Reuter Dynamics GmbH
Hamburgring 1, 41179 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Reuter seit 1.4.2022 | Geschäftsführer |
Jana Katharina Reuter seit 1.4.2022 | Geschäftsführer |
Bernd Reuter seit 7.2.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Reuter GmbH AG Düsseldorf | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
emoto2 GmbHViersenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019emoto2 GmbH, Textilstraße 2, 41751 ViersenA. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Voraussichtliche Entwicklung Konjunkturperspektiven Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist die Wirtschaft in 2019 im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Insgesamt nahm die Wirtschaftsleistung in 2019 um 0,6% zu. Neben der weiterhin konjunkturellen Schwächephase ist die Entwicklung der deutschen Wirtschaft aktuell durch die Ausbreitung des Corona Virus mit Unsicherheiten behaftet. Diese wachsenden Unsicherheiten und Implikationen auf die Gesamtwirtschaft als auch Risiken im außenwirtschaftlichen Umfeld werden das Geschäftsjahr 2020 prägen. Nach leichtem Anstieg der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2019 um 0,2% zum Vorquartal konnte die Wirtschaft im vierten Quartal 2019 keine Veränderung verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte preis-, saison- und kalenderbereinigt. Die gute Entwicklung des Arbeitsmarktes stützten die inländische Konjunktur und die privaten Konsumausgaben während Abschwächungstendenzen, insbesondere Produktionsrückgänge in der Automobilindustrie und im Rückgang der Exportaktivitäten zur Gesamtentwicklung beitrugen. Mittlerweile drohen zusätzliche Belastungen aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld, insbesondere die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen negativen wirtschaftlichen Entwicklungen auf die kompletten Lieferketten und somit auch auf die Konjunktur in Deutschland sind zu beobachten. Unabhängig davon hat sich das außenpolitische Umfeld im Jahr 2019 schwierig entwickelt. Handelskonflikte, Brexit, währungspolitische Schwierigkeiten einzelner EU - Staaten wie auch Währungsturbulenzen von Schwellenländern haben die Unsicherheiten der internationalen wirtschaftlichen Entwicklung erhöht. Die derzeit eher gedämpften Signale der Weltwirtschaft lassen für die nahe Zukunft lediglich eine verhalten positive Entwicklungserwartung für das zweite Halbjahr zu. Entwicklung der Branche Der deutsche Werbemarkt ist 2019 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Bruttowerbeausgaben beliefen sich im Gesamtjahr auf 32,6 Milliarden Euro. Mit einem erneut zweistelligen Wachstum von 13,1 Prozent und Werbeausgaben von 2,5 Milliarden Euro präsentieren sich die Out-of-Home-Medien weiter stark. Online-Medien weisen ein stabiles Plus von 7,9 Prozent aus und bringen es damit auf Bruttowerbeausgaben in Höhe von 3,8 Milliarden Euro. Wie schon im Vorjahr wächst dabei Mobile am stärksten (+ 24,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro), während Desktop-Werbung mit 2,6 Milliarden Euro nur um 1,6 Prozent zulegen konnte. Radio konnte im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent zulegen (knapp 2 Milliarden Euro). Die Printmedien dagegen verzeichnen einen weiteren Rückgang, mit minus 1,1 Prozent auf nunmehr 8,5 Milliarden Euro. Dabei verlieren die Fachzeitschriften 3,9 Prozent, gefolgt von den Publikumszeitschriften (- 2,2 Prozent) und den Zeitungen, die lediglich 0,1 Prozent einbüßten. Mit Anhalten des positiven Trends und weiteren zweistelligen jährlichen Wachstumsraten wird gerechnet. 2. Ertragslage Die Ertragslage der emoto2 GmbH wird von der Entwicklung der Werbebranche geprägt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Rohertrag von TEUR 13.318 erzielt werden. Nach Abzug des Personalaufwandes von TEUR 4.457, Abschreibungsbeträge von TEUR 36, sonstiger betrieblicher Aufwendungen von TEUR 6.199 und sonstiger Steuern von TEUR 1 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und ertragsabhängiger Steuern (EBIT) von TEUR 2.626 erzielt. Unter Berücksichtigung des positiven Zinssaldos von TEUR 18 und Ertragsteueraufwand von TEUR 863 beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 1.781. 3. Vermögenslage In Übereinstimmung mit dem erzielten Geschäftsverlauf hat sich die Bilanzsumme erneut erhöht. Sie beläuft sich auf TEUR 9.551 gegenüber TEUR 7.942 im Vorjahr. Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich um TEUR 34, während sich das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen um TEUR 1.585 erhöhte. Beim kurz- und mittelfristig gebundenem Vermögen (Umlaufvermögen) bezieht sich der erhebliche Anstieg mit TEUR 1.413 auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Veränderungen entfallen mit TEUR 10 auf einen Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände sowie mit TEUR 182 auf einen Anstieg der liquiden Mittel. Die Rechnungsabgrenzung bewegt sich mit TEUR 147 um TEUR 59 über dem Vorjahreswert. Auf der Passivseite hat sich bei absoluter Betrachtung das Eigenkapital entsprechend dem erzielten Jahresüberschuss auf TEUR 8.758 erhöht. Das erhöhte Eigenkapital nimmt jetzt 91,7% (Vorjahr: 87,9%) der Bilanzsumme ein. Steuerrückstellungen waren in Höhe von TEUR 140 zu bilanzieren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. Die Verbindlichkeiten belaufen sich mit TEUR 319 auf Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 188 auf sonstige. B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht 1. Entwicklung der Gesellschaft Die weitere Geschäftsentwicklung wird - insbesondere aufgrund der Entwicklung des Bereichs Online - als günstig beurteilt. Für das Jahr 2020 und die darauffolgenden Jahre werden zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin moderate Umsatzsteigerungen erwartet. Diese begründen sich in der ständig zunehmenden Marktdurchdringung des Vertriebsweges Internet, der zunehmenden Dominanz der Werbeaufwendungen im Segment Online-Marketing und der Positionierung des Unternehmens in diesem Marktsegment. Stetige Optimierungen und permanente Anpassungen an die Anforderungen des Geschäftsfeldes lassen erwarten, dass am künftigen Wachstum des E-Commerce in ganz erheblichem Umfang teilgenommen werden kann. Die Entwicklungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Werbesektor sind jedoch genauestens zu beobachten. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Für die künftige Entwicklung vermitteln die diesbezüglichen Marktforschungen und Branchenexperten ein durchwachsenes Bild: Insgesamt wird weiterhin mit einer Verlagerung der Werbeaufwendungen von den klassischen Werbeträgern hin zu den digitalen Medien erwartet und als entscheidender Treiber angesehen. Der Bereich Online-Werbung und das Suchwortmarketing werden weiter ihre Dominanz ausbauen. Zusätzlich werden neben dem Social-Media-Marketing die Entwicklungen des Adressable-TV-Marketing spannend zu beobachten sein. Gerade in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie und deutliche Einschränkungen im stationären Handel wird eine weitere Verlagerung hin zum Onlinehandel und damit einhergehend auch im Bereich Online-Marketing erwartet. Gleichzeitig sind aktuell in der Corona-Krise in der Werbebranche auch Auflagensteigerungen im Bereich der Print-Medien erkennbar. Inwieweit diese aktuell beobachtbaren Tendenzen für die Werbetreibenden und für die relevanten Werbezielgruppen genutzt werden kann bleibt abzuwarten. Firmenseitig wird damit gerechnet an der künftigen Entwicklung im Rahmen von allgemeinem Umsatzwachstum und der Umverteilung von Marktanteilen teilhaben zu können. Die Optimierung bestehender Strukturen, der Ausbau der informationstechnologischen Standards sowie permanente Marktbeobachtung bilden die Chancen für eine weitere Ausweitung des Geschäftes. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken des laufenden Geschäftes könnten sich möglicherweise aus veränderten Absatzrahmenbedingungen, aus ungünstigen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise für die bestehende Kundenstruktur und damit verbundener Zurückhaltung im Konsumverhalten der Verbraucher ergeben. Allerdings sind zumindest im derzeitigen Absatzgebiet - unter der Prämisse keiner deutlichen Veränderung des Geschäftsklimaindex - hierfür keine Anzeichen erkennbar.
Viersen, 6. März 2020 gez. Bernd Reuter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019emoto2 GmbH, Textilstraße 2, 41751 ViersenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die emoto2 GmbH hat ihren Sitz in Viersen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HR B 14835 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 1. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuernachzahlungen in ihrer voraussichtlichen Höhe. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für rückständige Urlaubsansprüche, sozialen Aufwand, Schwerbehindertenausgleichsabgabe, Abschlusskosten, Archivierung von Geschäftsunterlagen, IHK- und Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt TEUR 507 (Vorjahr: TEUR 630). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverträgen in folgender Höhe:
3. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiterzahlen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 96 kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2019 Herr Bernd Reuter. In Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von den Schutzbestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 8.732.701,48 (Jahresüberschuss EUR 1.780.593,03 zuzüglich Gewinnvortrag EUR 6.952.108,45) auf neue Rechnung vorzutragen.
Viersen, den 6. März 2020 gez. Bernd Reuter, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die emoto2 GmbH, Viersen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der emoto2 GmbH, Viersen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der emoto2 GmbH, Viersen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 6. März 2020 gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer |
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