DocCheck Agency AG
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Wahlers-Diedrichs seit 23.4.2018 | Prokura |
Marco Zingler seit 24.7.2003 | Geschäftsführer |
Jochen Schlaier seit 24.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
denkwerk GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 (01.04.2023 bis 31.03.2024)A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die Erfolgsgeschichte von denkwerk begann vor über 24 Jahren und ist bis heute geprägt durch einen hohen Grad an Innovation und Kreativität. denkwerk GmbH ist inhabergeführt und zählt zu den kreativsten Digitalagenturen Deutschlands. Verteilt auf vier Standorte (Köln/Berlin/München/Hamburg) beschäftigt denkwerk im Durchschnitt 245 Experten aus 30 Nationen und gestaltet den digitalen Wandel für führende Marken und Unternehmen. denkwerk bietet Unternehmen im In- und Ausland ein umfassendes Dienstleistungsportfolio für die Umsetzung digitaler Technologien zur Weiterentwicklung und Optimierung ihres Geschäftes. Haupttätigkeit der Gesellschaft ist die Erstellung von maßgeschneiderten Kommunikations- und eBusiness-Lösungen für ihre Kunden. Dabei reicht das Leistungsportfolio von strategischer Beratung über kundenindividuelle Konzeption, Visual- und UX-Design bis hin zur Umsetzung und zum Betrieb von digitalen Kampagnen / Plattformen. denkwerk arbeitet vornehmlich für im DACH-Markt ansässige, mittelständische und DAX-Unternehmen sowie für deren internationalen Tochterunternehmen. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Motel One, OBI, RheinEnergie, Mainova, Storck, Deutsche Telekom und Stiebel Eltron. denkwerk zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Digitalagenturen Deutschlands. 2023 belegte denkwerk Platz 4 der inhabergeführten Fullservice-Digitalagenturen (Quelle und Ranking: iBusiness). Darüber hinaus gewann denkwerk im Wettbewerbsjahr 2023 zahlreiche Kreativ-Awards und erzielte damit Platz 5 im BVDW-Kreativranking. Das Ranking des Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V. ist darauf ausgerichtet, Transparenz über die besten digitalen Kreativleistungen und die erfolgreichsten Digitalagenturen auf dem deutschen Markt zu schaffen (Quelle und Ranking: Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V.). Beide Erfolgsfaktoren sind relevant und wirkungsvoll in der Neukunden-Akquise. Durch diese gute Positionierung erwartet die Geschäftsführung weiterhin eine durchgehend gute Bekanntheit unter Marketing-Entscheidern und somit positive Effekte für den Vertrieb und das Neukundengeschäft. II. Konzernverhältnisse denkwerk ist eine 100 %-ige Tochterunternehmung der denkwerk Beteiligungs GmbH, in der die hiesige Geschäftsführung die Mehrheit hält und auch die Geschäfte führt, so dass denkwerk als inhabergeführt gilt. Die Gesellschaft hat mit der denkwerk Beteiligungs GmbH als herrschende Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, aus dem eine ertragsteuerliche Organschaft resultiert. Ein Konzernabschluss wird aufgrund größenabhängiger Befreiungen nicht aufgestellt. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation Das Wirtschaftswachstum hat weltweit 2023 nach einem starken Start an Dynamik verloren. Die Erholung nach der Coronapandemie wurde unter anderem durch die langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs beispielsweise in Form hoher Energie- und Lebensmittelpreise gebremst. Die stärkste Erholung unter den Volkswirtschaften verzeichneten die USA mit einem robusten Konsum- und Investitionsverhalten, während sich der Euroraum vor allem aufgrund der nachteiligen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und steigender Energiepreise deutlich schwächer entwickelte. Im Vergleich zu den anderen großen westlichen Volkswirtschaften ging die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3 Prozent zurück, bei gleichzeitig hohen, wenn auch zum Ende des Jahres abnehmenden Inflationsraten. Die Europäische Zentralbank erhöhte seit Mitte des letzten Jahres die Leitzinsen deutlich, um die hohe Inflation einzudämmen. Die schlechtere Entwicklung der deutschen Wirtschaft gegenüber anderen westlichen Volkswirtschaften ist auf erhebliche Anpassungsmaßnahmen zur