Nutragroup GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Brosowski seit 17.1.2023 | Vorstandsmitglied |
Peter Sang seit 2.12.2013 | Vorstandsmitglied |
Thomas Martin Stewens seit 28.3.2007 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BankM AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanzen zum 31. Dezember 2023 und 2022der BankM AGFrankfurt am MainAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnungen für die Kalenderjahre 2023 und 2022der BankM AGFrankfurt am Main
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der BankM AGFrankfurt am MainEingetragen beim Amtsgericht Frankfurt am MainHRB 795421. Allgemeines Das Grundkapital der BankM AG beträgt EUR 735.000,00 und ist in 735.000 nennwertlosen Namens- Aktien verbrieft. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist im Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nr. HRB 79542 eingetragen. Der Jahresabschluss der BankM AG für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den allgemeinen und den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) und der Rechnungslegungsverordnung für Kreditinstitute (RechKredV) erstellt. Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Formblättern der RechKredV. Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz einzelne Posten des Gliederungsschemas in § 266 HGB zusammengefasst. Die BankM AG ist durch die Umfirmierung der FIB Management AG zum 01.01.2020 entstanden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Abschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Letztere sind abzüglich einer gegebenenfalls notwendigen Risikovorsorge bewertet. Die Wertpapiere des Handelsbestandes werden mit den Anschaffungswerten oder dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet. Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Anlagewerte werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Diese werden unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet. Auf die Anlagenzugänge wird die Abschreibung zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die Folgemonate berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 800 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert bewertet. Sie enthalten unter anderem Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen. Ausfallrisiken daraus wurde durch Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen wurden von den sonstigen Forderungen abgesetzt. Die Werte für Verbindlichkeiten entsprechen dem Erfüllungsbetrag. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und das laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Sie sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und verzichtet auf den Ansatz aktiver latenter Steuern. 3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute beinhalten täglich fällige Guthaben bei inländischen Kreditinstituten TEUR 592 (Vj. TEUR 828), inklusive Tages- und Monatsgelder. Forderungen an Kunden Es handelt sich um Forderungen aufgrund von Dienstleistungen im Rahmen der Kapitalmarktbetreuung TEUR 133 (Vj. TEUR 316). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Handelsaktiva Die Handelsaktiva beinhalten börsennotierte Wertpapiere in Höhe von TEUR 2.390 (Vj. TEUR 1.507). Der Betrag setzt sich zusammen aus Schuldverschreibungen TEUR 1.708 (Vj. TEUR 773) sowie Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren TEUR 581 (Vj. TEUR 734). Die zum 31.12.2023 gehaltenen Schuldverschreibungen laufen in den nächsten Jahren aus. Der gesamte Bestand an Schuldverschreibungen ist börsennotiert. Beteiligungen Die Gesellschaft hält eine 0,74% Beteiligung (EUR 55.000) an der Finmatics GmbH, Wien. Das Eigenkapital der Finmatics GmbH beträgt zum 31.12.2022 EUR -1.710.932,39. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf EUR - 3.606.415,77. Für das Geschäftsjahr 2023 liegen uns diese Daten noch nicht vor. Die Entwicklung des Finanzanlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Es bestehen keine Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen. Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Barsicherheiten zur Unterlegung der auf dem Handelskonto gehaltenen Bestände im Rahmen des Designated Sponsorings TEUR 300 (VJ. TEUR 300), Kautionen TEUR 31 (Vj. TEUR 31), Forderungen gegenüber dem Finanzamt TEUR 29 für KESt. und Soli. (Vorjahr: TEUR 0), sowie eine Forderung aus vorausgezahlter Direktversicherung betreffend 2024 TEUR 2 (Vj. TEUR 2). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich überwiegend um Vorauszahlungen für Provisionen TEUR 28 (Vj. TEUR 31), Versicherungsbeiträge TEUR 25 (Vj. TEUR 25), EDV-Lizenzen TEUR 13 (Vj. TEUR 12). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 95 (Vj. TEUR 130) und Steuerverbindlichkeiten TEUR 247 (Vj. TEUR 93). Darüber hinaus beinhalten sie Aufsichtsratsvergütungen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0), Spesenabrechnungen von Mitarbeitern TEUR 1 (Vj. TEUR 4) und Sozialversicherungsbeiträge TEUR 1 (Vorjahr: 0) Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlstellen- und andere Rechnungen mit einer Laufzeit in die Zukunft. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für mögliche Nachforderungen im Rahmen einer Vorsteuerkorrektur TEUR 78 (Vorjahr: 0) Körperschaftssteuer TEUR 6 (Vorjahr: 0) und Gewerbesteuer TEUR 6 (Vj. TEUR 25). Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehenden Urlaub TEUR 45 (Vj. TEUR 39), Inflationsausgleichsprämien TEUR 44 (Vorjahr: 0), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 32 (Vj. TEUR 23), Mietnebenkosten TEUR 9 (Vj. TEUR 14), die Rückstellung aufgrund von Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen TEUR 9 (Vj. TEUR 8) sowie Sonstige Rückstellungen insbesondere für Migrationsaufwand TEUR 20 (Vorjahr: 0) und ausstehende Rechnungen TEUR 2 (Vj. TEUR 13). Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 735.000,00 ist eingeteilt in 735.000 nennwertlose Namens-Aktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00 je Namen-Aktie. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 735.000,00. Andere Gewinnrücklagen Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über Gewinnrücklagen i. H. v. TEUR 1.212 (Vj. TEUR 1.212). 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Zinsergebnis (Zinsertrag abzüglich Zinsaufwand) sind verrechnete Aufwendungen und Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen gemäß § 285 Nr. 25 HGB in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Die laufenden Erträge beinhalten größtenteils Dividenden aus Handelsbestand TEUR 50 (Vj. TEUR 12). Die Provisionserträge beinhalten im Wesentlichen Erträge für Finanzdienstleistungen im Bereich DCM TEUR 2.080 (Vj. TEUR 2.143), ECM TEUR 675 (Vj. TEUR 851), und Designated Sponsoring TEUR 507 (Vj. TEUR 560), Research TEUR 128 (Vj. TEUR 100) und Kommunikationsprovisionen TEUR 95 (Vj. TEUR 90), Beratungsprovisionen TEUR 27 (Vj. TEUR 30), sowie sonstige Provisionen TEUR 26 (Vj. TEUR 131). Im Handelsergebnis (Differenz aus Ertrag und Aufwand des Handelsbestandes) ist das Ergebnis aus den Geschäften, die über die Handelsdepots abgewickelt werden, dargestellt TEUR -108 (Vj. TEUR - 471). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus sonstigen Weiterbelastungen TEUR 134 (Vj. TEUR 65), Erträge aus in früheren Jahren abgeschriebenen Forderungen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 1), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 7 (Vj. TEUR 62), sowie sonstige Erträge TEUR 1 (Vj. TEUR 11). Die Personalaufwendungen TEUR 1.511 (Vj. TEUR 1.604) beinhalten insbesondere Aufwendungen für Löhne und Gehälter TEUR 1.409 (Vj. TEUR 1.480) sowie gesetzlichen sozialen Aufwand TEUR 100 (Vj. TEUR 123). In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind zum größten Teil Beratungskosten TEUR 449 (Vj. TEUR 402), Aufwand für EDV-Lizenzen TEUR 224 (Vj. TEUR 209), Mietaufwendungen TEUR 172 (Vj. TEUR 145), Aufwand aus Weiterbelastung TEUR 122 (Vj. TEUR 63), Beiträge und Gebühren TEUR 114 (Vj. TEUR 159) und sowie Werbekosten TEUR 64 (TEUR 65), Versicherungen TEUR 52 (TEUR 53), Kosten für interne Revision TEUR 41 (Vj. TEUR 38), Leasingaufwand TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 18), Buchführung TEUR 23 (Vj. TEUR 29), Jahresabschluss- und Prüfungskosten TEUR 22 (Vj. TEUR 29), Internet- und Leitungskosten TEUR 20 (Vj. TEUR 21), Personalsuche TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 0) und EDV-Kosten TEUR 12 (Vj. TEUR 6) enthalten. Die Abschreibungen auf Sachanlagen wurden linear in Anlehnung an die allgemein gültigen Afa- Tabellen vorgenommen und betragen im Berichtszeitraum TEUR 8 (Vj. TEUR 31). Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen von insgesamt TEUR 124 (Vj. TEUR 131) vorgenommen. Dem gegenüber standen Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestehenden Wertpapieren von TEUR 39 (Vj. 80). 6. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 16,25 Personen (Vj. 17 Personen). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Service- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.496 fällig bis 2028. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Herr Peter Sang, Dreieich Herr Thomas Stewens, Bad Vilbel Herr Markus Brosowski, Maintal Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Dr. Gerhard Grebe, Frankfurt Herr Dirk Blumhoff, Hofheim Herr Ohad Finkelstein, Ra' anana Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 412.246,72 (Vj. EUR 495.432,46). 7. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2023 gab es keine wesentlichen Ereignisse.
