Citizen Watch Europe G.m.b.H.

Hans-Duncker-Straße 8, 21035 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 24198
Eingetragen
24.10.1979
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckHerstellung von UhrenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Gegenstand
der Im- und Export sowie der Handel und Vertrieb im europäischen Raum von Uhren und Maschinen aller Art nebst Zubehör und gleichartigen Artikeln, insbesondere von Uhren der Marke "Citizen", die unter der Nummer 789854 in die Warenzeichenrolle des Deutschen Patentamtes eingetragen wurde. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmungen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen und Zweigniederlassung gen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hiroyuki Ohta
seit 25.3.2022
Geschäftsführer
Kosuke Muramoto
seit 9.8.2021
Prokura
Yoshihisa Yajima
seit 9.8.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Citizen Watch Co. Ltd.JPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Citizen Watch Co. Ltd.
Japan
20.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Citizen Watch Europe G.m.b.H.

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1 Grundlagen der Citizen Watch Europe

Die Citizen Watch Europe G.m.b.H. ist eine 100 %ige Tochter der Citizen Watch Co., Ltd., mit Sitz in Tokio, Japan.

Die Citizen Watch Europe vertreibt von Hamburg aus direkt an Einzelhändler im deutschen Heimatmarkt sowie in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz.

Über Distributoren erfolgt der Verkauf in weitere europäische Länder, den Schwerpunkt bilden hier Skandinavien sowie die östlichen Nachbarländer und Frankreich.

CWE hat sein Geschäftsjahr auf Wunsch der Muttergesellschaft auf den Zeitabschnitt von April bis März umgestellt.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Einfluss der Wirtschaftslage auf den CWE-Geschäftsverlauf

Allgemein betrachtet, stellte das Berichtsjahr mit einem Umsatzplus von 7,7% gegenüber dem Vorjahr noch einmal eine deutliche Verbesserung dar, obwohl schon im Vorjahreszeitraum fast alle COVID-19-Beschränkungen entfallen waren. Mit dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und auch der damit verbundenen Inflationssorgen, insbesondere im Energiebereich, wurde im Rahmen der Planung damit gerechnet, dass die Konsumneigung der Verbraucher unter Druck gerät. Diese Bedenken haben sich allerdings als unnötig herausgestellt.

Besonders positive Entwicklungen gab es wiederholt in den Distributorenmärkten. Der Umsatz in diesem Markbereich lag mit einem Plus von 15,5% nicht nur noch einmal deutlich über dem Vorjahreszeitraum, sondern auch um 0,6% über dem für das Geschäftsjahr ursprünglich geplanten Volumen. Er übertraf damit auch noch einmal das Umsatzniveau der letzten fünf Jahre. Den größten Anteil am Umsatz im Distributorenbereich hatte wiederum Frankreich, was zeigt, dass die gemeinsamen Kräfte mit den Schwestermarken der Frederique Constant Gruppe ein Potential auch für weitere Entwicklungen bieten. Besonders starke Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigten auch Schweden und die Türkei.

2.2 Ertragslage

Dank der oben aufgeführten Umsatzsteigerungen konnte für den Berichtszeitraum eine deutliche Steigerung beim Ergebnis verglichen mit dem Vorjahreszeitraum festgestellt werden, was trotz deutlich höheren Aufwendungen in allen Bereichen, besonders Aufwendungen für die Instandhaltung des Gebäudes und die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes, besonders positiv zu vermerken ist. Unsere im Vorjahr getroffene Annahme für das Geschäftsjahr 2023/24 (positives Jahresergebnis mit einer Steigerung von etwa 10%) konnte mit einem Gewinn von T€ 1.524 übertroffen werden.

