Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 13979
Eingetragen
14.8.2017
Branche
Großhandel mit FlachglasGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Handel und Vertrieb von Profilen und Profilsystemen aus Stahl, Edelstahl, Aluminium und anderen Werkstoffen für Fenster, Türen und Fassaden inklusive deren Komponenten, Zubehör, passgenauen Glaslösungen sowie spezieller Bearbeitungsmaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Dr. Schwarz
seit 7.2.2024
Geschäftsführer
Marc Hohenleitner
seit 4.3.2022
Prokura
Geschäftsführer
Tim Schelfhout
seit 27.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rejal Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Rejal Holding BV
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Forster Profilsysteme GmbH

Oberursel (Taunus)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

FORSTER PROFILSYSTEME GMBH, OBERURSEL

1. Organisationsstruktur / Allgemeine Angaben

Die Forster Profilsysteme GmbH (kurz: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Oberursel und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg von der Höhe unter der Nummer HRB 13979 eingetragen.

Unternehmensgegenstand der Forster Profilsysteme GmbH ist der Handel und Vertrieb von Profilen und Profilsystemen aus Stahl, Edelstahl, Aluminium und anderen Werkstoffen für Fenster, Türen und Fassaden inklusive deren Komponenten, Zubehör, passgenauen Glaslösungen sowie spezieller Bearbeitungsmaschinen.

Die Forster Profilsysteme GmbH unterhält neben den Zentralbereichen in Oberursel, einen Logistikstandort (Zentrallager) in Weilmünster sowie Vertriebsbüros in Berlin, Dortmund und Ehingen.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der Rejal Holding B.V., Helmond - Niederlande.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Marktentwicklung

Baukonjunktur Deutschland: Für die Betrachtung der deutschen Baukonjunktur im Jahr 2023 und als Ausblick für 2024 erfolgt eine Differenzierung nach nominaler und realer bzw. preisbereinigter Entwicklung sowie nach den einzelnen Bausparten. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der steigende Wettbewerbsdruck um Aufträge in der Bauindustrie trotz weiterer geopolitischer Unruhen, wie dem Ukraine-Krieg sowie dem Krieg in Israel und Gaza zu einer nachlassenden Dynamik bei Preisen für Bauleistungen führt. Dennoch ist das Preisniveau für Rohstoffe weiterhin auf sehr hohem Niveau. Hinzu kommt, dass die gestiegenen Mautgebühren und die höheren Personal- und Energiekosten von Logistikdienstleistern flächendeckend durch Preiserhöhungen weitergereicht werden. Letztlich verharren die Baufinanzierungskosten mit ca. 4% auf einem hohen Niveau, auch wenn für das Jahr 2024 hier eine leichte Entspannung prognostiziert wird. (1)

Während bei nominaler Betrachtung der Bauindustrie für den Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe eine Steigerung um 1,4% auf 162,5 Mrd. Euro im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist, ist die Entwicklung primär den extremen Preissteigerungen von Baumaterial zuzurechnen. Preisbereinigt ist laut dem Zentralverband des deutschen Baugewerbes für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ein realer Umsatzrückgang um 5,3% festzustellen. Der Wohnungsbau verzeichnet mit 58,7 Mrd. Euro einen nominalen Rückgang um 4,3% und real sogar ein Minus von 10,6%. Im Hinblick auf den Bereich Öffentlicher Hochbau, der für die Forster Profilsysteme GmbH eine erhöhte Relevanz aufweist, wird ein Umsatzwachstum von nominal 10,9% und real von 3,7% konstatiert. Im Gegensatz dazu sinkt der Umsatz im Wirtschaftshochbau nominal um 0,2% auf 32,1 Mrd. Euro und real sogar um 6,8%. Diese gemischte Entwicklung der baugewerblichen Umsätze in den unterschiedlichen Bausparten, verdeutlicht die aktuelle Herausforderung in der Bauindustrie. (2)