Frankfurt am Main, 27. März 2024 BankM AG, der Vorstand Markus Brosowski Peter Sang Thomas Stewens Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS BANKM AG, FRANKFURT IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Lagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Der Lagebericht sollte im Kontext mit den geprüften Finanzdaten und den Angaben im Anhang des Abschlusses gelesen werden. Die folgenden Darstellungen basieren auf einer Reihe von Angaben, die detailliert im Anhang dargestellt sind. Darüber hinaus enthält der Lagebericht auch in die Zukunft gerichtete Aussagen, d. h. Aussagen, die auf bestimmten Annahmen und den darauf basierenden aktuellen Planungen, Einschätzungen und Prognosen beruhen. Zukunftsaussagen besitzen nur in dem Zeitpunkt Gültigkeit, in welchem sie gemacht werden. Das Management der BankM AG übernimmt keine Verpflichtung, die diesem Dokument zugrunde liegenden Zukunftsaussagen beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten und/oder zu veröffentlichen. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Der Vorstand der BankM AG weist darauf hin, dass eine Vielzahl von Faktoren zu einer erheblichen Abweichung in der Zielerreichung führen kann. Wesentliche Faktoren werden im Abschnitt "Risikobericht" detailliert beschrieben. 1. Grundlagen der BankM AG 1.1 Allgemeine Angaben zur BankM AG Die BankM AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter HRB 79542 eingetragene, nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland wirksam gegründete und bestehende Aktiengesellschaft (AG). Organe sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Das Grundkapital der BankM AG beträgt EUR 735.000,00, eingeteilt in 735.000 auf den Namen lautende nennbetragslose Stückaktien. Die BankM AG ist ein nach § 15 i.V.m. § 86 Abs. 1 WpIG (Wertpapierinstitutsgesetz) zugelassenes Wertpapierinstitut und verfügt seit dem 01. Januar 2020 über die folgenden Erlaubnis-Arten zum Betreiben von Bank- und Finanzgeschäften:
Die BankM AG unterliegt der Aufsicht der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) sowie der Deutschen Bundesbank. Die BankM AG hat keine Tochterunternehmen oder Zweigstellen und verfügt nur über einen Standort in der Baseler Str.10, 60329 Frankfurt am Main. 1.2 Geschäftstätigkeit Seit dem Jahr 2007 ist die BankM AG mit ihrer klassischen Hausbank-Philosophie und einem eingespielten, interdisziplinären Team Partner mittelständischer Unternehmen für die Finanzierung am Kapitalmarkt. Die mittelständischen Unternehmenskunden profitieren von individuellen Dienstleistungen und einem schnellen Zugang zu ausgesuchten, jeweils zum Unternehmen passenden Investoren. Das Dienstleistungsangebot der BankM AG umfasst dabei das folgende Leistungsspektrum:
1.3 Ziele und Strategie Die BankM AG hat sich auf das Kundensegment mit einer Marktkapitalisierung bis zu EUR 250 Mio. fokussiert, in welchem die Zielkunden der BankM AG ein zu geringes Angebot an Emissionsbanken in Deutschland bemängeln. Während große Mittelstandsunternehmen und internationale Konzerne selbst in der Lage sind, leistungsfähige Stäbe als Ansprechpartner vorzuhalten, werden sie von Großbanken effizient mit Investmentbanking-Produkten versorgt. Bei vielen kleineren und mittleren mittelständischen Unternehmen treten hier Defizite zu Tage. Zum ersten sind die Transaktionsgrößen zu klein, um die notwendigen Erträge für die Banken zu generieren, und zum zweiten benötigen viele Mittelständler nicht nur ein Produkt bzw. die Durchführung einer Transaktion, sondern eine nachhaltige, langfristig angelegte und partnerschaftlich umzusetzende Kapitalmarktstrategie. Genau diese langfristige Begleitung im Investment Banking sieht die BankM AG als Kern der Positionierung der Bank. Das Ziel der BankM AG ist es, die Position als einer der führenden deutschen Kapitalmarkt-Spezialisten für die hochprofessionelle Begleitung kleinerer und mittlerer mittelständischer Unternehmen zu bestätigen und auszubauen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die BankM AG ist in erster Linie von den in Deutschland vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie im Besonderen von der Entwicklung des deutschen Kapitalmarkts betroffen. 