Mascot International GmbH

Neustadt 10, 24939 Flensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 3685 FL
Eingetragen
11.5.2005
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Handel mit und die Vermittlung von Produkten und Handelswaren der Mascot International A/ S sowie die Durchführung ähnlicher Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Grosbøl
seit 11.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mascot International A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mascot International A/S
Denmark
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mascot International GmbH

Flensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

Mascot International GmbH, Flensburg

1. Geschäftsmodell

Mascot International A/S und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden "Mascot Group" oder "Gruppe") entwerfen, entwickeln und produzieren eine breite Palette hochwertiger Arbeitskleidung sowie Sicherheitsschuhe und verkaufen die Produkte weltweit. Die Mascot International GmbH, Flensburg (nachfolgend "Mascot" oder "Unternehmen") ist eine der in die Unternehmensstruktur der Mascot Gruppe integrierten Vertriebsgesellschaften und agiert von ihrem alleinigen Standort in Flensburg aus. Die Hauptaktivitäten von Mascot sind der Vertrieb von Berufsbekleidung und Sicherheitsschuhen in Deutschland.

Die oberste Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2020 ist Mascot International A/S; eine in Dänemark eingetragene Gesellschaft mit Sitz in 14 Silkeborgvej, Engesvang, DK-7442.

2. Bericht über die wirtschaftliche Lage

2.1 Makroökonomisches und sektorspezifisches Umfeld

Die Entwicklung des deutschen Arbeitsbekleidungsmarktes von 2020 bis 2023:

2020:

Der Arbeitsbekleidungsmarkt in Deutschland verzeichnete aufgrund der COVID-19-Pandemie einen Rückgang.

Der Gesamtumsatz sank um etwa 5%, hauptsächlich aufgrund von Lockdowns und der verminderten Nachfrage in verschiedenen Sektoren wie Bau und Fertigung.

Online-Verkäufe nahmen 2020 jedoch zu, da mehr Menschen aufgrund der Pandemie online einkauften.

2021:

Der Markt begann sich 2021 zu erholen, als die Beschränkungen gelockert wurden und Unternehmen ihre Aktivitäten wieder aufnahmen.

Der Gesamtumsatz stieg um etwa 3%, angetrieben durch die steigende Nachfrage in verschiedenen Sektoren.

Die Nachfrage nach Arbeitskleidung, die Komfort, Funktionalität und Sicherheit in den Fokus stellt, nahm ebenfalls zu.

2022:

Der Arbeitsbekleidungsmarkt in Deutschland wuchs 2022 weiter, mit einem Anstieg des Gesamtumsatzes um etwa 4%.

Die steigende Nachfrage aus verschiedenen Sektoren, darunter Bau, Fertigung und Logistik, war der Haupttreiber des Wachstums.

Auch die Nachfrage nach nachhaltiger Arbeitskleidung stieg, da Unternehmen und Verbraucher sich zunehmend der Umweltauswirkungen ihrer Einkäufe bewusstwurden.

2023:

Es wird erwartet, dass der Markt 2023 weiter wächst, mit einem prognostizierten Anstieg des Gesamtumsatzes um etwa 3%.

Die steigende Nachfrage aus verschiedenen Sektoren, Investitionen in Infrastrukturprojekte und der Fokus auf die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter werden voraussichtlich das Wachstum vorantreiben.

Auch die Nachfrage nach digital vernetzter Arbeitskleidung und intelligenten Textilien wird voraussichtlich steigen.

Quellen:

Statista: Deutscher Arbeitsbekleidungsmarkt

Textile Network: Deutscher Arbeitsbekleidungsmarkt 2023: Trends und Prognosen

Apparel Resources: Deutscher Arbeitsbekleidungsmarkt soll zwischen 2023 und 2028 stetig wachsen

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2020 endete, sank der Bruttoumsatz von Mascot um -2,1 % auf 44.666 tEUR im Vergleich zu 2019 (45.633 tEUR). Diese Entwicklung muss im Kontext der allgemeinen Entwicklung in Deutschland gesehen werden. Der Materialaufwand sank im gleichen Zeitraum um -2,1 % auf 38.006 tEUR. Die Mascot GmbH entschied sich im Jahr 2020 für Investitionen in den Außendienst, die Personalkosten stiegen in diesem Zusammenhang um 10 % auf 3.095 TEUR. Das Ergebnis der Mascot GmbH ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 11 % gesunken, die Geschäftsführung hält das Ergebnis von 852 TEUR jedoch im Verhältnis zum Markt für zufriedenstellend.