Als Ausblick für das Jahr 2024 ist festzuhalten, dass die von der Bundesregierung verursachte Unsicherheit über die Budgetierung der Haushaltsmittel in 2024 beim Bau- und Verkehrsministerium sowie bei den Sanierungsmitteln, die vom Wirtschaftsministerium verantwortet werden, voraussichtlich dämpfend auf die baukonjunkturelle Entwicklung wirkt. Die vergleichsweise hohen Leitzinsen verteuern zusätzlich zu den hohen Rohmaterialkosten die Baufinanzierungskosten, was zu zurückhaltenden Bauinvestitionen führt. Neben der Zurückhaltung der Investoren sind der anhaltende Fachkräftemangel sowie die weiteren geopolitischen Unruhen als zentrale Einflussfaktoren für die Baubranche in den kommenden Jahren zu nennen. Als Prognose für die Umsätze im Bauhauptgewerbe für das Jahr 2024 wird der ZDB herangezogen und insgesamt zwar von einem nominalen Rückgang um 5,3 % und real um 3,0% ausgegangen. Die Erwartung im öffentlichen Hochbau ist jedoch mit einem Wachstum von nominal 3,0% und real um 5,1% auch für das Jahr 2024 positiv.

1.

Pressemitteilung NEVARIS Blog: "Baubranche 2024: Entwicklung & Prognose für die Zukunft", vom 18.12.2023

2.

Presseinformation ZDB Zentralverband Deutsches Baugewerbe: "Baukonjunktur 2023/2024: Zwischen Fachkräftemangel und Kurzarbeit", vom 06.12.2023

2.2 Geschäftsentwicklung

Die Forster Profilsysteme GmbH Deutschland strebt nach den außergewöhnlichen Herausforderungen der Jahre 2022 und 2023 einen nachhaltigen Wachstumskurs ab 2024 an und treibt auch in den kommenden Jahren die Professionalisierung der Marktbearbeitung voran. Zu dem umfassenden und hochwertigen Produktportfolio an Profilsystemen und komplementären Produkten, unterstützt die Forster Profilsysteme GmbH Kunden mit einem umfangreichen Angebot an Dienstleistungen. Neben der technischen Unterstützung von Kunden bietet Forster sowohl effiziente Softwarelösungen sowie einen Maschinenpark, der es Kunden ermöglicht, ihre Fertigung zu optimieren. Mithilfe eines umfassenden Angebots an digitalen Fachseminaren und Präsenzvorträgen werden Kunden sowohl in der Planung als auch in der Anwendung unserer Produkte bestmöglich unterstützt. Die Corona-Pandemie hat zu einer höheren Digitalisierung des Dienstleistungsangebots geführt und wurde in den Folgejahren für zielgerichtete und kundenfreundliche digitale Angebote genutzt.

Hinsichtlich der Materialverfügbarkeit hat die Forster Profilsysteme GmbH auch im Jahr 2023 keinerlei Lieferengpässe zu verzeichnen und konnte durchweg die fristgerechte Lieferfähigkeit unserer Produkte gewährleisten. Die Preise für den wichtigsten Rohstoff Stahl haben sich Anfang des Jahres 2022 bedingt durch den Ukraine-Krieg im Vergleich zu den Durchschnittswerten aus den Jahren 2020/2021 nahezu verdreifacht. Im Laufe des Jahres 2023 hat sich der Stahlpreis dann aber auf einem zu den o.g. Jahren vergleichsweise hohen jedoch moderateren Niveau stabilisiert. Auch für das Jahr 2024 wird von einem ähnlichen Preisniveau für Stahl wie im Vorjahr ausgegangen. Durch intensive Kosteneinsparungen, insbesondere im Marketing (bereinigt um Messe Bau München) und Effizienzsteigerungen konnte die Forster Profilsysteme GmbH einen großen Teil der Kostensteigerungen auffangen, war jedoch gezwungen einen Teil der höheren Material- und Herstellungskosten auch an Kunden in Form von Preissteigerungen weiterzugeben.