2.2 Markt- und Marktumfeld Betrachtet man die Entwicklung der Realwirtschaft im Jahr 2023, so fiel die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern spürbar ab. Schlechte Stimmung, hohe Unsicherheit und ungünstigere Finanzierungsbedingungen belasteten die Unternehmen. Dazu kam weiterhin eine dämpfende Wirkung durch einen erneut hohen Krankenstand. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Auch der Außenhandel blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Als stützend für die Konjunktur erwies sich 2023 lediglich der Konsum. Die öffentlichen Ausgaben expandierten in der zweiten Jahreshälfte sogar kräftig und der private Konsum profitierte vom langsamen Absinken der Inflation sowie einem Anstieg der Lohneinkommen. Insgesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3%. Davon losgelöst entwickelte sich der deutsche Finanzmarkt nach dem vom Kriegsausbruch in der Ukraine geprägten schwierigen Börsenjahr 2022 wieder deutlich positiv. So war beim DAX der Stand von 14.069,26 Punkten zu Jahresbeginn gleichbedeutend mit dem Tiefststand im Jahr 2023. Schon bis Mitte Januar stieg der deutsche Leitindex wieder auf mehr als 15.000 Zähler. Auch die Pleite dreier US-Banken und die Krise der Credit Suisse bedeuteten Mitte März nur einen kurzfristigen Rücksetzer. Bis Ende Mai kletterte der Index wieder auf über 16.000 Punkte und bewegte sich bis Mitte September konstant zwischen 15.500 und 16.500 Punkten. Anfang Herbst gab der DAX infolge schwacher Konjunkturdaten und eines Auftragseinbruchs in der Industrie dann zunächst wieder deutlich nach, bevor Ende Oktober eine bis Jahresende anhaltende Rally einsetzte. Am 29. Dezember schloss der DAX bei 16.751,64 Punkten. Dies geht einher mit einem Anstieg um 20,3% gegenüber dem Schlusskurs von Ende Dezember 2022. Beim TecDAX fiel der Kursgewinn mit 25,5% noch deutlicher aus. 2.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.3.1 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 stand weiterhin unter dem Einfluss des anhaltenden Krieges in der Ukraine. Zudem belasteten die stark gestiegenen Energiekosten und das höhere Zinsniveau die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Im Segment der Small- und Midcaps führte dies zu einer geringeren Investitionstätigkeit, die insbesondere im ersten Halbjahr 2023 ursächlich war für den Rückgang der Provisionserträge und für Verluste beim Handelsbestand. Aufgrund einer Belebung des Geschäfts im zweiten Halbjahr und größeren erfolgreichen Transaktionen konnte ein Teil dieser negativen Effekte wieder aufgeholt werden. Insgesamt lagen die Provisionserträge mit TEUR 3.539 (2022: TEUR 3.904) unter dem Niveau des Vorjahres. Allerdings konnte insgesamt ein leicht positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 4 (2022: TEUR -34) erreicht werden. 2.3.2 Ertragslage Ertragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte die BankM AG Provisionserträge in Höhe von TEUR 3.539 (2022: TEUR 3.904) erzielen. Zusätzlich waren Zinserträge in Höhe von TEUR 18 (2022: TEUR 25) sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 149 (2022: TEUR 138) und Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und Wertpapieren in Höhe von TEUR 39 (2022: TEUR 80) zu verzeichnen. Entwicklung der Aufwendungen Die Provisionsaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 385 (2022: TEUR 619) und die Zinsaufwendungen auf TEUR 14 (2022: TEUR 17); zudem war ein Nettoverlust auf den Handelsbestand in Höhe von TEUR 108 zu verbuchen (2022: TEUR 471). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betrugen TEUR 3.009 (2022: TEUR 2.909). Davon waren TEUR 1.511 (2022: TEUR 1.604) dem Personalaufwand zuzurechnen und TEUR 1.497 (2022: TEUR 1.305) den anderen Verwaltungsaufwendungen. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen in Höhe von TEUR 8 (2022: TEUR 31) sowie Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere in Höhe von TEUR 124 (2022: TEUR 131) vorgenommen. Ergebnisentwicklung Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 147 (2022: TEUR -18). In den Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden TEUR 0 (2022: TEUR 0) eingestellt. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 154 (2022: TEUR 17) ergab sich somit insgesamt ein Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 4 (2022: Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -34). 2.3.3 Vermögenslage Vermögen Zum 31.12.2023 setzten sich die Vermögenswerte der BankM wie folgt zusammen: Die Wertpapiere des Handelsbestands beliefen sich auf TEUR 2.390 (31.12.2022: TEUR 1.507), die Forderungen an Kreditinstitute (Bankguthaben) auf TEUR 592 (31.12.2022: TEUR 828), die Forderungen gegenüber Kunden auf TEUR 133 (31.12.2022: TEUR 316) und die sonstigen Vermögensgegenstände auf TEUR 362 (31.12.2022: TEUR 333). Zusätzlich werden Beteiligungen in Höhe von TEUR 55 (31.12.2022: TEUR 55), immaterielle Anlagewerte in Höhe von TEUR 2 (31.12.2022: TEUR 3) sowie Sachanlagen in Höhe von TEUR 6 (31.12.2022: TEUR 11) und Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 72 (31.12.2022: TEUR 73) auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2023 auf TEUR 348 (31.12.2022: TEUR 229), zudem waren Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 340 (31.12.2022: TEUR 97), Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 49 (31.12.2022: TEUR 25) und andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 186 (31.12.2022: TEUR 101) zu verbuchen. Die Rückstellung für den Fonds für allgemeine Bankrisiken belief sich auf TEUR 22 (31.12.2022: TEUR 22). Im Berichtszeitraum waren keine Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Handelsbestand zu erfassen (31.12.2022: TEUR 4). Eigenkapital Das Eigenkapital der BankM AG belief sich zum 31.12.2023 auf insgesamt TEUR 2.651 (31.12.2022: TEUR 2.647). Dabei betrug das gezeichnete Kapital TEUR 735 (31.12.2022: TEUR 735), die Kapitalrücklage TEUR 735 (31.12.2022: TEUR 735) und die Gewinnrücklagen TEUR 1.212 (31.12.2022: TEUR 1.212). Das Jahresergebnis beläuft sich auf TEUR 4 (31.12.2022: TEUR -34). Bei einer Bilanzsumme in Höhe von TEUR 3.612 (31.12.2022: TEUR 3.124) ergab sich somit eine sehr solide Eigenkapitalquote von 73% (31.12.2022: 85%). 2.3.4 Finanzlage Liquidität Die Summe der liquiden Mittel der BankM AG (täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute) belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 592 (31.12.2022: TEUR 828). Die Zahlungsfähigkeit der BankM war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. 2.4 Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter der BankM AG betrug zum Bilanzstichtag inkl. der Mitglieder des Vorstands 17 (31.12.2022: 17 Mitarbeiter). 3. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum Im Berichtszeitraum hat die flatexDEGIRO Bank AG den Auslagerungs- und Kooperationsvertrag zu den Themen Abwicklung der Handelsgeschäfte, Bereitstellung der Handels-IT, Bilanzbuchhaltung, regulatorisches Meldewesen, Datenschutz und die banktechnische Abwicklung von Kapitalmaßnahmen aus strategischen Gründen ordentlich gekündigt. Die einzelnen Themenbereiche haben unterschiedliche Übergangsfristen. Die BankM wird die Dienstleistungen sukzessive an andere Anbieter übertragen. Die Kooperation mit der flatexDEGIRO Bank AG endet voraussichtlich im Laufe des Geschäftsjahres 2024. 