Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 23223
Eingetragen
7.1.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Fortführung des Geschäftsbetriebes der KÜCHENPROFI GmbH & Co. KG demnächst firmierend als Helga Schmitz GmbH & Co.KG mit Sitz in Solingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Wuppertal zu HRA 19872, deren Geschäftszweck die Entwicklung, die Produktion, der Vertrieb von und der Handel mit Haushaltswaren aller Art ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Schmitz
seit 7.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kommanditgesellschaft in Firma KÜCHENPROFI GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kommanditgesellschaft in Firma KÜCHENPROFI GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KÜCHENPROFI GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Küchenprofi GmbH wurde am 7. Januar 2011 gegründet und hat Ihren Sitz in Solingen. Die Gesellschaft führt den Geschäftsbetrieb der früheren Küchenprofi GmbH & Co. KG fort.

Küchenprofi gehört zu einer mittelständischen Unternehmensgruppe der Gebrauchsgüterindustrie. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte der Haushaltswarenbranche, wie zum Beispiel Kochgeschirre, Küchenaccessoires, Küchenwerkzeuge und viele weitere Küchenartikel. Zielgruppe sind Endverbraucher mit der Leidenschaft am Kochen und Zubereiten. Unsere Vertriebskanäle sind der Fachhandel, die Warenhäuser, der Lebensmitteleinzelhandel, Cash & Carry Märkte, Gastronomiehandel und weitere Absatzkanäle.

Wir bedienen Kunden im Inland und Ausland.

Strategie der Küchenprofi GmbH ist: komplettes Angebot an funktionalen, praktischen Dingen für die Zubereitung und Aufbewahrung von Speisen. 1988 ging das Unternehmen Artur Schmitz erstmals unter dem Logo KÜCHENPROFI an den Markt. Unter dem Motto "ein Name ist Programm" entstand eine umfangreiche Kollektion, die vom Standard-Küchenhelfer, wie dem Schneebesen, bis zu Spezialartikeln, wie dem Trüffelhobel, eine Menge zu bieten hat.

Zahlreiche Eigenentwicklungen, die in enger Kooperation mit namhaften Designern entstanden sind, zeichnen das Sortiment aus. Mit hochwertigem, rostfreiem Edelstahl als primäres Produktionsmaterial bringen die Artikel von KÜCHENPROFI das Arbeiten mit professionellen Küchenartikel in den heimischen Haushalt.

Mit Wirkung zum 1. April 2022 hat die Gesellschaft Produktion, Einkauf und Vertrieb der drei Schwestergesellschaften cilio tisch accessoires GmbH, Spring International GmbH und Zassenhaus International GmbH, alle Solingen, übernommen. Produktion, Einkauf, Vertrieb der nun vier Marken erfolgen durch die Gesellschaft, die diese unverändert in Solingen fortführt. Mit dieser Übernahme ist eine erhebliche Ausweitung des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft verbunden, die zu einer deutlichen Ausweitung nahezu aller Posten bei der Ertragslage sowie der Vermögenslage aber auch zu Auswirkungen bei der Finanzlage führt. Wirtschaftliche Risiken sind mit dieser Zusammenführung nicht verbunden.

2023 war das erste volle Geschäftsjahr unter der neuen Konstellation.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen und Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen der geopolitischen Spannungen, der Energiekriese sowie der anhaltenden Inflation.

Trotz einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr befand sich das Konsumklima im Jahr 2023 nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Verunsicherung durch die multiplen Krisen, wie Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt und Inflation, ist nach wie vor hoch. Vor allem die Erwartung deutlich höherer Heizkostenabrechnungen veranlasste offenbar eine Reihe von Konsumenten dazu, Geld zurückzulegen. Diese Mittel fehlten dem Konsum an anderer Stelle.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamt (Destatis) preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wir vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. (Quelle: Pressekonferenz Statistisches Bundesamt vom 15.01.2024 in Berlin)

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Laufe des Jahres 2023 merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2023 zwar auf 89,9 Punkte gestiegen, lag aber Im August 2023 nur noch bei niedrigen 85,7 und fiel somit auf den niedrigsten Stand seit August 2020. (Quelle: ifo Institut: Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im August 2023).

