QITS GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Winkelmann seit 11.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.92% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QITS Holding GmbHRatingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023QITS-Gruppe, RatingenGrundlage des Konzerns Mit dem Ziel, die nächsten Wachstumsschritte zu unterstützen, erwarb Borromin Capital Fund IV SCS, SICAV-RAIF ("Borromin"), im Jahr 2021 die operativ tätige QITS GmbH und hat sie unter dem Dach der neu gegründeten QITS Holding GmbH zum 23. Juli 2021 zur QITS Gruppe (QITS) zusammengefasst. Gemeinsam mit dem Management wird Borromin den weiteren überregionalen Ausbau der Gruppe vorantreiben und die Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur, personell und strategisch, unterstützen. Mit Erstkonsolidierung der QITS GmbH zum 1. September 2021 ist erstmals der QITS Holding Konzern entstanden. Die QITS-Gruppe umfasst aktuell folgende Unternehmen: • QITS Holding GmbH, Ratingen • QITS GmbH, Ratingen Seit Gründung im Jahr 1998 hat sich die QITS GmbH zu einem erfolgreichen IT-Anbieter rund um das Customer Information Management mit Fokus auf die Verarbeitung sensibler Daten entwickelt. Hochsicherheitsanwendungen für Banken und Versicherungen, Rechnungen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Marketingkommunikation für mittelständische Unternehmen bis hin zu im DAX notierten Konzernen werden kundenspezifisch aufbereitet und elektronisch oder physisch versandt. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, blieb auch im Jahre 2023 weiterhin angespannt. So erholte sich die Weltwirtschaft nur allmählich von den Belastungen der Pandemie, der Invasion Russlands in der Ukraine und dem starken Anstieg der Lebenshaltungskosten im Zuge der globalen Preisentwicklungen, insbesondere für Energie und Nahrungsmitteln. Im letzten Quartal 2023 verschärfte die Militärische Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas zusätzlich das außenpolitische Dilemma der westlichen Führungsmächte, insbesondere unter dem Aspekt, dass aufgrund der potenziell unberechenbaren politischen Lage im Präsidentschaftswahljahr der USA und der damit verbundenen innenpolitischen Spaltung des Landes, die Europäer selbst alle Anstrengungen unternehmen müssen, ihren jeweiligen eigenen Beitrag zur persönlichen Sicherheit zu erhöhen. Die wirtschaftliche Resilienz ist trotz dieser anhaltenden Belastungen bemerkenswert, da sie sich zwar weiter abgekühlt hat, es aber nicht zu einem massiven Einbruch gekommen ist. So konnte sich die deutsche Wirtschaft, obgleich mit diesen schwierigen Bedingungen belastet,mit einem um 0,3 Prozent insgesamt nur leicht gesunkenem Bruttoinlandsprodukt verhältnismäßig gut behaupten. Im abgelaufenen Jahr erhöhten sich insgesamt die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresmittel um 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2024 ist laut Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einer leichten Erholung des Bruttoinlandsprodukts um 0,7% zu rechnen. Für die Entwicklung der Verbraucherpreise werden Entwicklungsraten durch den Sachverständigenrat zwischen 2,6% und 3,2% in seinem Jahresgutachten prognostiziert. Branchenentwicklung Der Umsatz mit IT, TK und Unterhaltungselektronik lag nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM im Jahr 2023 bei 215,0 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 2,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2024 wird ein Umsatz von 224,3 Milliarden Euro (+4,4%) erwartet. Die Informationstechnik gewinnt mit einem voraussichtlichen Umsatz von 151,5 Milliarden Euro und einem Wachstum von 6,1% im Jahr 2024 weiter an Bedeutung. Die IT-Services wachsen ebenfalls überdurchschnittlich mit einem Umsatz von 51,7 Milliarden Euro (+4,8 %). Auch die ITHardware entwickelt sich in diesem Jahr stark positiv um 4,6 % auf 54,4 Milliarden Euro.