Durch die partnerschaftliche und zielgerichtete Marktbearbeitung auf der einen Seite sowie die Erholung des Marktes auf der anderen Seite konnte Forster im Jahr 2023 den Umsatz sowie das Geschäftsergebnis weitestgehend stabil halten, lediglich in der Aluminiumsparte kam es zu einer Reduzierung des Umsatzes und zu einem geringen Rückgang im Ergebnis. Dies führte insgesamt zu einem leicht verringerten Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Herausforderungen der Jahre 2022 und 2023 sowie den damit einhergehenden Verwerfungen in der Bauindustrie, ist die Geschäftsleitung durchaus mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres zufrieden und sieht Forster gut gewappnet für den zukünftig angestrebten Wachstumskurs. Die Forster Profilsysteme GmbH investiert weiterhin in die Optimierung ihrer Produkte und Entwicklung von Innovationen, um Kunden stets die beste Qualität zu liefern und um den zukünftigen Anforderungen der Baubranche gerecht zu werden.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3.1 Bilanzstruktur und Finanzierung

Die operativen Veränderungen betreffen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Reduzierung der Vorräte (-T€ 57). Forderungen konnten aufgrund geringerer Leistungsabrechnungen zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um 23 % reduziert werden. Ferner gab eine Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände um 26% hauptsächlich bedingt durch veränderte Steuerverpflichtungen/Steuerguthaben, der Bankbestand hat sich demgegenüber deutlich um 33% erhöht. Auf der Passivseite reduzieren sich die Rückstellungen u.a. für Kundenumsatzboni und für Steuerrückstellungen sowie für sonstige Verbindlichkeiten.

3.2 Eigenkapital

Das Jahresergebnis stärkt nach der Beendigung des Geschäftsjahres das Eigenkapital. Dieses steigt von 63,2% im Vorjahr auf 71,9 % im laufenden Jahr.

4. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 24.054 TEUR (Vorjahr: 25.882 TEUR), der Rückgang resultiert ausschließlich aus der Aluminium Sparte der Forster Profilsysteme GmbH. Dieser Umsatzrückgang führte zu einem um T€ 142 verringerten Rohergebnis. Die Auftragslage für 2024 ist stabil und leicht über dem Niveau des Jahres 2023.

Die um T€ 24 höheren Kosten im Bereich Personal waren erforderlich, um der gestiegenen Inflation und den dadurch resultierenden allgemeinen Lohnabschlüssen Rechnung zu tragen und um Forster weiter als attraktiven Arbeitgeber in der Branche zu etablieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 193. Dies ist insbesondere durch die nur alle 2 Jahre stattfindende Messe "Bau München" bedingt. Die Bereiche IT und Qualitätsmanagement sind weiterhin bei der Zentrale der Unternehmensgruppe der Reynaers Aluminium NV (Duffel - Belgien) angesiedelt.

4.1. Finanzlage & Vermögenslage

Die Forster Profilsysteme GmbH hat keinerlei Bankverbindlichkeiten und auch keine langfristigen Verbindlichkeiten, abgesehen von den laufenden Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung. Die Zahlung sämtlicher Lieferanten erfolgt innerhalb der Fristen unter Berücksichtigung der Skontoziehung (Quote größer 96%). Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage sich aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren. Das Bankguthaben (Kontokorrent, Tagegeld, Festgeld) ist ausreichend um auch eventuelle Schwankungen, sowie externe Krisen mittelfristig abzufedern und einen ordentlichen Geschäftsablauf zu gewährleisten.

4.2. Investitionen

Im Berichtsjahr sind T€ 44 investiert worden. Im Jahr 2024 sind Investitionen in Höhe von T€ 291 geplant. Diese Erhöhung resultiert überwiegend aus der sukzessiven Umstellung von Leasing auf Kauf von Dienstfahrzeugen, sowie Investitionen am Standort Weilmünster.

