Cornerstone OnDemand Germany GmbH
Flughafenstraße 103, 40474 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Krieg seit 9.12.2025 | Prokura |
Fabienne Marie-Antoinette Palenne seit 9.12.2025 | Prokura |
Cassandra Panczuk seit 14.12.2021 | Prokura |
Philippa Christine Hoesmann seit 29.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Cornerstone OnDemand Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cornerstone OnDemand Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen 1. Geschäftsmodell Die Cornerstone OnDemand Germany GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet. Alleinige Gesellschafterin der Cornerstone OnDemand Germany GmbH ist die Cornerstone OnDemand Limited (UK) mit Sitz in London, UK. Als Konzerngesellschaft des Cornerstone OnDemand Konzerns vertreibt und implementiert unsere Gesellschaft Learning, Talent-Management und Talent-Acquisition-Software in Deutschland. Die Software wird in den USA, Santa Monica von der CSOD Gruppe entwickelt und unserer Gesellschaft gegen eine Vertriebsprovision (Distribution Fee) zur Verfügung gestellt. Das Haupttätigkeitsfeld erstreckt sich auf Beratung, Support, Projektmanagement und Training. Bei den Dienstleistungen geht es im Wesentlichen um kunden- und länderspezifische Anpassungen der Software-Produkte Talent-Management und Talent-Acquisition. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe der Verschmelzungsverträge sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung und der Gesellschafterversammlung der übertragenen Rechtsträger mit der Lumesse Holding GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 66821) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 14. Juli 2023), der SumTotal Systems GmbH, Griesheim, (Amtsgericht Darmstadt, HRB 86783) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 28. August 2023) sowie der Saba Software GmbH, München, (Amtsgericht München, HRB 190436) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 28. August 2023 bzw. 19. September 2023) jeweils zum 1. Januar 2023 verschmolzen. Des Weiteren haben wir mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 die deutsche Betriebsstätte der Cornerstone OnDemand Global Operations Inc., Santa Monica/USA, übernommen. Mit der Angabe Vorjahr * werden die Vorjahreszahlen im Lagebericht so dargestellt, als wäre die Verschmelzung bereits zum 1. Januar 2022 vollzogen worden. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung von Learning, Talent Management-Software und Talent-Acquisition. Die Entwicklung der verschiedenen Produkte ist global verteilt. Die Steuerung erfolgt grundsätzlich in Santa Monica/USA. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 war nach wie vor vom krisengeprägten Umfeld geprägt. In der europäischen Union ist das reale Bruttoinlandsprodukt um rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Nachfrage nach Unternehmenssoftware ist seit 2023 weiterhin angestiegen, da immer mehr Unternehmen Softwarelösungen nutzen, um den Anforderungen der pandemiebedingten Umstellung auf Heimarbeit gerecht zu werden. Die Tendenz zu Heimarbeit hält auch nach Ende der Corona-Pandemie an. Die Marktsituation in unserem Geschäftsfeld ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebots - insbesondere durch etablierte ausländische Anbieter - gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte wie auch durch anorganisches Wachstum. Trotz des in den vergangenen Jahren stetig wachsenden Wettbewerbs ist die Anzahl der Wettbewerber in unserem Marktsegment nach wie vor überschaubar. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die Integration der durchgeführten Akquisitionen aus dem Vorjahr, der SumTotal Systems GmbH und der EdCast Gruppe, im Konzern und der weiteren strategischen Neuausrichtung auf dem Markt mit innovativen Produkten, sowie der Neuordnung diverser Gesellschaften innerhalb der Gruppe. Trotz des von erhöhtem Wettbewerb geprägten Marktumfelds von internationalen und lokalen Softwareunternehmen im Bereich eLearning, Talent Management und Talent Acquisition, konnte die Gesellschaft die Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr * leicht steigern, die Erwartungshaltung aus dem Vorjahr ist also eingetroffen. Als Folge der strategischen Neuausrichtung sind die Umsatzerlöse zum Vorjahr (T€ 15.880) als auch zum Vorjahr Verschmelzung (T€ 26.774) gestiegen. Der Jahresüberschuss ist vor allem durch den Verschmelzungsverlust (T €2.395) deutlich gesunken. 