Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 200926
Eingetragen
22.9.2011
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Verkauf, Wartung, Forschung und Entwicklung von Elektronik, elektrischen Maschinen und Apparaten, elektrischen Fahrzeugen, insbesondere im Bereich Batterien, Photovoltaik und anderen Energiespeichersystemen und Stromversorgungsapplikationen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sungmoon Hong
seit 5.11.2025
Prokura
Jong Suk Lee
seit 15.2.2024
Geschäftsführer
Jong Sun Park
seit 19.2.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Samsung SDI Co., Ltd.KOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Samsung SDI Co., Ltd.
South Korea
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Samsung SDI Europe GmbH

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 929.310,88 749.162,59
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 521.873,63 1.749.286,82
2. Sonstige Vermögensgegenstände 507.754,19 1.029.627,82 538.778,96 2.288.065,78
II. Guthaben bei Kreditinstituten 16.739.910,27 11.506.496,95
17.769.538,09 13.794.562,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 258.466,18 230.914,75
18.957.315,15 14.774.640,07

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 11.029.895,53 6.563.448,71
12.029.895,53 7.563.448,71
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 508.639,19 117.788,21
2. Sonstige Rückstellungen 4.458.761,67 3.105.014,89
4.967.400,86 3.222.803,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 399.089,53 848.371,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 637.393,71 1.085.936,68
3. Sonstige Verbindlichkeiten 923.535,52 2.054.079,71
1.960.018,76 3.988.388,26
18.957.315,15 14.774.640,07

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 38.880.142,94 30.321.031,06
2. Sonstige betriebliche Erträge 70.040,34 235.203,46
3. Rohergebnis 38.950.183,28 30.556.234,52
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.069.532,06 -12.794.314,09
b) Soziale Abgaben -2.468.982,38 -19.538.514,44 -1.942.994,80 -14.737.308,89
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -302.932,46 -169.614,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.991.207,74 -10.705.315,18
6.117.528,64 4.943.996,04
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.333,16 25,06
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -380,05 953,11 -6.231,51 -6.206,45
9. Ergebnis vor Ertragsteuern 6.118.481,75 4.937.789,59
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.652.034,93 -1.491.373,67
11. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 4.466.446,82 3.446.415,92
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.563.448,71 3.117.032,79
13. Bilanzgewinn 11.029.895,53 6.563.448,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Die Samsung SDI Europe GmbH ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 200926 registriert.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagengutes nach der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Ausfallrisiken angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteilig vorgeleisteten Beträgen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Zinserträge und -aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung waren sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr von untergeordneter Bedeutung.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Aufwendungen und Erträge werden mit dem Kurs der ausländischen Währung zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Sofern sich aus den handelsrechtlichen Ansätzen zu den steuerrechtlichen Werten Unterschiede ergeben, werden aus der Differenz latente Steuern berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Führt die Differenz zu einem Überhang an aktiven latenten Steuern, macht die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

EUR
Anschaffungskosten
1. Januar 2023 1.435.915,63
Zugänge 486.759,18
Abgänge -23.437,12
31. Dezember 2023 1.899.237,69
Kumulierte Abschreibungen
1. Januar 2023 686.753,04
Abschreibungen des Geschäftsjahres 302.932,46
Abgänge -19.758,69
31. Dezember 2023 969.926,81
Buchwerte
31. Dezember 2022 749.162,59
31. Dezember 2023 929.310,88

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Mietkautionen in Höhe von TEUR 336 (i. Vj. TEUR 315) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen gegen Gesellschafter
Forderungen aus Einfuhrumsatzsteuer 522 1.680
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 69
522 1.749

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalansprüche 3.082 2.167
Ausstehende Rechnungen und übrige Rückstellungen 1.376 938
4.458 3.105

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 637 1.086
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen 0 0
637 1.086

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Einfuhrumsatzsteuer 522 1.680
Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern 374 323
Verbindlichkeiten aus Steuern 896 2.003
Übrige Verbindlichkeiten 28 51
924 2.054

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Erlöse aus Dienstleistungen 38.880 30.321

Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus Lohnsteuererstattungen für Vorjahre 59 199
Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen 4 16
Erträge aus der Währungsumrechnung 0 7
Sonstige Erträge 7 13
70 235

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 6 16
Sonstige Aufwendungen 12.985 10.689
12.991 10.705

Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Fremdleistungen, Mieten und Leasingaufwendungen, Provisionen, Logistik-, Rekrutierungs- und Reisekosten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen Berichtsjahr 1.751 1.424
Erträge für Vorjahre -99 67
1.652 1.491

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr einem bis zu fünf Jahren über fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Miet- und Leasingaufwendungen 2.160 647 1.513 0
Kfz-Leasing 237 146 91 0
2.397 793 1.604 0

Mitarbeiter

2023 2022
Anzahl Anzahl
Angestellte 120 93
Studenten und Aushilfen 4 5
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 124 98

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft sind folgende Herren bestellt:

Herr Hanjae Cho, Kaufmann, München

(bis 4. Dezember 2023)

Herr Jong Suk Lee, Kaufmann, München

(ab 4. Dezember 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzern

Die Samsung SDI Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Samsung SDI Co. Ltd., Giheung Gyeonggi Do/Südkorea (kleinster und größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Konzernabschluss der Samsung SDI Co. Ltd. ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Gewinnvortrag und Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 6.563.448,71 (i. Vj. EUR 3.117.032,79). Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 11.029.895,53 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Ismaning, den 17. Mai 2024

Samsung SDI Europe GmbH

Jong Suk Lee

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Samsung SDI Europe GmbH ("SDI Europe GmbH") ist eine Tochtergesellschaft der Samsung SDI Co. Ltd., Giheung Gyeonggi Do/Südkorea. Die Aktien der Samsung SDI Co. Ltd. sind an der Korean Stock Exchange notiert.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst Unterstützungsleistungen für Verkauf und die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für folgende Geschäftsbereiche:

digitale Mobilgeräte (mobile energy; "ME")

elektrische Fahrzeuge (automotive vehicles; "xEV")

Energy Storage Systems ("ESS")

Research and Development ("SDIRE")

Gemäß dem Distribution Agreement vom 30. Dezember 2011 werden der Gesellschaft die aus der Vertriebstätigkeit entstehenden Personal- und Sachkosten zuzüglich eines Mark-ups von der Samsung SDI Co. Ltd. erstattet.

Seit Juli 2022 erweitert die Gesellschaft ihre Tätigkeiten, indem sie Unterstützung für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Samsung SDI Co., Ltd. bereitstellt. Gemäß dem Research and Development Services Agreement vom 23. Dezember 2022 werden die daraus resultierenden Personal- und Sachkosten zuzüglich eines Mark-ups von der Samsung SDI Co. Ltd. erstattet.

Neben dem Sitz der Gesellschaft in Ismaning bei München unterhält die SDI Europe GmbH folgende Vertriebsbüros:

Braunschweig

Warwick/UK

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 in Deutschland stellte sich gemäß dem Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2024 wie folgt dar:

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Während der ersten drei Quartale stagnierte das Bruttoinlandsprodukt weitgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Bedingungen. Zusätzlich erschwerten ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland die Situation.

Laut dem Statistischen Bundesamt sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 1. Quartal 2024 um 0,9 % gegenüber dem 1. Quartal 2023 und stieg gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - bei 0,2 %.

Im April 2024 betrug die Inflationsrate in Deutschland, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) im Vergleich zum Vorjahresmonat, +2,2 %. Im März 2024 betrug die Inflationsrate in Deutschland +2,2 %, während sie im Februar 2024 bei +2,5 % lag. Seit Jahresbeginn liegt die Inflationsrate unterhalb von drei Prozent.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, dass die Verbraucherpreise im April 2024 gegenüber dem Vormonat März 2024 um 0,5 % gestiegen sind.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 8.559 oder 28,2 % auf TEUR 38.880. Der Jahresüberschuss erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.020 oder 29,6 % auf TEUR 4.466.

Insgesamt war der Verlauf im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend und entsprach insgesamt den Erwartungen der Geschäftsführung. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts (Mai 2024) als positiv zu beurteilen.

