Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 21849
Eingetragen
30.8.2005
Branche
ReiseveranstalterErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Gegenstand
Veranstaltung von Reisen, die Vermittlung von Reiseteilleistungen (Hotels, Transfers, Ausflüge, Reiseversicherungen und verwandte Leistungen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mario Krug
seit 18.4.2017
Prokura
Lars Ludwig
seit 22.7.2014
Geschäftsführer
Nicole Ludwig
seit 9.10.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Markus Hartwig
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

LMX Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LMX Touristik GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2021 bis zum 31.10.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022

LMX Touristik GmbH, Leipzig

A. Geschäftsverlauf und wirtschaftliches Umfeld

1. Das Unternehmen

Die LMX Touristik GmbH (im Folgenden auch LMX genannt) ist ein sogenannter Dynamic Packaging Veranstalter, der erst im Zeitpunkt der Kundenanfrage die Pauschalreise zu den dann aktuellen Konditionen bündelt. Das Kerngeschäft von LMX ist daher die Durchführung von Pauschalreisen in alle touristisch relevanten Zielgebiete. Darüber hinaus umfasst die Produktpalette auch Nur-Hotel- und Nur-Flug-Angebote.

Die Produktpalette im Bereich Reiseveranstaltung umfasst im Wesentlichen Flugpauschalreisen in die Zielgebiete Türkei, Spanien, Ägypten und weitere Ziele im Nah-, Mittel- und Fernbereich weltweit.

II. Wirtschaftliches Umfeld

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland war, wie das Vorjahr, geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Krise. Im Jahr 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt nach den jüngsten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der hohen Inflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer als erwartet aus.

Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich im Jahr 2022 von 44,9 Millionen auf 45,6 Millionen und lag damit um 700.000 Beschäftigte über dem Vorjahr. Nach den statistischen Angaben des Bundesamtes für Arbeit verringerte sich die Arbeitslosenquote um 0.4 %-Punkte auf 5,3 %.

b. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtreisemarkt

Der Blick auf die Bilanz des Touristikjahres 2021/2022 (1. November 2021 bis 31. Oktober 2022) zeigt die überaus positive Entwicklung der Touristikbranche trotz Krieg in der Ukraine und hoher Inflation. Die Anzahl der Reisenden und der Reisen sowie die Reiseausgaben stieg nach einem historischen Rückgang in 2019/20 und einem nochmaligen leichten Rückgang in 2020/2021 wieder deutlich an.

Laut Erhebungen des Deutschen Reiseverbands DRV und der GfK SE, Nürnberg, gaben die Deutschen 2022 insgesamt€ 58,6 Milliarden für ihre Reisen aus. Das ist ein Anstieg um das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr (€ 28,8 Milliarden), gleichwohl wurde das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 mit Reiseausgaben von € 65,5 Milliarden noch nicht annähernd wieder erreicht.

Die Anzahl der Urlaubsreisen stieg von 55,1 Millionen auf 67,1 Millionen, die Anzahl der Reisenden erhöhte sich von 47,8 Millionen auf 52,9 Millionen (jeweils ab fünf Tage Reisedauer).

Am stärksten nachgefragt waren bei allen Reisen (pauschal wie individuell organisiert) neben den inländischen Reisezielen (27,1 %) noch immer die Urlaubsländer Spanien (12,9 %), Italien (8,3%) und Türkei (8,0 %).

Pauschalreisemarkt

Auf den organisierten Reisemarkt (Pauschal- und Bausteinangebote der Reiseveranstalter) entfällt laut Erhebungen des Deutschen Reiseverbands DRV und der GfK SE, Nürnberg, 44,2 % aller Reiseausgaben und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 36 %. Von den € 58,6 Milliarden Reiseausgaben insgesamt entfielen mithin€ 25,9 Milliarden auf den Pauschalreisemarkt.

Aber auch in dieser Hinsicht ist das Vor-Corona-Niveau mit einem Anteil organisierter Reisen von rund 50 % noch nicht wieder erreicht. Die Veranstalter-Reise liegt noch stärker als die Individualreise unter dem Vor-Corona-Niveau.

