Wulf Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Leif Escher seit 11.11.2024 | Prokura |
Tobias Schütz seit 7.5.2024 | Prokura |
Johann-Peter Dr. Wulf seit 23.5.2022 | Geschäftsführer |
Claus Wehmeyer seit 11.10.2018 | Prokura |
Marianne Heßler seit 3.8.2011 | Prokura |
Jürgen Büscher seit 6.4.2011 | Prokura |
Axel Uffmann seit 6.4.2011 | Prokura |
Volker Brüggemann seit 6.4.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wulf GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ninkaplast GmbHBad SalzuflenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Wir sind ein international agierendes, mittelständisches Familienunternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern am Firmensitz in Bad Salzuflen. Neben dem Hauptbereich Spritzguss bieten wir unseren Kunden Lösungen in den Fertigungsverfahren Lackieren, Drucken, Heißprägen und verschiedenen Fügeverfahren. Das Bekenntnis zum Werkstoff Kunststoff, kontinuierliche Innovationen und der Einsatz modernster Technologien zeichnen uns seit mehr als 60 Jahren aus. Lösungsorientierte Produktentwicklungen sind die Triebkraft des Unternehmens. So entwickeln, fertigen, veredeln und montieren wir Produkte für die Küchenmöbelindustrie sowie für weitere Kunden unterschiedlicher Branchen. Wir machen die Ziele unserer Kunden zu unseren Zielen, entwickeln gemeinsam neue Lösungen und gehen mit Ideen voran - auf dem Weg, die Zukunft zu gestalten. Unter unserem Markennamen ninka bieten wir ein breites Produktprogramm und Systemlösungen für den Bereich Küche an. Die Hauptproduktgruppen sind unsere Lösungen für Schubkästen/Auszüge, Eckschranksysteme sowie Abfallsammler. Zu unseren Abnehmern gehören die wichtigsten Küchenmöbelhersteller weltweit. Verschiedene Produkte für Endkunden werden unter dem Markennamen essensa über Baumärkte und Online-Händler verkauft. Zum Sortiment gehören insbesondere Aufbewahrungs- und Organisationssysteme sowie Mülleimer für verschiedene Bereiche des Haushalts. Für unsere Kunden anderer Branchen produzieren wir exklusiv Kunststoffteile nach individuellen Vorgaben. Dabei arbeiten wir bereits in der Entwicklungsphase eng mit unseren anspruchsvollen Kunden zusammen, um optimale Ergebnisse zu erreichen. Dazu bieten wir eine große Bandbreite verschiedener Produktionsverfahren an, indem durch nachfolgende Bearbeitungsschritte die Produkte veredelt werden können. Wichtige Abnehmer kommen aus den Branchen Büromöbel, Haushaltsgeräte, Medizintechnik und Solartechnik. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir verfügen über eine eigene Entwicklungsabteilung, die sich mit der Entwicklung von Kunststoffteilen für die Küchenmöbelindustrie beschäftigt. Auf Basis dieser produktbezogenen Entwicklungen beschaffen wir entsprechende Kunststoffspritzgießformen. Unsere Neuentwicklungen lassen wir - soweit möglich - patentieren. Auch für die Kunden, für die wir Exklusiv-Kunststoffteile nach spezifischen Vorgaben fertigen, stellen wir schon in der Entwicklungsphase unser Produktions- und Werkzeug-Know-how zur Verfügung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die durch den Ukraine-Krieg verursachte Konsumzurückhaltung ist auf die steigende Inflation und das gestiegene Zinsniveau zurückführen. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der deutschen Konjunktur hat sich nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil, die deutsche Wirtschaft ist in 2023 um 0,1 % gesunken. Der positive Trend aus 2022 mit einem Wachstum von 1,9 % gegenüber 2021 konnte nicht bestätigt werden. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie vermeldet für das Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 6,0 % und einen Branchenumsatz von EUR 72,5 Mrd. Dabei ist der Umsatz im Inland um 9,4 % und im Ausland um 0,3 % zurückgegangen. Als Grund für den Umsatzrückgang kann der weiter andauernde Ukraine-Krieg, und die damit verbundene Kaufzurückhaltung aufgrund hoher Zinsen und einer hohen Inflationsrate genannt werden. Die für uns wichtige deutsche Küchenmöbelindustrie konnte in 2023 einen Umsatz von EUR 6,0 Mrd. verzeichnen. Das ist eine Umsatzreduzierung von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Auslandsumsatz in 2023 sank um 3,0 % und der Inlandsumsatz reduzierte sich um 3,5%. Der Geschäftsverlauf war in 2023 vom Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Konsumzurückhaltung gekennzeichnet. 