Laut Informationen des Handelsverband Koch- und Tischkultur musste laut des IFH Köln der Gesamtmarkt GPK/Hausrat 2023 mit 7,01 Milliarden Euro Bruttoumsatz Einbußen verzeichnen und ist im direkten Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % gesunken. Innerhalb der Teilmärkte zeigten sich 2023 Licht und Schatten zugleich: Die beiden stark von der privaten Nachfrage geprägten Bereiche "Cucina" und "Domus" schnitten in der Marktbeobachtung des IFH Köln schlecht ab. "Domus" - Wohnaccessoires, Dekoration und Geschenkartikel - erlitt mit einem Minus über 11 Prozent und einem Marktvolumen von 2,2 Milliarden Euro das höchste Umsatzminus, dicht gefolgt vom Bereich "Cucina" - hierzu zählen Küchenausstattung, Koch-, Brat- und Backgeschirr - der mit einem Minus über 10,3 Prozent auf ein Marktvolumen von 3,07 Milliarden Euro kam. Der Bereich "Tavola", welcher 2022 mit einem hohen Umsatzplus von 28,9 Prozent noch am besten Abschnitt, landete 2023 mit einem Minus über 6 Prozent bei einem Marktvolumen von 1,74 Milliarden Euro. Hierzu zählen Tafelgeschirr, Besteck und Gläser. (Quelle: Pressemeldung GPK Handelsverband Koch- und Tischkultur 26.01.2024).

Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass unsere Branche von einem sehr hohen Ausgangsniveau aus den Corona-Jahren 2020 und 2021 gekommen ist. Der inzwischen wieder zurückgehende Homing-Effekt, die nach wie vor hohe Inflation sowie die geopolitischen Krisen und die daraus resultierende schwierige Konsumstimmung sind Indikatoren für den Rückgang des Marktvolumens des Gesamtmarktes GPK/Hausrat in 2023.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das anhaltende, große Interesse der Verbraucher an Haushaltswaren, insbesondere im Bereich Kochen, ist spürbar zurückgegangen. Ab Mitte des Jahres war eine deutliche Zurückhaltung zu spüren - sowohl bei den Verbrauchern als auch bei unseren Kunden. Hinzu kamen Konsumverschiebungen, zum Beispiel in Richtung Tourismus oder Gastronomie.

Allgemein gab es deutliche Rückgänge im Bereich der Internet-Pure-Player sowie spürbare Minuswerte im Inlands- sowie im Export-Geschäft.

Das Unternehmen hatte auf Grund der im Vorjahr vollzogenen Übernahme der Marken-, Lager-, und Vertriebsaktivitäten von drei Schwestergesellschafen im Berichtsjahr gegenüber den kumulierten Werten der vorlaufenden Gesellschaften eine moderate Ausweitung der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen, die sich in sämtlichen Kennzahlen auswirkte. Auf ganzjähriger Basis führte die Zusammenlegung der Aktivitäten bei der Küchenprofi GmbH zu einer deutlichen Steigerung von Umsätzen, Wareneinsatz sowie übrigen Aufwendungen sowie Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten.

2.1 Beurteilung des Geschäftsverlaufes durch die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung beurteilt sowohl den Geschäftsverlauf als auch die Lage des Unternehmens als positiv.

Die im Vorjahres-Lagebericht hinterlegte Erwartung in Bezug auf die Entwicklung der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren im Folgejahr konnte erreicht werden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Die Erlöse waren entsprechend des Geschäftsverlaufs steigend und schlossen gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahres mit einem Plus von 12,4 % ab. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse des 1. Quartals der drei Schwestergesellschaften in den Vorjahreszahlen noch nicht enthalten sind.

Umsätze, Materialaufwendungen, Personalkosten und übrigen Aufwendungen der drei hinzugekommenen Marken fielen erst ab Beginn des 2. Quartals 2022 innerhalb der Küchenprofi GmbH an.

