Diringer & Scheidel IT Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Ottokar Ihrig seit 20.6.2008 | Geschäftsführer |
Patrik Weiss seit 18.10.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Avendi Senioren Service GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Avendi Senioren Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Avendi Senioren Service GmbH, Mannheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Avendi Senioren Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) im Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 27. Juli 2018 Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Günnewig, Wirtschaftsprüfer Reiter, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn und Verlustrechnung für 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017Die Avendi Senioren Service GmbH mit Sitz in Mannheim ist unter der Nr. HRB 8588 im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. A. Angaben zur Bilanzierung Die Rechnungslegung der Avendi Senioren Service GmbH, Mannheim, erfolgt gemäß HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu bestimmten Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang erläutert, soweit sie nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung angegeben sind. B. Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungs-kosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Im Rahmen der Übernahme eines Pflegeheims im Geschäftsjahr 2009 ist ein Geschäfts- oder Firmenwert entstanden. Dieser wird korrespondierend über die Laufzeit des entsprechenden Pachtvertrages von 15 Jahren abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto Einzelwert von mehr als EUR 150 bis EUR 1.000 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den folgenden vier Jahren abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Wertberichtigung gebildet und an den Forderungen gekürzt worden. Liquide Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält gewährte Investitionszuschüsse für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und wird über die Laufzeit der Nutzungsdauer dieser Vermögensgegenstände aufgelöst. Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse wird offen von den Abschreibungen abgesetzt. Der Wertansatz für Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte auf Vollkostenbasis zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.047 gegen die Gesellschafterin. Sonstige Rückstellungen sind insbesondere für Verpflichtungen aus dem Personalbereich gebildet worden. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen für die jeweiligen Pflegeeinrichtungen. Für das Geschäftsjahr 2017 betragen diese Pachten TEUR 7.330 und ab dem Geschäftsjahr 2018 TEUR 7.368. Die Pachtverträge haben Laufzeiten, ohne Berücksichtigung von Pachtzeiten-verlängerungen, bis 2038. Darüber hinaus bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 234. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
D. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2017 waren im Jahresdurchschnitt 700 Mitarbeiter (im Vorjahr 637) beschäftigt. II. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bestehen nicht. III. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 10 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. IV. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Bw. (FH) Achim Ihrig Herr Rechtsanwalt Patrick Weiss Die Leistungen der Geschäftsführer wurden der Gesellschaft im Wege des Geschäftsbesorgungsvertrags mit der H & S Senioren Service GmbH, Mannheim, berechnet. V. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 1.478.071,25 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 27. Juli 2018 Achim Ihrig Patrick Weiss Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28. Juli 2018 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2017 bis 31.12.2017
