zunehmende Online-Handel bei Konsumgütern und Verbrauchsmaterialien verstärkt den Preiswettbewerb und birgt potenzielle Absatzrisiken. Zudem könnte das Vordringen branchenfremder Akteure, wie Finanzinvestoren und deren Gründung von Zahnarztketten, sowohl Risiken als auch Chancen mit sich bringen. Während in einigen Ländern zahnärztliche Großbetriebe an Bedeutung gewinnen, sind in anderen Märkten keine einheitlichen Entwicklungen erkennbar. Die Reaktionen von Patienten auf solche Praxismodelle variieren ebenfalls und bleiben ein wichtiges Beobachtungsfeld. Diesen Herausforderungen begegnen wir durch eine konsequente Ausrichtung auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden. Unsere breite Kundenbasis, die auf langjährigen Geschäftsbeziehungen basiert, bildet eine stabile Grundlage. Zusätzlich verzeichnen wir jährlich deutliche Zuwächse an Neukunden, insbesondere im Bereich der Existenzgründungen. Die enge Betreuung durch unsere Fachberater und Produktspezialisten sowie unser umfassendes Dienstleistungsangebot tragen maßgeblich zur Kundenbindung und -zufriedenheit bei, die wesentliche Faktoren für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung darstellen. Während die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie inzwischen an Bedeutung verloren haben, bleiben globale politische Unsicherheiten sowie Störungen der Lieferketten relevante Risikofaktoren. Die anhaltenden Ressourcenengpässe und Preissteigerungen im Beschaffungswesen könnten sich negativ auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken, falls sich diese Trends verschärfen. Bisher konnten wir durch eine aktive und flexible Einkaufspolitik erfolgreich gegensteuern, doch eine weitere Verschärfung könnte Umsatz und Ergebnis beeinträchtigen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aktuell sind keine drohenden Vermögensverluste für die Gesellschaft erkennbar. Die Sicherstellung der Liquidität und Kapitaldienstfähigkeit wird durch eine kontinuierliche Überwachung der Debitorenforderungen sowie der bestehenden Kreditlinien gewährleistet. Branchentypische Risiken ergeben sich insbesondere aus der Vorfinanzierung von Einrichtungen, vor allem zum Jahresende. Diese temporären Zahlungsspitzen können jedoch durch die vorhandenen Kreditlinien problemlos abgedeckt werden. Das Unternehmen verfügt über etablierte Controlling Mechanismen, die eine zeitnahe Identifikation und Steuerung potenzieller Risiken ermöglichen. Ergänzt wird dies durch ein monatliches internes Berichtswesen, dass eine transparente und verlässliche Grundlage für die Bewertung der aktuellen finanziellen Risikosituation bietet. Durch die enge Verzahnung von Controlling und Unternehmensführung sowie kurze Entscheidungswege wird sichergestellt, dass auf Veränderungen schnell und effektiv reagiert werden kann. Personalrisiken Der anhaltende Fachkräftemangel stellt ein zentrales Risiko für dental bauer dar, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, technischer Service und IT. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter gestaltet sich zunehmend herausfordernd, was zu längeren Besetzungszeiten und höheren Personalkosten führen kann. Zudem besteht das Risiko, dass Know-how-Träger das Unternehmen verlassen, was kurzfristig zu Engpässen führen könnte. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzt dental bauer auf gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung, darunter attraktive Weiterbildungsprogramme, flexible Arbeitsmodelle und eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitgebermarke. Diese Strategien sollen die langfristige Verfügbarkeit von Fachkräften sichern und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. IT-Risiken Ein Ausfall der IT-Systeme oder ein wesentlicher Datenverlust würde den Geschäftsbetrieb der dental bauer erheblich beeinträchtigen. Um diesen Risiken zu begegnen, setzen wir auf ein umfassendes Datensicherungskonzept, das auf einer modernen und kontinuierlich aktualisierten IT-Infrastruktur basiert. Durch regelmäßige Backups und redundante Speichersysteme stellen wir sicher, dass unsere Daten jederzeit verfügbar und geschützt sind. Darüber hinaus schützen wir unsere IT-Systeme durch unternehmensweite Sicherheitsmaßnahmen vor unbefugtem Zugriff und schädlicher Software. Hierzu zählen unter anderem Firewalls, Virenschutzprogramme und Zugriffsbeschränkungen. Die kontinuierliche Schulung unserer Mitarbeiter im Bereich IT-Sicherheit ergänzt diese technischen Maßnahmen, um Risiken aus menschlichem Fehlverhalten zu minimieren und die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten. Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikolage Die dental bauer GmbH ist nach unserer Beurteilung hervorragend positioniert, um ihre Marktstellung als führendes Dentalfachhandelsunternehmen weiter auszubauen und eine nachhaltige, positive Entwicklung fortzuführen. Die im vorstehenden Bericht identifizierten Chancen bieten eine solide Grundlage für weiteres Wachstum, insbesondere durch Internationalisierung, den Ausbau digitaler Vertriebskanäle und die Konzentration auf innovative sowie exklusive Produktlösungen. Gleichzeitig sind die identifizierten Risiken, einschließlich Markt-, Finanz-, IT- und Beschaffungsrisiken, durch etablierte Kontroll- und Steuerungssysteme gut beherrschbar. Weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit stellen diese Risiken eine Bestandsgefährdung für die Gesellschaft dar. Durch eine proaktive und vorausschauende Unternehmensführung sowie eine flexible Anpassung an Marktveränderungen bleibt die Gesellschaft robust und zukunftsfähig aufgestellt. 4. Prognosebericht und SonstigesErwartete Entwicklung der Wirtschaft Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2024 sind weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Während sich die globalen Märkte zunehmend von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie erholen, bleiben andere Herausforderungen bestehen. Geopolitische Spannungen, die hohe Inflationsrate sowie steigende Zinsen beeinflussen die Investitions- und Konsumneigung branchenübergreifend. Besonders in Europa wirken sich volatile Energiepreise und Rohstoffkosten auf viele Wirtschaftszweige aus. Der Gesundheitssektor zeigt sich in diesem Umfeld jedoch widerstandsfähig. Der Dentalmarkt profitiert weiterhin von einem steigenden Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung sowie von der demografischen Entwicklung, die zu einer wachsenden Nachfrage nach zahnmedizinischen Behandlungen führt. Darüber hinaus sorgen technologische Fortschritte, insbesondere im Bereich der digitalen Zahntechnik, für eine anhaltend hohe Investitionsbereitschaft von Zahnarztpraxen und Laboren. Auch der Trend zu ästhetischen Zahnbehandlungen trägt zur stabilen Marktentwicklung bei. Die Preisentwicklung im Dentalmarkt wird weiterhin durch eine steigende Wettbewerbsintensität beeinflusst. Insbesondere im Bereich der Verbrauchsmaterialien ist mit einem anhaltenden Preisdruck zu rechnen. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich die globalen Lieferketten weiter stabilisieren, wodurch Beschaffungsrisiken, wie sie in den vergangenen Jahren aufgetreten sind, zunehmend abnehmen sollten. Unternehmensprognose Dental bauer wird auch im Jahr 2024 seine marktgerechte Produkt- und Sortimentspolitik fortsetzen. Dabei bleibt der Fokus auf hochwertigen Investitionsgütern bestehen, insbesondere auf Produkten, die überwiegend in Deutschland gefertigt werden. Die Investitionsbereitschaft von Zahnarztpraxen und Laboren dürfte auf einem stabilen Niveau bleiben, sodass weiterhin eine konstante Nachfrage nach Einrichtungen, Großgeräten und digitalen Lösungen erwartet wird. Die Prognose für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren basiert auf der Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht erheblich verschlechtern. Während der Umsatz im Bereich Investitionsgüter und digitale Technologien leicht wachsen dürfte, wird im Bereich der Verbrauchsmaterialien weiterhin mit hohem Preisdruck gerechnet. Der Bereich Dienstleistungen und Technischer Service soll sich stabil entwickeln, wobei ein moderates Wachstum durch eine steigende Nachfrage nach professionellen Beratungs- und Betreuungsangeboten erwartet wird. Die