TUI AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Isabelle Droll seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Martin Schreck seit 9.7.2025 | Prokura |
Andre Josef Müller seit 23.9.2019 | Prokura |
André Exner seit 30.5.2018 | Prokura |
Cerstin Lang seit 21.5.2014 | Prokura |
Stefan Wagenführ seit 1.3.2013 | Prokura |
Michael Cares seit 23.7.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TUI InfoTec GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013Lagebericht1. Markt und WettbewerbDa die TUI InfoTec (TUI-IT) ca. 95 % seines Geschäftes mit Konzerngesellschaften erbringt, haben die IT Erfordernisse innerhalb der TUI Group große Auswirkungen auf das Geschäftsgeschehen der TUI-IT. Dabei ist die neue IT Strategie der Digital Transformation für die TUI Group mittelfristig von großer Relevanz und hat somit auch für die TUI-IT als 100 % ige Tochtergesellschaft und als strategischer IT Partner innerhalb der TUI Group positive Geschäftsauswirkungen. Hierdurch werden in den nächsten Jahren verstärkt IT Investitionen durchgeführt sowohl in den Bereichen Hosting als auch in der Anwendungsentwicklung. Als große neue Projekte sind bereits heute das Reservierungssystem Phönix, das Enterprise System SAP sowie das Konsolidierungsprojekt diverser Rechenzentren zu nennen. 2. GeschäftstätigkeitDie TUI InfoTec GmbH (TUI-IT) ist als Dienstleister für Informationstechnologie (IT) vorrangig für die Versorgung der touristischen Unternehmen des TUI-Konzerns mit qualitativ hochwertigen IT-Dienstleistungen beauftragt. Hierunter fallen insbesondere die Konzeption und Entwicklung von Softwarelösungen, deren Betrieb und Wartung sowie die Bereitstellung und der Betrieb der technischen Infrastruktur. Die TUI-IT-Gruppe entwickelt und betreibt Softwaresysteme für alle Stufen der touristischen Wertschöpfungskette. Die weitgehend maßgeschneiderten Softwareprodukte bieten Lösungen für Reisebüros und für den Veranstalterbereich vom klassischen Buchungsprozess bis zu den Prozessen der Planung und Steuerung von Hotelkontingenten und Flugkapazitäten sowie für die Bereitstellung von Zielgebietsinformationen. Das Leistungsspektrum der TUI-IT deckt den Bereich der Urlaubsreisen ab. Für Kunden außerhalb der TUI-Gruppe hat sich TUI-IT auf den Betrieb technischer Infrastruktur sowie auf spezifische Cloud-Lösungen fokussiert. Anfang 2012 wurden zwischen den Gesellschaftern der TUI-IT, der Leibniz-Service GmbH und der Sonata, Verhandlungen über den Rückkauf der von Sonata gehaltenen 50,1 % an der TUI-IT aufgenommen. Mit Wirkung vom 5. November 2012 war der Rückkauf abgeschlossen. Damit ist aktuell die Leibniz-Service GmbH alleinige Gesellschafterin der TUI-IT. 3. GeschäftsbereicheIm Bereich Mainstream Solutions werden sämtliche touristischen Produkte der TUI Deutschland seit Juli 2013 über das Produktionsmodell auf der Basis der Softwarelösung @comres des englischen Softwarehauses Anite abgewickelt. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag einerseits in der Betreuung/Wartung sowie im Ausbau des neuen Produktionssystems. Die Ablösung des TUI Reservierungssystems (IRIS) im touristischen Geschäftsmodell führt wie im Vorjahr auch zu einer deutlichen Abnahme der Anforderungen an die bisherigen touristischen Kernsysteme. Andererseits konnte durch die Einbindung des neuen Reservierungssystems in die vor- und nachgelagerten Alt-Systeme auch im Geschäftsjahr 2012/13 eine gute Auslastung erreicht werden. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Ablösung des Enterprise Oracle Systems durch das SAP System innerhalb der TUI Group für die Sektoren Mainstream UK & Ireland und Germany initiiert. TUI-IT ist in diesem Projekt maßgeblich beteiligt. Wesentlicher Ergebnissteuerungsparameter im Projektumfeld sind die Auslastungen der Mitarbeiter sowie die Nutzung von Offshore Kapazitäten. Der Bereich Infrastructure & Outsourcing Services (IOS) betreut Hardware inkl. der notwendigen Infrastruktur auf der Grundlage aller gängigen Betriebssysteme wie UNIX, Windows sowie Linux. Diese Plattformen werden für den Betrieb implementiert und optimiert sowie die Kommunikation mit den verschiedenen Computer-Reservierungssystemen bereitgestellt. Im