Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 45519
Eingetragen
24.8.1949
Branche
Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die LederverarbeitungHerstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Herstellung von Maschinen aller Art, insbesondere von Textilmaschinen. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, oder zu erwerben oder sich an bestehende zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmung der Gesellschaft zu fördern. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kirsten Schröder
seit 11.8.2022
Prokura
Jörg Dr. Morgner
seit 2.7.2009
Geschäftsführer
Riko Langen-Orgeig
seit 2.7.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

14 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 14 angezeigt

Dilo Beteiligungsgesellschaft m.b.H.
Germany
225.200 €
51.18%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Temafa Maschinenfabrik GmbH

Bergisch Gladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 792,00 34.332,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 621.605,39 649.022,39
2. technische Anlagen und Maschinen 690.490,00 935.627,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.527,00 93.661,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.373.622,39 1.678.310,39
1.374.414,39 1.712.642,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.897.790,63 3.515.682,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.978,00 617.931,26
2. übrige und sonstige Vermögensgegenstände 2.522.962,81 1.185.786,11
2.524.940,81 1.803.717,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.599.960,63 2.314.079,39
7.022.692,07 7.633.479,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.766,56 50.082,42
8.454.873,02 9.396.204,55

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 440.000,00 440.000,00
II. Kapitalrücklage 24.800,00 24.800,00
III. Gewinnrücklage Andere Gewinnrücklage 978.475,00 978.475,00
IV. Bilanzgewinn 2.881.812,31 2.738.833,52
4.325.087,31 4.182.108,52
B. Rückstellungen 3.120.291,37 3.441.783,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 167.757,54 229.171,64
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92.374,96 43.720,13
3. übrige und sonstige Verbindlichkeiten 749.361,84 1.499.421,14
1.009.494,34 1.772.312,91
8.454.873,02 9.396.204,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 bis 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 5.980.497,43 5.978.787,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.091.155,02 -3.372.140,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -748.399,45 -824.668,14
- davon für Altersversorgung 98.025,42 € (Vj.: 134.635,42€)
-3.839.554,47 -4.196.808,45
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -267.246,60 -300.924,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.674.369,39 -1.345.918,52
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.277,11 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39.606,34 -41.436,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.353,77 0,0
8. Ergebnis nach Steuern 178.643,97 93.700,72
9. sonstige Steuern -35.665,09 -35.741,76
10. Jahresüberschuss 142.978,88 57.958,96
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.738.833,43 2.680.874,56
12. Bilanzgewinn 2.881.812,31 2.738.833,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Temafa Maschinenfabrik GmbH, Bergisch-Gladbach

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Temafa Maschinenfabrik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Temafa Maschinenfabrik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bergisch Gladbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: HRB 45519

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Abweichungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen nicht vor. Über die angewandten Methoden berichten wir wie folgt:

2.1 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, entsprechend seiner Nutzugsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen werden Einzelkosten und die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten eingerechnet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 werden als Zugang aktiviert und sofort im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

2.2 Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Es wird ein genereller Altersabschlag wegen fehlender Gängigkeit vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In die Herstellungskosten werden Einzelkosten und aktivierungspflichtige Gemeinkosten einbezogen. Die Fertigungseinzelkosten basieren auf einer Plankostenrechnung, die restlichen Bestandteile auf einer Ist-Kostenrechnung. In den in "fertigen Anlagen" enthaltenen Anlagen, die am Bilanzstichtag bereits an Kunden ausgeliefert, von diesen aber noch nicht abgenommen waren, werden Verwaltungsgemeinkosten entsprechend dem Wahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB einbezogen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei zweifelhaften Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Bildung einer entsprechenden Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

2.3 Rechnungsabgrenzungsposten

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt.

2.4 Latente Steuern

Aktive latente Steuern werden aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht bilanziert.

