Drone Studios UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schledorn seit 26.1.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Thomas Dr. Marquart seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Claudia Dr. Ambrosy seit 1.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Andreas Schmid Holding GmbHGersthofenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A Grundlagen des Konzerns - GeschäftsmodellDie Andreas Schmid Holding GmbH und ihre Tochterunternehmen sind in den folgenden Geschäftsbereichen tätig: • Netzwerkspedition • Kontraktlogistik • Corporate Venture Capital Die Andreas Schmid Holding GmbH hält 100 % der Anteile an der Andreas Schmid Logistik AG und ist mit den unter deren Dach gebündelten Unternehmen gemeinsam mit den außerhalb des Konzernverbundes stehenden operativen Schwestergesellschaften sowie diversen Immobilienverwaltungsgesellschaften der AS Group im Bereich Logistik tätig. Sie ist mit den Unternehmen an den Standorten Großraum Gersthofen/Augsburg, Buchdorf/Donauwörth, Kirchheim unter Teck, Ulm, Hamburg, Kadan, Stochov und Bor in Tschechien, in Kecskemét in Ungarn und seit 2022 in Arad in Rumänien vertreten. Die Netzwerkspedition umfasst dabei nationale und internationale Speditions- und Transportleistungen teils im Verbund oder mit Partnerunternehmen. Der Bereich der Kontraktlogistik umfasst das Warehousing für konventionelle Waren und Gefahrgüter sowie damit verbundene Handlings- und Kommissionierleistungen, die Konzeption und Realisierung komplexer Outsourcingprojekte, Inhouselogistiklösungen, Consulting im Bereich Supply Chain Management sowie Personalverleih speziell für Logistikfunktionen. Das Portfolio des Konzerns wird seit 2019 durch die Andreas Schmid Lab GmbH ergänzt, die im Bereich Corporate Venture Capital tätig ist. B Wirtschaftsbericht1. Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt konnte ein Wachstum um 1,8 % zum Vorjahr verzeichnen. Aufgrund des Ukraine-Kriegs, der hohen Inflationsrate sowie der stark gestiegenen Energiepreise fiel das Wachstum deutlich geringer aus als die Prognosen im Vorjahr erwarten ließen. Für 2023 wird eine Stagnation erwartet. Hierbei prognostiziert die Bundesregierung ein Wachstum von 0,2 %, die führenden Wirtschaftsinstitute hingegen gehen von einer Schrumpfung von 0,4 % bis hin zu einem Wachstum von 0,4 % verglichen mit 2022 aus. Branche Logistikbranche / Kontraktlogistik: Gemäß der Bundesvereinigung der Logistik (BVL) erhöht sich der Branchenumsatz auf rund 319 Mrd. EUR (Vorjahr 293 Mrd. EUR). Dies ist auf die sehr gute Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie in Deutschland zurückzuführen. Für 2023 rechnet das britische Marktforscherinstitut Transport Intelligence mit lediglich schwachem Wachstum der Kontraktlogistikbranche in Europa von nur rund 0,6 %. Dies resultiert aus den bisher eher schwachen Prognosen des gesamtwirtschaftlichen Wachstums in Europa und dem fortwährenden stärker werdenden Asia-Pazifischen Raum. Speditionsbranche: Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) prognostiziert in seiner Mittelfristprognose aus Oktober 2022 einen Rückgang des Transportaufkommens im Jahr 2022 von 0,4°% bei nahezu gleichbleibender Transportleistung (701,4 Mio. t; Vorjahr 701,8 Mio. t). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf rückläufige Transportaufkommen in den Bereichen Luftfracht (5,7 %) sowie in der Binnenschifffahrt (3,5 %) zurückzuführen. Für das Jahr 2023 prognostiziert das BAG eine Stagnation im Transportaufkommen und ein leichtes Plus in der Transportleistung (+ 0,6 %). Da der Güterverkehr insbesondere von der nationalen und internationalen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist, wird aufgrund der mittelfristig positiven Prognose für das Wirtschaftswachstum auch im Bereich des Güterverkehrs wieder ein positives Wachstum erwartet. 