Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 3510
Eingetragen
22.8.1988
Branche
Herstellung von Körperpflegemitteln und DuftstoffenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnHerstellung von ätherischen Ölen
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb und der Export von ätherischen Ölen und Naturkosmetik, sowie der Vertrieb und der Export von Parfüms, Duftlampen und Zubehör aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Frevert
seit 17.5.2019
Geschäftsführer
Kurt Ludwig Nübling
seit 17.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Katja Zink
44.00%
29.40%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Firma Ananda GmbH
Germany
688.900 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Primavera Life GmbH

Oy-Mittelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2018/2019

UNTERNEHMEN

Seit der Gründung im Jahre 1986 setzt PRIMAVERA Zeichen und ist seiner Philosophie seither treu geblieben: Respektvoller Umgang mit Mensch und Natur sowie ethisches und verantwortungsvolles Handeln als Grundsteine des Unternehmens. Damit gehört PRIMAVERA zu den Pionieren der Biobranche.

"Als Gründer von PRIMAVERA haben wir es uns zur Lebensaufgabe gemacht Naturprodukte erlesener Qualität in verantwortungsvollem Umgang mit der Natur zu entwickeln und ökologisch nachhaltig herzustellen. Hinter all unseren Entscheidungen steht der Gedanke, dass pure und unverfälschte Natur perfekte Balance und Ausgewogenheit schenkt. PRIMAVERA geht daher schonend und respektvoll mit den Ressourcen unserer Erde um."

(Ute Leube und Kurt Nübling - Gründer PRIMAVERA)

PRIMAVERA setzt sich mit seinem Fokus auf ökologische Produkte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise für den Erhalt der Natur ein und stellt höchste Ansprüche an die Qualität und Reinheit aller verwendeten Inhaltsstoffe, an die hohe Natürlichkeit des Anbaus und an eine produktschonende Weiterverarbeitung, die durch umfangreiche eigene Qualitätsrpüfungen sichergestellt werden.

Markt und Umfeld

Im Kalenderjahr 2018 wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,5%1. Besonderen Anteil daran hatte der Anstieg des privaten Konsums, der preisbereinigt um 1,0% anstieg. Auch die Märkte für Aromatherapie- und Naturkosmetikprodukte wachsen stetig weiter, wobei die Märkte eine individuelle Dynamik haben:

In dem insgesamt weitgehend gesättigten Markt der Kosmetik zeigt die Natur- und Biokosmetik die stärkste Dynamik mit einem Wachstum von 5,9% im Kalenderjahr 20182. Im ersten Halbjahr 2019 betrug das Wachstum sogar mit knapp 8%3

Für den für PRIMAVERA deutlich wichtigeren Markt der Aromatherapie liegen weniger detaillierte Marktdaten vor. Immerhin verdeutlicht die zunehmende Verfügbarkeit von internationalen Marktstudien die wachsende Bedeutung dieses Markts. So wird für den europäischen Markt ein jährliches Wachstum von 9,5% bis 2024 vorhergesagt, wobei das Wachstum in Deutschland 7,8% betragen soll4. Für das für PRIMAVERA relevante Marktsegment der ätherischen Öle in Bio-Qualität liegen jedoch keine Einzeldaten vor.

Bei den Handelspartnern kommt es zu deutlichen Strukturverlagerungen; Handelswege bzw. -partner professionalisieren und konsolidieren sich, wobei auch etablierte Händler durch verändertes Konsumentenverhalten unter Druck geraten. Die Digitalisierung im Handel, sowohl im direkten Kontakt mit dem Kunden, als auch in den dahinter liegenden Prozessen, führt zu großen Veränderungen. PRIMAVERA begegnet diesen sich ändernden und neuen Herausforderungen durch strukturelle Anpassungen im Hinblick auf Kundenorientierung, Marktbearbeitung und Produktneuheiten erfolgreich - ohne Bewährtes zu vernachlässigen. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Zufriedenheitsbefragung unter Handelspartnern hat PRIMAVERA in diesem Zusammenhang wertvolle Erkenntnisse ermöglicht. Sie hat gezeigt, dass PRIMAVERA in zahlreichen Aspekten bereits die Erwartungen der Handelspartner erfüllt, in anderen jedoch noch Verbesserungspotenzial besteht. Diese Punkte hat PRIMAVERA aufgegriffen, um sukzessive die Zufriedenheit unserer Partner weiter zu erhöhen.