Fast jeder der großen deutschen Reiseveranstalter hat im Touristikjahr 2021/22 Umsatz- und Teilnehmerzahl im Vergleich zum noch stark von den Corona-Einschränkungen geprägten Vorjahr erheblich gesteigert. Dennoch sind die Steigerungsraten kein Zeichen dafür, wie gut das Jahr gelaufen ist, sondern, wie dramatisch die Krise in den beiden von Corona geprägten Vorjahren war.

Während der Sommer 2022 hinsichtlich der Nah- und Mittelstrecke fast auf dem Niveau von 2019 lag und die Zielgebiete rund ums Mittelmeer sowie die Kanaren, Ägypten und die Emirate gefragt waren, konnten die Segmente Fernreisen, Kreuzfahrten sowie Studien-, Bus- und Gruppenreisen bis 2022 nur etwa die Hälfte wieder aufholen.

Im Sommer 2022 war der Nachholbedarf so hoch, dass die Kunden die gestiegenen Preise akzeptierten und sich oft höhere Hotelkategorien und/oder längere Aufenthaltsdauern gönnten. Zudem erhöhen Flex- Preise den Reisepreis. Im aktuellen Touristikjahr 2022/23 setzt sich der Preistrend wegen der vor allem durch die Energiekosten gestiegenen Flug- und Hotelpreise fort.

Dank der umfangreichen staatlichen Hilfen und der Kurzarbeit gab es in der Touristik in der Pandemie nur wenige Insolvenzen. Viele Unternehmen haben sich umstrukturiert und digitalisiert und beschäftigen weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das wirkt sich - zusammen mit dem anziehenden Geschäft - positiv auf die Ertragslage aus.

III. Geschäftsverlauf im Jahr 2021/2022

Die Jahre 2019/2020 und 2020/2021 waren geprägt durch eine durch die Corona-Pandemie verursachte Volumen- und damit Umsatzreduzierung, die sich auf dem Niveau des Branchendurchschnitts bewegte. Im Jahr 2021/2022 konnte die LMX Touristik GmbH einen sehr zufriedenstellenden Geschäftsverlauf verzeichnen, der darauf hindeutet, dass Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche sich dem Ende neigen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um(€ 108,7 Mio. bzw. 213,5 %), wobei der Umsatz aus durchgeführten Reisen um € 106,7 Mio. bzw. 222,2 % gestiegen ist und der Umsatz aus stornierten Reisen um€ 2,1 Mio. bzw. 77,0 %. Dies liegt vor allem daran, dass die in der Pandemie weltweit verhängten Reisebeschränkungen im Geschäftsjahr nahezu vollständig aufgehoben wurden.

Innerhalb der Umsatzerlöse konnten wir mit Reisen in die Türkei ein Umsatzwachstum von T€ 39.611 bzw. 139 % erzielen. Die Zielgebiete Ägypten (T€ +26.472 bzw. +307 %) und Spanien (T€ +24.304 bzw. +384 %) verzeichneten hingegen einen überproportional starken Umsatzanstieg.

Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2021/2022, die Umsatzerlöse um 280 % gegenüber dem Vorjahr steigern zu können, konnte nicht ganz erreicht werden, da aufgrund der Unsicherheit nach wie vor eine leichte Zurückhaltung bei den Buchungen beobachtet werden konnte. Im Wesentlichen sind wir aber mit der Geschäftsentwicklung nach den beiden Pandemie-Jahren sehr zufrieden.

Das Geschäftsjahr 2021/2022 konnte mit einem Rohergebnis vor Abzug der Agenturprovisionen in Höhe von T€ 23.825 und einem Jahresergebnis in Höhe von T€ 356 abgeschlossen werden. Die Prognose zum Jahresergebnis, ein Ergebnis auf dem Niveau vom Vorjahr (T€ 490) zu erzielen, wurde verfehlt.

Darüber hinaus haben sich die Investitionen in IT-Systeme weiterhin sehr positiv auf die Effizienzsteigerung der Prozesse im Unternehmen ausgewirkt.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen zum 31. Oktober 2022 verringerte sich im Vorjahresvergleich geringfügig um T€ 610 auf T€ 25.875. Die Entwicklung der Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

31.10.2022 31.10.2021
T€ % T€ % T€
Anlagevermögen 64 0,2 104 0,4 -40
Mittel- und kurzfristige Forderungen und sonstiges Vermögen 9.767 37,8 20.574 77,7 -10.807
Finanzmittel 16.044 62,0 5.807 21,9 10.237
Aktiva 25.875 100,0 26.485 100,0 -610
Eigenkapital 4.135 16,0 3.779 14,3 356
Fremdkapital 21.740 84,0 22.706 85,7 -966
Passiva 25.875 100,0 26.485 100,0 -610

Die mittel- und kurzfristigen Forderungen und das sonstige Vermögen haben sich im Wesentlichen aufgrund der erhaltenen Zahlungen aus der Überbrückungshilfe III (T€ 8.177) und der Rückzahlung von Darlehen der Muttergesellschaft (T€ 3.951) verringert. Die Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen haben sich um T€ 41 vermindert. Demgegenüber haben sich die geleisteten Anzahlungen von Leistungsträgern um T€ 5.555 erhöht.

Die Passiva hat sich einerseits im Wesentlichen aufgrund von Zuführungen zu den Rückstellungen für Rückzahlungsrisiken aus der Überbrückungshilfe (T€ 3.006) und durch Steigerung der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aufgrund des gestiegenen Geschäftsverlaufes (T€ 5.762) erhöht. Andererseits haben sich die Passiva durch Darlehenstilgungen gegenüber Kreditinstituten (T€ 7.500) sowie durch Rückzahlungen von insolvenzgesicherten Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Kunden (T€ 1.602) gemindert.

II. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft wird durch die zusammengefasste Ergebnisrechnung wie folgt dargestellt:

2021/2022 2020/2021
T€ T€ T€
Umsatzerlöse 159.633 50.918 108.715
Materialaufwand -137.409 -42.988 -94.421
Agenturprovisionen -15.288 -5.170 -10.038
Nettomarge 6.936 2.760 4.256
Personalaufwand -875 -453 -422
Abschreibungen -41 -64 23
Sonstige betriebliche
Aufwendungen/Erträge -5.437 -1.414 -4.103
Finanzergebnis -60 -108 48
Ertragssteuern -167 -231 64
Jahresergebnis 356 490 -134

Die Nettomarge als Saldo aus Umsatzerlösen, Reisevorleistungen und Agenturprovisionen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2021/2022 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.256, was aus der sich normalisierenden Situation der Reisebranche resultiert. Die Agenturprovisionen haben sich umsatzbedingt erhöht. Der Anstieg der Personalkosten resultierte im Wesentlichen durch das Auslaufen der Kurzarbeitergeldregelungen zur Mitte des Geschäftsjahres.

Zum Bilanzstichtag bestehen Buchungen für Reisen im Folgegeschäftsjahr in Höhe von T€ 14.551 (Vorjahr: T€ 10.741).

III. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird durch die zusammengefasste Kapitalflussrechnung wie folgt dargestellt:

2021/2022 2020/2021
T€ T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 8.513 -9.581
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.727 9.975
Veränderung des Finanzmittelfonds 10.237 394

Entwicklung des Finanzmittelfonds

2021/22 2020/21
T€ T€
Finanzmittelfonds am 01.11. 5.807 5.413
Veränderung des Finanzmittelfonds 10.237 394
Finanzmittelfonds am 31.10. 16.044 5.807

Der Finanzmittelfonds, bestehend aus dem Posten Kassenbestand und Bankguthaben bei Kreditinstituten, betrug am Bilanzstichtag T€ 16.044 und war in Höhe von T€ 943 verfügungsbeschränkt. Bezogen auf die Bilanzsumme stellt der Finanzmittelfonds mit 62 % den Großteil der Vermögenswerte dar. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wurden nur im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit in Form von Miet- und Leasingverträgen genutzt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens dienen Umsatz und Ergebnis. Zu den nichtfinanziellen Leistungskriterien gehört die langfristige Zusammenarbeit mit unseren Leistungspartnern und eine qualifizierte und motivierte Mitarbeiterschaft.

C. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Risikobericht

Die Risikopolitik der Gesellschaft orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern.