2.2 Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Ninkaplast GmbH mit einem Umsatz von EUR 58,5 Mio. eine Umsatzreduzierung gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um 4 %. In unserem Hauptbereich Produktion/Vertrieb von Kunststoffteilen sind die Erlöse um 3,8 % gesunken. Dabei haben wir im Bereich des ninka-Sortiments eine Reduzierung von 4,8 % hinnehmen müssen. Im Bereich der Exklusiv-Artikel ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % gesunken. Die Nachfrage nach unseren Produkten im Inland ist in 2023 um 12,3 % gesunken, dagegen stieg der Umsatz im Ausland um 7,5 %. Hauptumsatzträger ist unverändert der Bereich Möbel-Komponenten, mit dem wir mit unserem ninka-Eigensortiment rd. 54 % Umsatzanteil erreichen. Es folgen die Bereiche Solartechnik, Haushaltsgeräte, Retail Systems & Banking und Büro-Sitzmöbelteile. Die Rohstoffpreise waren in 2023 stark schwankend und bewegten sich im Durchschnitt auf dem Niveau des letzten Quartals 2022. Zum Ende des Jahres 2023 sind die Preise wieder angestiegen. Die Verfügbarkeit der benötigten Produktionsmengen waren stets gewährleistet. Die durchschnittliche Anzahl festangestellter Mitarbeiter lag bei 311 Mitarbeitern. Insgesamt ist unsere geschäftliche Entwicklung im Hinblick auf die in 2023 gültigen Rahmenbedingungen günstig verlaufen. Wir sind trotz des Umsatzrückgangs und dem daraus resultierenden Jahresergebnis mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. 2.3 Lage Ertragslage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr bei einem EBIT von EUR 3,7 Mio. geringfügig verschlechtert. Ausschlaggebend waren u.a. die erhöhten Aufwendungen im Personalbereich, die um 0,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Die Personaleinsatzquote hat sich aufgrund der gestiegenen Personalkosten im Jahresvergleich verschlechtert. Beschaffung Die Preise für unsere Hauptgranulate Polystrol MI Natur und PP Copo Natur sowie für zahlreiche weitere Rohstoffe sind im Jahresverlauf gesunken. Im letzten Quartal konnte allerdings wieder eine Steigerung verzeichnet werden. Finanzlage Trotz eines um EUR 0,2 Mio. verringerten Jahresüberschusses ist der cashflow der Ninkaplast GmbH in 2023 gegenüber 2022 stabil bei EUR 4,1 Mio. geblieben. Investitionen in Spritzgießwerkzeuge und sonstige Betriebsausstattungen wurden erneut über den cashflow finanziert. Das im working capital gebundene Vermögen hat sich geringfügig erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 1.923 auf TEUR 5.120 erhöht. Kapitalstruktur Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt jetzt 45,2 % nach 53,5 % zum Vorjahres-bilanzstichtag. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen aus Eigenmitteln in Höhe von rd. EUR 0,8 Mio. vorgenommen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Investitionen in eine neue Bedruckungsmaschine und in Spritzgießformen, um die Absatzmöglichkeiten unserer ninka-Produkte zu erweitern. Die Leasingverpflichtungen aus der Finanzierung von Maschinen haben sich im Zeitverlauf reduziert. Vorräte Unser Vorratsvermögen (ohne Anzahlungen) beläuft sich zum Bilanzstichtag auf rd. EUR 5,5 Mio. (Vj. EUR 6 Mio.). Während im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe eine Reduzierung des Lagerwerts auf Grund gesunkener Einkaufspreise stattgefunden hat, ist das Fertigteillager nur unwesentlich angestiegen. Auch weiterhin wird das Fertigteillager unter Beachtung der Parameter Verfügbarkeit, Kapitalbindung und Losgrößenoptimierung geführt. In Bezug auf die erwirtschafteten Umsatzerlöse erreichen wir im Vorratsvermögen eine unverändert gute Umschlagshäufigkeit. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risikobericht 3.1.1 Risikomanagement Aufbauend auf den Controlling- und Prognoseinstrumenten (Vor- und Nachkalkulationen, Plan-/ Ist-Vergleichsrechnungen etc.) werden mögliche negative Entwicklungen in Teilbereichen durch regelmäßige Abteilungs- und Geschäftsleitungsbesprechungen sowie feste monatliche Auswertungen an die Geschäftsführung berichtet. Auf dieser Basis werden - wenn erforderlich - kurzfristige Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt und umgesetzt. Durch unser Manufacturing Execution Systems (MES) erfolgt die Produktionsüberwachung und -optimierung in "Quasi-Echtzeit" und ermöglicht uns, kurzfristig negative Entwicklungen zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Erkannte Risiken werden, wenn nötig, über Abwertungen von Vermögenspositionen oder Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt. 3.1.2 Risiken Neben den Auswirkungen des weiter andauernden Ukraine-Kriegs ist der weitere konjunkturelle Verlauf in 2024 sowohl für unsere Kunden im Inland als auch für unsere Kunden im Ausland schwer abschätzbar. Dabei sind die Branchen, die wir beliefern, unterschiedlich stark betroffen. Dazu kommt die Entwicklung der Rohstoffpreise, die wir nur schwer einschätzen können. Auch aktuell steigen die Einkaufspreise wieder und liegen für unsere Haupteinsatzmaterialen weiterhin erheblich über den Einkaufspreisen des Jahres 2021. Auch weiterhin haben wir mit den enormen Energiepreisen für Strom und Gas zu kämpfen. Die Konsumzurückhaltung aufgrund der sich ständig verändernden Gesetzgebungsprozesse und der langsam sinkenden Inflationsrate dürfte uns besonders im Bereich unserer ninka-Artikel und in den Produktklassen Haushaltsgeräte und Solartechnik treffen. Die Umsatzverluste und geringeren Ergebnisbeiträge werden nur schwer zu kompensieren sein. 3.2 Chancenbericht Wir erwarten durch weiter sinkende Zinsen und einer Reduzierung der Inflationsrate eine Belebung im Konsumgüterbereich, speziell in der Bau- und Küchenkonjunktur. Ferner gehen wir davon aus, dass die Verunsicherung im Bereich der gesetzlichen Regelungen und der Förderprogramme im Energiebereich in 2024 beendet wird. Somit sollten die Umsätze ab dem zweiten Halbjahr 2024 in unseren Produktklassen Solar- und Heizungstechnik wieder ansteigen. Ferner sind wir in der Lage, durch die Flexibilität, die wir in den letzten Jahren erlangt haben, Auftragsverluste durch entsprechende Kosteneinsparungsmaßnahmen zumindest teilweise zu kompensieren. 3.3 Prognosebericht Der Sachverständigenrat hat seine Konjunkturprognose aus 2023 erheblich gesenkt. Statt der ursprünglich genannten Wachstumsprognose von 0,7 % geht man aktuell nur noch von 0,2 % Steigerung in 2024 aus. Auch in der deutschen Küchenmöbelindustrie bestehen im Ausblick auf das Jahr 2024 weiterhin hohe Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Nachfrageentwicklung. Derzeit ist jedoch aufgrund der Bandbreite diverser Prognosen zur weiteren konjunkturellen Entwicklung eine seriöse Aussage zum weiteren Geschäftsverlauf in 2024 nur schwer möglich. Der Ausblick auf das Jahr 2024 bleibt gemischt und mit hohen Unsicherheiten bezüglich der Inlandsnachfrage und der globalen konjunkturellen Entwicklung verbunden. Wir gehen nach den Erkenntnissen des ersten Quartals 2024 davon aus, dass die Rohstoffpreise in 2024 steigen und sich wieder auf dem hohen Niveau des letzten Quartals 2022 bewegen werden. Für 2024 planen wir Investitionen in Spritzgießformen, um neue ninka-Produkte im Markt platzieren zu können. Das betriebliche Investitionsvolumen für 2024 wird sich auf Grund der geringeren Kapazitätsauslastung auf Ersatzbeschaffungen beschränken. Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 von sinkenden Umsätzen und Erträgen aus. Nach einem zufriedenstellenden ersten Quartal 2024 haben sich die Aussichten für die kommenden Monate eingetrübt. Insbesondere aufgrund der ungewissen geopolitischen Entwicklungen ist eine qualifizierte Prognose schwer möglich. Unter diesen Umständen gehen wir für 2024 von einem gegenüber dem Vorjahr sinkendem, aber positiven EBIT aus.
