eFiHH Online Campus GmbH
Selbe AdresseErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Hellwig seit 11.1.2026 | Prokura |
Dirk Egert seit 21.6.2023 | Prokura |
Henning Dr. Kuschewitz seit 2.3.2023 | Prokura |
Evi Christine, geb. Kraft Popp seit 2.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Martina Schalk seit 30.6.2022 | Prokura |
Thomas Prieß seit 27.5.2020 | Prokura |
Heiko Dr. Schmitz-Elvenich seit 11.7.2018 | Prokura |
Holm Dietz seit 21.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
neue leben Holding AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum 31.12.2023Geschäftsbericht 2023neue leben-Gesellschaften: Kennzahlenentwicklung
Lageberichtneue leben-GruppeZur neue leben-Gruppe (neue leben) gehören die neue leben Lebensversicherung AG, die neue leben Unfallversicherung AG, die neue leben Pensionskasse AG, sowie die neue leben Holding AG. Als bundesweiter Vorsorgespezialist und strategischer Partner der Sparkassen positioniert sich die neue leben mit hoher Expertise in den Geschäftsfeldern der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sowie der Absicherung von Lebensrisiken. Die neue leben unterhält keinen eigenen Außendienst und setzt konsequent auf den Vertrieb über Sparkassen. Wir sind davon überzeugt, den gemeinsamen Kunden moderne Produktstrategien, leistungsstarke und flexible Lösungen sowie maßgeschneiderte Zielgruppenkonzepte zu bieten. Die eigenen Produkte ergänzt die neue leben dabei durch ausgewählte Produkte des Talanx-Konzerns und weiterer Produktpartner. Die enge Kooperation mit den Sparkassen ist wesentlich für die Vertriebsstrategie der neuen leben. Unsere Produkte, Prozesse, Technik und Services richten wir auf Sparkassen und die gemeinsamen Kunden aus. Nach unserer Überzeugung sind unsere Vorsorgekonzepte flexibel und maßgeschneidert für die ganzheitliche Beratung im Rahmen des Sparkassen-Finanzkonzepts. Zudem unterstützen wir die Sparkassen durch eine Integration in ihre IT-Infrastruktur und ihre Vertriebsprozesse - unter anderem mit einem volldigitalen Prozess bei Antrags- und Vertragserstellung. Die neue leben arbeitet bundesweit mit vielen Sparkassen zusammen, darunter 11 der 15 größten Sparkassen Deutschlands. Mit unseren Vertriebspartnern legen wir großen Wert auf eine bedarfsgerechte Beratung und Betreuung der Kunden. Deshalb bietet die neue leben Schulungen, Trainings und Coachings für die Berater in den Sparkassen zur fachlichen und vertrieblichen Qualifizierung. Für eine hohe Qualität in der Vorsorge-Beratung hat die neue leben mit dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) einen Zertifikatslehrgang mit hohem Praxisbezug entwickelt. In dem Kurs können Sparkassen ihre Kundenberater zum IVFP-Vorsorgeberater zertifizieren lassen. Gemeinsam mit unseren Sparkassenpartnern entwickeln wir Vorsorgestrategien, um einerseits Erträge zu generieren sowie Marktanteile der Sparkassen im Vorsorgebereich auszubauen und andererseits die Kundenzufriedenheit und langfristige Bindung zu steigern. Die neue leben hat ein Update der Vertriebsstrategie durchgeführt. Der Fokus bleibt klar auf die Sparkassen ausgerichtet, die gesamthaft über einen Marktanteil von rund 30 Prozent im Bankenmarkt verfügen. Die neue leben ist im Sparkassenmarkt bereits gut positioniert, dennoch sehen wir bei vielen der insgesamt 360 Sparkassen weiterhin ein hohes Akquisepotenzial. Über ein breites Produktangebot für alle Kundenzielgruppen der Sparkassen wollen wir sowohl Wachstum in bestehenden als auch in neuen Sparkassen-Kooperationen generieren. Die "Vertriebsstrategie der Zukunft" des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) bildet dazu die Grundlage für den gemeinsamen Ausbau des Versicherungsgeschäfts. Darüber hinaus werden wir unsere Mehrwertdienste und Steuerungsinstrumente für Sparkassen weiter ausbauen und die Sparkassen über einen hybriden Vertriebsansatz - der Kombination aus digital und persönlich - über die komplette Customer Journey unterstützen. Ausbau SparkassenkooperationenEin Schwerpunkt lag im Jahr 2023 auf der Intensivierung und dem Ausbau der Zusammenarbeit mit unseren Sparkassenpartnern. Wir konnten neue Sparkassen für eine Kooperation mit der neuen leben gewinnen sowie bestehende Vertriebsverträge verlängern. Vor allem die Sicherung exklusiver Zusammenarbeitsverträge mit Sparkassen stellt dabei einen wichtigen Anker für das Geschäftsmodell der neuen leben dar und ist weiterhin elementar für die tiefe Verzahnung der neuen leben in die Sparkassen-Finanzgruppe. Digitalisierung der Vertriebsprozesse und Ausbau der AngeboteDie neue leben begleitet die Sparkassen in der digitalen Transformation des Vorsorgevertriebs strategisch. Entlang der gesamten Kundenreise bieten wir zahlreiche digitale Lösungen, die den Prozess vom Antrag zum Abschluss erleichtern.
Einführung einer nachhaltigen, fondsgebundenen Rentenversicherung.Die Vorsorgelösungen der neuen leben sind auf die ganzheitlichen Beratungskonzepte in den Sparkassen ausgerichtet. Als Antwort auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten haben wir im Jahr 2023 mit Future now eine nachhaltige, fondsgebundene Rentenversicherung eingeführt. Bei Future now stehen den Kunden ausschließlich Fonds zur Auswahl, die nachhaltig investieren. Die Fonds genügen den Standards von Artikel 8 bzw. Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung. Kapital, das nicht in einem nachhaltigen Rentenbezugsfonds angelegt ist, investieren wir in unser Sicherungsvermögen. Dabei streben wir an, dass diesem Teil des Kapitals in gleicher Höhe neu erworbene nachhaltige Kapitalanlagen innerhalb unseres Sicherungsvermögens zugeordnet werden. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat Future now mit der Bestnote "Exzellent" bewertet. Die Rating-Agentur Franke & Bornberg hat die Höchstnote "FFF+/hervorragend" vergeben. Schwerpunkt in der Beratung: Female FinanceAltersvorsorge für Frauen war eines unserer vertrieblichen Schwerpunktthemen des Jahres. Wissen vermitteln, Transparenz schaffen und Lösungen aufzeigen, stand dabei im Zentrum. Für die Beratung in den Sparkassen haben wir ein umfangreiches Paket vorbereitet. Hierzu zählen unter anderem: Material für den Point-of-Sale, Trainings und Coaching-Angebote, Online-Content für die Internet-Filiale der Sparkassen sowie ein Magazin zur Altersvorsorge für Frauen. Gemeinsam haben wir mit mehreren Sparkassen Kundenveranstaltungen zum Thema Female Finance durchgeführt. Geschäftsfeld BiometrieAuch die Lösungen zur Absicherung der biometrischen Risiken bleiben für die neue leben ein wesentliches Thema in der Zusammenarbeit mit den Sparkassen.