4. Risikomanagement und Risikobericht 4.1 Risikomanagement und Ziele Nach den Vorgaben der MaRisk und gemäß § 41 WpIG ist die BankM AG gesetzlich verpflichtet, über "solide Regelungen für die Unternehmensführung verfügen, die zweckdienlich, der Art, dem Umfang und der Komplexität der dem Geschäftsmodell innewohnenden Risiken und den Geschäften des Wertpapierinstituts angemessen sind." Dies beinhaltet die folgenden Komponenten:
Die BankM ist wesentlich von den Entwicklungen an den nationalen und internationalen Kapitalmärkten abhängig. Dem betriebenen Geschäft sind bestimmte Risiken inhärent. Die gezielte Übernahme dieser Risiken und deren professionelle Steuerung ist Grundlage der Geschäftstätigkeit der BankM. Im Mittelpunkt steht dabei der effiziente Einsatz des Eigenkapitals unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten. Auch im Rahmen der Geschäftsstrategie der BankM, die darauf abzielt, die eigene Marktposition weiter zu festigen und auszubauen, werden die potentiellen Risiken berücksichtigt. Das Gesamtrisikoprofil der BankM AG ist aufgrund der Geschäftsaktivitäten weniger durch die klassischen Bankrisiken geprägt. Die Gesellschaft ist nicht im (Kunden-)Einlagen-, Depot- und Kreditgeschäft tätig, was die Risiken reduziert. Die Geschäftsführung hat als wesentliche Risiken das Adressenausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiko sowie operationelle Risiken und das Reputationsrisiko identifiziert. 4.2 Risiken Adressenausfallrisiko Das Adressenausfallrisiko ist das Risiko von Verlusten oder entgangenen Gewinnen von vertraglich zugesagten Leistungen aufgrund unerwarteter Ausfälle oder Bonitätsverschlechterungen von Geschäftspartnern der Bank. Im Einzelnen umfasst diese Definition Kreditrisiken, Länderrisiken, Kontrahentenrisiken, Abwicklungsrisiken aus Handelsgeschäften und Emittentenrisiken aus Wertpapiergeschäften. Kontrahentenrisiken können bei der Abwicklung von Handelsgeschäften mit Geschäftspartnern entstehen, wenn diese ihren Liefer- oder Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. BankM AG betreibt Handel in der Regel mit vorab qualifizierten professionellen Kunden und geeigneten Gegenparteien. Relevant ist das Kontrahentenrisiko ebenfalls im Rahmen der Zeichnung von Kapitalerhöhungen. Adressenausfallrisiken im Rahmen von Wertpapiergeschäften entstehen aus Bonitätsverschlechterungen bzw. dem möglichen Ausfall eines Emittenten, dessen Aktien oder Anleihen die BankM im Bestand hält. Kreditrisiken existieren bei der BankM AG nicht, da kein Kreditgeschäft im Sinne von § 1 Absatz 1 KWG betrieben wird. Länderrisiken aus grenzüberschreitenden Geschäften treten derzeit nur in sehr geringem Umfang auf. Marktpreisrisiko Marktpreisrisiken können durch mögliche negative Wertänderungen im Rahmen der Eigengeschäfte der Bank entstehen. Für die BankM AG relevante Beispiele hierfür sind das Kursrisiko durch die Preisänderung von Wertpapieren, das Zinsänderungsrisiko durch eine Veränderung der Marktzinsen, das Wechselkursrisiko durch sich negativ für die eigene Position entwickelnder Wechselkurse und das Credit Spread Risiko durch Veränderung der Rendite-Differenz einer Anlage zu einem risikofreien Referenzzinssatz. Marktpreisrisiken resultieren grundsätzlich aus dem Eigenhandel und Eigengeschäft, für die Bestände aus dem Bereich Designated Sponsoring sowie Treasury. Aufgrund der geschäftspolitischen Ausrichtung der Bank ist in erster Linie das Kurs- sowie das Zinsänderungsrisiko von Bedeutung. Währungsrisiken spielen nur eine untergeordnete Rolle. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko der Bank, ihre gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht oder nicht in erforderlichem Umfang erfüllen zu können. Aufgabe des Liquiditätsmanagements ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Bank zu gewährleisten. Darüber hinaus ist das Marktliquiditätsrisiko zu beachten, welches das Risiko beschreibt, Handelspositionen nicht zeitgerecht im gewünschten Umfang glattstellen oder absichern zu können. Dieses Risiko besteht insbesondere für Small & Mid Cap-Werte, in denen BankM AG hauptsächlich engagiert ist. Operationelle Risiken Operationelle Risiken sind definiert als Risiken, die aus den Geschäftsabläufen einer Organisation resultieren. Sie können infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen, IT-Infrastruktur oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt rechtliche, aufsichtsrechtliche Risiken und dolose Handlungen ein. Solche Risiken können in allen Bereichen jederzeit auftreten und bedürfen einer kontinuierlichen Identifizierung und Überwachung. Zur Risikobegrenzung werden daher Arbeitsabläufe im Organisationshandbuch, das regelmäßig aktualisiert wird, schriftlich dokumentiert. Zu den wesentlichen operationellen Risiken zählt die Geschäftsführung Prospekthaftungsrisiken, Handelsrisiken, rechtliche Risiken, Personalrisiken, Risiken im Rechnungswesen, steuerliche Risiken und Projektrisiken sowie Risiken im Bereich der Informationstechnologie. Risiken im Bereich der Informationstechnologie (IT) betreffen die Kommunikations- und Datenverarbeitungssysteme (IT-Systeme) von BankM. Diese können in unvorhergesehen und technischbedingten Systemabstürzen oder Datenverlusten bestehen, die die Fortführung operativer Aufträge erschweren oder vorübergehend sogar unmöglich machen können. Ferner können die IT-Systeme Angriffen von Externen ausgesetzt sein, aber auch durch interne Schwachstellen in ihrer Sicherheit gefährdet werden. Das Risiko besteht derzeit vornehmlich in Bezug auf die Sicherheit von Informationen, Anwendungen und Daten und den Schutz vor unbefugtem Zugriff. Reputationsrisiko Die Reputation der BankM AG basiert auf der Glaubwürdigkeit und dem Vertrauen von Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Aufsichtsbehörden. Das Reputationsrisiko definiert sich als die Gefahr negativer wirtschaftlicher Auswirkungen aufgrund einer Schädigung der Reputation wegen unangemessenem, unethischem oder im Widerspruch zu den Werten der Bank stehenden Verhalten. Das Reputationsrisiko ist stets im Kontext mit anderen wesentlichen Risiken zu sehen. 5. Chancen und Ausblick Die BankM AG verfügt über ein Mitarbeiter-Team, das sich durch langjährige Zusammenarbeit auszeichnet und das über ein Höchstmaß an Erfahrung in den einzelnen Disziplinen des Kapitalmarktes sowie die Flexibilität verfügt, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen. In Summe sieht sich die BankM AG gut aufgestellt und plant weder die Kapazitäten deutlich zu erweitern noch diese zu reduzieren. Im Geschäftsjahr 2024 bestehen weiterhin große Unsicherheiten bezüglich der positiven Entwicklung der Realwirtschaft und der Kapitalmärkte. Risiken in diesem Zusammenhang sind der anhaltende Krieg in der Ukraine, die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen China und der USA sowie in Nahost und eine schwache Konjunkturlage, infolge der hohen Energiekosten und des gestiegene Zinsniveaus. In diesem Umfeld und unter der Berücksichtigung des zusätzlichen Aufwands zur Ersetzung der flatexDEGIRO Bank AG als Kooperations- und Auslagerungspartner erwartet der Vorstand der BankM AG aufgrund der guten Auftragslage für das Geschäftsjahr 2024 zumindest stabile Provisionserträge und ein positives Ergebnis.