2.5 Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Method" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Die Urlaubs- und Mehrarbeitsrückstellungen sind nach den Grundsätzen zur Bewertung von Geldleistungsverpflichtungen datiert. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich im Falle der Rückstellungen für Pensionen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt.

2.6 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.7 Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen. Es erfolgt kein Abgang.

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Temafa Maschinenfabrik GmbH, Bergisch-Gladbach

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anpassung Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 534.580,59 0,00 -32.000,00 0,00 502.580,59
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 534.580,59 0,00 -32.000,00 0,00 502.580,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.071.163,29 0,00 0,00 0,00 5.071.163,29
2. technische Anlagen und Maschinen 4.996.519,36 0,00 -185.000,00 0,00 4.811.519,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.293.670,83 5.612,60 0,00 1.526,00 1.300.809,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.361.353,48 5.612,60 -185.000,00 1.526,00 11.183.492,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.895.934,07 5.612,60 -217.000,00 1.526,00 11.686.072,67
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Zugänge
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 500.248,59 2.429,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 500.248,59 2.429,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.422.140,90 27.417,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.060.892,36 200.543,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.200.009,83 36.857,60 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.683.043,09 264.817,60 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.183.291,68 267.246,60 0,00
Abgänge Anpassung kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -889,00 0,00 501.788,59
Summe immaterielle Vermögensgegenstände -889,00 0,00 501.788,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 4.449.557,90
2. technische Anlagen und Maschinen -140.406,00 0,00 4.121.029,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.415,00 1.239.282,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen -140.406,00 2.415,00 9.809.869,69
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen -141.295,00 2.415,00 10.311.658,28
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 792,00 34.332,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 792,00 34.332,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.605,39 649.022,39
2. technische Anlagen und Maschinen 690.490,00 935.627,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.527,00 93.661,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.373.622,39 1.678.310,39
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.374.414,39 1.712.642,39

3.2 Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 618) resultieren vollständig aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen, die unter handelsrechtlichen Gesichtspunkten nicht als verbundene Unternehmen oder beteiligtes Unternehmen gelten, werden ab diesem Geschäftsjahr unter den Forderungen aus Lieferung und Leistung ausgewiesen (TEUR 2.260; Vorjahr: TEUR 616)

Die Faktura an Kunden erfolgt ausschließlich in Euro, so dass Angaben zur Währungsumrechnung entfallen.

3.3 Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen für die Anwartschaften aktiver Mitarbeiter werden mit dem versicherungsmathematischen Barwert der erdienten Anwartschaften unter Berücksichtigung des Rententrends berechnet. Die Pensionsrückstellungen für fällige Renten werden nach dem versicherungsmathematischen Barwert der fälligen Renten einschließlich Witwenrentenanwartschaft unter Berücksichtigung des Rententrends berechnet.

Es wird mit dem Zinssatz nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine Restlaufzeit von 15 Jahren gerechnet.

Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt nach der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank bei 10-jähriger Durchschnittsbildung 1,82 % und bei 7-jähriger Durchschnittsbildung 1,74 %.

Die Differenz der Pensionsrückstellung aus dem 7- und dem 10-Jahresdurchschnitt des Zinssatzes (Gewinn aus Zinssatzänderung) unterliegt der Ausschüttungssperre. Die Höhe der Ausschüttungssperre beträgt EUR 12.072,00.

3.5 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Vorjahreswert in Klammer):

Restlaufzeiten
31.12.2023 bis zu einem Jahr > 1 Jahr davon über 5 Jahre davon gesichert
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 168 62 106 0 168
(229) (61) (168) (0) (229)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92 92 0 0 0
(44) (44) (0) (0) (0)
übrige und sonstige Verbindlichkeiten 749 749 0 0 0
(1.499) (1.499) (0) (0) (0)
1.009 903 106 0 168
(1.772) (1.604) (168) (0) (229)

Als Sicherheiten gegenüber Kreditinstituten wurden Grundpfandrechte gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB

Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB bestehen gegenüber fremden Dritten in Höhe von insgesamt TEUR 324 und ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen. Davon sind TEUR 145 kurzfristig und der Rest mittelfristig.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Außergewöhnliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 wurden außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 333 realisiert, die im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen bzw. überfälligen Verbindlichkeiten beruhen.