Ein wesentlicher Teil der Beratung in der Baufinanzierung ist die Absicherung der Hinterbliebenen. Um die Beratenden in den Sparkassen noch besser zu unterstützen, haben wir im Berichtsjahr unseren Prozess weiter verschlankt. Bei Abschluss einer Risikolebensversicherung haben wir die Gesundheitserklärung vereinfacht und stellen nur noch zwei Fragen zur Versicherbarkeit. Benchmarking als zentrales Steuerungsinstrument für den VersicherungsvertriebZu den bereits etablierten Services für unsere Sparkassenpartner zählt die jährlich durchgeführte Benchmarking-Studie. Mit dem Vertriebssteuerungsinstrument können die Sparkassen im bundesweiten Vergleich ihre individuellen Stärken und Chancen im Vorsorgegeschäft identifizieren und messbar machen, um sie dann für ihre potenzialorientierte Vertriebsplanung zu nutzen. Bedarfsgerechte Beratung in den SparkassenFür eine qualitativ hochwertige und individuelle Vorsorge-Beratung der Kunden in den Sparkassen entwickelt die neue leben ihre Weiterbildungsangebote stetig weiter. Im Jahr 2023 haben wir gemeinsam mit dem unabhängigen Institut für Vorsorge und Finanzplanung einen neuen Lehrgang entwickelt. Der Kurs zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus und wurde bereits mit mehreren Sparkassen erfolgreich durchgeführt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat IVFP-Vorsorgeberater. Neu gestaltet wurde auch das Lernmanagementsystem zur IDD-konformen Aus- und Weiterbildung für die Sparkassen-Mitarbeiter. In dem Lernportal stehen 100 E-Learnings mit fachlichem, produktspezifischem oder vertrieblichem Inhalt bereit. Jede Sparkasse kann den Lerncontent auf ihre Bedürfnisse anpassen. neue leben Pensionskasse AGBranchenweit hat sich der bestehende Trend im Markt zur Direktversicherung als Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung unverändert fortgesetzt. Aufgrund neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen ab dem Jahr 2005 fielen regulatorische Vorteile der Pensionskassen branchenweit für Versicherungsnehmer weg. Auch die Partnersparkassen der neue leben Pensionskasse AG wählen überwiegend die Direktversicherung als Durchführungsweg für die betriebliche Altersversorgung. Insofern war das Neugeschäft in der Pensionskasse stark rückläufig. Vor diesem Hintergrund wird das Neugeschäft der neue leben Pensionskasse zum 1. Januar 2024 eingestellt. Im Berichtsjahr haben wir unsere Vertriebspartner, Arbeitgeber und Versicherte vorab ausführlich informiert. GesellschaftsverhältnisseDie neue leben Holding AG ist Teil des Talanx Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland (im Folgenden HDI Deutschland). Die Gesellschaft ist die 100 %ige Muttergesellschaft der neue leben Lebensversicherung AG und der neue leben Unfallversicherung AG. An der neue leben Pensionskasse AG ist die neue leben Holding AG zu 49 % unmittelbar beteiligt. Hauptaktionärin der neue leben Holding AG im Geschäftsjahr 2023 ist mit 67,5 % minus einer Aktie die HDI Deutschland Bancassurance GmbH, Hilden. Die restlichen Anteile werden von der HASPA Finanzholding zu 23,2 %, der Die Sparkasse Bremen AG zu 7,8 % plus 1 Aktie und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam zu 1,5 % gehalten. Im Berichtsjahr haben sich die Gesellschaftsverhältnisse der neue leben Holding AG nicht verändert. GeschäftstätigkeitDer Geschäftsgegenstand der neue leben Holding AG ist der Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Beteiligungen aller Art sowie die Zusammenfassung von Beteiligungsunternehmen unter einheitlicher Leitung. GeschäftsentwicklungIn der Vorperiode berichtete Prognosen sind mit der tatsächlichen Geschäftstätigkeit zu vergleichen. Die Erträge der Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2023 befinden sich auf dem Niveau von 2022, wie im Vorjahr erwartet wurde. Die neue leben Holding AG hat für das Geschäftsjahr 2023 ausschließlich finanzielle Steuerungsgrößen bzw. finanziell bedeutsamste Leistungsindikatoren festgelegt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren gemäß § 289 Absatz 3 HGB, die für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft von Bedeutung sind, werden nicht erfasst. Insgesamt konnte die neue leben-Gruppe ihre Positionierung im Wettbewerb im abgelaufenen Geschäftsjahr behaupten. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die neue leben Holding AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 26.225 TEUR (Vorjahr 24.665 TEUR). Insgesamt vereinnahmte die neue leben Holding AG 25.466 TEUR aus Gewinnabführungen (Vorjahr 25.583 TEUR). Die gebuchten Bruttobeiträge der neue leben Lebensversicherung AG betragen 648 Mio. EUR (Vorjahr 744 Mio. EUR). Die neue leben Lebensversicherung AG hat einen Verwaltungskostensatz von 2,5 % (Vorjahr 1,8 %). Die neue leben Lebensversicherung AG erzielte eine Nettoverzinsung in Höhe von 2,2 % (Vorjahr 2,1 %). Die Ergebnisabführung der neue leben Lebensversicherung AG betrug 19.500 TEUR (Vorjahr 19.500 TEUR). Ferner wurde im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 4.400 TEUR eine Einzahlung in die freie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der neue leben Lebensversicherung AG beschlossen. Die neue leben Unfallversicherung AG erzielte ein Jahresergebnis in Höhe von 5.966 TEUR (Vorjahr 6.083 TEUR), der in voller Höhe an die neue leben Holding AG abgeführt wurde. Die neue leben Pensionskasse AG, schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 800 TEUR (Vorjahr 500 TEUR). RisikoberichtZusammenfassende Darstellung der RisikolageDie Risikolage der Gesellschaft wird von den Risiken aus der Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften getrieben. Darüber hinaus ergeben sich Risiken für die Gesellschaft mittelbar aus den Risiken der gehaltenen Tochtergesellschaften. Im Risikomanagement der Tochtergesellschaften werden die Risiken für die Gesellschaften regelmäßig untersucht. Die etablierten Risikomanagementsysteme und Kontrollinstanzen unterstützen eine frühzeitige Identifikation, Bewertung und Steuerung der Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft bzw. ihrer Tochtergesellschaften haben können. Informationen zu Einzelrisiken der Tochtergesellschaften finden sich in den Geschäftsberichten der Tochtergesellschaften. Insgesamt