Lagebericht Geschäftsjahr 2017I. Geschäftstätigkeit Die Gründung der Avendi Senioren Service GmbH (nachfolgend: Avendi Mannheim) Anfang 2001 ging aus der Entwicklung des Geschäftsbereichs "Senioren-Immobilien" innerhalb der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe hervor. Das Dasein von Menschen, die auf Betreuung oder Pflege angewiesen sind, lebenswert zu gestalten, ist die zentrale Aufgabe der Avendi Mannheim. Im Berichtsjahr 2017 betreibt die Avendi Mannheim 12 stationäre Pflegeeinrichtungen mit 1.038 Pflegeplätzen (im Vorjahr 1.038 Pflegeplätze). Die eigenen ambulanten Pflegedienste Avendi Mobil Mannheim und Avendi Mobil Vorderpfalz versorgen 52 durch die Avendi Mannheim gemietete seniorengerechte Wohnungen und betreuen darüber hinaus weitere 381 Eigentums- oder Mietwohnungen. Die Avendi Mannheim als mittelgroßer Anbieter unter den privaten Betreibern ist auf das Betreiben von Senioreneinrichtungen mit Wohnquartierscharakter ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Verknüpfung der stationären Leistungen mit einer ambulanten, ortsnahen Versorgung. Auf diese Weise entstehen Senioreneinrichtungen, die als neues "Zuhause" von den Bewohnern am jeweiligen Standort wahrgenommen werden. Darüber hinaus hat sich unser besonderes Wohnkonzept "PflegeApart" bestens am Markt etabliert. Als Alternative zum klassischen Pflegeplatz verbindet "PflegeApart" den Komfort der eigenen Wohnung mit der Sicherheit einer stationären Versorgung. II. Entwicklung im Geschäftsbereich Altenpflege Die wirtschaftliche Entwicklung der Pflegebranche ist geprägt durch den Anstieg der Zahl der pflegebedürftigen Menschen. Die Nachfrage nach professioneller Pflege im ambulanten und stationären Segment nimmt sowohl quantitativ als auch bezogen auf die Pflegeintensität stetig zu. Gleichzeitig sinkt aufgrund veränderter Lebensmodelle die Zahl verfügbarer Personen, die Angehörige in häuslicher Umgebung versorgen. Soll die heute erreichte Versorgungsquote beibehalten werden, resultiert daraus ein überproportionaler Anstieg des Bedarfs an Fachkräften. Im Rahmen zahlreicher Sofortmaßnahmen, einer "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" und der generellen Neuausrichtung der Ausbildung versucht die Pflegebranche zusammen mit der Bundesregierung dem Pflegekräftemangel entgegenzuwirken. Davon ausgehend, dass die Nachfrage nach modernen Verbundeinrichtungen, die Wohnen und Pflege verbinden, dauerhaft anhält, sieht sich die Avendi Mannheim in ihrer konzeptionellen Ausrichtung weiterhin gut aufgestellt. Durch eine sorgfältige Identifizierung neuer Standorte mit dem Ziel einer quartiersnahen Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen, erfolgt eine maßvolle Erweiterung des Geschäftsvolumens. III. Ertragslage Die Gesamtleistung betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 Mio. EUR 44,6 (im Vorjahr Mio. EUR 40,6), so dass der im Vorjahr prognostizierte mäßige Anstieg übertroffen wurde. Die Zunahme um Mio. EUR 4,0 resultiert neben einer kontinuierlichen Auslastungssteigerung und Durchsetzung von Preiserhöhungen (Pflegesatz- und Investitionskostenverhandlungen) auch aus den Mehrerträgen der neu eröffneten Betriebsstätten "Service-Wohnen & Pflege An den drei Mühlen" und avendi Mobil in Bad Dürkheim. Aufgrund der Ausweitung der Pflegeleistungen stiegen die Kosten für Personal sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entsprechend an. Da diese Kostensteigerung vor allem bei den Personalkosten überproportional zur Steigerung der Gesamtleistung ausfiel, konnte das Geschäftsjahr 2017, wie im Vorjahr prognostiziert, mit einem deutlich positiven, aber nur leicht verbesserten Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 1.034 (im Vorjahr TEUR 915) abgeschlossen werden. IV. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 2.244 (Vorjahr TEUR 2.182) beträgt 53,1% der Bilanzsumme (TEUR 4.226). Wegen der Weitergabe von Liquiditätsüberschüssen an die Muttergesellschaft, steht dem starken Rückgang der Liquiden Mittel ein entsprechender Anstieg der Forderungen gegen die Muttergesellschaft gegenüber. Unser Eigenkapital hat sich aufgrund einer Ausschüttung an die Muttergesellschaft um TEUR 500 reduziert und aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 885 erhöht. Im Saldo verbleibt eine Zunahme um TEUR 385 auf TEUR 1.978. Die Eigenkapitalquote ist auf 46,8 % (Vorjahr 34,6 %) gestiegen. Der neutrale operative Cash Flow (Ergebnis vor Ertragsteuern plus Abschreibung) konnte von TEUR 1.317 auf TEUR 1.490 gesteigert werden. Die Avendi Mannheim konnte wie bereits in den Jahren zuvor die laufende Geschäftstätigkeit aus dem operativen Cash Flow und den vorhanden Betriebsmittellinien finanzieren. V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeiterzahl stieg im Jahr 2017 auf 700. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f Abs. 4 HGB) Aufgrund des am 1.5.2015 in Kraft getretenen Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst waren bei der Avendi Mannheim erstmals bis zum 30.06.2017 zu erreichende Zielgrößen für die Geschäftsführung und die Führungsebenen 1 und 2 unter der Geschäftsführung festzulegen. Wir hatten diese bis zum 30.06.2017 zu erreichenden Zielgrößen nicht explizit festgelegt. Der Frauenanteil zum 31.12.2017 betrug in der Geschäftsführung 0% und auf den Führungsebenen 1 und 2 unter der Geschäftsführung 61 %. Mit dem Ende der ersten Zielerreichungsperiode am 30.6.2017 waren neue Zielgrößen festzulegen, die bis zum 30.6.2022 zu erreichen sind. Die Beschlussfassung im Hinblick auf die Geschäftsführung lautet: Nachdem aus heutiger Sicht weder ein Wechsel in der Geschäftsführung noch eine Vergrößerung der aus zwei Personen bestehenden Geschäftsführung der Gesellschaft geplant ist, beträgt die bis zum 30.6.2022 zu erreichende Zielgröße für den Anteil weiblicher Mitglieder in der Geschäftsführung der Gesellschaft 0% (§ 52 Abs. 2 S. 1 GmbHG). Gemäß § 36 GmbHG wurde in Hinblick auf die Führungsebenen 1 und 2 unter der Geschäftsführung festgelegt, dass der Frauenanteil von 61 % bis zum 30.6.2022 nicht unterschritten werden soll. VI. Ausblick Der Anteil der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren infolge des demographischen Wandels weiterhin deutlich steigen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Haushalts- und Familienstrukturen ändern, muss damit gerechnet werden, dass alte Menschen künftig weniger Unterstützungsleistung aus dem unmittelbaren familiären Kreis erwarten können als heute. Daher ist zu erwarten, dass die bislang von den Familien erbrachten Pflegeleistungen zunehmend auf außerfamiliäre Einrichtungen übertragen werden müssen. Aus diesem Grund rechnen wir weiterhin mit einer steigenden Nachfrage nach modernen Altenpflegeeinrichtungen, in denen gewohnt aber auch stationär gepflegt werden kann. Im Fokus der Geschäftsleitung steht nach wie vor die stetige Auslastungsentwicklung aller Einrichtungen. Unter Einrechnung einer weiterhin stabilen Belegung der Bestandsein-richtungen und einer steigenden Auslastung in den Anlaufeinrichtungen gehen wir von einer weiteren mäßigen bis deutlichen Steigerung der Gesamtleistung aus. Aufgrund der aktuell großen Herausforderungen innerhalb der Pflegebranche, eines kürzlich eingeführten Belohnungssystems für Mitarbeiter und der geplanten Kosten, die eine Anlaufeinrichtung mit sich bringt, gehen wir von einer leichten Verschlechterung des Ergebnisses vor Ertragsteuern aus. Die Geschäftsleitung erwartet für das kommende Berichtsjahr einen weiterhin stabilen positiven Cash Flow. VII. Chancen- und Risikobetrachtung Mit dem Geschäftsbetrieb der Avendi Mannheim sind zahlreiche Chancen und Risiken verbunden, die den Geschäftsverlauf des Unternehmens beeinflussen können. Zur frühzeitigen Erfassung von möglichen Risikopotentialen verfügen wir über ein aktives Risikomanagement. Zielsetzung ist durch ein bereits seit mehreren Jahren eingesetztes und ständig weiterentwickeltes Controlling System (Cockpit) Risiken zu erkennen, um auf diese rechtzeitig mit entsprechenden