NextFuture Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Küpper seit 12.2.2026 | Geschäftsführer |
Andreas Fischer seit 25.4.2024 | Prokura |
Ralph Dr. Sammeck seit 25.4.2024 | Prokura |
Christian Behr seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CLT-UFA S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DPV Deutscher Pressevertrieb GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009RahmenbedingungenDie weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2009 war weiterhin von einer schweren Krise geprägt. Als Folge der globalen Rezession ging auch in Deutschland die Wirtschaftsleistung nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes real um 5 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung war der stark rückläufige Export, aber auch der private Konsum hat sich, bereinigt um Kraftfahrzeugkäufe, die von einer staatlichen Förderung profitierten, abgeschwächt. Die angespannte wirtschaftliche Lage ist auch in den Medienmärkten spürbar und hat das Geschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr nachhaltig negativ beeinflusst. Betroffen war vor allem der Werbemarkt, aber auch der inländische Pressevertriebsmarkt hatte Auflagenrückgänge zu verzeichnen. Geschäftsbeschreibung und UnternehmensentwicklungDie DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg ('DPV GmbH'), ist ein Hamburger Unternehmen, das im Unternehmensverbund der DPV Gruppe den Vertrieb von Presseprodukten aller Art im Inland und Ausland zur Aufgabe hat. Die DPV Gruppe setzt sich aus mehreren, zumeist 100 %-igen, Tochterunternehmen der DPV GmbH zusammen, die unterschiedliche Vertriebsdienstleistungen erbringen. Die DPV GmbH hat neben eigenen wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb der DPV Gruppe u.a. die Funktion einer geschäftsleitenden Holding und stellt Service- und Koordinationsfunktionen für die DPV-Gesellschaften zur Verfügung. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 wurde die DPV GmbH von dem bisherigen Mutterunternehmen Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, im Rahmen einer Einbringung in die G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg ('G+J M+V') eingebracht. Die G+J M+V ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg. Im Geschäftsjahr 2009 standen die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und das Halten des Ergebnisniveaus im Vordergrund. Zudem wurden die Strukturen an die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst, um die Wettbewerbsfähigkeit der DPV Gruppe in einem schwierigen Marktumfeld weiter zu stärken. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftUmsatz und Auftragsentwicklung Die Geschäftstätigkeit der DPV GmbH umfasst die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen an Zeitschriften- bzw. Zeitungsverlagsgesellschaften der Unternehmensgruppe Gruner + Jahr sowie an Fremdverlage. Im Geschäftsjahr 2009 konnten als Neukunden im Bereich Abonnement die Marquard Media AG, Zug, Schweiz und die Computec Media AG, Fürth, gewonnen werden. Umsatzerlöse hieraus entstehen aber erst 2010 nach Abschluss der Migration der Abonnements. Die DPV GmbH hat im Geschäftsjahr 2009 für die Erbringung von Dienstleistungen für Verlagskunden Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 37,3 Mio. € (2008: 41,4 Mio. €) erzielt. Der Rückgang dieser Erlöse resultiert im Wesentlichen aus einem Umsatzrückgang mit Gruner + Jahr Verlagsgesellschaften i.H.v. 4,1 Mio. € (davon Dienstleistungen Abonnement -3,3 Mio. €, Einzelverkauf -1,8 Mio. €, Digitale Vermarktung +0,9 Mio. €). Die Erlösminderungen im Bereich Abo-Betreuung sind überwiegend mengenbedingt und auf eine tendenziell rückläufige Auflagenentwicklung zurückzuführen, die sich im Geschäftsjahr 2009 durch die Kürzung von Werbeetats noch verstärkt hat. Im Bereich Einzelverkauf führte - neben Preisanpassungen - insbesondere der Verlust von Betreuungsaufträgen aufgrund des Verkaufs oder der Einstellung von Zeitschriften zu Umsatzrückgängen. Dies betrifft die Titel PARK AVENUE, HEALTHY LIVING und EMOTION (Einstellung bzw. Verkauf 2009) sowie den Titel FRAU IM SPIEGEL und die Consumer Electronic Sparte der Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, Stuttgart (Verkauf 2008). Die Erlössteigerung im Bereich Digitale Vermarktung resultiert aus einer Umstellung der Abrechnungssystematik. Agenturkosten, die in 2008 noch von den Gruner + Jahr Verlagsgesellschaften selbst getragen wurden, werden nun der DPV GmbH in Rechnung gestellt und weiterbelastet. Eine Erlössteigerung in Höhe von 1,1 Mio. € ist auf eine veränderte Buchung der an die Tochterunternehmen DPV Network GmbH, DPV Worldwide GmbH, W.E.Saarbach Gesellschaft mit beschränkter Haftung und SI Special Interest Pressevertrieb GmbH berechneten Logistikpauschalen zurückzuführen, die im Vorjahr als Kostenerstattung ausgewiesen wurden. Neben den Umsatzerlösen wurden sonstige betriebliche Erträge i.H.v. 49,4 Mio. € (2008: 54,9 Mio. €) vereinnahmt. Hiervon entfallen 33,8 Mio. € (2008: 37,7 Mio. €) auf Erstattungen von Verlagskunden für die im Rahmen der vertrieblichen Tätigkeit