RWE Transportnetz Gas GmbHLiquidiert
44137 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Ing. Hügging seit 24.6.2008 | Prokura |
Gregor Seidewinkel seit 15.5.2008 | Prokura |
Bernhard Koch seit 15.5.2008 | Prokura |
Klaus Prof. Dr.-Ing. Homann seit 7.8.2007 | Geschäftsführer |
Wandulf Johannes Kaufmann seit 7.8.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RWE Transportnetz Gas GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anlagenspiegel zum 31.12.2007
AnhangAllgemeine GrundlagenDie RWE Transportnetz Gas GmbH bündelt unter dem Dach der RWE Energy AG die deutschen Transportaktivitäten des RWE-Konzerns im Bereich der Erdgastransportnetze. Ihre primäre Aufgabe ist der effiziente, sichere und umweltschonende Transport von Erdgas. Dazu verfügt sie über ein modernes Leitungsnetz von rund 6.800 Kilometern Länge mit zahlreichen Verdichtern und Gasmischstationen, das kontinuierlich weiter entwickelt wird. Alleinige Gesellschafterin der RWE Transportnetz Gas GmbH ist die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund. Die RWE Transportnetz Gas GmbH wird über die RWE Energy AG in den Konzernabschluss der RWE AG einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird; dieser ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Die RWE Transportnetz Gas GmbH ist nach § 10 Abs. 1 EnWG verpflichtet, einen Jahresabschluss aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Somit kann die RWE Transportnetz Gas GmbH die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB nur teilweise in Anspruch nehmen und verzichtet auf die Erstellung des Lageberichts. Der zwischen der RWE Transportnetz Gas und der RWE Energy am 09. März 2004 geschlossene Ergebnisabführungsvertrag bleibt unverändert bestehen. In diesem Vertrag ist geregelt, dass mit wirtschaftlicher Wirkung ab dem 1. Januar 2004 die RWE Transportnetz Gas ihren Gesamtgewinn an die RWE Energy abführt. Abzuführen ist der ohne die Gewinnabführung entstehende Jahresüberschuss vermindert um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr. Die RWE Energy verpflichtet sich, entstehende Verluste bei der RWE Transportnetz Gas auszugleichen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft folgt den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Er ist in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Das Geschäftsjahr entspricht sowohl im Jahresabschluss als auch im Konzernabschluss der RWE AG dem Kalenderjahr. Zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Gliederung, Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen. Aktiva Die Ausleihungen des Finanzanlagevermögens werden zum Nominalwert bilanziert. Dem Ansatz der noch nicht abgerechneten Aufträge liegen die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten unter Einrechnung von Gemeinkosten auf die eigenen Leistungen zugrunde. Der Gasbestand in den Leitungen sowie der eigenbilanzierte Anteil Arbeitsgas in den Speichern der Thyssengas GmbH werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert unter Berücksichtigung von eventuellen Ausfallrisiken. Passiva Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bei einem Zinssatz von 5% gebildet. Dabei wurde das Rentenversicherungs-Altersanpassungsgesetz vom 20.04.2007 (Finanzierungsendalter 63 Jahre) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert worden. Erläuterungen zur Bilanz(1) Sonstige Ausleihungen Hierbei handelt es sich ausschließlich um Arbeitgeberdarlehen, die zum Teil verzinslich sind. (2) Vorräte Der Ausweis enthält noch nicht abgerechnete Fremdaufträge und Arbeitsgasmengen in Speichern der Thyssengas GmbH sowie Leitungsfüllmengen, die im Geschäftjahr 2007 von der RWE Gas Midstream GmH zum kurzfristigen Ausgleich des Netzes erworben wurden. (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Hierunter werden die Ansprüche gegen verbundene Unternehmen der RWE AG ausgewiesen. In diesem Posten ist auch die Forderung gegen RWE Energy aus der Ergebnisübernahme und der Endabrechnung aus der Steuerumlage für 2007 mit 14.728 T€ enthalten. Aus erbrachten Lieferungen und Leistungen bestehen Forderungen in Höhe von 38.117 T€ (im Vorjahr 1.333 T€). (4) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Der Ausweis enthält Ansprüche aus Leistungserbringungen. (5) Sonstige Vermögensgegenstände Als langfristiger Vermögensgegenstand mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wird das Deckungskapital für Pensionsrückstellungen aus Deferred Compensation mit 82 T€ ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sonst alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (6) Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 50 T€ wird ausschließlich von der RWE Energy Beteiligungsgesellschaft gehalten und ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage resultiert aus einer Einzahlung gem. § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 5 T€ aus dem Jahr 2003. (7) Sonstige Rückstellungen Im Ausweis sind im Wesentlichen Rückstellungen gegenüber der Belegschaft und für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für bereits erhaltene Leistungen von vorgelagerten Netzbertreibern enthalten. (8) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (9) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Analog zu den Forderungen werden hier die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der RWE AG ausgewiesen. Der Posten enthält Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 2.000 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 76.037 T€ (im Vorjahr 43.117 T€) diese Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (10) Sonstige Verbindlichkeiten Dieser Posten enthält Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.565 T€ (im Vorjahr 292 T€). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sind mit 34 T€ (im Vorjahr 55 T€) ausgewiesen, von denen 10 T€ (im Vorjahr 49 T€) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 8 T€ (im Vorjahr 6 T€) Restlaufzeiten zwischen einem Jahr und fünf Jahren sowie 15 T€ Restlaufzeiten von mehr als 5 Jahren haben. Bei den Verbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. (11) Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Künftige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen betragen jährlich 120.983 T€ und bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(12) Umsatzerlöse Hierin enthalten sind im Wesentlichen Erlöse für die Netznutzung entsprechend der für das Berichtsjahr geschlossenen Verträge. (13) Strom- und Erdgassteuer Die Position enthält hauptsächlich Erdgassteuer. (14) Sonstige betriebliche Erträge Der Ausweis betrifft u. a. Erlöse aus dem Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind mit 2 T€ (im Vorjahr 16 T€) ausgewiesen. (15) Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen im Wesentlichen den Pachtaufwand für die Leitungsnetze, für bezogene Dienstleistungen im Rahmen des Betriebs und der Instandhaltung der gepachteten Netze sowie Aufwendungen für vorgelagerte Netzbetreiber. (16) Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 611 T€ (im Vorjahr 2.471 T€) enthalten, die mit 571 T€ aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen bestehen. Die Verminderung gegenüber dem Vorjahr beruht auf der Absenkung des Zinssatzes von 6% auf 5% im Vorjahr. (17) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position enthält überwiegend Fremdleistungen für den Verwaltungsbereich, die sich aus den Dienstleistungsverträgen zwischen der RWE Transportnetz Gas und verbundenen Unternehmen ergeben. (18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Durch den Gewinnabführungsvertrag wird die körperschafts- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der RWE Energy begründet. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten die Gewerbeertragsteuer mit 8.026 T€ sowie Erstattungsansprüche für die Körperschaftsteuer mit 5.695 T€ und den Solidaritätszuschlag mit 313 T€. Ergänzende Angaben(19) Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Beirates sowie ehemaliger Mitglieder dieser Organe und ihrer Hinterbliebenen Die Bezüge der Geschäftsführung werden durch die Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB nicht offen gelegt. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen bestehen nicht. Der im Berichtsjahr eingerichtete Beirat übt beratende und unterstützende Tätigkeiten für einzelne Geschäftsvorgänge oder spezielle Fragen aus. Die Vergütungen für diesen Beirat belaufen sich in 2007 auf 191.600 €. (20) Angaben zur Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
(21) Geschäftsführung Prof. Dr. Klaus Homann, Dortmund, Vorsitzender Dr. Wandulf Kaufmann, Olpe
Dortmund, 24. Januar 2008 Prof. Dr. Homann Dr. Kaufmann Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der RWE Transportnetz Gas GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs.3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen der Nr. 1 (Offenlegung des Beschlusses der Gesellschafter über die Inanspruchnahme der Befreiung), Nr. 3 (Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens) und Nr. 4 (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offengelegten Konzernabschlusses sowie Mitteilung der Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger) erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden bzw. ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.
Essen, den 25. Januar 2008 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rolf-Peter Ebbing, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer |
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