ist die Risikolage einiger Tochtergesellschaften vor dem Hintergrund der langjährig extrem niedrigen Kapitalmarktzinsen in Verbindung mit der Höhe der in den Versicherungsverträgen eingegangenen Zinsgarantien und unter Berücksichtigung des seit Beginn des Berichtsjahres stark gestiegenen Zinsniveaus als tragfähig einzuschätzen. Die Aufsichtsbehörde fordert von allen deutschen Lebensversicherern und Pensionskassen einmal jährlich Prognoserechnungen auf Basis eines branchenweit einheitlich vorgegebenen Seitwärtsszenarios ein. Die letzte derartige Prognoserechnung erfolgte zum Stichtag 30. September 2023. Darüber hinaus wurden die Unternehmensplanungen der Tochtergesellschaften auf den Zeitraum von 2024 bis 2028 aktualisiert. In jedem betrachteten Jahr können sowohl in dieser Unternehmensplanung als auch in dem Seitwärtsszenario der Prognoserechnung mit konservativen Neu- und Wiederanlageprämissen die handelsbilanziellen Anforderungen an die Tochtergesellschaften sichergestellt werden. Unter den getroffenen Prämissen können die Anforderungen der Mindestzuführung durchgängig erfüllt werden. Fallen die Kapitalerträge deutlich niedriger aus, als in den vorgenannten Hochrechnungen unterstellt, so kann dies zu einer starken Belastung für die Ertragslage der Tochtergesellschaften führen. Gegebenenfalls müssen weitere Maßnahmen getroffen werden, um die Einhaltung der Solvabilitätsanforderungen und die dauerhafte Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherzustellen. Aufgrund des seit 2022 gestiegenen Zinsniveaus besteht ein erhöhtes Stornorisiko. Beispielsweise sind die Tochtergesellschaften im Fall eines deutlichen Anstiegs der Stornoraten möglicherweise gezwungen, zur Finanzierung von fälligen Rückkaufswerten Kapitalanlagen verkaufen zu müssen, die durch den Zinsanstieg deutlich an Marktwert verloren haben. Dies würde zur Realisierung stiller Lasten führen. Die Tochtergesellschaften analysieren regelmäßig die Stornosituation; bei Bedarf werden geeignete Steuerungsmaßnahmen ergriffen. Ein starker Zinsanstieg würde darüber hinaus die Risiken sowohl aus Storno als auch hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte verschärfen. Dem Zinsrisiko begegnen die Tochtergesellschaften mit kompensierenden Maßnahmen. Ggf. weitere erforderliche Maßnahmen werden bei Bedarf geprüft. Unter den Prämissen der genannten Hochrechnungen und unter Berücksichtigung ihrer Risikosituation sehen sich die Tochtergesellschaften derzeit in der Lage, alle Verpflichtungen aus den bestehenden Versicherungsverträgen zu erfüllen. Bestandsgefährdende Risiken, d. h. wesentliche Risiken mit existenziellem Verlustpotenzial, können sich insbesondere dann ergeben, wenn sich systemische Risiken wie z. B. ein Credit Crunch, weitgehende Zahlungsausfälle am Anleihemarkt oder ein Kollaps des Finanzsystems realisieren. Auch da die Tochtergesellschaften umfangreiche Maßnahmen treffen, um dem Zinsrisiko zu begegnen, zeichnen sich aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken unternehmensspezifischer Natur ab. Gegenüber dem Vorjahr bestehen wesentliche geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten - unter anderem aufgrund des Nahostkonflikts und des Krieges in der Ukraine, möglicher Engpässe z. B. in der Energieversorgung oder bei Lieferketten, weiterhin hoher Inflationsraten und von Rezessionsrisiken - weiterhin fort. Auch wenn im Laufe des Berichtsjahres ein Zinsrückgang festzustellen war, liegt das Zinsniveau zum Bilanzstichtag weiterhin deutlich oberhalb der langjährigen Niedrigzinsphase. Grundlagen des RisikomanagementsDas Risikomanagement der Gesellschaft erfüllt die Anforderungen des deutschen Aktiengesetzes (§ 91 Abs. 2 AktG). Mit dem vorliegenden Bericht kommt die Gesellschaft ihrer Verpflichtung zu einer Berichterstattung über die wesentlichen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung nach (§ 289 Abs. 1 HGB). RisikomanagementsystemBasis des Risikomanagements der neue lebenGruppe sind die jährlich durch den Vorstand verabschiedeten Risikostrategien der Tochtergesellschaften, die sich aus der Geschäftsstrategie ableiten. Die Risikostrategien sind verbindlicher, integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns. Zur Umsetzung und Überwachung der Risikostrategie bedienen sich die Gesellschaften eines Internen Steuerungs- und Kontrollsystems. Das Risikomanagement der Gesellschaften ist in das Risikomanagement des Geschäftsbereichs HDI Deutschland sowie des Talanx-Konzerns eingegliedert und berücksichtigt die Konzernrichtlinien. Zur Quantifizierung von Risiken setzen die Tochtergesellschaften Risikomodelle ein. Der betrachtete Zeithorizont dieser Modelle beträgt ein Kalenderjahr. Das Risikomanagementsystem wird laufend weiterentwickelt und damit den jeweiligen sachlichen und gesetzlichen Erfordernissen sowie den Konzernvorgaben des Talanx-Konzerns angepasst. Das Risikomanagementsystem ist mit dem zentralen Steuerungssystem der neue leben-Gruppe eng verzahnt. Die Bewertung der wesentlichen quantifizierbaren Risiken der Tochtergesellschaften erfolgt regelmäßig mit Hilfe des jeweiligen Risikomodells. Dabei werden diese Risiken systematisch analysiert und mit Risikokapital hinterlegt. Zusätzlich werden wesentliche, sich aus Zielabweichungen ergebende strategische Risiken, Projektrisiken, Reputationsrisiken und Emerging Risks betrachtet. Die erfassten Risiken werden durch abgestimmte Maßnahmen gesteuert sowie die quantifizierbaren Risiken durch ein Limit- und Schwellenwertsystem überwacht. Die Vorstände der Tochtergesellschaften werden im Rahmen der Risikoberichterstattung vom Risikomanagement regelmäßig über die aktuelle Risikosituation informiert. Bei akuten Risiken ist eine Sofortberichterstattung an die Vorstände gewährleistet. Im Kapitalanlagebereich umfasst das Risikomanagementsystem spezifische Instrumentarien zur laufenden Überwachung aktueller Risikopositionen und der Risikotragfähigkeit. Sämtliche Kapitalanlagen stehen unter ständiger Beobachtung und Analyse durch den Geschäftsbereich Kapitalanlagen und das operative Kapitalanlagecontrolling. Mit Hilfe von Szenarioanalysen und Stresstests werden die Auswirkungen von Kapitalmarktschwankungen simuliert, um bei Bedarf frühzeitig auf diese