Die Entwicklung des deutschen Unternehmens hängt mit den Ergebnissen der Mascot Group zusammen. Der Nettoumsatz der Gruppe beträgt 151.853 TEUR im Vergleich zu 146.059 TEUR im Jahr 2019, was einer Steigerung von 4 % entspricht. Das Konzernergebnis vor Steuern erreichte im Jahr 2020 28.404 TEUR, eine Steigerung von 3,2 %. Der Anstieg ist auf erhebliche und sorgfältige Investitionen sowohl in die Technologie als auch in die Optimierung der Arbeitsprozesse zurückzuführen. Die anhaltende Fokussierung auf die Sicherung des langfristigen Wachstums des Konzerns führt dazu, dass die Ergebnisentwicklung nicht zu wesentlichen Umsatzveränderungen führt.

Als Teil der Mascot Group entwickelte sich die Geschäftstätigkeit der deutschen Geschäftseinheit im Jahr 2020 positiv und im Einklang mit den Erwartungen des Managements.

2.3.1 Ertragslage

Der Umsatzrückgang ist auf die allgemeine Marktentwicklung im Jahr 2020 zurückzuführen. Der deutsche Markt sind einer der Hauptmärkte der Gruppe, aktuelle und zukünftige Investitionen in die Vertriebsorganisation sowie die Marketingkosten werden voraussichtlich einen positiven Einfluss auf den Umsatz haben.

Finanzielle Leistungsrechnung 2020
TEUR
2019
TEUR
Umsatzerlöse, sonstige Erträge & Zinsen und ähnliche Erträge 44,885 45,809
Betriebsaufwendungen und Zinsaufwendungen (43,637) (44,357)
Ergebnis vor Steuern 1,248 1,452
Steueraufwand (396) (494)
Jahresüberschuss 852 958

Umsatzerlöse, sonstige Erträge & Zinsen und ähnliche Erträge

2020
TEUR
2019
TEUR
Einnahme 44,666 45,633
Sonstige Erträge 116 81
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103 95
Gesamt 44,885 45,809

Betriebsaufwendungen

2020
TEUR
2019
TEUR
Materialaufwand 38,006 38,825
Personalausgaben 3,095 2,812
Mieten (Showroom etc.) 225 247
Fahrzeuge 257 280
Werbung und Reisekosten 439 657
Sponsoring 483 617
Weitere sonstige betriebliche Aufwendungen 900 723
Abschreibungen 199 191
Zinsaufwand 34 5
Gesamt 43,637 44,357

Der Personalbestand stieg im Berichtszeitraum von 36 auf 40 Mitarbeiter, was einem Anstieg der gesamten Personalkosten um 10% auf TEUR 3.095 (2019: TEUR 2.812) entspricht.

2.3.2 Finanzlage

Bilanz
Stand: 31. Dezember
2020
TEUR
2019
TEUR
Vermögen
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 702 677
Umlaufvermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 6,963 6,748
Bankguthaben 1,442 1,544
Rechnungsabgrenzungsposten 79 46
Summe Umlaufvermögen 8,484 8,338
Bilanzsumme 9,186 9,015
Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Eigenkapital
Stammkapital 25 25
Gewinnvortrag und Jahresüberschuss 6,896 6,044
Eigenkapital 6,921 6,069
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Bankverbindlichkeiten 0 13
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 421 228
Kurzfristige Steuerverbindlichkeiten 716 870
Rückstellungen 1,128 1,835
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 2,265 2,946
Summe Eigenkapital, Schulden und Rückstellungen 9,186 9,015

Die Bilanzrelationen 2020 sind im wesentlichen unverändert zum Vorjahr 2019.