Expansion durch neue Standorte, die 2022 begonnen wurde, trägt bereits positiv zum Geschäftsverlauf bei. Im Geschäftsjahr 2023 lag der Fokus auf der Optimierung dieser Standorte, um die Effizienz und Rentabilität weiter zu steigern. Gleichzeitig wird geprüft, inwieweit die Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland zur Wachstumsstrategie beitragen kann. Dabei setzt dental bauer sowohl auf organisches Wachstum als auch auf gezielte Akquisitionen und strategische Partnerschaften, um sich in einem zunehmend konsolidierenden Markt langfristig zu behaupten. Auf der Kostenseite wird mit einem moderaten Anstieg der Personalkosten gerechnet, da qualifizierte Fachkräfte zunehmend schwerer zu gewinnen sind. Zusätzlich dürften Vertriebs- und Betriebskosten leicht steigen, insbesondere aufgrund des Ausbaus der Standorte und der damit verbundenen Anlaufkosten. Dental bauer setzt weiterhin auf Effizienzsteigerungen, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken. Gesamtaussage Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Marktentwicklung und der strategischen Ausrichtung geht dental bauer für das Geschäftsjahr 2024 von einem leichten Umsatzwachstum und einer stabilen operativen Ergebnisentwicklung aus. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld weiter zu behaupten und seine Marktposition auszubauen. Wesentliche Wachstumstreiber sind die anhaltend hohe Nachfrage nach Investitionsgütern und digitalen Lösungen sowie die zunehmende Bedeutung von Dienstleistungen im Bereich technischer Service und Praxismanagement. Die kontinuierliche Digitalisierung der Branche und die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Zahnersatzlösungen sowie ästhetischen Behandlungen eröffnen dental bauer weitere Marktchancen. Gleichzeitig bleibt der Dentalmarkt insgesamt von einer stabilen Investitionsbereitschaft geprägt, da Zahnarztpraxen und Labore langfristig planen und fortlaufend in moderne Technologien und Ausstattung investieren. Gleichzeitig stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen des Marktes. Der anhaltende Preisdruck im Bereich Verbrauchsmaterialien erfordert eine optimierte Einkaufsstrategie und eine gezielte Fokussierung auf margenstarke Produkte und Exklusivmarken. Zudem bleibt die Gewinnung und Bindung von qualifizierten Fachkräften eine zentrale Aufgabe, insbesondere in einem zunehmend von Fachkräftemangel geprägten Arbeitsmarkt. Im Bereich der Expansion stehen neben der Optimierung bestehender Standorte auch strategische Akquisitionen und Marktanalysen für potenzielle Neuentwicklungen im Fokus. Eine mögliche Erschließung neuer geografischer Märkte oder Geschäftsfelder wird aktiv geprüft, um das Wachstum langfristig sicherzustellen. Die finanzielle Stabilität von dental bauer bietet die notwendige Grundlage, um die auch in 2024 geplanten Investitionen und strategischen Maßnahmen, im Berichtsjahr gestartet wurden, weiter erfolgreich umzusetzen. Trotz leicht steigender Kosten für Personal, Vertrieb und Standortausbau erwartet das Unternehmen eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung. Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen werden dazu beitragen, dass die operative Profitabilität auf einem nachhaltigen Niveau gehalten wird. Zusammenfassend ist dental bauer nach unserer Beurteilung in einer starken Position, um die kommenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die klare strategische Ausrichtung auf Wachstumssegmente, der Ausbau des Dienstleistungs- und Digitalgeschäfts sowie die gezielte Erweiterung der Marktpräsenz ermöglichen es, Chancen gezielt zu nutzen und langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Sonstiges dental bauer sieht sich weiterhin gut aufgestellt, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Mit einer langfristig ausgerichteten Wachstumsstrategie, einem diversifizierten Produktportfolio und einem starken Kundenfokus bleibt das Unternehmen ein verlässlicher Partner in der Dentalbranche. Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterentwicklung sind zentrale Bestandteile, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.
