next level Vermögensverwaltungs KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomer Pidun seit 13.6.2007 | Geschäftsführer |
Daniel Pidun seit 9.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PHF-GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht Bilanz 20221. Unternehmensprofil Die PHF GmbH wurde 2006 gegründet und beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Smartphone Displays und der Reparatur von Smartphones. Dabei bieten wir unseren Kunden zahlreichende Artikel aus dem Bereich Telekommunikation und Elektro an. Unsere Kunden sind national als auch international anzutreffen. Wir bedienen diese mit einem eigenen Onlineshop, sowie in unserer Werkstatt Im Dörner Feld 11 in Paderborn. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage Das reale BIP ist 2022 gegenüber 2021 um 1,9 % gestiegen. Die konjunkturelle Dynamik in Deutschland ist im Jahr 2021 sehr verhalten, das wirtschaftliche Umfeld bleibt weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Die internationalen Handelskonflikte und geopolitische Risiken dämpfen den Welthandel und die globale Industrieproduktion. Die Wirtschafts- und Arbeitswelt befindet sich inmitten einer digitalen Transformation. Mit Ausbreitung des Corona-Virus ab Mitte März 2020 hat sich die Situation der Weltwirtschaft deutlich verändert. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen, die in vielen Ländern zur Eindämmung der Pandemie ergriffen wurden, führen zu erheblichen Belastungen der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, Europa und weltweit. Unterbrochene Lieferketten, die Schließung von Produktionsstätten und die strikten Einschränkungen im öffentlichen Leben beeinflussen die Konjunkturentwicklung negativ. Die deutsche Regierung hat, wie auch das Europaparlament und zahlreiche Landesregierungen, Maßnahmen zur Stützung der Volkswirtschaft umgesetzt. Die Maßnahmen zielen auf die Sicherstellung von Liquidität für Unternehmen, die Überbrückung von Geschäftsausfällen und den Erhalt von Arbeitsplätzen ab. Stabiles Wachstum in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld: In der Bitkom-Branche legen Umsatz und Beschäftigung 2022 trotz der Herausforderungen von Pandemie, Lieferengpässen, Inflation und Fachkräftemangel weiter zu. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll Bitkom-Berechnungen zufolge in 2023 um 3,8 Prozent auf 203,4 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 45.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,307 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Der Bitkom-ifo-Digitalindex lag im Dezember 2022 bei 16,1 Punkten und notierte damit um 7,9 Punkte niedriger als der Digitalindex im Dezember 2021. 2022 stieg der Umsatz auf dem ITK-Markt deutlich. Das Volumen wuchs um 4,0 Prozent auf 196,1 Milliarden Euro. Die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich seit Auftreten der Corona-Pandemie negativ entwickelt, die Prognosen für 2021 und 2022 waren durch dieses außergewöhnliche weltweite Ereignis geprägt und somit ebenfalls vorsichtig-pessimistisch und unterliegen hoher Unsicherheit. Die Corona-Krise beeinflusste seit Mitte März 2020 ebenso den deutschen Markt für Technische Konsumgüter. Die Jahre 2023 und 2024 werden durch den Russischen Angriffskrieg in der Ukraine und damit verbunden veränderten Lieferketten geprägt sein. Der Markt wird stark durch Kursentwicklungen, Preisschwankungen an den internationalen Handelsplätzen und durch die Strategie der Produzenten beeinflusst. 3. Vermögens- , Finanz- und Ertragslage 3.1. Ertragslage Der Umsatz konnte zum Vorjahresniveau nicht gehalten werden und sank um 28,27 % auf T€ 16.884. Die Materialeinsatzquote des Jahres 2022 hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiterhin verschlechtert. Die Corona-Pandemie, sowie die Europäische Sicherheitslage führte auf den Weltmärkten zu angespannten Markt- und Beschaffungssituationen. Die Personaleinsatzquote konnte im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden. Insgesamt konnte in 2022 trotz der weiterhin herrschenden widrigen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie ein Ergebnis erzielt werden, das allgemein im Erwartbaren lag. 3.2. Finanzlage Die Liquiditätslage kann als sehr gut bezeichnet werden. Den vorhandenen kurzfristigen Verbindlichkeiten/Rückstellungen in Höhe von T€ 1.914, standen kurzfristige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 5.693 entgegen. Der Cash Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibung) betrug im Berichtsjahr - T€ 576 (Vorjahr: - T€ 1.403), resultierend aus den oben beschriebenen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug per 31.12.2022 T€ 7.559 (Vorjahr: T€ 7.966). Die Eigenkapitalquote beträgt 68,07 % (Vorjahr 77,80 %) und kann als sehr gut bezeichnet werden. Das Umlaufvermögen beträgt per 31.12.2022 T€ 6.540 (Vorjahr: T€ 6.919). Die Verbindlichkeiten sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um T€ 681 gesunken. Die Vermögenslage zum Bilanzstichtag kann zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden, was sich in der Eigenkapitalquote von 68,07 % am deutlichsten zeigt. 