Rübsam Beteiligungs Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Back seit 18.4.2019 | Prokura |
Thorsten Hudel seit 18.4.2019 | Geschäftsführer |
Michael Resch seit 28.6.2018 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R + S building solutions GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft sah sich in 2014 einer komplexen geopolitischen Lage ausgesetzt, hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr uneinheitlich entwickelt und ist insgesamt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Mit mehr als 40 Krisenherden weltweit waren die politischen Unsicherheiten so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Trotz dieses schwierigen internationalen Umfelds zeigte sich die deutsche Wirtschaft in guter Verfassung. Allerdings hat sich nach einem starken ersten Quartal im Verlauf des Jahres 2014 das Wirtschaftswachstum deutlich abgeschwächt. Insbesondere die Investitionsdynamik in den Unternehmen blieb vor dem Hintergrund einer enttäuschenden weltwirtschaftlichen Entwicklung und der Verunsicherung durch erhöhte geopolitische Risiken hinter den Erwartungen zurück. In den letzten Monaten des Jahres setzte jedoch eine Erholung ein, getrieben von einer starken Binnennachfrage mit einem starken Arbeitsmarkt und starkem Konsum. Die Erwerbstätigkeit liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Die Erholung zeigt sich auch in einer verbesserten Stimmung der Unternehmen. Nach zwei schwachen Jahren konnte die deutsche Wirtschaft ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 1,5 % erzielen (Bruttoinlandsprodukt - preisbereinigt). Diese Entwicklung dürfte sich im Jahr 2015 fortsetzen. Trotz aller bestehenden Unsicherheiten wird für das Jahr 2015 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,0-2,0 Prozent erwartet. Der ifo-Geschäftsklimaindex der deutschen Wirtschaft ist im März 2015 den fünften Monat in Folge gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit Juli 2014. Europas größte Volkswirtschaft profitiert derzeit insbesondere von den niedrigen Ölpreisen, was für mehr Kaufkraft bei den Verbrauchern sorgt und somit den Konsum aktiviert. Der Export profitiert darüber hinaus von einem niedrigen Euro. Die gute Auftragslage vieler Unternehmen hat die Nachfrage nach Arbeitskräften zum Frühjahrsbeginn auf eine neue Rekordhöhe steigen lassen. Im März hat es laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) so viele freie Stellen gegeben wie seit mindestens elf Jahren nicht mehr. Die BA führt diese Entwicklung auf die insgesamt positive Grundstimmung sowie die optimistischen Ausblicke der Unternehmen zurück. Es gebe kaum noch eine Branche, in der es keine freien Stelle gebe. Auch in der Euro-Zone verbesserte sich das Geschäftsklima im März überraschend deutlich. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldete für das Jahr 2014 ein Umsatzwachstum von nominal 4,1 %. In Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten konnte sogar ein Anstieg von 4,4 % erzielt werden. Nach einem guten Jahresstart fehlte der Baubranche im zweiten Halbjahr der nötige Schwung. Durch die positiven Impulse eines anhaltend niedrigen Zinsniveaus, eines stabilen Arbeitsmarkts und den Wunsch der Kapitalanleger nach wertbeständigen Investitionen, war der Wohnungsbau auch in 2014 die stärkste Stütze der Baukonjunktur. So konnte der Umsatz von Unternehmungen mit 20 und mehr Beschäftigten um 7,8 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, wobei der Auftragseingang um 4,3 % anstieg. Im Segment des Wirtschaftsbaus ist für das Geschäftsjahr 2014 festzustellen, dass trotz der in der Vergangenheit vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit, der Umsatz in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Der Auftragseingang im Wirtschaftsbau sank in 2014 minimal um 0,2 %. Im Bereich des öffentlichen Baus ist der stärkste Orderrückgang von 3,5 % zu verzeichnen. Insbesondere brach die Nachfrage der Gebietskörperschaften um 16,1 % ein. Demgegenüber konnte der Umsatz in 2014 um 3,2 % im öffentlichen Bausektor gesteigert werden, was aus hohen Auftragseingängen aus dem Vorjahr resultierte. Laut den Verbänden des Baugewerbes ist die deutsche Bauwirtschaft trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten optimistisch für das Jahr 2015 gestimmt und erwartet das höchste Umsatzvolumen im Bauhauptgewerbe von 101 Mrd. Euro (2,0 % gegenüber Vorjahr) seit dem Jahr 2000. Für die Folgejahre geht man von einem weiter moderaten Wachstum aus. Der Wohnungsbau bleibt weiterhin der Impulsgeber der Bauwirtschaft, für 2015 wird mit einem Anstieg von 3 % auf 36,8 Mrd. Euro gerechnet. Für den Bereich Wirtschaftsbau wird es darauf ankommen, wie sich die Gesamtwirtschaft in 2015 entwickelt und ob die Unternehmen ihre Investitionszurückhaltung ein Stück weit aufgeben. Aktuell sehen die Verbände ein nominales Umsatzplus in 2015 für den Wirtschaftsbau von 1,5 Prozent auf 36,3 Milliarden als realistisch an. Trotz Rekorden bei den Steuereinnahmen wird es im öffentlichen Bau aufgrund der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte keinen Investitionsschub geben. In Summe prognostizieren die Bauverbände für den öffentlichen Bau einen Umsatz von 28 Milliarden Euro, der mit 1,0 Prozent über dem Vorjahr liegt. Im Rahmen des ifo-Geschäftsklimaindex März 2015 zeigten sich die Firmen der Baubranche mit der aktuellen Lage zufriedener, beurteilten aber die Aussichten für die nächsten Monate etwas skeptischer als zuvor. Im langfristigen Vergleich blieb die Stimmung in der Baubranche aber immer noch auf einem hohen Niveau. Am optimistischsten ist dabei die Sparte Gebäudetechnik, die mit einer Umsatz- steigerung von 3 % für 2015 rechnet. Megathemen wie Energieeffizienz, Urbanisierung und Digitalisierung setzen positive Impulse für eine intelligente Gebäudesystemtechnik mit Optimierung des Energieeinsatzes und Sicherheits- technik. Die R + S building solutions GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der R + S solutions Holding AG mit Sitz in Fulda und konzentriert sich innerhalb des R + S-Konzerns seit dem Jahr 2009 auf den Bereich der Ausführung von Instandhaltung, Modernisierung und Sanierung jeder Art. Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 sind Herr Thorsten Hudel, Neuhof, bis zum 12. Juni 2014 Frau Susanne Hahn, Hofbieber und ab dem 12. Juni 2014 Armin Alt, Hosenfeld. Der Mitarbeiterstand zum 31.12.2014 belief sich auf insgesamt 45 Mitarbeiter. Darunter befand sich 1 Auszubildender. Der Einkauf und weitere kaufmännische Dienstleistungen erfolgen zentral über die R + S solutions Holding AG. Neben unseren Kunden aus dem gewerblichen Bereich zählen auch Schwestergesellschaften innerhalb der R + S-Gruppe zu unserem Kundenstamm. Der Absatz ist ausschließlich vom inländischen Markt abhängig. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2014 liegt mit Euro 16,5 Mio. um Euro 0,8 Mio. oder 4,6 % unter Vorjahr. Die Materialaufwandsquote beträgt 76,9 % (Vorjahr 73,6 %) ist aber gleichzeitig um TEuro 35 gesunken. Die Personalaufwandsquote ist leicht auf 14,4 % gesunken (Vorjahr 14,5 %). Der Personalaufwand ist insgesamt von Euro 2,5 Mio. auf Euro 2,4 Mio. gefallen. Die Quote aus Material- und Personalaufwand ist leicht um 3,2 % auf 91,3 % angestiegen (Vorjahr 88,1 %). Die sonstigen ordentlichen betrieblichen Aufwendungen betragen 6,1 % bzw. TEuro 1.016 (Vorjahr 10,6 % bzw. TEuro 1.842) von der Gesamtleistung. Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 203 (Vorjahr TEuro 221) erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt unter der Vorjahresplanung für das Jahr 2014. Finanzlage Die R + S building solutions GmbH ist in das Finanz- und Cash-Management der R + S-Gruppe integriert und verfügt über ausreichend Liquidität und Substanz, um jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Vermögenslage Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind netto auf TEuro 416 (Vorjahr TEuro 1.527) gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEuro 4.263 unter Vorjahr (TEuro 6.549). Die Eigenkapitalquote beträgt 17,3 % (Vorjahr 10,3 %). Die Bilanzsumme ist nach TEuro 9.394 im Vorjahr auf TEuro 6.357 gesunken. Die Rückstellungen sind von TEuro 209 auf TEuro 154 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von EUR 2,2 Mio. auf EUR 1,5 Mio gefallen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von EUR 5,7 Mio. im Vorjahr auf EUR 3,5 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem konzerninternen Cashpool. Zur weiteren Darstellung der Vermögenslage verweisen wir auf die beiliegende Bilanz. C. Nachtragsbericht Seit dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine berichtspflichtigen Vorfälle. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die R + S building solutions GmbH führt keine klassische Forschung und Entwicklung durch. Es erfolgt eine anwenderorientierte Fortentwicklung von Technologien. E. Chancen- und Risikenbericht, Prognose Die Geschäftspolitik der R + S building solutions GmbH hat das Ziel, den Bestand des Unternehmens zu sichern, dauerhaft risikoadäquate Renditen zu erwirtschaften und den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels erfordern unsere Geschäftsaktivitäten ein permanentes, verantwortungsvolles Identifizieren und Abwägen von Risiken und Chancen. Unter Risiken verstehen wir das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen und strategischen Ziele negativ beeinflussen und im Extremfall zu einer Bestandsgefährdung führen können. Die Gesellschaft ist vollumfänglich in das Risikomanagementsystem des R + S-Konzerns integriert. Wesentliche Aufgabe des Risikomanagements ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken. Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung sind prozessintegrierte und -unabhängige, reagible und differenzierte Kontrollinstrumentarien- und -mechanismen im Risikomanage- mentsystem des R + S-Konzerns vorhanden. Auf etwaige auftretende Risiken kann hiermit kurzfristig reagiert werden. Derzeit sind aus Sicht der Geschäftsführung bestandsgefährdende Risiken weder vorhanden noch erkennbar. Die Risiken auf der Absatzseite sind aufgrund der erreichten Marktposition der R + S-Gruppe und bundesweiten Präsenz begrenzt und kalkulierbar. Die Beschaffungsseite ist durch volatile Rohstoffpreise, insbesondere Kupfer, geprägt. Der Zentraleinkauf der R + S-Gruppe beobachtet die Preisentwicklungen aufmerksam und trifft ggf. langfristige Beschaffungsvereinbarungen, um diesem Risiko zu begegnen und eine kostensichere Kalkulation zu gewährleisten, die ansonsten gestiegene Einstandspreise in Form höherer Kalkulationsansätze berücksichtigt. Finanzielle Risiken werden durch ein systematisches, zentrales Finanzierungsmanagement auf Konzernebene begrenzt. Alle sonstigen rechtlichen Risiken sind durch vollumfängliche Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Chancen sehen wir in unserer klaren strategischen Positionierung am Markt mit der Fokussierung auf unsere Kernkompetenz Projektentwicklung und Revitalisierung. Megathemen wie Energiewende, -verteuerung und -effizienz, Nachhaltigkeit, Urbanisierung und Digitalisierung bedeuten für unsere relevanten Märkte einen stetig steigenden Bedarf an hochwertiger und intelligenter Gebäudetechnik. Diese Entwicklung betrifft sowohl Neubauten als auch die Sanierung bestehender Objekte. Ein zunehmend schwieriges und kritisches Thema ist der Fachkräftemangel in unserer Branche. Eine zentrale Aufgabe der Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit der Konzernleitung zur Sicherstellung weiteren erfolgreichen Wachstums ist die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte. Hierzu sind in der R + S-Gruppe diverse Konzepte und Maßnahmen in Umsetzung, da motivierte und hochqualifizierte Mitarbeiter ein immer wichtiger werdender Erfolgsfaktor sind. Wir sehen die Kontinuität des Erfolges unseres Unternehmens positiv und auch zukünftig gesichert. Generelles oberstes Ziel ist unverändert die Erzielung eines profitablen Wachstums zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Wir arbeiten daher konsequent an der Optimierung unserer Systeme und Prozesse und richten alle weiteren Ziele an der Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft aus. Der Auftragsbestand liegt per 28. Februar 2015 bei ca. Euro 8,0 Mio. Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einem Ergebnis vor Steuern von TEuro 222,6 gerechnet. Dieses Ergebnis wird auf Grund des erwarteten Anstiegs der Gesamtleistung bei einer gleichbleibenden Marge und gleichbleibenden übrigen Kosten erwartet. Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einem leichten Anstieg des Ergebnisses gerechnet.
