Bio-Naturkraft GmbH biologische Präparate
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Reker seit 26.6.2025 | Geschäftsführer |
Michael Reiss seit 22.5.2024 | Geschäftsführer |
Jesco Roman Thiele seit 3.9.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klosterfrau Deutschland GmbHKölnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Konsolidierungskreis Sitz der Klosterfrau Deutschland GmbH, Köln, im Folgenden auch kurz "KD-GmbH" genannt, ist Köln. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 80 im Register des Amtsgerichts Köln eingetragen. Der Konzernabschluss der KD-GmbH, die an der Spitze des deutschen Teilkonzerns der Firmengruppe steht, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Gleiches gilt für die Einzelabschlüsse der deutschen Konzernunternehmen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 umfasst folgende Gesellschaften, an denen die KD-GmbH, Köln, unmittelbar bzw. mittelbar beteiligt ist:
* Die Gesellschaft macht im Geschäftsjahr
2022 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB
Gebrauch
II. Konsolidierungsgrundsätze 1. Abschlussstichtag Der Konzernabschluss der KD-GmbH sowie die Einzelabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen wurden einheitlich auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Abschlussstichtag der KD-GmbH sowie aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, in dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag erhöht grundsätzlich, wenn er auf der Aktivseite entsteht, das aktivierte Anlagevermögen ggf. inkl. eines Geschäfts- oder Firmenwerts und, wenn er auf der Passivseite entsteht, wird er zunächst unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die passivischen Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung sind zum Bilanzstichtag alle im Eigenkapital enthalten, da sämtliche Beträge Eigenkapitalcharakter haben und ihre Entstehung rein technisch bedingt war. Sofern durch die Erstkonsolidierung ein Geschäfts- oder Firmenwert auszuweisen ist, erfolgt die Abschreibung auf 10 Jahre. Soweit es in der Vergangenheit gesetzlich erlaubt war, erfolgte die Kapitalkonsolidierung für neu in den Konzern einbezogene Gesellschaften nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Unternehmen. 3. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften gemäß § 303 Abs. 1 HGB verrechnet. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden konzerninterne Umsätze und sonstige Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet. 5. Nicht beherrschende Anteile Konzernfremden Gesellschaftern zustehende Anteile am Kapital und am Ergebnis der in den Konzernabschluss einbezogenen Mehrheitsbeteiligungen werden in der Position "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. 6. Zwischenergebniseliminierung Die in den Vorräten enthaltenen zwischengesellschaftlichen Ergebnisse in Höhe von TEUR 3.427 wurden gemäß § 304 HGB eliminiert. 7. Latente Steuerabgrenzung Hierzu wird auf die entsprechenden Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verwiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Soweit der beizulegende Wert niedriger ist, wurde dieser angesetzt. 2. Sachanlagen Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder bei nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Konzernanschaffungs- bzw. -herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Konzernherstellungskosten enthalten Materialkosten einschließlich der notwendigen Materialgemeinkosten, Fertigungskosten einschließlich der notwendigen Fertigungsgemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung und Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung ausreichend Rechnung getragen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und von noch nicht angefallenen Skontoaufwendungen wird eine Pauschalwertberichtigung auf den Bruttoforderungsbestand nach Einzelwertberichtigungen unter Berücksichtigung enthaltener Umsatzsteuer gebildet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nominalwerten oder mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten bewertet. 