3. Ertragslage

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 1.181 oder 23,9 % auf TEUR 6.118. Ursächlich für die Ergebniserhöhung sind ausschließlich die erhöhten Erlöse aus weiterbelasteten Kosten an die Samsung SDI Co. Ltd. infolge des Anstiegs der operativen Kosten im Geschäftsjahr.

Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist leicht auf 15,7 % gesunken.

Der Personalaufwand erhöhte sich bei einer Zunahme der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (ohne Studenten und Aushilfen) um 27 Mitarbeiter (29 %) auf 120 Mitarbeiter um TEUR 4.801 bzw. 32,6 %.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.286 oder 21,4 % resultiert überwiegend aus den erhöhten Aufwendungen für Mieten und Leasingaufwendungen, Provisionen, Logistik-, Marketing-, Rekrutierungs- und Reisekosten infolge der gesteigerten Vertriebsaktivitäten und der erhöhten Mitarbeiterzahl.

Die Ergebnisse der letzten drei Geschäftsjahre entwickelten sich wie folgt:

2023 2022 2021
TEUR TEUR TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 6.118 4.938 4.366
Jahresüberschuss 4.466 3.446 3.102

4. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 4.183 oder 28,3 % auf TEUR 18.957. Die deutliche Erhöhung resultiert überwiegend aus den um TEUR 5.233 erhöhten Guthaben bei Kreditinstituten. Entsprechend erhöhte sich der Bilanzgewinn um TEUR 4.466, während die sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.354 stiegen. Diese Zunahme resultierte hauptsächlich aus den um TEUR 915 erhöhten Personalansprüchen.

Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände resultiert hauptsächlich aus den um TEUR 1.227 geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die größtenteils auf verauslagte Einfuhrumsatzsteuer zurückzuführen sind. Entsprechend verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Einfuhrumsatzsteuer (sonstige Verbindlichkeiten) um TEUR 1.158.

Das Eigenkapital erhöhte sich entsprechend dem Jahresüberschuss um TEUR 4.466 oder 59,1 % auf TEUR 12.030. Die Eigenkapitalquote nahm trotz des gestiegenen Gesamtkapitals von 51,2 % im Vorjahr auf 63,5 % zu.

5. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich aus den liquiden Mitteln und dem operativen Cashflow. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die liquiden Mittel erhöhten sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 5.233 auf TEUR 16.740, insbesondere da im Jahr 2023 keine Gewinnausschüttung erfolgt ist. Ihr Anteil am Gesamtkapital beträgt 88,3 % (i. Vj. 77,9 %).

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die SDI Europe GmbH ist im Allgemeinen mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Die Geschäftspolitik der SDI Europe GmbH besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe der Risikopolitik der Gesellschaft ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die SDI Europe GmbH ist als Tochterunternehmen der Samsung SDI Co. Ltd. in das Risikomanagement der gesamten Gruppe eingebunden. Mit den dort installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.

2. Chancen

Chancen für die weitere Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere aus der steigenden Nachfrage nach e-Mobilität und nach regenerativen Energieversorgungen in Europa. Die Erwartungen an ein weiter anhaltendes Wachstum stehen im Einklang mit der Erweiterung der Produktionslinie in Europa durch die Samsung SDI Co. Ltd.

3. Risiken

Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien ist globalen und konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt. Somit besteht auch in den von uns adressierten Märkten ein erhöhtes Risiko bezüglich konjunktureller Entwicklungen der Weltwirtschaft.

Die SDI Europe GmbH ist diesen makroökonomischen Rahmenbedingungen jedoch nur in gewissen Grenzen ausgesetzt, da sie wegen des Distribution Agreements mit der Samsung SDI Co. Ltd. von Marktrisiken der Batterien-Branche nur indirekt und in begrenztem Umfang betroffen ist.

Ein starker und anhaltender Umsatzrückgang des SDI Konzerns, der gegenwärtig als unwahrscheinlich einzuschätzen ist, könnte auch Auswirkungen auf die SDI Europe GmbH haben. Insbesondere beträfe dies die Kapazität der Gesellschaft, für welche gegebenenfalls Anpassungsmaßnahmen erforderlich würden.