5. Personal

Zum Bilanzstichtag beschäftigte unser Unternehmen 52 (handelsrechtlicher Jahresdurchschnitt 52; Vorjahr 55) Mitarbeiter.

6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Der Umweltschutz hat sowohl bei der Muttergesellschaft, der Reynaers-Gruppe Belgien, als auch bei der Forster Profilsysteme GmbH in Deutschland einen hohen Stellenwert, was im verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zum Ausdruck kommt. Das aktive Engagement für Umwelt und Natur zeigt sich in der Zertifizierung der Forster Profilsysteme GmbH nach DIN EN ISO 14001:2015. Im Geschäftsjahr 2022 hat Forster bereits mit dem Aufbau einer klimaneutralen Firmenwagenflotte, d.h. dem schrittweisen Ersatz von Diesel-Firmenwagen durch Hybrid- und Elektroautos begonnen und führt dies auch in den Jahren 2023 und 2024 fort. Ebenso werden schrittweise die Werbematerialien aus recyceltem Material genutzt und keine Folien und Plastik mehr in unseren Verpackungen verwendet. Über allem steht weiterhin die Entwicklung und der Vertrieb nachhaltiger Forster Profilsysteme aus 100 % Stahl, der bewusste Verzicht auf Kunststoffisolatoren mit Fokus auf 100 % Recycelbarkeit *.

* Dies ist nicht Bestandteil der Prüfung durch den Abschlussprüfer

7. Chancen- und Risikobericht

Die Jahresplanung der Forster Profilsysteme GmbH ist ein zentrales Steuerungselement der Gesellschaft. Abweichungen werden regelmäßig in den monatlichen Abschlüssen festgestellt und in die Forster-Gruppe sowie zur Muttergesellschaft Reynaers Duffel/Belgien berichtet. Es existiert darüber hinaus ein umfangreiches System an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die ein frühzeitiges Erkennen von Potentialen aber auch von Risiken erlauben. Dadurch ist auch ein Benchmarking mit anderen Gesellschaften innerhalb der Gruppe gegeben. Es existiert außerdem ein Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung und Bearbeitung von Risiken. Dieses besteht zum einen aus einem jährlichen Internal Audit für alle betriebswirtschaftlichen Prozesse und zum anderen aus einem jährlichen HS&E-Audit in den Bereichen Health, Safety and Environment durch die Konzernrevision von Reynaers.

Als wesentliche Risiken erkennen wir aktuell:

• Die wirtschaftliche Situation im Jahr 2023 sowie 2024 geprägt durch geopolitische Unruhen, wie z.B. den Ukraine-Krieg sowie Krieg in Israel und Gaza, und der damit verbundenen Steigerungen von Energiekosten, sowie Kosten bei den Baumaterialien bilden in Verbindung mit der hohen Inflation und gestiegenen Baufinanzierungszinsen die zentralen Herausforderungen in der Bauindustrie. Das hohe Zinsniveau bremst die Investitionsbereitschaft von privaten und gewerblichen Investoren. Wir federn diese Entwicklung mit Maßnahmen, wie z.B. Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen ab, haben im Jahr 2023 jedoch auch einen Teil der Kosten an unsere Kunden durch Preissteigerungen weitergegeben. Im Jahr 2024 ist ein leichter Rückgang der Materialkosten zu beobachten und die Baufinanzierungszinsen sinken in der ersten Jahreshälfte erstmalig wieder, was zu einem nachlassenden Druck auf der Kostenseite führt und die Nachfrage steigen lässt.

• Die weiterhin relativ starke Belastung unserer Kunden durch hohe Material- und Energiepreise, Steigerungen im Personalkosten- und Logistikbereich, die anhaltend kritische Zinssituation sowie der stetige Fachkräftemangel gefährden die Existenz einzelner Betriebe. Wir beobachten deshalb sehr engmaschig die Situation bei unseren Kunden sowie deren Zahlungsverhalten, um frühzeitig etwaige Risiken, wie z.B. Zahlungsausfälle und Insolvenzen zu erkennen und diesen mit unseren Kontrollmechanismen zu begegnen.

