Treasury Intelligence Solutions GmbH

Charlottenstraße 17, 10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 253753
Eingetragen
19.6.2023
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Die unmittelbare und mittelbare Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, insbesondere in folgenden Bereichen: Entwicklung und Vertrieb von Treasury Produkten und Dienstleistungslösungen; Entwicklung von Software und deren Nutzungsüberlassung an Dritte; Beratung und Schulungen der Anwender von Softwarelösungen; Vertrieb, Verpachtung, Vermietung oder Vermittlung jeglicher sonstiger Nutzungsmöglichkeiten von EDV-Anlagen und einschlägigem Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bastienne Foeller
seit 19.6.2023
Geschäftsführer
Thomas Dr. Wiese
seit 19.6.2023
Prokura
Gunter Jörg Wiemer
seit 19.6.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TIS Group GmbH
Germany
152.025 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Treasury Intelligence Solutions GmbH

Berlin

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

Die Treasury Intelligence Solutions GmbH ("TIS", "Firma" oder "Unternehmen"), eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB B 253753, unterhält ihren Sitz in Berlin unter der Geschäftsadresse Charlottenstraße 17, 10117 Berlin. Die Firma ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht.

Die TIS wurde 2010 gegründet und beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 79 Angestellte.

Die Firma entwickelt und vertreibt eine umfassende Software as a Service ("SaaS") Lösung für das "Office of the CFO". Die Software stellt lückenlose Konnektivität zwischen den Back-Office-Systemen von Kunden und deren Banken, Lieferanten sowie Geschäftspartnern weltweit her und steuert so die Optimierung wesentlicher Aktivitäten im Treasury, wie Cash Forecasting, Einblicke ins Working Capital, internationale Zahlungen, Betrugsprävention sowie Compliance.

Die TIS vereint die Erfahrung und Expertise im Finanzmanagement und Cloud Computing, um ihren Kunden eine sichere und skalierbare Lösung zu bieten. Die Software wird von international operierenden Unternehmen als Webapplikation angewendet. Die Software wird beim Kunden in bestehende ERP-Systeme unter Auflage hoher Sicherheitsstandards nach ISO-27001 Zertifizierung und SAP-Zertifikaten integriert.

b. Unternehmensstrategie

Im Jahr 2023 hat sich das Unternehmen durch organisches Wachstum in den Regionen EMEA und Americas (USA) entwickelt.

Organisches Wachstum war getrieben durch die Stärkung des eigenen Vertriebsnetzes und die Zusammenarbeit mit externen Vertriebspartnern. Darüber hinaus wurde die Internationalisierung in den USA als Wachstumsmarkt weiter vorangetrieben. Die Software DNA der TIS wurde durch weitere Investitionen in den Ausbau der Applikationen gestärkt. Im Fokus standen hier u.a. Zusatzmodule rund um die Kernfunktionen Kapitalfluss und Zahlungsverkehr, Cash Flow Forecasting sowie Betrugsprävention.

c. Unternehmensgruppe

Die Gesellschaft betreibt ein operatives Geschäft und ist daneben an folgenden Gesellschaften zu 100% beteiligt:

Treasury Intelligence Solutions Bulgaria Ltd., Sofia, Bulgarien

Treasury Intelligence Solutions Inc., Delaware, USA

Treasury Intelligence Solutions Belgium N.V. (vormals Cashforce N.V.), Atealaan, Belgien

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war, nach dem Anstieg im Vorjahr, im Jahr 2023 negativ. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist um -0,3% gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt). Das reale Bruttoinlandsprodukt in der EU stieg wiederum leicht um 0,5% (Quelle: Eurostat).

Der Markt im Bereich Informationstechnik (IT-Hardware, Software und IT-Services) ist laut Bitkom Branchenverband stabil über dem stagnierenden wirtschaftlichen Gesamtumfeld gewachsen, im Vergleich zum Vorjahr stieg es um 2,0%. Das Segment Software allein erreichte eine Wachstumsrate von 9,6%.

Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 50.074 auf TEUR 57.236 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aus den folgenden wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

Die liquiden Mittel aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 10.125. Sie sind aufgrund von der eingeworbenen Equity Finanzierung und dem Abruf der Finanzierungslinie, und unter Berücksichtigung geplanter Investitionen in Vertrieb und Produktentwicklung um TEUR 4.980 gestiegen.

