DH Acquisition Finance GmbHLiquidiert

35578 Wetzlar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 7819
Eingetragen
31.1.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen im eigenen Vermögen sowie die Übernahme von Finanzierungen für Mutter-, Tochter- oder Schwesterunternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Markus Vornhagen
seit 9.9.2019
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

DH Acquisition Finance GmbH

Biberach an der Riß

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2016
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Finanzanlagen      
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 873.288.556,00   873.289
    873.288.556,00 873.289
    873.288.556,00 873.289
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.491,07 6.491,07 6
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   12.017.883,81 6.222
    12.024.374,88 6.228
    885.312.930,88 879.517

PASSIVA

     
  EUR EUR 31.12.2016
TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   25.600,00 26
II. Kapitalrücklagen   881.798.220,51 831.123
    881.823.820,51 831.149
B. RÜCKSTELLUNGEN      
Sonstige Rückstellungen 3.700,00   11
    3.700,00 11
C. VERBINDLICHKEITEN      
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.485.410,37   48.357
    3.485.410,37 48.357
    885.312.930,88 879.517

Anhang 2017

Allgemeine Hinweise

Sitz der Gesellschaft ist Biberach an der Riß. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 733824 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Finanzanlagen sind mit ihrem Nennbetrag oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen enthalten in Höhe von EUR 6.491,07 (Vj. TEUR 6) Forderungen gegen Gesellschafter.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sie haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Frank Kirchner, Kaufmann

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2017 keinen Mitarbeiter.

Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 94,7 % von der DH Acquisition Holding GmbH, Biberach, und zu 5,3 % von der DH Acquisition GmbH, Limburg/Lahn, gehalten. Diese sind mittelbare Tochterunternehmen der Danaher Corporation, Washington D.C., USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, Washington D.C., USA, die den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Danaher Corporation, Washington D.C., USA, wird im Internet unter Edgar Company Filings (http ://www.sec.gov./edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert.

Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2017 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in deutscher Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Danaher Corporation) nach US GA AP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Bundesanzeiger ein. Die Unterlagen zur befreienden Konzernrechnungslegung der Danaher Corporation für das Vorjahr sind nach § 325 Abs. 2 HGB vor Ablauf der Jahresfrist zur Offenlegung eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US- amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - "sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen" - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Nach ASC 805 und ASC 350 bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach US GAAP wird ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerben nicht planmäßig abgeschrieben, sondern ist mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB erfolgt dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrags der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden.

Latente Steuern

Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden.

 

Biberach, den 10. Juli 2018

DH Acquisition Finance GmbH

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2017
EUR
I. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 873.288.556,00 1.611.759.111,26 1.611.759.111,26 873.288.556,00
  873.288.556,00 1.611.759.111,26 1.611.759.111,26 873.288.556,00
  873.288.556,00 1.611.759.111,26 1.611.759.111,26 873.288.556,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2017
EUR
31.12.2017
EUR
I. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
  0,00 0,00
  0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2017
EUR
31.12.2016
TEUR
I. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 873.288.556,00 873.289
  873.288.556,00 873.289
  873.288.556,00 873.289

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 der DH Acquisition Finance GmbH, Biberach an der Riß, wurde am 17. September/28. November 2018 festgestellt.

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