Maßnahmen reagieren zu können. Der wirtschaftliche Erfolg unserer Senioreneinrichtungen wird maßgeblich von der erreichten durchschnittlichen Belegung beeinflusst. Die steigende Nachfrage nach modernen Seniorenkonzepten verbunden mit der strukturellen Veränderung im Bereich der Demenz- oder Schlaganfallpatienten eröffnet uns Chancen für eine nachhaltige Auslastungs- und Ergebnissteigerung. Moderne Hilfsmittel in unseren Einrichtungen, wie beispielsweise eine GPS-Ortung von Menschen mit verminderter Orientierung tragen dazu bei, das Sicherheitsgefühl sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Angehörigen zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Die Versorgung von Demenzerkrankten in speziell dafür konzipierten Wohnbereichen sowie das Konzept "PflegeApart" gehören schon heute zu unserem Standard und werden den veränderten Bedürfnissen der Menschen gerecht. Die Zunahme des Konkurrenzdrucks führt zu einem steigenden Preis- und Leistungsdruck. Die Bedingungen der Pflegeversicherung und der Wunsch nach möglichst langer Pflege "in den eigenen vier Wänden" führen zum Anstieg des Aufnahmealters, zur Zunahme schwerstpflegebedürftiger Menschen und kürzeren Verweildauern in den Einrichtungen. Durch ein aktives Belegungsmanagement sind wir in der Lage, auf diese Herausforderungen zu reagieren. Aus der großen Zahl von Regularien, Gesetzen und Verordnungen sowie behördlicher Kontrollen ergeben sich für die Avendi Mannheim Kostenrisiken, da der damit verbundene Dokumentationsaufwand immer umfangreicher wird. Ein weiteres Risikopotential besteht in der nahezu monopolistischen Preisbildung für Pflegeleistungen durch die Pflegekassen. Der nach SGB XI zu zahlende Anteil der Pflegekassen bleibt aufgrund der festgeschriebenen Beträge im Pflegesatz gleich. Erfolgen Preissteigerungen, so belasten diese fast ausschließlich den Eigenanteil der Bewohner und gehen im Falle der Bedürftigkeit zu Lasten des ohnehin finanziell schwachen öffentlichen Sozialhilfeträgers. Der Fachkraftmangel in Deutschland ist in der Altenpflege besonders drastisch erfahrbar. Aufgrund der angespannten Situation des Arbeitsmarktes für Pflegefachkräfte gibt es im Allgemeinen ein Personalbeschaffungsrisiko. Aufgrund unserer strategischen Ausrichtung auf ausgewählte Standorte, einer sorgfältigen Marktuntersuchung und der zukunftsorientierten Entwicklung von Pflegeeinrichtungen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, gehen wir davon aus, uns gegen die allgemeinen Marktrisiken behaupten zu können. Mit dem aufgelegten Führungskräfteentwicklungsprogramm als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie bilden wir eigene Mitarbeiter aus bzw. weiter und verbessern damit den Nachbesetzungsprozess durch kurzfristige Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften. Darüber hinaus hat die eigene Ausbildung junger Menschen und die darauffolgende Weiterbeschäftigung höchste Priorität in der Avendi Mannheim. Die Realisierung der prognostizierten, mäßig bis deutlich gesteigerten Gesamtleistung und des prognostizierten, leicht reduzierten Ergebnisses vor Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2018 hängt somit neben den genannten Faktoren vor allem von der erreichten durchschnittlichen Belegung ab. Insofern besteht einerseits ein Risiko, dass bei Unterbelegung das prognostizierte Ergebnis nicht erreicht wird und im Fall einer verbesserten Belegungsquote andererseits die Chance, die Prognose zu übertreffen. Wesentliche Ausfallrisiken im Bereich Forderungen bestehen nicht. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Mannheim, den 27. Juli 2018 Achim Ihrig Patrick Weiss Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2017Im Rahmen der Gesellschafterversammlung vom 28. Juli 2018 wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Der Bilanzgewinn von EUR 1.478.071,25 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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