Die Marktentwicklung im Customer Information Management korreliert weitgehend mit der digitalen Transformation von Unternehmen und deren Prozessen. Die digitale Transformationbezeichnet das generelle Umdenken eines Unternehmens, Kundenerlebnisse sowie Geschäftsmodelle und betriebliche Prozesse zu digitalisieren. Dabei sollen, zusätzlich zu den bewährten, neue Wege gefunden werden, die Effizienz zu steigern, Umsätze zu halten oder neu zu generieren. Die digitale Transformation versteht sich hierbei als eine fortlaufende Weiterentwicklung und Anpassung an Markt- und Technologieveränderungen durch und mithilfe der Digitalisierung. Diese Veränderungen bringen Herausforderungen und Chancen gleichermaßen mit sich. Unternehmen im Bereich Customer Information Management helfen Ihren Kunden dabei, diese Digitalisierung zu unterstützen und zu begleiten, indem Sie Lösungen und Hilfestellungen für die unterschiedlichen Problemstellungen des Informationsmanagement anbieten und bereitstellen. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war für die operativ tätige QITS GmbH auf Jahresbasis gesehen positiv verlaufen. Der Gesamtumsatz der QITS-Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.585 gesteigert werden. Die geplanten Zielwerte wurden übertroffen. Die Kostenentwicklung gegenüber dem Vorjahr kann unter Berücksichtigung der wachsenden Unsicherheiten und einer allgemein weiter angestiegenen Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahr als sehr positiv betrachtet werden. Das Bestands- und Neukundengeschäft der QITS GmbH verlief grundsätzlich im abgelaufenem Gesamtjahr 2023 der QITS-Gruppe durch die zunehmenden gesetzlichen Informationspflichten sehr positiv. Gleichzeitig ist aber auch zu beobachten, dass stark schwankende Rohstoffpreise dazu führen können, dass ausgewählte Kundengruppen Aufträge zurückhalten und somit für eine Auftragsverzögerung sorgen, die seitens QITS die Kapazitätsplanungen erschweren. Der Neukundenmarkt ist weiterhin hart umkämpft und unterliegt einem weiter starken Preisdruck innerhalb der Branche. Der QITS GmbH ist es trotz alledem gelungen, Neukunden zu gewinnen und sich im Wettbewerb gegen Konkurrenten durchzusetzen. Sie überzeugte dabei vor allem mit auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen sowie der Qualität und Zuverlässigkeit der Leistungen. Die Investitionen in die permanente Modernisierung der Ressourcen sowie in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter haben dazu maßgeblich beigetragen. Das bestehende Lean-Management Verfahren untermauert den hohen Anspruch an Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Produktivität und Qualität und wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Ebene der QITS GmbH in allen Bereichen ausgebaut. Ziel der Maßnahmen ist die Steigerung der Qualität, die Senkung Kosten sowie das Heben von Kapazitätsreserven. Die bestehende QITS Document Platform wurde um weitere, eigen entwickelte Module erweitert sowie durch eine strategische Partnerschaft mit der Firma d.velop (DMS und Postbox) ergänzt. Fundament des Erfolges ist weiterhin vor allem ein auf Kontinuität ausgerichtetes Personalkonzept. Die Fluktuationsquote5 der QITS GmbH lag auch im Jahr 2023 mit 15% weiterhin deutlich unter dem mittleren Fluktuationskoeffizient in der Informations- und Kommunikationsbranche aus dem Jahr 2021 mit 59,9%.6 Die Stammbelegschaft zeichnet sich durch Erfahrung und detaillierte Kenntnisse der Betriebsabläufe aus. Die Abgänge einzelner Mitarbeiter konnten mindestens gleichwertig, teils sogar durch höher qualifizierte Neuzugänge ersetzt werden. Ende 2023 zählten insgesamt 76 Mitarbeiter zum QITS-Team (eine Steigerung gegenüber Vorjahr um 6 Mitarbeiter). Als eine zentrale Herausforderung im Personalbereich, hat sich das Thema "Wechselbereitschaft unter Arbeitnehmern" für die QITS GmbH entwickelt.3Laut Jobstudie von Ernst & Young aus dem Jahr 2023 suchen mittlerweile mehr als ein Viertel der Beschäftigten aktiv oder gelegentlich nach einer neuen Stelle. Vor zwei Jahren war noch für etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten (und vor sechs Jahren sogar noch mehr als 80% der