Zunehmende regulatorische Vorschriften in Deutschland und Europa erhöhen den bürokratischen Aufwand und erschweren die Geschäftsentwicklung im Heimatmarkt. In der Folge richtet sich die Aufmerksamkeit von PRIMAVERA zunehmend auf weitere Märkte außerhalb Europas, wo noch erhebliche Wachstumspotenziale zu erwarten sind.

In diesem dynamischen Marktumfeld positioniert sich PRIMAVERA als Qualitätsführer im Bereich ätherischer und pflegender Öle mit deren Anwendung in Aromatherapie und Naturkosmetik. Der Erfolg spiegelt sich in der Stärke der Marke "PRIMAVERA", mehrfach ausgezeichnet als Marke des Jahrhunderts, als eine Marke also, die beispielhaft für eine gesamte Produktkategorie steht.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist einer der Gründungsgedanken von PRIMAVERA. Dass PRIMAVERA als produzierendes mittelständisches Unternehmen Maßstäbe zu setzen vermag, zeigt sich nicht zuletzt in der nunmehr bereits dritten Auszeichnung "GREEN BRAND", die alle zwei Jahre verliehen wird.

Nachhaltigkeit ist tief verankert in unserem Handeln und unserer Unternehmenskultur. Dementsprechend konzentrieren sich unsere Aktivitäten nicht auf einzelne Bereiche wie z.B. den Anteil an Recycling Material in der Verpackung von einigen wenigen Produkten. Hohe sogenannte Rezyklat-Anteile in Produktverpackungen sind für uns seit Jahrzehnten selbstverständlich, wobei wir auf Umkartons sowieso weitestgehend verzichten. Konsequent auf Nachhaltigkeit setzen wir auch an unserem Firmenstandort in Oy-Mittelberg. Dort arbeiten wir klimafreundlich und ressourcensparend, z.B. durch den Einsatz von gesammelten Regenwasser anstatt wertvollem Trinkwasser. Bereits im Jahr des Baus 2010 wurde uns durch ein Gutachten von Soil & More bestätigt, dass die CO 2-Bindung 500% über dem CO 2-Ausstoß liegt. Durch die kontinuierliche Anpflanzung weiterer Pflanzen und gezielte Maßnahmen für Insekten und Kleintiere steigern wir die Biodiversität von Jahr zu Jahr.

Im Geschäftsjahr 2018/ 2019 begannen zudem die Vorbereitungen für ein großes, mehrere Länder umfassendes Entwicklungsprojekt, das ab dem Geschäftsjahr 2019/ 2020 mit Unterstützung der Deutschen Entwicklungsgesellschaft (DEG) durchführen wollen. Dabei stehen biologischer Pflanzenanbau und die Stärkung lokaler Gemeinschaften im Vordergrund.

Vertrieb

Der vertriebliche Fokus lag im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht allein auf dem deutschen Markt, wo der Umsatz wieder deutlich gesteigert werden konnte, sondern auch auf dem Aufbau von Beziehungen zu strategischen Handelspartnern in ausgewählten Ländern.

Sowohl der Shop am Firmensitz in Oy, aber auch der Web-Shop im Internet konnten ihre Umsätze steigern. Der zunehmenden Bedeutung des Online-Handels trug PRIMAVERA im abgelaufenen Jahr u.a. dadurch Rechnung, dass in die Aktualisierung und Modernisierung der Webseite und des eigenen Webshops investiert wurde. Unser Online-Angebot verstehen wir als eine Ergänzung und nicht als Konkurrenz zu unseren Partnern im Fachhandel und bei den Filialisten. Mit dem direkten Zugang zu unseren Kunden steigern wir die Markenbekanntheit und Marktdurchdringung, verbessern unsere Kenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden und helfen damit auch unseren Handelspartnern.