3. Lage der Gesellschaft a) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 284 auf T€ 372 (Vorjahr * T€ 276) gestiegen und lag damit oberhalb unserer Erwartungen. Dies begründet sich darin, dass sowohl zum Vorjahr als auch zum Vorjahr Verschmelzung die Umsatzerlöse gestiegen sind. Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern ist aufgrund der Verschmelzung gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2023: 91, 2022: 56) und gegenüber dem Vorjahr Verschmelzung (2022 * : 97) leicht gesunken. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite lag mit ca. -2 % unter dem Vorjahreswert (ca. 8 %) und somit unterhalb unserer Erwartungen. Die negative Umsatzrendite im Jahr 2023 begründet sich vor allem am Verschmelzungsverlust (T€ 2.395), der zu einem negativen Jahresergebnis vor Ergebnisabführung geführt hat. Im Vergleich zum Vorjahr Verschmelzung hat sich die Umsatzrendite von ca. -10 % auf ca. -2 % verbessert. Die Entwicklung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen ist dem Abschnitt "Ertragslage" zu entnehmen. b) Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 33.813 lagen um T€ 17.932 über denen des Vorjahres (Vorjahr * T€ 26.774). Die Umsatzsteigerung von ca. 26 % ist hauptsächlich Folge der strategischen Neuausrichtung und der Konsolidierung der Gesellschaften. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 332 (Vorjahr T€ 348, Vorjahr * T€ 890) beinhalten vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Personalaufwendungen sind signifikant gestiegen zum Vorjahr und haben sich von T€ 6.419 im Vorjahr auf T€ 12.708 (Vorjahr * T€ 10.571) im Berichtsjahr erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die erhöhte Mitarbeiteranzahl aufgrund der Verschmelzung sowie Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in erster Linie durch höhere konzerninterne Kostenweiterbelastungen, sowie von außergewöhnlichen Aufwendungen durch Verschmelzungsverluste von T€ 8.744 auf T€ 21.613 (Vorjahr * T€ 18.358) gestiegen. Die Zinserträge in Höhe von T€ 1.013 (Vorjahr T€ 604, Vorjahr * T€ 615) resultieren vorwiegend aus der Vergabe von Darlehen an Konzerngesellschaften. Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 184 (Vorjahr T€ 0, Vorjahr * T€ 334) resultieren vorwiegend aus der Annahme von Darlehen von anderen Konzerngesellschaft. Im Berichtsjahr wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ -705 (Vorjahr T€ 1.337, Vorjahr * T€ -2.565) erwirtschaftet. Dies entspricht einer Umsatzrendite von ca. -2 % und liegt unter dem Vorjahreswert (ca. 8 %, Vorjahr * ca. -10 %). Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Lumesse Holdings GmbH wurde durch die Verschmelzung beendet. c) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigenkapital und die laufende Geschäftstätigkeit. Daneben ist die Gesellschaft als Konzerntochter in das konzernweite Liquiditätsmanagement eingebunden und kann sich bei Bedarf zusätzliche Liquidität besorgen. Ausreichende Liquidität stand somit jederzeit zur Verfügung. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 2.394 nach T€ 2.229 im Vorjahr (Vorjahr * T€ 5.540). Die Liquiditätssituation im Geschäftsjahr 2023 war weiterhin positiv. d) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.754 auf T€ 25.529 (Vorjahr * T€ 44.137) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um T€ 2.110 auf T€ 1.373 (Vorjahr * T€ 3.483) verringert. Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 17.802 (Vorjahr * T€ 30.478) sind im Wesentlichen durch die Vergabe von Darlehen an verbundene Unternehmen sowie Forderungen aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen und Entwicklungen verursacht und aufrechnungsbedingt deutlich zurückgegangen. Die Steuerrückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 927 gestiegen. Innerhalb der Verbindlichkeiten sind vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufrechnungsbedingt auf T€ 9.128 (Vorjahr * T€ 27.061) zurückgegangen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Erlösabgrenzung bei längerfristigen Kundenverträgen. III. Vergleich der Ist-Werte mit den Plan-Werten der Vorperiode Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt anhand der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse pro Mitarbeiter und Umsatzrendite. Im Vorjahr wurden folgende Entwicklung prognostiziert: Umsatz pro Mitarbeiter: T€ 286 Umsatzrendite: 11 % Der Umsatz pro Mitarbeiter betrug im Jahr T€ 372, die Umsatzrendite lag bei -2 %. Damit wurde die Prognose bei dem Umsatz pro Mitarbeiter übertroffen. Der Umsatzanstieg im Berichtsjahr ist zu begründen im Neukundengeschäft sowie der strategischen Neuausrichtung auf regionaler Ebene. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zur Prognose schwächer ausgefallen. Dies ist vor allem auf den Verschmelzungsverlust (T€ 2.395) zurückzuführen. Das Geschäftsjahr ist insgesamt zufriedenstellend gelaufen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Konjunktur- und Branchenausblick Im Jahr 2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gesunken. Für das Jahr 2024 wird mit einem leichten Wachstum in einer Größenordnung von ca. 0,2 % gerechnet. Hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung gehen wir davon aus, dass aufgrund der langfristigen Kundenverträge eine wesentliche Beeinträchtigung unserer Geschäftsentwicklung mittel- bis langfristig nicht zu erwarten ist. In unserem Markt treten verstärkt sowohl lokale Anbieter als auch internationale Softwareunternehmen wie SAP, Workday und Oracle als Wettbewerber auf. Durch diese Entwicklung kommt es zu erhöhtem Wettbewerb bei Konzernen (Top 50). Bei Unternehmen unter 5.000 Mitarbeiter treten vermehrt lokale kostengünstige Anbieter auf. Erwartete Ertragslage Cornerstone OnDemand plant in den folgenden Jahren, neben einem organischen Wachstum, indem die Qualität der angebotenen Produkte verbessert und stetig den Markterfordernissen angepasst wird, auch ein anorganisches Wachstum durch Zukäufe im Konzern, um damit Marktanteile zu gewinnen. Aufgrund vorläufiger Zahlen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von ca. € 36 Mio. und somit einen leichten Anstieg dem Vorjahr gegenüber. Bei im Jahresdurchschnitt ca. 91 Mitarbeitern wird der Umsatz je Mitarbeiter dann leicht höher im Vergleich zu dem des Jahres 2023 liegen. Die Umsatzrendite wird mit 5 % erwartet und wird damit höher im Vergleich zu dem des Jahres 2023 liegen. Dies entspricht einem Gewinn nach Steuern von ca. € 1,6 Mio. 2. Chancenbericht Cornerstone verfügt über ein Portfolio von Softwarelösungen zu personalisiertem Lernen, Recruiting, Content, Performance Management und ganzheitlichem Workforce Data Management sowie Insights. Derzeit werden die Lösungen konzernweit von rund 7.000 Unternehmen eingesetzt. Mit dem Erwerb der EdCast Gruppe im Konzern, Softwareanbieter von Learning Experience Plattform (LXP) im Vorjahr, kann gemeinsam eine skalierbare und zukunftsorientierte e-Learning-Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden, die eine neue Ära der persönlichen Entwicklung am Arbeitsplatz einleitet. Aufgrund unseres diversifizierten Kundenportfolios, hinsichtlich Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit, sehen wir uns in der Position, von positiven Änderungen des Investitionsverhaltens unserer Kunden kurzfristig zu profitieren. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren unsere Kostenstruktur deutlich verbessert. Dies sollte uns dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen und unseren Service bei den bestehenden Kunden kontinuierlich zu verbessern. Wir gehen weiterhin davon aus, dass unsere Innovationen kundenseitig die Nachfrage steigern und unsere Position am Markt gegenüber dem Wettbewerb nachhaltig sichern werden. Durch weitere Konsolidierungsmaßnahmen innerhalb der Gruppe sowie weitere geplante Akquisitionen in 2024 wird das Cornerstone-Produktportfolio optimiert. Dadurch sollte zukünftig ein erhöhtes Wachstum erzielt werden können. Des Weiteren gibt es im Mittelstand noch viele Unternehmen, die keine Learning- oder Talent-Acquisition- bzw. Talent-Management-Software einsetzen und als Neukunden gewonnen werden können. Dadurch ergeben sich ebenfalls Wachstumsmöglichkeiten beim Umsatz mit Softwarelizenzen. 