reagieren zu können. Darüber hinaus stellt eine umfangreiche Berichterstattung die erforderliche Transparenz aller die Kapitalanlagen betreffenden Entwicklungen sicher. RisikoorganisationDie Aufbauorganisation im Risikomanagement der Gesellschaft gewährleistet eine Funktionstrennung zwischen aktiver Risikoübernahme und unabhängiger Risikoüberwachung. Zentrale Organe sind neben dem Gesamtvorstand der Gesellschaft die Unabhängige Risikocontrollingfunktion, die Interne Revision sowie die Risikoverantwortlichen. Der Gesamtvorstand trägt die nicht delegierbare Verantwortung für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Risikomanagements je Gesellschaft. Er legt die Risikostrategie fest und trifft hieraus abgeleitete wesentliche Risikomanagemententscheidungen. Die Unabhängige Risikocontrollingfunktion ist auf Basis der geltenden Ausgliederungsvereinbarungen von den Tochtergesellschaften auf die HDI AG ausgegliedert und wird von einer organisatorischen Einheit innerhalb des Geschäftsbereichs HDI Deutschland unter Leitung des Chief Risk Officer wahrgenommen. Dadurch wird Know-how gebündelt und eine effiziente Nutzung der Ressourcen sichergestellt. Innerhalb der Tochtergesellschaften ist jeweils ein Ausgliederungsbeauftragter benannt, der die Ausgliederung überwacht. Die Unabhängige Risikocontrollingfunktion ist primär für die Identifikation, Bewertung und Analyse des Risikoprofils sowie für die Überwachung von Limiten und Maßnahmen zur Risikobegrenzung auf aggregierter Ebene zuständig. Diese Aufgabe wird durch den Chief Risk Officer mit Unterstützung des Risikomanagements und des Risikokomitees des Geschäftsbereichs HDI Deutschland wahrgenommen. Das Risikokomitee spricht dabei Empfehlungen an den Gesamtvorstand aus. Risikoverantwortliche sind für die Identifikation und Bewertung der wesentlichen Risiken ihres Verantwortungsbereiches zuständig. Zudem sind sie verantwortlich für Vorschläge zur Risikominderung und für die Umsetzung geeigneter Risikosteuerungsmaßnahmen. Der Austausch von Erkenntnissen zwischen Risikoverantwortlichen und Unabhängiger Risikocontrollingfunktion findet im Rahmen von regelmäßigen Risikosteuerungskreis-Sitzungen statt. Die Interne Revision ist für die prozessunabhängige Prüfung der Geschäftsbereiche, insbesondere auch des Risikomanagements, verantwortlich. Die Leitung der Internen Revision ist zum Zwecke der Diskussion risikorelevanter Themen als Gast im Risikokomitee vertreten. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften sind in die Compliance-Organisation des Geschäftsbereichs HDI Deutschland eingebunden, um eine ordnungsmäßige Geschäftsorganisation zu unterstützen, welche die Einhaltung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen gewährleistet. Compliance entsendet einen Vertreter in das Risikokomitee. Die Versicherungsmathematischen Funktionen der Tochtergesellschaften tragen im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben zur wirksamen Umsetzung des Risikomanagementsystems bei, insbesondere hinsichtlich der Koordinierung der Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen sowie der Angemessenheit der Zeichnungs- und Annahmepolitik und der Rückversicherungsvereinbarungen. Auch die Versicherungsmathematische Funktion ist im Risikokomitee vertreten. Auch die Funktionen der Internen Revision, Compliance und Versicherungsmathematischen Funktion sind jeweils von den Tochtergesellschaften an die HDI AG ausgegliedert. BeteiligungsrisikenRisiken aus der Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften adressiert die Gesellschaft mit geeigneten Instrumenten im Controlling sowie Risikomanagement, Interner Revision, Compliance und den Versicherungsmathematischen Funktionen der Tochtergesellschaften. Durch das standardisierte Berichtswesen erhalten die Entscheidungsträger regelmäßig aktuelle Informationen über die Geschäftsentwicklung und können so risikosteuernd eingreifen. Risiken der Gesellschaft ergeben sich mittelbar aus den Risiken der gehaltenen Tochtergesellschaften. Von Relevanz sind hierbei insbesondere versicherungstechnische Risiken, Marktrisiken sowie operationelle und andere wesentliche Risiken. Risiken in der VerwaltungDem Risiko von Fehlentwicklungen in der Verwaltung und von dolosen Handlungen begegnet die Gesellschaft durch Regelungen und interne Kontrollen in den Fachbereichen. So unterliegen Zahlungsströme und Verpflichtungserklärungen strengen Vollmachts- und Berechtigungsregelungen. Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen, das Vier-Augen-Prinzip bei wichtigen Entscheidungen und Stichproben bei serienhaften Geschäftsvorfällen erschweren dolose Handlungen. Darüber hinaus prüft die Interne Revision unternehmensweit Systeme, Prozesse und Einzelfälle. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenIn dem vom Vorstand nach § 312 AktG zu erstellenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde erklärt, dass die neue leben Holding AG nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft mit einem verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Berichtjahr nicht vor. Prognose- und Chancenberichtneue leben Holding AGDie Geschäftsentwicklungen der neue leben Lebensversicherung AG, der neue leben Unfallversicherung AG sowie der neue leben Pensionskasse AG werden für die neue leben Holding AG weiterhin eine maßgebliche Rolle spielen. TochterunternehmenDas erfolgreiche Bancassurance-Geschäftsmodell und die konsequente Ausrichtung auf Sparkassen werden auch im nächsten Jahr unverändert fortgeführt. Aufgrund der hohen Marktanteile der Sparkassen im Privatkundengeschäft sowie des Vertrauens, das die Kunden ihnen entgegenbringen, bieten sich sowohl im Bereich der Altersvorsorge als auch im Bereich der Absicherung von Lebensrisiken gute Vertriebschancen. Unsere Vorsorgelösungen entwickeln wir im Hinblick auf den Kundenbedarf und Kapitalmarktentwicklung kontinuierlich weiter. Folgende Neuerungen haben wir für 2024 geplant:
Darüber hinaus sehen wir gute Marktchancen durch den Vertrieb von Lösungen zur Absicherung biometrischer Risiken. Dabei setzen wir zum einen auf unsere eigenen leistungsstarken Produktlösungen und in anderen Geschäftsfeldern auf Kooperationen mit in ihrem Segment marktführenden Versicherern.