Das Rohergebnis konnte bei einem nahezu proportional höheren Wareneinsatz gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.151 - entsprechend 13,9 % - gesteigert werden.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im Zuge der Zusammenlegung der Gesellschaften um 15,6 % (von T€ 4.716) auf T€ 5.454 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Zuge der Zusammenlegung der Gesellschaften um 12,5 % von T€ 10.620 auf T€ 11.944 gestiegen.

Der Steueraufwand (Ertragsteuern) beträgt T€ 2.681 (Vorjahr T€ 2.366).

Der Jahresüberschuss konnte von T€ 4.783 auf T€ 5.447 gesteigert werden.

Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war durch einen moderaten Anstieg gekennzeichnet.

Das Zinsergebnis, das nahezu ausschließlich die gruppeninterne Finanzierung betrift, hat sich gegen über dem Vorjahr leicht verschlechtert.

Die Liquiden Mittel lagen zum Jahresende um T€ 983 höher als am Vorjahresstichtag.

3.2 Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung; langfristig zur Verfügung stehendes Eigenkapital steht gemeinsam mit aus dem Unternehmensverbund gewährten Mitteln zur Deckung kurzfristig gewährten Fremdmitteln zur Deckung gegenüber.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Gesellschaft wird durch unbefristet gewährte Gelder von den Schwestergesellschaften sowie von der Gesellschafterin finanziert; die Verpflichtungen diesen Gesellschaften gegenüber werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten sowie im Sonderausweis gezeigt.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

Wir gehen davon aus, auch künftig unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 49,6 % (i.Vj. 38,9%) gekennzeichnet.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich ein Kapitalzufluss von T€ 8.782 (Vorjahr Abfluss T€ 16.323). Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 1.510 (Vorjahr Zufluss T€ 11.393). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -T€ 7.088. Insgesamt ergibt sich ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 3.203 (Vorjahr Abfluss T€ 5.139).

Das Eigenkapital zum 31.12.2023 hat sich um T€ 5.447 auf T€ 19.545 erhöht.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Küchenprofi GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 39.367. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 36.287) um 8,5 % in Folge einer Zurückführung des Warenbestandes sowie der beginnenden Errichtung einer neuen Lagerhalle unter Anpassung der Finanzierung aus der Gruppe leicht erhöht.

Aufgrund der Nutzung von der Gesellschafterin gepachteter Lager-, Logistik- und Büroflächen bilanzierte die Gesellschaft bisher nahezu kein Anlagevermögen. Im Zuge der Errichtung einer neuen Lagerhalle fielen bereits in 2023 Bauleistungen an, sie sind als Anlagen im Bau bilanziert; die Fertigstellung des neuen Lagersystems ist für 2025 geplant.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 T€ 18.807 (Vorjahr T€ 24.239). 47,8 % der leicht höheren Bilanzsumme entfallen auf Vorräte (Vorjahr 66,8 %). Die Warenbestände konnten nach weitgehender Normalisierung der Lieferkettenproblematik leicht zurückgeführt werden.

Die Flüssigen Mittel umfassen T€ 2.367 (Vorjahr T€ 1.383).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Zuge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit leicht gestiegen (Erhöhung von T€ 518 auf T€ 10.463).

Das Eigenkapital konnte um T€ 5.447 entsprechend 38,6 % gesteigert werden.

Die Rückstellungen sind insgesamt von T€ 1.209 auf T€ 1.916 gestiegen; die Erhöhung betrifft weit überwiegend Steuerrückstellungen..

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befinden sich weiterhin auf geringem Niveau.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind auf T€ 3.584 angestiegen; in den sonstigen Verbindlichkeiten sind Gewährungen der drei Schwestergesellschaften zur Finanzierung des übernommenen Vorratsvermögens enthalten.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Berichterstattung über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfolgt gestützt auf Standardanwendungen, welche an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst sind. Insbesondere ist hier die Kostenrechnung, die an die GuV angelehnt ist, zu nennen. Als bedeutsame Leistungsindikatoren sind die Umsatzentwicklung sowie die Deckungsbeiträge je Artikel/Gruppe anzuführen, sie werden ergänzt durch den Finanzmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Alle Kennziffern werden monatlich bzw. regelmäßig beobachtet.

