Pfannenberg Immobilien eGbR
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna-Maria Mietke seit 3.1.2025 | Prokura |
Jan Lautenschläger seit 25.5.2022 | Geschäftsführer |
Jan Dr. Rönspies seit 25.5.2022 | Prokura |
Tobias Dr. Merl seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Marco Gérard Tramm seit 18.10.2021 | Prokura |
Jörn Boxberger seit 23.7.2021 | Prokura |
Mark Wilfried Egbers seit 10.11.2020 | Prokura |
Oliver Stühmer seit 10.6.2020 | Prokura |
Franz-Faroz Kieninger seit 27.1.2016 | Prokura |
Jan Möbius seit 1.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.10% | |
C****** M*** | 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfannenberg Europe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Pfannenberg Europe GmbH, HamburgGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Pfannenberg-Gruppe 2. Pfannenberg Europe GmbH II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Unternehmensplanung IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Pfannenberg-Gruppe Die mittelständische Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus der Elektrotechnik. Das Produktspektrum beinhaltet Standardkomponenten und kundenspezifische Systemlösungen für die Schaltschrank- und Maschinen-Klimatisierung sowie optische und akustische Warn- und Alarmsignalgeber für Industrie und Gebäudetechnik. Der Vertrieb erfolgt weltweit über eigene Gesellschaften, Niederlassungen oder Betriebstätten an den Standorten in Hamburg (DE), Rotherham (UK), Fidenza (IT), Lancaster (US), Singapur (SG), Suzhou (CN), St. Petersburg (RU), Indaiatuba (BR), Lodz (PL) und Vöcklabruck (AT) oder über selbstständige Partner. 2. Pfannenberg Europe GmbH a) Geschäftsmodell Das Unternehmen vertreibt elektrotechnische Produkte und kundenspezifische Lösungen in Deutschland und in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa). Mit den Produkten werden auch Dienstleistungen wie Beratung, Projektierung, Inbetriebnahmen, Wartungen und Instandhaltungen angeboten. b) Ziele, Strategien und Steuerungssystem Die spezifischen Unternehmensziele leiten sich aus der Strategie 2025 der Pfannenberg-Gruppe ab. Das klar definierte Umsatzwachstumsziel soll durch kundenorientierte Produktinnovationen, Kundennähe, schnelle Verfügbarkeit und nachhaltige Prozesse gesichert werden. Zur Umsetzung werden verschiedene Steuerungssysteme verwendet. Mit strategischen Projekten werden langfristige Weiterentwicklungen in der Ablauf- und Aufbauorganisation, wie z.B. die Einführung eines neuen ERP-Systems, umgesetzt. Der mittelfristige Geschäftserfolg wird durch den Einsatz von Objective-Key-Results-(OKR)-Verfahren / agilen Managementmethoden bei der Zielfestlegung, -umsetzung und -erreichung kontinuierlich sichergestellt. Die kurzfristige, operative Überprüfung der Wachstums- und Ergebnisziele erfolgt im Wesentlichen durch Kennzahlensysteme. c) Forschung und Entwicklung Ist nicht Gegenstand des Unternehmens. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Eine Rückkehr auf einen stabilen gesamtwirtschaftlichen Vor-Corona-Wachstumspfad mit offenen globalen Märkten, stabilen Preisen und moderatem Zinsniveau war im Jahr 2023 nicht erkennbar. Das preisbereinigte BIP verringerte sich in Deutschland nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um -0,3 %. Auch die Bundesbank (Monatsbericht 02/2024) stellte eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaftsleistung im Q4/2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal fest, nachdem sie in den ersten drei Quartalen nahezu stagniert hatte. Der private Konsum wurde durch gesunkene Inflationsdynamik, dem robusten Arbeitsmarkt und das kräftige Lohnwachstum gestützt. Insgesamt blieben die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Ausgaben aber wohl noch