Angestellten) ein Jobwechsel kein Thema. Mehr als 2/3 der Befragten gaben an, schon einmal den Job gewechselt zu haben - doch was sind die Gründe dafür? Die 3 wichtigsten Faktoren hierfür waren laut der Befragung, zu niedrige Bezahlung (34 Prozent) sowie das bestehende Führungsverhalten der Vorgesetzten (29 Prozent), als auch die vorherrschende Unternehmenskultur (23 Prozent). Die Verbundenheit der Arbeitnehmer zu ihren Arbeitgebern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Mittlerweile geben nur noch 13 Prozent der Befragten Arbeitnehmer an, sich sehr eng mit ihren Unternehmen verbunden zu fühlen - der niedrigste Wert seit 2015. Zum Vergleich gab 2017 hingegen noch jeder dritte Beschäftigte an, sich sehr eng mit seinem Arbeitgeber verbunden zu fühlen. Eine daraus entstandene neue Herausforderung für QITS ist die Verbundenheit der Beschäftigten mit dem Unternehmen weiterhin aufrecht zu erhalten und neue Talente und Fachkräfte reibungslos ins Team integrieren zu können. Dies ist QITS im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr gut gelungen. Um dem gesetzlichen und berechtigt hohen Anspruch an die Datensicherheit der Kunden zu entsprechen, wurde auch im Jahr 2023 das Informationssicherheitskonzept weiter ausgebaut. Die bereits seit 2011 durchgeführten regelmäßigen Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 27001 dokumentieren das diesbezüglich erreichte hohe Niveau. Im Jahr 2023 hat QITS die Zertifizierungsgesellschaft im Bereich der ISO27001 (IT-Security) gewechselt und eine Neuzertifizierung in diesem Bereich erfolgreich durchlaufen. Die Einhaltung der Abläufe wird durch regelmäßige interne Audits sichergestellt. Außer einem externen Datenschutzbeauftragten hat QITS deshalb auch einen internen Informationssicherheitsbeauftragten, einen Qualitätsmanager, mehrere Sicherheitsbeauftragte und einen Brandschutzbeauftragten. Neben der Dienstleistungsqualität und der Informationssicherheit stehen für QITS seit jeher auch das Umweltmanagement und die Nachhaltigkeit im Fokus. Deshalb hat sich QITS auch nach den Standards der ISO 14001 zertifizieren lassen. Darüber hinaus ist QITS nach den Standards des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Diese Zertifizierung gewährleistet für ausgewählte Kunden die Nutzung von Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Durch das Umweltmanagementsystem mit seit 2022 zertifizierter Entsorgung nach DIN 66399 (Fachbetrieb für Akten- und Datenträgervernichtung), dem Einsatz von Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft und dem Einsatz umweltverträglicher Tinten konnte der Anspruch eines verantwortungsbewussten, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Handelns, weiter manifestiert werden. Im Jahr 2023 wurden ca. 155 Mio. Dokumentenseiten und annähernd 32 Mio. Sendungen verarbeitet. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt T€ 29.191 und ist insbesondere geprägt durch einen Geschäfts- oder Firmenwert (T€ 9.523) aus dem Erwerb der QITS GmbH /der Kapitalkonsolidierung als immaterieller Vermögensgegenstand. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend der Abschreibungsdauer von 10 Jahren im abgelaufenen Jahr um insgesamt T€ 1.242 abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist im Wesentlichen geprägt aus den für die Produktion erforderlichen Maschinen und Gerätschaften sowie die notwendigen Softwarelizenzen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31.12.2023 T€ 2.608. Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die dedizierte Fokussierung im Bereich Forderungsmanagement sowie eine aktiver und direktere Kundenansprache zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind fast ausschließlich durch eine bestehende Forderung gegenüber dem Finanzamt begründet. Die liquiden Mittel, die sich auf Bankguthaben beziehen, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 7.143. Das Eigenkapital (T€ 6.588) besteht im Wesentlichen aus dem gezeichneten Kapital (T€ 100) und Kapitalrücklagen (T€ 7.100). Die Rückstellungen umfassen die Steuerrückstellungen (T€ 353) sowie die sonstigen Rückstellungen (T€ 640). Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Drohverlustrückstellungen, welche über den teilweise Leerstand von Büroräumen notwendig sind. Weiterhin sind dort Urlaubsrückstellungen sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten als auch Rückstellungen für Rückbaukosten der Mietobjekte und Rückstellungen für anfallenden Vertriebsboni enthalten. Im Bereich der Verbindlichkeiten (T€ 19.718) werden insbesondere Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Transaktionsfinanzierung (T€ 9.300) sowie Sonstige Verbindlichkeiten (T€ 9.962), davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 9.113, ausgewiesen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf die vereinbarungsgemäße Darlehensrückzahlung (erfolgte Darlehensrückzahlung über insgesamt T€ 900). Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf sehr positive T€ 4.690. Als wesentliche Finanzierungsmaßnahme ist die Refinanzierung der QITS-Gruppe im Rahmen des Erwerbs der operativen QITS GmbH zu benennen. Diese besteht aus zwei Tilgungskrediten eines Kreditinstitutes in Höhe von T€ 11.000 sowie einer Betriebsmittelinie in Höhe von T€ 2.000. Weiterhin steht der QITS-Gruppe eine Akquisitionslinie in Höhe von T€ 5.000 zur Verfügung, die zur Realisierung einer geplanten Akquisitionsstrategie zur Verfügung steht. Die Betriebsmittellinien und Akquisitionslinie sind zum Bilanzstichtag nicht genutzt. Mit der finanzierenden Bank wurde die Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen (Financial Covenants) vereinbart. Weiterhin bestehen Gesellschafterdarlehen, welche sich zum Bilanzstichtag auf T€ 9.113 inklusive Zinsen belaufen. Die Konditionen, zu denen der Kreditvertrag zur Gruppenfinanzierung abgeschlossen wurde, entsprechen aktuellen marktüblichen Konditionen. Der Finanzmittelfonds (Bankguthaben und Kasse) liegt zum Stichtag bei T€ 7.143. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihre kurzfristigen Verpflichtungen aus dem operativen Cashflow zu bedienen. Ertragslage Die wesentlichen Leistungsindikatoren, nach denen die QITS-Gruppe gesteuert wird, sind Rohertrag und EBITDA. Die Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von T€ 21.902 erzielen, welcher sich aus dem Bestandsgeschäft der operativ tätigen QITS GmbH ergibt. Dies führte zu einem Rohertrag von T€ 11.115 (Vorjahr: T€ 10.448) (Umsatz abzgl. Materialaufwand), zu einem EBITDA (Rohertrag abzgl. Personalaufwand und sonst. betriebliche Aufwendungen) von T€ 4.582 (Vorjahr: T€ 4.216) und einem Konzernjahresüberschuss von T€ 5 (Vorjahr: T€ 106). Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.585 von T€ 20.317 auf T€ 21.902 weiter gesteigert werden. Zu dieser Steigerung haben vor allem die positive Entwicklung der Dienstleistungsumsätze sowie die allgemein positive Entwicklung im Bestandsund Neukundengeschäft beigetragen. Der Materialaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt T€ 10.786 an. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Umsatzsteigerung gegenüber Vorjahr (der Anstieg erfolgte analog zur Umsatzsteigerung). Der Personalaufwand ist gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr, bedingt durch höhere Personalkosten je Mitarbeiter als auch einer Steigerung der Mitarbeiterzahl, erwartungsgemäß angestiegen und lag bei T€ 4.391. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei insgesamt T€ 2.220 und sind gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken. Insgesamt liegt damit das operative Geschäftsergebnis im EBITDA bei T€ 4.582 (Vorjahr: T€ 4.216). Als Gesamtaussage lässt sich festhalten, dass die wirtschaftliche Lage der Gruppe nach wie vor durch ein sehr großes Ertragspotenzial und hohes Eigenkapital geprägt ist. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Die Wirtschaft steht weiterhin im Zeichen des digitalen Wandels. Die zunehmende Nutzung technischer Infrastruktur- und Applikationsdienste über das Internet (Cloud Services) ist für viele Firmen attraktiv, stellt diese aber gleichzeitig vor steigende Herausforderungen vor allem hinsichtlich der Informationssicherheit. Angesichts der ständig wachsenden Bedrohungslage bei der Nutzung internetbasierter Services und verschärfter gesetzlicher Auflagen (z.B. durch die EU DSGVO) nehmen die Anforderungen an Informationssicherheit und Datenschutz stark zu, wobei die Verfügbarkeit von IT-Systemen und Kommunikationsnetzen fast immer kritisch für den Unternehmenserfolg ist. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich oft nicht in der Lage, alle Anforderungen eigenständig zu stemmen. Gleichzeitig stehen diese Firmen den großen, global agierenden IT-Anbietern tendenziell eher skeptisch gegenüber, da sie zum einen deren technische Strukturen nicht überschauen und zum anderen auf eine gleichberechtigte Kundenbeziehung Wert legen, die Raum für den persönlichen Kontakt und individuelle Bedürfnisse bietet. Für QITS nehmen die Anforderungen an IT-Sicherheit und IT-Expertise durch den verstärkten Trend zu elektronischem Daten- und Dokumentenaustausch an Bedeutung zu. Vor allem bei Transaktionsdokumenten besteht die konkrete Chance, im Wege eines Business Process Outsourcings komplexe Prozess- und Verarbeitungsschritte der Datenverarbeitung aus den internen Kundensystemen zu QITS zu verlagern und damit eine größere Wertschöpfung zu erzielen. QITS ist in der Lage, Kundendaten direkt aus deren internen EDV-Systemen zu übernehmen, diese nach Bedarf zu transformieren und crossmedial abzuleiten. Für QITS bestehen auch weiterhin nennenswerte Wachstumschancen im Segment der physischen Dokumente. Diese liegen vor allem in der Übernahme verbleibender Versandvolumina mittlerer oder größerer Unternehmen, die im Zuge interner Rationalisierungsbestrebungen eigene Outputbereiche mit mangelnder Auslastung aufgeben. Durch die moderne Druck- und Kuvertiertechnik mit marktführender Produktionsintelligenz und einer damit einhergehenden Produktivitätssteigerung ist QITS dafür hervorragend vorbereitet. Risikobericht Die Gesellschaft ist bei ihrer Geschäftstätigkeit einer Reihe unternehmerischer Risiken ausgesetzt. Die fortlaufende Identifikation, Bewertung und Behandlung dieser Risiken stehen auch weiterhin im Mittelpunkt des etablierten und seit Jahren auf Grundlage der bestehenden ISO-Zertifizierungen geführten internen Risikomanagements der Geschäftsführung. Die Risiken werden entsprechend ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten (sehr unwahrscheinlich (< 0,1%), unwahrscheinlich (0,1%-1%), wahrscheinlich (1%-10%), sehr wahrscheinlich (> 10%)) und möglicher Schadenshöhe (gering (< 10.000 €), mittel (> 10.000 € und < 100.000 €), hoch (> 100.000 € und < 1.000.000 €), hoch (> 1.000.000 €)) in Kategorien eingeteilt. Im IT-Umfeld steigen die Erwartungen der Kunden nicht nur an die Betriebsstabilität und den Support, sondern auch an die Informationssicherheit. Für mittelständische Unternehmen wie QITS ist es eine stetige Herausforderung, diesen hohen Ansprüchen und ebenfalls steigenden Anforderungen durch verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen (z.B. die EU-DSGVO) stets in der gewünschten Qualität gerecht werden zu können. Dies gelingt bisher vor allem durch zukunftssichernde Investitionen sowie weitere personelle Verstärkung und Qualifikation der Mitarbeiter. Bedingt durch den wachsenden Fachkräftemangel wird es zwar zunehmend schwieriger, gut qualifizierte Mitarbeiter zu binden, die vergleichsweise niedrige Fluktuationsrate und die gute Qualität der neu eingestellten Mitarbeiter bestätigt jedoch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auch in dieser Beziehung. Dem zunehmenden Risiko und hohen Schadenspotential von Cyberangriffen begegnet QITS offensiv durch die Nutzung neuester Systeme und Technologien sowie vorbeugender Verfahren inkl. einem etablierten Risikomanagementsystems sowie fortlaufender Schulung der Mitarbeiter. Zudem hat QITS eine Cyber-Risk-Versicherung abgeschlossen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als unwahrscheinlich eingestuft. Im Customer Information Management werden sensible Dokumente wie Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Rechnungen, Kontoauszüge und weitere sicherheitsrelevante Dokumente erzeugt. Diese Produktionsprozesse setzen ein zero-fault Verfahren voraus, das durch maximale Verfügbarkeit und minimale Fehlertoleranz der Prozesse gewährleistet wird. Hierzu werden die Prozesse mit speziell entwickelten Überwachungs- und Kontrollverfahren abgesichert. Somit sind die Risiken von Fehlern im Produktionsprozess, welche im schlimmsten Fall zum Verlust eines Kundenauftrages führen und somit einen hohen Schaden verursachen könnten, zu einem wesentlichen Teil eliminiert worden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als unwahrscheinlich eingestuft. Um hohen Schaden durch Forderungsausfälle möglichst gering zu halten, werden für Neukunden ab einer bestimmten Umsatzgröße Warenkreditversicherungen abgeschlossen. Bestehende Kunden werden in regelmäßigen Abständen überprüft und für Kunden mit hohem Portovolumen werden Vorschusszahlungen vereinbart. Somit sind bei Eintreten von Forderungsausfällen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft zu erwarten. Selbes gilt auf der Beschaffungsseite, wo QITS von der Qualität bezogener Produkte und der Zuverlässigkeit zuliefernder Dienstleister abhängig. Lieferanten werden daher regelmäßig nach entsprechenden Qualitätskriterien überprüft. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als unwahrscheinlich eingestuft. Laufende Preissteigerungen konnten an die Endkunden weitergegeben werden. Die Fremdfinanzierungsverträge sind mit der Nationalbank langfristig abgeschlossen. Im Zuge der unsicheren Entwicklung des Zinsniveaus innerhalb der Eurozone, hat die QITS mit Blick auf die möglicherweise weiter ansteigenden Zinskosten8, 4den Abschluss eines Zinssicherungsgeschäftes über insgesamt 6,0 Mio € mit einem Zinsswap bei der Nationalbank getätigt. Dieser Zinsswap wurde anhand des 3-Monats-EURIBOR für den Zeitraum 30.12.2022 bis 31.12.2025 abgeschlossen. Das Zinsänderungsrisiko wird daher als gering eingestuft. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risiko- und Chancensituation der Unternehmensgruppe informiert. Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und ihrer Gesamtheit derzeit keine Bestandsgefährdung für die Unternehmensgruppe darstellen. Grundlegende Änderungen der Risiken- und Chancenlage erwartet das Management nicht. Gesamtaussage Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland blieb auch im Jahre 2023 weiterhin angespannt. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war für die operativ tätige QITS GmbH auf Jahresbasis gesehen positiv verlaufen. Der Gesamtumsatz der QITS-Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.585 gesteigert werden. Die geplanten Zielwerte wurden dabei übertroffen. Die Kostenentwicklung gegenüber dem Vorjahr kann unter Berücksichtigung der wachsenden Unsicherheiten und einer allgemein weiter angestiegenen Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahr als sehr positiv betrachtet werden. Die Umsatzprognose von T€ 21.500 aus dem Vorjahr, ist mit einem Gesamtumsatz in Höhe von T€ 21.902 dabei um T€ 402 übertroffen worden. Das geplante Rohergebnis von insgesamt T€ 10.916 ist um T€ 101 leicht verfehlt worden (Rohergebnis insgesamt im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 10.815). Der im Vorjahr prognostizierte EBITDA von insgesamt T€ 4.496, ist mit einem gesamten EBITDA für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 4.582 um T€ 86 übertroffen worden. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres sehr zufrieden. Ausblick und Prognose Für das Jahr 2024 gilt es für QITS, den bisherigen Wachstumskurs fortzusetzen. Die Planung beruht auf den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre sowie den bereits angebahnten Kundenprojekten, deren Abschlüsse im Jahr 2024 erwartet werden. Durch die moderne IT-Ausstattung und Produktionstechnik wird das Wachstumspotenzial nachhaltig gesichert. Dafür und für zusätzliche Investitionen ist für 2024 ein gegenüber dem Vorjahr gestiegenes Investitionsvolumen von insgesamt ca. 0,760 Mio. € eingeplant. Zusätzlich ist noch der Austausch des bestehenden Drucksystems Canon CS3500 durch eine Canon CS6700 als Zuwachsinvestition eingeplant. Das neue Drucksystem erhöht die Kapazität im Output um ca. 30% gegenüber dem Bestandssystem. Die Investitionssumme für dieses Projekt liegt bei etwas über T€ 1.000 und ist bereits beauftragt und zur Installation im April 2024 vorgesehen. QITS ist mit sehr guten Ergebnissen in das Geschäftsjahr 2024 gestartet. Der Umsatz in den beiden ersten Monaten lag dabei deutlich über Plan. Es ist davon auszugehen, dass sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 auf insgesamt 24,4 Mio. € beläuft. Der Rohertrag soll um 14,5% auf T€ 12.398 gesteigert werden. Im Bereich des EBITDA ist ebenfalls ein Anstieg um 13,0% auf T€ 5.652 geplant.