Die Personalaufwandsquote beträgt, bezogen auf das Rohergebnis, 21,2% nach 20,9%, die Eigenkapitalrendite beträgt 27,9% nach 33,9%, die Eigenkapitalquote stieg von 38,9 % auf 49,6 %. Im Geschäftsjahr 2023 konnte darüber hinaus die Rohertragsmarge bei den meisten Produktgruppen moderat verbessert werden.

III. Prognose- Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Vor dem Hintergrund konjunktureller Unvorhersehbarkeiten und vom Unternehmen nicht zu beeinflussender Entwicklungen und Risiken erschwert jede Prognose hinsichtlich der zukünftigen Geschäftsentwicklung.

Aufgrund der hohen Abhängigkeit von mittelständischen Nachfragern und Großhändlern, die entsprechend ihrem eigenen Abverkauf disponieren, beschränken sich unsere Systeme der Prognose auf die Ableitung von Erwartungen relevanter Kennzahlen aus der jeweils jüngeren Vergangenheit, die aufgrund von eigenen Erfahrungen sowie saisonaler und konjunktureller Entwicklungen und Erwartungen konkretisiert werden.

Zwar entwickelte sich der Indexwert des Konsumbarometers zu Anfang des Jahres 2024 noch positiv, jedoch sank der Wert konjunkturbeding im Juni 2024 wieder auf 88,6 Punkte. Speziell im Handel hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Bei den Geschäftserwartungen nahmen die skeptischen Stimmen deutlich zu. (Quelle: ifo Institut)

Dagegen erholt sich laut GfK die Konsumstimmung in Deutschland. Die Einschätzung der Deutschen zu den Konjunkturaussichten legen deutlich zu, ihre Einkommenserwartungen steigen moderat und ihre Sparneigung geht spürbar zurück. Allerdings nimmt die Anschaffungsneigung nur minimal zu

Nach wie vor hohe Preise bei Energie und Nahrungsmitteln sowie die anhaltende Verunsicherung und fehlende Planungssicherheit sorgen dafür, dass die Haushalte wenig in größere Anschaffungen investieren und ihre finanziellen Mittel eher - z.B. als Rücklagen für Notfälle - auf die Seite legen. Diese Kaufzurückhaltung wird auch durch die amtliche Statistik bestätigt. Nach ersten vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes dürften die privaten Konsumausgaben in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres zurückgegangen sein.

Aufgrund der weltweit bestehenden Krisen und geopolitischen Lagen sowie der Herausforderungen an den Rohstoff- und Beschaffungsmärkten sind regelmäßige Bewertungen der wirtschaftlichen Lage notwendig.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Kochen, Zubereiten und Genießen hat sich bei vielen Menschen aufgrund der Krisen als fester Bestandteil Ihres Lebensstils etabliert. Damit hat die Haushaltswaren-Industrie eine sehr hohe Chance mit interessanten Produkten gute Umsätze zu realisieren. Dem entgegen steht der Nachholbedarf bzw. der Wunsch der Verbraucher - nach der Pandemie mit diversen Beschränkungen - in Sachen Reisen und Gastronomiebesuchen.

Das Thema nachhaltiger Konsum und gesunde Ernährung ist mittlerweile in Deutschland allgegenwärtig und in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Man legt großen Wert auf Qualität, nachvollziehbare Lieferketten, Produktionsbedingungen, natürliche Materialien und Qualität.

Küchenprofi wird auch in Zukunft mit innovativen Produktentwicklungen diesen Markt bedienen und so erfolgreiche Ergebnisse erreichen.

Ziel ist, die bestehenden Kunden noch stärker an unsere Marke zu binden und auch brachliegende Kundenbereiche aufzubauen und zu entwickelt. Auch auf internationaler Ebene können wir noch Märkte weiterentwickeln und für unsere Marke erschließen.

Die anhaltenden Effekte aufgrund der geopolitischen Lagen weltweit hinsichtlich der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Küchenprofi GmbH.

Nachdem durch die Übernahme der Aktivitäten der Schwestergesellschaften in 2023 gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Rohergebnis als auch bei den weiteren Aufwandsposten ein überproportionaler Anstieg aller Größen realisiert werden konnte, rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem geringfügig rückläufigen Umsatz gegenüber dem Vorjahr und mit einem etwa proportionalen Rückgang im Ergebnis als auch bei den weiteren Aufwandsposten.