Der Gesamtumsatz (T€ 43.506), konnte gegenüber der entsprechenden Vorperiode (T€ 40.397) um fast 8% gesteigert werden. Der durchschnittliche Verkaufserlös je Uhr stieg um 5,7% (€ 108,3 gegenüber VJ € 102,6), die Anzahl der verkauften Uhren ist um 2,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Marge lag bei einem gestiegenen Niveau des Euro gegenüber dem Yen und wieder gesunkenen Bezugsnebenkosten (Frachten), um rund zwei Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Im Berichtsjahr wurden Werbeaufwendungen deutlich über dem Vorjahr (Steigerung um 16,9%) getätigt, wobei neben den Aktivitäten im Bereich "Social Media" und "Influencer", mit denen auch jüngere Zielgruppen angesprochen werden, sowohl die Fachhandelspartner mit neuen Schaufensterdisplays auf ein möglichst einheitliches CITIZEN-Erscheinungsbild gebracht werden sollen als auch klassische Print-Werbung geschaltet wurde. Im Februar 2024 war auch die Teilnahme an der Fachmesse Inhorgenta wieder ein fester Bestandteil der Fachhändler-Bindung.

Unter diesen Bedingungen ist das Jahresergebnis insgesamt positiv zu beurteilen.

Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage sind:

GJ 2023/24 Vorjahr 2022/23 Veränderung
Rohergebnis T€ 16.817 14.137 2.680
Betriebsergebnis T€ 2.329 1.456 873
Finanzergebnis T€ 52 42 10
Jahresergebnis T€ 1.524 872 652
Wareneinsatzquote % 61,9 65,6 -3,7
Personalkostenquote % 9,8 10,7 -0,9
Umsatzrendite % 3,5 2,2 1,3
Eigenkapitalrendite % 10,1 5,0 5,1

2.3 Finanz- und Vermögenslage

Wie bereits in den Vorjahren bestanden keinerlei Bankverbindlichkeiten, es standen wie auch in den Vorjahren permanent liquide Mittel auf Festgeldkonten und anderen kurzfristigen Konten zur Verfügung. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen T€ 77 und wurden vollständig aus vorhandenen liquiden Mitteln beglichen.

Außerbilanzielle Finanzierungen erfolgen ausschließlich im Bereich des Kfz.-Leasings, weil hier in der Kombination mit Full-Service-Verträgen ein Vorteil gegenüber einem eigenen internen Fuhrparkmanagement besteht.

Wesentliche Kennzahlen zur Vermögenslage und Finanzlage sind:

31.03. 2024 31.03. 2023 Veränderung
Bilanzsumme T€ 26.082 26.869 -787
Eigenkapitalquote % 57,7 65,5 -7,8
Fremdkapitalquote % 42,3 34,5 7,8
Vorratsintensität % 32,9 26,8 6,1
Forderungsintensität % 9,9 10,0 -0,1
Cash Flow T€ 1.996 -4.663 6.659

Die Kapitalflussrechnung ist nachfolgend dargestellt:

1.4.-31.03. 2024
T€
1.4-31.03.2023
T€
1. Periodenergebnis 1.524 872
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 153 102
3. Zunahme/Abnahme (Saldo) der Rückstellungen 803 457
4. Zunahme/Abnahme (Saldo) der sonstigen Aktiva und Passiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -484 -6.094
5. Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.996 -4.663
6. Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -77 -39
7. Ausschüttung an die Muttergesellschaft -4.072 -1.608
8. Darlehen an Schwestergesellschaft 0 5.000
9. Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -4.072 3.392
10. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
(Summe Zeile 5., 6. und 9.) -2.153 -1.310
11. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.463 14.773
12. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 11.310 13.463

Wir sind auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder jederzeit in der Lage gewesen, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und konnten umgekehrt Kunden teilweise mit verlängerten Zahlungszielen unterstützen, ohne dass Liquiditätseinschränkungen auftraten.

2.4 Risikomanagement

Da sowohl Einkäufe als auch der überwiegende Teil der Umsatzerlöse in Euro fakturiert werden, sind Kurssicherungsmaßnahmen weder erforderlich noch möglich. Allerdings können Veränderungen des japanischen YEN bzw. des US-Dollars trotzdem zu der Situation führen, dass die in Euro von der Muttergesellschaft fakturierten Preise angehoben werden, was aber in der vergangenen Berichtsperiode nicht der Fall war.