Die Handhabung von unternehmensspezifischen Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Geschäftsführung. Zur Kontrolle und Überwachung der Risiken stehen hinreichende Kontrollsysteme zur Verfügung. Kernstück des Risikomanagements ist ein internes Berichtswesen, dass ein Controlling ausgewählter wirtschaftlich relevanter Eckdaten ermöglicht. Darüber hinaus erfolgt eine tägliche Beobachtung der Buchungseingänge. Das Berichts- und Kontrollsystem stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information für die Geschäftsleitung sicher.

LMX ist durch sein flexibles Geschäftsmodell als dynamisch paketierender Reiseveranstalter grundsätzlich in der Lage, auf Entwicklungen und Veränderungen in einzelnen Märkten oder Produktgruppen sehr schnell zu reagieren.

Das Buchungsverhalten der Kunden in der Touristik wird wesentlich durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und externe Faktoren beeinflusst. Politische Ereignisse, Naturkatastrophen, Epidemien oder terroristische Anschläge wirken auf Urlaubsentscheidungen und damit auf den Geschäftsverlauf. Hinzu kommen Marktrisiken aufgrund zunehmender Wettbewerbsintensität und durch den Auftritt weiterer Marktteilnehmer. Auf den Wettbewerbsdruck für europäische Destinationen und die besondere Bedeutung von Spanien haben wir reagiert und bündeln diese Aktivitäten in einer lokalen Gesellschaft.

Aus dem normalen operativen Geschäft sehen wir grundsätzlich keine Liquiditätsrisiken, da die LMX Touristik GmbH auch in den Jahren der Pandemie profitabel gewirtschaftet hat. Allerdings hat die Corona-Pandemie und die damit verbundene eingeschränkte Reisetätigkeit zu Rückzahlungsansprüchen der Kunden geführt. Problematisch ist hier insbesondere das Verhalten von Airlines sowie Flug- und Hotelpartnern, die nur sehr schleppend bzw. in einigen Fällen ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Rückzahlung aktuell nicht nachkommen.

Die LMX Touristik GmbH hat zur Verringerung des potenziell daraus resultierenden Liquiditätsengpasses mehrere Maßnahmen ergriffen.

Zum einen bietet die Gesellschaft den Kunden an, Guthaben bei LMX zu belassen und für künftige Buchungen zu verwenden. Diese Maßnahmen werden von den Kunden sehr gut angenommen und helfen der Liquidität.

Um jedoch auch das darüberhinausgehende potenzielle Liquiditätsrisiko abzufedern, hat die Gesellschaft frühzeitig alle in Frage kommenden Fördermaßnahmen der Bundesregierung für die Corona- Krise in Anspruch genommen. So hat die Gesellschaft während des Lockdowns und darüber hinaus von der Kurzarbeit Gebrauch gemacht. Zusätzlich hat die Gesellschaft für einen KfW-Kredit im Mai 2020 eine Zusage erhalten, welchen sie auch in Anspruch genommen hat. Mit dieser Maßnahme ist die Liquidität des Unternehmens sowohl kurz- als auch mittelfristig gesichert. Wir gehen nach den uns aktuell bekannten Rahmenbedingungen und Brancheneinschätzungen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Situation in 2022 weiter sukzessive verbessern wird und eine Bestandsgefährdung aktuell nicht gegeben ist. Sollten in Zukunft aufgrund der COVID-19-Pandemie erneut wesentliche Reisebeschränkungen auftreten - wovon wir allerdings nicht ausgehen - können weitere Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestands der Gesellschaft erforderlich werden.

Zudem sind die branchenüblichen Risiken wie z.B. Währungsrisiken und Preisänderungsrisiken aufgrund des Geschäftsmodells als dynamischer Reiseveranstalter kaum ausgeprägt, da erst bei Reisebuchung kontrahiert wird.

In der Touristik basieren die Geschäftsprozesse in einem hohen Maße auf IT-basierten Informationssystemen. Die praktizierte ständige Weiterentwicklung und Überprüfung der eingesetzten Systeme ist Grundlage für die Gewährleistung sicherer und effektiver Prozessabläufe und für die erforderliche Reaktionsfähigkeit auf veränderte Marktbedingungen.

Die Gesamtrisikosituation von LMX aus dem normalen Geschäftsbetrieb ist im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich unverändert bzw. positiver zu betrachten, da sich die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich abgeschwächt haben und 2023 wohl keine Rolle mehr spielen werden.