Die Forderungen an verbundene Unternehmen sind von TEUR 393 auf TEUR 4.061 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem mit einigen Tochtergesellschaften geschlossenen "Service Income Agreement's", Vorauszahlungen auf ein erst in 2024 aktiviertes Verrechnungspreis-Modell und die Anhebung des Zinssatzes gegenüber verbunden Unternehmen um ca. 5%. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des Umsatzwachstums von TEUR 2.911 im Vorjahr auf TEUR 3.580 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind aufgrund von Kautionen im Zusammenhang mit dem Abruf von weiteren Finanzmitteln um TEUR 878 auf TEUR 1.389 gestiegen.

Kompensierend hat sich die Verringerung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages von TEUR 7.963 im Vorjahr auf TEUR 5.340 ausgewirkt. Daneben werden, unverändert zum Vorjahr, die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 32.184 ausgewiesen.

In der Bilanz ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 5.340.

Zudem sind die sonstigen Rückstellungen von TEUR 3.009 auf TEUR 5.690 gestiegen getrieben durch zukünftige Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund des in 2024 aktivierten Verrechnungspreis-Modells.

Auf der Passivseite sind die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 35.055 im Vorjahr auf TEUR 37.069 gestiegen, was durch den Abruf der Finanzierungslinie vom Darlehensgeber Kreos Capital getrieben ist.

Im Zuge des allgemeinen Wachstums der Gesellschaft sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 705 im Vorjahr auf TEUR 1.366 gestiegen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten haben sich infolge des Wachstums im Hinblick auf Verträge von Bestands- und Neukunden von TEUR 9.923 im Vorjahr auf TEUR 11.342 entwickelt.

Die Kapitalrücklage ist von TEUR 37.323 auf TEUR 46.573 gestiegen, da die Firmen eine Equity Finanzierung in Höhe von TEUR 9.250 von Gesellschaftern eingenommen hat.

b. Finanzlage

Die liquiden Mittel aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 10.125. Sie sind aufgrund von der eingeworbenen Equity Finanzierung und dem Abruf der Finanzierungslinie, und unter Berücksichtigung geplanter Investitionen in Vertrieb und Produktentwicklung um TEUR 4.980 gestiegen.

Während des Geschäftsjahres 2023 und zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Liquidität der TIS ist auch weiterhin durch den Abschluss einer Wachstumsfinanzierung und Mehrheitsübernahme in 2024 durch die Private Equity Gesellschaft Marlin Equity Partners gesichert.

c. Ertragslage

Ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator der TIS ist der Annual Recurring Revenue (ARR), d.h. der jährlich wiederkehrende Umsatz. Das Wachstum des jährlich wiederkehrenden Umsatzes gibt ein klares Bild über die Entwicklung des Software-as-a-Service Geschäfts der TIS.

Die TIS hat zudem ein großes Augenmerk auf das Wachstum des Netto- Neugeschäfts, was über den Net New Annual Recurring Revenue (Net New ARR) bemessen wird. Net New ARR ist eine Erfassung von allen Neuaufträgen in einer gegebenen Periode abzüglich Auftragsabgängen, für die die folgenden Kriterien gelten:

Der aus den Aufträgen resultierende Umsatz ist jährlich wiederkehrend;

Er resultiert aus Verträgen mit Neukunden oder Ergänzungsverträgen mit Bestandskunden, sowie Auftragsabgängen von Bestandskunden; Verträge, die bestehenden Umsatz verlängern sind nicht enthalten

Beträge werden auf den Zeitraum von einem Jahr umgerechnet.

Die TIS hat im Geschäftsjahr 2023 einen Net New ARR von TEUR 4.714 erzielt, damit leicht weniger als den Net New ARR im Vorjahr von TEUR 5.500. Der ARR ist in 2023 von TEUR 27.256 auf TEUR 32.272 angewachsen. Dies entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 18%. Das erzielte Wachstum liegt, aufgrund des allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, unter der im Vorjahr prognostizierten Steigerung von 25%. Der New ARR stellt für die TIS einen wesentlichen finanziellen Leistungsindikator dar.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 20.054 auf TEUR 23.387 um 17% erhöht. Diese Steigerung wurde im Wesentlichen durch Vertragsabschlüsse mit Neukunden und den Ausbau der existierenden Kundenbeziehungen erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei TEUR 2.018 (Vorjahr: TEUR 191). Der erhöhte Betrag ergibt sich zum einen aus den um TEUR 338 auf TEUR 341 gestiegenen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und zum anderen aus den Tochtergesellschaften basierend auf dem in 2024 aktivierten Verrechnungspreis-Modell. Aus der Anpassung der Verzinsung von Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften ergeben sich einmalig Erträge aus Zinsen in Höhe von TEUR 438.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände belaufen sich planmäßig auf TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 538). Der Rückgang ist auf bereits vollständig abgeschriebene immaterielle Vermögensgegenstände zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 13.614 auf TEUR 17.246 gestiegen. Maßgeblichen Einfluss hatten die Investitionen in den Vertrieb in Europa und den USA und Leistungen der bulgarischen Tochterfirma TIS Bulgaria für die Entwicklung der Softwareprodukte.

Das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2023 hat sich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.627 gegenüber dem im Vorjahr erreichten Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 9.513 verbessert, ist aber weiterhin negativ.

d. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 sowie dessen Ergebnisentwicklung sind durch den Ausbau der Geschäftstätigkeiten in EMEA und Americas und damit zusammenhängender Wachstumsinvestitionen gekennzeichnet. Insgesamt entspricht die Entwicklung den Erwartungen der Geschäftsführung.

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Die TIS plant für das Geschäftsjahr 2024 mit weiterem Wachstum des Annual Recurring Revenue in der Größenordnung von +20% p.a. durch Abschlüsse im Neukundengeschäft und Ausbau der Geschäfte mit Bestandskunden. Außerdem wird der Vertriebsaufbau in den USA weiter vorangetrieben. Auch der Ausbau von Partnerschaften zur Erweiterung des Produktportfolios und der Vertriebskanäle ist geplant. Zusätzlich investiert die Firma in neue Zusatzleistungen um die unternehmenskritischen Prozesse von Kunden rund um den Zahlungsverkehr weiter zu vereinfachen, zu standardisieren und sicher zu gestalten. Es wird eine Steigerung des Net New Annual Recurring Revenue um +20% erwartet.

Für 2024 rechnet der Branchenverband Bitkom mit einem Wachstum im Markt für Informationstechnik (IT-Hardware, Software und IT-Services) von 6,1%. In dem Segment Software, dem die TIS zuzuordnen ist, wird sogar eine Steigerung von 9,4% prognostiziert. Die Geschäftsführung plant für die TIS damit erneut ein Wachstum des Annual Recurring Revenue im deutlich zweistelligen Prozentbereich und über dem Marktdurchschnitt.

Das gestiegene Inflations- und Zinsniveau, der Ukraine-Konflikt, steigende Cyber-Kriminalität und der Trend zu digitaler Transformation beeinflussen die Nachfrage auf Kundenseite und somit das geplante Wachstum der Firma mittelbar eher positiv. Die Kernfunktionen der höheren Transparenz über Zahlungsverkehr, Liquiditätsstatus und -prognose erfahren bei vielen international tätigen Unternehmen durch die Krisen und höhere Anforderungen an Compliance und Digitalisierung einen noch höheren Stellenwert.Auf den bestehenden Kundenstamm der TIS hatte das schwierige wirtschaftliche Umfeld wenig Auswirkungen.

Insgesamt schätzt die TIS die unmittelbaren Einflüsse durch das steigende Inflations- und Zinsniveau und den Ukraine Konflikt auf ihre eigene zukünftige Entwicklung als gering ein.

Die folgende Zusammenfassung der Chancen und Risiken bezieht sich grundsätzlich auf einen Zeitraum von einem Jahr.

b. Chancenbericht

Die Firma erhofft sich durch den Fokus Payments und Forecasting, bei internationalen Unternehmen in den Folgejahren eine erhöhte Nachfrage nach ihren Softwarelösungen, unter anderem, da die Softwarelösungen der TIS die Transparenz über die Liquidität erhöhen.

Digitale Transformation und Cyber Kriminalität

Insgesamt rückt der Trend zur Digitalisierung der Finance Funktion und steigende Risiken aus Cyber Kriminalität das Management der Liquidität von Unternehmen über Cloud Computing Lösungen in den Fokus. Die volle Transparenz über Zahlungsverkehr und Liquidität werden fokussiert umgesetzt und können somit mittelfristig eine höhere Nachfrage bedeuten.

Ukraine-Konflikt

Ähnlich wie durch die Corona Krise wird auch durch den Ukraine-Konflikt die Bedeutung von Transparenz über Liquidität und Kapitalflüsse in den Mittelpunkt gerückt. Auch hier geht die TIS davon aus, dass dies zu einer mittelfristig erhöhten Nachfrage nach der TIS-Software, z.B. Sanction Screening, führt.

Steigendes Inflations- und Zinsniveau

Dasselbe Ergebnis hat das steigende Inflations- und Zinsniveau, von dem die TIS auch mit einer erhöhten mittelfristigen Nachfrage nach Transparenz über Liquidität und die Prognose der Kapitalflüsse plant. Auch hier geht die TIS davon aus, dass dies zu einer mittelfristig erhöhten Nachfrage nach der TIS-Software, z.B. Cash Flow Forecasting, führt.

Produkterweiterung

Durch die ständige Erweiterung des Produktportfolios mit neu entwickelten Zusatzleistungen kann das Geschäft mit Bestandskunden erweitert und die Attraktivität des Produkts gesteigert werden. Die Software DNA der Firma und das interne Entwicklungsteam ermöglichen hier eine schnelle und dynamische Umsetzung von neuen Anforderungen.

Kooperationen und Vertriebspartnerschaften

Darüber hinaus sind neue Integrationen und Partnerschaften angestrebt, welche die Funktionen der Software erweitern, weitere kritische Finanzprozesse vereinfachen bzw. standardisieren und die Vertriebskanäle der TIS erweitern.

c. Risikobericht

Die TIS ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die folgende Darstellung der möglichen Ereignisse haben keine bestimmbare Eintrittswahrscheinlichkeit, Höhe oder Ausmaß der Beeinträchtigung. Alle genannten Risiken können einzeln oder kumulativ auftreten.

Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handeln die TIS daran hindern, ihre Ziele zu erreichen.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko

Die TIS verfolgt eine internationale Wachstumsstrategie mit Investitionen in neue Märkte sowie der stetigen Weiterentwicklung in die eigene Software. Die Gesellschaft befindet sich im Jahr 2023 und in Teilen des Jahres 2024 in einem bewusst geplanten operativen negativen Ergebnisszenario. Die Zahlungsfähigkeit der TIS ist aufgrund einer im Jahr 2024 abgeschlossenen Wachstumsinvestition und Mehrheitsübernahme durch die Private Equity Gesellschaft Marlin Equity Partners mit Blick auf das weitere geplante Wachstum der Gesellschaft nachhaltig gestärkt.

In der Folge kann die Gesellschaft aus eigener Kraft wirtschaften. Die TIS wird voraussichtlich im Jahr 2024 den EBITDA Break Even erreichen. Insgesamt wird dem Risiko eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit beigemessen.

Wettbewerbsrisiken

Die TIS ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Die Entwicklung der innovativen Software der TIS erfordert einen hohen Zeit- und Geldaufwand. Es besteht das Risiko, dass Wettbewerber schneller in der Entwicklung innovative Lösungen sind, was mittelfristig zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen kann. Die TIS erwartet keine angespanntere Wettbewerbssituation im Jahr 2024 als im Vorjahr. Insgesamt sieht sich die Firma durch die Erfahrung aus über zehn Jahren innovativer Softwareentwicklung basierend auf einer Cloud Lösung gut aufgestellt, sich im Wettbewerbsumfeld durchzusetzen. Insgesamt wird dem Risiko eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit beigemessen.

IT-Risiken

Die Lösungen der TIS sind auf funktionierende IT-Systeme und Datenverarbeitung angewiesen. Es besteht das Risiko von Ausfällen der Technik oder Fehlern in der Software. Diese können sich negativ auf die Geschäfte auswirken. Nötige Frameworks zur Minimierung des Risikos sind intakt und zertifiziert. Insgesamt wird dem Risiko eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit beigemessen.

d. Gesamtaussage

Der Fokus für das Geschäftsjahr 2024 liegt auf der Internationalisierung in die USA, dem weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes in Europa und Ausbau des Bestandskundengeschäfts. Das Wachstum soll durch Kooperationen mit Vertriebspartnern und Partnerschaften u.a. mit Banken und Produktpartnern gestärkt werden. Investitionen in die Entwicklung von Zusatzleistungen rund um die Kernfunktionen sind geplant. Die Geschäftsführung geht auf Basis der bis zum Geschäftsjahr 2026 aufgestellten Planungsrechnung davon aus, dass das Unternehmen im Prognosezeitraum jederzeit in der Lage ist, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und bei der Umsetzung der Planung keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. Hervorzuheben ist außerdem, dass die Transparenz über den aktuellen Liquiditätsstatus von Unternehmen und die Nachfrage nach Cloud-Computing Lösungen durch die Corona-Krise, den Ukraine-Krieg sowie das steigende Inflations- und Zinsniveau in den Fokus gerückt sind. Auch in Integrationen und Partnerschaften, welche weitere kritische Finanzprozesse vereinfachen und standardisieren und die Vertriebskanäle der Gesellschaft erweitern werden Chancen für die TIS gesehen. Da die Gesellschaft sich in 2023 und in Teilen von 2024 weiterhin in einem operativen negativen Liquiditätsszenario befindet, besteht ein Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko. Die Zahlungsfähigkeit der TS GmbH wurde aufgrund einer in 2024 abgeschlossenen Wachstumsinvestition und Mehrheitsübernahme durch die Private Equity Gesellschaft Marlin Equity Partners mit Blick auf das weitere geplante Wachstum der Gesellschaft nachhaltig gestärkt. Weiterhin werden Wettbewerbsrisiken erwartet, welche mittelfristig zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen können. Diesbezüglich sieht sich die Gesellschaft durch die Erfahrung aus über zehn Jahren innovativer Softwareentwicklung basierend auf einer Cloud Lösung gut aufgestellt, um sich im Wettbewerbsumfeld durchzusetzen. Abschließend wird ein IT-Risiko durch Ausfälle der Technik oder Fehler in der Software, welche sich negativ auf das Geschäft auswirken können. Um dem entgegenzuwirken werden die nötigen Frameworks zertifiziert. Somit wir dem Risiko eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit beigemessen.

 

Berlin, den 30. April 2024

Treasury Intelligence Solutions GmbH

Geschäftsführung

Jörg Wiemer

Bastienne Föller

Erik Masing

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6,00 6,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30,00 36,00 1.263,00 1.269,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.241,00 178.925,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.677.966,35 26.677.966,35
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.505.534,00 32.183.500,35 5.505.534,00 32.183.500,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.958,18 6.138,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.968.553,95 3.789.638,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.061.288,13 392.807,61
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 68.277,20 9.098.119,28 4.425,24 4.186.871,01
III. Guthaben bei Kreditinstituten 10.124.506,80 5.144.802,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 395.802,62 409.440,60
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.339.689,49 7.963.105,83
Summe 57.235.853,72 50.074.052,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 135.885,00 135.885,00
II. Kapitalrücklage 46.573.339,16 37.323.339,16
III. Verlustvortrag -45.422.329,99 -35.909.523,03
IV. Jahresfehlbetrag -6.626.583,66 -9.512.806,96
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.339.689,49 0,00 7.963.105,83 0,00
B. Rückstellungen 5.689.718,66 3.008.737,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.769.590,70 1.383.080,01
2. Übrige Verbindlichkeiten 38.434.751,58 40.204.342,28 35.759.720,71 37.142.800,72
- davon aus Steuern: EUR 545.008,84/ VJ EUR 621.822,62
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 66.133,70 / VJ EUR 37.545,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.341.792,78 9.922.514,46
Summe 57.235.853,72 50.074.052,82

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 23.432.330,70 18.767.680,11
- davon Erträge aus der Wähnungsumrechnung EUR 6.348,70 / VJ EUR 19.703,36
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.922.709,83 -11.493.305,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.537.383,44 -10.460.093,27 -1.473.395,88 -12.966.701,13
davon für Altersversorgung: EUR 264,71 / VJ EUR 4.672,52
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -125.715,68 -538.142,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -17.246.382,57 -13.613.884,85
- davon Aufwendungen aus der Wähnungsumrechnung EUR 10.564,17 / VJ EUR 12.479,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 869.042,46 89.487,01
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 426.688,19 / VJ EUR 89.487,01
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.095.765,30 -1.355.581,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 104.335,53
- davon Erträge (Vj. Aufwendungen) aus der Auflösung (Vj. Auflösung) latenter Steuern: EUR 0,00 / VJ EUR 110.357,40
8. Ergebnis nach Steuern -6.626.583,66 -9.512.806,96
9. Jahresfehlbetrag -6.626.583,66 -9.512.806,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Treasury Intelligence Solutions GmbH hat Ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 253753 eingetragen.

2. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 5.340 auf. Der Jahresabschluss 2023 wurde trotzdem unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Zum Einen verfügt die Gesellschaft über einen Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 10.125. Des Weiteren kam es im April 2024 aufgrund der Mehrheitsübername durch Marlin Equity Partners zu einem Kapitalzufluss von TEUR 6.032.

3. Angaben zur Darstellungsstetigkeit und Vergleichbarkeit mit Vorjahr

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten bewertet, § 255 Abs. 2 HGB. Diese werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer vom fünf Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird linear um die planmäßigen linearen Abschreibungen über die durchschnittliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren vermindert. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Netto-Anschaffungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungskosten bewertet. Herstellungskosten umfassen das Materialeinzelkosten, die Fertigungslöhne, die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, den Werteverzehr des Anlagevermögens sowie die Verwaltungskosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird, soweit erforderlich, durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Debitoren-Habenposten werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrem Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden Kreditoren-Sollposten unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstrichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 und seine Aufgliederung ist im Anlagespiegel, welcher als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie bei den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 2.352 Mitzugehörigkeiten zu den sonstigen Vermögensgegenständen sowie in Höhe von TEUR 1.709 Mitzugehörigkeiten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe Forderungen gegen Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.183 (Vorjahr TEUR 755). Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 40) aufgeführt, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuer.

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden insbesondere Zahlungen an Software- und Lizenzanbieter zur Nutzung von Lizenzen, Zinsen, Bankgebühren sowie angezahlte Veranstaltungen 2024 ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird entsprechend der Vertragslaufzeit der jeweiligen Zahlung aufgelöst.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft gem. § 42 Abs. 1 GmbHG beträgt EUR 135.885,00 und ist vollständig eingezahlt.

Bei der Kapitalrücklage über TEUR 44.823 handelt es sich um Zuzahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Für die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen, die am Bilanzstichtag mit TEUR 36.445 valutieren, sind Sicherheiten gestellt worden. Die eingeräumten Sicherheiten umfassen:

die Verpfändung aller bestehenden Bankguthaben;

die Globalzession aller Forderungen und Ansprüche gegenüber Geschäftspartnern und verbundenen Unternehmen (insbesondere, aber nicht beschränkt auf, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausleihungen und sonstige Vermögensgegenstände);

die Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen Markenrechte, Patente sowie weitere geistige Eigentumsrechte wie Urheberrechte, Nutzungsrechte und Verwertungsrechte im Eigentum der Gesellschaft.

6. Passive Rechnungsabgrenzung

Der Bilanzausweis beinhaltet für Folgejahre abgerechnete und vereinnahmte Umsatzerlöse aus den Vereinbarungen über Softwareüberlassung. Auf das dem Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr 2024 entfallen TEUR 11.342 (Vorjahr: TEUR 9.923).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind periodenfremde Zinserträge in Höhe von TEUR 438 enthalten. Diese Erträge resultieren aus Anpassungsbuchungen an die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2018-2020.

Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des weiteren ausgewiesenen periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 51 resultieren aus Mietaufwendungen für Vorjahre sowie nachlaufenden Rechnungen.

Im Geschäftsjahr sind zudem außergewöhnliche Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und betreffen Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 692 (Vorjahr: TEUR 1.021).

