Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 78566
Vorher
Cofin GmbH
Eingetragen
12.7.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Beratung, die Softwareentwicklung sowie der Handel im Technologie- und Industriesektor. Dazu gehören die Installation, Wartung und Weiterentwicklung existenter Systeme der Informationstechnik, aber auch die Einrichtung und Aufrechterhaltung von EDV-Produktionssystemen, sowie die Entwicklung eigener, kundenspezifischer Software.

Historie

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Management

NameRolle
Haci Ali Karaca
seit 26.9.2017
Geschäftsführer
Gerhard Jovy
seit 27.11.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACARDA GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

351.150,50 216.796,50

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

13.202,50 20.429,50

II. Sachanlagen

337.948,00 196.367,00

III. Finanzanlagen

0,00 0,00

B. Umlaufvermögen

747.805,02 829.193,40

I. Vorräte

0,00 0,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

572.869,60 464.727,85

III. Wertpapiere

0,00 0,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

174.935,42 364.465,55

C. Rechnungsabgrenzungsposten

9.521,77 14.703,61

Summe Aktiva

1.108.477,29 1.060.693,51



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

804.609,73 696.297,81

I. Ausgegebenes Kapital

162.000,00 162.000,00

II. Kapitalrücklage

0,00 0,00

III. Gewinnrücklagen

17.999,00 17.999,00

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

516.298,81 445.694,10

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

108.311,92 70.604,71

B. Rückstellungen

158.111,45 203.482,93

C. Verbindlichkeiten

145.756,11 160.912,77

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00 0,00

Summe Passiva

1.108.477,29 1.060.693,51

ANHANG

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der ACARDA GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 78566) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmetoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Folgende Grundsätze und Methoden sind maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen und vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen, die bei den immateriellen Vermögensgegenständen grundsätzlich drei Jahre betragen und beim Sachanlagevermögen zwischen 3 bis 20 Jahren liegen. Sogenannte geringwertige Anlagegüter werden im Rahmen der im jeweiligen Veranlagungszeitraum anwendbaren steuerrechtlichen Regelungen abgeschrieben (§ 6 Abs. 2, Abs. 2a EStG). Die in 2015 und 2016 zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden jeweils in einen Sammelposten eingestellt, der linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. In 2017 wurde die den Sammelposten betreffende Regelung nicht angewandt, die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter netto EUR 410,00 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang unterstellt. Ab 2018 zugegangene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden wiederum in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben den ggf. erforderlichen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestands gebildet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen, die dem Grunde und/oder der Höhe nach unsicher sind. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zu Grunde liegt. Die Rückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen gegen in- und ausländische Kunden. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet, der Ansatz einer Einzelwertberichtigung war nicht erforderlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen neben den Steuerforderungen im Wesentlichen aus dem Personalbereich resultierende Forderungen sowie debitorische Kreditoren.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Die zum Nennwert bewerten liquiden Mittel in Höhe von TEUR 175 sind in Höhe von TEUR 82 als Mietaval verpfändet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen insbesondere vorausgezahlte EDV-Lizenzen und Versicherungsprämien.

Das gezeichnete Kapital der Acarda GmbH beträgt zum 31.12.2019 TEUR 180. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2017 erworbenen eigenen Anteile im Nennbetrag von TEUR 18 beträgt das ausgegebene Kapital TEUR 162. Die Differenz zwischen dem Nennbetrag und dem Kaufpreis der eigenen Anteile ist in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Der Bilanzgewinn von TEUR 624 beinhaltet den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (TEUR 516) sowie den Jahresüberschuss 2019 (TEUR 108).

Unter den Steuerrückstellungen sind die Körper- und Gewerbesteuerrückstellungen für das Geschäftsjahre 2019 ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Personalkosten, mietvertragliche Instandhaltungs- und Rückbauverpflichtungen, die Kosten der Erstellung des Jahresabschlusses und der betrieblichen Steuererklärungen, Gewähr- und Kulanzleistungen, für die öffentlich-rechtliche Aufbewahrungsverpflichtung der Geschäftsbücher und für ausstehende Rechnungen.

Die Restlaufzeiten aller Verbindlichkeiten liegen jeweils unter einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind insbesondere Steuerverbindlichkeiten (Lohn- und Kirchensteuer), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sowie Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern ausgewiesen.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnissen

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverpflichtungen (TEUR 1.548).

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 40 Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Gerhard Jovy, Darmstadt

Herr Ali Karaca, Egelsbach

 

Frankfurt am Main, den 29. Juli 2020

gez. Gerhard Jovy, gez. Ali Karaca

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 03. September 2020

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