vorsichtig. Die Industrie litt wieder unter der verhaltenen Auslandsnachfrage. Die gestiegenen Finanzierungskosten bremsten nach wie vor die Investitionen und dadurch die inländische Nachfrage nach Industriegütern und Bauleistungen. Zudem habe die Unsicherheit der Transformations- und Klimapolitik die Investitionen gedämpft. Der Leistungsbilanzschusses im Verhältnis zum BIP verbesserte sich in 2023 zwar um rd. 1,75 % Punkte auf 6,0 %. Dies ist nach dem deutlichen Rückgang 2022 aber insbesondere durch die zurückgehenden Preise für importierte Rohstoffe (insbesondere Erdgas und andere Energieimporte) begründet. Die deutsche Elektroindustrie ist stark in die globalen Wertschöpfungsprozesse eingebunden und von ihnen abhängig. Nach Zuwächsen in den Vorjahren kann nach Angaben des ZVEI für das Jahr 2023 in der Elektro- und Digitalindustrie nur noch eine Stagnation der Produktion ausgewiesen werden. Nach deren Analysen ist die preisbereinigte Produktion der Branche in 2023 lediglich um 0,4 % gewachsen. Zudem hat der ZVEI bezogen auf die Elektroindustrie ermittelt, dass im Jahr 2023 verglichen mit 2022 die Auftragseingänge insgesamt mit einem Minus von -1,9 Prozent zu Buche stehen. Zwar konnten die inländischen Auftragseingänge um 3 Prozent zulegen, dagegen nahmen die Auslandsbestellungen aber um -5,9 Prozent ab. Während die Bestellungen von Kunden aus der Eurozone im vergangenen Jahr um -9,3 Prozent sanken, verringerten sich die Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums um -4,0 Prozent. Im gesamten Jahr 2023 beliefen sich die aggregierten Branchenumsätze auf einen neuen Rekordwert von 239,4 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Darin sind um 5,8 % branchenweit gestiegene Erzeugerpreise berücksichtigt. Die Geschäfte mit ausländischen Kunden erhöhten sich auf 124,3 Mrd. Euro (+ 6,1 %) aus, während bei den inländischen Kunden ein leicht höherer Zuwachs (+ 7,3 %) auf 115,1 Mrd. Euro erzielt werden konnte. Die Entwicklung der Umsätze mit Partnern aus dem Euroraum (+ 5,9 % auf 44,1 Mrd. €) verlief ähnlich wie die mit Drittländern-Kunden (+6,1 % auf 80,2 Mrd. €). 2. Geschäftsverlauf Die Pfannenberg-Produkte werden als elektrotechnische Erzeugnisse insbesondere bei der Schaltschrank- und Maschinenklimatisierung sowie in Anwendungen zur Signalisierung eingesetzt. Die Geschäftstätigkeit bei Pfannenberg folgte dem positiveren Trend in der Elektroindustrie. Die produktbezogenen Auftragseingänge sanken im Laufe des Jahres 2023 gegenüber dem Vorjahr, blieben aber auf hohem Niveau. Insgesamt lag der Auftragseingang im Gesamtjahr leicht über dem erwarteten Wert. Der Auftragsbestand am Jahresende entsprach in etwa 70 % der geplanten Erlöse des ersten Quartals 2024. Im Gesamtjahr 2023 verbesserten sich die produktbezogenen Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 5,9 %. Das erzielte Volumen lag damit sogar leicht über den ambitionierten Planwerten. Dabei fielen die Erlöszuwächse im Geschäftsverlauf in Deutschland etwas geringer aus als in der Region EMEA. Insgesamt legten in Deutschland die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,4 % zu. Während die Erlöse in den Bereich Rückkühler um 25,3% zunehmen konnten, stiegen die Warenlieferungen im Bereich der Signaltechnik um 5,1 % an. Die Erlöse im Bereich Schaltschrank- / Maschinenklimatisierung stagnierten in etwa auf dem Vorjahreswert und konnten nur um 1,1 % zulegen. Das Service- und Ersatzteilegeschäft, welches nur einen geringen Anteil am Gesamtvolumen hat, nahm um 9,0 % ab. Die Region EMEA verzeichnete im Jahr 2023 mit 9,2 % einen deutlich höheren Umsatzzuwachs. Hierzu trugen hauptsächlich die Erlöse bei den Rückkühlern mit einer Steigerung von 162,1 % bei. Der Produktbereich Signaltechnik konnte eine Erlöszunahme von 13,9 % verzeichnen. Das Service- und Ersatzteilgeschäft in der Region EMEA nahm um 50,1 % zu, während der Produktbereich Schaltschrank-/ Maschinenklimatisierung einen Erlösrückgang von 5,8 % verzeichnete. Die Mitarbeiterzahl betrug zum Stichtag 50 (Vj. 51) und ist damit im Jahresverlauf in etwa konstant geblieben. Freie, budgetierte Stellen konnten nicht immer besetzt werden. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse unter Einbeziehung von Weiterberechnungen von gruppeninternen Serviceleistungen nahmen um rd. 6,3 % gegenüber dem Vorjahr zu. In diesen Erlösen sind deutliche Steigerungen der Abgabepreise enthalten. Das Bruttoergebnis vom Umsatz (nach Umsatzkostenverfahren) steigerte sich um rd. 9,4 % auf TEUR 11.926. Der Vertriebsaufwand erhöhte sich aufgrund gestiegener Personalkosten sowie höherer Provisionen an Vertriebspartner im Vergleich zu 2022 um rd. 7,1 %. Die Verwaltungskosten stiegen durch den verstärkten Bezug von gruppeninternen Leistungen um 14,8 % an. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen mit rd. TEUR 267 (Vj. TEUR 295) aufgrund von geringeren Erträgen aus Kursdifferenzen leicht zurück. Insgesamt konnte durch das deutliche Umsatzwachstum das Betriebsergebnis auf TEUR 2.526 (Vj. TEUR 2.263) verbessert werden. Bezogen auf das Eigenkapital zum Geschäftsjahresbeginn entspricht dies einer Verzinsung von rd. 54,0 %. b) Finanzlage Zum Stichtag ergab sich ein operativer Cash-flow in Höhe von TEUR 2.000. Der Brutto-Cash-Flow lag mit TEUR 1.797 im Jahr 2023 deutlich über dem Wert des Vorjahres (TEUR 1.565). Die Lagerbestände konnten um TEUR -56 reduziert werden, während Kundenforderungen um TEUR 604 aufgebaut wurden. Die Forderungen aus dem gruppeninternen Cash-Pool-System erhöhten sich um TEUR 500. Für die Investitionen von TEUR 61 sind keine Kredite in Anspruch genommen worden. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelbestand von TEUR 1.447 am Jahresanfang auf rd. TEUR 3.383 zum Jahresende. Das Unternehmen ist Mitglied im Cash-Pool-System der Pfannenberg-Gruppe, in dem erhebliche Mittel zur Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Außerdem bestehen nicht-ausgeschöpfte Linien bei Kreditinstituten. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist am Stichtag vollständig durch langfristig zur Verfügung stehendes Fremd- und Eigenkapital gedeckt. Auf der Vermögensseite verringerte sich der Anteil von kurzfristigem Umlaufvermögen (99,1 %) leicht zu langfristigem Anlagevermögen (0,9 %). Aufgrund der Zunahme der Kundenforderungen und Forderungen aus dem gruppeninternen Cash-Pool-System stieg die Bilanzsumme stichtagsbezogen von EUR 9,1 Mio. um rd. 33,1 % auf rd. EUR 12,1 Mio. an. Trotz des Anstiegs der Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote infolge des sehr positiven Jahresergebnisses von 51,2 % auf 52,6 %. Der Fremdkapitalanteil reduzierte sich entsprechend von 48,8 % auf 47,4 %. Als Fremdkapital werden in Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Verrechnungen auf Cash-Pooling-Konten und aus Lieferungen und Leistungen von anderen Unternehmen aus der Pfannenberg-Gruppe, sowie Rückstellungen ausgewiesen. 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die für das Unternehmen relevanten finanziellen / nicht-finanziellen Messgrößen setzen sich aus einem für die Unternehmensgruppe festgelegten Kennzahlensystem und den agilen Zielen aus der OKR-Methodik und Linien- und Funktionsprojekten zusammen. Für das Kennzahlensystem werden monatliche Werte wie EBIT, Kostenstruktur, Auftragseingang pro Tag und Tagesumsätze, sowie ein Budgetabgleich zur Kontrolle der Soll/Ist-Erträge bzw. -Kosten genutzt. Bei Erlösen und Materialeinsatz wird die Margenstruktur in Hinblick auf Vertriebsregionen, Kunden- und Produktgruppen permanent analysiert. Der