2. Geschäftsverlauf Besondere Vorgänge des Geschäftsjahres Im Jahr 2022 wurde das Dienstleistungsangebot der Andreas Schmid Group konsolidiert. Die Bereiche Bestattungslogistik, Drone Services und IT-Entwicklung wurden eingestellt. Das externe IT-Geschäft der Quentia GmbH wurde verkauft. Die interne IT wurde in die Andreas Schmid Logistik AG integriert. Umsatzentwicklung Die Konzernumsatzerlöse der Andreas Schmid Holding GmbH lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR 179,4 Mio. rund 15,0 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (164,4 Mio. EUR). Die Erhöhung der Umsatzerlöse sind im Wesentlichen auf den Anstieg im Bereich der Netzwerkspedition (+9,5 Mio. EUR), sowie dem Anstieg im Bereich der Kontraktlogistik (+8,6 Mio. EUR). Gleichzeitig reduzierten sich Personaldienstleistung (0,4 Mio. EUR) und die IT-Umsätze (3,2 Mio. EUR). Von den konsolidierten Umsatzerlösen entfielen 58,8 % auf den Bereich Netzwerkspedition, 33,5 % auf den Geschäftsbereich Kontraktlogistik, 4,4 % auf den Geschäftsbereich Informationstechnologie und 3,3 % auf die anderen Sparten, einschließlich der Verwaltungsleistungen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die "Sparten" neu untergliedert und erweitert. Die Werte für das Geschäftsjahr 2021 wurden analog der Neuausrichtung von 2022 angegeben. Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenDie Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie die Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 5.065 und betrafen in erster Linie die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 4.181, den Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 272 sowie Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken, in Höhe von TEUR 399. Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow sowie durch Aufnahme von Fremdkapital finanziert. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage VermögenslageDas Vermögen, das Kapital sowie die Schulden des Konzerns stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Eigenkapital ist aufgrund des Konzernjahresverlust im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 440 gesunken und beläuft sich auf nunmehr EUR 10,6 Mio. Die Bilanzsumme reduzierte sich um TEUR 3.400, was sich vor allem auf die Reduzierung im Bereich der Forderungen in Höhe von TEUR 1.670 und dem Rückgang der Verbindlichkeiten und Rückstellungen zurückführen lässt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 27,8 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (26,5 %) um 1,2 %-Punkte gestiegen. Das Anlagevermögen ist um TEUR 837 gesunken. Die leicht höheren Investitionstätigkeiten wurden durch erhöhte Abschreibungen überkompensiert. Die Anlagenquote liegt bei 42,0 %. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt TEUR 1.419 erhöht. Die Erhöhung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme in den sonstigen Rückstellungen im Bereich der Personalthemen, sowie in den Steuerrückstellungen. Der Kapitalumschlag erhöhte sich leicht von 4,0 % auf 4,7 %. Die Verbindlichkeiten sind zum Vorjahr insgesamt um TEUR 4.085 gesunken. Klar ersichtlich war hierbei die Reduzierung im Bereich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.641, in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 1.704 sowie in den sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 1.236. Aufgrund der erwarteten weiteren mittel- und langfristigen Geschäftsentwicklung ist für die Zukunft von einer stabilen wirtschaftlichen Lage des Konzerns und einer Vermögensmehrung aufgrund einer weiter positiven Ertragslage auszugehen. FinanzlageLiquiditätsanalyse Aufgabe und Zielsetzung des Finanzmanagements der Andreas Schmid Holding GmbH ist generell die jederzeitige Sicherstellung der kurz-, mittel- und langfristigen Zahlungsfähigkeit und die jederzeitige, kurzfristige Verfügbarkeit frei disponierbarer Finanzmittel in ausreichendem Umfang für den weiteren Ausbau der Geschäftsaktivitäten bei Auswahl geeigneter und möglichst günstiger Finanzierungsformen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind keine langfristigen Verbindlichkeiten (Laufzeit über 5 Jahre) enthalten. Die Kreditkonditionen des Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 6.214 (VJ TEUR 2.206) wurde überwiegend für Investitionen in das Anlagevermögen verwendet. Die Kontokorrentlinie des Konzerns wurde nur in unwesentlichem Umfang in Anspruch genommen. Die Finanzierung des Konzerns und der Konzerngesellschaften ist aufgrund ausreichender Kreditlinien gesichert. Zur Finanzierung hat eine Konzerngesellschaft im Geschäftsjahr ein variabel verzinsliches Bankdarlehen aufgenommen. Das hieraus resultierende Zinsrisiko wird durch einen Zinsswap abgesichert, der mit dem Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit (Mikro-Cash-Flow Hedge) zusammengefasst worden ist. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere Erläuterungen im Konzernanhang. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Anhaltspunkte, dass sich dies in Zukunft ändern könnte, bestehen aufgrund der ausreichenden Kontokorrentlinien auch unter Berücksichtigung heute absehbarer Folgen des Ukraine Krieges und der geopolitischen Weltwirtschaftslage nicht. Di Konzern-Kapitalflussrechnung ist dem Konzernabschluss beigefügt. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -424 (Vorjahr TEUR 1.719). Daraus errechnet sich eine Umsatzrendite (Jahresergebnis / Umsatz) von -0,2 % (Vorjahr 1,0 %) und eine Eigenkapitalrendite (Jahresergebnis / Eigenkapital) von -4,0 % (Vorjahr 15,6 %). Umsatzerlöse und Materialaufwand Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um +9,1 % auf EUR 179 Mio. gestiegen. Die Umsatzsteigerung betraf zum einen mit Euro 9,5 Mio. den Geschäftsbereich Netzwerkspedition, zum anderen mit Euro 8,6 Mio. den Bereich der Kontraktlogistik. Im Bereich IT gab es durch den unterjährigen Verkauf eine Abnahme in Höhe von TEUR -3.310. Die Materialaufwandsquote ist auf 63,3 % gestiegen (Vorjahr 63,1 %). Absolut erhöhte sich der Materialaufwand im Jahr 2022 um TEUR 9.921. Die Veränderung betrifft überwiegend den Frachtaufwand (TEUR 5.460), die Fördermittel und sonstigen Betriebsmittel (TEUR 3.055) sowie die Mieten und Nebenkosten (TEUR 1.296) und Aufwendungen für Logistikdienstleistungen (TEUR 800). Entwicklung der sonstigen betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.247 auf TEUR 2.622. Grund hierfür ist insbesondere der im Vorjahr enthaltene Ertrag aus dem Verkauf Steinen. Wesentliche Veränderungen in den übrigen Aufwandspositionen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 985 gestiegen. Die Zunahme betrifft im Wesentlichen die Kosten EDV (TEUR 318) sowie die Werbe- und Repräsentationskosten (TEUR 481). Die Zunahme der Personalaufwendungen ist auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Arbeitnehmerzahl zurückzuführen. Entwicklung des Finanzergebnisses Das Finanzergebnis liegt mit TEUR -1.318 rund TEUR -1.065 unter dem Vorjahreswert (TEUR -253). Ursache hierfür ist unter anderem die hohe Teilwertabschreibung auf Beteiligungen von Finanzanlagen. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Wesentliche Verträge mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und ErtragslageWir verweisen diesbezüglich auf die Angaben im Konzernanhang. Besondere Geschäftsvorfälle Neben den eingangs (TZ B. 2.) aufgeführten wichtigen Vorgängen des Geschäftsjahres ergaben sich keine weiteren nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Im Rahmen der Konzernabschlusserstellung zum 31. Dezember 2021 wurden für das Geschäftsjahr 2022 leicht steigende Umsatzerlöse und ein moderat steigendes Konzernergebnis prognostiziert. Die Bereiche Netzwerkspedition und Kontraktlogistik konnten ein deutlich besseres Ergebnis erzielen, als dies geplant wurde. Die Bereiche Bestattungslogistik, Drone Services und IT haben sich nicht zufriedenstellend entwickelt und wurden deshalb im Laufe des Jahres 2022 entweder eingestellt oder verkauft. Das im Vorjahr für diesen Bereich prognostizierte Ergebnis für 2021 wurde deutlich unterschritten. Das Ziel der Umsatzsteigerung wurde erreicht. Vor allem die Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben das Konzernergebnis negativ belastet. Aus Sicht der Konzernleitung war die Geschäftsentwicklung zweigeteilt. Die eingestellten Geschäftsbereiche Bestattungslogistik, Drone Services und IT-Entwicklung haben sich nicht wie geplant entwickelt. Die Bereiche der Netzwerkspedition und Kontraktlogistik haben die geplanten Ergebnisse, auch unter Berücksichtigung der Corona-Krise, übertroffen. C Prognose-, Chancen- und Risikobericht Allgemeine Chancen und Risiken Unternehmen in den Branchen Netzwerkspedition und Kontraktlogistik sind stark von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft abhängig. Für 2023 geht die Bundesregierung von einer Stagnation (+ 0,2 %) aus. Die Gesellschaft setzt zur Absicherung eines variable verzinslichen Bankdarlehens einen Zinsswap ein. Dieser bildet zusammen mit dem Grundgeschäft eine Bewertungseinheit. Wir verweisen diesbezüglich auf die Angaben im Anhang. Weitere derivative Finanzinstrumente finden keinen Einsatz. Zinsrisiken bestehen aufgrund dessen und aufgrund der Finanzierungsart des Konzerns nicht. Chancen und Risiken für den Geschäftsbereich Transport und Logistik Chancen Trotz der konjunkturellen Entwicklung sehen wir, auf Grund des weiterhin anhaltenden Trends zum Outsourcing, ein nachhaltiges Wachstumspotential für die Unternehmen des Konzerns. Die mittel- und langfristige Entwicklung des Marktsegmentes Kontraktlogistik sehen wir aufgrund der grundsätzlichen Tendenz der Industrie, Logistikfunktionen outzusourcen, trotz des stagnierenden gesamtwirtschaftlichen Umfelds, positiv. Wir erwarten auch weiterhin eine stabile Umsatzentwicklung durch die Festigung bestehender Kundenbeziehungen und die Akquisition neuer Projekte. Auch im Speditionsbereich sehen wir uns insbesondere durch unsere IDS-Beteiligung und weitere Kooperationen gut aufgestellt. Wir erwarten daher auch in diesem Segment mittel- und langfristig eine steigende Umsatzentwicklung durch die Festigung und den Ausbau bestehender sowie die Akquisition neuer Kundenbeziehungen. Chancen ergeben sich aus dem gestiegenen Bedarf an Optimierungen in den logistischen Abläufen von Unternehmen. Die Stärken des Andreas Schmid Logistik Konzerns in der Verbindung von Beratung und Umsetzung maßgeschneiderter logistischer Prozesse aus einer Hand. Einen strategischen Wettbewerbsvorteil sehen wir des Weiteren in der eigenen IT-Kompetenz, durch welche wir in der Lage sind, in kürzester Zeit und mit höchster Flexibilität die Prozesse und die Schnittstellen zu Neukunden abzubilden. Risiken Risiken für den Konzern können sich neben der Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche auch aus Preissteigerungen in den wesentlichen Kostenfaktoren (z. B. Subunternehmerleistungen, Personalkosten, Mieten für Lagerflächen, Energiepreise) ergeben. Durch permanentes Controlling und die Überwachung dieser Segmente wird sichergestellt, dass bei Bedarf schnellstmöglich auf Veränderungen reagiert werden kann. Auch die Bedrohung durch Cybercrime ist ein hohes Risiko, dem die Unternehmensgruppe mit gezielten Maßnahmen begegnet. Ein weiteres Risiko im Bereich der Kontraktlogistik ist grundsätzlich die Abhängigkeit von einigen größeren Auftraggebern und deren Entwicklung. Prognose für die Unternehmen des Konzerns Durch die konsequente Ausnutzung von Kostensenkungspotentialen, permanentes Monitoring und enge, partnerschaftliche Abstimmung mit unseren Kunden im Rahmen flexibler Geschäftsmodelle sind wir optimistisch, die sich am Markt bietenden Chancen nutzen zu können. Das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Managen von Chancen ist ein integraler Bestandteil unserer Planungs- und Steuerungssysteme. Wir beschäftigen uns dazu mit Markt- und Konkurrenzanalysen, den relevanten Kostentreibern und Erfolgsfaktoren. Daraus werden konkrete geschäftsbereichsspezifische Chancenpotenziale abgeleitet und analysiert. Aus der Positionierung des Konzernverbundes als Full-Solution-Provider für logistische Anforderungen entlang der gesamten Supply Chain unserer Auftraggeber erwarten wir auch für die Zukunft positive Impulse aufgrund der sich bietenden Cross-Selling-Potentiale, die sich übergreifend aus den Sparten Netzwerklogistik und Kontraktlogistik positiv auf die Umsatzentwicklung unseres Konzernverbundes im Bereich Logistik auswirken. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung des Auslandsgeschäfts werden ebenfalls bald Früchte tragen. Für das Jahr 2023 gehen wir von leicht steigenden Umsatzerlösen und einem moderat steigenden Konzernergebnis aus. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegensteuerungsmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken für den Konzern erkennbar. D Weitere Berichtserstattungselemente NachtragsberichtWir verweisen diesbezüglich auf die Angaben im Konzernanhang. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente Wir tragen den Anforderungen gemäß § 91 Abs. 2 AktG durch ein Risikomanagementsystem Rechnung, welches mittels der regelmäßigen Aufstellung von Risikoinventaren und deren Bewertung im Hinblick auf unternehmensgefährdende Risikopotentiale zur frühzeitigen Erkennung von bestandsgefährdenden Risiken zum Zwecke der Einleitung von Gegenmaßnahmen geeignet ist. Eine hinreichende Risikotragfähigkeit der Firmengruppe durch Sicherstellung einer ausreichenden Eigenkapitalausstattung ist Bestandteil des Risikomanagementkonzeptes. Für die Andreas Schmid Holding GmbH als Dienstleistungsunternehmen stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine wesentliche Bilanzposition dar. Durch konsequentes Forderungsmanagement und entsprechende Bonitätsprüfung unserer Vertragspartner versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt.
Gersthofen, den 23. Juni 2023 gez. Alfred Kolb, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
II. Bilanzierungsgrundsätze Der vorliegende Konzernabschluss wurde von der Andreas Schmid Holding GmbH, Gersthofen nach den entsprechenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz / Konzerngewinn- und -verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Konzernanhang gemacht. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas nach § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB weist der Konzern gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB "Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an denen Gesellschafter mittel- oder unmittelbar beteiligt sind" aus. Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen werden zeitanteilig nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Konzernanschaffungs- bzw. Konzernherstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig über eine Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren ermittelt. Bei Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig nach der linearen oder degressiven Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Finanzanlagen sind nach § 255 i. V. m § 253 Abs. 3 HGB mit den Konzernanschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Vorräte werden zu Konzernanschaffungs- und Konzernherstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen gegenüber fremden Dritten werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H. ihres Nettobetrages wertberichtigt. Der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung ist mit dem Deckungskapital angesetzt. Der Anspruch wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsrückstellung saldiert. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 249 HGB in Verbindung mit § 253 HGB angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode) auf Basis der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck, einem Zinssatz in Höhe von 1,78 % sowie einem Rententrend in Höhe von 1,5 %. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die bilanzierten Pensionsrückstellungen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB für Ausschüttungen gesperrt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen, werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern nach § 306 HGB wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 28.43 % ermittelt. Bei den latenten Steuern gemäß § 274 HGB wurde der Steuersatz des jeweiligen Unternehmens herangezogen. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Besteht kein oder ein nicht ausreichender Sicherungszusammenhang, wird für unrealisierte Verluste eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. IV. Grundlagen für die Währungsumrechnung In Fremdwährung eingegangene Forderungen und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei der Bewertung am Bilanzstichtag wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Auf fremde Währung lautende Abschlüsse von Tochtergesellschaften wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals (historischer Kurs) mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte mit dem Durchschnittskurs. V. Ausweisänderung Für eine verbesserte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden seit dem Geschäftsjahr 2022 die Genossenschaftsanteile in Höhe von TEUR 5 separat unter dem Finanzanlagevermögen und nicht mehr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. VI. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis ergibt sich aus den §§ 290, 294 und 296 HGB und umfasst die folgenden Gesellschaften:
* - Stammkapital bei Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH und s.r.o., kft. und s.r.l. - Grundkapital bei Gesellschaften in der Rechtsform der AG - in das Handelsregister eingetragenes Festkapital bei Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG ** Umrechnungskurs zum 31.12.2022 (Bilanzkurs) 24,115 CZ, 400,25 HUF, 4,9315 RON Es besteht eine Beteiligung an der Saphir Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. Vermietungs KG in Höhe von 94,0% an dem im Handelsregister eingetragenen Festkapital der Gesellschaft. Dies entspricht einer Hafteinlage in Höhe von EUR 4.700. Die Gesellschaft wurde in den Konsolidierungskreis nicht einbezogen, da keine Beherrschung im Sinne von § 290 Abs. 1 und Abs. 2 HGB vorliegt und die Mehrheit der Chancen und Risiken im Sinne von § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB nicht von den Konzerngesellschaften getragen werden. Daneben hält der Konzern Anteile an der qtway GmbH (33,3 %) sowie an der ocha ocha GmbH (25 %). Es erfolgte keine Einbeziehung in den Konzernabschluss, da kein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik der Unternehmen besteht. Änderungen im Konsolidierungskreis Im Geschäftsjahr wurde die Andreas Schmid Romania S.R.L., Arad, Rumänien, neu gegründet und als 100%iges Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. VII. Konsolidierungsgrundsätze Bei der Kapitalkonsolidierung nach § 301 Abs. 1 HGB (Vollkonsolidierung) wurde im Falle der Erstkonsolidierung vor Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes die Buchwertmethode, für danach durchgeführte Erstkonsolidierungen die Neubewertungsmethode angewandt. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 2 HGB erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Sämtliche Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB konsolidiert. Ebenfalls wurden Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 305 Abs. 1 HGB konsolidiert. Wesentliche Zwischenergebnisse wurden gemäß § 304 Abs. 2 HGB konsolidiert. Bei unwesentlichen Zwischengewinnen bzw. -verlusten wurde auf die Konsolidierung verzichtet, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Die Anteile an der BLS Bavarian Logistics Solutions GmbH werden jeweils zur Hälfte von der Andreas Schmid Kontrakt Logistik GmbH & Co. KG und der Senator International Logistics GmbH gehalten. Die Anteile an der Multi Channel Logistik s.r.o. werden jeweils zur Hälfte von der Andreas Schmid Kontrakt Logistik GmbH & Co. KG und zur Hälfte von der Weltbild GmbH & Co. KG gehalten. Alle Quotengesellschaften werden quotal mit den anteiligen auf den Konzern entfallenden Erträgen, Aufwendungen sowie Vermögensgegenständen und Schulden in den Konzernabschluss einbezogen. VIII. Erläuterungen zur Konzernbilanz zum 31.12.2022 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist ausgehend von den historischen Konzern-Anschaffungs- und Herstellungskosten im Konzernanlagenspiegel dargestellt. 2. Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 648 sowie auf Finanzanlagen in Höhe von 1.121 TEUR (Vorjahr TEUR 107). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 29) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigem Vermögen wurden folgende Werte ermittelt:
5. Konzernbilanzgewinn Der Konzernbilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Frachtkosten (TEUR 704, Vorjahr TEUR 672), Archivierungskosten (TEUR 164, Vorjahr TEUR 146) Urlaubsrückstellungen (TEUR 868, Vorjahr TEUR 686), Personalkosten aus Boni, Abfindungen, Überstunden sowie Spesen an Fahrer (TEUR 1.446, Vorjahr TEUR 1.127), Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgaben (TEUR 278, Vorjahr TEUR 215), Instandhaltungsverpflichtungen gegenüber Dritten (TEUR 562, Vorjahr TEUR 490), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rechtsstreit (TEUR 247, Vorjahr TEUR 305) sowie Drohverlustrückstellungen (TEUR 536, Vorjahr TEUR 0). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten und Sicherheiten auf:
Art der Sicherheiten: Sicherungsübereignung von LKW`s. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.751 (Vorjahr TEUR 2.928) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr 88) enthalten. 8. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern des Vorjahres lösten sich im Geschäftsjahr vollständig auf. Es ergaben sich im Geschäftsjahr 2022 aktive latente Steuern nach 274 HGB. Das Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt.
9. Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der gemäß § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt beträgt TEUR 17 und resultiert aus dem abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrag bei Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB. IX. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2022 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Änderung / Neueinstellung der Sparten - Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Untergliederung der Umsatzerlöse zur besseren Darstellung um zusätzliche "Sparten" ergänzt. Die "Sparten" für das Geschäftsjahr 2021 sind analog dieser Neuausrichtung angegeben.
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 364 (Vorjahr TEUR 134) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 349 (Vorjahr TEUR 279) enthalten. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 7) enthalten. X. Anteilsbesitzliste
Die Liquidation der beiden Quotengesellschaften MMAS Eurasia Logistics GmbH, Gersthofen, und DSCS Digital Supply Chain Solutions GmbH, Gersthofen, wurde im Geschäftsjahr 2021 noch nicht abgeschlossen. Die Auskehrung ist im Geschäftsjahr 2021 erfolgt, jedoch steht die Löschung im Handelsregister noch aus. Die Voraussetzungen für die finale Liquidation der beiden Quotengesellschaften werden im Geschäftsjahr 2023 vorliegen. X. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse
Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da die Sicherungsnehmer ihren Verpflichtungen aus den Schuldverhältnissen stets termingerecht nachgekommen sind und keine Gründe ersichtlich sind, dass sich dies zukünftig ändern wird. 2. Derivate Finanzinstrumente Derivate Finanzierungsrisiken werden ausschließlich zur Absicherung von Zinsänderungen eingesetzt (Bewertungseinheit - synthetisches Festzinsdarlehen). Am Bilanzstichtag bestanden die nachfolgenden derivativen Finanzinstrumente:
Der Swap ist aufgrund des unmittelbaren Sicherungszusammenhang mit dem entsprechenden Grundgeschäft, mit dem Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit (Mikro-Cash-Flow Hedge) zusammengefasst worden. Dieser Zinsswap und das entsprechende Darlehen weisen einen Umfang von nominal EUR 4,0 Mio. auf. Der Zinsswap hatte zum 31. Dezember 2022 einen Marktwert von TEUR 241 und eine Laufzeit bis März 2027. Die Zahlungsströme aus dem variabel verzinslichen Darlehen kompensieren aufgrund der vereinbarten Parameter der Transaktionen die entsprechenden Cash Flows aus dem Zinssicherungsinstrument über die gesamte Laufzeit der Instrumente. Die Messung der Effektivität erfolgt prospektiv durch den sog. Critical Term Match, retrospektiv anhand der sog. Dollar-Offset-Methode. 3. Angaben nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB Sale-and-Lease Back Vertrag: Im Geschäftsjahr 2008 wurde eine Lagerhalle in Augsburg im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back Vertrages veräußert. Die Vertragslaufzeit des entsprechenden Leasingvertrages beläuft sich auf 15 Jahre. Die Leasingraten sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Gemäß Vertrag verpflichtete sich die Gesellschaft, ein Mieterdarlehen an den Leasinggeber auszureichen. Bis zum Ablauf der Grundmietzeit im Jahr 2023 erfolgen jährliche Darlehensausreichungen, so dass das Darlehen am Ende der Vertragslaufzeit einen Saldo in Höhe von TEUR 1.943 aufweist (derzeit TEUR 1.624). Factoring-Vertrag: Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft im Rahmen eines sog. "echten Factorings" Forderungen in Höhe von TEUR 1.097 (Vorjahr TEUR 664) verkauft. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität des Unternehmens. Sämtliche Forderungsausfallrisiken gehen auf den Käufer über. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern betreibt sein Unternehmen überwiegend in gemieteten bzw. geleasten Immobilien. Ebenso sind Teile der Mobilien geleast. Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
5. Angaben zu den Geschäftsführungsorganen Alleiniger Geschäftsführer des Mutterunternehmens Andreas Schmid Holding GmbH war im Berichtsjahr Herr Dipl.-Kfm. Alfred Kolb, Geschäftsführer. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Beziehungen zu nahestehenden Personen / Unternehmen Transaktionen mit nahestehenden Personen wurden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. 7. Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 beschäftigt:
8. Abschlussprüferhonorar Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 115 und entfällt auf Abschluss- und Konzernabschlussprüfungsleistungen. 9. Angaben nach § 264 Absatz 3 HGB sowie Angaben nach § 264 b HGB Folgende Gesellschaften erfüllen die Voraussetzung des § 264 Absatz 3 HGB und sind daher von der Aufstellung und Prüfung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichtes sowie der Anwendung der Vorschriften zur Offenlegung nach §§ 325 ff. HGB befreit: • Andreas Schmid Transport GmbH, Gersthofen • EXELTS GmbH, Gersthofen Folgende Gesellschaften erfüllen die Voraussetzung des § 264 b HGB und sind daher von der Aufstellung und Prüfung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichtes sowie der Anwendung der Vorschriften zur Offenlegung nach §§ 325 ff. HGB befreit: • Andreas Schmid Internationale Spedition GmbH & Co. KG, Gersthofen • Andreas Schmid Kontrakt Logistik GmbH & Co. KG, Gersthofen • EXELTS Ruhr GmbH & Co. KG, Gersthofen • DriveLytics GmbH & Co. KG, Gersthofen • AS Drone Services GmbH & Co. KG 10. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Konzernbilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 11. Nachtragsbericht Die Tochterunternehmen im Bereich der Netzwerkspedition der Andreas Schmid Group sind von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den daraus resultierenden Transportmengen abhängig. Auf Grund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Energiekrise und der global gestörten Lieferketten zeichnete sich ein Rückgang der Nachfrage nach Transportdienstleistungen ab. Dies erschwerte die Disposition der Transportmengen. Auch zu Beginn des Jahres 2023 bestanden weiterhin die Unsicherheiten im Bereich der Energie und der gestörten Lieferketten, folglich verzeichnen die Kunden Auftragsausfälle. Die Geschäftsführung sieht jedoch keine bestandsgefährdenden Risiken, da die Liquidität sichergestellt ist und die Möglichkeit von staatlichen Förderungen, beispielsweise durch Kurzarbeit, besteht. Im Geschäftsjahr 2022 hat eine Konzerngesellschaft die bisher angemietete Immobilie in Haunstetten erworben. Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten ist im Geschäftsjahr 2023.
Gersthofen, den 23. Juni 2023 gez. Alfred Kolb, Geschäftsführer
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 ist durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Juli 2023 gebilligt worden. Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2022 Das Mutterunternehmen beschließt den Bilanzverlust in Höhe von 1.339.976,70 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Andreas Schmid Holding GmbH, Gersthofen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Andreas Schmid Holding GmbH, Gersthofen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Andreas Schmid Holding GmbH, Gersthofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 23. Juni 2023 SONNTAG
GmbH
Gez. Wörlein, Wirtschaftsprüfer gez. Kanus, Wirtschaftsprüfer |
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