Minderung der starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, einen hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung, welche durch die stark gestiegenen Energiekosten belastet ist, und die ausgeprägte Außenhandelsorientierung zurückzuführen (Pressemitteilung Deutscher Bundestag 21.02.2024). Im Kern spiegelt sich diese gesamtwirtschaftlich schwierige Lage auch in der Digitalbranche wider, wenn sie sich innerhalb dieser Rahmenbedingungen auch besser als andere Branchen behaupten konnte. Das jährliche Internetagentur-Ranking (IAR) wird vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. in Zusammenarbeit mit den Branchenpartner HighText iBusiness, Horizont und werben & verkaufen (w&v) durchgeführt und zeigt zuverlässig die aktuellen Trends der Branche. Es dient als Benchmark für die deutsche Digitalagenturlandschaft. Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage erzielten Digitalagenturen - insbesondere aus der Gruppe der Top 10 - ein Umsatzwachstum durch Zukäufe. Bei den Top 20 sank der durchschnittliche Umsatz um zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Das Ranking verzeichnete im Vergleich zu 2023 einen Rückgang des Gesamthonorarumsatzes um zehn Prozent. Die Branche steht weiterhin vor Herausforderungen. 58 Prozent der Teilnehmer des Rankings geben an, dass sich Krisen (globale Kriege, die Corona-Pandemie und die Inflation) negativ auf ihren wirtschaftlichen Erfolg ausgewirkt haben. Im Vorjahr haben es 35 Prozent der Teilnehmer angegeben. Der größte Teil der Honorarumsätze entfällt auf das Geschäftsfeld Digitale Werbung und Kommunikation (28 Prozent), gefolgt von E-Commerce (23 Prozent), Plattformen (22 Prozent) und Digitale Transformation und Strategie (20 Prozent). Die begleitende Trendanalyse zeigt, dass Künstliche Intelligenz und Machine Learning weiterhin zentrale Themen sind. 90 Prozent der befragten Agenturen sehen diese Technologien als entscheidend für die Zukunft der Branche an. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023/2024 entwickelte sich für denkwerk erwartungsgemäß schwächer als das Vorjahr. Erwirtschaftet wurde ein Gesamtumsatz von TEUR 23.835, dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund 3,6 %. Damit wurde ein Umsatz am unteren Rand der ursprünglich prognostizierten Bandbreite erreicht. Die Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr geht im Wesentlichen zurück auf den überraschenden und unangekündigten Verlust des Großteils des Budgets eines langjährigen Top 5 Kunden. Hintergrund der Entwicklung ist die strategische Entscheidung des Kunden, Dienstleistungen in Zukunft überwiegend durch eigenes Personal zu erbringen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (operative EBIT) erreichte TEUR 571 (Vorjahr: TEUR 2.679) und die Profitabilität auf Basis der EBIT-Marge nahm bedingt durch den Umsatzrückgang und Budgetverlust ab (2,4 %, VJ: 10,8 %). Das operative EBITDA erreichte eine Marge von 4,2 % und sank von TEUR 3.073 auf TEUR 1.004. Der Hauptteil, der von denkwerk generierten Umsätze wurde in den Bereichen Konzeption, strategische Beratung, Visual- und UX-Design und Softwareentwicklung erwirtschaftet. Hier arbeiten interdisziplinäre Teams an der Realisierung innovativer Dienstleistungen und Produkte. denkwerk hat die im Vorjahresbericht formulierte Prognose, für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen leichten Umsatz- und Ergebnisrückgang zu erreichen, seinerzeit aus einer vorsichtig optimistischen Einschätzung zur Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeleitet. Diese Prognose wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht erreicht. C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage I. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Gesamtumsatz von TEUR 23.835 (VJ TEUR 24.733). Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 898 TEUR bzw. 3,6 % ist auf den Verlust eines Großkundenbudget zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 sank das operative Ergebnis von TEUR 2.679 (82,4 %) auf TEUR 571. Die EBIT-Marge beträgt 2,4% (VJ 10,8%). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 238 (VJ TEUR 316) betrafen im Wesentlichen Erträge aus übrigen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 32 (VJ TEUR 106) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 108 (VJ TEUR 97). Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023/24 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 881 auf TEUR 15.986. Dazu geführt haben eine leicht höhere Anzahl an Beschäftigten sowie gestiegene marktübliche Gehälter. Die Personalkostenquote erhöhte sich von 61,1 % auf 67,1 % der Gesamtleistung. Der Personalaufbau wurde unterjährig mit einem überraschenden Budgetverlust gestoppt und der Auftragslage angepasst. Der Trend, Budgets für digitale Medien zu erhöhen, hielt nach wie vor an. Digitale Medien bestätigen, dass die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung zur Lösung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen beitrugen. Der daraus steigende Fachkräftemangel sowie der Kostendruck und unter diesem Aspekt weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben, stieg somit an. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhten sich um TEUR 467 von TEUR 3.063 auf TEUR 3.530. In Relation zu den Umsatzerlösen ergibt sich eine Kennziffer von 14,8 % (VJ 12,4 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15 auf TEUR 3.585 leicht rückläufig. Die Verwaltungskostenquote betrug 12,9% (VJ 13,1%). Von den Abschreibungen entfallen TEUR 14 (VJ TEUR 25) auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 418 (VJ TEUR 368) auf Sachanlagen und geringwertige Wirtschaftsgüter. Im Zinsergebnis sind Zinserträge und Zinsaufwendungen enthalten. Es wurden Zinsen in Höhe von TEUR 8 (VJ TEUR 6) gezahlt und in Höhe von TEUR 28 (VJ TEUR 21) vereinnahmt. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung lag bei TEUR 516 (VJ TEUR 2.867). II. Finanzlage Insgesamt betrug der Finanzmittelbestand zum Ende des Berichtzeitraums TEUR 2.248 (VJ TEUR 4.260). Die denkwerk GmbH verfügt über eine stabile Finanz- und Liquiditätsstruktur und ist in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Engpässe bei der Liquidität sind auch zukünftig nicht zu erwarten. III. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,6 % von TEUR 10.056 auf TEUR 8.888. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich im Vorjahresvergleich um TEUR 924 auf TEUR 7.919. Hier wirkte sich insbesondere die Verringerung der flüssigen Mittel (um TEUR 2.012 auf TEUR 2.248) aus. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.965 blieb wegen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags unverändert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolge der niedrigeren Bilanzsumme zum Bilanzstichtag auf 55,8% (VJ 54,14 %). Die Rückstellungen sanken um TEUR 279 auf TEUR 1.940. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Urlaubsrückstellungen, Bonus und Tantiemen, für ausstehende Rechnungen aus Lieferung und Leistungen sowie Gewährleistungsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 888 auf TEUR 1.983 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 603 (VJ TEUR 562) und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen nahmen um TEUR 56 auf TEUR 758 ab. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 11 auf TEUR 622. IV. Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwierigeren Situation beurteilt die Geschäftsführung der Gesellschaft die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage insgesamt als positiv und robust. D. Risikobericht I. Risikomanagement bei denkwerk Die Geschäftsführung der denkwerk GmbH hat ein effizientes und systematisches Risikomanagement etabliert. Zielsetzung ist dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ein gutes Risikomanagement ist integraler Bestandteil der wert- und wachstumsorientierten Führungsphilosophie von denkwerk. Mögliche Risiken müssen bei allen wesentlichen Geschäftsvorgängen und -prozessen erfasst, analysiert und überwacht werden. Die Früherkennung von Risiken wird durch einen strukturierten Informationsaustausch sichergestellt. Durch eine festgelegte Folge von wöchentlichen Meetings und reportinggestützten Monitoring-Gesprächen behält die Geschäftsleitung jederzeit einen guten Überblick über die zentralen Themen. Zusätzlich sorgen