laufende Budgetabgleich der Fixkosten in allen Funktionsbereichen ermöglicht eine aktive Steuerung des disponiblen Aufwands an die aktuelle Auftragslage. Eine Restrukturierung zur nachhaltigen Kostenoptimierung der Organisation an neue Zielvorgaben benötigt dagegen mehr Zeit und ist mit höherem Aufwand verbunden. Neben den ertragsrelevanten Indikatoren werden auch die unternehmensinternen Prozesse kontinuierlich durch das Management, oft in Zusammenarbeit mit externen Beratern und Hochschulen, optimiert. Pfannenberg plant auch in Zukunft partnerschaftlich und erfolgreich das Wissen seiner Mitarbeiter für die effektive Entwicklung, die Fertigung und dem Vertrieb von innovativen Produkten für seine Kunden einzusetzen. Dafür werden laufend Schulungen und andere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber bzw. zur Erhöhung der Mitarbeiterloyalität durchgeführt. III. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Einschätzung der Bundesbank (Monatsbericht 02/2024) bleiben zunächst in 2024 einige Belastungsfaktoren bestehen. Die industrielle Auslandsnachfrage war im ersten Quartal in der Tendenz weiterhin rückläufig. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind wohl weiter zurückhaltend bei ihren Ausgaben. Die gestiegenen Finanzierungskosten dürften die Investitionen weiterhin dämpfen. Streiks, unter anderem im Bereich Schienen- und Luftverkehr, könnten die Produktion beeinträchtigen. Dadurch könnte die Wirtschaftsleistung in 2024 erneut zurückgehen. Anfang 2024 setzte sich damit die Nachfrageschwäche aus der 2. Jahreshälfte 2023 fort. Der im langfristigen Vergleich immer noch hohe Auftragsbestand in der Industrie federt die sich anhaltend abschwächende Nachfrage noch ab. Obwohl die Elektroindustrie mit ihren Produkten selbst Lösungsanbieter im Rahmen der erforderlichen Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist, könnten die anhaltenden Konflikte eingetretene Verteuerung von Rohstoffen und Energie und die daraus resultierende dauerhafte Verschlechterung der Standortbedingungen in Deutschland negative Folgen für die Elektroindustrie haben. Für 2024 insgesamt geht der ZVEI derzeit von einer Stagnation des 2023er-Produktionsniveaus aus. Im vergangenen Jahr erzielte der preisbereinigte Branchenoutput lediglich einen Zuwachs von 0,4 Prozent. Die branchenweite Kapazitätsauslastung hat sich zu Beginn dieses Jahres weiter reduziert. Die Industrie ist mit einem hohen Bestellrückgang bei den Auftragseingängen in das Jahr 2024 gestartet. So verfehlten die Auftragseingänge ihren entsprechenden Vorjahreswert im Januar insgesamt um -10,8 Prozent, so der ZVEI. Während der Wert der Inlandsaufträge im Januar 2024 um -7,1 Prozent nachgab, gingen die Aufträge von ausländischen Kunden mit -13,6 Prozent fast doppelt so stark zurück. Der aggregierte nominale Umsatz der Unternehmen kam im Januar 2024 auf 17,7 Mrd. Euro und fiel damit um 5,4 Prozent geringer aus als vor einem Jahr. Mit Blick auf die nächsten sechs Monate gehen 15% der Branchenunternehmen von anziehenden Geschäften aus. 58% rechnen mit gleichbleibenden und 27% mit rückläufigen Aktivitäten. Die Exporterwartungen konnten im Januar zulegen und erstmals seit einem halben Jahr wieder ganz leicht ins Plus drehen. Dies setzte sich auch im Februar fort. 2. Unternehmensplanung Die gute Positionierung von Pfannenberg in den relevanten Regionen und Marktsegmenten wird mittelfristig zu weiterem Wachstum führen. Zur Geschäftsausweitung im Industriegeschäft mit Bestandskunden und auf vergleichsweise reifen Märkten in Europa werden neue Produktentwicklungen und neue Lösungen, die auf den eigenen Produkten der Schaltschrank- und Maschinenklimatisierung, Rückkühlung und Signaltechnologie beruhen, beitragen. Vom geschätzten relevanten Marktvolumen entfällt auf die Pfannenberg Europe GmbH aktuell nur ein kleiner Anteil. Aufgrund der Rahmenbedingungen planen wir für 2024 mit produktbezogenen Erlösen auf dem Niveau des Vorjahres. Zusammen mit effizienten Vertriebsstrategien, neuen Produkten und Effizienzverbesserungen wird daraus in den Jahren 2024 und folgende eine deutliche Ergebnissteigerung erreichbar sein. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Ertragsorientierte Risiken Ertragsrelevante Risiken können sich aus spürbaren Erlösrückgängen oder Kostensteigerungen ergeben. Erlösrückgänge können sich aus einer andauernden gesamtwirtschaftlichen Rezession ergeben, die sich auch in der Branche niederschlagen würden. Weitere globale Erlösrisiken bestehen in dem möglichen Aufbau von internationalen Handelsschranken durch Zölle / Quoten, mit denen der Marktzutritt auf wichtigen Absatzmärkten behindert werden kann, oder durch gesetzliche Maßnahmen wie Sanktionen u. ä., die den Handel mit Ländern einschränken oder untersagen. Inwieweit sich der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt in 2024 und die zukünftigen Geschäftsjahre auswirken wird, kann zum Zeitpunkt des Bilanzaufstellungszeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Generell könnten sich noch Ertragsrisiken aus Umsatzeinbrüchen bei stagnierenden Marktvolumina durch Marktanteilsverschiebungen hin zu den Wettbewerbern ergeben. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die produktrelevanten Marktsegmente vergleichsweise reif sind. Feste Kundenbeziehungen haben sich über Jahre gebildet und grundlegende Innovationen durch Wettbewerber sind nicht erkennbar. Währungsbedingt hat sich die Wettbewerbsfähigkeit des EURO-Raums im letzten Jahr vor allem gegenüber dem USD kaum verändert. Kostenseitig würde die Ertragslage 2024 insbesondere durch spürbar steigende Personalkosten und andere inflationsbedingte Preissteigerungen bei Dienstleistungen belastet werden. Dazu bestehen weiter Kostenrisiken durch globale Nachfrageüberhänge, die sich in Form von Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten auswirken, verursacht z.B. durch eine infolge gestiegener Energiekosten verursachte Kapazitätsanpassung bei Vorprodukten. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Chancen bestehen in einer verbesserten Geschäftsentwicklung gegenüber den Planungen, z.B. durch eine weitere Konjunkturbelebung auf den Hauptmärkten in Europa. Sollten sich positive Trends abzeichnen, so ist das Unternehmen durch die fortschreitende Beseitigung von Lieferengpässen zunehmend in der Lage, die verstärkte Nachfrage zu bedienen. Mittelfristig könnte die erfolgreiche Umsetzung von effektiven Strategien in den Vertriebsregionen und bei den Marktsegmenten zu einer deutlich positiveren Entwicklung des Unternehmens beitragen. Daher passen wir unsere Vertriebs-, Service- und Marketingstrategien kontinuierlich den Marktanforderungen an und tragen somit zu einer ständigen Verbesserung unserer Position im Markt bei. Bei Bedarf sind unsere Fabriken in der Lage zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. An der Verbesserung einer vorwärts gerichteten Produktionsplanung über kundenbasierte Absatzplanungen wird kontinuierlich gearbeitet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen gegen Dritte, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aus der Pfannenberg-Gruppe und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus vorhandenen liquiden Mitteln, mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden für wesentliche Handelsgeschäfte Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Eigene Zweigniederlassungen im Sinne von Beteiligungen werden von der Gesellschaft nicht gehalten. Vertriebsrepräsentanzen werden in Polen und in Österreich betrieben.