Akademie

Die Vermittlung von Grundlagen- und Anwendungswissen im Bereich Aromatherapie und Naturkosmetik war immer schon fester Bestandteil des Unternehmenskonzepts und hat wesentlich zum Erfolg beigetragen. Die PRIMAVERA Akademie hat im letzten Geschäftsjahr über 3.000 Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen geschult. Auch in diesem Jahr konnten wir neuen PRIMAVERA AromaExpertinnen zum Abschluss ihrer Ausbildung gratulieren.

Aufgrund des guten Erfolgs hat PRIMAVERA das Angebot, Lerninhalte in Form von Online-Schulungen digital bereitzustellen, ausgeweitet.

Forschung und Entwicklung

Wie in den vorigen Geschäftsjahren lag der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten in der Überarbeitung und Weiterentwicklung bestehender Rezepturen zur Steigerung der Wirksamkeit, zur Anpassung an geänderte gesetzliche Vorgaben und zur Verbesserung der Herstellprozesse.

Personal

PRIMAVERA beschäftigte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs 218 (Vorjahr 201) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Personalanstieg ist zu einem großen Teil auf Ferienarbeiter zurückzuführen.

PRIMAVERA legt seit Jahren großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen und bildet kontinuierlich in mehreren Berufen aus.

DARSTELLUNG DER ERTRAGSLAGE

Rohergebnis

Das Rohergebnis konnte trotz der angespannten Situation auf dem Rohstoffmarkt im Vergleich zum Vorjahr sogar um +10,9% auf 23,7 Mio. EUR gesteigert werden. Die Steigerung ist auf gestiegene Umsätze über viele Kanäle und Produktgruppen hinweg und eine Verbesserung der Rohmarge zurückzuführen.

Gesamtkosten

Die Gesamtkosten (ohne Materialaufwand, bezogene Leistungen und Zinsaufwendungen) erhöhten sich um +11,9% zum Vorjahr (entsprechend +2,1 Mio. EUR) auf 20,0 Mio. EUR. Wesentliche Kostentreiber waren hier die Personalkosten mit einer Steigerung um +14,7% in Folge des Personalaufwuchses sowie die Übrigen Aufwendungen mit +10,1%. Die Steigerung bei Übrigen Aufwendungen geht u.a. auf zusätzliche Ausgaben im Zusammenhang mit Duftreisen, aufgrund des Umsatzes steigenden Werbekostenzuschüsse und Projektkosten in der Produktentwicklung und -markteinführung zurück.

Betriebsergebnis

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte deshalb ein Betriebsergebnis in Höhe von +3,7 Mio. EUR erwirtschaftet werden, welches damit um +0,2 Mio. EUR (entsprechend +5,9%) höher lag, als im Vorjahr.

Ergebnis vor Ertragsteuern

In Verbindung mit einem verbesserten Finanzergebnis beträgt das Ergebnis vor Ertragsteuern nunmehr 3,5 Mio. EUR. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Ananda GmbH entfiel auf die PRIMAVERA - wie im Vorjahr - keine Ertragssteuerbelastung.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft beträgt +3,5 Mio. EUR, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr (3,3 Mio. EUR) um +5,5% entspricht.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss vollständig an die Ananda GmbH abgeführt.

DARSTELLUNG DER FINANZLAGE

Cash Flow

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte aufgrund des gestiegenen Jahresüberschusses auf 4,05 Mio. EUR (Vorjahr 3,79 Mio. EUR) deutlich verbessert werden.

Die Mittelbereitstellung im operativen Bereich sank jedoch auf -0,29 Mio. EUR (Vorjahr +0,26 Mio. EUR). Dies ist insbesondere auf vom Umsatzwachstum verursachte Erhöhung von Vorräten und Kundenverbindlichkeiten zurückzuführen.

Die Mittelverwendung im Investitionsbereich verringerte sich auf -0,61 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (-0,79 Mio. EUR).

Die Mittelverwendung im Finanzierungsbereich verringerte sich auf -0,12 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (-0,15 Mio. EUR). Hauptgrund dafür ist ein zusätzlich aufgenommenes Darlehen.