4.2 Zinsaufwand

Für die Aufzinsung von Rückstellungen wurden im Geschäftsjahr TEUR 37 aufgewendet.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer der Temafa war in 2023:

Herr Dr. Jörg Morgner, Kürten

Auf die Angabe der Bezüge für aktuelle Organmitglieder und ehemalige Organmitglieder als auch auf die Angabe der Rentenzahlungen an ehemalige Organmitglieder wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.2 Angaben zur Belegschaft gem. § 285 Nr. 7 HGB

2023 2022
Durchschnittliche Zahl:
Angestellte 30 29
gewerbliche Arbeitnehmer 41 46
71 75

5.3 Vorschlag zur Ergebnisverwendung und Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 142.978,88 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der testierte Bilanzgewinn des Vorjahres wurde zur Angleichung an die Finanzbuchhaltung um 9 Cent angepasst.

5.4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

 

Bergisch-Gladbach, den 31. Mai 2024

Dr. Jörg Morgner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der

Temafa Maschinenfabrik GmbH

Darstellung des Unternehmens

Die Temafa Maschinenfabrik GmbH mit Sitz in Bergisch-Gladbach ist ein zukunftsorientiertes, namhaftes und zugleich traditionsreiches Familienunternehmen, welches bereits in der 3. Generation besteht. Als Hersteller des kompletten Produktionsprogramms von der Ballenöffnung, Fasermischung und der Gewinnung von Naturfasern aus nachwachsenden Rohstoffen stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen und Chancen, die der Markt mit seinen stetig wechselnden Anforderungen im internationalen Bereich fordert.

A. Konjunkturelle Lage 2023

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die weltwirtschaftliche Entwicklung in 2023 war im Vergleich der letzten drei Jahrzehnte mit einem Wachstum von 3,1 % wachstumsschwach. Unter den größten Volkswirtschaften lag das Wachstum in den USA bei 2,5 % und im Euro-Raum bei lediglich + 0,5 %. Wie bereits im Jahr 2022 sind die negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges deutlich im Euro-Raum zu spüren; hinzu kamen die gestiegenen Finanzierungskosten, die den privaten Konsum und Investitionen der Unternehmen zurückgehalten haben. Das Bruttoinlandsprodukt in China ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5,2 % angestiegen. Deutschland verzeichnete hingegen einen Rückgang um -0,3 %.

Globaler Maschinenbau

Relativ hohe Auftragsbestände führten im Maschinenbau dazu, dass die rückläufigen Auftragseingänge nicht zu einem Einbruch der Umsätze führten. Erst im zweiten Halbjahr entwickelte sich der preisbereinigte Umsatz meist negativ. Nach Schätzung der VDMA-Volkswirte stagnierte der preisbereinigte Maschinenumsatz weltweit in Jahr 2023. Innerhalb der größten Maschinenbaustandorte verzeichneten Indien (+10 %), das Vereinigte Königreich (+5 %) und China (+2 %) Zuwächse, hingegen die USA mit real -3 %, der Euro-Raum mit -1 % und Japan mit -7 % Rückgänge.