Die betriebliche Altersversorgung ist für die Kunden ein wichtiger Bestandteil zum Aufbau eines zusätzlichen Einkommens in der Rentenphase. Dabei besteht der Trend im Markt als Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung in der Direktversicherung unverändert fort. Auch die Partnersparkassen der neue leben Pensionskasse AG wählen überwiegend diesen Durchführungsweg. Deshalb hat die neue leben Pensionskasse AG das Neugeschäft zum 1. Januar 2024 eingestellt. Alle bestehenden Versicherungsverträge bleiben von der Einstellung des Neugeschäfts unberührt. Die neue leben Pensionskasse wird die zugesagten Leistungen unverändert erfüllen. Dies gilt auch - wie vertraglich vereinbart - für bedingungsgemäß geleistete Zuzahlungen. Die neue leben wird auch in den nächsten Jahren weiter in die Nutzung neuer, digitaler Technologien investieren. Dies betrifft sowohl den Ausbau weiterer digitaler Services für Kunden als auch die weitere digitale Integration in die Beratungs- und Vertriebsprozesse der Sparkassen. Erwartete Ertragslage der GesellschaftDas Ergebnis der neue leben Holding AG ist im Wesentlichen durch die Ergebnisabführungen und Beteiligungserträge ihrer Tochtergesellschaften neue leben Lebensversicherung AG und neue leben Unfallversicherung AG geprägt. Wir erwarten hier Erträge, die auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen. FinanzlageDie Barmittel und die Liquiditätssituation der neue leben Holding AG sind auf die absehbaren Zahlungsströme ausgerichtet. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen ist die Zahlungsfähigkeit gegeben. ErgebnisverwendungDie Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 26.224.652,88 EUR aus.
1 Der Bilanzgewinn entspricht dem
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn 1 des Geschäftsjahres 2023 der neue leben Holding AG einen Betrag von 23.707.250,00 EUR zur Ausschüttung einer Bardividende von 99,82 EUR je Stückaktie zu verwenden. Der verbleibende Betrag aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 2.517.402,88 EUR soll in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.
Hamburg, 19. Februar 2024 Holm Diez, Vorsitzender Sven Lixenfeld Evi Popp Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Aufwandsposten sind zusätzlich mit einem Minuszeichen vor dem entsprechenden Betrag gekennzeichnet. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr
Allgemeine AngabenDie neue leben Holding AG mit Sitz in Hamburg wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 11167 geführt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. AktivaAnteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten ggf. vermindert um Abschreibungen nach dem gemilderten Niederstwertprinzip ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert aktiviert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. PassivaDie Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet worden und, soweit die erwarteten Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen, gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten Zinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. SteuernEtwaige passive latente Steuern aufgrund der handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Bewertungsgrundsätzen werden mit aktiven latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz verrechnet. Die Gesellschaft belastet Ertragsteuern an die Organgesellschaften, die neue leben Unfallversicherung AG und die neue leben Lebensversicherung AG, weiter. Angaben zur BilanzAktivaZu A. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist auf der vorstehenden Seite XX dargestellt. Zu A.I. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen UnternehmenAn den folgenden Unternehmen ist die neue leben Holding AG beteiligt:
2. BeteiligungenAusgewiesen wird eine Beteiligung mit 49 % an der neue leben Pensionskasse AG, Hamburg. Im Geschäftsjahr 2023 weist die neue leben Pensionskasse AG einen Jahresüberschuss von 800 TEUR (Vorjahr 500 TEUR) aus. Der Jahresüberschuss der neue leben Pensionskasse AG wird thesauriert. Der Beteiligungswert wurde im Geschäftsjahr 2015 auf den Erinnerungswert abgeschrieben. Zu B.I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen in Höhe von 27.677 TEUR enthalten Forderungen gegenüber der neue leben Lebensversicherung AG in Höhe von 1.114 TEUR aus Steuerumlagen sowie Ansprüche aus den Gewinnabführungsverträgen mit der neue leben Lebensversicherung AG sowie der neue leben Unfallversicherung AG in Höhe von 25.466 TEUR. Eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besteht nicht. 2. sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 8.684 TEUR enthalten im Wesentlichen aufgrund der Steuerumlageverträge nachkommend der Gewinnabführungsverträge mit der neue leben Unfallversicherung AG und der neue leben Lebensversicherung AG zum Bilanzstichtag eine Steuerforderung von 8.684 TEUR. Da die Gesellschaft Organträgerin der Organschaft ist und daher gegenüber den entsprechenden Behörden auch die durch Organgesellschaften verursachten Körperschafts- und Gewerbesteuern schuldet. PassivaZu A.I. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital der neue leben Holding AG beträgt 11.875 TEUR zum 31. Dezember 2023. Es besteht aus 237.500 auf den Namen lautende Stückaktien. Es ist voll eingezahlt. Jede Aktie berechtigt zu einer Stimme. Die Aktionäre der neue leben Holding AG per 31.12.2023/ 01.01.2024:
*) minus 1 Aktie
Zu A.II. KapitalrücklageEs handelt sich in Höhe von 24.543 TEUR um das anlässlich von Kapitalerhöhungen durch Bareinlage vereinnahmte Aufgeld nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB sowie in Höhe von 7.500 TEUR um eine Einzahlung in die freie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Zu A.III. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche RücklageDie gesetzliche Rücklage in Höhe von 33 TEUR wird in unveränderter Höhe ausgewiesen. 2. andere GewinnrücklagenAus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von 24.665 TEUR wurde ein Betrag in Höhe von 7.422 TEUR in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die anderen Gewinnrücklagen betragen hiernach 108.989 TEUR. Zu B.1. Steuerrückstellungen