Insgesamt ergab sich eine Abnahme der netto verfügbaren flüssigen Mittel um -1,02 Mio. EUR gegenüber -0,67 Mio. EUR im Vorjahr.

Vermögenslage

Das bilanzierte Gesamtvermögen von PRIMAVERA erhöhte sich insbesondere durch das um +1,4% gestiegene Umlaufvermögens auf 14,4 Mio. EUR (Vorjahr 14,2 Mio. EUR).

Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf +9,22 Mio. EUR (Vorjahr +8,82 Mio. EUR). Das langfristige Fremdkapital verringerte sich auf +1,91 Mio. EUR (Vorjahr +2,13 Mio. EUR).

Das Eigenkapital betrug aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der Ananda GmbH wie im Vorjahr 3,3 Mio. EUR. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 22,7% (Vorjahr 23,0%).

CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Risiko- und Compliancemanagement ist bei PRIMAVERA in allen Geschäftsprozessen integriert. Als Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements sind das Qualitätsmanagementsystem inklusive externer Audits, die Einhaltung von "Good Manufacturing Practice (GMP)", die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die Berichts- und Informationssysteme anzusehen.

Im Rahmen des Risiko- und Chancenmanagements trifft PRIMAVERA Vorkehrungen bei wesentlichen Einzelrisiken:

Gegen Produktrisiken sichert sich die Gesellschaft durch ein Qualitätsmanagementsystem ab, das u.a. wichtige Lieferanten bereits im Vorfeld mit einbezieht.

Durch Versicherungen schützen wir uns weitestgehend gegen Bedrohungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beim Eintritt von Haftungsrisiken oder Schadensfällen.

Steuerliche, Wettbewerbs- und Umweltregelungen können Unternehmensrisiken beinhalten. Die Gesellschaft lässt sich deshalb umfassend von unabhängigen externen Fachleuten beraten.

Einsatz von Finanzinstrumenten

PRIMAVERA finanziert sich teilweise durch die Aufnahme von Bankdarlehen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Allgemeine Marktrisiken und -chancen

Mittels Marktbeobachtungen und Analysen wird das Marktgeschehen im deutschsprachigen Wirtschaftsraum zeitnah erfasst, um frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren.

Dank des Wertewandels in der Gesellschaft hin zu gesünderer Ernährung und natürlicher Pflege des Körpers liegt PRIMAVERA im Trend. Dem zunehmenden Wettbewerb begegnet PRIMAVERA durch konsequente Positionierung als Qualitätsführer und als Referenz im aromatherapeutischen Wissen und der Wissensvermittlung der Aromatherapie. Deutlich wird dies nicht zuletzt durch unsere hohen Aufwände zur Sicherstellung der Produktqualität und das umfangreiche Schulungsprogramm der Akademie.

Zusätzliche Kundenpotenziale werden durch Benefitprodukte erschlossen, die ihren Produktnutzen dem Verbraucher einfach und verständlich näher gebracht werden.

Beschaffungsrisiken

Im Zuge der global gestiegenen Nachfrage nach Bio-Rohstoffen steigt auch für PRIMAVERA das Beschaffungsrisiko wichtiger Rohstoffe. Daher wird die globale Suche nach alternativen Rohstofflieferanten weiter intensiviert.

Die aktuellen Bedrohungen des freien Welthandels betrachten wir mit großer Sorge, weil PRIMAVERA für den Bezug vieler Rohstoffe und Materialien auf einen reibungslosen globalen Handel angewiesen ist. In diesem Zusammenhang stellt ein harter Brexit ohne Austrittsabkommen für PRIMAVERA nur ein geringes Risiko dar, da sowohl die Warenbezüge aus Großbritannien, als auch die Absätze nach Großbritannien nur sehr gering sind.

Zusammenfassende Beurteilung des aktuellen Gesamtrisikos

Die aktuelle Überprüfung der Risikosituation hat ergeben, dass keine für den Fortbestand der Gesellschaft wesentlichen Risiken bestehen und auch aus derzeitiger Sicht für die Zukunft keine grundsätzlichen Risiken zu erkennen sind.