Aufgrund der Komplexität von Uhren ist keine Abhängigkeit von einem einzelnen Rohstoff etc. gegeben, so dass von einer relativ hohen Preisstabilität ausgegangen wurde. Die Einschränkung, nur bei der eigenen Muttergesellschaft einzukaufen, stellt ein begrenztes Risiko dar. Risiken im Warenbereich ergeben sich durch die Langfristigkeit der Einkaufskontrakte, die nicht wegen möglicher kurzfristig auftretender Umsatzeinbrüche angepasst werden können. Die im Vorjahr erhöhten Wertberichtigungen auf die Warenbestände sind absolut gesehen weiter gestiegen, allerdings aufgrund erhöhter Einkaufsvolumina und damit erhöhter Bestände auf einem etwa gleichen Niveau geblieben.

Das Forderungsausfallrisiko wird durch ein integriertes Debitorenmanagement mit entsprechender Bonitätsprüfung und zeitnaher Liefersperre bzw. Vorauskasse minimiert. Zusätzlich besteht seit Dezember 2012 eine Warenkreditversicherung. Die Pauschalwertberichtigung konnte auf dem Niveau des Vorjahres beibehalten werden, wesentliche Risiken aus der Galeria-Insolvenz haben sich nicht ergeben.

Durch stetige Verbesserungen an der IT-Infrastruktur und teilweiser Redundanz innerhalb des Hauses können die Risiken eines technischen IT-Ausfalls begrenzt werden. Durch regelmäßige Datenauslagerung, die Verwendung von Standardanwendungen und eine verbreitete Infrastruktur wird selbst im Fall eines Totalausfalls eine schnelle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ermöglicht. Allerdings bestehen Risiken im veralteten SAP-System. Der Wechsel des ERP-Systems war zuletzt für den August 2024 geplant, durch eine zwischenzeitliche Neueinschätzung des Projekts wird dieser Wechsel kaum vor April 2025 zu realisieren sein.

Allgemeine Risiken für den zukünftigen Geschäftsverlauf bestehen insbesondere in der Schwierigkeit, eine markengerechte Preisstrukturierung im EU-Binnenmarkt zu realisieren. Dies gilt insbesondere und immer stärker auch für Kunden mit einer globalen Präsenz im Bereich des Online-Handels. Die Zukunft der Innenstädte und die Existenzbedrohung sowohl für größere als auch kleinere Händler, wobei letztere zusätzlich häufig unter Nachfolgeproblemen leiden, stellt eine grundsätzliche Bedrohung für alle Branchen, also auch den Uhrenbereich dar. Ein konkretes Risiko ergibt sich für Citizen auch in der zunehmenden Verbreitung von Smartwatches, die von spezialisierten Herstellern und auch von den Herstellern aus dem Bereich der Kommunikationselektronik angeboten werden und mittlerweile eben nicht nur im Elektronikhandel, sondern auch bei Juwelieren angeboten werden. Allerdings macht die positive Umsatzentwicklung von CITIZEN, zu der auch mechanische Uhren stark beigetragen haben, deutlich, dass dieser Trend nicht ungebrochen ist.

2.5 Investiti onen

Im Geschäftsjahr wurden die bereits erwähnten Investitionen in EDV-Hardware sowie kleinere Ersatzinvestitionen mit einem Volumen von insgesamt T€ 77 getätigt.

2.6 Personalbereich

Die Situation im Personalbereich war von der Schwierigkeit gekennzeichnet, freigewordene Stellen insbesondere im Logistik-Bereich adäquat neu zu besetzen.

2.7 Umwelt

Seit der fristgerechten Registrierung bei der EAR am 21.11.2005 erfüllt Citizen die Voraussetzungen der WEEE Directive (in Deutschland umgesetzt durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, ElektroG). Citizen ist registriert unter der Nummer DE 19107887.

Die für die neue Batterieverordnung ab Dezember 2009 erforderliche Registrierung wurde ebenfalls fristgerecht vorgenommen, ebenso bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister ab 2019. Die bereits vorhandenen zwei Ladesäulen wurden im Berichtsjahr um zwei weitere Säulen ergänzt. Mit Leasing von drei Hybrid-Kraftfahrzeugen und dem Test eins vollelektrischen Fahrzeugs soll auch im Mobilitätsbereich möglichst umweltgerecht gearbeitet werden.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht / Aussichten für 2024/2025