• Weltweite Umwelt- und Gesundheitsrisiken: Für die Gesellschaft haben sich die Gefahren im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf ein handelbares Risiko auf der Basis von Beobachtung und Prävention eingependelt. Die immer extremer werdenden Auswirkungen der Klimakrise können mittel- und langfristig auch zu einer Gefährdung und dem Ausfall bei der Gesellschaft Forster im Bereich der Standorte als solche, aber auch bei Mitarbeitenden führen. Diese Risiken versuchen wir mit unserem Risikomanagementsystem HS&E mit festgelegten Maßnahmen und Notfallszenarien zu minimieren.

• Preisentwicklung: Die Beschaffungspreise sind trotz moderatem Rückgang in 2024 auf einem weiterhin, im Vergleich zu den Jahren vor der Covid-19 -Pandemie, hohen Level, was die Margen belastet. Insbesondere die Logistikkosten sind im Jahr 2024 durch Preiserhöhungen seitens der Distributoren gestiegen. Die gesamte Kostenbetrachtung und Deckungsbeitragssituation wird von der Forster Profilsysteme GmbH permanent kontrolliert und über notwendige Anpassungen der Verkaufspreise sowie Logistikpreise aufgefangen.

• Personalplanung: Der Aufbau und die Aufrechterhaltung einer motivierten, agilen Belegschaft erreichen wir im aktuellen Arbeitnehmermarkt mit Personalbindungsmaßnahmen wie die Verwendung von flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice-Angeboten, dem Einsatz von Jobrad und Pluxee (Sodexo), sowie der Nutzung unseres exzellenten Netzwerkes in der Branche.

• Ausfallrisiken bei Forderungen: Die Forster Profilsysteme GmbH hat ein striktes Forderungsmanagement in der Organisation implementiert und die Absicherung seiner Lieferungen geschieht immer auf Basis unserer Warenkreditversicherung.

• Liquiditätsrisiken bestehen derzeit nicht.

• Ausfall von IT-Systemen: IT-Risiken begegnen wir mit einer hoch spezialisierten ICT-Abteilung unserer Muttergesellschaft Reynaers N.V., regelmäßigen IT-Sicherheitsschulungen durch unser spezielles Cyber Security Education Team, in Verbindung mit mehrmals im Jahr stattfindenden, unangekündigten IT-Security Checks.

Relevante Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind aktuell nicht erkennbar.

Als wesentliche Chancen sind aufzuführen:

• langfristige und nachhaltige Chancen liegen primär im Ausbau des Qualitäts- und Servicelevels bei Produkten und Dienstleistungen der Forster Profilsysteme GmbH. Forster entwickelt und vertreibt sehr hochwertige und technisch ausgereifte Profilsysteme mit den höchsten Ansprüchen für langlebige, energieeffiziente Konstruktionen mit Brand- und Rauschutz sowie mit umfassender Sicherheit hinsichtlich Einbruchhemmung und Durchschusshemmung.

• Die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Forster-Gruppe mit langlebigen Profilsystemen aus 100% Stahl und 100% Recycelbarkeit als weiteres Alleinstellungsmerkmal stellt einen erheblichen zukunftsorientierten Wettbewerbsvorteil dar, den es weiter auszubauen gilt.

• Die hohe Eigenkapitalquote und stabile Ertragslage in Verbindung mit der Zugehörigkeit zur familiengeführten Reynaers Group bietet der Forster Profilsysteme GmbH die Möglichkeit, Investitionen für Entwicklungen von Produkten und Dienstleistungen sowie in die Organisation zielgerichtet und mit dem erforderlichen Zeithorizont zu planen und umzusetzen.

• Insbesondere der ausgewogene Anteil an sehr erfahrenen Mitarbeitern mit hoher fachlicher sowie Projektbezogener Kompetenz als auch jungen, motivierten Mitarbeitenden ist als klarer USP der Gesellschaft zu konstatieren.