PROGNOSEBERICHT FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHR 2019/2020

Gemäß der Unternehmensstrategie wird sich PRIMAVERA noch klarer und damit für die Kunden noch besser nachvollziehbar am Markt gegenüber den Wettbewerbern positionieren. Weitere Anwendungen der Aromatherapie werden kontinuierlich entwickelt. Beispiel dafür ist eine Linie von Kinderprodukten, die im Herbst 2019 startete. Zum anderen aber auch durch die konsequente Erschließung weiterer Anwendungsgebiete für die Aromatherapie, im Wesentlichen auf Basis des bereits bestehenden Produktportfolios. Im kommenden Geschäftsjahr erwarten wir erste positive Effekte einiger umfangreicher Initiativen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr starteten. Hauptwirkung werden diese jedoch erst in den Folgejahren entfalten. Dies verdeutlicht die langfristige Orientierung des Unternehmens.

Durch die steigende Nachfrage am Markt wird die Rohstoffsicherung in PRIMAVERA-Qualität für uns immer wichtiger. Entsprechend unserer Philosophie arbeiten wir an dem Aus- und Aufbau weiterer Anbauprojekte und unterstützen unsere Partner in dem Ausbau Ihrer Flächen und der Modernisierung und Erweiterung z.B. von Destillationsanlagen.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir ein Umsatzwachstum in der Größenordnung der Vorjahressteigerung. Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) wird deutlich stärker steigen, da zusätzliche Belastungen durch langfristig angelegte Initiativen abnehmen werden.

 

Oy-Mittelberg, den 12. Februar 2020

Die Geschäftsführung

Martin Frevert

Kurt Nübling

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15.01.2019

2 Quelle: Naturkosmetik Konzepte Elfriede Dambacher (Hrsg.), Naturkosmetik Jahresreport 2018, Ausgabe für PRIMAVERA LIFE GmbH

3 Quelle: Naturkosmetik Konzepte Elfriede Dambacher (Hrsg.), Naturkosmetik Branchenmonitor 1. HJ 2019, Ausgabe für PRIMAVERA LIFE GmbH

4 Quelle: Data Bridge Market Research, Global Aromatherapy Market - Industry Trends and Forecast to 2024, 2017

Bilanz

Aktiva

30.6.2019
EUR
30.6.2018
EUR
A. Anlagevermögen 4.029.443,06 4.002.774,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 468.409,08 304.735,37
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 468.408,08 304.734,37
II. Sachanlagen 3.524.092,71 3.643.698,81
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.293.141,00 2.357.483,00
2. technische Anlagen und Maschinen 278.557,48 234.333,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 873.804,90 1.029.106,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.589,33 22.776,28
III. Finanzanlagen 36.941,27 54.339,82
1. Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 35.941,27 53.339,82
B. Umlaufvermögen 10.247.771,73 10.043.919,01
I. Vorräte 7.264.749,48 6.512.314,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.753.783,88 2.288.683,06
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.753.783,88 2.288.683,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 229.238,37 1.242.921,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 124.957,89 174.328,31
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.402.172,68 14.221.021,32

Passiva

   
30.6.2019
EUR
30.6.2018
EUR
A. Eigenkapital 3.274.455,98 3.274.455,98
I. gezeichnetes Kapital 688.900,00 688.900,00
II. Kapitalrücklage 521.300,00 521.300,00
III. Gewinnvortrag 2.064.255,98 2.064.255,98
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 2.398.081,72 2.451.364,43
C. Verbindlichkeiten 8.729.634,98 8.495.200,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 314.829,64 508.369,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.418.869,41 5.965.484,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.995.935,93 2.021.346,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.402.172,68 14.221.021,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2018 - 30.6.2019
EUR
1.7.2017 - 30.6.2018
EUR
1. Rohergebnis 23.712.509,38 21.373.414,45
2. Personalaufwand 9.190.734,55 8.015.709,88
a) Löhne und Gehälter 7.722.620,34 6.789.820,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.468.114,21 1.225.889,39
davon für Altersversorgung 34.010,68 -48.551,28
3. Abschreibungen 466.401,71 458.378,80
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 466.401,71 458.378,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.332.604,06 9.385.582,15
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 14.953,28 41.167,04
5. Erträge aus Beteiligungen 29,46 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.491,45 3.339,92
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 245.469,80 219.680,46
davon an verbundene Unternehmen 141.325,26 113.878,73
8. Ergebnis nach Steuern 3.479.820,17 3.297.403,08
9. sonstige Steuern 8.339,14 7.219,85
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.471.481,03 3.290.183,23
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019