6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Latente Steuern Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der jeweilige Steuersatz der Gesellschaft zu Grunde gelegt, bei der die Gründe für die latenten Steuern bestehen. Der für latente Steuern zu Gunsten des Konzernergebnisses abgegrenzte Steuerertrag betrug im Berichtsjahr TEUR 1.230. Die aktiven latenten Steuern haben sich in 2022 im Wesentlichen um diesen Betrag erhöht. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Wertdifferenzen zwischen Bilanzpositionen in der Konzernbilanz und den einzelnen Steuerbilanzen. Die Differenzen bestehen im Wesentlichen bei Pensionsrückstellungen und aufgrund der Eliminierung von Zwischengewinnen im Vorratsvermögen. Die aktiven latenten Steuern wurden mit passiven latenten Steuern saldiert. Diese passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus stillen Reserven im Anlagevermögen aus der Erstkonsolidierung sowie aus der Umbewertung von Vermögensgegenständen, die innerhalb des Konzerns angeschafft wurden. 8. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen sind im Wesentlichen durch versicherungsmathematische Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, der Höchster Pensions Benefits Services GmbH sowie der SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH nachgewiesen. Die Bewertung erfolgte in diesen Gutachten mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) mit folgenden Annahmen p.a.:
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.625. 9. Steuerrückstellungen Die Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des zu versteuernden Gewinns bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen dotiert. 10. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 11. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 12. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. IV. Währungsumrechnung Folgende Jahresabschlüsse wurden in der jeweiligen Fremdwährung aufgestellt:
Die Währungsumrechnung der Bilanzposten erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag; die Währungsumrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte mit dem durchschnittlichen Umrechnungskurs des Berichtsjahres. Umrechnungsdifferenzen wurden im Bilanzposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die Währungsumrechnung entspricht damit den Vorschriften des § 308a HGB. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Bruttoanlagenspiegel. ANLAGENSPIEGEL des Konzernabschlussesder Klosterfrau Deutschland GmbH, Köln
2. Rückstellungen Die Rückstellungen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt (in TEUR):
3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Erhöhung der Umsatzerlöse um TEUR 76.409 entspricht einem Anstieg um 26,6 %. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge sind lediglich von untergeordneter Bedeutung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen sind lediglich von untergeordneter Bedeutung. VII. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfordert hätten. Insbesondere fällt die befürchtete Steigerung der Energiekosten aufgrund des Ukraine - Kriegs schwächer aus als befürchtet. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. VIII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Anzugebende Haftungsverhältnisse liegen am Bilanzstichtag nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns von Bedeutung sind, bestehen zum 31. Dezember 2022 aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Erbbauverträgen in Höhe von EUR 14,7 Mio. mit Laufzeiten von bis zu 40 Jahren. Ferner besteht am 31. Dezember 2022 ein Bestellobligo für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von ca. EUR 29 Mio. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, betrug im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2022 insgesamt 1.201 (Vorjahr: 1.140). Der KD-Konzern hat drei Geschäftsbereiche:
Daneben gibt es noch den Bereich SSC (Shared Service Center) mit diversen administrativen Aufgaben. Die Anzahl der Mitarbeiter verteilt sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt:
3. Geschäftsführung, Bezüge der Geschäftsführer Vertretungsberechtigte Geschäftsführer der KD-GmbH sind:
Die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB unterbleiben gemäß § 314 Abs. 3 HGB in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. 4. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsbereichen wie folgt auf:
5. Abschlussprüfung Die Gesellschafterversammlung der Klosterfrau Deutschland GmbH hat am 25. April 2022 die Flick Gocke Schaumburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bonn, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 gewählt. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die für das Geschäftsjahr in Rechnung gestellten Honorare des Konzernabschlussprüfers:
6. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber der Gesellschafterin, der Klosterfrau Zürich AG, bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.193. 7. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB Mit Beschluss vom 24. April 2023 hat die Klosterfrau Zürich AG, Zürich, als Gesellschafterin der KD-GmbH beschlossen, dass der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Köln, 13. Dezember 2023 Dr. Stefan Koch Michael Reiss Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2022A) Grundlagen des Konzerns I. Geschäftsmodell 1. Unternehmensstruktur Die Wurzeln des Klosterfrau Deutschland Konzerns (nachfolgend "Klosterfrau" oder "KD - Konzern" genannt) liegen im Jahre 1826. Den Kern des Konzerns stellen heute vier große Gesellschaften am Standort Deutschland dar. Hierbei handelt es sich um zwei Produktionsgesellschaften und zwei Vertriebsgesellschaften. Ausländische Vertriebsgesellschaften hat der KD - Konzern in Frankreich, Polen und Tschechien. 2. Produkte/Dienstleistungen Klosterfrau betreibt im Wesentlichen folgende Geschäfte:
3. Absatzmärkte Die Kunden von Klosterfrau sind im inländischen CHC-Bereich in erster Linie Apotheken, Online-Apotheken, Pharmagroßhändler sowie große Handelsunternehmen ("Massmarket"). Geographisch sind die Kunden schwerpunktmäßig in Deutschland ansässig. Der Umsatz im Ausland wird überwiegend über sechs eigene Klosterfrau Niederlassungen in Europa, sowie lokale Vertriebspartner weltweit, die die Konzern-Artikel an den lokalen Märkten absetzen, erwirtschaftet. Neben den drei konzerneigenen Vertriebsgesellschaften im Ausland existieren noch drei weitere ausländische Vertriebsgesellschaften der Klosterfrau-Gruppe, die jedoch nicht im Teilkonzern der KD-Gruppe enthalten sind. Die Urologiepräparate werden in Deutschland an Pharmagroßhändler und krankenhausversorgende Apotheken vertrieben. Außerhalb Deutschlands werden für das Urologiegeschäft lokale Vertriebspartner eingeschaltet. Die Lohn- und Auftragsfertigung erfolgt für diverse Unternehmen der pharmazeutischen Industrie. 4. Externe Einflussfaktoren für das Geschäft Folgende externe Faktoren haben wesentliche Auswirkungen auf das Konzernergebnis:
II. Forschung und Entwicklung Sämtliche Klosterfrau-Produkte unterliegen einer ständigen Überwachung und Optimierung. Die Produktentwicklung fokussiert sich auf ein nachhaltiges Life-Cycle Management der existierenden Marken und den Aufbau einer Innovationspipeline, die es uns ermöglicht, neue Marktsegmente zu erschließen. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Abteilungen, die sich mit Forschung und Entwicklung befassen, belief sich in 2022 auf rd. EUR 17,9 Mio. (Vorjahr: EUR 19,4 Mio.). Neben Forschung und Entwicklung betreffen diese Kosten auch die Produktabsicherung, Pharmasicherheit sowie Qualitätsmanagement. Außerdem werden durch diese Arbeitsbereiche die Vermarktungs- und Vertriebsaktivitäten medizinisch-wissenschaftlich unterstützt, der Außendienst geschult und Produktanfragen von Kunden beantwortet. B) Wirtschaftsbericht I. Rahmenbedingungen Deutschland 1. Gesamtwirtschaftlich Im Jahr 2022 erhöhte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus. Details ergeben sich aus der nachfolgenden Grafik:
Die Statistik zeigt die Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (Veränderung gegenüber dem Vorjahr) in Deutschland in den Jahren von 2008 bis 2022 sowie die entsprechende Prognose für 2023 und 2024. Für das Jahr 2023 wird ein Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert, für 2024 von 1,5 %. Während der Corona-Pandemie bewegten sich die Umsätze von Klosterfrau mit Erkältungsmitteln auf niedrigem Niveau. Lockerungen von Hygienevorschriften mit ansteigenden Impfquoten haben die Erkältungssituation wieder geändert. Dies ist am Verlauf der Erkältungszahlen ("Cough & Cold") Stand Sommer 2023 gut erkennbar: Acute respiratory illness activity has shown an increasing trend since week 25, 2023, and continued to grow in week 32
Die Erkältungswelle hatte im Herbst 2022 demnach die stärkste Ausprägung seit Jahren. Insbesondere zeigt diese Grafik aber auch, dass die Erkältungswelle in der ersten Jahreshälfte 2021 komplett ausgefallen war. Grund hierfür waren die erhöhten Hygienevorschriften wie z.B. eine verbreitete Maskenpflicht. Auch in der ersten Jahreshälfte 2023 ist die Erkältungsverbreitung zum größten Teil über allen Vorjahreswerten, insbesondere deutlich höher als während der Pandemie. 2. Klosterfrau - Branchen Der CHC-Markt in Deutschland ist der wesentlichste Markt für Klosterfrau. Er hat sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:
Die Gesamtumsätze in der Apotheke haben sich danach in dieser Sparte von 2020 nach 2022 von EUR 12.700 Mio. um EUR 1.774 Mio. (14 %) auf EUR 14.474 Mio. erhöht. Anzeichen für ein Zurückfallen des Bedarfs auf das niedrige Niveau während der Pandemie bestehen derzeit keine. Es ist eher mit einem Wachstum auf Vor-Corona-Niveau zu rechnen. Auch im für Klosterfrau ebenfalls wichtigen Markt für Vitamine und Mineralstoffe ist mit weiterem Wachstum zu rechnen:
II. Geschäftsverlauf Die Coronakrise brachte 2020 und 2021 bei den Erkältungsmitteln starke Umsatzeinbußen. Nach Wegfall der Hygienevorschriften stiegen die Umsätze mit Erkältungsmitteln 2022 erheblich an. Der Gesamtumsatz von Klosterfrau erhöhte sich von EUR 288 Mio. um EUR 76 Mio. (26,4 %) auf EUR 364 Mio. Der dadurch erfolgte starke Anstieg der Roherträge wirkte sich sehr positiv auf das Ergebnis aus, da die Fixkosten gleichzeitig verhältnismäßig gering gestiegen sind. Das Betriebsergebnis des Vorjahres (EUR 41 Mio.) war erheblich durch den Verkaufserlös von Anlagevermögen an verbundene Unternehmen außerhalb des KD-Konzerns beeinflusst (EUR 49 Mio.). Bereinigt um diesen Sondereffekt hätte sich ein negatives Betriebsergebnis von EUR - 8 Mio. ergeben. Das operative Betriebsergebnis hat sich somit um EUR 27 Mio. auf EUR 19 Mio. erhöht. Zu den einzelnen Geschäftsbereichen ist für das Jahr 2022 darüber hinaus Folgendes zu berichten: CHC:
Medical:
Contract Manufacturer:
IT:
HR:
Nachhaltigkeit:
III. Lage des Konzerns 1. Ertragslage
Das Jahresergebnis 2021 war im Wesentlichen durch einmalige Sondereffekte aus Anlagenverkäufen (TEUR 49.379) geprägt. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um den Verkauf der Grundstücke am Headquarter in Köln an ein verbundenes Unternehmen außerhalb des Klosterfrau Deutschland Teilkonzerns sowie um den Verkauf des Warehouse in Köln-Ossendorf an einen externen Käufer. Das Finanzergebnis ist im Wesentlichen (TEUR 1.900, Vorjahr TEUR 4.741) durch Zinsaufwand aus der Bewertung von Rückstellungen beeinflusst. Grund hierfür ist insbesondere die handelsrechtliche Bewertungsvorschrift für Pensionsrückstellungen, für deren Diskontierung der durchschnittliche Zinssatz der vergangenen zehn Jahre anzuwenden ist. Durch den Wegfall von Hochzinsjahren und das Hinzukommen von Niedrigzinsjahren in diesem Zehnjahreszeitraum entstand in den letzten Jahren immer ein hoher Zinsaufwand. Dadurch dass immer mehr Hochzinsjahre bei dieser Betrachtung weggefallen sind und aktuell die Zinsen wieder steigen, vermindert sich dieser Zinsaufwand derzeit und voraussichtlich auch in Zukunft. Der Steueraufwand im Vorjahr war wesentlich beeinflusst durch die Bildung von passiven latenten Steuern auf aufgedeckte stille Reserven beim Ankauf von bis dahin nicht beherrschenden Anteilen. 2. Finanzlage a. Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote ist unverändert bei 42,0 % geblieben. Grund hierfür ist, dass sich die Bilanzsumme prozentual genauso verändert hat, wie das Eigenkapital. Dividende wurde in 2022 keine ausgeschüttet. b. Investitionen Der Zugang an immateriellen Vermögensgegenständen betrug in 2022 TEUR 1.616. Bei dem größten Zugang (TEUR 1.153) handelt es sich um Implementierungskosten für das neue ERP System SAP S/4 HANA in Frankreich. Der Zugang an Sachanlagen betrug in 2022 TEUR 11.114. Beim Großteil der Zugänge handelt es sich um Investitionen für die Modernisierung und Ausweitung der Produktionsstandorte in Berlin (TEUR 7.950) und Lüchow (TEUR 1.591) sowie um IT-Equipment in Köln (TEUR 996). Sämtliche in 2022 erfolgten Investitionen sowie die am 31. Dezember 2022 bereits bestellten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens können vollständig aus den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert werden. Für 2023 werden insgesamt Investitionen in Höhe von rd. EUR 37 Mio. geplant. Schwerpunkt dieser geplanten Investitionen sind Produktionsmaschinen in Lüchow und Berlin sowie Produktrechte im Medical- und im CHC-Bereich. c. Liquidität
Es besteht eine ausreichende Liquidität um das laufende Geschäft sowie sämtliche anstehenden Investitionen zu finanzieren. Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht absehbar. 3. Vermögenslage
Im Wesentlichen wurde die Vermögenslage durch die Erhöhung der flüssigen Mittel und Wertpapiere um TEUR 19.456 beeinflusst. Der Anstieg der flüssigen Mittel und Wertpapiere ist auf den insgesamt positiven Saldo des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 40.002), des Cash-Flows aus Investitionstätigkeit (TEUR -11.085), des Cash-Flows aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -9.288), der konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds (TEUR -161) sowie den wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds (TEUR -12) zurückzuführen. Daneben ist ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.397 zu verzeichnen. Dagegen steht insbesondere der Rückgang der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 10.222. Die Entwicklung der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände ermittelt sich dabei wie folgt:
Mit einer Eigenkapitalquote von 42,0 % (Vorjahr 42,0 %) sowie liquiden Mitteln von TEUR 129.691 ist der Konzern finanziell sehr gut für die Zukunft ausgestattet. IV. Leistungsindikatoren 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Folgenden werden wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren aufgezeigt, welche den Erfolg des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 darstellen:
Die Umsatzrentabilität wurde in 2021 insbesondere durch die hohen sonstigen betrieblichen Erträge und hier insbesondere durch die hohen Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen beeinflusst. Bereinigt um diese Sondereffekte, betrug die Umsatzrentabilität 2021 -3,0 %. Die entsprechend bereinigte Kennziffer für die Materialintensität betrug 25,9 % und für die Personalintensität 31,7 %. Klosterfrau kann sämtliche Investitionen durch eigene Mittel sowie Darlehen von verbundenen Unternehmen außerhalb des KD-Konzerns finanzieren. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeitenden bei Klosterfrau sind die Grundlage für den Erfolg und die Stärke des Unternehmens. Die Gesundheit sowie das Wohlergehen der Mitarbeitenden ist ein primäres Ziel von Klosterfrau. Um die fachliche und persönliche Kompetenz der Mitarbeitenden zu fördern, bietet Klosterfrau unterschiedliche Entwicklungsprogramme an. Die erforderlichen Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Es existieren diverse Arbeitsschutzmaßnahmen, insbesondere was den Bereich vorbeugender Schutzmaßnahmen in der Produktion angeht. Neben den gesetzlichen Bestimmungen besitzt Klosterfrau zum Teil internationale Zertifizierungen gemäß externen Qualitätsmanagementstandards. Die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte wird durch verschiedene Qualitätsmanagementsysteme gesichert, die auch regelmäßig durch externe Audits zertifiziert werden, z.B.:
Die Klosterfrau-Mitarbeitenden organisieren durch ein selbst ins Leben gerufenes Team "Rise" diverse gemeinschaftliche Aktivitäten zu Themen wie Nachhaltigkeit, Kultur, Soziales, Sport oder Firmenstandortgestaltung. Exemplarisch zu nennen sind z.B.
C) Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht 1. Prognose für 2023 • CHC:
• Medical:
• Contract Manufacturer
• IT:
• HR:
• Nachhaltigkeit
Nachbargrundstücke erworben, die künftig auch noch zur eigenen Energiegewinnung genutzt werden sollen. o In Kooperation mit dem Logistikpartner in Berlin wird ab Juli 2023 ein neuer E-Truck verwendet: Auch im Folgejahr wird das Ergebnis von Klosterfrau wieder durch Risiken und Chancen beeinflusst, die im nachfolgenden Risiko- und Chancenbericht dargelegt werden. Bei der Entwicklung der nachfolgend beschriebenen Planzahlen wurde von einer ausgewogenen Entwicklung bzw. Realisierung dieser Faktoren ausgegangen. Für das Jahr 2023 ist aufgrund weiter anhaltendem hohen Erkältungsaufkommen mit einer Umsatzsteigerung zwischen 10 und 20 % zu rechnen. Für 2023 ist mit einem voraussichtlichen Konzerngewinn zwischen EUR 35 Mio. und EUR 45 Mio. zu rechnen. Rückbetrachtung der Prognose für 2022 Für das Geschäftsjahr 2022 wurde mit einer Umsatzsteigerung zwischen 10 und 20 % gerechnet. Tatsächlich haben sich die Umsätze gegenüber 2021 um 26,4 % erhöht. Die Rückkehr der Erkältungskrankheiten hat sich stärker ausgewirkt als geplant. Für 2022 wurde mit einem Konzerngewinn im mittleren einstelligen Millionenbereich gerechnet. Mit EUR 9,8 Mio. liegt auch das Jahresergebnis höher als geplant. II. Risiko- und Chancenbericht Im Risk Management Reporting der Klosterfrau-Gruppe werden die verschiedenen Geschäftsbereiche hinsichtlich der jeweils bestehenden Risiken untersucht und die Ergebnisse in einem jährlich zu aktualisierenden Risikobericht zusammengefasst. Prinzipiell sind Unternehmen, so auch Klosterfrau, in ihrem Geschäftserfolg in der Regel auch von konjunkturellen und saisonalen Einflüssen abhängig, wobei das Ausmaß dieser Abhängigkeit je nach der Art der Geschäftstätigkeit stark differieren kann. Besonders konjunkturabhängig sind in der Pharmabranche die Produkte, bei denen der Konsument die Kosten nicht im Rahmen des Versicherungssystems erstattet bekommt. Klosterfrau tätigt den Großteil seiner Umsätze mit nicht erstattungsfähigen Produkten. Zusätzlich hat die Stärke der jährlichen Erkältungswelle einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftserfolg von Klosterfrau. Die aufgrund des Ukraine-Kriegs ausgelöste Energiekrise sowie die stark ansteigende Inflation hat ab 2022 Auswirkungen auf das Geschäft von Klosterfrau. Aufgrund von staatlichen Energieförderungsmaßnahmen und teilweiser Weitergabe der Kostensteigerung an die Kunden, konnten die Auswirkungen im Jahr 2022 jedoch im Rahmen gehalten werden. Auch die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Systeme sind grundlegende Voraussetzungen für die tägliche Arbeit. Durch den Einsatz moderner Hard- und Software wird die Funktionsfähigkeit dieser Systeme sichergestellt und durch ein umfassendes, ständig optimiertes IT-Sicherheitsmanagement geschützt. IT-Risiken werden durch eine kompetent besetzte eigene IT-Abteilung minimiert. Ferner stehen externe Systemhäuser mit entsprechenden Kenntnissen der eigenen IT-Abteilung zur Unterstützung zur Verfügung. Laufende Investitionen in die IT gewährleisten stets einen Stand auf aktuellem Niveau. Eine IT-Systemprüfung nach IDW PS 330 wurde durch die Wirtschaftsprüfer zum 31.12.2021 ohne wesentliche Beanstandungen durchgeführt. Der Umzug des Rechenzentrums zu einem professionellen Rechenzentrumsbetreiber hat die Sicherheit noch einmal erhöht. Der reibungslose Wechsel vieler Arbeitsplätze in das Mobile Office Anfang 2020 sowie die erfolgreiche Einführung von SAP S/4 HANA zeigten exemplarisch, dass die IT - Aufstellung der Gruppe