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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Rüdiger Dr. Port seit 2.10.2014 | Prokura |
Stephan Herbert Rasp seit 17.1.2013 | Vorsitzender des Vorstands |
Franz Meinzenbach seit 28.7.2011 | Prokura |
Kaj Svenningson seit 12.5.2010 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SeeTec AGPhilippsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BilanzAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der SeeTec AG für das Geschäftsjahr wurde nach deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen entsprechend den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Zahlenangaben im Anhang erfolgen - soweit nicht anders vermerkt - in TEUR. In Aufbau folgen Gliederung Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sie beinhaltet das Wirtschaftsjahr vom 01. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. Die Vorperiode beinhaltet das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Juni 2012 bis 31. Dezember 2012, da die Hauptversammlung am 23. November 2012 die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen hatte. Die Eintragung erfolgte am 29. November 2012. Die Vergleichbarkeit mit den Zahlen der Vorperiode ist insofern eingeschränkt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten in angemessenen Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten. Ausgaben für Forschungsaktivitäten werden als Aufwand der Periode erfasst. Ein selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstand, der aus der Softwareentwicklung der Gesellschaft entsteht, wird nur bei Vorliegen der folgenden Bedingungen aktiviert: · Der selbst geschaffene Vermögensgegenstand ist identifizierbar (z.B. Software und neue Verfahren) · Es ist wahrscheinlich, dass der selbst geschaffene Vermögensgegenstand zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen erbringen wird, insbesondere, dass neben der Durchführbarkeit und Absicht auf Fertigstellung sowie Markteinführung auch ausreichende technische und finanzielle Ressourcen bis zur Beendigung der Entwicklung und Markteinführung der Software zur Verfügung stehen und · Die Entwicklungskosten des Vermögensgegenstandes können verlässlich bestimmt werden (insbesondere Nachweise betreffend Stundenaufzeichnungen). Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (i.d.R. Software) werden linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben (3 Jahre). Die Abschreibung erfolgt ab Fertigstellung der Projekte. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern zwischen 2 und 6 Jahren, bewertet. Die immateriellen Anlagewerte beinhalten im Wesentlichen die im Zuge der Einbringung der SeeTec Communications GmbH & Co. KG (Einbringungsvertrag vom 02. Oktober 2009) aktivierte, selbsterstellte SeeTec Software, die über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Grundsätzen ermittelt, wobei ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung kommt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der steuerlich zulässigen Abschreibungssätze errechnet, wobei die Nutzungsdauern zwischen 2 und 10 Jahren liegen. Für Zugänge wird der bezogen auf den Anschaffungsmonat zeitanteilige Jahresabschreibungsbetrag angesetzt. Die im Geschäftsjahr 2009/2010 zugegangenen beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten 150,00 Euro aber nicht 1.000,00 Euro überstiegen, werden entsprechend der steuerlichen Regelung in einem Sammelposten erfasst, der mit 20 % p.a. abgeschrieben wird. Ihr Abgang wird nach vollständiger Abschreibung unterstellt. Seit dem Geschäftsjahr 2010/2011 zugegangene geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 410,00 Euro nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben. Für Demogeräte ist ein Festwert angesetzt. Der Festwert wird im Anlagevermögen unter dem Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen. Unfertige Erzeugnisse werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Waren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich der angefallenen Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit den Nominalbeträgen bewertet. Forderungen mit Restlaufzeiten über einem Jahr werden mit deren Barwert angesetzt. Ausfallrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet. Im Rahmen einer notariell beurkundeten, außerordentlichen Hauptversammlung am 23. März 2013 wurde beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 115.302,00 um EUR 25.251,00 auf EUR 140.553,00 durch Bildung und Ausgabe von 25.251 Namensstückaktien gegen Bareinlage zu erhöhen. Zur Übernahme der neuen Namensstückaktien berechtigt und verpflichtet waren eine Großbank und ein weiterer Investor. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 8. April 2013. Das Grundkapital ist somit eingeteilt in 140.553 Stückaktien. Sämtliche Aktien lauten auf den Namen und sind im Aktienregister der Gesellschaft unter Angabe des Namens, des Geburtsdatums und der Adresse, sowie der Stückzahl der von jedem Aktionär gehaltenen Stückaktien eingetragen. Die Stückaktien verkörpern jeweils einen anteiligen Nennbetrag am Grundkapital in Höhe von je EUR 1,00. Ebenfalls am 23. März 2013 verpflichtete sich die Großbank als Gegenleistung für die neu übernommenen Aktien Nachrangdarlehen in Höhe von insgesamt 1.096.672,25 (Wert im Einbringungszeitpunkt) in die Gesellschaft einzubringen sowie auf eine Rückzahlung dieser Darlehen zu verzichten. Sie wurden der Kapitalrücklage der Gesellschaft zugeführt. Darüber hinaus verpflichtete sich die Großbank, ein Aufgeld in Höhe von EUR 685.400,00 zu leisten, das ebenso der Kapitalrücklage der Gesellschaft zugeführt wurde. Zum selben Zeitpunkt verpflichtete sich auch der Investor als Gegenleistung für die durch ihn neu übernommenen Aktien ein Nachrangdarlehen in Höhe von insgesamt 500.000,00 (Wert im Einbringungszeitpunkt) in die Gesellschaft einzubringen sowie auf eine Rückzahlung dieses Darlehens zu verzichten. Es wurde der Kapitalrücklage der Gesellschaft zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem erwarteten Betrag ihrer Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle zum Bilanzstichtag sowie bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ab. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Mit Eintragung im Handelsregister am 3. Januar 2012 wurde eine typisch stille Gesellschaft errichtet. Sie ist zunächst befristet bis zum 30. November 2018. Der Investor erhält eine Festvergütung sowie eine Gewinnbeteiligung. Er tritt mit seinen Ansprüchen im Insolvenzfall hinter alle anderen, nicht nachrangige Gläubiger aber vor andere nachrangige Gläubiger zurück. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Währungsumrechnungen in der Bilanz erfolgen zum Stichtag, in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen unter dem Kurs am Bilanzstichtag bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. §256a HGB wurde beachtet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Aktionäre sind bis zum angenommenen EXIT zum 31. Mai 2016 tilgungsfrei gestellt. Die Forderungen sind niedrigverzinslich und wurden mit dem jeweiligen Barwert angesetzt. Eigenkapital Durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 1.058 (Vorjahr: TEUR 639). Der Verlustvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
Verbindlichkeitenspiegel Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 500).
Sonstige Pflichtangaben Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum Abschluss der Aufstellung des Jahresüberschusses gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Die Vorstände vertreten die Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem zweiten Vorstand oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Prokura Herr Franz Meinzenbach, Unternehmensberater, Bruchsal, geboren am 25.08.1956, wurde Gesamtprokura zusammen mit einem Vorstandsmitglied erteilt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 28.07.2011. Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr hat sich Kredit an einen Aufsichtsrat wie folgt entwickelt:
Die laufende Verzinsung des Kredits beträgt 1,0 % über dem Basiszinssatz. Der Kredit soll im Zuge des in 3 Jahren geplanten EXIT getilgt werden. Aufgrund der Niedrigverzinslichkeit ist der Kredit in der Bilanz zum 31. Dezember 2013 zu seinem Barwert angesetzt. Angabe n über Beteiligungen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über verbundene Unternehmen berichtet:
An der Gesellschaft besteht eine Beteiligung, die ihr nach § 20 I AktG mitgeteilt wurde. Die veröffentlichte Mitteilung lautet wie folgt: Die Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank mit Sitz in Karlsruhe hat uns gemäß § 20 Absatz 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien an der SeeTec AG gehören.
Philippsburg, 24. März 2014 Stephan Rasp, Vorstandsvorsitzender Kai Svenningson Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16.07.2014 |
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