Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 58023
Vorher
OBI Heimwerkermarkt GmbHOBI Heimwerkermarkt Objekt Stadtbergen GmbH
Eingetragen
23.10.1987
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Berichtigend eingetragen, nach Schreibfehler im Gesellschaftsvertrag die Erbringung von gewerblichen Dienstleistungen auf dem Gebiet der Logistik, insbesondere speditionelle Tätigkeiten, die Lagerhaltung und Kommissionierung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Miguel Müllenbach
seit 16.10.2025
Geschäftsführer
Jennifer Weihs
seit 24.7.2025
Prokura
Thorsten Dr. Seehawer
seit 29.11.2022
Geschäftsführer
Sven vom Feld
seit 29.11.2022
Prokura
Annika Oberschelp
seit 29.11.2022
Prokura
Andreas Rösmann
seit 4.4.2017
Geschäftsführer
Volker Zebandt
seit 28.6.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OBI Group Holding SE & Co. KGaA
Germany
67.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIY Logistic Services GmbH

Wermelskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der DIY Logistic Services GmbH, Wermelskirchen, für das am 31. Dezember 2022 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 58023 eingetragen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen werden folgende Grundsätze angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Software und werden grundsätzlich linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Bei vollständigem oder teilweisem Entfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 HGB eine Wertaufholung bis, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, zum fortgeführten Buchwert, höchstens jedoch bis zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode auf der Grundlage ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern:

Sachanlagevermögen Nutzungsdauer
Bezeichnung Jahre
Außenanlagen 10
Einbauten 15
Betriebsausstattung 5 bis 10
Geschäftsausstattung 3 bis 8

Für Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert in Höhe von EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer, folgt die handelsrechtliche Bewertung dieser Wirtschaftsgüter der steuerlichen Bewertung als geringwertiges Wirtschaftsgut, was die vollständige Abschreibung im Jahr des Zugangs zur Folge hat. Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert von über EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den Einstandspreisen abzüglich Anschaffungskostenminderungen und, sofern erforderlich, Einzelwertberichtigungen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Wertminderungen wird auf den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

In Ergänzung des Gliederungsschemas des § 266 Abs. 2 und 3 HGB weist die Gesellschaft Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in einem gesonderten Posten aus, der Vorrang vor den übrigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten hat; soweit es sich bei den Gesellschaftern gleichzeitig um verbundene Unternehmen handelt, wird dies durch einen entsprechenden Davon-Vermerk in der Bilanz kenntlich gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von 15 Jahren linear abgeschrieben, in denen das erworbene Know-how voraussichtlich genutzt wird.

Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen Gesellschafter und gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Leistungsbeziehungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.120 (i. Vj. TEUR 823).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2022 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten resultieren aus Darlehensbeziehungen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Leistungsbeziehungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bis zu einem Jahr Bis zu fünf Jahren Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Leasingverträge 883 880 1.763
Wartungsverträge 996 0 996
1.879 880 2.759

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 293 Mitarbeiter. Davon befanden sich 291 in einem Vollzeit- und 2 Mitarbeiter in einem Teilzeitarbeitsverhältnis. Es wurden keine Aushilfen beschäftigt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Abschlussprüferhonorar

Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfallen aufgrund der betreffenden Angaben im Konzernabschluss der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt:

Herr Andreas Rösmann,

Managing Director Logistics

Herr Dr. Thorsten Seehawer (ab 3. November 2022),

Senior Vice President

Herr Oliver Tackmann (bis 24. August 2022).

Chief IT & Logistics Officer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernbeziehungen

Die Geschäftsanteile an der Gesellschaft werden zu 100 % von der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, gehalten. Die OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG, München, stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

 

Wermelskirchen, den 30. Mai 2023

Die Geschäftsführung der DIY Logistic Services GmbH

Andreas Rösmann

Dr. Thorsten Seehawer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.685,86 2.976,10 3.135,00 41.526,96
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 26.004,00 0,00 0,00 26.004,00
67.689,86 2.976,10 3.135,00 67.530,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.495,00 0,00 0,00 37.495,00
2. Einbauten in Fremdgebäude 276.333,00 60.269,00 0,00 336.602,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.911.127,30 167.403,50 64.909,86 10.013.620,94
4. Geleistete Anzahlungen 7.021,50 0,00 7.021,50 0,00
10.231.976,80 227.672,50 71.931,36 10.387.717,94
10.299.666,66 230.648,60 75.066,36 10.455.248,90
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.673,77 7.202,69 2.718,50 33.157,96
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 8.668,00 1.734,00 0,00 10.402,00
37.341,77 8.936,69 2.718,50 43.559,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.053,19 4.166,81 0,00 22.220,00
2. Einbauten in Fremdgebäude 123.718,73 30.047,27 0,00 153.766,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.140.086,06 1.069.648,31 64.287,43 6.145.446,94
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.281.857,98 1.103.862,39 64.287,43 6.321.432,94
5.319.199,75 1.112.799,08 67.005,93 6.364.992,90
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.369,00 13.012,09
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 15.602,00 17.336,00
23.971,00 30.348,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.275,00 19.441,81
2. Einbauten in Fremdgebäude 182.836,00 152.614,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.868.174,00 4.771.041,24
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.021,50
4.066.285,00 4.950.118,82
4.090.256,00 4.980.466,91

Sonstiger Berichtsteil:

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 02.08.2023 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.123.416,87 31.581.472,10
2. Sonstige betriebliche Erträge 62.556,41 69.050,94
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.360.931,54 13.379.138,90
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.258.397,36 8.987.631,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung 2.127.880,85 12.386.278,21 1.899.291,19 10.886.922,34
- davon für Altersversorgung EUR 198,00 (i. Vj. EUR 266,10) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.112.799,08 1.115.696,40
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.647.335,79 4.730.284,79
7. Zinsen und ähnliche Erträge 202,32 0,00
- aus verbundenen Unternehmen -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.601,07 40.473,38
- an verbundene Unternehmen -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 576.710,27 493.311,67
10. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 1.086.519,64 1.004.695,56

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der DIY Logistic Services GmbH, Wermelskirchen (kurz: DIY), ist insbesondere die Erbringung von gewerblichen Dienstleistungen auf dem Gebiet der Logistik, insbesondere speditionelle Tätigkeiten, die Lagerhaltung und Kommissionierung.

Die Gesellschaft hat einen langfristigen Logistikvertrag geschlossen, welcher die Erstattung aller unter den Logistikvertrag fallenden Aufwendungen plus einen Gewinnaufschlag (Cost plus-Verfahren) garantiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist die Wirtschaftsleistung in 2022 trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit anhaltender Corona-Pandemie, Lieferengpässen, weiter steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine gestiegen. Im Vorjahresvergleich war das BIP in 2022 preisbereinigt 1,9 % höher als im Vorjahr.

Die inländische Nachfrage legte im Vorjahresvergleich trotz starker Preisanstiege und globaler Unsicherheiten weiter zu. Das gilt vor allem für die privaten Konsumausgaben, die preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 4,6 % stiegen.

Einen hohen Anteil am Wachstum der deutschen Wirtschaft hatte die Zunahme der Exporte in 2022 um preisbereinigt 3,2 %. Bei den Bauinvestitionen führten dagegen hohe Baupreise, Fachkräftemangel und Lieferengpässe insbesondere im Ausbaugewerbe zu einem Rückgang von 1,6 % gegenüber Vorjahr.

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Mio übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache.

Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund EUR 319 Mrd Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht zum Jahr 2021 einem Wachstum um rund 8,5 %, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist.

Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf EUR 1.115 Mrd (2020). Daran hat Deutschland mit gut 25 % einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein.

Gemäß der monatlichen Erhebung zum Logistik-Indikator, den das ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt, liegt die Geschäftslage im 4. Quartal auf dem schlechtesten Wert des Jahres 2022. Immerhin: die Geschäftslage liegt nahe dem Normalniveau auf ähnlichem Level wie in Monaten zuvor und nahe dem langjährigen Mittelwert. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate bleiben mit 20 Punkten Abstand zum Normalwert aber durchweg schlecht.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von TEUR 35.123, welche sich im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % aufgrund gestiegener Aufwendungen für bezogene Leistungen, welche im Cost plus-Verfahren weiterverrechnet wurden, erhöht haben. Das Jahresergebnis erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 1.005 im Vorjahr auf TEUR 1.087. Damit wurde die im Vorjahr prognostizierte leichte Steigerung des Jahresergebnisses erreicht.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Gesamtumsatz beläuft sich auf TEUR 35.123, welcher im Wesentlichen aus der Erstattung aller unter den Logistikvertrag fallenden Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags resultiert. Aufgrund dieses Abrechnungsmodells konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.087 erwirtschaften.

Der Materialaufwand ist um 14,8 % zum Vorjahr und um TEUR 1.982 auf TEUR 15.361 gestiegen und beinhaltet hauptsächlich bezogene Leistungen von Personaldienstleistern. Die Rohertragsspanne verschlechterte sich im Berichtsjahr auf 56,3 % gegenüber 57,6 % im Vorjahr, da die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Bereich Paletten und Verpackungsmaterial stark gestiegen sind.

Die Personalaufwendungen sind um 13,8 % zum Vorjahr um TEUR 1.499 auf TEUR 12.386 angestiegen und resultieren im Wesentlichen aus dem Anstieg der Mitarbeiterzahlen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug, umgerechnet auf Vollzeitarbeitskräfte, im Berichtsjahr 293 (i. Vj. 279). Die Personalaufwandsquote liegt mit 35,3 % über der des Vorjahres (34,5 %).

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft wird überwiegend durch den Bestand an Anlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 4.090 (im Vorjahr TEUR 4.980) bestimmt, welcher aufgrund planmäßiger Abschreibungen rückläufig ist.

Den Vermögensgegenständen stehen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 1.183 sowie Steuer- und sonstige Rückstellungen von TEUR 1.798 gegenüber.

Im Berichtsjahr blieb das Stammkapital mit TEUR 67 zum Vorjahr konstant. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 627 auf TEUR 8.440 reduziert. Dies resultiert insbesondere aus dem Rückgang des Anlagevermögens. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme und dem gestiegenen Gewinnvortrag von 48,2 % im Vorjahr auf 64,7 % zum 31. Dezember 2022 gestiegen.

Die zur Finanzierung der Gesellschaft erforderlichen Mittel werden im Wesentlichen von der Gesellschafterin gestellt sowie aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Im Berichtsjahr erreichte die Gesellschaft einen operativen Cashflow 1 von TEUR 2.858 (i. Vj. TEUR 2.614).

1 Cashflow nach DVFA/SG.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist das Jahresergebnis anzusehen. Hierzu wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen.

2.5 Gesamtaussage

Aufgrund der dargestellten Einflussfaktoren ist der Geschäftsverlauf insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr plant die Gesellschaft ein positives Ergebnis. Das Jahresergebnis wird auf einem leicht niedrigeren Vorjahresniveau erwartet. Einflüsse auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft werden nicht erwartet.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Als international tätiges Logistikunternehmen ist die Gesellschaft vielfältigen Risiken ausgesetzt, denen geeignete Maßnahmen entgegengestellt werden müssen. Zugleich müssen sich bietende Chancen konsequent genutzt werden. Um dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen, nutzt die Gesellschaft ein Risikomanagement, das fortlaufend verbessert wird. Das Risikomanagement dient der Identifikation, Analyse und Steuerung von Risiken, die das Erreichen mittel- bis langfristiger Ziele erschweren können, sowie Chancen, die aus internen und externen Entwicklungen entstehen können. Die Ergebnisse des Risikomanagementprozesses werden in einem halbjährlichen Turnus an die Geschäftsleitung berichtet. Ziel ist es, diese frühzeitig und adressatengerecht über drohende, relevante Risiken, ergriffene Steuerungsmaßnahmen und den damit verbundenen Handlungsbedarf zu informieren. So kann insbesondere nicht akzeptablen beziehungsweise bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig durch geeignete Maßnahmen entgegengewirkt werden. Nachfolgend sind die Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft angeben.

Eine enge Abstimmung von Risikomanagement und Versicherungswesen ist gewährleistet und ermöglicht einen optimierten Einsatz von Versicherungsprodukten als originäre Risikotransferlösung basierend auf den Erkenntnissen der Risikomanagementprozesse.

Der Risikomanagementprozess, ein effizientes zentrales Controlling und Rechnungswesen sowie eine auf die Abdeckung von bestandsgefährdenden Schadensereignissen ausgerichtete Versicherungsstrategie helfen, Maßnahmen zur Bewältigung von bekannten Risiken aufzuzeigen. Die oben genannten Bereiche unterstützen ferner dabei, dass die Geschäftsleitung verbleibende Restrisiken zuverlässig als akzeptable Risikopotenziale einschätzen kann und diese den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden.

Die Gesellschaft erbringt nahezu ausschließlich logistische Dienstleistungen für Unternehmen der Baumarktbranche. Damit ist die Gesellschaft abhängig von strukturellen und konjunkturellen Veränderungen in der Baumarktbranche. Diese Entwicklungen können sich je nach Tendenz positiv oder negativ auf die zukünftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken.

Sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Veränderungen in der Baumarktbranche können zum Rückgang der Nachfrage an Transport- und Logistikleistungen führen, welcher unmittelbaren Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage hätte. Zur Reduzierung dieser Risiken wurde ein langfristiger Logistikvertrag geschlossen, welcher die Erstattung aller unter den Logistikvertrag fallenden Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags garantiert.

Chancen liegen in einer positiven Entwicklung der Baumarktbranche und damit verbundenen zusätzlichen Auftragsvolumina und Investitionen am Standort Bedburg. Finanziert werden die Investitionen aus Eigenmitteln, dem laufenden Cashflow sowie durch die Aufnahme langfristiger Mittel.

 

Wermelskirchen, den 30. Mai 2023

DIY Logistic Services GmbH

Geschäftsführung

Andreas Rösmann

Dr. Thorsten Seehawer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DIY Logistic Services GmbH, Wermelskirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DIY Logistic Services GmbH, Wermelskirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DIY Logistic Services GmbH, Wermelskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. Mai 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hargarten, Wirtschaftsprüfer

Somplatzki, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.369,00 13.012,09
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 15.602,00 23.971,00 17.336,00 30.348,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.275,00 19.441,81
2. Einbauten in Fremdgebäude 182.836,00 152.614,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.868.174,00 4.771.041,24
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 4.066.285,00 7.021,50 4.950.118,82
4.090.256,00 4.980.466,91
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.291.306,56 1.425.924,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 114.790,54 208.561,63
- verbundenes Unternehmen -
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.922.957,13 2.380.676,40
3. Sonstige Vermögensgegenstände 17.103,98 3.054.851,65 68.597,05 2.657.835,08
4.346.158,21 4.083.759,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.204,84 3.204,84
8.439.619,05 9.067.430,99

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 67.000,00 67.000,00
II. Gewinnvortrag 4.305.002,80 3.300.307,24
III. Jahresüberschuss 1.086.519,64 1.004.695,56
5.458.522,44 4.372.002,80
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 83.488,83 1.537,35
2. Sonstige Rückstellungen 1.714.307,54 1.311.822,02
1.797.796,37 1.313.359,37
C. Verbindlichkeiten
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727.907,01 1.267.178,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 154.406,24 1.765.254,64
- gegenüber verbundenen Unternehmen -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 191.814,58 216.346,65
4. Sonstige Verbindlichkeiten 109.172,41 133.289,33
- davon aus Steuern EUR 70.928,47 (i. Vj. EUR 91.304,06) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.555,08 (i. Vj. EUR 14.485,27) -
1.183.300,24 3.382.068,82
8.439.619,05 9.067.430,99

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