Über die vorgenannten Risiken hinaus sind derzeit keine den Fortbestand der Gesellschaft oder gefährdenden Risiken bekannt geworden.

11. Chancenbericht

Unser Geschäftsmodell ermöglicht es uns, auf veränderte Marktbedingungen sehr zeitnah zu reagieren. Wir sehen hierin im Vergleich zum Branchendurchschnitt einen Wettbewerbsvorteil, der uns ein im Branchenvergleich überdurchschnittliches Wachstum ermöglichen kann. Wir gehen daher davon aus, dass wir unsere Marktposition weiter ausbauen können.

Die COVID-19-Pandemie hat den Tourismusmarkt stark belastet, so dass eine Marktbereinigung zu Lasten einiger Wettbewerber stattgefunden hat. Wir sehen weiterhin die Chance, dass die Reduzierung der Zahl der Marktteilnehmer nach der Krise zu einem Zuwachs an Marktanteil für die LMX zur Folge hat. Auswirkungen hierdurch auf die Ertragslage sind im Prognosebericht noch nicht berücksichtigt.

Die brancheneinheitliche Besicherung und Haftungsvergütung durch die Deutsche Reisesicherungsfonds GmbH führt nach unserer Einschätzung zu transparenteren Wettbewerbsbedingungen und zu der Chance, dass sich die einheitlichen Kosten positiv auf die Preise am Markt auswirkt.

Zuletzt besteht die Chance, dass die Aufhebung der internationalen Reisebeschränkungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zu Kompensationseffekten bei den Kunden führt und die Nachfrage höher sein wird als geplant, so dass die Umsatzerlöse und das Ergebnis über den im Prognosebericht geplanten Umfang hinausgehen.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2023 rechnet das ifo Institut mit einem BIP-Rückgang von 0,1 % und für das Jahr 2024 mit einem Wachstum von 1,6 %.

Im laufenden Jahr 2022/23 wird die Branche sich beim Umsatz weiter dem Vor-Corona-Niveau annähern. Von Weihnachten 2022 bis Ende Februar 2023 wurde bereits stark gebucht, allerdings beobachten Marktforscher, dass Urlauber wegen der Inflation tendenziell die Reisedauer wieder verkürzen.

Wegen der Preissteigerungen klafft in diesem Jahr die Entwicklung zwischen Umsatz und Teilnehmern erneut auseinander. So wird die Zahl der Gäste etwa 25 bis 30 % unter 2019 liegen, selbst wenn das Vor-Corona-Umsatzniveau fast wieder eingebucht wird. Reiseanalysten erwarten, dass 2023 die Zahl der Urlaubsreisen mit etwa 65 Millionen den Wert von 2019 (71 Millionen) noch nicht wieder erreicht.

Unter der Annahme, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft nicht wesentlich von den Prognosen abweichen, lassen sich folgende Prognosen machen:

Wir gehen davon aus, dass der Umsatz in den nächsten Jahren über das Niveau von vor Corona wachsen wird und wir unseren Marktanteil signifikant erhöhen können. Dieser Anstieg soll mit der Fortführung der bisherigen Wachstumsstrategie erreicht werden. Aufgrund der erhöhten Marktdurchdringung und der Optimierung der Prozessabläufe werden die Kosten nur unterproportional zum Umsatz steigen.

Wir gehen davon aus, dass die Wachstumsstrategie ohne Aufnahme von weiteren Fremdmitteln finanziert werden kann.

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 gehen wir aktuell von einer Steigerung des Umsatzes in Höhe von ca. 25 % gegenüber 2021/2022 aus. Unter Berücksichtigung der im Geschäftsmodell angelegten Flexibilität erwarten wir mindestens ein Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022. Unsere Prognose ist unter Berücksichtigung unseres aktuellen Informationsstandes und Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eher unbelastet, da wir dieses Zielgebiet bisher nicht angeboten haben und auch nicht vorhaben anzubieten. Welche weiteren Auswirkungen der Konflikt auf die wirtschaftliche Lage und damit das Buchungsverhalten der Kunden haben wird, lässt sich nur sehr schwer abschätzen.