Ratingen, 04. April 2024 QITS Holding GmbH, Ratingen Oliver Winkelmann KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023QITS Holding GmbH, Ratingen
Konzerneigenkapitalentwicklung vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023QITS Holding GmbH, Ratingen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die QITS Holding GmbH hat ihren Sitz in Ratingen und ist im Handelsregister des Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 94276 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften §§ 290 ff. HGB einschließlich der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sowie unter Beachtung der Rechtsform spezifischen Vorschriften (GmbH) aufgestellt. In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind. Der Konzernabschluss wurde für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 293 HGB, keinen Konzernabschluss aufzustellen wurde kein Gebrauch gemacht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernanhang enthält diejenigen Angaben, die zur Erläuterung der in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gesetzlich vorgeschrieben sind. Konsolidierungskreis und Angaben zum Beteiligungsbesitz Die QITS Holding GmbH, Ratingen, ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. In den Konzernabschluss werden die folgenden Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
Daneben gibt es keine weiteren assoziierten Unternehmen nach § 311 HGB, Unternehmen die nach § 310 HGB nur anteilsmäßig einzubeziehen wären oder Unternehmen, die aufgrund des Einbeziehungswahlrechts nach § 296 HGB nicht einbezogen wurden. Alle Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen weisen denselben Stichtag wie das Mutterunternehmen aus. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den Stichtag des Mutterunternehmens (31.12.2023) aufgestellt. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung wird bei Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Zwischengewinne werden sowohl bei konzerninternen Anlagenverkäufen als auch bei konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den dazugehörigen Aufwendungen erfolgsneutral verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Latente Steuern auf den Geschäftswert aus Kapitalkonsolidierung wurden entsprechend § 306 Satz 3 HGB nicht erfasst. Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens wie auch aller konsolidierter Tochterunternehmen wurden in Euro aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB, auf Grund der Erfahrungswerte in der Branche, über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden höchstens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer um planmäßige nach der linearen Methode ermittelte Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände liegen zwischen 3 und 5 Jahren. Für Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen die Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden für diese in ihrer Nutzung zeitlich begrenzten Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bilanzierung von geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 erfolgt gemäß der in § 6 Absatz 2 EStG enthaltenen steuerrechtlichen Regelung. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit ihren Anschaffungskosten oder - sofern erforderlich - mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschluss Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls dotiert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. Die Bewertung der latenten Steuern auf konsolidierungsbedingte Aufstockungen erfolgte zum Konzernsteuersatz von 29,83%. Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der beigefügten Anlage ersichtlich. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. In den aktiven Abgrenzungsposten ist ein Unterschiedsbetrag gemäß § 250 Abs. HGB für Arrangierungsentgelte von € 151.343,20 (Vorjahr: € 197.910,40) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen, welche für offene Mietnachforderungen und dem teilweise Leerstand von Büroräumen notwendig sind. Weiterhin sind dort Urlaubsrückstellungen sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten als auch Rückstellungen für Rückbaukosten der Mietobjekte und Rückstellungen für anfallenden Vertriebsboni enthalten. Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung der Geschäftsanteile an den Tochtergesellschaften, Verpfändung von Bankguthaben und Versicherungsansprüchen, Sicherungsübereignung von Anlage- und Vorratsvermögen sowie durch Globalzession von Forderungen gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 9.112.767,12 (Vorjahr: € 8.632.767,12) ausgewiesen. Die Umsätze resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der QITS GmbH und sind überwiegend im deutschen und europäischen Markt erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 5.516,41 (Vorjahr: € 125.328,43) enthalten. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Im Geschäftsjahr sind keine Erträge aus der Abzinsung bzw. Aufzinsung angefallen. Sonstige Angaben Für die eigenen Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die passiven latenten Steuern in Höhe von € 1.889.672,21 (Vorjahr: € 2.169.490,37) beruhen auf konsolidierungsbedingten Aufstockungen im Anlagevermögen.
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für PKW, Fahrräder und Betriebsmittel in Höhe von € 153.557,51. Aufgrund von vereinbarten Festmietzeiten für sämtliche Räumlichkeiten am Sitz der Gesellschaft betragen die hieraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen bis zum 31. Dezember 2026 insgesamt € 812.426,16. Im QITS Holding Konzern werden zu Absicherungszwecken für variable Zinszahlungen im Zusammenhang mit Finanzierungen derivative Finanzinstrumente eingesetzt und Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Der beizulegende Zeitwert des Zinsswaps wird nach der Mark-to-Market-Methode abgeleitet und beträgt zum Bilanzstichtag € -29.563,02. Insgesamt wurde ein Nominalvolumen in Höhe von 6,0 Mio. € durch Bewertungseinheiten hinsichtlich des Zinsänderungsrisiken abgesichert. Die Änderungen der Zahlungsströme des Grundgeschäfts und des Sicherungsinstruments gleichen sich mit jeweiliger Zahlung über die Laufzeit des Grundgeschäftes aus. Die Effektivität der Bewertungseinheiten wird mit Hilfe der Critical-Term-Match-Methode beurteilt. Es wird die Einfrierungsmethode angewendet. Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74 Mitarbeiter, davon 66 Vollzeit, 5 Teilzeit, 0 Aushilfe und 3 Auszubildender. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr sich auf € 37.730,00 und teilt sich wie folgt auf:
Geschäftsführung Herr Oliver Winkelmann, Geschäftsführer QITS Holding GmbH und QITS GmbH. Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 264 III HGB durch Tochterunternehmen Die in den Konzern einbezogenen Unternehmen nehmen die Befreiungsvorschriften des § 264b bzw. § 264 Abs. 3 HGB für ihre Einzelabschlüsse und Lageberichte wie folgt in Anspruch: • QITS GmbH, Ratingen: Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Lageberichts und des Anhangs, Offenlegung und Prüfung des Jahresabschlusses Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle (§ 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB) Es fanden keine außergewöhnlichen Geschäftsvorfälle statt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Konzernanlagenspiegel vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023QITS Group GmbH, Ratingen
sonstige Berichtsbestandteile
Ratingen, 04. April 2024 QITS Holding GmbH Oliver Winkelmann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die QITS Holding GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der QITS Holding GmbH, Ratingen , und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der QITS Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Essen, den 4. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin ppa. Marcus Finke, Wirtschaftsprüfer |
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