2.3.3 Finanzielle Kennzahlen

Gewinn- und Verlustrechnung 2020 2019
Nettoumsatz in TEUR 44,666 45,633
Rohertrag in TEUR 6,660 6,808
EBITDA in TEUR 1,379 1,555
Operatives Ergebnis (EBIT) in TEUR 1,179 1,363
Ergebnis vor Steuern in TEUR 1,248 1,453
Jahresüberschuss in TEUR 852 958
Bilanz
Bilanzsumme in TEUR 9,186 9,015
Eigenkapital in TEUR 6,921 6,069
Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten 40 36
Nettoumsatz je Beschäftigten in TEUR 1,117 1,268

2.3.4 Nichtfinanzielle Leistungskennzahlen

(a) Menschenrechte und Arbeitsbedingungen:

In Bezug auf CSR hat die Gruppe Richtlinien (Arbeitsbedingungen, Gehälter und Arbeitszeiten, Kinderarbeit, Menschenrechte, Oeko-Tex Standard 100 und Umwelt und REACH) in Dänemark, Vietnam und Laos verfasst. Dazu gehören auch Unterlieferanten. Daher müssen die Unternehmen der Gruppe mindestens die Rechtsvorschriften des betreffenden Landes, einschließlich der Arbeitsgesetze sowie der Sicherheits- und Umweltgesetze, berücksichtigen und einhalten. Insbesondere wird betont, dass das Arbeitsumfeld in keiner Weise schädlich für die Mitarbeiter sein kann. Die Arbeitstemperatur und die Belüftung müssen erträglich sein. Die Mitarbeiter müssen entsprechend ihrer Bemühungen bezahlt werden, und es ist nicht akzeptabel, wenn das Gehalt unter dem Mindestlohn des betreffenden Landes liegt. Das Gehalt muss pünktlich gezahlt werden und die Anzahl der Arbeitsstunden darf die Vorschriften des Landes nicht überschreiten. Urlaub und Freizeit für Arzttermine sind ebenfalls erlaubt. Die Beschäftigten dürfen sich auch gewerkschaftlich organisieren.

Darüber hinaus wird betont, dass Kinderarbeit strengstens verboten ist, wir verweisen unter anderem auf Artikel 32.1 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Mascot Group verlangt mehr als die IAO-Konvention Nr. 138, Artikel 2.4, in der festgelegt ist, dass das Mindestalter in Industrieländern 15 Jahre und in Entwicklungsländern 14 Jahre beträgt. Gruppenrichtlinien geben ein Mindestalter von 16 Jahren vor, wenn dies den lokalen Vorschriften entspricht. In Vietnam zum Beispiel, wo der Hauptteil der Produktion stattfindet, beträgt das Mindestalter eines Vollzeitbeschäftigten 18 Jahre, so dass diese Gesetzgebung in Vietnam natürlich eingehalten wird. In Laos beträgt das Mindestalter für Vollzeitbeschäftigte 16 Jahre. In Laos werden sie jedoch keine Überstunden machen, bis sie 18 Jahre alt sind, um die lokalen Gesetze einzuhalten.

(b) Umwelt und Klima:

In der Gruppe wurden keine Umweltvorfälle erfasst, die Anlass zu Stellungnahmen geben. Der größte Teil des Abfalls in Vietnam und Laos wird recycelt. Als umweltschädlich eingestufte Abfälle werden von staatlich autorisierten lokalen Partnern behandelt.

In Bezug auf Produkte sind alle Produkte der Gruppe Oeko-Tex 100 zertifiziert. Darüber hinaus hat die Gruppe aktiv an der Entwicklung von Produkten aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester gearbeitet. Zum Beispiel wird recycelter Kunststoff für die Kunststoffverpackung der Produkte und recycelter Karton für die Versandkartons verwendet. Gleichzeitig wird auch an anderen, nachhaltigeren Lösungen gearbeitet.

Die Gruppe verfolgt eine Politik zur Minderung des Klima-Fußabdrucks der Produktionsstätten in Vietnam und Laos. Um die Klimaauswirkungen der Produktionsanlagen zu reduzieren, prüft die Gruppe regelmäßig Möglichkeiten zur Energieeinsparung in der Produktion. Das bedeutet unter anderem, dass die Klimaanlage ausgeschaltet wird, wenn sie nicht benötigt wird. Um den Einsatz von Klimaanlagen weiter zu reduzieren, hat die Gruppe Palmen gepflanzt, um Schatten zu spenden und dadurch die Aufwärmung durch Sonneneinstrahlung zu reduzieren.

In Bezug auf Maschinen wird der Einsatz der energieeffizientesten Maschinen bevorzugt, auch wenn sie teurer sein können. Eine TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) wird typischerweise bei Investitionen in Maschinen und andere energieverbrauchende Geräte durchgeführt. Gleiches gilt für den Bau neuer Produktionsanlagen. Erwähnenswert ist auch, dass die neue Gruppenzentrale unter anderem über zusätzliche Energiesparfenster, extra energiesparende Türen sowie ein innovatives Kühl- und Heizsystem (Grundwasserkühlung) verfügt. Dieses Kühl- und Heizsystem reduziert den Energieverbrauch für die Kühlung um 80-90% im Vergleich zur konventionellen Kühlung. In Bezug auf die Heizung reduziert das System den Energieverbrauch um ca. 50% im Vergleich zu herkömmlicher Heizung. Auch andere nachhaltige Lösungen wurden im Gebäude umgesetzt, wie der extensive Einsatz von Bambus, einer schnell wachsenden Grasart, die beim Anbau eine erhebliche Menge an CO 2 aufnimmt und sich somit positiv auf die Kohlendioxidentfernung auswirkt.

Die Ergebnisse der Investition in einen neuen Hauptsitz in Dänemark anstelle von sieben alten Gebäuden zeigen sich im Gesamtenergieverbrauch für 2020.

Die Gruppe arbeitet an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Aus dem gleichen Grund sind sie jetzt Teil des Mission-Statements der Gruppe.

(c) Korruption und Bestechung

Die Gruppe hat eine globale Null-Toleranz gegenüber Korruption. Führungskräfte in Vietnam und Laos nahmen an Antikorruptionsschulungen teil. Regelmäßige Korruptions- und Bestechungskontrollen werden durchgeführt und 2020 wurden keine Vorfälle festgestellt.

4. Ausblick auf die zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

4.1 Ausblick und Chancen für die zukünftige Entwicklung

In den Jahren 2021, 2022, 2023 und 2024 arbeitete die Gruppe an der Optimierung mehrerer Geschäftsprozesse. So wurden mehrere Initiativen gestartet, um die "Time-to-Market" deutlich zu verkürzen. Die Gruppe engagiert sich kontinuierlich in Produktentwicklungen und allgemeinen Initiativen zur Geschäftsoptimierung.

Die Zahlen der Gruppe für 2021, 2022 und 2023 zeigten eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Vergleich zu 2020.

Der Umsatz der Gruppe stieg von 2020 bis 2021 um 18,0 % auf 179 Mio. EUR, das Vorsteuerergebnis um 18,6 % auf 34 Mio. EUR im gleichen Zeitraum.

Der Umsatz der Gruppe stieg von 2021 bis 2022 um 24,0 % auf 222 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis um 61,7 % auf 54 Mio. EUR.

Der Umsatz der Gruppe stieg von 2022 bis 2023 um 9,4 % auf 243 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis um 29,2 % auf 70 Mio. EUR.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 wird angesichts der COVID-19-Pandemie als zufriedenstellend angesehen.

Für die Zukunft erwartet die Gruppe ein Umsatzwachstum zwischen 15% und 20%. Ergebnisseitig wird das Ergebnis vor Steuern für 2024 in einer Größenordnung von 74 Mio. EUR erwartet.

Für die deutsche Gesellschaft wird ein Ergebnis vor Steuern für 2021 von rund EUR 1.5 Mio. und für 2022 von rund EUR 2.1 Mio. erwartet. Für die Zukunft erwarten wir für die Mascot International GmbH ein Umsatzwachstum zwischen -2% und 2%. Ergebnisseitig wird für 2024 eine EBIT-Marge von 2,5% bis 4% erwartet.

4.2 Risiken für die Entwicklung des Unternehmens

Die Aktivitäten der Gruppe setzen sie einer Vielzahl von Branchen- und Finanzrisiken aus. Das gesamte Risikomanagementprogramm der Gruppe konzentriert sich auf die Unvorhersehbarkeit der Finanzmärkte und zielt darauf ab, mögliche negative Auswirkungen auf die finanzielle Leistung zu minimieren. Mascot verkauft Produkte, die von anderen Unternehmen der Gruppe hergestellt werden. Daher können einige der für die Gruppe relevanten Risiken auch die deutsche Gesellschaft betreffen.

Branchenrisiko

(a) Menschenrechte und Arbeitnehmerbeziehungen:

Die größten Risiken in diesen Bereichen können sich aus den Rechten der Mitarbeiter unserer Lieferanten in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit und ihr Recht, keine Diskriminierung zu erfahren ergeben. Verletzungen der Menschenrechte und Arbeitnehmerrechte können Menschen schaden und unseren Ruf als ethisches Unternehmen beeinträchtigen und hohe Geschäftskosten verursachen, einschließlich - wenn auch begrenzt - Risiken von Rechtsstreitigkeiten. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass die Gruppe neben den direkten Lieferanten zunehmend mit Unternehmen in der Wertschöpfungskette zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die Rechte jedes Einzelnen berücksichtigt sind.

(b) Umwelt und Klima:

Die größten Risiken in Bezug auf Umwelt und Klima können sich aus unserem Ressourcenverbrauch und unseren Produktionsprozessen ergeben, insbesondere aus Abwasser, Abfall, Energie- und Wasserverbrauch sowie CO 2 -Emissionen aus der Herstellung und dem Transport unserer Produkte. Die Gruppe setzt auch auf landwirtschaftliche Produkte wie Baumwolle, die aus landwirtschaftlichen Systemen stammen, die vom Klimawandel betroffen sein können. Das Versäumnis, diese Risiken auf Gruppenebene zu bewältigen, kann unsere Produktionssicherheit und möglicherweise auch die umliegenden Gemeinden durch z.B. Umweltverschmutzung beeinträchtigen. Die Gruppe setzt alles daran, diese Risiken zu mindern. Zum Beispiel wählt die Gruppe Stoffe, die unter sicheren Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Finanzielles Risikomanagement

(a) Preisrisiko

Bei den Kosten und Verkaufspreisen der Gruppe gab es geringfügige Schwankungen. Anstiege der Produktionspreise wurden aufgrund von Lohnerhöhungen in den Produktionsländern festgestellt. Die Gruppe war jedoch in der Lage, die Folgen des Anstiegs der Produktionspreise durch eine verbesserte betriebliche Effizienz abzumildern.

(b) Währungsrisiko

Aufgrund der Auslandsaktivitäten der Gruppe werden Ergebnis, Cashflow und Eigenkapital durch die Entwicklung der Wechselkurse und Zinssätze mehrerer Währungen - insbesondere des US-Dollars - beeinflusst. Es ist die Politik der Gruppe, einen Großteil der kommerziellen Währungsrisiken zu mindern. Die Gruppe wird sich nicht an spekulativen Währungsdispositionen beteiligen.

(c) Cashflow-Risiko

Durch einen kontinuierlichen Dialog mit Finanzpartnern wird sichergestellt, dass die Gruppe und damit die deutsche Gesellschaft weiterhin die notwendigen Finanzmittel zu marktüblichen Konditionen erhalten können. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte die Gruppe über ungenutzte Kreditlinien in Höhe eines hohen dreistelligen Millionenbetrags.

Die lokalen Einheiten haben keine Kredite.

(d) COVID-19-Risiko

Der Ausbruch von COVID-19 hat sich in den Jahren 2021 und 2022 rasant entwickelt, mit einer erheblichen Anzahl von Infektionen weltweit. Maßnahmen verschiedener Regierungen zur Eindämmung des Virus haben die globale Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigt. Dennoch wird die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens und der Gruppe angesichts der COVID-19-Pandemie als zufriedenstellend angesehen und die Krise der Jahre 2021 und 2022 hatte keine gravierenden Auswirkungen auf die Gruppe oder die deutsche Gesellschaft. Das Management wird weiterhin die verschiedenen nationalen Richtlinien und Ratschläge befolgen und erwartet keine zukünftigen signifikanten Auswirkungen auf das Unternehmen.

(e) Geopolitisch (Ukraine)

Die aktuelle politische Krise in der Ukraine hat weder Auswirkungen auf die Mascot-Gruppe noch auf die lokale deutsche Mascot International GmbH. Die Mascot-Gruppe hat keine Kunden in den betreffenden Regionen und Waren werden durch keine der betroffenen Regionen transportiert.