• Forster hat in den vergangenen Jahren seine Systeme und Prozesse stark auf Effizienz und Zielerreichung umgestellt und sich letztlich auch über passende IT-Systeme neu ausgerichtet. Dies ermöglicht zukünftig eine höhere Effektivität und sichert die Funktionsfähigkeit auch bei stärkerem Wachstum.

• Letztlich ist die sich bessernde gesamtwirtschaftliche Lage und insbesondere die ersten positiven Signale in der Baubranche als externer Einflussfaktor anzuführen.

Gesamthaft ist hinsichtlich der Risiken und Chancen festzuhalten, dass sowohl die geopolitischen Unruhen, die pandemiebedingten Verwerfungen als auch die Preisentwicklung von Rohstoffen sowie die weiteren zuvor genannten negativen Einflussfaktoren einen rückläufigen Druck auf die Baubranche und vor allem den Geschäftsbereich von Forster ausüben. Gleichzeitig sieht sich Forster in den individuell dargestellten Themen, wie z.B. der Personalplanung, dem Forderungsmanagement, der vorhandenen Liquidität sowie den IT-Management-Systemen sehr gut aufgestellt, um etwaigen Risiken zielgerichtet entgegenzuwirken. Auch wirken sich positive Entwicklungen, wie der leichte Rückgang der Kreditfinanzierungskosten, der weiter zunehmende Investitionsbedarf in Bildungs- und Gesundheitsbereiche, die sinkende Inflation sowie die hohe Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland stärkend auf zukünftige Bauinvestitionen und somit auf die Geschäftsentwicklung von Forster. Insbesondere die unter den Chancen aufgeführten Aspekte, wie z.B. Alleinstellungsmerkmale bei Produkten und Dienstleistungen, personelle Ausgewogenheit und die finanzielle Stabilität veranlassen die Geschäftsführung zu einem positiven Ausblick für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr bewerten wir die Risiken und Chancen für das Unternehmen so einem gleichbleibenden Niveau.

8. Prognosebericht

Die Forster Profilsysteme GmbH strebt gemeinsam mit Ihren Kunden einen nachhaltigen und profitablen Wachstumskurs an und ist organisatorisch, finanziell sowie vom Produktportfolio sehr gut aufgestellt. Zudem bilden die engen und professionellen Partnerschaften zu sämtlichen Anspruchsgruppen wie z.B. Kunden, Lieferanten, Distributoren, Kooperationspartnern und externen Dienstleistern die Basis für die Fortführung des erfolgreichen Geschäftsmodells.

Das Jahr 2023 war mit den o.g. Verwerfungen, wie z.B. Epidemien, Kriege, Klimawandel und dem geringen Wirtschaftswachstum eine für die Baukonjunktur herausfordernde Zeit und hat zu einer stagnierenden oder gar rückläufigen Entwicklung der Baubranche geführt. Dieses sehr anspruchsvolle Umfeld führte zu einem Stagnieren des Umsatzes und einer leichten Reduzierung des Rohertrages im Vergleich zu 2022. Das vorläufige Ergebnis liegt unter dem Vorjahresergebnis. Im Jahr 2024 erwartet die Forster Profilsysteme GmbH eine deutliche Verbesserung von Umsatz, Rohertrag und Ergebnis, bedingt durch die im Jahr 2022 begonnen und 2023 abgeschlossenen Umstrukturierungen der deutschen Gesellschaft und einer erwarteten Erholung des Marktes im vierten Quartal 2024. Dementsprechend besteht für die Forster Profilsysteme GmbH die zentrale Aufgabe darin, aufmerksam die Marktentwicklungen zu beobachten und sich dann flexibel und partnerschaftlich zielgerichtet mit seinen Kunden und Lieferanten auf die aktuellen Gegebenheiten im Markt einzustellen. Die Gesellschaft blickt mit Zuversicht auf die kommenden Jahre und sieht sich gut gewappnet auch in Zukunft der Partner für energieeffiziente, nachhaltige Stahllösungen für Türen, Fenster und Fassaden zu sein.