Deutsche Konjunktur

Steigende Zinsen, erhöhte Preise und eine geringe Nachfrage im In- und Ausland führten zu einer schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2023 um 0,3 % niedriger. Im produzierenden Gewerbe ist die Wirtschaftsleistung um 2 % zurückgegangen, das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang (- 0,4 %). Eine schwache inländische Nachfrage in 2023 machten sich auch bei den Importen bemerkbar, welche preisbereinigt um 3,0 % sanken. Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Gemäß den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr real um 0,7 % gesunken. Zu Beginn des Jahres profitierte der Maschinen- und Anlagenbau von hohen Auftragsbeständen, die jedoch durch eine schwache Auftragseingangslage im Verlauf des Jahres weiter abgesunken sind. Die Probleme in der Materialbeschaffung haben sich in diesem Jahr weitestgehend aufgelöst. Durch die im Durchschnitt gestiegenen Preise für Produkte des Maschinen- und Anlagenbaus hat sich laut VDMA die Umsatzstatistik um nominal 9,4 % erhöht und erreichte damit ein Niveau von 237 Mrd. EUR (Vorjahr ca. 217Mrd. EUR). Die Exporte im deutschen Maschinen - und Anlagenbau sind von ca. 178 Mrd. EUR (2022) auf ca. 190 Mrd. EUR in 2023 gestiegen. Dahingegen sind die Importe mit 86,2 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau geblieben.

B. Konjunkturelle Aussichten 2024

Weltwirtschaft

Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft um ca. 3,1 %. Der US-amerikanischen und der japanischen Wirtschaft wird ein vermindertes Wachstum prognostiziert. Gleiches gilt für den Euro-Raum (+0,9 %) und die deutsche Wirtschaft (+0,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr werden voraussichtlich China (+4,6 %) und Indien (+6,5 %) schwächer wachsen. Lediglich im mittleren Osten sowie in Zentralasien und der Subsahara-Afrika Region erwartet der IWF ein stärkeres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die schwache Dynamik sind unter anderen der Nahostkonflikt, der andauernde Krieg in der Ukraine, die ansteigende Inflation und Wachstumsverlangsamung in China.

Globaler Maschinenbau

VDMA-Volkswirte erwarten erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes für das Jahr 2024. Im asiatischen Raum wird hingegen ein Wachstum prognostiziert, welches Indien mit einem Zuwachs von 5 % anführt. Japan und Süd-Korea wird ein geringer Zuwachs von 1 % prognostiziert, welche beide im vergangenen Jahr hohe Rückgänge verzeichnet haben. China wird mit einem Wachstum von 2 % ein schwacher Zuwachs prognostiziert. Aktuell geht man für 2024 von einem realen Umsatzrückgang von jeweils 2 % aus.

Deutsche Konjunktur

Das ifo Institut rechnet für das Jahr 2024 mit einem geringen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 %. Mit einem weiteren Zuwachs der Zinsen ist nicht zu rechnen, sodass auch die Inflation im Laufe des Jahres weiter zurückgehen wird. Laut dem ifo Institut wird mit einer Inflationsrate von 2,2 % für 2024 gerechnet und liegt marginal über dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von 2 %.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

In 2024 rechnen VDMA-Volkswirte mit einem realen Rückgang der Produktion von 4 %. Diese Prognose ist jedoch abhängig von nicht abschätzbaren Einflussfaktoren, welche die weltwirtschaftliche Entwicklung stark beeinflussen können. Laut dem ifo Institut hat sich die Schwäche im Auftragseingang zum Ende des vergangenen Jahres abgemildert und das Geschäftsklima im Maschinenbau stabilisiert.

Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Bilanzsumme von bisher TEUR 9.396 um TEUR 941 auf TEUR 8.454 verringert. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die Reduzierung des Anlagevermögens und des Vorratsvermögens um insgesamt TEUR 1.956 zurückzuführen. Demgegenüber haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sonstige Vermögensgegenstände und die Liquiden Mittel um TEUR 1.623 erhöht. Die Reduzierung des Anlagevermögens von bisher TEUR 1.713 auf TEUR 1.374 resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen von TEUR 267,2.

Die Passivseite ist im Wesentlichen durch die Reduzierung der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten - insbesondere der erhaltenen Anzahlungen - um insgesamt TEUR 1.084 gekennzeichnet. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses 2023 hat sich das Eigenkapital entsprechend erhöht.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 51,2 % (Vorjahr 44,5 %).