1. Allgemeine Angaben

Angaben zur Gesellschaft

Firma: Primavera Life GmbH
Sitz: Oy-Mittelberg
Handelsregister: Amtsgericht Kempten (Allgäu), HR B 3510

Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018/2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Primavera Life GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die "Davon"-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden in Form eines Verbindlichkeitenspiegels dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

2. Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Bei beweglichen Anlagegütern wird linear abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) im Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 249,99 wurden in analoger Anwendung von § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2018/2019 waren keine Abschreibungen hierauf vorzunehmen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Bewertung grundsätzlich durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren.

Unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse wurden mit aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Die Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene anteilige Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, wurde bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr wurden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko sowie zu erwartende Skonti werden durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag bezahlte Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie dem Handelsregistereintrag und ist in voller Höhe einbezahlt.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung des von der Bundesbank veröffentlichten marktüblichen durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren von 3,03 % (Vj. 3,57 %) sowie den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Weitere bewertungsrelevante Faktoren sind übliche Anwartschafts- und Rententrends sowie ein Fluktuationsabschlag.

Bei Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr 2018/2019 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 163 (Vj. TEUR 167).

Pensionsrückstellungen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 163 (Vj. TEUR 167). Der aufwandswirksame Unterschiedsbetrag zur Bewertung mit den Heubeck-Richttafeln 2005 G beträgt TEUR 36.

Sonstige Rückstellungen

Sie werden bzw. wurden im Wesentlichen gebildet für Personalaufwendungen (TEUR 589; Vj. TEUR 533) und Kosten für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 53; Vj. TEUR 77).

Verbindlichkeiten

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten zum Stichtag gliedern sich wie folgt auf:

Restlaufzeit (Fälligkeit)
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
zwischen 2 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gesichert durch Pfandrechte o ähnliche Rechte
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 315 215 100 0 11
aus Lieferungen und Leistungen 1.830 1.830 0 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 6.419 3.669 0 2.750 0
Sonstige 166 166 0 0 0
  8.730 5.880 100 2.750 11

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 11 durch Sicherungsübereignung gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte auf Vorräte und Anlagegegenstände.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 6.419 (Vj. TEUR 5.965) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich im Vorjahr wie folgt auf:

Restlaufzeit (Fälligkeit) gesichert
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
zwischen 2 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
durch Pfandrechte o ähnliche Rechte
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 508 297 211 0 56
aus Lieferungen und Leistungen 1.827 1.827 0 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 5.965 3.215 0 2.750 0
Sonstige 195 195 0 0 0
  8.495 5.534 211 2.750 56

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet in folgender Höhe periodenfremde Erfolgsfaktoren:

2018/2019
TEUR
2017/2018
TEUR
Sonstige betriebliche Erträge + 29 + 2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -56
Gesamt periodenfremdes Ergebnis + 3 -54

5. Ergänzende Angaben

Art und Zweck der nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB

Zur Finanzierung von Investitionsvorhaben wurden Leasinggeschäfte (Operating-Leasing), teilweise im Rahmen von so genannten Sale-and-lease-back-Geschäften, getätigt. Die hieraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen weisen folgende Fälligkeitsstruktur auf:

TEUR Vorjahr
TEUR
Leasingverträge    
fällig bis 1 Jahr 307 288
nach 1 Jahr 755 253

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Erbbauzinsverträgen.

TEUR Vorjahr
TEUR
Mietverträge    
fällig bis 1 Jahr 541 513
davon gegenüber Gesellschafterin TEUR 439    
nach 1 Jahr 219 687
davon gegenüber Gesellschafterin TEUR 146    
Wartungsverträge    
fällig bis 1 Jahr 116 93
nach 1 Jahr 4 7
Erbbauzinsverträge    
fällig bis 1 Jahr 6 6
nach 1 Jahr 223 229

Haftungsverhältnisse

Für Verbindlichkeiten der Gesellschafterin bestehen Schuldbeitritte und Garantieverpflichtungen in Höhe von TEUR 9.258 (Vj. TEUR 9.475). Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage der Gesellschafterin ist diese zur eigenständigen Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten in der Lage, sodass mit einer Inanspruchnahme in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist.