4. Chancen und Risiken 4.1. Risiken 4.1.1 Risikomanagementziele Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Geschäftsführung. Die Gesellschaft hat Prozesse implementiert um Risiken zu erkennen und zu analysieren. Diese Steuerungsinstrumente sollen gewährleisten, dass ein effizienter Betriebsablauf erfolgt und Vermögenswerte geschützt werden. 4.1.2 Risikomanagementmethoden Es werden geeignete Maßnahmen getroffen, um die Risiken in den betrieblichen Abläufen (IT, Datenschutz) sowie sonstiger betrieblicher Prozesse (finanzielle Risiken) zu minimieren. Das Risikomanagement erfolgt im Wesentlichen durch die Geschäftsführung. Durch flache Hierarchien, umfassende Transparenz und Durchlässigkeit in der Unternehmensorganisation ist sichergestellt, dass aufkommende Risiken sofort erkannt werden und erforderliche Maßnahmen unverzüglich eingeleitet werden. 4.1.3 Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Hier steuert die Gesellschaft durch entsprechende Absicherungen bzw. vertragliche Gestaltungen entgegen. Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht bezahlt werden können, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Dabei stehen Kundenbonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung zu Großkunden. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen. Bei einem Beschaffungsrisiko könnte es sich um Risiken hinsichtlich des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten oder der Verfügbarkeit von Einkaufsmaterialien, der Preisentwicklung, der Entwicklung des Wechselkurses der für die Gesellschaft maßgeblichen Fremdwährungen, der Konkurrenzsituation und steigender Materialaufwendungen handeln. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind. 4.1.4 Marktrisiko und allgemeine Risiken Die Gesellschaft investiert weiter in den Vertrieb und Personal. Risiken allgemeiner oder spezieller Art sind im Inlandsmarkt nicht zu erwarten. Unhaltbare Risiken schätzen wir als überschaubar ein und gehen davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. 4.2. Chancen Wir gehen davon aus, dass wir in Deutschland weiterhin ein profitables Wachstum erzielen werden. Durch den Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen sukzessive Marktanteile zu gewinnen. Ziel ist es diesen Marktanteil weiter auszubauen. Neben den Chancen im nationalen Bereich bestehen gute Perspektiven auf ausländischen Märkten. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Position im Ausland weiter ausbauen. Wir arbeiten daran unser gutes, weltweites Netzwerk durch intensive Vertriebsarbeit zu stärken. Wir erhoffen uns weiterhin eine Effizienzsteigerung im Einkauf wie Vertrieb durch Prozessoptimierung. 5. Prognosebericht Für das Jahr 2023 wird aufgrund der weltweit beendeten Coronakrise ein gegenüber 2022 besseres Ergebnis erzielt, welches jedoch auch aufgrund der in Europa eingetretenen Ukraine-Krise und damit verbundenen Inflationskrise noch negativ sein wird. Im Jahr 2024 erwarten wir jedoch, aufgrund der Normalisierung und der betriebsinternen Anpassung an die weltweite Situation, wieder ein positives Jahresergebnis. Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Bilanz 2022A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Allgemeine Angaben Die PHF GmbH mit Sitz in Paderborn wird unter der Handelsregisternummer HRB 8004 beim Amtsgericht in Paderborn geführt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss ist ohne Berücksichtigung einer Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB gegliedert. Es wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode auf den Monat genau (pro rata temporis). Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko sowie die Verwaltungskosten sind durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Passiva Das Stammkapital wird als Gezeichnete Kapital ausgewiesen und ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten: Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt. In anderen Fällen werden evtl. Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem wiedergegebenen Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie folgt aufgeteilt:
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 574.313,32 (Vorjahr: € 188.125,52) enthalten. Der Bilanzgewinn zum Stichtag ergibt sich wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten: Verbindlichkeiten
Sicherheiten werden nicht gestellt. Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. C. Sonstige Pflichtangaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Wartungsverträgen mit folgenden geschätzten jährlichen Belastungen:
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Mitglieder der Organe der Geschäftsführung - Herr Daniel Pidun, Lippstadt - Herr Thomer Pidun, Paderborn sonstige Berichtsbestandteile
Gez. Daniel Pidun Gez. Thomer Pidun Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die PHF GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PHF GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PHF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 21.05.2024 Auditrust
GmbH
Torsten Wortelmann, Wirtschaftsprüfer |
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