Frankfurt am Main, 27. März 2024 BankM AG Markus Brosowski, Vorstand Peter Sang, Vorstand Thomas Stewens, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BankM AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BankM AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BankM AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Bericht des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 Abs. 5 HGB, § 32 WPO wie folgt unterzeichnet:
Frankfurt am Main, den 17. Mai 2024 D
& P WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GMBH
DORSHEIMER, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 kontinuierlich und eingehend mit der Lage und Entwicklung der BankM AG (die "Gesellschaft") befasst. Er hat die ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben und Befugnisse im Hinblick auf die Beratung und Überwachung des Vorstands wahrgenommen. Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erörterte der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand regelmäßig die aktuellen Entwicklungen der Gesellschaft. Im Jahr 2023 fanden acht Aufsichtsratssitzungen statt, die entweder per Telefon- /Videokonferenz oder in persönlichen Gesprächen abgehalten wurden. Zwischen den Sitzungen hat der Vorstand die Mitglieder des Aufsichtsrats über Ereignisse von besonderer Bedeutung informiert. Alle Aktivitäten und Maßnahmen der Geschäftsführung, die dem Aufsichtsrat gemäß den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Überwachung und ggf. zur Billigung vorgelegt wurden, erhielten vom Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 eine entsprechende Zustimmung. Im Jahr 2023 bestand das Hauptaugenmerk darin, den Wechsel des Outsourcing Partners flatexDEGIRO Bank AG zu begleiten. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand auch außerhalb der regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen regelmäßig über den jeweils aktuellen Stand des Projektes informiert. Die Ablösung des Outsourcing-Partners war bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 noch nicht abgeschlossen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde Markus Brosowski zum Vorstandsmitglied bestellt. Gemäß dem vierteljährlichen Risikobericht der BankM AG lagen die Risikopositionen jederzeit innerhalb der gesetzten Grenzen. Weder BaFin noch Bundesbank haben zusätzliche Anforderungen gestellt. Die Innenrevision hat dem Aufsichtsrat berichtet, dass die von ihr festgestellten Mängel nicht schwerwiegend und nicht risikoerhöhend waren. Weitere wichtige Diskussionsthemen des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 waren (i) Die Umstrukturierung des Sales-Teams (ii) die Finanz- und Geschäftslage der Gesellschaft. Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft 2023 Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde von Herrn Jochen Dorsheimer, D & P Wirtschaftsprüfung GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht geprüft und mit dem Vorstand und Herrn Dorsheimer erörtert. Alle Fragen des Aufsichtsrates wurden vom Vorstand und Herrn Dorsheimer zufriedenstellend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat auch den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzverlustes der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR -30.960,89 geprüft:
Der Aufsichtsrat ist dem vorgelegten Prüfungsbericht von Herrn Dorsheimer zum Jahresabschluss 2023 gefolgt und hat den von Herrn Dorsheimer geprüften Jahresabschluss mit heutigem Datum festgestellt. Damit ist der Jahresabschluss 2023 gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat stimmte dem Beschluss des Vorstands über die Verwendung des Bilanzverlustes der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wie oben dargestellt zu. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die konstruktive Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2023.
Frankfurt am Main, 26. Juni 2024 Jahresabschluss 2023 / Beschluss zum GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand der BankM AG schlägt vor, den im Geschäftsjahr 2023 erzielten Bilanzverlust in Höhe von EUR 30.930,89 wie folgt zu verwenden:
Frankfurt, den 26.06.2024 Thomas Stewens Peter Sang Markus Brosowski |
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