2. Finanzlage

Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren im gesamten Geschäftsjahr 2023 sichergestellt. Bestehende Zins- und Tilgungsverpflichtungen wurden stets pünktlich erfüllt. Die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 2.600 sind wesentlich höher als die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 168. Lieferantenrechnungen wurden, wie schon in den Vorjahren, generell unter Ausnutzung eingeräumter Skonti beglichen. Die Gesellschaft ist stets vorfinanziert.

3. Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5,6 investiert. Die Investitionen entfielen insbesondere auf die Neubeschaffung und Ersatzbeschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen und GWG.

4. Personalbereich

Die durchschnittliche Anzahl ständiger Mitarbeiter ohne Geschäftsführer und Auszubildende hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres von 75 Mitarbeitern im Vorjahr auf 71 Mitarbeitende reduziert.

5. Ertragslage und Auftragsentwicklung

Im Vorjahreslagebericht wurde für das Geschäftsjahr 2023 von einem im Vergleich mit 2022 geringerem Umsatz ausgegangen. Dieser Umsatzrückgang - von TEUR 11.865 auf TEUR 9.625 - ist eingetreten. Durch Kostenreduzierungen und Sondereffekte wurde ein positives Jahresergebnis - TEUR 143 gegenüber TEUR 58 - erzielt. Wir hatten einen Jahresfehlbetrag prognostiziert.

Der Rohertrag (Umsatz plus Bestandsveränderung minus Wareneinsatz) im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 5.445 und liegt damit um rd. TEUR 236 unter dem des Vorjahres von TEUR 5.682. Der Anteil der Materialaufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 17,8 %-Punkte reduziert. Der Personalaufwand reduzierte sich von TEUR 4.197 um rd. TEUR 357 auf TEUR 3.840. Die Personalaufwandsquote zum Bilanzstichtag beläuft sich somit auf rd. 43,1 % (Vorjahr 34,7 %). Die Abschreibungen lagen mit TEUR 267 unter dem Wert des Vorjahres von TEUR 301 und bilden das vorsichtige Investitionsverhalten der Gesellschaft ab. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um rd. TEUR 328 auf TEUR 1.674, insbesondere aufgrund höherer Montage- und Messekosten.

Das Ergebnis nach Ertragsteuern erhöhte sich auf TEUR 143 und lag damit rd. TEUR 85 über dem Ergebnis im Vorjahr.

Die Auftragseingänge für 2024 sind unter dem Niveau des Vorjahres, ebenso die Verkäufe. Im Mai 2024 lag der Auftragseingang leicht unter dem geplanten Jahresumsatz.

6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf in 2023 gestaltete sich für die Temafa Maschinenfabrik GmbH insgesamt schwierig, entwickelte sich aber im Wesentlichen mit der Branche. Die Geschäftsführung bewertet das Geschäftsjahr als zufriedenstellend.

Chancen- und Risikobericht

Nachdem die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie nur noch wenig spürbar waren, stellte uns die Invasion russischer Truppen im Februar 2022 in die Ukraine vor neue Herausforderungen.

Die weiterhin angespannte Lage in der Ukraine und den umliegenden Regionen sowie die weltweiten Konfliktherde führten zu einer weiterhin bestehenden Unsicherheit in der Nachfrage nach den Produkten der Temafa. Kunden könnten Investitionen verschieben oder zurückhalten, was zu einem Rückgang der Aufträge und des Umsatzes führt und führen kann.

Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Angriffskrieges bestanden nur unwesentliche Geschäftsbeziehungen mit Russland und der Ukraine. Insofern ist Temafa von den bestehenden Sanktionsmaßnahmen nicht unmittelbar betroffen.

Es bestehen weiterhin Lieferengpässe, insbesondere bei den für unsere Anlagen und Maschinen wichtigen Elektrokomponenten.

Durch Kooperationen in den Bereichen Recycling und Nachwachsende Rohstoffe versprechen wir uns zusätzlichen Umsatz in den nächsten Jahren.