Geschäftsführung

Die Führung der Geschäfte und die Vertretung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr den Geschäftsführern:

Herrn Titus Kaufmann, Mörlenbach, vom 18.06.2015 bis zum 30.04.2019

Herrn Martin Frevert, Bornheim, seit 01.05.2019

Herrn Kurt Ludwig Nübling, Oy-Mittelberg, seit 01.05.2019

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Beschäftigtenzahl 18/19 17/18
Angestellte 210 183

In der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl sind Teilzeitarbeitskräfte entsprechend ihrer Anzahl enthalten. Bei stundenäquivalenter Berücksichtigung der Teilzeitarbeitskräfte bei der Berechnung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl ergeben sich 194 (Vj. 171) Angestellte.

Nachtragsbericht

Besondere Vorkommnisse nach Abschluss des Geschäftsjahres, die zu berichten wären, haben sich nicht ergeben.

 

Oy-Mittelberg, den 12. Februar 2020

Die Geschäftsführer

Martin Frevert

Kurt Ludwig Nübling

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 01.07.2018 Zugänge 2018/2019 Umbuchungen 2018/2019 Abgänge 2018/2019 Stand 30.06.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 917.805,07 86.630,76 0,00 51.499,58 952.936,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.948,30 0,00 0,00 0,00 2.948,30
3. geleistete Anzahlungen 29.461,25 201.122,83 0,00 27.105,00 203.479,08
  950.214,62 287.753,59 0,00 78.604,58 1.159.363,63
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.269.821,81 45.395,93 0,00 0,00 3.315.217,74
2. technische Anlagen und Maschinen 871.446,54 109.373,41 0,00 43.442,68 937.377,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.850.868,39 107.592,45 0,00 174.519,30 2.783.941,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.776,28 55.813,05 0,00 0,00 78.589,33
  7.014.913,02 318.174,84 0,00 217.961,98 7.115.125,88
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
2. sonstige Ausleihungen 51.839,82 0,00 0,00 17.398,55 34.441,27
3. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
  54.339,82 0,00 0,00 17.398,55 36.941,27
  8.019.467,46 605.928,43 0,00 313.965,11 8.311.430,78
Abschreibungen
Stand 01.07.2018 Zugänge 2018/2019 Zuschreibungen 2018/2019 Abgänge 2018/2019 Stand 30.06.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 642.531,95 86.335,77 0,00 40.860,47 688.007,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.947,30 0,00 0,00 0,00 2.947,30
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  645.479,25 86.335,77 0,00 40.860,47 690.954,55
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 912.338,81 109.737,93 0,00 0,00 1.022.076,74
2. technische Anlagen und Maschinen 637.113,06 48.909,41 0,00 27.202,68 658.819,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.821.762,34 221.418,60 0,00 133.044,30 1.910.136,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.371.214,21 380.065,94 0,00 160.246,98 3.591.033,17
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.016.693,46 466.401,71 0,00 201.107,45 4.281.987,72
Buchwerte
Stand 01.07.2018 Stand 30.06.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.273,12 264.929,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 29.461,25 203.479,08
  304.735,37 468.409,08
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.357.483,00 2.293.141,00
2. technische Anlagen und Maschinen 234.333,48 278.557,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.029.106,05 873.804,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.776,28 78.589,33
  3.643.698,81 3.524.092,71
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
2. sonstige Ausleihungen 51.839,82 34.441,27
3. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
  54.339,82 36.941,27
  4.002.774,00 4.029.443,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2020 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Primavera Life GmbH, Oy-Mittelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Primavera Life GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht Primavera Life GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten, den 12. Februar 2020

asr GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ernst Schafheitle, Wirtschaftsprüfer

Matthew Kiskadden, Wirtschaftsprüfer

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