9. Entwicklung (R&D) und Produktmanagement (PM)

Sowohl die Entwicklung unserer Systemplattformen sowie das Zulassungsmanagement für nicht isolierte, isolierte Systeme und Systeme für Brand- und Rauschutz für Fenster, Türen und Fassaden ist bei unserer produzierenden Schwestergesellschaft der Forster AG in Romanshorn/Schweiz angesiedelt. In der technologischen Weiterentwicklung der Systeme mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit sind die Ländergesellschaften wie die Forster Profilsysteme GmbH in Deutschland beteiligt und stehen in einem institutionalisierten, regelmäßigen Austausch über die jeweiligen länderspezifischen Bedürfnisse. So unterstützt die deutsche Gesellschaft bei Teilen des Produktmanagement-Prozesses bei speziellen Objektlösungen, von der Erlangung von Gutachten bis hin zur Durchführung eigener Tests und Prüfungen um z.B. den Prozess "Time to Market" sehr effizient im Sinne der Kundenzufriedenheit gestalten zu können. In dem aktuellen Geschäftsjahr sowie als Ausblick für die kommenden 2 Jahre nimmt insbesondere die Weiterentwicklung der technisch anspruchsvollen Profilsysteme Omnia im hochwärmegedämmten Bereich sowie Unico XS und Presto XS mit ihren filigranen Ansichtsbreiten großen Raum ein. Darüber hinaus stellt die Bestandpflege des Kern-Portfolios Fuego Light und Presto im Brand- und Rauschutz sowie Thermfix Vario und -Light im Fassadenbereich im Rahmen des R&D und PM eine zentrale Aufgabe dar. Da sowohl die operativen R&D Aktivitäten sowie die Kostenübernahme komplett bei der produzierenden Schwestergesellschaft der Forster AG in Romanshorn/Schweiz verortet sind, bezieht sich der Beitrag der Forster Profilsysteme GmbH ausschließlich auf den Wissenstransfer der Bedürfnisse des deutschen Marktes sowie auf regelmäßige Management-Sitzungen zur gemeinsamen Entscheidungsfindung von R&D Schwerpunkten für Produkte und Dienstleistungen. Von einer Quantifizierung von etwaigen R&D Kosten für Entwicklung und Produktion wird daher an dieser Stelle abgesehen.

 

Oberursel, den 31.05.2024

gez. Willi Lüchinger, Geschäftsführer

gez. Dr. Jürgen Schwarz, Geschäftsführer

gez. Tim Schelfhout, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

FORSTER PROFILSYSTEME GMBH, OBERURSEL

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 244.783,41 317.878,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.833,86 96.634,85
II. Sachanlagen 205.949,55 221.243,68
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.168.001,37 5.342.409,37
I. Vorräte 746.998,96 804.294,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.322.213,68 2.960.063,81
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.617,16 24.055,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.098.788,73 1.578.051,19
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 538.708,74 642.824,80
5.951.493,52 6.303.112,70

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.222.606,47 3.981.761,17
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 2.616.635,45 2.616.635,45
III. Gewinnvortrag 1.265.125,71 761.456,26
IV. Jahresüberschuss 240.845,31 503.669,46
B. RÜCKSTELLUNGEN 919.251,40 1.261.792,72
C. VERBINDLICHKEITEN 809.635,65 1.059.558,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 372.385,05 353.886,10
5.951.493,52 6.303.112,70

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.765.767,93 7.908.005,08
2. Personalaufwand -4.128.666,36 -4.084.625,72
a) Löhne und Gehälter -3.455.612,84 -3.431.893,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -673.053,52 -652.732,29
3. Abschreibungen -109.385,45 -111.701,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.158.055,09 -2.965.205,32
5. Betriebsergebnis 369.661,03 746.472,61
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.747,27 142,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58,00 -1.443,79
8. Finanzergebnis 7.805,27 -1.300,99
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -121.006,36 -231.701,48
10. Ergebnis nach Steuern 256.459,94 513.470,14
11. Sonstige Steuern -15.614,63 -9.800,68
12. Jahresüberschuss 240.845,31 503.669,46