Bereich Workplace Solutions werden die LAN- und WAN-Verbindungen konzipiert, implementiert und überwacht. Weiterhin werden die Rechenzentren für IBM Z-Series und UNIX europaweit in einem European Operations Center innerhalb der TUI-IT konsolidiert. Insbesondere im Rechenzentrum spielt die Größe als wesentlicher Erfolgsparameter eine übergeordnete Rolle. Auch im Geschäftsjahr 2012/13 konnten umfangreiche Kosteneinsparungen im Rechenzentrum zum Nutzen unserer Kunden erzielt werden, insbesondere durch die Ablösung des Mainframe Rechners durch servergestützte Rechner. Weiterhin werden im Bereich Workplace Solutions konzernweit ca. 4.500 Workstations über den integrierten Service Desk betreut. Hierbei wird der Lifecycle der Workstations von der Installation bis hin zum Change- und Problemmanagement abgedeckt. Die Business Unit "Cloud Solutions" wurde im Geschäftsjahr 2012/13 neu etabliert. Ihre Aufgabe ist es gemeinsam mit Software Partnern fokussiert Cloud-Lösungen anzubieten. Als erster Kunde konnte Konica-Minolta mit einer auf dem BMC-Produkt "Remedy" basierten Lösung gewonnen werden. 4. GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis 30.09.2013 hat die TUI-IT bei einem Umsatz von € 63,9 Mio. (Vorjahr: € 67,2 Mio.) ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € 1,2 Mio. (Vorjahr: € -2,7 Mio.) erzielt. Das Jahresergebnis innerhalb der TUI-IT war geprägt durch weitere Umsatz-reduzierungen sowohl im Bereich IOS durch Wegfall des gesamten Mainframe-Geschäfts zum 30. Juni 2013 sowie auch in der Betreuung der Alt-Systeme im Bereich Mainstream Solutions. Die Umsatzreduzierungen im TUI-Kundenkreis konnten durch Neukunden im externen Markt nicht komplett kompensiert werden. Die im letzten Geschäftsjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der TUI-IT durch Freistellung von Mitarbeitern und Altersteilzeitregelungen konnten im aktuellen Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen werden. Durch diese Maßnahmen hat die Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr auch wieder zufriedenstellende Ergebnisse erreicht. TUI-IT hat auch weiterhin, trotz des Eigentümerwechsels, nicht auf den Einsatz von externen Onsite-/Offshore-Kapazitäten aus Indien verzichtet. Dadurch konnte die Auslastung flexibel gestaltet werden. TUI-IT konnte im laufenden Geschäftsjahr, nicht wie im bisherigen Umfang weitere größere Kunden am externen Markt neu hinzugewinnen. Vielmehr führte der Ausbau bestehender externer Kunden wie Konica-Minolta oder A.T.U. zu Umsatzausweitungen. Mit weiteren Aufträgen, vor allem durch Cloud basierte Services, ist zu rechnen. Die Investitionen der TUI-IT (ohne Finanzanlagen) in einer Größenordnung von insgesamt ca. € 6,0 Mio. konzentrierten sich im Wesentlichen auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Hardware und Software sowie auf Investitionen im Zusammenhang mit dem Rechenzentrum im Bereich Klima und Stromversorgung (€ 1,7 Mio). 5. Personal- und SozialbereichIm Geschäftsjahr 2012/13 beschäftigte TUI-IT durchschnittlich 336 Mitarbeiter (Geschäftsjahr 2011/12: 363 Mitarbeiter). 6. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Bilanzsumme der TUI-IT hat sich insgesamt um € 3,7 Mio. verringert. Wesentliche Ursache hierfür ist die Verringerung des Umlaufvermögens um € 3,7 Mio. TUI-IT ist seit Anfang des Kalenderjahres Mitglied im Cash Pool des TUI Konzerns. Daher werden die überschüssigen Barbestände einem Konzernverrechnungskonto gutgeschrieben. Durch Abrechnung bisheriger unfertiger Aufträge konnte das Vorratsvermögen um € 0,6 Mio. verringert werden. Die Leistungsforderungen haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Finanzlage ist weiterhin geordnet. Durch Thesaurierung des Jahresergebnisses in Höhe von € 1,4 Mio. und einer Gewinnausschüttung aus dem Vorjahresergebnis von € 0,6 Mio. hat sich das Eigenkapital um € 0,8 Mio. erhöht. Die Erhöhung der Rückstellungen von insgesamt € 4,8 Mio. betreffen insbesondere die Altersteilzeit Rückstelllungen (€ +3,4 Mio.) und die Pensionsrückstellungen (€ +1,3 Mio.). Die größten Abweichungen werden in den Verbindlichkeiten mit insgesamt € -9,2 Mio. sichtbar, z.B. durch Tilgung des Commerzbank Darlehens in Höhe von € 1,0 