3.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in 2024/25

Die Vielzahl der die Konsumneigung beeinflussenden äußeren Faktoren erschweren wie schon in den Vorjahren die Vorausschaubarkeit des Konsumumfeldes 2024/25. Mit dem Kriegsausbruch in der Ukraine kam allerdings ein großer zusätzlicher Risikoaspekt hinzu. Mit dieser Problematik steht CITIZEN nach wie vor nicht allein dar, weil letztendlich alle konsumorientierten Branchen hiervon betroffen sind. Ungewiss bleiben ferner die Potentiale im deutschen Warenhausbereich. Die Abhängigkeit von nur noch einem verbliebenen Warenhauskonzern, dessen Zukunft trotz neuer Investoren nicht hinreichend abgesichert ist, bedarf einer Absatzpolitik, die alle Märkte berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund ist auch die im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte Erweiterung durch einen CITIZEN-eigenen Internetverkauf zu sehen.

Damit soll auch ein Gegengewicht zu den monopolähnlichen Preisvergleichsportalen gesetzt werden, um die preisaggressive Vermarktung der Waren zu bremsen. So soll verhindert werden, dass dem lokalen Einzelhandel mehr und mehr die Geschäftsbasis entzogen wird, wenn es diesen Händlern nicht gelingt, Beratungsqualität und die Emotionalität als Vorteile des lokalen Handels stärker herauszustellen. Wird dies nicht berücksichtigt, steigt das Risiko, dass Einzelhändler - sei es ausgelöst durch innenstädtische Verödungstendenzen, mangelnde wirtschaftliche Perspektiven oder durch Alter und fehlende Nachfolger - vom Markt verschwinden. CITIZEN wird auch weiterhin versuchen, den lokalen Einzelhandel bestmöglich zu unterstützen.

Probleme in den Lieferketten können auch auf der Beschaffungsseite zu Lieferverzögerungen führen. Aus diesem Grunde ist mit höheren Beständen entsprechend Vorsorge betrieben worden.

3.2 Maßnahmen

3.2.1 Vertriebsstrategie

Ungeachtet der oben erwähnten Risiken beim Konsumklima soll auch weiterhin die durch Kontinuität geprägte und im Wesentlichen unveränderte Vertriebsstrategie fortgesetzt werden. Das heißt, dass ein Schwerpunkt in der zielgerichteten Bearbeitung des deutschen Marktes liegt, um den Marktanteil von "Citizen", aber auch der Marke "BULOVA" weiter zu erhöhen. Hierzu wird die Partnerschaft mit den Key Accounts genauso gepflegt wie mit dem unabhängigen Fachhandel. Die Situation, dass in den großstädtischen Innenstadtlagen nur wenige unabhängige Einzelhändler und diese dann mancherorts nur noch im hochpreisigen Segment aktiv sind, macht es erforderlich, dass Citizen nicht ausschließlich auf den unabhängigen Fachhandel setzt, sondern Präsenz auch im Warenhaus, im Filialbereich und auch im Internet zeigt.

Daneben bestehen beim unabhängigen Fachhandel die üblichen Risiken einer Überalterung und fehlende Kandidaten für die Fortführung von Einzelhandelsgeschäften. Insgesamt ist branchenübergreifend nicht erst durch die Corona-Krise die Zukunft der Innenstädte ein Thema, das derzeit intensiv in den Medien und der Politik diskutiert wird.

Im Facheinzelhandel können noch Potentiale für eine bessere Distribution insbesondere durch kooperative Werbeformen entwickelt werden. Das Wachstum soll andererseits durch eine weitere Verbesserung der Präsenz im Key-Account-Bereich erfolgen. Insgesamt gesehen kann und wird auch das Thema "Internet" nicht vollständig außer Acht gelassen werden, auch wenn durch den schon fast monopolartigen Online-Handel zusätzliche Risiken durch die entsprechende Marktmacht einzelner Anbieter bestehen. Insgesamt zeigt sich mehr und mehr, dass stationäre Geschäfte nur in einer Kombination mit digitalen Vertriebsmöglichkeiten erfolgreich am Markt bestehen können. Darum liegt in dieser Form des "hybriden" Handels ein wichtiges Element des künftigen Vertriebs. Die in 2021 begonnen Aufwendungen zur Unterstützung des Fachhandels im Rahmen von Social Media über die Plattform SocialPals werden auch in 2024/25 fortgesetzt.