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

FORSTER PROFILSYSTEME GMBH, OBERURSEL

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Forster Profilsysteme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHGesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Forster Profilsysteme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Oberursel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Bad Homburg v.d. Höhe
RegisterNr.: HRB 13979

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibdauer beträgt 10 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Pensionsverpflichtung wird mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUCMethode) ermittelt wurde, ausgewiesen. Unter Verwendung der Richttafeln Dr. Klaus Heubeck 2018G liegt der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 ein Rechnungszins von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) zugrunde. Der Rententrend wird mit 1,5 % berücksichtigt. Der Zinssatz ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %) würde sich eine um € 227,00 höhere Rückstellung ergeben.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang betreffen Mitarbeiterboni (T€ 211), Kundenboni (T€ 110), Ferien (T€ 63), sowie Kosten für die Restrukturierung der Gesellschaft (T€ 233) (Business Unit Reynaers und der Geschäftsführung).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden als größere Beträge Lieferantenboni mit T€ 493 abgegrenzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen

Die Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 393TEUR ergeben sich aus den unterschiedlichen Mietverhältnissen mit unterschiedlicher Restmietlaufzeiten.

Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen von nicht unerheblicher Bedeutung, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, enthält die Gewinn und Verlustrechnung nicht.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 52 (Vorjahr 55).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Wilhelm Karl Lüchinger ausgeübter Beruf: Kaufmann
Tim Schelfhout ausgeübter Beruf: Kaufmann
Stefan Berg (bis 13.05.2024) ausgeübter Beruf: Kaufmann
Dr. Jürgen Schwarz (ab 07.02.2024) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf den Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Forster Profilsysteme GmbH wurde in den Konzernabschluss der Reynaers Group einbezogen. Der Sitz der Reynaers Group befindet sich in:

Reynaers Aluminium

Oude Liersebaan 266

2570 Duffel, Belgien

Der Konzernabschluss wird bei der "National Bank of Belgium" unter der Nummer 0437278077 (Reynaers Aluminium) veröffentlicht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor.

Der Jahresüberschuss beträgt € 240.845,31. Er soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Oberursel, den 31. Mai 2024

gez. Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.904,67 0,00 0,00 0,00 14.904,67
Geschäfts- oder Firmenwert 550.454,42 0,00 0,00 0,00 550.454,42
565.359,09 0,00 0,00 0,00 565.359,09
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 546.311,00 43.882,71 12.000,00 0,00 602.193,71
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.000,00 0,00 -12.000,00 0,00 0,00
558.311,00 43.882,71 0,00 0,00 602.193,71
1.123.670,09 43.882,71 0,00 0,00 1.167.552,80
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anpassung
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.046,30 2.755,55 0,00 0,00 13.801,85
Geschäfts- oder Firmenwert 457.677,94 55.045,44 0,00 0,00 512.723,38
468.724,24 57.800,99 0,00 0,00 526.525,23
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.067,32 51.584,46 0,00 7.592,38 396.244,16
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
337.067,32 51.584,46 0,00 7.592,38 396.244,16
805.791,56 109.385,45 0,00 7.592,38 922.769,39
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.102,82 3.858,37
Geschäfts- oder Firmenwert 37.731,04 92.776,48
38.833,86 96.634,85
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 205.949,55 209.243,68
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.000,00
205.949,55 221.243,68
244.783,41 317.878,53

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Forster Profilsysteme GmbH, Oberursel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Forster Profilsysteme GmbH, Oberursel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Forster Profilsysteme GmbH, Oberursel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, 17.10.2024

RINKE TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. René Schut, Wirtschaftsprüfer

gez. Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile:

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 fesgestellt.

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