sehr gut ist. Die Beschaffung von Rohstoffen unterliegt Risiken hinsichtlich Preis, Qualität und Liefertreue. Eine intensive Beobachtung der Beschaffungsmärkte, Zertifizierungen sowie Rahmenverträge reduzieren die Risiken, die bei einem Ausfall von Lieferanten entstehen würden. Produktions- und Produkthaftungsrisiken werden mit Hilfe des etablierten Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherungssysteme in den Produktions- und Vertriebsgesellschaften begrenzt. Zusätzlich reduzieren Versicherungen die finanziellen Folgen eventueller Schäden. Klosterfrau verfügt über ein umfassend aufgestelltes Controlling, ein entsprechendes monatliches Reporting sowie über eine interne Revision. Die Umsatzentwicklungen werden darüber hinaus wöchentlich überwacht. Weiterhin werden regelmäßig Sitzungen der entsprechenden Gremien abgehalten. Risiken können insoweit kurzfristig identifiziert werden. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der auskömmlichen Eigenkapitalausstattung sowie ausreichender Barreserven im Konzern nicht erkennbar. Größtes Risiko und gleichzeitig aber auch die größte Chance des Konzerns ist die gesundheitliche Situation in Deutschland und Europa sowie deren Vorsorge und Behandlung. Die meisten Klosterfrau-Produkte sind Arzneimittel, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel, die verstärkt in der Erkältungszeit nachgefragt werden. Die Ausprägung dieses Risikos hat Klosterfrau während der Corona-Pandemie erlebt, wo insbesondere aufgrund Kontaktbeschränkungen und intensiver Hygienemaßnahmen Erkältungskrankheiten deutlich rückläufig waren. Als Reaktion hierauf wurde der Fokus noch intensiver als in der Vergangenheit auf Artikel gelegt, die unabhängig vom Erkältungsmarkt nachgefragt werden. Nach der Corona-Pandemie hat sich die weiterhin starke Erkältungsabhängigkeit auch wieder mit ihren positiven Seiten gezeigt. Eine weitere Chance für die Umsatzentwicklung liegt in der demografischen Entwicklung sowie im immer stärker werdenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung. Gleichzeitig liegt in der demografischen Entwicklung ein Risiko im Personalbeschaffungsbereich, da gut ausgebildete Fachkräfte immer schwerer zu finden sind. Klosterfrau bildet auch aus diesem Grund Fachkräfte selber aus. Als wesentliche Instrumente der Corporate Governance hat Klosterfrau u.a. ein internes Kontrollsystem sowie einen konzernweit gültigen Code of Conduct. Aufgrund der sehr guten Eigenkapitalquote und der ausreichenden Barmittel sowie dem finanziellen Rückhalt innerhalb der gesamten Klosterfrau-Gruppe ist die Fortführung des Geschäftsbetriebes langfristig gesichert. D) Fazit der Geschäftsleitung Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Klosterfrau durch die gute Vermögens- und Ertragslage weiterhin gut für die Zukunft aufgestellt ist. Das Jahr 2022 war, aufgrund der starken Erkältungswelle nach dem Wegfall der verschärften Hygienemaßnahmen während der Corona Pandemie, sehr erfolgreich. Auch der bisherige Verlauf in 2023 ist bisher sehr positiv und der angestoßene Transformationsprozess zeigt gute Fortschritte.
Köln, 13. Dezember 2023 Dr. Stefan Koch Michael Reiss BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Klosterfrau Deutschland GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Klosterfrau Deutschland GmbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Klosterfrau Deutschland GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 14. Dezember 2022 Flick
Gocke Schaumburg GmbH
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Dr. Ternes, Wirtschaftsprüfer |
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