In Bezug auf die Finanzlage erwarten wir angesichts der stabilen Situation der Gesellschaft eine kaum spürbare, belastende Entwicklung.

Der Neubau einer Lagerhalle mit einem integrierten, automatisierten Einlagerungssystem wird zum Aufbau eines materiellen Anlagevermögens führen, der im Wege einer Erhöhung der aus der Gruppe gewährten Finanzmittel finanziert wird. Die Investition, welche sich im unteren zweistelligen Millionenbetrag bewegt, wird bis Ende 2024 noch "im Bau" befindlich sein. Nach der geplanten Inbetriebnahme im 1. Quartal 2025 kann ein Großteil der noch bestehenden Außenläger abgebaut und somit der Zugriff auf die Warenbestände beschleunigt werden.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir für 2024 in Bezug auf die Rohertragsmargen und sonstige Größen aus Bilanz und GuV keine wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahreswert der Gesellschaft.

Eine Bewertung über das Jahresende 2024 hinaus wird stark vom Konsumverhalten der Verbraucher abhängig sein. Anhaltend hohe Energiepreise sowie steigende Frachtraten im Paketversand sowie im Speditionsbereich, können die Deckungsbeiträge je Artikel/Gruppe negativ beeinflussen. Wir gehen unter Annahme einer proportionalen Entwicklung der weiteren Aufwandsarten gegenüber 2023 von geringfügig rückläufigen bis stabilen Werten bei Rohertrag und Jahresergebnis aus.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

2. Risikobericht

Die folgenden Risiken können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Küchenprofi GmbH beeinflussen und werden permanent beobachtet und analysiert, um mögliche negative Auswirkungen zu vermeiden.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken aufgrund von Schwankungen des Wechselkurses zwischen dem US-Dollar und dem Euro können nicht ausgeschlossen werden. Die Preisänderungsrisiken beziehen sich auf den Zeitraum bis zur Bezahlung der auf US-Dollar lautenden Einkaufrechnungen von internationalen Lieferanten. Die Gesellschaft hat zur Absicherung des Preisänderungsrisikos aufgrund von Währungskursschwankungen des US-Dollars in Höhe des im Folgejahr mit hinreichender Sicherheit zu erwartenden Zahlungsmittelabflusses bei zwei deutschen Großbanken zeitkongruente Devisentermingeschäfte mit einer Laufzeit von längstens 15 Monaten abgeschlossen. Das offene Transaktionsvolumen aus diesen Geschäften beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 5.601,4. Die Terminkontrakte sind als Portfolio-Hedge ausgestaltet. Finanzinstrumente werden sehr restriktiv genutzt und zur Sicherung konkreter Grundgeschäfte abgeschlossen.

Langfristige Verträge mit den Herstellern gewährleisten zusätzlich eine Bezugspreisstabilität und sichern die Verfügbarkeit der Produkte.

Hinsichtlich des Risikos des Ausfalls von Forderungen und von Umsatzentwicklungen im Falle der Insolvenz eines größeren Abnehmers, ist zu berichten, dass das Unternehmen eine breite Basis von Kundengruppen besitzt und sich hierdurch eine breite Risikoverteilung ergibt.

Nach der erneuten Insolvenz des Unternehmens Galeria Karstadt Kaufhof konnten Forderungsausfälle durch bestehende Absicherungsverträge über den Finanzdienstleister "Euro Delkredere", in vollem Umfang aufgefangen werden. Zwar wird das Unternehmen unter neuen Eigentümern fortgeführt werden, jedoch besteht das Risiko, dass sich kein Finanzdienstleister für die Zahlungsregulierung findet und uns bei der Risikoerfassung und -begrenzung unterstützt.

Aufgrund der gegebenen Kapital- und Liquiditätsausstattung gehen wir davon aus, auch zukünftig sämtlichen Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht nachkommen zu können.