 

Leipzig, den 30. Juni

Lars Ludwig, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Oktober 2022

AKTIVA

31.10.2022 31.10.2021
T€
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.987,72 74
2. Geleistete Anzahlungen 9.737 10
52.725.22 84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.533,68 20
63.258,90 104
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Geleistete Anzahlungen an Leistungsträger 8.636.882,05 3.082
2. Erhaltene Anzahlungen auf touristische Leistungen -7.205.488,29 -3.082
1.431.393,76 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.065.630,65 1.569
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.542.300,54 6.312
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.546.056,98 12.623
8.153.988,17 20.504
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 16.043.754.64 5.807
25.629.136.57 26,311
C. Rechnungsabgrenzungspos1en 183.089,94 70
25.875.485,41 26.485

PASSIVA

31.10.2022 31.10.2021
T€
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
11. Kapitalrücklage 200.000,00 200
111. Gewinnrücklagen 200.000,00 200
IV. Gewinnvortrag 3.279.109,90 2,789
V. Jahresüberschuss 355.813,51 490
4.134.923 3.779
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 270,628,34 349
2. Sonstige Rückstellungen 3.615.016,38 614
3.885.644,72 963
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5,625.298,64 13.125
2. Erhaltene Anzahlungen auf touristische Leistungen 0,00 762
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.324,004,27 4.562
4. Insolvenzgesicherte Rückzahlungsverpflichtungen COVID-19 1.438.987,25 3.041
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 371.517,71 205
6. Sonstige Verbindlichkeiten 95.109,41 47
- davon aus Steuern: E 36.230,12 (Vorjahr: TE 32) •
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: E 943,32 (Vorjahr: T€ 0).
17.854.917,28 21.743
25.875.485,41 26.485

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2021 bis 31. Oktober 2022

2020/2021
T€
1. Umsatzerlöse 159.633.399,83 50.918
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.601.413,91 8.562
- davon aus der Währungsumrechnung: € 14.216,58 (Vorjahr: T€ 9) -
3. Aufwendungen für touristische Fremdleistungen -137.408.990,80 -42.988
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -731.019,78 -369
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -143.600,35 -874.620,13 -84
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -40.670,38 -64
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -22.327.199,33 -15.147
- davon aus der Währungsumrechnung: € 17.003,69 (Vorjahr: T€ 9) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.698,63 43
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 48.698,63 (Vorjahr: T€ 43) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -108.776,58 -150
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: T€ 7) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -167.441,64 -231
10. Ergebnis nach Steuern 355.813,51 490
11. Jahresüberschuss 355.813,51 490

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis 31. Oktober 2022

A. Allgemeine Angaben

Die LMX Touristik GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Leipzig und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der Nummer HRB 21849 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Kunden aufgrund von COVID-19-bedingten Reiseausfällen sind seit dem 1. November 2021 durch die Deutsche Reisesicherungsfonds GmbH abgesichert. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde das Gliederungsschema der Bilanz (§ 266 HGB) um den Posten "insolvenzgesicherte Rückzahlungsverpflichtungen Covid-19" erweitert.

Der Posten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 Abs. 2 Nr. 5 Buchstabe b) HGB) wurde gemäß § 265 Abs. 6 HGB umbenannt in "Aufwendungen für touristische Fremdleistungen"

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen, Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden grundsätzlich mit Nennwerten angesetzt. Drohende Ausfälle wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückzahlungsforderungen gegen Fluggesellschaften und Hotels, welche im Rahmen der Überbrückungshilfe als Ausfallkosten geltend gemacht und durch Erhalt der Überbrückungshilfe wertberichtigt wurden und welche nach Erhalt der Überbrückungshilfe von den Fluggesellschaften und Hotels gezahlt wurden, sind erfolgsneutral in die Rückstellungen umgebucht worden, da die erhaltenen Ausfallkosten im Rahmen Schlussabrechnung zur Überbrückungshilfe zurückzuführen sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen in der folgenden Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vorn 1. November 2021 bis 31. Oktober 2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
Stand am 1.11.2021 Zugänge Stand am 31.10.2022 Stand am 1.11.2021 Zugänge Stand am 31.10.2022 Stand am 31.10.2022 Stand am 31.10.2021
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 374.878,72 0,00 374.878,72 300.824,00 31.067,00 331.891,00 42.987,72 74.054,72
2. Geleistete Anzahlungen 9.737,50 0,00 9.737,50 0,00 0,00 0,00 9.737,50 9.737,50
384.616,22 0,00 384.616,22 300.824,00 31.067,00 331.891,00 52.725,22 83.792,22
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.756,04 71,42 354.827,46 334.690,40 9.603,38 344.293,78 10.533,68 20.065,64
Summe Anlagevermögen 739.372,26 71,42 739.443,68 635.514,40 40.670,38 676.184,78 63.258,90 103.857,86