3. Risikobericht Aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Konzern liegt der Fokus unseres Risikomanagements im Wesentlichen - aber nicht ausschließlich - auf der Überwachung, Steuerung und Minimierung finanzieller Risiken. Die Cornerstone OnDemand Germany GmbH ist unverändert den üblichen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Insbesondere zu nennen sind dabei Risiken, die sich aus den dynamischen Veränderungen der Marktbedingungen und der Preispolitik der Konkurrenten ergeben können. Ein weiteres Risiko besteht in dem schnellen technologischen Wandel im Zusammenspiel mit dem Trend zur Standardisierung der Software. Von Bedeutung ist ferner die Gewinnung hochqualifizierten Personals, das für weiteres Umsatzwachstum benötigt wird. Dieser Aufgabe begegnen wir durch die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze und entsprechende Maßnahmen im Bereich der Rekrutierung. Daneben bestehen noch weitere weniger bedeutsame Risiken, die z. B. Gewährleistungen, Forderungsausfälle, die Liquidität, die rechtliche und steuerrechtliche Situation sowie die Informationstechnologie betreffen. Diese Risiken stehen ebenfalls unter permanenter Beobachtung und bei Bedarf werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Prognosen ist aktuell davon auszugehen, dass für das Geschäftsjahr 2024 keine wesentlichen Umsatzeinbrüche zu erwarten sind. Wir erwarten eine leichte Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2024.
Düsseldorf, den 5. Dezember 2024 Cornerstone OnDemand Germany GmbH Geschäftsführung Philippa Christine Hoesmann Shanna Jane Helen Laughton Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
* Fiktion: Als wäre die Verschmelzung bereits zum 1. Januar 2022 vollzogen worden. Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
* Fiktion: Als wäre die Verschmelzung bereits zum 1. Januar 2022 vollzogen worden. Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Unsere Gesellschaft wird unter der Firma Cornerstone OnDemand Germany GmbH geführt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Nummer HRB 40857 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe der Verschmelzungsverträge sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung und der Gesellschafterversammlung der übertragenen Rechtsträger mit der Lumesse Holding GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 66821) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 14. Juli 2023), der SumTotal Systems GmbH, Griesheim, (Amtsgericht Darmstadt, HRB 86783) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 28. August 2023) sowie der Saba Software GmbH, München, (Amtsgericht München, HRB 190436) (Verschmelzungsvertrag/Zustimmungsbeschlüsse vom 28. August 2023 bzw. 19. September 2023) jeweils zum 1. Januar 2023 verschmolzen. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Lumesse Holdings GmbH wurde durch die Verschmelzung beendet. Des Weiteren haben wir mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 die deutsche Betriebsstätte der Cornerstone OnDemand Global Operations Inc., Santa Monica/USA, übernommen. Im Hinblick auf eine bessere Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen gem. § 265 HGB haben wir die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung in einer Drei-Spalten-Form dargestellt. Die dritte Spalte in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung umfassen die Zahlen unserer Gesellschaft sowie aller übernommenen und verschmolzenen Gesellschaften kumuliert. Mit der Angabe Vorjahr * werden die Vorjahreszahlen im Anhang so dargestellt, als wäre die Verschmelzung bereits zum 1. Januar 2022 vollzogen worden. Von den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Weitere größenabhängige Erleichterungen, die bei der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht oder nur teilweise in Anspruch genommen wurden, wurden bei der Offenlegung nachgeholt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die oben genannten Verschmelzungen und die obengenannte Übernahme sind unter Fortführung der Buchwerte der übernommenen Gesellschaften erfolgt. Die Abschreibung des im Rahmen der Übernahme der deutschen Betriebsstätte der Cornerstone OnDemand Global Operations Inc. entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerts erfolgt planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Lumesse Holdings GmbH wurde durch die Verschmelzung beendet. Die EDV-Software und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren (EDV-Software) bzw. 3 bis 13 Jahren (Sachanlagen) abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet und beinhalten neben direkt zurechenbaren Herstellungskosten angemessene Fertigungsgemeinkosten. Außerdem sind die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen eingerechnet worden. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt sowie das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 %. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages, den das Unternehmen bei vernünftiger kaufmännischer Betrachtung zur Erfüllung der Verpflichtung zum entsprechenden Stichtag zahlen müsste, angesetzt. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften, sofern diese gegenüber Dritten bestehen, mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist und der Rückstellungsbetrag der Höhe nach zuverlässig schätzbar ist. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden im Rahmen der Zugangsbewertung zum aktuellen Tageskurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden diese zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag (§ 256a HGB) umgerechnet. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für spätere Perioden darstellen, werden passiv abgegrenzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr T€ 15.284, Vorjahr * T € 33.961). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus kurzfristigen Darlehen und laufendem Geschäftsverkehr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus kurzfristigen Darlehen und aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen durch Verschmelzungsverluste in Höhe von T€ 2.395 enthalten. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag T€ 584, davon entfallen T€ 540 auf Mietverpflichtungen (Laufzeiten bis 31. Dezember 2026) sowie T€ 44 auf Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge (Laufzeiten bis 15. Dezember 2025 beziehungsweise 21. Februar 2026). Die Miet- und Leasingverträge dienen der Entlastung der Liquidität. Den Vorteilen aus nicht gebundenem Kapital stehen Risiken aufgrund der längerfristigen Vertragsbindung entgegen. 5. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 91 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 56 Angestellte, Vorjahr * 97) und zwar 28 in der Beratung & Entwicklung, 31 im Vertrieb & Marketing, 22 im Service und weitere 10 in der Verwaltung. 6. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte im Berichtszeitraum durch folgende Personen: • Philippa Christine Hoesmann, Berlin, Principal Counsel Legal • Shanna Jane Helen Laughton, Ottawa, Kanada, Vice President Tax, Treasury and Insurance Cornerstone OnDemand Die Geschäftsführerinnen sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 7. Angaben zum Mutterunternehmen Alleinige Gesellschafterin der Cornerstone OnDemand Germany GmbH ist die Cornerstone OnDemand Limited (UK) mit Sitz in London, UK . Der Jahresabschluss der Cornerstone OnDemand Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Cornerstone OnDemand Holdings UK Limited, London/Großbritannien (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Companies House in Cardiff UK unter der Nummer 10592838 hinterlegt. Der Konzernabschluss der Cornerstone OnDemand Holdings UK Limited, London/Großbritannien wird in den Konzernabschluss der Cornestone OnDemand Inc. (US) 1601 Cloverfield Boulevard, Suite 620, Santa Monica, CA 90404 USA, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Cornerstone OnDemand Inc. US ist bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter der Nummer 801-73993 hinterlegt. Anlagenspiegel
In den Spalten Zugängen zu Anschaffungskosten und Abschreibungen sind die Verschmelzungsbuchungen mit der Saba Software GmbH und Sum Tolal Systems GmbH zum 01.01.2023 sowie die Übernahme der deutschen Betriebsstätte der Cornerstone OnDemand Global Operations Inc. enthalten.
Düsseldorf, den 5. Dezember 2024 Cornerstone OnDemand Germany GmbH Geschäftsführung Philippa Christine Hoesmann Shanna Jane Helen Laughton Ergebnisverwendungsbeschluss und FeststellungIn der Gesellschafterversammlung vom 6. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und es wurde beschlossen, den in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -705.084,27 auf neue Rechnung vorzutragen. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um die nach §§ 325 ff. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cornerstone OnDemand Germany GmbH, Düsseldorf PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Cornerstone OnDemand Germany GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cornerstone OnDemand Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leer, 6. Dezember 2024 BDO
DPI AG
Carsten Feldmann, Wirtschaftsprüfer Clemens Becker, Wirtschaftsprüfer |
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