Mio., Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten um € -2,0 Mio. sowie Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aus der Restrukturierung mit ca. € -5,5 Mio. Die Ertragslage der TUI-IT ist mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € 1,2 Mio. zufriedenstellend. Die aufgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen waren im letzten Geschäftsjahr dringend erforderlich und haben die Ertragslage deutlich verbessert. Das TUI Geschäft konnte erwartungsgemäß noch nicht an die Vorjahre anknüpfen. Das Neugeschäft außerhalb des TUI Kundenkreises konnte die TUI Umsatzeinbußen nicht kompensieren. Die Ertragslage der TUI-IT wurde durch die Abschreibung der Accon-RVS Beteiligung in Höhe von € 1,1 Mio. zusätzlich negativ beeinflusst. Die Gesamteinsparungen durch die Restrukturierungsmaßnahmen werden erst im Geschäftsjahr 2014/15 und folgende komplett sichtbar, da sich dann sämtliche Altersteilzeit Mitarbeiter nicht mehr kostenmäßig auswirken. 7. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen EntwicklungDa TUI-IT seit November 2012 wieder eine 100%ige Gesellschaft der TUI Travel plc ist, werden sich die Geschäftsbeziehungen zwischen dem TUI Kundenkreis und der TUI-IT verstärkt fortentwickeln. Entscheidend hierbei ist natürlich die Bereitstellung von qualifizierten Serviceleistungen zu marktgerechten Preisen. Das im Laufe der Jahre aufgebaute touristische Know-how innerhalb der TUI-IT wird im Wesentlichen dazu beitragen, den Kundenkreis innerhalb der TUI Gruppe zu erweitern. Da sich die TUI Travel insbesondere im Bereich der IT neu strukturiert, sind hier gute bis sehr gute Einstiegsmöglichkeiten gegeben. TUI-IT wird auch weiterhin verstärkt Aktivitäten außerhalb des Kundenkreises der TUI Travel anstreben. Hier werden die Erfahrungen der letzten Jahre einfließen, um auch die zukunftsträchtigen Marktpotentiale, wie z.B. die Leistungen Cloud basierter Services, anzubieten. 8. Chancen und voraussichtliche EntwicklungTUI-IT erwartet für das kommende Geschäftsjahr eher ein schwieriges Geschäftsjahr. TUI-IT plant Gesamtumsätze von ca. € 57,5 Mio., davon ein Volumen von ca. € 7,0 Mio. mit externen Kunden, das entspricht einem Anteil von ca. 12 %. Die Umsatzrückgänge im kommenden Geschäftsjahr werden insbesondere im Bereich IOS durch das geringere Geschäftsvolumen im Mainframe Bereich, das im Juli 2013 komplett einstellt wurde, verursacht. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet TUI-IT mit einem negativen Jahresergebnis von € 2,0 Mio. Mittelfristig ist wieder mit Umsatzsteigerungen insbesondere im TUI Umfeld zu rechnen, da die TUI Group vor neuen Herausforderungen steht. Insbesondere im Online- und Mobile Sektor werden entsprechende notwendige Budgets zur Verfügung stehen, um zeitgemäße veränderte Kundenanforderungen abzudecken. Weiterhin werden Effizienz- und Einsparpotentiale durch Konsolidierungen diverser Rechenzentren innerhalb der TUI Group erfolgen. In beiden Fällen rechnen wir mit deutlichen Zugewinnen für die TUI-IT. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der TUI InfoTec GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Ausweis und Bewertung erfolgen entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines jeden Jahres bis 30. September des Folgejahres. II. Bilanzierung und BewertungDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Den Abschreibungen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde. Diese betragen bei Software drei Jahre und für das Sachanlagevermögen drei bis fünfundzwanzig Jahre. Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und zum Sachanlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG in einem jährlichen Sammelposten erfasst. Die Abschreibung des Sammelpostens erfolgt in jedem Geschäftsjahr in Höhe von 20%. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten eingerechnet sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode") auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2005 G", den sog. Generationentafeln, von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen und Annahmen angemessen berücksichtigt. Dabei wird für den überwiegenden Teil der Verpflichtungen von jährlichen Erhöhungen um 2,5% bei den Entgelten und 2,0% bei den Renten ausgegangen; bei den Anwartschaften wird ein altersspezifischer Fluktuationsabschlag vom 5,0-42,0 % p.a. (Vorjahr 0,0-42,0 % p.a.) vorgenommen. Der Abzinsungssatz für die Verpflichtungen beläuft sich zum 30. September 2013 auf 4,92% p.a.; es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder Altersteilzeitguthaben durch insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen oder Fondsanlagen gedeckt und somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörigen Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der Zeitwert der Vermögensgegenstände die korrespondierenden Verpflichtungen, bleibt in Höhe des Saldos ein entsprechender Aktivposten bestehen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in ihrer Höhe angemessen und notwendig. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für Altersteilzeit-verpflichtungen wurden mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für die rechnerisch ermittelte durchschnittliche Restlaufzeit der Verpflichtung abgezinst. Zum September 2013 beträgt die Restlaufzeit ca. 5 Jahre. Der entsprechende Zinssatz beträgt 4,03% (Vorjahr 4,30 %). Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Der für die Bewertung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz beträgt 31% und bezieht sich auf die Körperschaft- und Gewerbesteuer und auf den Solidaritätszuschlag. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus den abweichenden steuerlichen Wertansätzen insbesondere der Pensionsrückstellungen, der ATZ-Rückstellungen sowie eines Verlustvortrages aktive latente Steuern. Passive latente Steuern bestehen zum Stichtag nur in unwesentlichem Umfang. Sie werden mit den aktiven latenten Steuern saldiert. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des Aktivüberhanges nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen u.a. Forderungen gegen die Gesellschafterin Leibniz-Service GmbH in Höhe von T€ 11.512. Davon entfallen T€ 9.512 auf das Cash Pool-Guthabenund T€ 2.000 auf Forderungen aus einem zu gewährenden Ertragszuschuss im Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr 2011/2012 durchgeführten Restrukturierung. Des Weiteren beinhalten sie Forderungen gegen die travel-BA.Sys GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 522, die auf den Gewinnanteil für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 entfallen. Weitere T€ 5.272 betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen diverse Gesellschaften des TUI Konzerns. Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen allesamt weniger als ein Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beläuft sich unverändert auf € 1.000.000,00. Die Geschäftsanteile werden am Bilanzstichtag zu 100 % von Leibniz-Service GmbH, Hannover, gehalten. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Oktober 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 30. September 2010 von T€ 957. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden T€ 64 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 766. Da sich bei einem Teil der Altersversorgungsverpflichtung die Höhe nach dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung richtet, wird gemäß § 253 Abs. 1 S. 3 HGB die Rückstellung mit dem entsprechenden beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Da die Rückdeckungsversicherung Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 darstellt, werden Aktivwert und Pensionsrückstellung in entsprechender Höhe verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Stichtag T€ 329, korrespondierende Aufwendungen und Erträge waren nicht zu verrechnen. 5. Sonstige Rückstellungen Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 6.861. In den sonstigen Rückstellungen sind u. a. mit T€ 10.766 Rückstellungen für Personalaufwand und mit T€ 1.776 Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen enthalten. 6. Verbindlichkeiten Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und weniger als fünf Jahren i. H. von T€ 590. Diese betreffen mit T€ 460 die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, mit T€ 126 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-Verträgen. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Mitarbeitern T€ 245 im Zusammenhang mit der Restrukturierung sowie solche aus Steuern mit T€ 432 (Vorjahr T€ 1.233) und im Rahmen der sozialen Sicherheit mit T€ 121 (Vorjahr T€ 159). Als Sicherheit für das unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesene Darlehen von der Commerzbank in Höhe von € 1,74 Mio. sind zwei Serversysteme im Rechenzentrum Hannover bestellt worden. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die travel-BA.Sys GmbH & Co. KG besteht eine unbefristete, selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft über einen Darlehensrahmen i. H. von T€ 300 für einen Kontokorrentkredit. Bis zum 30. September 2013 wurde der Darlehensrahmen durch travel-BA.Sys GmbH & Co. KG nicht in Anspruch genommen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf:
In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind mit T€ 5.122 im Folgejahr fällige Beträge enthalten. Verpflichtungen von über einem und bis zu fünf Jahren bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 10.700 und Verpflichtungen in über 5 Jahren fällig bestehen i. H. von T€ 3.441. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung8. Umsatzerlöse Sie betreffen fast ausschließlich DV- und Telekommunikationsleistungen für Unternehmen des TUIKonzerns. Sie entfallen auf folgende Bereiche:
9. Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen i. H. von T€ 539 sind T€ 428 periodenfremd und resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. 10. Materialaufwand
11. Personalaufwand
12. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis i. H. von T€ 621 besteht in Höhe von T€ 551 aus Erträgen von verbundenen Unternehmen sowie in Höhe von T€ 70 aus Erträgen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 1.088 betreffen den Beteiligungsbuchwert der ACCON-RVS Accounting & Consulting GmbH, Berlin. 14. Zinsergebnis
15. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen i.H. von T€ 64 betreffen die Zuführungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen, die aufgrund der Umbewertung nach BilMoG erforderlich waren. V. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden durchschnittlich 336 (Vorjahr 363) Angestellte beschäftigt. Auszubildende und Praktikanten wurden hier nicht mit einbezogen. 2. Beteiligungen
3. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Beirat Der Beirat hatte im Geschäftsjahr 2012/13 folgende Zusammensetzungen:
Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Mehrheitsbeteiligung durch Sonata an die Leibniz- Service GmbH haben sämtliche Mitglieder des Beirates, die durch Sonata entsendet wurden (Srikar Reddy, MD Dalal und Naresh Wadhwa), ihr Mandat mit Datum des Closing Memorandums vom 5. November 2012 niedergelegt. 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers teilt sich wie folgt auf:
6. Konzernzugehörigkeit Die TUI InfoTec GmbH ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Seit 5. November 2012 ist die Leibniz-Service GmbH, Hannover, alleinige Gesellschafterin der TUI InfoTec GmbH. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erfolgte eine Einbeziehung in den nach § 315a HGB aufgestellten Konzernabschluss der TUI AG, Hannover (größter Kreis). Konzernabschluss und Konzernanlagebericht der TUI AG werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Sie sind im Internet unter www.bundesanzeiger.de unter den Stichworten TUI AG / TUI Aktiengesellschaft erhältlich. Ferner werden sie unter www.tui-group.com/de veröffentlicht. Darüber hinaus erfolgt eine Einbeziehung in den Konzernabschluss der TUI Travel plc, Crawley (registriert in England und Wales unter der Nummer 6072876). Der Konzernabschluss der TUI Travel plc (kleinster Kreis) wird unter www.tuitravelplc.com veröffentlicht.
Hannover, den 2. Dezember 2013 Heinz Kreuzer Michael Ohm Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TUI InfoTec GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 13. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Prof. Dr. Mathias Schellhorn, Wirtschaftsprüfer ppa. Hergen Ahlers-Hanstedt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 9. Juli 2014 festgestellt. |
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