3.2.2 Produkt- und Marketing-Strategie

Für die Marke "Citizen" ist es nicht nur mit den unverändert erfolgreichen Modellreihen der Funkuhren mit Publikumspreisen von über € 400 in den vergangenen Jahren gelungen, größere Stückzahlen zu verkaufen, in den beiden abgelaufenen Geschäftsjahren lag ein Schwerpunkt auf mechanischen Uhren mit besonderen farbigen Zifferblättern. Der Marke "CITIZEN" konnte damit eine Aufwertung in der Kundenwahrnehmung verschafft werden, die auch in 2024/25 anhalten sollte. Neue CITIZEN-Modelle werden im Regelfall mit umweltfreundlichen "EcoDrive"-Kalibern oder mechanischen Kalibern ausgestattet.

Der Marktanteil von CITIZEN in Deutschland dürfte im Kern-Segment der von CITIZEN angebotenen Preisklassen (€ 100 - € 750) nach Einschätzung der Geschäftsführung in etwa unverändert gegenüber dem Vorjahr sein.

Für die Marke "Bulova" sind aufgrund der beim Verbraucher in Deutschland noch nicht so hohen Bekanntheit ebenfalls kontinuierliche Marketingmaßnahmen vorgesehen.

Das Marketing-Konzept der vergangenen Jahre wird auch im folgenden Geschäftsjahr weiterverfolgt und durch entsprechende Werbeanstrengungen untermauert. Das Werbebudget für 2024/25 entspricht dem Niveau des Vorjahres.

3.2.3 Effizienz von Vertrieb und Verwaltung

Für 2024/25 wird mit einem in etwa gleich bleibenden Niveau der Beschaffungskosten und ebenso laut Planung mit einem konstanten Rohertrag gerechnet. Daher sind Produktivität und Effizienz aller Vertriebs- und Verwaltungsbereiche weiterhin permanent zu optimieren. Dies soll durch die ursprünglich für Anfang 2023 vorgesehene Erneuerung und Einführung des ERP-Systems nunmehr zum 1. April 2025 unterstützt werden.

3.2.4 Lagerbestand

Die Bestände (Stückzahlen) bewegen sich noch einmal oberhalb des Niveaus zum 31.03.2023, wobei zum Teil entsprechende Vorräte in den mit Konsignationsware ausgestatteten Kundenlägern gelagert werden. Dies dient im Wesentlichen der Risikovorsorge bezüglich der Vulnerabilität in den internationalen Lieferketten.

3.2.5 Finanzierung

Seit dem Geschäftsjahr 2005 stehen ständig ausreichend finanzielle Mittel in Form von kurzfristig verfügbaren Fest- und Tagesgeldkonten zur Verfügung.

Der Plan für 2024/25 sieht höhere Investitionen in Höhe von rund T€ 500 vor. Hintergrund sind neben der eigentlich schon für 2021 geplanten Umstellung des ERP-Systems und damit einhergehenden Erweiterungen der Hardware weitere Investitionen in die Räumlichkeiten (Showroom) und Anpassungen des Gebäudes. Die Aufnahme von Krediten ist nicht geplant, gegebenenfalls würden aber Kreditlinien bei Bankpartnern zur Verfügung stehen. An die Gesellschafterin wurde in 2023 eine Gewinnausschüttung vorgenommen, dies ist auch für 2024 wieder vorgesehen. Es steht gemäß der Liquiditätsplanung auch nach der Ausschüttung permanent genügend Liquidität während des Geschäftsjahres 2024/25 zur Verfügung.

3.3 Risikobericht

Risiken sehen wir vor allem in der derzeit noch nicht hinreichend absehbaren Stabilität der Welt-Konjunktur, durch die weitere Zuspitzung in der Ukraine-Krise, und des damit einhergehenden Konsumverhaltens unserer Zielgruppen.

Für den deutschen Markt sehen wir unverändert große Risiken in der Konzentration der Handelslandschaft, insbesondere in den Bereichen Internet und Warenhaus. Zwar gibt es derzeit keine konkrete Veranlassung, davon auszugehen, dass die für uns wichtigen Depotfilialen im Warenhausbereich noch weiter eingeschränkt werden. Jedoch existieren umgekehrt derzeit auch keine Presseverlautbarungen, die die weitere Strategie des einzigen verbliebenen Warenhauskonzerns konkretisieren, so dass einerseits eine gewisse Unsicherheit in diesem Bereich bleibt, andererseits der Renditedruck in diesem Segment eine permanente Überprüfung des Standortportfolios erforderlich macht.