Sonstige Risiken

Die für die Küchenprofi GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln. Produktrisiken (z. B. die Verschlechterung der Qualität, fehlende innovative Produkte, Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern, etc.) werden durch konsequentes Produkt- und Qualitätsmanagement minimiert. Ein breites Spektrum von Produktionsstätten, mit denen die Küchenprofi GmbH kontinuierlich und idR bereits seit Jahren zusammenarbeitet, minimiert die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten sowie das Ausfallrisiko der jeweiligen Fabrikationen.

Ein Ausfallrisiko im IT-Bereich wird durch ein redundantes System minimiert. Zusätzliche Backups und entsprechende Sicherheitssoftware sorgen für eine entsprechende Datenabsicherung.

Durch entsprechende Versicherungen und Bildung von Lagerabschnitten mit Brandschutzwänden reagiert das Unternehmen auf das Brandrisiko.

Investitions-/Finanzierungsrisiken bestehen nicht. Der Lagerneubau wird aus dem laufenden Cash-Flow und Gesellschafterdarlehen, also ohne jegliche Bankdarlehen, finanziert.

Die Küchenprofi GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Personalrisiken werden durch konstante Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Umweltrisiken sind derzeit keine bekannt.

Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken. Auch die Gesamtsumme der einzelnen oben angeführten Risiken gefährdet nicht den Fortbestand des Unternehmens.

3. Chancenbericht

Um eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir die Bereiche Produktmanagement und Marketing - insbesondere im Social Media Bereich - weiter ausbauen. Ein besonderes Augenmerk werden wir auf den Bereich der Markenpräsenz und Warenpräsentation bei unseren Kunden legen.

Außerdem ist ein Erfolgsfaktor die Entwicklung und Förderung unseres Personalstamms. Daher legen wir auch einen besonderen Wert auf die Ausbildung eigener Fachkräfte.

Die Produktions- und Beschaffungsseite können wir mit einem sehr umfangreichen Produktions- und Lieferantenspektrum an unterschiedlichen Standorten abdecken. Mit unserem umfangreichen QS-Konzept werden regelmäßig Qualitätskontrollen, Audits, Tests direkt bei unseren Lieferanten und nach Eingang der Ware vorgenommen.

In Bezug auf die Lagerkapazitäten sehen wir im Bau der zusätzlichen Lagerhalle eine Chance, nach Inbetriebnahme auf die Nutzung von Fremdlägern weitgehend verzichten zu können. Die auf dem gemieteten Gebäude durch die Eigentümerin errichtete Photovoltaik-Anlage ermöglicht es, an sonnenstarken Tagen nahezu den gesamten Stromverbrauch des Standorts aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Basierend auf dem umfangreichen Produktions- und Lieferantenspektrums verbunden mit dem breiten Sortiments- und Artikel-Portfolio, kann das Unternehmen zeitnah auf Trends und aktuelle Marktbedürfnisse reagieren.

Darüber hinaus sehen wir gute Entwicklungschancen in neuen Vertriebskanälen, wie z. B. neue Kanäle innerhalb des Lebensmitteleinzelhandels und den Ausbau des Online-Handels.

 

Solingen, den 5. Juli 2024

gez. Björn Weißmeier-Dörste, Geschäftsführer

gez Stefan Schmitz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.233.888,84 190.206,19
I. Sachanlagen 7.233.888,84 190.206,19
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.712,00 147.653,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.122.128,84 42.553,19
B. Umlaufvermögen 32.089.479,78 36.082.062,19
I. Vorräte 18.807.006,83 24.239.362,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.915.922,50 10.459.477,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.253,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.366.550,45 1.383.222,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.246,60 14.797,64
Aktiva 39.366.615,22 36.287.066,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.544.661,54 14.097.654,23
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Bilanzgewinn 18.044.661,54 12.597.654,23
davon Gewinnvortrag 12.597.654,23 7.814.323,33
B. Rückstellungen 1.915.823,01 1.208.722,00
C. Verbindlichkeiten 17.906.130,67 20.980.689,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.584.160,00 2.074.582,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.584.160,00 2.074.582,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 14.321.970,67 18.906.107,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.321.970,67 18.906.107,79
Passiva 39.366.615,22 36.287.066,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 25.748.532,58 22.597.328,07
2. Personalaufwand 5.454.137,33 4.716.132,21
a) Löhne und Gehälter 4.584.057,50 3.966.758,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 870.079,83 749.374,21
davon für Altersversorgung 9.851,68 9.489,77
3. Abschreibungen 44.212,62 19.095,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.212,62 19.095,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.944.105,53 10.620.733,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 43.921,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.824,03 694,55
davon aus verbundenen Unternehmen 8,85
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 180.742,55 92.159,15
davon an verbundene Unternehmen 180.463,48 92.159,15
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.680.991,27 2.366.412,00
8. Ergebnis nach Steuern 5.447.167,31 4.783.490,90
9. sonstige Steuern 160,00 160,00
10. Jahresüberschuss 5.447.007,31 4.783.330,90
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 12.597.654,23 7.814.323,33
12. Bilanzgewinn 18.044.661,54 12.597.654,23