Durch die Investition in die Fertigungstiefe ist Temafa in der Lage eine große Wertschöpfung im Haus zu halten und nur in geringem Umfang Leistungen einzukaufen. Hierdurch steigt die Rentabilität und Flexibilität der Firma. Zudem reduziert sich die Abhängigkeit von Unterlieferanten.

Der Exportanteil von Temafa liegt bei ca. 86,7 %, weshalb die Weltkonjunktur einen sehr wichtigen Index für den Exporterfolg auch von Temafa darstellt. Somit sind Risiken, wie die weltweiten Konfliktherde, die das Exportgeschäft bedrohen, immer auch Risiken für Temafa.

Im Personalbereich ist festzustellen, dass die Besetzung von offenen Positionen weiterhin schwierig ist, insbesondere auch bei Auszubildenden. Die Hausforderung besteht darin, neue qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Dies muss durch ein angenehmes Arbeitsumfeld, neue Sozialleistungen und durch angemessene Lohnerhöhungen geschehen.

Die Ausbildung ist ein wichtiges Instrument um eigenen Nachwuchs zu entwickeln und dem Mangel an Bewerbern entgegen zu wirken. Die Ausbildungsquote liegt derzeit bei rd. 4,2% (Stand April 2024).

Währungsrisiken existieren nicht und Zinsrisiken nur in überschaubarem Umfang. Soweit wie möglich werden Risiken durch den Abschluss von Versicherungen abgesichert, um ihre finanziellen Folgen zu minimieren. Bestandsgefährdende Risiken werden als gering eingeschätzt.

Prognosebericht

In das Jahr 2024 sind wir mit einer geringeren Auftragslage und Auslastung gestartet. Auf Grund des hohen Exportanteils überträgt sich die gesunkene Nachfrage der Weltwirtschaft auch auf Temafa.

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 und die anschließenden weltweiten Konfliktherde hat sich die Stimmung am Markt nicht wieder verbessert. Es besteht Unsicherheit bei unseren Kunden und Lieferanten durch die Konflikte. Die aktuellen Prognosen haben hohe Schätzunsicherheiten, weshalb es uns in diesem Jahr sehr schwer fällt, unsere Geschäftsentwicklung vorauszusagen.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei unseren Kunden immer mehr an Bedeutung. Das Interesse an Maschinen für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe, wie z. B. Hanf, ist nach wie vor spürbar.

Der Trend nach Gesamtanlagen ist auch in 2024 ungebrochen, so dass die Lieferung von Gesamtanlagen einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Umsatz ist. Die hohe Qualität der Anlagen der Dilo-Gruppe führt zu wiederkehrenden Geschäftsabschlüssen.

Die größten Risiken stellen die Verzögerungen bei der Lieferung von Elektroteilen und Preissteigerungen dar. Wenn wir die Anlagen nicht termingerecht fertigstellen können und an unsere Kunden ausliefern, drohen Pönale und geplante Umsätze könnten im laufenden Jahr nicht realisiert werden.

Aufgrund der in Vorjahren durchgeführten Instandhaltungsprojekte besteht aktuell kein Investitionsstau und die Kosten für Instandhaltungen können auch in 2024 auf ein Minimum reduziert werden.

Aus heutiger Sicht gehen wir von einem leicht geringeren Umsatz als in 2023 aus. Wir rechnen mit einem leicht positiven Ergebnis - auf leicht niedrigerem Vorjahresniveau - in 2024.

 

Bergisch-Gladbach, den 31. Mai 2024

Dr. Jörg Morgner

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Temafa Maschinenfabrik GmbH, Bergisch Gladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Temafa Maschinenfabrik GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Temafa Maschinenfabrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Temafa Maschinenfabrik GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 10.06.2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 31.05.2024

Wissler & Protzen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Protzen, Wirtschaftsprüfer

Marco Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.06.2024 festgestellt.

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