Ein gewisses Risiko bestand in der Vergangenheit in den Handels- und Modemarken, die CITIZEN im preisgünstigen Sortimentsbereich verdrängt hatten. CITIZEN konnte dem Trend durch Sortimentsergänzungen und Modellpflege entgegenwirken und den Konsumenten die Bedeutung wertigerer Uhren bewusst machen.

Die skizzierten wirtschaftlichen Herausforderungen halten wir insgesamt aus heutiger Sicht für beherrschbar, weshalb wir gemäß der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Umsatzniveau von ca. 40 Mio. € rechnen.

Insgesamt verweisen wir auf Punkt 2.4 des Lageberichts.

Weitere besondere Risiken bestanden am Abschlussstichtag nicht und werden auch in der Zukunft nicht erwartet. Da der Einkauf im Wesentlichen in Euro abgewickelt wird, sind hier zumindest keine Absicherungen auf der Währungsseite nötig. Forderungsausfallrisiken sind breit gestreut und durch eine Kreditversicherung bis auf die üblichen Selbstbehalte abgedeckt.

3.4 Gesamtausblick

Die Chance der Marke CITIZEN liegt nach wie vor insbesondere in den Erfolgsfaktoren

• sehr hoher Bekanntheitsgrad der Marke CITIZEN

• von Kunden anerkanntes Preis-Leistungs-Niveau

• Eco-Drive-Technologie, die "nie mehr Batteriewechsel" benötigt

• Lange Tradition mit mechanischen Kalibern

• Innovative Design-Elemente

• Nachweisliche hohe Technologieführerschaft, z. B. durch die welterste GPS-Funkuhr "Eco-Drive SATELLITE WAVE", vorgestellt auf der Messe "Basel World" im Jahr 2012 und die dünnste EcoDrive Uhr Eco-Drive One, vorgestellt in Basel 2016

• Super-Titanium Ti+IP

• 50 Jahre in Europa, 100 Jahre weltweit als Garant auch für künftige Marktpräsenz

Funk- und Satellitenuhren bleiben nach wie vor eine tragende Säule des Sortiments, die laufend durch neue Varianten ergänzt werden, es wird aber auch wieder verstärkt neue Modelle im nachgefragten günstigeren Preissegment geben.

Daneben bietet die Marke "Bulova" mit ihrem eigenständigen Design und besonderen Eigenschaften sowie "A History of Firsts" ganz neue Möglichkeiten der Händleransprache.

Für das Geschäftsjahr 2024/24 gehen wir auf heutigem Erkenntnisstand von einem insgesamt positiven Geschäftsverlauf bei ungefähr gleichbleibenden Verkaufszahlen aus, wenn die Risiken und Auswirkungen der weltweiten Konflikte und Unsicherheiten beherrschbar bleiben. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024/25 trotz weiterhin hoher Aufwendungen für die geplante Aktualisierung des ERP-Systems mit einem positiven Jahresergebnis, jedoch mit einem leichten Rückgang im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamburg, den 6. Juni 2024

Citizen Watch Europe G.m.b.H.

Die Geschäftsführung

Yoshihisa Yajima

Hiroyuki Ota

Bilanz zum 31. März 2024

Aktivseite

EUR 31.03.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.682.198,36 1.741.505,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.271,00 3.679,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.005,00 50.984,00
1.720.474,36 1.796.168,36
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.144,52 18.144,52
1.738.618,88 1.814.312,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.605.411,09 7.241.497,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.531.536,10 1.494.014,90
2. übrige Vermögensgegenstände 2.734.233,53 2.810.313,21
4.265.769,63 4.304.328,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.310.001,14 13.463.159,61
24.181.181,86 25.008.985,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 162.332,85 45.322,00
26.082.133,59 26.868.619,90