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 1.267 (Vorjahr: T€ 5.218) gegen den Gesellschafter und haben in Höhe von T€ 1.100 (Vorjahr: T€ 5.100) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 1.255 (Vorjahr: T€ 774) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 63 (Vorjahr: T€ 63) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Liquide Mittel

Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag T€ 943 (Vorjahr: T€ 1.835) verpfändet und verfügungsbeschränkt.

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von T€ 3.279 (Vorjahr: T€ 2.789) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Rückzahlungsrisiken aus der Überbrückungshilfe in Höhe von T€ 3.006 (Vorjahr: T€ 0), für Gewährleistung und Prozesskosten in Höhe von T€ 52 (Vorjahr: T€ 352), für Personalkosten in Höhe von T€ 150 (Vorjahr: T€ 75) sowie für ausstehende Versicherungsbeiträge in Höhe von T€ 313 (Vorjahr: T€ 93) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 125) gegenüber dem Gesellschafter und betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft ist als Reiseveranstalter im Wesentlichen in den klassischen Zielgebieten des Mittelmeerraums - Türkei, Ägypten, Griechenland - und den Kanarischen Inseln vertreten. Weitere Umsatzerlöse entfallen insbesondere auf die Vereinigten Arabischen Emirate und sonstige nicht EU-Zielgebiete.

Zielgebiete Umsatz in
T€
Türkei 68.058
Ägypten 35.099
Spanien einschließlich Kanarische Inseln 30.641
Griechenland 10.452
Vereinigte Arabische Emirate 2.962
Sonstige 12.121
Gesamt 159.633

Alle Umsätze werden im Inland erzielt.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat gegenüber einem Kreditinstitut die Mithaftung für ein Darlehen eines verbundenen Unternehmens in Höhe von T€ 1.500 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 übernommen. Der Darlehenssaldo beträgt zum Bilanzstichtag T€ 675. Das Risiko der Inanspruchnahme des ausgewiesenen Haftungsverhältnisses schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen wie in der folgenden Übersicht dargestellt:

in€ bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Mietverträgen: 99.628,15 0,00 0,00
aus Leasingverträgen: 10.390,05 340,99 0,00
gesamt: 110.018,20 340,99 0,00

Geschäftsführung

Herr Lars Ludwig, Kaufmann und alleiniger Geschäftsführer der LMX Touristik GmbH.

Die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB ist mit Bezug auf§ 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2021/2022 durchschnittlich 11 Arbeitnehmer (Vorjahr 11 Arbeitnehmer). Der Durchschnitt verteilt sich auf folgende Gruppen:

Betrieblicher Funktionsbereich Durchschnitt
Vertrieb
Operations
Produkt
Flug 2
Marke Suntrips 6
11
davon männlich 3
davon weiblich 8

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 3.635 auf neue Rechnung vorzutragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Bezüglich des Honorars des Abschlussprüfers verweisen wir auf den Konzernabschluss der LMX Holding GmbH, Leipzig, zum 31. Oktober 2022.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LMX Holding GmbH, Leipzig, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Die LMX Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis auf.

 

Leipzig, den 30. Juni 2023

Lars Ludwig, Geschäftsführer

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Oktober 2022 sowie dem Lagebericht der LMX Touristik GmbH, Leipzig, den folgenden

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LMX Touristik GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LMX Touristik GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LMX Touristik GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 26. Juli 2023

Roser GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Scheinpflug, Wirtschaftsprüfer

Kramarczyk, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk wurde zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilt und betrifft nicht die vorliegende, unter Inanspruchnahme der Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB verkürzte Fassung.

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