 

Flensburg, 26/8-2024

Die Geschäftsleitung

Michael Grosbøl

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 702.137,00 676.842,00
I. Sachanlagen 702.137,00 676.842,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.137,00 676.842,00
B. Umlaufvermögen 8.405.101,79 8.292.395,34
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.962.841,65 6.748.642,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.464.463,93 2.191.848,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.106.830,92 4.170.755,80
3. sonstige Vermögensgegenstände 391.546,80 386.038,57
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.442.260,14 1.543.752,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.243,26 46.062,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.186.482,05 9.015.299,74

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 6.921.378,73 6.069.725,95
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 6.044.161,36 5.085.435,97
III. Jahresüberschuss 851.652,78 958.725,39
B. Rückstellungen 1.128.143,12 1.834.690,17
C. Verbindlichkeiten 1.136.960,20 1.110.883,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 13.206,80
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 92.747,29 203.486,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.044.212,91 894.190,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.186.482,05 9.015.299,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Umsatzerlöse 44.666.482,74 45.633.326,01
2. sonstige betriebliche Erträge 116.203,52 81.227,53
3. Materialaufwand 38.005.961,70 38.825.015,64
4. Personalaufwand 3.095.123,12 2.811.766,49
a) Löhne und Gehälter 2.625.659,04 2.337.420,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 469.464,08 474.345,91
5. Abschreibungen 199.341,32 191.214,60
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.304.169,43 2.523.079,83
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.704,62 94.595,57
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.620,03 5.419,84
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 384.379,40 482.655,93
10. Ergebnis nach Steuern 862.795,88 969.996,78
11. sonstige Steuern 11.143,10 11.271,39
Jahresüberschuss 851.652,78 958.725,39

Anhang

Mascot International GmbH, Flensburg

Firma: Mascot International GmbH
Sitz: Flensburg
Registergericht: Flensburg
Registernummer: HRB 3685 FL

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (§ 42 GmbHG) aufgestellt.

Die Mascot International GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt weitgehend die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und unter der Zugrundelegung Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen auf Sachanlagen vorgenommen.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Guthaben bei Kreditinstituten wird jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.106.830,92 (Vorjahr: EUR 4.170.755,80).

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beläuft sich unverändert auf EUR 25.564,59 (DM 50.000,00).

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

Stand 31.12.2020
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
Kundenbonus 625.653,32 646.670,41
Werbeaufwendungen 228.852,65 234.749,26
Personalaufwendungen 68.330,62 86.276,12
Übrige 69.581,53 60.477,77
Summe 992.418,12 1.028.173,56

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 715.550,23 (Vorjahr: EUR 869.835,26) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 2.656,83 (Vorjahr: EUR 7.262,30).

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Wechselkursgewinnen in Höhe von EUR 61,08 (Vorjahr: EUR 173,33).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Wechselkursverluste in Höhe von EUR 239,41 (Vorjahr: EUR 65,07).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 96.731,69 (Vorjahr: EUR 91.474,81).

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2020 waren durchschnittlich 39 Mitarbeiter beschäftigt.

- Leitende Angestellte: 5
- Angestellte: 34

Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2020:

• Herr Michael Grosbøl, Geschäftsführer, Silkeborg (Dänemark)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen in Höhe von EUR 916.042,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mascot International A/S, Silkeborg (Dänemark), die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am angegebenen Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 6.895.814,14 der sich aus dem Jahresüberschuss von EUR 851.652,78 und dem Gewinnvortrag von EUR 6.044.161,36 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Flensburg, den 26. August 2024

Die Geschäftsführung

Anlagespiegel

Mascot International GmbH, Flensburg

Entwicklung des Anlagevermögens Für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2020

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.190.911,61 274.283,32 210.724,82 1.254.470,11
1.190.911,61 274.283,32 210.724,82 1.254.470,11
Abschreibung
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.069,61 199.341,32 161.077,82 552.333,11
514.069,61 199.341,32 161.077,82 552.333,11
Restbuchwert
31.12.2020
EUR
01.01.2020
EUR
31.12.2020
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.137,00 676.842,00 702.137,00
702.137,00 676.842,00 702.137,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mascot International GmbH, Flensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mascot International GmbH, Flensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mascot International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zumJahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise,die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößenhöher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertreternangewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise,ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusseseinschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko,dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. August 2024

KKM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Kleemann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

43 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.