der DPV GmbH angefallenen Aufwendungen wie Versandkosten und Porti, die korrespondierend zur Auflagenentwicklung, rückläufig sind. Zudem wirkt sich die bereits erwähnte Änderung im Ausweis der Logistikpauschalen aus. Weiterhin entfallen 13,5 Mio. € (2008: 15,3 Mio. €) auf Kostenerstattungen aus Personalkostenverrechnungen für die an Tochterunternehmen der DPV GmbH überlassenen Mitarbeiter. Der Rückgang um -1,8 Mio. € ist durch den Personalabbau im Rahmen der 2008 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sowie durch die vermehrte direkte Einstellung neuen Personals bei den Tochterunternehmen der DPV GmbH begründet. Ergebnisentwicklung Den gesunkenen Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen stehen deutlich verminderte Personalaufwendungen i.H.v. 16,1 Mio. € (2008: 21,4 Mio. €) und sonstige betriebliche Aufwendungen i.H.v. 71,9 Mio. € (2008: 77,5 Mio. €) gegenüber. Der Rückgang der Personalaufwendungen um 5,3 Mio. € ist Folge des im Vorjahr vorgenommenen Personalabbaus und beruht insbesondere auf im Vergleich zum Kalenderjahr 2008 stark gesunkenen Abfindungsaufwendungen. Für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5,6 Mio. € sind zum einen verminderte Kosten der Geschäftsbesorgung durch Tochterunternehmen der DPV GmbH verantwortlich, die aufgrund der Personalreduzierungen in der DPV-Gruppe um 1,6 Mio. € geringer ausfielen, zum anderen sind erhebliche Einsparungen bei den Transport- und Versandkosten (-1,1 Mio. €), den Portogebühren im Zusammenhang mit der Abonnentenbetreuung (-1,2 Mio. €) sowie den sonstigen Verkaufsprovisionen (-2,0 Mio. €) zu verzeichnen, die vor allem auf die rückläufige Auflagenentwicklung zurückzuführen sind. Die Beteiligungserträge, die zum überwiegenden Teil aus Beteiligungen an ostdeutschen Pressegrossisten vereinnahmt wurden, liegen mit 1,76 Mio. € leicht über Vorjahr (2008: 1,84 Mio. €). Die Erträge aus Gewinnabführung i.H.v. 6,3 Mio. € (2008: 3,5 Mio. €) resultieren aus den mit den Tochterunternehmen der DPV GmbH bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen. Die Zunahme der Erträge erklärt sich im Wesentlichen durch den Wegfall von Restrukturierungsaufwendungen, die das Ergebnis im Vorjahr stark belastet haben. Insgesamt erzielt die DPV GmbH im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. +6,3 Mio. € (2008: +1,1 Mio. €). Zahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2009 hat die DPV GmbH durchschnittlich 241 Mitarbeiter (2008: 262 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist in Neueinstellungen von Mitarbeitern direkt bei den einzelnen Tochterunternehmen sowie dem wirtschaftlich bedingten Personalabbau in der DPV-Gruppe begründet. Vermögens- und Kapitalstruktur und Finanzlage Entsprechend der Geschäftstätigkeit der DPV GmbH als Dienstleistungsunternehmen entfällt der überwiegende Teil der Bilanzsumme auf das kurzfristig gebundene Vermögen i.H.v. 30,3 Mio. € bzw. 76 % (2008: 33,5 Mio. € bzw. 78 %), das sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Forderungen im Verbundbereich zusammensetzt. Das langfristig gebundene Vermögen i.H.v. 7,8 Mio. € bzw. 20 % der Bilanzsumme (2008: 7,9 Mio. €, 19 % der Bilanzsumme) ist vorwiegend durch das Finanzanlagevermögen geprägt und zum Bilanzstichtag nahezu unverändert. Die Kapitalstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht geändert und wird nicht mehr überwiegend vom kurzfristigen Fremdkapital bestimmt, das mit 19,4 Mio. € nur noch 49 % der Bilanzsumme ausmacht (2008: 23,0 Mio. € bzw. 54 %). Die Veränderung ist im Wesentlichen durch einen Rückgang der kurzfristigen sonstigen Rückstellungen begründet, die sich insbesondere aufgrund des Verbrauchs von Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen um 2,6 Mio. € reduziert haben. Das langfristige Fremdkapital hat sich durch die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf 18,4 Mio. € bzw. 47 % der Bilanzsumme erhöht (2008: 17,6 Mio. €, 42 % der Bilanzsumme). Das Eigenkapital beträgt unverändert 2,0 Mio. €. Aufgrund des bis zum 31. Dezember 2009 mit der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags ist die Finanzlage der Gesellschaft ausgeglichen. Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage der DPV GmbH als positiv beurteilt. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDer Vertriebsmarkt für Zeitungen und Zeitschriften zeigt deutliche Konsolidierungstendenzen und wird auch in Zukunft rückläufig und hart umkämpft sein. Vor diesem Hintergrund rechnet die DPV GmbH mit einem weiteren Rückgang der Umsatzerlöse. Dieser Entwicklung wird durch eine fortlaufende Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Organisations- und Kostenstrukturen Rechnung getragen. Trotz des weiter schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erwartet die Gesellschaft, dass das Ergebnisniveau des Geschäftsjahres 2009 in den Jahren 2010 und 2011 gehalten werden kann. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungAls Medienvertriebsdienstleister bewegt sich die DPV GmbH in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, das aufgrund der nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Verlage auch zunehmend von Preisdruck geprägt ist. Die wesentlichen Herausforderungen liegen daher weiter in der Stabilisierung der bestehenden und der Gewinnung neuer Kundenverhältnisse. Die DPV GmbH begegnet dieser Entwicklung mit der Fortsetzung der Qualitätsorientierung bei gleichzeitiger Bündelung ihrer Vertriebsaktivitäten zur Nutzung von Synergien. Der Erschließung von neuen Geschäftsfeldern kommt eine immer größer werdende Bedeutung zu. Die DPV GmbH wird den Vertrieb digitaler Medien in den kommenden Jahren weiter ausbauen und sich auch auf diesem Gebiet zu einem Qualitätsdienstleister entwickeln. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB, die Auswirkungen auf die Lage der Gesellschaft haben können, sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Hamburg, 30. September 2010 DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Olaf Conrad gez. Dr. Bernd Buchholz BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Gemäß § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB sind jedoch zum Abschlussstichtag die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf die Gesellschaft anzuwenden. Im Berichtsjahr erfolgt eine Ausweisänderung im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffend Forderungen aus Abonnements, die bereits auf Bankeinzugskonten verbucht waren (TEUR 2.286). Diese werden von der Gesellschaft nicht mehr als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen, sondern als Forderungen gegen die entsprechenden verbundenen Unternehmen bzw. gegen Fremdverlage. Im Vorjahr beliefen sich diese Forderungen auf TEUR 2.787. Im Berichtsjahr wurde eine weitere Ausweisänderung im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten im Verbundbereich sowie der Sonstigen Verbindlichkeiten vorgenommen. Demnach erfolgt eine ergebnisneutrale Saldierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 751 mit den Verbindlichkeiten im Verbundbereich in Höhe von TEUR 277 und den Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 474 da hierfür bisher keine Lieferungen oder Leistungen erbracht bzw. Zahlungen empfangen worden sind. Die Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, hat die gehaltenen Geschäftsanteile an der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, im Wege einer Sacheinlage gegen Gewährung neuer Anteile in die G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, eingebracht. Die Einbringung erfolgte mit Wirkung zum 31. Dezember 2009. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, und der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, ist mit Ablauf zum 31. Dezember 2009 beendet worden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde unter dem Datum vom 26. Februar 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, und der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, geschlossen. Abweichend zum Vorjahr werden die in den Rückstellungen für Pensionen enthaltenen Verpflichtungen aus dem Deferred Compensation Modell nicht mehr mit dem Teilwert nach § 6a EStG ausgewiesen. Sie werden nunmehr personenbezogen mindestens mit dem Wert der korrespondierenden Rückdeckungsversicherung bewertet. Die sich aus dieser Bewertungsänderung ergebende Zuführung zur Rückstellung beträgt TEUR 77. II. Angaben zu Bilanzierungs und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Anlagegüter werden überwiegend degressiv, unbewegliche Anlagegüter linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern, die sich im Wesentlichen aus den steuerlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung ergeben. Im Zugangsjahr wird die planmäßige Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden zeitanteilig über fünf Jahre linear abgeschrieben; bei Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 150,00 erfolgt im Geschäftsjahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG eine aufwandswirksame Erfassung. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; darüber hinaus werden Pauschalwertberichtigungen wegen des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Die Pensionsrückstellungen für Versorgungszusagen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % auf der Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt und entsprechen im Übrigen den steuerrechtlichen Vorschriften nach § 6a EStG. Die auf das Entgeltumwandlungsmodell der Gesellschaft bezogenen Pensionsrückstellungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Sie werden jedoch zum 31. Dezember 2009 personenbezogen mindestens mit dem Wert der korrespondierenden Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Rückzahlungsbetrag bzw. für langfristige unverzinsliche Verbindlichkeiten mit dem Barwert. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Forderungen mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Als Umrechnungskurs wird jeweils der Mittelkurs herangezogen. III. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Erfüllungsrückstand aus einem Mietvertrag, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, für Restrukturierungsmaßnahmen und für Personal (Altersteilzeit, Urlaub, Tantieme usw) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2009 gliedern sich wie folgt nach: Tätigkeitsbereichen
Geographisch bestimmten Märkten
V. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen, die zum 31.12.2009 in Höhe von insgesamt TEUR 9.008 bestanden. Davon betrugen die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 524. VI. Sonstige AngabenAnzahl der Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 waren durchschnittlich 241 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr: 262). Organe Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Hinsichtlich der Anhangangaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da lediglich ein Geschäftsführer der Gesellschaft seine Bezüge von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, erhält. Für ehemalige Geschäftsführer wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 283 gebildet. Beziehungen zu anderen Unternehmen Der Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB umfasst auf der Basis des Abschlusses zum 31. Dezember 2009 die folgenden Gesellschaften:
Angaben über Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen Die Gesellschaft berichtet über alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen gemäß § 285 Nr. 21 HGB n.F. Unter Schwesterunternehmen werden die Unternehmen aufgeführt, die mit der Gesellschaft unter gemeinsamer Beherrschung direkt oder indirekt über eine oder mehrere Zwischenstufen stehen. Unter Mutterunternehmen werden die Unternehmen aufgeführt, die die Gesellschaft direkt oder indirekt über eine oder mehrere Zwischenstufen beherrschen. Geschäfte der Gesellschaft mit Unternehmen, die in mittel- oder unmittelbar 100 %-igen Anteilsbesitz stehen und in den Konzernabschluss der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, einbezogen werden, werden hier nicht aufgeführt.
Beherrschungs und Ergebnisabführungsvertrag Zwischen der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, und der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, besteht bis zum Ablauf des 31. Dezembers 2009 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Demnach unterstellt die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, die Leitung ihrer Gesellschaft der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg. Die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, ist ferner verpflichtet einen anfallenden Jahresüberschuss an die Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, abzuführen. Umgekehrt ist die Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, verpflichtet, einen entstandenen Jahresfehlbetrag auszugleichen. Entsprechend wurde der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2009 an die Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, abgeführt. Zum 31. Dezember 2009 wurde der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag gekündigt. Zwischen der G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, und der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, ist unter dem Datum vom 26. Februar 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Darin verpflichtet sich die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, zur Abführung ihres ganzen Gewinns an die G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg. Die G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, verpflichtet sich im Gegenzug, jeden während der Vertragsdauer sonst entstehenden Jahresfehlbetrag der Gesellschaft auszugleichen. Angaben zum größten/kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen und zum Konzernabschluss Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100 % von der G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, gehalten die ein 100 %-iges Tochterunternehmen der der Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, ist. Die G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligungsgesellschaft mbH (vormals: G+J Deutschland Medien- und Vertriebsbeteiligung GmbH & Co. KG), Hamburg, ist über die Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg, mit der Bertelsmann AG, Gütersloh, verbunden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der Bertelsmann AG, Gütersloh, aufzustellenden Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis von Unternehmen einbezogen. Die Bertelsmann AG, Gütersloh, stellt einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, stellt freiwillig einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB für den kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, wird entsprechend der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des HGB aufgestellt.
Hamburg, 30. September 2010 gez. Dr. Olaf Conrad gez. Dr. Bernd Buchholz ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS"Wir haben den von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, aufgestellten Einzelabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, 30. September 2010 MAZARS
Hemmelrath GmbH
Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer Madlen Linthe, Wirtschaftsprüfer |
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