In den Materialaufwendungen sind Aufwendungen für Server-Hosting in Höhe von TEUR 1.696 (Vorjahr: TEUR 951) enthalten. Diese wurden im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für das Jahr 2022 wurden jene Aufwendungen in Höhe von TEUR 951 in der Vorjahresspalte des Jahresabschlusses von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu den Materialaufwendungen umgegliedert.

E. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 79 (Vorjahr 104). Diese sind in folgende Arbeitnehmergruppen aufgeteilt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Zahl (Vorjahr)
Kundenbezogene Dienstleistungen 16 19
Sales & Marketing 24 34
Research & Development 28 30
Administration 11 21

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für die Betriebsstätten der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 202. Die Verpflichtungen valutieren in Höhe von TEUR 73 mit einer Laufzeit kleiner einem Jahr sowie in Höhe von TEUR 129 mit einer Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren.

3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Name Land Beteiligung Eigenkapital 31.12.2023
TEUR
Ergebnis 31.12.2023
TEUR
Treasury Intelligence Solutions Bulgaria Ltd. Bulgarien 100,00 % 1.745 149
Treasury Intelligence Solutions Inc. USA 100,00 % -1.755 -143
Treasury Intelligence Solutions Belgium NV Belgien 100,00 % 5.382 378

4. Geschäftsführung und Vertretung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

 

Gunter Jörg Wiemer, Mühlhausen; Geschäftsführer Strategie

 

Erik Oliver Ernst Masing, Berlin; Geschäftsführer und CEO

 

Bastienne Föller, Hamburg, Geschäftsführerin und CFO

Die Geschäftsführer übten ihre Tätigkeiten im Berichtsjahr hauptberuflich aus. Die Angabe der gewährten Bezüge im Geschäftsjahr nach § 285 S. 1 Nr. 9 HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Die Geschäftsführer sind berechtigt, die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen zu vertreten.

5. Beirat

Gemäß Gesellschaftsvertrag hat Treasury Intelligence Solutions GmbH einen Beirat.

Dem Beirat gehören an:

Dr. Berthold v. Freyberg Vorsitzender des Beirats
Investmentmanager, München
Markus Roithmeier Investmentmanager
Laurel Bowden Investmentmanagerin
Giovanni Nani Investmentmanager

6. Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Im Rahmen des Verkaufs von Anteilen der TIS GmbH, wurde mit Kaufvertrag vom 2. März 2024 vereinbart, die derzeitige Fremdfinanzierung der Gesellschaft neu zu strukturieren sowie der TIS GmbH neue Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Hieraus resultiert bereits ein Kapitalzufluss im April in Höhe von TEUR 6.032. Weiterhin besteht die Option einer RCF Linie über TEUR 10.000. Durch die Veräußerung der Geschäftsanteile entstehen auf Ebene der Gesellschafter diverse Verpflichtungen in einem Gesamtumfang von ca. EUR 40 Mio., welche durch weitere Finanzmittel der alten und neuen Gesellschafter kompensiert werden.

 

Berlin, 30. April 2024

Die Geschäftsführung

Jörg Wiemer

Erik Masing

Bastienne Föller

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.932.118,01 0,00 0,00 6.932.118,01
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.201,36 0,00 0,00 137.201,36
7.069.319,37 0,00 0,00 7.069.319,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.097.707,99 32.798,68 0,00 1.130.506,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.677.966,35 0,00 0,00 26.677.966,35
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.505.534,00 0,00 0,00 5.505.534,00
32.183.500,35 0,00 0,00 32.183.500,35
40.350.527,71 32.798,68 0,00 40.383.326,39
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.932.112,01 0,00 0,00 6.932.112,01
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.938,36 1.233,00 0,00 137.171,36
7.068.050,37 1.233,00 0,00 7.069.283,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.782,99 124.482,68 1.000,00 1.042.265,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.986.833,36 125.715,68 1.000,00 8.111.549,04
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6,00 6,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30,00 1.263,00
36,00 1.269,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.241,00 178.925,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.677.966,35 26.677.966,35
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.505.534,00 5.505.534,00
32.183.500,35 32.183.500,35
32.271.777,35 32.363.694,35

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 276, 288, 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagerbericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Treasury Intelligence Solutions GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Treasury Intelligence Solutions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Treasury Intelligence Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 29. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Axel Steffen, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andre Kaszas, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 3.9.2024 festgestellt.

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