Tübingen, den 07.02.2025 dental bauer GmbH gez. Jörg Linneweh gez. Gary Rölle gez. Heiko Wichmann gez. Florian Welz (Pro-Forma) Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr
* Bzgl. der Zusammensetzung der Beträge verweisen wir auf unsere Ausführungen in den Vorbemerkungen in Abschnitt 1 des Lageberichts Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für das Geschäftsjahr 2023dental bauer GmbH, TübingenA. Allgemeine Angaben Die dental bauer GmbH mit Sitz in Tübingen (im Folgenden auch "Gesellschaft") ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 380779 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen. B. Angaben nach § 265 Absatz 2 HGB Mit Vereinbarung vom 31.08.2023 hat die Alleingesellschafterin der dental bauer GmbH sämtliche Kommanditanteile an der dental bauer GmbH & Co. KG, Tübingen, in die Gesellschaft eingelegt. In Folge ist die dental bauer GmbH & Co. KG auf die Gesellschaft angewachsen. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sowie der gesamte Geschäftsbetrieb der dental bauer GmbH & Co. KG sind damit auf die Gesellschaft übergegangen. Die dental bauer GmbH & Co. KG ist erloschen. Die Anwachsung erfolgte nach den Regelungen des Einbringungsvertrags mit Rückwirkung auf den 01.01.2023. Handelsrechtlich wurde die Anwachsung hiervon abweichend als laufender mit Vertragsabschluss eingetretener Geschäftsvorfall abgebildet. In der Folge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres nur die im Zeitraum vom 01.09. bis zum 31.12.2023 durch den eingebrachten Geschäftsbetrieb erwirtschafteten Erträge und Aufwendungen ausgewiesen. Der bisherige Unternehmensgegenstand der Gesellschaft bestand in der Beteiligung an der und die Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung sowie die persönliche Haftung in der dental bauer GmbH & Co. KG. In Zusammenhang mit der Einbringung der Anteile an der dental bauer GmbH & Co. KG, in die Gesellschaft und der hieraus resultierenden Anwachsung auf die Gesellschaft hat die Gesellschaft erstmals eine eigene operative Tätigkeit übernommen. Aufgrund der Anwachsung des Vermögens und der Schulden der dental bauer GmbH & Co. KG auf die Gesellschaft sowie der Veränderung der Unternehmenstätigkeit im Geschäftsjahr, ist eine Vergleichbarkeit der Beträge der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nicht gegeben. Um eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu ermöglichen, ist diesem Anhang als Anlage 1 eine Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung mit angepassten Vorjahresbeträgen beigefügt. Dabei werden die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres so dargestellt, als wäre die Anwachsung der dental bauer GmbH & Co. KG auf die Gesellschaft bereits zum 31.08. des Vorjahres erfolgt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zu grundeliegenden Verträgen verteilt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sofern die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, erfolgt die planmäßige Abschreibung über einen Zeitraum von 10 Jahren. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit ihren sog. Aktivwerten (Deckungskapital zzgl. Gewinnguthaben) bewertet. Diese Werte entsprechen den jeweiligen beizulegenden Zeitwerten. Soweit die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zugunsten der pensionsberechtigten Personen verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit den betreffenden Schulden verrechnet. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung der Waren je nach Warengruppe mit den direkt zuordenbaren Anschaffungskosten oder mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten jeweils unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren bzw. nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen waren künftige Lohn- und Gehaltsentwicklungen nicht zu berücksichtigen. Die künftigen Rentensteigerungen wurden mit jährlich 0,0 % angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Hiervon abweichend werden Pensionsrückstellungen für kongruente Bestandteile zwischen Pensionsverpflichtungen und Rückdeckungsversicherungen unter Anwendung des faktorbasierten Deckungskapitalverfahrens nach dem Primat der Aktivseite bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. D. Erläuterungen zur Bilanz 1 . Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem gesonderten Anlagespiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 2 beigefügt ist. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes kann nicht verlässlich geschätzt werden. Entsprechend § 253 Abs. 3 S. 4 HGB erfolgt die planmäßige Abschreibung über einen Zeitraum von zehn Jahren. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an folgenden Unternehmen:
1) mittelbar gehaltene Anteile, die der Gesellschaft gem. § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 3.559 (Vorjahr: T€ 90) aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. 4. Rückstellungen für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum 31.12.2023 T€ 348. Die hiermit verrechneten Vermögensgegenstände beinhalten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 301 bewertet sind. Der beizulegende Zeitwert wird als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragserstattungen ermittelt. Der Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten. 5. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 3 beigefügt ist. 6. Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat als Mieter Immobilienverträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken und als Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 7 Jahren, die eine kurzfristige Veränderung nicht ohne Weiteres ermöglicht. Die Vorteile liegen in einer größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Aus den Verträgen resultieren die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtbezüge der Geschäftsführung Der bis zum 24.05.2023 bestellte Geschäftsführer, Herr Philipp Yoram Bacher, erhielt im Berichtszeitraum von der Gesellschaft keinerlei Bezüge für seine Tätigkeit. Bezüglich der Bezüge der weiteren drei im Geschäftsjahr 2023 bestellten Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben vorgenommen. F. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer
Infolge der Anwachsung der dental bauer GmbH & Co. KG, Tübingen, auf die Gesellschaft, hat die Gesellschaft ab September 2023 erstmals Arbeitnehmer beschäftigt. Die Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl berechnet sich daher auf Basis von jeweils null Arbeitnehmern zum 31.03.2023 und zum 30.06.2023 sowie 395 Arbeitnehmern zum 30.09.2023 und 398 Arbeitnehmern zum 31.12.2023. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Jörg Linneweh, CEO Herr Gary Rölle, CFO (seit 11.07.2024) Herr Florian Welz, COO (seit 11.07.2024) Herr Heiko Wichmann, CSO Herr Philipp Yoram Bacher, Interim Geschäftsführer (bis 24.05.2023) Herr Jochen G. Linneweh, COO (bis 31.12.2023) 3. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AURELIUS Development Nine GmbH, Grünwald, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Sie ist daher von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft wird im Unternehmensregister offengelegt. Im befreienden Konzernabschluss der AURELIUS Development Nine GmbH, Grünwald, werden folgende wesentliche, vom deutschen Bilanzrecht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewendet: Der Konzernabschluss wird gemäß den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. 4. Haftung als Komplementärin Bis zur Anwachsung der dental bauer GmbH & Co. KG, Tübingen, auf die Gesellschaft mit handelsrechtlicher Wirkung zum 31.08.2023, war die Gesellschaft persönlich haftende Gesellschafterin der dental bauer GmbH & Co. KG, Tübingen, ohne Sach- und Geldeinlage. Betreffend die Anwachsung verweisen wir auf unsere diesbezüglichen Ausführungen in Abschnitt B. dieses Anhangs.
Tübingen, den 07.02.2025 dental bauer GmbH gez. Jörg Linneweh gez. Gary Rölle gez. Heiko Wichmann gez. Florian Welz Anlage 1 - Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung mit angepassten Vorjahresbeträgen Bilanz zum 31.12.2023 mit angepassten VorjahresbeträgenAktiva
Gewinn-und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 mit angepassten Vorjahreswerten
Anlage 2 - Anlagenspiegel
Anlage 3 - Verbindlichkeitenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAngabe gem. §328 Abs. 1a S. 2 HS 2 HGB Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 326 ff. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die dental bauer GmbH, Tübingen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der dental bauer GmbH, Tübingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dental bauer GmbH, Tübingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES ADVISORY COMMITTEES FÜR DEN JAHRESAB-SCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Advisory Committee ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 10.02.2025 BW
PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Olaf Brank, Wirtschaftsprüfer Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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