Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Volk seit 25.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (7)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.76% | |
| 5.76% | |
K**** K******* | 5.76% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biofa GmbHMünsingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht 2024Biofa GmbH, 72525 MünsingenDer Lagebericht wurde im Vergleich zum Vorjahr grundlegend überarbeitet. Er ist damit klarer und übersichtlicher. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2024 Der Bilanzgewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr weiterhin positiv entwickelt und um 10,3 % auf 7.220.197,52 Euro erhöht (2023: 6.547.291,56 Euro). Diese positive Entwicklung spiegelt die Stabilität unseres Geschäftsmodells und die wachsende Nachfrage nach unseren Produkten wider. Unser Kerngeschäft -- der Vertrieb von Pflanzenschutzmitteln, Pflanzenstärkungsmitteln und Düngemitteln für den ökologischen und integrierten Landbau-- bleibt von den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Während der ökologische Landbau langfristig ein Wachstumsmarkt bleibt, führte die Kaufzurückhaltung der Verbraucher in Deutschland und Europa im Jahr 2024 zu einer verlangsamten Nachfrageentwicklung. Europaweit bleibt der Absatz von Bio-Lebensmitteln unter Druck, insbesondere durch anhaltend hohe Lebenshaltungskosten und Unsicherheiten bei Subventionen. Trotz dieser schwierigen Marktbedingungen konnte unser Unternehmen seine Marktposition behaupten. Dies bestätigt die strategische Ausrichtung unserer Geschäftspolitik. Laut dem Industrieverband Agrar e.V. (IVA) war das Marktumfeld im Jahr 2024 herausfordernd. Während konventionelle Pflanzenschutzprodukte unter starkem Preisdruck stehen, konnte unser Unternehmen durch seinen Fokus auf biologische Betriebsmittel die Nachfrage weiter steigern. Die EBIT-Marge des Unternehmens ist für unser Geschäftsfeld überdurchschnittlich. 2. Lage des Unternehmens Mit einem Jahresüberschuss von 2.145.905,96 Euro zeigt sich die Ertragslage unseres Unternehmens trotz eines leichten Rückgangs weiterhin solide. Diese Entwicklung ist das Ergebnis unserer Fokussierung auf margenstarke Eigenprodukte und einer konsequenten Optimierung der Kostenstruktur. Das Geschäftsergebnis liegt weiterhin über den Erwartungen. Unsere Kapitalstruktur bleibt ausgewogen, was sich in einer stabilen Eigenkapitalquote widerspiegelt, die weiterhin über dem Branchendurchschnitt liegt. Unsere Finanzlage kann als grundsolide bezeichnet werden: • Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen • Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt • Bestehende Kreditlinien sichern kurzfristige Liquiditätsengpässe ab Durch eine optimierte Lagerbestandsführung stellen wir die nachhaltige Verfügbarkeit unserer Produkte sicher und sichern unsere Lieferfähigkeit ab. Die Kostenstruktur zeigt im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen insbesondere durch einen gestiegenen Personalaufwand, um dringend benötigte Ressourcen für das weitere Wachstum bereitzuhalten. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bewerten. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Der europäische Agrarmarkt steht weiterhin vor Herausforderungen. Dennoch gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach unseren Produkten in den kommenden Jahren weiter steigen wird, insbesondere im Inland, da die Lagerbestände auf landwirtschaftlichen Betrieben und im Handel weiterhin niedrig sind. Für 2025 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum von mindestens 10 %, auch wenn die Ertragslage durch steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht in gleichem Maße zunehmen wird. Ein zentraler Wachstumsfaktor bleibt die zunehmende Digitalisierung und multimediale Kundenansprache, die insbesondere jüngere Kundengruppen gezielt ansprechen soll. 2. Risikobericht a. Allgemeiner Risikobericht Das Unternehmen hat keine direkten Währungsrisiken, jedoch bestehen durch schwankende Rohstoffpreise und regulatorische Unsicherheiten indirekte Risiken für die Kostenstruktur. Klassische Pflanzenschutzunternehmen befinden sich weiterhin in einer schwierigen Marktphase, was zu einer verstärkten Konkurrenzsituation führt. Unsere Spezialisierung auf ökologische Betriebsmittel ist jedoch eine klare strategische Stärke. Die Konsumzurückhaltung in Deutschland könnte sich auf die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln auswirken und damit indirekt auch auf unseren Markt. Dies bleibt eine Herausforderung, die wir durch gezielte Markterschließung im europäischen Ausland kompensieren wollen. b. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage bleibt stabil; es sind keine akuten Engpässe zu erwarten. Unser Mahnwesen bleibt effizient, Forderungsausfälle sind weiterhin die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan geführt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für unsere Finanzdisposition dient. Prognosebericht Für 2025 rechnen wir mit einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Entscheidende Einflussfaktoren für unser Wachstum sind: • Steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung, um unser Produktportfolio zu erweitern • Zunehmender Bedarf an nachhaltigen Betriebsmitteln im ökologischen Landbau • Verstärkte Digitalisierung zur besseren Kundenansprache • Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, da die ökologische Landwirtschaft als Wachstumssektor gilt An unserer strategischen Geschäftsausrichtung wird sich nichts ändern. Eine mögliche wirtschaftliche Erholung könnte sich zudem direkt positiv auf unsere Ertragslage auswirken. Wir werden auch in Zukunft in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und unsere Marktposition weiter auszubauen. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung (F&E) bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. • Erhöhte Investitionen in Produktentwicklung stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit • Der Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Pflanzenschutzmittel mit • verbesserten Eigenschaften • Die Einhaltung der neuesten EU-Richtlinien für den ökologischen Landbau bleibt oberste Priorität Unsere kontinuierliche Innovationskraft wird auch in den kommenden Jahren entscheidend für unseren langfristigen Erfolg sein.
Münsingen, den 21.02.2025 gez. Frank Volk, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang 2024Allgemeine Angaben Die Biofa GmbH hat ihren Sitz in Münsingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 778362 eingetragen. Der Jahresabschluss der Biofa GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 938.973,89 (Vorjahr: EUR 1.818.705,66) stellen gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 7.817,25 (Vorjahr: EUR 0,00) stellen gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter dar. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 36.857,45 (Vorjahr: EUR 36.767,08) stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 13.227,70 (Vorjahr: EUR 14.462,00) stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter dar. Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Anschaffungs- und Herstellungskosten für so genannte "geringwertige Wirtschaftsgüter" wurden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit ihrem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum zeitanteiligen Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, am Bilanzstichtag bestehen, werden diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den auf der folgenden Seite dargestellten Anlagespiegel verwiesen. scroll
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Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände scroll
Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von EUR 5.074.291,56 (Vorjahr: EUR 4.345.012,81) einbezogen. Verbindlichkeitenspiegel scroll
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Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 5.258 (Vorjahr: TEUR 4.385) durch Grundschulden besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.340.541,13 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Der Posten Sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 7.357,50 (Vorjahr: EUR 2.589,16). Der Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 20.237,40 (Vorjahr: EUR 15.546,78). Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Frank Volk, Münsingen Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen die Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: scroll
Konzernzugehörigkeit Die Biofa GmbH wurde in den Konzernabschluss der Andermatt Group AG, Grossdietwil (Schweiz) einbezogen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittlich Anzahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen Beschäftigten betrug: scroll
Münsingen, den 21. Februar 2025 gez. Frank Volk, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Biofa GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Biofa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Biofa GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münsingen, den 21.02.2025 Arcotas GmbH Gaub, Wirtschaftsprüfer |
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