Passivseite

EUR 31.03.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.225.837,62 10.225.837,62
II. Kapitalrücklage 1.932.683,31 1.932.683,31
III. Gewinnrücklagen 565.000,00 565.000,00
IV. Gewinnvortrag 791.503,25 3.991.717,10
V. Jahresüberschuss 1.523.996,18 871.786,15
15.039.020,36 17.587.024,18
B. Rückstellungen 6.619.470,77 5.817.946,19
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 613.411,74 615.743,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.022.168,58 2.233.855,86
3. Sonstige Verbindlichkeiten 788.062,14 614.050,09
4.423.642,46 3.463.649,53
26.082.133,59 26.868.619,90

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 2024

01.04.2023- 31.03.2024
EUR
01.04.2022- 31.03.2023
EUR
1. Rohergebnis 16.816.635,48 14.136.929,39
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.627.154,51 -3.663.517,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -632.634,01 -647.123,70
-4.259.788,52 -4.310.640,79
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -153.125,43 -101.562,37
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.040.904,57 -8.237.995,88
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.206,20 45.652,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.365,96 -3.728,57
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -856.694,38 -626.065,80
8. Ergebnis nach Steuern 1.557.962,82 902.588,23
9. Sonstige Steuern -33.966,64 -30.802,08
10. Jahresüberschuss 1.523.996,18 871.786,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Allgemeine Grundlagen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. April 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurden grundsätzlich unverändert übernommen. Bei den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Für Gebäude ist eine Nutzungsdauer von 25 Jahren zugrunde gelegt. Bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt die Nutzungsdauer zwei bis zehn Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Beschädigte oder schwer marktgängige Vorräte sowie Vorräte in Konsignationslägern werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Aufgrund leicht verminderter Risiken wurden die %-Sätze der vorgenommenen Abwertungen leicht angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch ausreichend bemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die Pensionsrückstellung für eine laufende Leistung wurde zum 31.03.2024 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Erfüllungsbetrag auf Basis der Richttafeln 2018G von Dr. Heubeck gebildet. Die Pensionsrückstellung wurde dabei mit einem Zinssatz von 1,83 % (Durchschnittsbildung 10 Jahre) sowie einer Rentendynamik von 2,0% berechnet. Abschläge für die Fluktuation brauchten nicht berücksichtigt werden.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im Berichtsjahr T€ 1.532 (VJ: T€ 1.494) und betreffen mit T€ 1.532 (VJ: T€ 1.494) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Das in das Handelsregister eingetragene Kapital beträgt unverändert DM 20.000.000,00 (€ 10.225.837,62).

4. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung (T€ 211; VJ: T€ 224) besteht für Leistungen an einen ehemaligen Geschäftsführer. Sofern für die Ermittlung der Pensionsrückstellung ein durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre zugrunde gelegt wird, ergibt sich ein Erfüllungsbetrag von ebenfalls T€ 211. Das führt zu einem Unterschiedsbetrag und einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 0.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der in der Bilanz unter C. ausgewiesenen Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr sämtlich bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 2.503 (VJ: T€ 1.848) auf Gesellschafter. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 3.022 (VJ: T€ 2.234) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen T€ 218 (VJ: T€ 171) Steuerverbindlichkeiten und T€ 1 (VJ: T€ 7) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

6. Haftungsverhältnisse

Citizen haftet für eine (VJ: eine) von einem Kreditinstitut geleistete Bürgschaft in Höhe von insgesamt T€ 50 (VJ: T€ 50). Zur Sicherung der Bankbürgschaft wurde ein Teilbetrag von T€ 50 des Guthabenkontos dem Kreditinstitut verpfändet.

7. Aufwendungen und Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen

In den "sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 14 (VJ: T€ 52), in den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 20 (VJ: T€ 38) enthalten.