Fulda, den 28. März 2015 R + S building solutions GmbH Geschäftsführer gez. Armin Alt Geschäftsführer gez. Thorsten Hudel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 20141. Allgemeines Der Jahresabschluss der R + S building solutions GmbH zum 31. Dezember 2014 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend waren die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 150,00 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht (Sofortabschreibung). Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wurden in einem Sammelposten aktiviert und entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften mit 20 % abgeschrieben. Ein Einzelnachweis für die im Sammelposten enthaltenen Vermögensgegenstände wird geführt. Die in Ausführung befindlichen Aufträge wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie entsprechenden Material- und Fertigungsgemein- kostenzuschlägen bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet, d. h. der verlustfreien Bewertung wird in den Fällen Rechnung getragen, in denen die Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend einzelwertberichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kfm. Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungs- methoden Beim Jahresabschluss sind die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs- methoden im Wesentlichen übernommen worden. Ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Bericht als Anlage 3a beigefügt ist. Das Vorratsvermögen setzt sich zusammen aus:
In den Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen i.H.v. 0,00 € (Vorjahr: 7.456.738,93 €) enthalten. Die sonstigen Forderungen an verbundene Unternehmen betragen zum Abschlussstichtag 0,00 € (Vorjahr: 2.824.245,32 €). Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen 989.211,33 € (Vorjahr: 1.069.373,34 €). Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten. Sie betragen im Geschäftsjahr 119.763,00 €.
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Diese betragen zum Abschlussstichtag 3.470.338,75 € (Vorjahr: 5.660.645,61 €), davon gegenüber Gesellschafter i.H.v. 3.470.338,75 € (Vorjahr: 5.660.645,61 €). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Ziffern der Sicherungsvermerke bedeuten:
Eine Abzinsung der langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte nicht, da aufgrund der komplexen Struktur und der nicht feststehenden Fälligkeit eine Abzinsung nicht möglich ist. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB):
Die Gesellschaft ist als Garant dem im Berichtsjahr neu abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag mit der R + S solutions Holding AG (Kreditnehmer) beigetreten und hat in dem Zusammenhang auch einen Sicherungsabtretungsvertrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Eine Inanspruchnahme aus der Garantie und dem Sicherungsabtretungsvertrag schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität der R + S solutions Holding AG als sehr gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 34.909,59 € (i. Vj. 44.580,04 €) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Der Jahresabschluss der R + S building solutions GmbH wird in die Konzern- abschlüsse der R + S solutions Holding AG und der R + S solutions Beteiligungs GmbH einbezogen. Die R + S solutions Holding AG hat ihren Sitz in Fulda und die R + S solutions Beteiligungs GmbH in Hamburg. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Jahresdurchschnitt waren 46 gewerbliche Arbeitnehmer, 8 Angestellte und 2 Auszubildende beschäftigt . Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 sind Frau Susanne Hahn, Hofbieber, Kauffrau, Herr Thorsten Hudel, Neuhof, Mess- und Regeltechniker und seit dem 18.06.2014 Herr Armin Alt, Hosenfeld, staatlich geprüfter Betriebswirt. Frau Susanne Hahn ist seit dem 12.06.2014 keine Geschäftsführerin mehr. Die Geschäftsführer erhalten Ihre Vergütung durch die Muttergesellschaft R + S solutions Holding AG. Die durch die Geschäftsführung bedingten Kosten werden als Personalaufwand an die Gesellschaft weiterbelastet. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Fulda, 28. März 2015 R + S building solutions GmbH Geschäftsführer gez. Armin Alt Geschäftsführer gez. Thorsten Hudel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der R + S building solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 7. April 2015 Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer |
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