Hamburg, 29. März 2024 Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer Jan Lautenschläger, Geschäftsführer AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Pfannenberg Europe GmbH, Hamburg
Auf Vorschlag der Geschäftsführung wurde einstimmig der Beschluss gefasst, den im Jahresabschluss der Pfannenberg Europe GmbH zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.726.833,47 wie folgt zu verwenden: Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Euro 1.726.833,47 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, 29. März 2024 gez. Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer gez. Jan Lautenschläger, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 2023Pfannenberg Europe GmbH, HamburgDie Pfannenberg Europe GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amts-gerichtes Hamburg unter HRB 119280 eingetragen. A. Erläuterungsbericht I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256) und der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nicht vorgenommen. 3. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nicht vorgenommen. 4. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. 5. Vorräte Der Warenbestand wird mit den Anschaffungskosten angesetzt. 6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Posten werden zu Nominalwerten abzüglich notwendiger Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Stichtag gemäß § 256 a II HGB bewertet. 7. sonstige Vermögensgegenstände Die Posten sind zu Nominalwerten, zum Barwert bzw. zum Rückkaufswert angesetzt. 8. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Stichtagskurs umgerechnet. 9. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Wert der künftigen Aufwendungen bewertet. 10. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19.64) gebildet. Der Rechnungszins beträgt 1,82% unter Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren nach Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank. Lohn- und Gehaltssteigerungen müssen keine berücksichtigt werden. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 9.183,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 11. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Zur Abdeckung ungewisser Verbindlichkeiten werden im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet; sie werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu den voraussichtlichen Inanspruchnahmen angesetzt. 12. Verbindlichkeiten Die Ansätze erfolgen zu den Erfüllungsbeträgen. b) Währungsumrechnung Ursprünglich in fremder Währung fakturierte Wareneinkäufe und -verkäufe sowie Aufwendungen und Erträge werden zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet. Kursgewinne oder Kursverluste, die zum Zeitpunkt der Zahlung auftreten, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung als gesonderte Positionen enthalten. Soweit ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs zum Abschlussstichtag eine Ab- oder Höherbewertung erforderlich macht, werden bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten Umbewertungen vorgenommen. c) Bewertungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr sind keine außerplanmäßigen Zu- oder Abschreibungen vorgenommen worden. II. Angaben über die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Posten erfolgt gemäß §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB zugrunde gelegt. III. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Bilanz 1. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
2. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Abschlussstichtag nicht. b) Gewinn- und Verlustrechnung 1. Materialaufwand Die Materialaufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 33.405 (Vorjahr TEUR 31.909). Davon entfallen auf bezogene Waren TEUR 33.298 (Vorjahr TEUR 31.694) und auf bezogene Leistungen TEUR 107 (Vorjahr TEUR 215). 2. Personalaufwand Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 4.348 (Vorjahr TEUR 4.208). Davon entfallen auf Gehälter TEUR 3.738 (Vorjahr TEUR 3.608) und auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 610 (Vorjahr TEUR 600). Der Anteil an Aufwendungen für Altersversorgung beträgt TEUR 12 (Vorjahr TEUR 21). B. Ergänzungsbericht I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen rd. TEUR 308 für das Geschäftsjahr 2024. Neben den branchenüblichen Warenlieferungen unter Eigentumsvorbehalt bestehen an den Vermögensgegenständen der Gesellschaft keine Sicherheiten. II. Beziehungen zu Unternehmensorganen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geleitet:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird unter Anwendung § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, sind uns nicht bekannt. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.727 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 29. März 2024 gez. Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer gez. Jan Lautenschläger, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Pfannenberg Europe GmbH, Hamburg
An die Pfannenberg Europe GmbH, Hamburg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Pfannenberg Europe GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfannenberg Europe GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
Hamburg, 10. Juni 2024 Ausborn
& Partner mbB
Dirk Stresska, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Häfen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Speditionen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen