Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bisnode Deutschland GmbHLiquidiert
64293 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Radetzki seit 7.4.2017 | Geschäftsführer |
Oliver Heinemann seit 26.1.2017 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bisnode Deutschland GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr 2017 wurde die Bisnode Informatics Deutschland GmbH zum 1. Januar 2017 auf die Bisnode Deutschland GmbH verschmolzen. Die in der Schlussbilanz der verschmolzenen Gesellschaft angesetzten Werte der übergehenden Aktiva und Passiva werden in der Rechnungslegung des übernehmenden Rechtsträgers fortgeführt (Buchwertfortführung, § 11 Absatz 2 UmwStG). Die Verrechnung des Buchwertes der untergehenden Anteile an der Tochtergesellschaft mit den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden führte zu einem Gewinn von T€ 26, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird. Die Schlussbilanz der verschmolzenen Tochtergesellschaft zum 31.12.2016, die den Verschmelzungen zugrunde gelegt wurden, ist im Bundesanzeiger veröffentlicht und dort einsehbar. Im Zuge dieser Verschmelzung wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2017 ebenfalls 42 aktive Mitarbeiter, acht Rentner und zwei Aushilfen durch Betriebsübergang in die Bisnode Deutschland GmbH übernommen. Vor dem Hintergrund dieser Verschmelzung sind die Vorjahreszahlen der Gesellschaft daher nur sehr bedingt mit den Werten des abgelaufenen Geschäftsjahres vergleichbar. Im Geschäftsjahr 2017 haben sich die Umsatzerlöse von T€ 44.207 auf T€ 46.284 erhöht, was einer Umsatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr von rd. 4,7% entspricht. Die Erhöhung ist auf gestiegene externe Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterteilt sich in folgende Bereiche:
Darüber hinaus stellt die Gesellschaft anderen verbundenen Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Finance, Human Resources, Marketing, Produktentwicklung und allgemeine Verwaltung zur Verfügung. Der Umsatz ist in diesem Bereich durch die niedrigeren Umlagen von T€ 33.248 auf T€ 31.431 gesunken. Auch ist die Gesellschaft Inhaberin der Datenbank mit Wirtschafts- und Marketinginformationen zu rd. 5,8 Millionen deutschen Unternehmen. Die Bisnode Deutschland GmbH ist ebenfalls Mieterin des Bürokomplexes Europahaus und vermietet diesen an die übrigen Gesellschaften der Bisnode-Gruppe sowie an die frühere Tochtergesellschaft ABC der deutschen Wirtschaft GmbH unter. Die Bisnode Deutschland GmbH weist für das Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis nach Steuern von T€ 3.915 (Vorjahr: T€ -3.827) aus. Hierin sind Erträge aus Gewinnabführungen saldiert mit Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 2.006 enthalten (Vorjahr: Aufwand aus Verlustübernahmen im Saldo T€ -214). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr weitere Restrukturierungen vorgenommen. Daraus resultieren Aufwendungen in Höhe von T€ 992 (Vorjahr: T€ 2.721). Die einzelnen Tochtergesellschaften haben sich im Jahr 2017 wie folgt entwickelt:
EntwicklungstätigkeitenDas Geschäft der Gesellschaft basiert darauf, Datenbanken mit aktuellen Unternehmensinformationen vorzuhalten und über bestimmte Produkte und Lieferwege den Kunden zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus werden auch Beratungsleistungen auf den Gebieten Marketing und Risikomanagement angeboten. Mit Lösungen von Bisnode können Kunden somit gezielt Märkte analysieren, Zielgruppen identifizieren und mit Ihnen kommunizieren. Die Kunden von Bisnode überprüfen und erweitern ihre Daten, pflegen ihre geschäftlichen Beziehungen und automatisieren ihre Entscheidungsfindung. Mit Hilfe von Bisnode werden intelligente Entscheidungen getroffen. In 2017 stand die Weiterentwicklung und der Launch der Bisnode RiskGuardian Suite im Vordergrund der Entwicklungstätigkeiten. Hierbei handelt es sich um eine neue, konzernweit entwickelte Plattform, die es ermöglicht, einfach und objektiv die Bonität von Kunden, Lieferanten und neuen Geschäftspartnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu beurteilen. Darüberhinaus wurde in 2017 das Produkt Bisnode Insight weiterentwickelt. Dieses Produkt ermöglicht Portfolioanalysen hinsichtlich Datenqualität, Risikoverteilung, Kundenprofil und geographische Verteilung der Kunden. Weiterhin wurde im vergangenen Geschäftsjahr die Bisnode Homepage neu konzipiert. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von T€ 32.566 im Vorjahr auf T€ 42.625 gestiegen. Hierbei ist die Aktivseite geprägt von Finanzanlagen (T€ 11.758; Vorjahr: T€ 11.785), die sich um die Beteiligung an der Bisnode Informatics Deutschland GmbH vermindert haben sowie einem hohen Bestand an Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 25.374; Vorjahr: T€ 15.934). Hintergrund hierzu sind im Wesentlichen Darlehensforderungen zur Liquiditätsausstattung der Bisnode Deutschland Holding GmbH in Höhe von T€ 10.500 (Vorjahr: T€ 4.500) sowie Forderungen gegenüber der Bisnode AB aus dem bestehenden Cash-Pooling (T€ 8.332; Vorjahr: T€ 7.120). Die Forderung aus Gewinnabführung gegen die Bisnode D&B Deutschland GmbH beträgt (T€ 2.092; Vorjahr: Verbindlichkeit aufgrund Verlustausgleich: T€ -202). Die übrigen Forderungen aus laufenden Verrechnungen in Höhe von (T€ 4.450; Vorjahr: T€ 478) sind aus Lieferungen und Leistungen entstanden. Im Geschäftsjahr sind T€ 521 investiert worden. Wesentliche Investitionen sind für erworbene Sachanlagen (T€ 509) getätigt worden. Darüber hinaus ist das Anlagevermögen durch Zugänge im Rahmen der Verschmelzung mit der Bisnode Informatics Deutschland GmbH um T€ 1.567 angestiegen. Die Pensionsverpflichtungen sind um T€ 2.458 von T€ 6.238 auf T€ 8.696 gestiegen. Darin enthalten ist der Zugang aus der Verschmelzung in Höhe von T€ 1.924. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 673 von T€ 3.323 auf T€ 3.996 erhöht. Wesentliche Positionen hier sind Rückstellungen für Prämien und Sonderzahlungen (T€ 978; Vorjahr: T€ 697), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 963; Vorjahr: T€ 594), Drohverlustrückstellung für schwebende Geschäfte (T€ 561; Vorjahr: T€ 240), Rückstellungen für Jubiläen (T€ 432; Vorjahr: T€ 367), Rückstellungen für Abfindungen (T€ 429; Vorjahr: T€ 835) sowie Rückstellungen für Außendienstprovisionen (T€ 349; Vorjahr: T€ 233). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um T€ 5.486 von T€ 359 auf T€ 5.845 erhöht. Sie beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten in Höhe von T€ 4.789 (Vorjahr: T€ 217) und Verbindlichkeiten gegenüber anderen ausländischen Konzernunternehmen in Höhe von T€ 1.056 (Vorjahr: T€ 142). In den Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten wurde die Verlustübernahme aufgrund der mit der Bisnode Editorial Deutschland GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 86 (Vorjahr: T€ 344) gebucht. Weiterhin ist in den Verrechnungskosten die Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung an die Bisnode Deutschland Holding GmbH in Höhe von T€ 3.913 (Vorjahr: Forderung gegenüber verbundene Unternehmen T€ -3.836) enthalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt aufgrund des mit der Bisnode Deutschland Holding GmbH bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages unverändert T€ 17.492. Da sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr vermindert hat, ergibt sich mit 41,04% eine niedrigere Eigenkapitalquote als im Vorjahr (53,71%). Für Mietereinbauten hat die Gesellschaft in 2013 einen Zuschuss des Vermieters in Höhe von T€ 1.523 erhalten, der über die Vertragslaufzeit passivisch abgegrenzt wird. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr wie im Vorjahr positiv. Insbesondere hat sich das Jahresergebnis deutlich verbessert. Das Cash-Pool Guthaben ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von T€ 7.125 auf T€ 8.337 gestiegen, davon wurden T€ 1.126 am 1. Januar 2017 von der Bisnode Informatics Deutschland GmbH im Rahmen der Verschmelzung übernommen. T€ 10.500 (Vorjahr: T€ 4.500) sind als Darlehen an die Muttergesellschaft vergeben. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Andererseits bestehen langfristige Zahlungsverpflichtungen aus Pensionszusagen in Höhe von T€ 8.696 (Vorjahr: T€ 6.238 zzgl. T€ 1.924 bei der übernommenen Bisnode Informatics Deutschland GmbH). Ertragslage Die Ertragsentwicklung der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2017 durch einen Umsatzanstieg von T€ 2.077 auf T€ 46.284 (Vorjahr: T€ 44.207) geprägt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 105 auf T€ 678 gestiegen (Vorjahr: T€ 573). Sie enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 281 (Vorjahr: T€ 203), Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen von T€ 0 (Vorjahr: T€ 170), Erträge aus der Amortisation von Ausbaukostenzuschüssen T€ 321 (Vorjahr: T€ 152) und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen T€ 18 (Vorjahr: T€ 21). Im Berichtsjahr sind die Materialaufwendungen auf T€ 10.525 (Vorjahr: T€ 12.221) deutlich zurückgegangen. Insbesondere wurden weniger Leistungen von der Bisnode Editorial Deutschland GmbH eingekauft. Die Personalaufwendungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 2.396 auf T€ 20.937 (Vorjahr: T€ 18.541) erhöht. Hierin sind Abfindungszahlungen in Höhe von T€ 834 (Vorjahr: T€ 1.652) enthalten. Die Erhöhung der Personalaufwendungen ist insbesondere auf den Zugang der Mitarbeiter aus der Verschmelzung zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind von T€ 2.704 auf T€ 2.306 zurückgegangen. Hierin sind T€ 179 außerplanmäßige Abschreibungen auf Mietereinbauten (Vorjahr: T€ 1.069 außerplanmäßige Abschreibungen auf entgeltlich erworbene Rechte) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 3.629 von T€ 14.898 im Vorjahr auf T€ 11.269 vermindert. Diese Reduktion ist hauptsächlich auf Konsolidierungseffekte durch die Verschmelzung mit der Bisnode Informatics Deutschland GmbH (Entfall der Kostenbelastungen) zurückzuführen. Die Aufwendungen für IT-Services wurden um T€ 2.380 sowie die Miet- und Wartungskosten um T€ 1.893 gemindert. Dagegen ist die Konzernumlage um T€ 449 gestiegen, die zusätzlich erhaltene Dienstleistungen beinhaltet. Weiterhin haben sich die Marketingkosten um T€ 149 erhöht. Der Saldo aus Aufwendungen aus Verlustübernahmen und Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen von Tochtergesellschaften hat sich von T€ -214 auf T€ 2.006 verändert. Die positive Entwicklung bei der Tochtergesellschaft Bisnode D&B Deutschland GmbH ist auf die Reduktion von Kosten zurückzuführen. Insbesondere haben sich die Aufwendungen für die Nutzung der PUMA-Datenbank um T€ 1.752 sowie die Zahlung für Royalties um T€ 864 vermindert. Das Zinsergebnis (Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen) hat sich geringfügig von T€ -29 auf T€ -17 vermindert. Im Berichtsjahr errechnet sich ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 3.913 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ -3.836), der an die Muttergesellschaft abgeführt wird. MitarbeiterentwicklungDie Bisnode Deutschland GmbH hatte im Jahresdurchschnitt 260 Mitarbeiter (Vorjahr: 228 zzgl. 42 bei der Bisnode Informatics GmbH). Chancen und Risiken der künftigen GeschäftsentwicklungDie Marktposition der Gesellschaft ist insbesondere im Bereich der Großunternehmen und Konzerne nach wie vor sehr gut. Innovative und kundenorientierte Produkte haben in den letzten Jahren zu einer konstant hohen Kundenbindung geführt und die Gewinnung von Neukunden erleichtert. Hierzu werden auch neue, innovative Produkte beitragen, die auf Ebene der schwedischen Konzernmutter entwickelt wurden und in 2017 in Deutschland zur Marktreife gebracht und gelauncht wurden. Ein Risiko der künftigen Geschäftsentwicklung könnte darin bestehen, dass eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu einem Rückgang der Nachfrage nach Marketingdaten führt. Weitere Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung liegen darin, dass das Segment der Kreditinformationen nach wie vor einem starken Verdrängungswettbewerb unterliegt. Die Bisnode Deutschland GmbH wird jedoch dieser Bedrohung durch den klaren Fokus auf Datenqualität und Datenquantität mit neuen, innovativen Produkten begegnen. Um einsetzende Negativtrends zu erkennen, hat die Gesellschaft Controlling- und Frühwarninstrumente implementiert, die ihr die Möglichkeit geben, rechtzeitig auf Markt- und Wettbewerbsänderungen zu reagieren und entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können. AusblickDie Bisnode Deutschland GmbH geht für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 nach wie vor von einem positiven Nachfragetrend im Bereich der Kreditentscheidungs- und Marketinginformationen aus. Da die Aktivitäten in diesen Bereichen in 2018 weiter ausgebaut werden, geht die Geschäftsführung daher von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft aus, sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht signifikant verschlechtern. Intern wird das Ergebnis nach den Leistungsindikatoren Umsatz und EBITA gesteuert. Da sich diese Werte auf das Konzernreporting (einschl. IAS/IFRS Anpassungen jedoch ohne Ergebnisabführungen) beziehen, sind sie nicht direkt aus dem vorliegenden Jahresabschluss ableitbar. Im Lagebericht 2016 wurde für das eigene Geschäft der Bisnode Deutschland GmbH (ohne Ergebnisübernahmen von den Tochtergesellschaften) für 2017 ein operatives Ergebnis (EBITA) von € -1,8 Mio. (EBITA) und Umsatzerlöse in Höhe von € 42,0 Mio. prognostiziert. Die Prognose der Umsatzerlöse wurde um € 4,3 Mio. positiv übertroffen und auch das operative Jahresergebnis (EBITA) liegt wegen der verbesserten Umsatzerlöse und weiterer Kosteneinsparungen mit € 5,7 Mio. deutlich über dem Prognosewert. Für 2018 prognostizieren wir im eigenen Geschäft der Bisnode Deutschland GmbH Umsatzerlöse von rd. € 43 Mio. und ein operatives Ergebnis (EBITA) von € 2,7 Mio. Für die Ergebnisse der Tochtergesellschaften werden folgende Entwicklungen erwartet: Im Lagebericht 2016 der wichtigsten Tochtergesellschaft Bisnode D&B Deutschland GmbH wurde ein Anstieg der Umsatzerlöse auf € 55,3 Mio. und eine Ergebnisabführung von etwa € 4,0 Mio. erwartet. Tatsächlich sind die Umsatzerlöse um € 3,9 Mio. und, wegen der niedrigeren Erlöse, auch die Ergebnisabführung um € 1,9 unter der Prognose geblieben. Für das folgende Geschäftsjahr werden Umsatzerlöse auf dem Vorjahresniveau in Höhe von € 52 Mio. Euro erzielt werden. Das Geschäftsergebnis wird dagegen deutlich steigen und es wird eine Ergebnisabführung von etwa € 4,6 Mio. erwartet. Bei der Bisnode Editorial Deutschland GmbH wurde ein Ergebnis auf Vorjahresniveau geplant (€ -0,3 Mio.). In 2017 errechnet sich einen Verlust von € -0,1 Mio. Dieses Ergebnis ist auf Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. In 2018 wird die Gesellschaft ebenfalls auf die Bisnode Deutschland GmbH verschmolzen werden.