standardisierte Prozesse und definierte Kontrollprinzipien (Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung) für die Reduzierung von Risiken im Bereich Rechnungswesen und Finanzen. II. Risikoübersicht Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchensituation Die von denkwerk abgewickelten Projekte sind teilweise mit einer erheblichen Wirkung in der Öffentlichkeit verbunden. Qualitätsmängel bei der Leistungserbringung könnten daher zu einer negativen Außenwirkung führen, die den Verkauf der Dienstleistungen und damit die zukünftige Geschäftsentwicklung in signifikantem Umfang beeinträchtigen könnte. Dieser Bedrohung begegnet denkwerk mit konsequentem Qualitätsmanagement. Um Budgetüberschreitungen zu verhindern, überwacht denkwerk von der Auftragsannahme bis hin zur Abnahme durch den Auftraggeber laufend den Stand der Projekte und initiiert gegebenenfalls notwendige Gegensteuerungsmaßnahmen. Das Jahr 2023 war von zahlreichen geopolitischen Krisen geprägt. Zur Inflation und dem Krieg in der Ukraine kam ab Herbst 2023 der Nahost-Konflikt hinzu. Auch die Ausläufer der Corona-Pandemie, die Auswirkung des Klimawandels und die gesamtwirtschaftliche Situation mit den damit einhergehenden politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen verunsichern die Verbraucher und haben massive Auswirkungen auf das makroökonomische Umfeld, insbesondere auf das zur Verfügung stehende Einkommen und auf das Konsumverhalten. Die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase sowie der anhaltenden geopolitischen Krisen mit ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft bestehen weiter. Diesen Risiken wird die Geschäftsführung durch geeignete Maßnahmen wie Kurzarbeit, Fokussierung auf eigene Kernkompetenzen und Liquiditätsvorsorge entgegentreten. Soweit die Gesellschaft Insolvenzrisiken identifiziert, wird nur gegen Vorkasse gearbeitet. Neue Bankkredite zur Sicherstellung der Liquidität waren nicht erforderlich. Monitoring Die Entwicklung der Cash-Reserven, Forderungen, Verbindlichkeiten und der Inanspruchnahme von Finanzierungsinstrumenten wird durch die Mitarbeiter des Finanzbereichs geprüft und im Rahmen des umfangreichen Reporting-Pakets wöchentlich durch die Unternehmensleitung verfolgt. Forderungsmanagement Mit den aktuellen Krisen beweist es sich erneut, dass das Kunden-Portfolio-Management ein stabilisierender Faktor in Wirtschaftskrisen ist. Einzelne Kundenbeziehungen sollen eine kritische Umsatzgröße nicht überschreiten. Daher werden verschiedenste Kundenbeziehungen aus unterschiedlichsten Industrien unterhalten und in den jeweiligen Kunden-Segmenten finden sich meist die entsprechenden Marktführer wieder. Über die offenen Forderungen wird dem Management im wöchentlichen Report nach Kunden und Fälligkeit berichtet. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die liquiden Mittel ausreichen, um die geplante Weiterentwicklung der Gesellschaft, auch unter Berücksichtigung der Risiken der Energiekrise und einer drohenden Rezession, im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen zu können. Die technische Infrastruktur wurde in den letzten Jahren konsequent auf Cloud-Systeme umgestellt und erlaubt somit der Belegschaft jederzeit aus dem mobilen Arbeiten heraus zu arbeiten. Etwaige Risiken eines Cloud-Betriebs wird mit strengen Zugriffsrechten und Sicherheitsmaßnahmen im größten Maße entgegengetreten. Entwicklungen werden in den kommenden Monaten weiterhin regelmäßig überprüft und deren Auswirkungen kontinuierlich bewertet. Gesamtrisiko Die Geschäftspolitik wird sich in den Folgejahren weiterhin auf den Aufbau und die Pflege langfristiger Geschäftsbeziehungen konzentrieren. Positiv stimmt, dass trotz der angespannten volkswirtschaftlichen Lage die Akquise neuer Kundenbeziehungen im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgesprochen positiv verlaufen ist. Gleichzeitig wird denkwerk verstärkt versuchen, neue Kundengruppen zu erschließen. Zusätzlich überwacht die Gesellschaft zeitnah und angemessen unternehmerische Risiken, basierend zum einen auf dokumentierten Richtlinien und zum anderen auf einem monatlichen Vergleich der Ist-Zahlen zur Planung. Zusammenfassend beurteilt die Gesellschaft die Risiken für die denkwerk Geschäftsentwicklung vorsichtig optimistisch. Aufgrund der digitalen Aufholjagd, die jetzt auch alle Bereiche der europäischen Wirtschaft durchdrungen hat, ist eine allgemein gesteigerte Nachfrage nach Fachkräften zu verspüren, auch denkwerk ist davon nicht ausgenommen. Es ist weiterhin schwierig, diese Experten in der ausreichenden Zahl zu finden und anzustellen. III. Chancenbericht Die Leistungen im Geschäftsfeld der Innovationsberatung werden weiterhin stark nachgefragt sein. Unsere Kunden digitalisieren zunehmend Geschäftsprozesse und entwickeln digitale Produkte, mit denen sie sich am Markt positionieren. Aufgrund der wachsenden Bedeutung könnten Digitalagenturen in den nächsten Jahren bei Unternehmen im Hinblick auf deren Marketing- und Werbedienstleistungen eine führende Stellung einnehmen. denkwerk ist hier im Wettbewerb sehr gut aufgestellt und erkennt in diesem Geschäftsfeld für sich große geschäftliche Chancen. E. Prognosebericht Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die denkwerk GmbH externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen oder nur geringen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gesellschaft auswirken. Die deutsche Wirtschaft rechnet für das Jahr 2024 mit einem allenfalls geringfügigen Wachstum. Die Erwartungen spiegelt die Unsicherheiten infolge der zahlreichen Krisenherde in der Weltwirtschaft wider. Positiv ist, dass sich der Arbeitsmarkt stabil zeigt. Im Euroraum wird für 2024 ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent prognostiziert. Im Jahresverlauf wird eine zunehmende konjunkturelle Dynamik erwartet. Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung wird der private Konsum, der von höheren Realeinkommen profitiert, sein. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Krisen mittelfristig zu einem Digitalisierungsschub führen, von dem denkwerk als Spezialist für digitale Transformation profitieren kann. Eine besondere Chance stellt weiterhin die dynamische Entwicklung von KI-basierten Applikationen dar. Der digitale Trend zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning zentrale Themen bleiben. Diese Technologien werden von denkwerk als entscheidend für die Zukunft der Branche angesehen. Die Gesellschaft beschäftigt sich seit ca. 7 Jahren mit KI-basierten Systemen und unterhält eine Vertriebspartnerschaft mit Microsoft. Nachdem allerdings die Nachfrage am Markt für KI in den vergangenen Jahren eher unterhalb der Erwartungen geblieben ist, hat sich Ende letzten Jahres aufgrund des Durchbruchs generativer KI-Systeme die Situation geändert. denkwerk plant daher, die Vertriebsbemühungen zu verstärken, eigene Entwicklungen an den Markt zu bringen und das Beratungsgeschäft bei unseren Kunden zu intensivieren. Weitere Impulse für eine positive Geschäftsentwicklung erwartet denkwerk aus der Akquisition von Neukunden sowie aus der Ausweitung der bestehenden Kundenbeziehungen. Hier kommt es darauf an, dass über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden und sich daraus eine dauerhafte Geschäftsbeziehung entwickelt. Die Herausforderungen durch steigende Energiekosten, Inflation und Fachkräftemangel, von denen auch die Medienbranche direkt betroffen ist, erschweren die Prognose der zukünftigen Entwicklung der Branche. denkwerk erwartet auch im neuen Geschäftsjahr weitere wichtige Vertriebserfolge, die erlauben, konjunkturelle Schwankungen bei den Bestandskunden auszugleichen. Daher erwartet denkwerk für das Geschäftsjahr 2024/2025, dass sich der Umsatz leicht über Vorjahresniveau entwickeln wird und mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr abschließt. Die Prognose ist das Ergebnis von Ermessungsentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung getroffen werden können. Umsatz- und Ergebnisbelastungen können in der weiter dynamischen Energie- und Rohstoffkrise und wegen der damit verbundenen drohenden Inflation und Rezession nach wie vor nicht angemessen eingeschätzt werden. Die Geschäftsführung erwartet eine Marktbereinigung und behält sich daher vor, anorganische Schritte zur Wachstumsbeschleunigung zu prüfen.