Aufgrund der Organschaft mit der neue leben Unfallversicherung AG und der neue leben Lebensversicherung AG weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Steuerrückstellung aus, da sie Steuerschuldnerin der auf die Gewinnabführung entfallenden Steuern ist. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungZu 1. UmsatzerlöseIm Berichtsjahr entstanden sonstige Umsatzerlöse an verbundene Unternehmen in Höhe von 30 TEUR. Zu 2. sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Vergütung der Bürgschaftsverpflichtung 2023, gemäß Bürgschaftsvertrag mit der neue leben Lebensversicherung AG. Zu 4. sonstige betriebliche Aufwendungen
Zu 5. Erträge aus GewinnabführungsverträgenDiese Position enthält die abgeführten Gewinne der neue leben Lebensversicherung AG (19.500 TEUR) und der neue leben Unfallversicherung AG (5.966 TEUR). Zu 8. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verzinsung von Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 801.441 TEUR. Die Zinsaufwendungen werden den Organgesellschaften weiter belastet. Weiterhin beinhaltet die Position mit 272 TEUR das Zinsguthaben aus der Auflösung von Rückstellung für Aufzinsung. Hierbei handelt es sich um BilMoG-Zinsen auf Betriebsprüfungen der Wirtschaftsjahre 2014-2022. Zu 9. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 17.404 TEUR resultieren im Wesentlichen aus den steuerlichen Ergebnissen der Organgesellschaften neue leben Unfallversicherung AG und neue leben Lebensversicherung AG. Diese werden den Organgesellschaften weiter belastet. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseDie neue leben Holding AG übernimmt gegenüber dem Vermieter (Sachsenstraße 8) zugunsten der neue leben Lebensversicherung AG die selbstschuldnerische, unwiderrufliche und unbefristete Bürgschaft für die Erfüllung sämtlicher aus dem Mietverhältnis herrührender Zahlungsverpflichtungen des Mieters bis zu einem Gesamtbetrag von 512 TEUR. Sonstige finanzielle VerpflichtungenGegenüber der neue leben Unfallversicherung AG bestehen zum Bilanzstichtag nicht eingeforderte Einlageverpflichtungen in Höhe von 2.175 TEUR. PersonalDie neue leben Holding AG beschäftigt kein Personal. GesellschaftsverträgeZwischen der neue leben Holding AG und der neue leben Unfallversicherung AG, Hamburg, wurde am 19. November 2007 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Danach verpflichtet sich die neue leben Unfallversicherung AG, den gesamten Gewinn an die neue leben Holding AG abzuführen. Mit der neue leben Lebensversicherung AG, Hamburg, wurde am 21. November 2011 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Mit Änderungsvertrag vom 17. Juli 2015 wurde der Vertrag mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. Januar des Jahres auf unbestimmte Dauer abgeschlossen. Der Vertrag kann mit Monatsfrist zum Ende eines jeden Monats gekündigt werden. In diesem verpflichtet sich die neue leben Lebensversicherung AG, den gesamten Gewinn an die neue leben Holding AG abzuführen. Gleichzeitig ist die neue leben Holding AG im Falle eines Jahresfehlbetrages einer der Gesellschaften zum Ausgleich verpflichtet. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussen würden. Organe der GesellschaftAUFSICHTSRATMitgliedJens Warkentin Vorsitzender (seit 01.01.2023) Vorstandsmitglied der Talanx AG Köln Dr. Christopher Lohmann (bis 31.12.2022) Köln Jürgen Marquardt stellv. Vorsitzender Mitglied der Vorstände der Hamburger Sparkasse AG und der HASPA Finanzholding Hamburg Frank Berg Unternehmensberater Rostock Frauke Hegemann (seit 01.09.2023) Mitglied des Vorstandes der Die Sparkasse Bremen AG Bremen Thomas Fürst (bis 31.08.2023) Mitglied des Vorstandes der Die Sparkasse Bremen AG Bremen Iris Kremers (seit 01.03.2023) Vorsitzende des Aufsichtsrats der Lifestyle Protection Lebensversicherung AG Haan Norbert Kox Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der LPV Versicherung AG Bergisch Gladbach Barbara Riebeling Aufsichtsratsvorsitzende der neue leben Unfallversicherung AG Köln Ulrich Rosenbaum (bis 01.03.2023) Aufsichtsratsvorsitzender der neue leben Lebensversicherung AG Brühl Andreas Schulz Vorsitzender des Vorstandes Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Dr. Martin Wienke Rechtsanwalt Hannover VORSTAND
OrganbezügeDie Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes betrugen 61 TEUR. Für frühere Mitglieder des Vorstandes und ihre Hinterbliebenen betrugen die Aufwendungen 3 TEUR. Die Aufwendungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 74 TEUR. BeteiligungsverhältnisseDie HDI Deutschland Bancassurance GmbH, Hilden, Tochtergesellschaft der HDI Deutschland AG, Hannover, hat mitgeteilt, dass diese mehr als die Hälfte der Anteile der neue leben Holding AG besitzt und damit unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 Abs. 4 AktG an der neue leben Holding AG hält. Die HDI Deutschland AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Talanx AG, Hannover. Angaben zum KonzernabschlussDie Gesellschaft ist Konzerngesellschaft des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Hannover, sowie der Talanx AG, Hannover. Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (Mutterunternehmen des HDI-Konzerns) stellt nach § 341i HGB in Verbindung mit § 290 HGB einen Konzernabschluss auf (größter Kreis), in den die Gesellschaft einbezogen wird. Insofern ist die Gesellschaft von der Verpflichtung einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen befreit. Für die Talanx AG als Mutterunternehmen des Talanx-Konzerns ergibt sich daneben die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses aus § 341i HGB in Verbindung mit § 290 HGB (kleinster Kreis), welcher auf der Grundlage von § 315e Absatz 1 HGB gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt wird. Die Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger bekanntgegeben. ErgebnisverwendungDie Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 26.224.652,88 EUR aus. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn 1 des Geschäftsjahres 2023 der neue leben Holding AG einen Betrag von 23.707.250,00 EUR zur Ausschüttung einer Bardividende von 99,82 EUR je Stückaktie zu verwenden. Der verbleibende Betrag aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 2.517.402,88 EUR soll in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.