8. Aufwendungen für Altersversorgung

In dem Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind mit T€ 8 (VJ: T€ 42) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

9. Zinserträge und Zinsaufwendungen

Die "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" entfallen mit T€ 0 (VJ: T€ 40) auf verbundenenUnternehmen und mit T€ 18 (VJ: T€ 5) auf die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen. Die "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" entfallen mit T€ 3 (VJ: T€ 4) auf die Aufzinsungvon langfristigen Rückstellungen.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen mit folgenden Laufzeiten:

T€
vom 01.04.2024 bis 31.03.2025 212
vom 01.04.2025 bis 31.03.2026 230
vom 01.04.2026 bis 31.03.2027 200
Für die Zeit ab 01.04.2027 insgesamt 158

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen Leasingverträge in Verbindung mit Full-Service Verträgen für die Kfz-Flotte. Der Leasingaufwand betrug im GJ T€ 108 (VJ: T€ 116). Zweck der Geschäfte ist die Verfügbarkeit von technisch aktuellen Kfz unter Ausnutzung von Kosten- und Handlingvorteilen. Weitere bedeutsame außerbilanzielle Geschäfte haben wir im Geschäftsjahr 2023/24 nicht getätigt.

3. Gesellschafter

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und wird von der Citizen Watch Co., Ltd., Tokyo, Japan, zu 100 % gehalten. Die Citizen Watch Co., Ltd. sowie alle ihre unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen werden als verbundene Unternehmen angesehen.

4. Mitarbeiteranzahl

zum Ende des Geschäftsjahres im Jahresdurchschnitt
Vollzeitmitarbeiter 48 51
Teilzeitmitarbeiter 4 4
52 55
(Vorjahr 56)

5. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Citizen Watch Europe G.m.b.H. gehörten im Geschäftsjahr die folgenden Herren an:

Hiroyuki Ota, Kaufmann, Hamburg (D)

Yoshihisa Yajima, Kaufmann, Tokio (JP)

(jeweils alleinvertretungsberechtigt)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Anteilsbesitz

Die Citizen Watch Europe G.m.b.H. ist zu 100% Gesellschafterin der Citizen Watch Benelux B.V., Rotterdam (Niederlande). Nach vorläufigen Zahlen beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2023 T€ 350, das Jahresergebnis beläuft sich auf T€ 123.

7. Konzernabschluss

Die Citizen Watch Europe G.m.b.H. wird in den Konzernabschluss der Citizen Watch Co., Ltd., Tokyo, Japan, einbezogen.

8. Ergebnisverwendung

Die Planung sieht vor, dass das Ergebnis des Geschäftsjahres ausgeschüttet wird.

9. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Ereignisse, die den Fortbestand oder die Entwicklung beeinträchtigen können, sind uns nicht bekannt.

 

Hamburg, den 6. Juni 2024

Citizen Watch Europe G.m.b.H.

Die Geschäftsführung

Yoshihisa Yajima

Hiroyuki Ota

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024

Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an Solchen Rechten und Werten 234.685,13 0,00 234.685,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.322.342,89 8.045,24 10.330.388,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 261.376,95 4.236,00 265.612,95
Andere Anlagen, Betriebs- und
3. Geschäftsausstattung 1.229.731,34 65.150,19 1.294.881,53
11.813.451,18 77.431,43 11.890.882,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.144,52 0,00 18.144,52
Anlagevermögen gesamt 12.066.280,83 77.431,43 12.143.712,26
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.03.2024
EUR
31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an Solchen Rechten und Werten 234.685,13 0,00 234.685,13 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.580.837,53 67.352,24 8.648.189,77 1.682.198,36 1.741.505,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 257.697,95 1.644,00 259.341,95 6.271,00 3.679,00
Andere Anlagen, Betriebs- und
3. Geschäftsausstattung 1.178.747,34 84.129,19 1.262.876,53 32.005,00 50.984,00
10.017.282,82 153.125,43 10.170.408,25 1.720.474,36 1.796.168,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 18.144,52 18.144,52
Anlagevermögen gesamt 10.251.967,95 153.125,43 10.405.093,38 1.738.618,88 1.814.312,88

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Citizen Watch Europe G.m.b.H.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Citizen Watch Europe G.m.b.H., - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Citizen Watch Europe G.m.b.H., für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 6. Juni 2024

PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Prof. Dr. Winzker, Wirtschaftsprüfer

Teske, Wirtschaftsprüferin

Feststellung und Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde in der Gesellschafterversammlung am 6. Dezember 2024 festgestellt.

In der Gesellschafterversammlung am 6. Dezember 2024 wurde folgendes beschlossen: Es wird eine Dividende in Höhe von EUR 1.524.000 gezahlt.

Nachrichten & Medien

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