Ein weiteres Risiko besteht in der Kündbarkeit des Distribution Agreements mit der Samsung SDI Co. Ltd. Eine Kündigung würde der SDI Europe GmbH ihre aktuelle Geschäftsgrundlage entziehen. Da der Samsung SDI Konzern jedoch gegenwärtig seine Geschäftstätigkeiten in Europa erweitert, schätzen wir dieses Risiko als sehr gering ein.

Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine externen Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können.

4. Prognose für das Geschäftsjahr 2024

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gemäß dem Monatsbericht der Bundesbank im April 2024 hat die deutsche Wirtschaft in den letzten Monaten zwar eine leichte Aufhellung erfahren, aber eine umfassende Belebung ist noch nicht sicher. Im ersten Quartal dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht zugenommen haben, unterstützt durch eine gesteigerte Industrieproduktion und höhere Warenexporte. Die gestiegenen Finanzierungskosten und die erhöhte wirtschaftspolitische Unsicherheit wirken sich negativ auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen aus. Die Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen sowohl im Inland als auch im Ausland bleibt weiterhin schwach und zeigt eine tendenzielle Abnahme.

Die Industrieproduktion im Februar 2024 ist im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt gestiegen. Allerdings blieb die Produktion von Kraftfahrzeugen im Mittel von Januar und Februar unter dem Durchschnitt des vierten Quartals 2023. Andere wichtige Branchen wie der Maschinenbau verzeichneten ebenfalls eine geringere Produktion im Vergleich zum Vorquartalsdurchschnitt. Es bleibt abzuwarten, ob sich eine durchgreifende Erholung abzeichnet, da die Industrieproduktion immer noch unter den Ständen vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine liegt.

Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin robust. Im Februar stieg die Beschäftigung zwar deutlich schwächer als im Vormonat, dennoch erhöhte sie sich immerhin um rund 16.000 Personen.

Die Preise ohne Energie auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen haben sich zuletzt kaum verändert. Die Verbraucherpreise stiegen im März saisonbereinigt leicht an. Während die Dienstleistungspreise weiterhin überdurchschnittlich stiegen, blieben die Preise für Nahrungsmittel und Energie nahezu konstant. In den kommenden Monaten wird die Inflationsrate voraussichtlich erheblich schwanken. Es wird erwartet, dass sie vorübergehend zurückgeht, unter anderem aufgrund des frühen Ostertermins im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch bleibt der üblicherweise kräftige Preisanstieg bei Reiseleistungen im April dieses Jahres voraussichtlich aus. Im Mai könnte die Rate jedoch wieder auf etwa 3 % ansteigen, da die Einführung des Deutschlandtickets vor einem Jahr das Preisniveau gedämpft hatte. Die Inflationsrate wird voraussichtlich aufgrund gestiegener Ölpreise und kräftigem Lohnwachstum ansteigen.

Geschäftsentwicklung der SDI Europe GmbH

Die Gesellschaft wird ihre Verkaufsunterstützungsleistungen für die drei Geschäftsbereiche verstärken und zusätzlich qualifizierte Mitarbeiter für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung einstellen. Aufgrund dieser Maßnahmen erwartet die Geschäftsführung einen deutlichen Anstieg der Personal- und Sachaufwendungen.

Aufgrund des Distribution und R&D Services Agreements mit der Samsung SDI Co. Ltd. und den damit verbundenen Kostenerstattungen zuzüglich eines Mark-ups erwartet die Geschäftsführung eine deutliche Erhöhung der Umsatzerlöse sowie des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2024.

Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Erhöhung der Umsatzerlöse auf EUR 52,9 Mio (Umsatzerlöse für 2023: EUR 38.9 Mio).

 

Ismaning, den 17. Mai 2024

Samsung SDI Europe GmbH

Jong Suk Lee

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Samsung SDI Europe GmbH, Ismaning

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Samsung SDI Europe GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Samsung SDI Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 27. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Grottel, Wirtschaftsprüfer

Rahn, Wirtschaftsprüfer

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