1 Der Bilanzgewinn entspricht dem
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.
Hamburg, 19. Februar 2024 Holm Diez, Vorsitzender Sven Lixenfeld Evi Popp Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die neue leben Holding AG, Hamburg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der neue leben Holding AG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der neue leben Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 5. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Sack, Wirtschaftsprüfer Frederic Esser, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsneue leben Holding AGDer Aufsichtsrat hat den Vorstand der neue leben Holding AG im Berichtsjahr auf der Basis ausführlicher schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands regelmäßig überwacht. Der Aufsichtsrat trat insgesamt zu zwei ordentlichen Sitzungen zusammen, um sich über die Geschäftsentwicklung und Lage des Unternehmens zu informieren und um die anstehenden Beschlüsse zu fassen. Weiter hat sich der Aufsichtsrat durch regelmäßige Vorlage von Unterlagen über die Lage und die strategische Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf sowie das Risikomanagement unterrichten lassen. Die einzelnen Themen hat er intensiv hinterfragt, diskutiert und - soweit nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlich - nach eingehender Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben. Darüber hinaus erfolgten im Umlaufverfahren außerhalb einer Sitzung zwei Beschlussfassungen über kurzfristig zwischen den Sitzungen zu behandelnden Themen. Schwerpunkte der Beratungen im PlenumIn den ordentlichen Sitzungen des Aufsichtsrats wurde über folgende Themen für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland im Talanx-Konzern berichtet: Für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland wurde das strategische Programm GO25 weiterentwickelt und die Geschäftsbereichsstrategie Anfang 2023 nachgeschärft; diese bündelt sich nun in fünf Ressortstrategien, darunter u. a. Ertragskraft Leben und bester Bankenversicherer - weiterhin als eindeutige Positionierung für die Gesellschaften des Geschäftsbereichs - mit dem Ziel, nachhaltig zu wachsen. Die in der agilen Lieferorganisation - Agile@HD - gebündelten Einheiten und die agilen Zusammenarbeitsmodelle wurden in 2023 - wo erforderlich - nachjustiert sowie deren Abläufe weiterentwickelt und in kontinuierliche Regelprozesse überführt. Der Betrieb Leben befasst sich fortführend intensiv mit der weiteren Automatisierung von Prozessen und Digitalisierung - auch unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz. Dazu wird fortsetzend in 2024 ein digitales Betriebsmodell entwickelt. Ferner wird die Migration von Bestandssystemen vorangetrieben. Dazu wurde bis Ende 2023 ein Migrationsfahrplan entwickelt, dessen Umsetzung für die nächsten Jahre im Vordergrund steht. Für die Gesellschaften der HDI Bancassurance ist mit Blick auf die Zielsetzung "bester Bankenversicherer" die Umsetzung der Bancassurance-Strategie in 2023 vorangetrieben und die angepasste Organisation im 2. Quartal 2023 implementiert worden. Ein besonderer Fokus liegt dabei künftig auf der effizienten Betreuung und dem Ausbau der bestehenden Kooperationen (Farming) sowie der Erschließung neuer Geschäftsbeziehungen und Kooperationen (Hunting). Für die neue leben Gesellschaften konnte die bestehende Kooperation mit der Haspa vorzeitig um weitere sieben Jahre erfolgreich verlängert werden. Im Rahmen der jährlichen Abfrage der Selbsteinschätzung durch die Mitglieder des Aufsichtsrats wurde in der Aufsichtsratssitzung am 8. November 2023 über die Ergebnisse berichtet, welche zufriedenstellend ausgefallen sind. Der Aufsichtsrat hat für die nächste Selbsteinschätzung Mitte 2024 bislang keine Anpassung der Themenfelder beschlossen. Angepasst an die sich aus Gesetz und der Arbeitspraxis ergebenden für den Aufsichtsrat relevanten Themen wurden im Geschäftsjahr 2023 erneut digitale Weiterbildungsangebote durchgeführt. Die Schulungen sind zudem aufgezeichnet worden und stehen den Aufsichtsratsmitgliedern auch in digitaler Form zum Selbststudium im Nachgang zur Verfügung. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden drei Themen ausgewählt und durch interne sowie externe Referenten geschult. Die ausgewählten Schulungsthemen waren ein Update zu IFRS17, IT-Betriebssicherheit und eine durch PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführte Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit. Schwerpunkte waren dabei u.a. die Nachhaltigkeitsregulatorik für Versicherungsunternehmen, insbesondere die neuen Anforderungen aus der Offenlegungs-Verordnung sowie künftige Aspekte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung im Zuge von CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und der daraus resultierenden Rechte und Pflichten für den Aufsichtsrat. Aufgrund der steigenden Bedeutung hat sich der Aufsichtsrat zudem in der Herbstsitzung 2023 mit den aktuellen Entwicklungen zur Nachhaltigkeit, speziell zu den Themen Environmental, Social, Governance (ESG)-Regulatorik, ESG-Strategie des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland, Aufbau einer Governance und nachhaltigen Kapitalanlage befasst und sich diese erläutern lassen. Der Aufsichtsrat wurde auch in 2023 über die Lage der Gesellschaft insbesondere hinsichtlich der Finanz-, Kapitalanlagen- und Solvabilitätsentwicklung regelmäßig unterrichtet. Im Rahmen der Berichterstattung wurde den aktuellen Entwicklungen der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Entwicklungen im Jahr 2023 Rechnung getragen. Insbesondere aufgrund der veränderten Zinsentwicklung wurden auch die entsprechenden Auswirkungen und eventuelle daraus resultierende Maßnahmen für die Gesellschaften erläutert. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat zustimmungspflichtige Geschäfte vorgelegt, der Aufsichtsrat hat die nach Satzung oder Geschäftsordnung notwendigen Zustimmungen in jedem Fall erteilt. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus vom Vorstandsvorsitzenden laufend über wichtige Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichtet. Der Gesamtvorstand entscheidet gemäß den ihm durch die Geschäftsordnung übertragenen Aufgaben über die Erstellung und jährliche Überprüfung der Geschäfts- und Risikostrategie, wobei maßgeblich die jeweiligen Strategien der neue leben Lebensversicherung AG und der neue leben Unfallversicherung AG sind. Der Aufsichtsrat der beiden Gesellschaften hat die Risikostrategie für das Geschäftsjahr 2023 im Rahmen ihrer Sitzung am 1. März 2023 erörtert und zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat wurde in den Sitzungen über den aktuellen Stand zum Risikomanagement informiert, er hat sich von der Leistungsfähigkeit des Risikomanagementsystems überzeugt. Damit wird auch den aufsichtsbehördlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement im Rahmen einer guten und verantwortungsbewussten Unternehmensführung und -überwachung entsprochen. Ergänzend wurde der Aufsichtsrat in den Sitzungen neben dem Risikomanagement auch über den aktuellen Stand der weiteren Governance-Funktionen Compliance und Revision informiert und hat sich somit von der Leistungsfähigkeit aller Governance-Funktionen überzeugt. Der Aufsichtsrat sah sich zu Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Abs. 2 AktG im Geschäftsjahr 2023 nicht veranlasst. Der Aufsichtsrat konnte sich davon überzeugen, dass der Vorstand seine operativen Schwerpunkte zutreffend gesetzt und geeignete Maßnahmen ergriffen hat. Insgesamt hat der Aufsichtsrat im Rahmen seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Zuständigkeiten an den Entscheidungen des Vorstands mitgewirkt und sich von der Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung überzeugt. JahresabschlussprüfungDer Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft worden. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben; in dem erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wird erklärt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln und dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zur Sitzung zugeleitet. Der Abschlussprüfer war bei der Sitzung über die Beratung des Jahresabschlusses und des Lageberichts anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zum Jahresabschluss und Lagebericht wie auch zum Prüfungsbericht zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss erörtert und auch den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers geprüft und zu einzelnen Punkten Nachfragen an den Abschlussprüfer gerichtet. Der Aufsichtsrat ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Prüfungsbericht in Übereinstimmung mit den §§ 317 und 321 HGB steht und keinen Bedenken begegnet. Weiter ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass der Lagebericht die Anforderungen des § 289 HGB erfüllt und in Übereinstimmung mit den Aussagen der Berichte an den Aufsichtsrat gemäß § 90 AktG steht. Der Lagebericht steht auch in Einklang mit der eigenen Einschätzung des Aufsichtsrats hinsichtlich der Lage der Gesellschaft. Dem Lagebericht und insbesondere den dort getroffenen Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung stimmt der Aufsichtsrat zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat selbst vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind Einwendungen nicht zu erheben, so dass der Aufsichtsrat sich dem Urteil des Abschlussprüfers angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss am 6.März 2024 gebilligt hat. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Zudem hat der Aufsichtsrat die Qualität der Abschlussprüfung anhand der vorgelegten Berichterstattung geprüft. Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen wurde gleichfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft und mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Nach der pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wie auch den entsprechenden Prüfungsbericht des Abschlussprüfers geprüft. Dabei ist er, auch anhand einer Plausibilitätsprüfung, zum gleichen Ergebnis wie der Abschlussprüfer gekommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Aufsichtsrat ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Gewinnverwendungsvorschlag die Liquidität und Finanzplanung der Gesellschaft sowie die Aktionärsinteressen angemessen berücksichtigt, so dass sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung anschließt. Besetzung von Vorstand und AufsichtsratHerr Dr. Christopher Lohmann hat mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2022 sein Mandat als Vorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrats niedergelegt. Als seinen Nachfolger wählte die außerordentliche Hauptversammlung vom 30. Dezember 2022 Herrn Jens Warkentin mit Wirkung ab 1. Januar 2023 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2027 beschließt, in den Aufsichtsrat. Aus seiner Mitte wählte der Aufsichtsrat Herrn Warkentin zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Frau Evi Popp war in der Zeit vom 1. August 2022 bis 31. Januar 2023 Generalbevollmächtigte der Gesellschaft und wurde ab dem 1. Februar 2023 in den Vorstand der Gesellschaft bestellt. Sie zeigt sich verantwortlich für den Vertrieb sowie Marketing und Vertriebsunterstützung. Die Amtsperiode von Herrn Ulrich Rosenbaum endete turnusgemäß mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 1. März 2023. Als seine Nachfolgerin wählte die ordentliche Hauptversammlung am selben Tag Frau Iris Kremers für eine volle Amtsperiode, d. h. bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2027 beschließt, in den Aufsichtsrat. Herr Thomas Fürst hat mit Ablauf des 31. August 2023 sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats niedergelegt. Als seine Nachfolgerin wählte die außerordentliche Hauptversammlung am 25. August 2023 Frau Frauke Hegemann mit Wirkung ab dem 1. September 2023 für eine volle Amtsperiode, d.h. bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2027 beschließt, in den Aufsichtsrat. Vorstand und Aufsichtsrat danken Herrn Thomas Fürst und Herrn Ulrich Rosenbaum für die langjährige Zusammenarbeit in diesem Gremium. Dank an Vorstand und MitarbeiterDer Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich geleistete Arbeit.
Hamburg, 6. März 2024 Für den Aufsichtsrat Jens Warkentin, Vorsitzender Sachsenstraße 8, 20097 Hamburg Telefon (040) 238 91 - 0 Telefax (040) 238 91 - 333 info@neueleben.de www.neueleben.de GewinnverwendungDie ordentliche Hauptversammlung der neue leben Holding AG vom 06.03.2024 hat beschlossen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 einen Betrag von 23.707.250,00 EUR zur Ausschüttung einer Bardividende von 99,82 EUR je Stückaktie zu verwenden. Der verbleibende Betrag aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 2.517.402,88 EUR wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Hamburg, im März 2024 Der Vorstand |
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