Köln, 28.08.2024 denkwerk GmbH gez. Jochen Schlaier, Geschäftsführer gez. Marco Zingler, Geschäftsführer BILANZ zum 31. März 2024denkwerk GmbH, KölnAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.04.2023 bis 31.03.2024denkwerk GmbH, Köln
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 01.04.2023 bis 31.03.2024
Rechtliche und steuerliche Grundlagen 1. Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse
2. Wichtige Verträge Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der denkwerk Beteiligungs GmbH, Köln: Mit der Gesellschafterin denkwerk Beteiligungs GmbH, Köln, wurde auf unbestimmte Zeit ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Darin verpflichtet sich die Gesellschaft zur Abführung des Jahresergebnisses an die Gesellschafterin, die sich ihrerseits zum Ausgleich eines entstehenden Jahresfehlbetrages verpflichtet. 3. Steuerliche Verhältnisse Zwischen der Gesellschaft und der denkwerk Beteiligungs GmbH, Köln, besteht aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste den Zeitraum 2018 bis 2020. Die von der Betriebsprüfung gemäß Bericht vom 10.07.2023 getroffenen Feststellungen wurden im Jahresabschluss zum 31.03.2023 berücksichtigt. Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024 (01.04.2023 bis 31.03.2024)Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die denkwerk GmbH hat ihren Sitz in Köln, geschäftsansässig Vogelsanger Str. 66, 50823 Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (HRB 31595). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmung für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG unter Beachtung gesellschaftsvertraglicher Regelungen aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögengegenstände planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die niedrigeren Wertansätze angesetzt, die den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen sind. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 wurden analog den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken eine Einzel- und Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen für Aufwendungen nachfolgender Perioden (aktiv) bzw. Einzahlungen für Erträge nachfolgender Perioden (passiv). Angaben zur Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024 ist in einer nachfolgenden Anlage dargestellt, die auch die Angaben der Abschreibungen des Geschäftsjahres enthält. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von überwiegend drei Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Der Wertansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, ebenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen der Sachanlagen werden pro rata temporis nach der linearen Methode berechnet. Mietereinbauten werden über die Laufzeit bis Ende des zugrundeliegenden Mietvertrages und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 3 Jahren und bis zu längstens 10 Jahren abgeschrieben. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht (VJ TEUR 0). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von Euro 519.566,41 (VJ Euro 0). Eigenkapital Das Stammkapital blieb im Geschäftsjahr 2023/2024 unverändert in Höhe von EUR 254.142,00 und ist vollständig erbracht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (u. a. ausstehender Urlaub, Berufsgenossenschaft) i. H. v. 689 TEUR (VJ TEUR 1.184), Rabatte i. H. v. 437 TEUR (VJ TEUR 251) und Gewährleistungsverpflichtungen i. H. v. 120 TEUR (VJ TEUR 124) sowie ausstehende Eingangsrechnungen i. H. v. 115 TEUR (VJ TEUR 253). Zudem erhöhen Rückstellungen für Drohverluste i. H. v. 289 TEUR (VJ TEUR 219) sowie Rechtsberatungs- und Jahresabschlussprüfungs- und Steuerklärungskosten i. H. v. TEUR 83 (VJ TEUR 85) die Position. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachstehenden Verbindlichkeiten Spiegel ersichtlich (GJ, VJ):
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht (VJ EUR 884.474,89). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht (VJ € 0,00). Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. 5.720 TEUR (VJ TEUR 5.172). Mutterunternehmen gemäß § 285 S. 1 Nr. 14 HGB Mutterunternehmen im Sinne des § 285 S. 1 Nr. 14 HGB ist die denkwerk Beteiligungs GmbH mit Sitz in Köln. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 244 (VJ 240) Angestellte. Davon befinden sich eine (VJ eine) Angestellte in einem Ausbildungsverhältnis. Organe/Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/2024 waren: Herr Jochen Schlaier, Kaufmann, Köln Herr Marco Zingler, Kaufmann, Köln Bezüglich der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft Gebrauch von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 515.669,10 an die Muttergesellschaft denkwerk Beteiligungs GmbH abgeführt. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2024 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Köln, den 28.08.2024 gez. Jochen Schlaier, Geschäftsführer gez. Marco Zingler, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die denkwerk GmbH Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der denkwerk GmbH mit Sitz in Köln, bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024, der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 sowie dem Anhang, der im Wesentlichen eine Zusammenfassung der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze enthält, und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Unsere nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aussagen zum Jahresabschluss Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt der von den gesetzlichen Vertretern aufgestellte Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024. Aussagen zum Lagebericht Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für unser Prüfungsurteil Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB vorgenommen. Ergänzt wurden die ISAs durch das wp.net-Fachgutachten und durch den wp.net-Prüfungshinweis zur Prüfung des Lageberichts, um die deutschen Rechnungslegungs- und Berichtsvorschriften einzuhalten. Unsere Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Unsere Verantwortlichkeit für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts". Wir sind unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und wir haben unsere weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen. Unsere Verantwortlichkeiten für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung mit hinreichender Sicherheit:
Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist auch dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA, dem wp.net-Fachgutachten 2018 und dem Prüfungshinweis zum Lagebericht 2020 üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht unsere Prüfung darin:
Wir erörtern mit den gesetzlichen Vertretern unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlussprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel bei internen Kontrollen, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellten.
Niederkassel, 28. August 2024 HBT-Treuhand
GmbH
Dipl.-Kfm Klaus Linden, vereidigter Buchprüfer Dipl.-Kfm. Harald Braschoß, Wirtschaftsprüfer |
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