Bad Salzuflen, 24. April 2024 Klaus Henning Wulf Dr. Johann-Peter Wulf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist unter der Firma Ninkaplast GmbH mit Sitz in Bad Salzuflen im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter HRB 253 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den Anschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind retrograd unter Berücksichtigung von Abschlägen vom jeweiligen Verkaufspreis bewertet worden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Es wurde von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht. Danach sind die erhaltenen Anzahlungen, welche allesamt eine Restlaufzeit bis 1 Jahr haben, offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 2,5 % berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Preissteigerungen) angesetzt. Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem fristenkongruenten Zinssatz bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Es bestehen mittelbare und ähnliche Verpflichtungen gem. Art. 28 EGHGB. Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen i.S.v Art 28 Abs.2 EGHGB beläuft sich auf EUR 0,00. Nachzahlungsverpflichtungen können sich aus veränderten Renditen des Pensionsfonds ergeben. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs-, Freizeit-, Jubiläums- und Nachtschichtansprüche, Gewährleistungsansprüche, unterlassene Instandhaltung, drohende Verluste und noch ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 115 (Vj.: TEUR 269) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 2.017 zum Teil branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen kurzfristig kündbare Mietverträge. Die jährlichen Mietaufwendungen betragen TEUR 135. Es besteht ein Nutzungsvertrag auf unbestimmte Zeit mit der Wulf GmbH & Co. KG über die Nutzung der Grundstücke, Gebäude und Anlagen, die sich im Eigentum der KG befinden. Die jährliche Pacht beträgt TEUR 725 (Vj. TEUR 725). Aus Leasinggebühren für Maschinen-, Stapler-, EDV- und Kfz-Leasingverträgen entstehen für 2024 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 369 (Vj. 559). Die Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2026. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um oben genannte Gegenstände und Gebäude dauerhaft für den Geschäftsbetrieb nutzen zu können. Finanzierungen über Leasing wirken sich positiv auf die Liquiditätssituation und die Kapitalbindung der Gesellschaft aus. Das aus diesen Verträgen resultierende Risiko ist gering, da eine vorzeitige Kündigung unwahrscheinlich ist und die entstehenden Kosten/Zahlungen planbar sind. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Angabepflichtige Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
Geschäftsführung Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr waren Herr Klaus Henning Wulf (Kaufmann), Einzelvertretung, und Herr Dr. Johann-Peter Wulf (Kaufmann), Einzelvertretung. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde in Anwendung des § 286 HGB verzichtet. Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die Wulf GmbH & Co.KG, Bad Salzuflen, in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 die Ninkaplast GmbH einbezogen wird. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschaftern. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Salzuflen, 18. April 2024 Klaus Henning Wulf Dr. Johann-Peter Wulf Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2023Ninkaplast GmbH
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ninkaplast GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ninkaplast GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ninkaplast GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kaptalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Salzuflen, den 25. April 2024 HORSTBRINK
& PARTNER mbB
gez. Scharenberg, Wirtschaftsprüfer gez. Horstbrink, Wirtschaftsprüfer |
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