Darmstadt, den 13. April 2018 Dirk Radetzki Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben1. Die Bisnode Deutschland GmbH ist zum Bilanzstichtag 31.Dezember 2017 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die 100 % Beteiligung der Bisnode Informatics Deutschland GmbH wurde zum 1. Januar 2017 auf die Bisnode Deutschland GmbH verschmolzen. Die in der Schlussbilanz der verschmolzenen Gesellschaft angesetzten Werte der übergehenden Aktiva und Passiva werden in der Rechnungslegung des übernehmenden Rechtsträgers fortgeführt (Buchwertfortführung, § 11 Absatz 2 UmwStG). Die Verrechnung des Buchwertes der untergehenden Anteile an der Tochtergesellschaft mit den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden führte zu einem Gewinn von T€ 26, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird. Die Schlussbilanz der verschmolzenen Tochtergesellschaft zum 31.Dezember 2016, die der Verschmelzung zugrunde gelegt wurden, ist im Bundesanzeiger veröffentlicht und dort einsehbar. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurden von der Bisnode Informatics Deutschland GmbH 42 aktive Mitarbeiter, acht Rentner und zwei Aushilfen durch Betriebsübergang übernommen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Bisnode Deutschland GmbH mit ihrem Sitz in Darmstadt ist beim Amtsgericht Darmstadt unter der HR B-Nummer 9469 registriert. II. Gliederung, Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGliederung und Ausweis 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ansatz und Bewertung 3. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB (BilRuG) für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. III. Angaben zur BilanzAnlagevermögen 4. Die Aufgliederung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der als Anlage beigefügt ist. Immaterielle Vermögensgegenstände 5. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Posten Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte enthält im Wesentlichen die Puma-Datenbank (Abschreibung über 10 Jahre), Titelrechte an Büchern (Abschreibung über 10-11 Jahre), Business Software (Abschreibung über 5 Jahre), sowie aus der Verschmelzung mit der Bisnode Informatics Deutschland GmbH, SAP by Design, One Salesforce und die Primus-Datenbank (jeweils Abschreibung über 5 Jahre). Der im Jahr 2006 im Rahmen der Übernahme der Holdingfunktionen von der vormals Bonnier Deutschland GmbH & Co KG entstandene Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) wird über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- und Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere das Know-how (Mitarbeiter, Prozesse), das im Rahmen des Erwerbs des Geschäftsbetriebes übernommen wurde. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren ausgeschöpft. Durch die Verschmelzung mit der Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH zum 1. Januar 2013 wurde ein in 2009 aufgrund der zu Zeitwerten erfolgen Übertragung des Geschäftsbereichs "RAAD Research GmbH" entstandener Firmenwert (Goodwill) übernommen. Dieser Firmenwert hatte zum 31. Dezember 2017 einen Restbuchwert von T€ 78. Er wurde beginnend im Jahr 2009 über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Bisnode Deutschland GmbH setzt die Abschreibung dieses zum Buchwert übernommenen Firmenwertes unverändert fort. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- und Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme, die im Rahmen des Erwerbs des Geschäftsbetriebes übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren ausgeschöpft. Sachanlagen 6. Erworbene Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten über € 1.000,00 (netto) werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Lieferantenskonti, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Die Nutzungsdauern für Sachanlagen betragen 3-13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 (netto) werden in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen 7. Die Bisnode Deutschland GmbH ist Muttergesellschaft der folgenden Gesellschaften:
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Diese Forderungen sind in Höhe von T€ 27.144 (Vorjahr: T€ 17.150 zzgl. aus der Verschmelzung T€ 1.003) innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 81) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Fremdwährungsforderungen werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden um eine angemessene Wertberichtigung vermindert, die nach dem Eintritt bestimmter Überfälligkeiten ermittelt wird. Der verbleibende Forderungsbestand wurde mit 1 % pauschalwertberichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von T€ 15.934 (zzgl. T€ 1.280 aus der Verschmelzung) auf T€ 25.374 erhöht und enthalten Darlehensforderungen in Höhe von T€ 10.500 (Vorjahr: T€ 4.500), Forderungen aus Cash-Pool-Konten von T€ 8.332 (Vorjahr: T€ 7.120 zzgl. aus der Verschmelzung T€ 1.126) und die Forderung aus Gewinnabführung gegen die Bisnode D&B Deutschland GmbH von T€ 2.092 (Vorjahr: Verbindlichkeit aufgrund Verlustausgleich T€ -202). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus laufenden Verrechnungen in Höhe von T€ 4.450 (Vorjahr: T€ 478 zzgl. aus der Verschmelzung T€ 145) sind aus Lieferungen und Leistungen entstanden. Flüssige Mittel 9. Die flüssigen Mittel T€ 5 (Vorjahr: T€ 4) wurden mit dem Nennwert bewertet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 10. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen im Voraus gezahlte Beträge für die Nutzung von Software und Versicherungsleistungen, die über den Nutzungszeitraum abgegrenzt werden. Eigenkapital 11. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB dürfen Gewinne nur dann ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens den insgesamt angesetzten Beträgen aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern entsprechen. Im Zuge des BilMoG wurde § 301 AktG dahingehend ergänzt, dass bei der Ermittlung des maximal abführbaren Betrags der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag in Abzug zu bringen ist (sogenannte Abführungssperre). Nach herrschender Meinung sind vororganschaftliche Gewinnvorträge als Beträge zur Deckung des Abführungssperrbetrages im Sinne von § 301 Satz 1 AktG i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB anzusetzen. Da die Gesellschaft über einen vororganschaftlichen Gewinnvortrag von T€ 1.643 verfügt, der den Aktivierungsbetrag für die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände deutlich übersteigt, ergibt sich keine Abführungssperre. Rückstellungen für Pensionen 12. Die Rückstellungen für Pensionen sind gemäß der "Projected Unit Credit Methode" unter Zugrundelegung einer Duration von 15 Jahren und eines Zinssatzes von 3,68% bei einem 10-Jahres-Durchschnitt (Vorjahr: 4,01%) gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und einer Rentenanpassung von 1,50 %, eines Gehaltstrends von 2,00 % sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt worden. Gemäß § 253 Absatz 6 HGB ist in jedem Jahr der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen unter Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszins und dem Ansatz der Rückstellungen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszins zu ermitteln. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Kapitalgesellschaften ausschüttungsgesperrt. Zum Abschlussstichtag beläuft sich der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag auf T€ 1.205 (Vorjahr T€ 742 zzgl. T€ 265 aus der Verschmelzung der Bisnode Informatics Deutschland GmbH). Der vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) bis zum 31. Dezember 2024 erforderliche Zuführungsbetrag von insgesamt T€ 1.687 (T€ 1.288 zzgl. T€ 399 aus der Verschmelzung) wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB mit 1/15tel in den Pensionsrückstellungen berücksichtigt T€ 112 (T€ 86 bisher zzgl. T€ 26 aus der Verschmelzung). Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung in der Pensionsrückstellung somit auf T€ 788. Steuerrückstellungen 13. Bei den Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 15 zzgl. T€ 1 aus der Verschmelzung) handelt es sich um Rückstellungen für Lohn- und Umsatzsteuer aus der Versteuerung von geldwerten Vorteilen. Sonstige Rückstellungen 14. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen von T€ 3.996 (Vorjahr: T€ 3.323 zzgl. T€ 568 aus der Verschmelzung) ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Wesentliche Positionen sind die Rückstellung für ausstehende Rechnungen, für Prämien und Sonderzahlungen, Außendienstprovisionen, Abfindungen sowie für Dienstjubiläen. Die langfristige Rückstellungen für Dienstjubiläen wurden mit 2,8% (Vorjahr: 3,23%) abgezinst. Verpflichtungen aus Leistungsabgrenzungen 15. Bei den Verpflichtungen aus Leistungsabgrenzungen von T€ 3.526 (Vorjahr: T€ 3.254) handelt es sich um vertragsgemäß abgerechnete, im Folgejahr zu erbringende Leistungen an Kunden. Sie werden nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als eigener Bilanzposten ausgewiesen. Übrige Verbindlichkeiten 16. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 5.845 (Vorjahr: T€ 359 zzgl. T€ 13 aus der Verschmelzung) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten in Höhe von T€ 4.789 (Vorjahr: T€ 217) und Verbindlichkeiten gegenüber anderen ausländischen Konzernunternehmen in Höhe von T€ 1.056 (Vorjahr: T€ 142 zzgl. T€ 13 aus der Verschmelzung). In den Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten wurde die Verlustübernahme aufgrund der mit der Tochtergesellschaft Bisnode Editorial Deutschland GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von T€ 86 (Vorjahr: T€ 344) und die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung an die Muttergesellschaft Bisnode Deutschland Holding GmbH in Höhe von T€ 3.913 (Vorjahr: Forderung T€ -3.836) ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt T€ 1.748 (Vorjahr: T€ 142 zzgl. T€ 13 aus der Verschmelzung) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 17. Es handelt sich um einen vom Vermieter erhaltenen Zuschuss, der über die Vertragslaufzeit zeitanteilig aufgelöst wird. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse 18. Die Bisnode Deutschland GmbH erbringt als Shared-Service Center für die Bisnode-Gesellschaften am Standort Darmstadt Dienstleistungen in den Bereichen Finance, Human Resources, Recht, Unternehmenskommunikation sowie allgemeine Verwaltung. Darüber hinaus untervermietet die Gesellschaft die Räumlichkeiten des Bürokomplexes Robert-Bosch-Str. 11 an die dort ansässigen Konzerngesellschaften. Zusätzlich ist die Bisnode Deutschland GmbH Eigentümerin der Datenbank sowie der darin enthaltenen Daten für Wirtschafts- und Marketinginformationen zu rd. 5,8 Millionen deutscher Unternehmen ("Puma"-Datenbank). Diese Daten werden von der Bisnode Deutschland GmbH an die operativen Gesellschaften lizenziert. Im Geschäftsjahr 2017 konnten Umsatzerlöse in Höhe von T€ 46.284 (Vorjahr: T€ 44.207) erzielt werden. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach In- und Ausland zeigt für das Geschäftsjahr 2017 folgendes Bild:
In Bezug auf die einzelnen Geschäftsbereiche teilen sich die Umsätze wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge 19. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 678 (Vorjahr: T€ 573) enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 281 (Vorjahr: T€ 203), die Amortisation eines Ausbaukostenzuschusses T€ 321 (Vorjahr: T€ 152), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen T€ 18 (Vorjahr: T€ 21) sowie Erträge aus Versicherungsleistungen T€ 10 (Vorjahr: T€ 11). Die Amortisation des Ausbaukostenzuschusses hat sich im Berichtsjahr um T€ 168 erhöht, da Räumlichkeiten abgegeben worden sind und in diesem Zusammenhang bezuschusste Mietereinbauten abgegangen sind. Personalaufwand 20. Im Personalaufwand sind als außergewöhnliche Aufwendungen Restrukturierungsaufwendungen von T€ 834 (Vorjahr: T€ 1.652) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen von T€ 112 (Vorjahr: T€ 86 zzgl. T€ 26 bei der Bisnode Informatics GmbH) aus der jährlichen Zuführung des Unterschiedsbetrags aus der erstmaligen Anwendung der Regelungen des BilMoG auf die Neubewertung der Pensionsrückstellungen enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen 22. Die außerplanmäßige Abschreibungen betragen in diesem Jahr T€ 179 (Vorjahr: T€ 1.069). Sie wurden für Mietereinbauten vorgenommen (Vorjahr für entgeltlich erworbene Rechte). V. Sonstige AngabenAngaben zum Anteilsbesitz 23. Die Gesellschaft hält Beteiligungen an folgenden Unternehmen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lizenz-, Miet-, Service- und Kfz-Leasingverträgen. Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die im Wesentlichen einen Gebäudemietvertrag für die Büroräume in Darmstadt betreffen. Der Vorteil des Abschlusses dieser Vereinbarungen mit dem Vermieter wurde in der Möglichkeit der langfristigen Nutzung des Gebäudes gesehen. Nachteilig wirken sich die langfristig eingegangenen Zahlungsverpflichtungen für die Gebäudenutzung aus. Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Serviceverträge, die in der Regel mit Ablauf des Kalenderjahres gekündigt werden können. Die Gesellschaft hat diese Verträge abgeschlossen und ist damit verbundenen Verpflichtungen eingegangen, weil sie die Leistung benötigt. Durch die begrenzte Vertragslaufzeit besteht ggf. die Möglichkeit, das Leistungsvolumen zeitgerecht anzupassen. Es wurde eine Anzahlungsbürgschaft in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 200) gegeben. Das Risiko der Inanspruchnahme dieser Bürgschaft wird als gering eingeschätzt. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB 24. Im Gewinnvortrag sind € 1,00 enthalten, die gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegen. Wir verweisen diesbezüglich auch auf RZ 11 (Eigenkapital). Angaben zu den Arbeitnehmern Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 260 (Vorjahr: 228 zzgl. 42 Mitarbeiter aus der Verschmelzung). Die Gesellschaft beschäftigt ausschließlich Angestellte. Nachtragsbericht 25. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag mit wesentlicher Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten. Organe der Gesellschaft 26. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2017:
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2017 von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Für ehemalige Organmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 397 (Vorjahr: T€ 363) gebildet. Ein Beirat oder ähnliches Organ besteht nicht. Angaben zum Mutterunternehmen 27. Die Gesellschaft ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Bisnode Deutschland Holding GmbH, Darmstadt, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Die Bisnode Deutschland Holding GmbH ist beim Amtsgericht Darmstadt unter der HR B-Nummer 85103 registriert. Als verbundene Unternehmen gelten alle Unternehmen, an denen die Bisnode Business Information Group AB, Stockholm/Schweden (Unternehmensnummer: 556681-5725), mittelbar oder unmittelbar mit Mehrheit beteiligt ist. Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, in den die Bisnode Deutschland GmbH einbezogen wird, ist bei der Bisnode Business Information Group AB, Stockholm/Schweden, erhältlich. Die Bisnode Deutschland GmbH ist selbst Mutterunternehmen für die unter RZ 23 angegebenen Tochtergesellschaften und demnach zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet. Die Gesellschaft hat im Hinblick auf § 291 Abs. 1 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet. Gemäß den Anforderungen in § 291 Abs. 2 HGB ist beabsichtigt, den von der Bisnode Business Information Group AB, Stockholm/Schweden, dem obersten Konzernunternehmen, aufgestellten Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Bisnode Deutschland GmbH sowie die Jahresabschlüsse von deren Tochtergesellschaften einbezogen werden, in die deutsche Sprache zu übersetzen und im elektronischen Bundesanzeiger offenzulegen.
Darmstadt, den 13. April 2018 Die Geschäftsführung Dirk Radetzki Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bisnode Deutschland GmbH, Darmstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - der Bisnode Deutschland GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bisnode Deutschland GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 13. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Roland Kandziora, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 01.07.2018 festgestellt. |
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