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften, sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 ff. HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden (§ 275 Abs. 2 HGB). Größenabhängige Erleichterungen wurden gemäß den §§ 276 und § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KÜCHENPROFI GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Solingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: 23223

Mit Vertriebslizenzvertrag vom 28. März 2022 hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. April 2022 die für die Vermarktung der Produkte der drei Schwestergesellschaften cilio tisch accessoires GmbH, Spring International GmbH und Zassenhaus International GmbH, alle Solingen, notwendigen Lizenzen und Warenzeichen sowie das jeweilige Warenlager der drei Gesellschaften übernommen. Produktion, Einkauf, Vertrieb der nun vier Marken erfolgen durch die Gesellschaft, die diese unverändert am Geschäftssitz aller Gesellschaften in Solingen fortführt. Mit dieser Übernahme ist eine erhebliche Ausweitung des Geschäftsbetriebs verbunden, die zu einer deutlichen Ausweitung nahezu aller Posten bei der Ertragslage sowie der Vermögenslage aber auch bei der Finanzlage führt. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund dieser Transaktion nicht angepasst. Wirtschaftliche Risiken sind mit dieser Zusammenführung nicht verbunden.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (nachfolgend) gesondert dargestellt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit o. ä. ergeben könnten, wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert, gemindert um Pauschalwertberichtigungen angesetzt, die 0,5 % (i. Vj. 0,5%) des Forderungsbestandes betragen. Die übrigen Forderungen sind zum Nennwert angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden bei Einbuchung zum Devisenkassakurs umgerechnet, eventuelle Kursdifferenzen werden bei Zahlung erfasst.

Von dem Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten (§ 254 HGB) zwischen Devisentermingeschäften zum Ankauf von USD und den korrespondierenden zukünftigen Einkäufen von Handelsware wurde Gebrauch gemacht; sie werden bei Zahlung der Lieferantenrechnung bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Küchenprofi GmbH, Solingen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 48,00 0,00 48,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.748,27 8.271,62 63.307,89 44.212,62 111.712,00 147.653,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.553,19 7.079.575,65 0,00 7.122.128,84 42.553,19
Summe Sachanlagen 209.301,46 7.087.895,27 63.307,89 44.212,62 7.233.888,84 190.206,19
Summe Anlagevermögen 209.301,46 7.087.895,27 63.307,89 44.212,62 7.233.888,84 190.206,19

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen zu Restlaufzeiten

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Gewinnrücklagen

Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 19. November 2020 war eine Einstellung in Andere Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 1.000 vorgenommen worden.

Angaben zum Bilanzgewinn:

Entwicklung des Bilanzgewinns:
Gewinnvortrag Vorjahr 12.597.654,23
Gewinnausschüttungen 0,00
Jahresüberschuss 2023 5.447.007,31
18.044.661,54

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellung für Gewährleistungen, Rückstellung für Urlaubsverpflichtungen und Rückstellung für Abschluss/Steuererklärung.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Sicherungsrechten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 17.231.792,78 (Vorjahr: EUR 20.536.849,19).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0 (Vorjahr: EUR 0).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 6,1 (Vorjahr: EUR T€ 6,9).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind aus Steuern EUR 154.797,86 (i.Vj. 135.590,44) und im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.500,30 (i. Vj. EUR 5.116,20).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Posten Sonstige betriebliche Erträge sind EUR 27.278,31 (Vorjahr: 94.247,56) Erträge und im Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen EUR 43.921,85 (Vorjahr: 88.809,02) Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 9.851,68 (Vorjahr: 9.489,77) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen stammen ausschließlich aus dem Verrechnungsverkehr mit der Gesellschafterin.

Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Küchenprofi nutzt Gewerbeflächen bestehend aus Lager- und Logistikflächen sowie Büroflächen, die angemietet sind. Ferner hat sie das gesamte für die Betriebsführung notwendig Anlagevermögen sowie die Markenrechte gepachtet. Beide langfristigen Nutzungsverhältnisse bestehen mit der Gesellschafterin im Rahmen einer umfassenden gesellschaftsrechtlichen Lösung und dienen der Steuerung der Liquidität. Risiken sind mit den Nutzungen nicht verbunden; Ferner bestehen mit drei Gesellschaften der Gruppe Vertriebslizenzvereinbarungen, die sich auf Verkauf, Einkauf, Import und Logistik der jeweiligen Markengesellschaft beziehen: cilio tisch-accessoires GmbH, Spring International GmbH und Zassenhaus International GmbH. Die Vorteile der Vereinbarungen liegen in der Hebung von Effizienzen aufgrund der Zusammenlegung der betrieblichen Aktivitäten der vier Markenwelten in einer Zentralvertriebsgesellschaft; Risiken sind damit nicht verbunden. Die Vereinbarungen umfassen im Einzelnen:

o Miete Lager- und Logistik- und Büroflächen: Gesamtbetrag T€ 720,0 p.a.

(unbefristeter Mietvertrag)

o Erbbauzinsvertrag T€ 30 p.a. (Vertrag vom 03.01.2023, Laufzeit bis 31.12.2072)

o Unternehmenspachtvertrag samt Kundenstamm, Markenrechten und bewegliches Anlagevermögen: Gesamtbetrag T€ 37,9 p.a. (unbefristeter Vertrag)

o Vertriebslizenzverträge drei Markengesellschaften: Lizenzaufwendungen 2023 gesamt: T€ 3.127,7 (unbefristete Verträge)

Die Gesellschaft verfügt gemeinsam mit vier weiteren Gesellschaften der Gesellschafterin ("Küchenprofi Gruppe") über eine Betriebsmittel-Kreditlinie in Höhe von T€ 1.800,0, die wahlweise von allen vier Gesellschaften genutzt werden kann; alle Gesellschaften haften gesamtschuldnerisch. Zum Bilanzstichtag war die Kreditlinie nicht in Anspruch genommen worden; sie ist ungekündigt. Die Gesellschaft geht aufgrund der Solvenz der Gesellschaften nicht davon aus, aus diesem Rechtsverhältnis in Anspruch genommen zu werden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 44
Angestellte 62
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 106

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Stefan Schmitz kfm. Geschäftsführer
Geschäftsführer: Björn Weißmeier-Dörste Geschäftsführer Vertrieb u. Marketing

Beide Geschäftsführer beziehen von der Gesellschaft keinerlei Bezüge; die Vergütung erfolgt von der Obergesellschaft.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den Bilanzgewinn von 18.044.661,54 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 mit dem Bau einer neuen vollautomatisierten Lagerhalle begonnen, die zum Stichtag erbrachten Bauleistungen sind unter "Anlagen im Bau" bilanziert. Das Investitionsvolumen wird sich insgesamt auf ca. T€ 12.000 € belaufen. Die Investition wird aus Eigenmitteln bewerkstelligt. Mit der Fertigstellung wird im April 2025 gerechnet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Solingen, den 5. Juli 2024

gez. Stefan Schmitz

gez. Björn Weißmeier-Dörste

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die KÜCHENPROFI GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KÜCHENPROFI GmbH -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KÜCHENPROFI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meinen sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollektives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststelle.

 

Düsseldorf, den 5. Juli 2024

gez. Overhoff, Wirtschaftsprüfer

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