STEFES Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Wolfgang Dr. Triskatis seit 16.1.2026 | Prokura |
Sebastian Johannes Wilhelm Perk seit 31.3.2025 | Geschäftsführer |
Leonard Slezak seit 19.9.2022 | Geschäftsführer |
Jörg Schmidt seit 26.4.2012 | Prokura |
Joachim Kröhnke seit 29.5.2002 | Prokura |
Jörg Fock seit 19.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMA Freight Agency GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der AMA Freight Agency GmbH wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Soweit Wahlrechte hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits bestehen, wurden diese Wahlrechte aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches, der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der gesellschaftsrechtlichen Verträge erstellt. Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die weiteren Bewertungsgrundsätze der § 252 ff. HGB wurden ebenfalls berücksichtigt. Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden war gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. Anlagevermögen Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände; siehe hierzu die beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden Abschreibungen gem. § 6 Abs. 2 EStG vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Leistungen sowie Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Währungsforderungen wurden zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten wurden zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Aktivseite: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:
Angaben zur Passivseite: Eigenkapital/ Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der AMA Freight Agency GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das nach Vorabausschüttungen verbleibende Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 (EUR 1.352.451,20) in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellten sich wie folgt dar:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 35 (Vj. TEUR 109) Steuerverbindlichkeiten. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansatzsätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen, Vorräten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden durchschnittlichen kombinierten Steuersatz für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von insgesamt 32,3 %. Im Berichtsjahr ergaben sich insgesamt passive latente Steuern aus der unterschiedlichen Bewertung des Sach- und Finanzanlagevermögens in Höhe von TEUR 22, die auf der Passivseite bilanziert wurden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung: Umsatzerlöse Die Erlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:
Kursgewinne und -verluste aus Währungsumrechnung Im Geschäftsjahr entfielen TEUR 116 der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf Kursverluste. Verzinsung unter verbundenen Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 5.195,01 verbundene Unternehmen sowie mit EUR 21.815,77 Erträge aus der Verzinsung von Gesellschafterdarlehenskonten. Sonstige Pflichtangaben Anteilsbesitz Die AMA war im Geschäftsjahr 2023 an folgenden Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
1) Abschluss zum 31. März 2022 2) Abschluss zum 31. März 2023 Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2023 (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) 49 Personen (Vorjahr: 46 Personen). Geschäftsführung Geschäftsführer der AMA waren im Geschäftsjahr
Von der Erleichterungsmöglichkeit zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.241, hiervon sind TEUR 254 innerhalb eines Jahres fällig. Die Verpflichtungen entfallen im Wesentlichen auf Mietverträge für Büro- und Stellplatzflächen, die eine Laufzeit bis 2030 haben (TEUR 1.096) sowie Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen (TEUR 143). Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestanden gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
Hamburg, den 10. Oktober 2024 AMA Freight Agency GmbH Jörg Fock Leonard Slezak Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1. Tätigkeitsbereich Die AMA Freight Agency GmbH ("AMA") ist ein in Hamburg ansässiges Logistikunternehmen, das sich auf internationale Speditionsdienste spezialisiert hat. Ursprünglich auf die Schifffahrtsindustrie fokussiert, erweiterte das Unternehmen 1996 seine Aktivitäten auf den Überseehandel und eröffnete Büros in der APAC-Region. Heute operiert AMA weltweit mit Präsenz in zahlreichen Ländern, einschließlich wichtiger Standorte wie Shanghai, Jakarta, Ho Chi Minh City und Kiew. Das Unternehmen bietet eine Vielzahl von Transportlösungen an, darunter See- und Luftfracht, Straßentransport und Cross Trades. Es ist vor allem im Gefahrengutbereich ein spezialisierter Anbieter von Logistikdienstleistungen. Die Gruppe beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter, bleibt trotz ihrer Reichweite ihrer Philosophie als familiengeführtes Unternehmen treu, nachhaltig auf organisches Wachstum zu setzen. 1.2. Wirtschaftliches Umfeld Für das Jahr 2023 wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die anhaltenden Folgen der Energiekrise und die steigenden Zinssätze. Das Statistische Bundesamt hat gemeldet, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 schwächer ausfiel als in den beiden Vorjahren. Das Wachstum betrug 0,4 Prozent, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 1,8 Prozent im Jahr 2022 und 2,7 Prozent im Jahr 2021 darstellt. Der private Konsum blieb schwach, Bau- und Unternehmensinvestitionen haben aufgrund höherer Finanzierungskosten nachgelassen, und die heimische Bürokratie- und Kostenbelastung belastete exportierenden Betriebe. Die staatlichen Konsumausgaben haben weiterhin einen unterstützenden Effekt auf das Wachstum, konnten den Rückgang in anderen Sektoren jedoch nicht vollständig kompensieren. Die Importe fielen um fast 10 %, Exporte hingegen verzeichneten nur einen moderaten Rückgang mit 1,4 %. Das gesamte Handelsvolumen ist also rückläufig, was zum einen auf die sinkenden Import- und Exportpreise zurückzuführen ist, zum anderen aber auch durch ein reduziertes Aufkommen an aus- und eingeführten Waren im Vergleich zum Vorjahr resultiert. Im Jahresrückblick für 2023 zeigt der Transport-Branchenindex von Timocom eine abgeschwächte, aber dennoch positive Entwicklung in Europa. Die Frachtangebote wuchsen um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was jedoch deutlich unter dem Wachstum von 18 Prozent im Jahr 2022 liegt. Der zunehmende wirtschaftliche Druck in verschiedenen Branchen führte zu einer gedämpften Erholung der Transport- und Logistikmärkte. Im Jahr 2023 konnte sich AMA im internationalen Wettbewerb weiterhin beständig behaupten. Das Unternehmen erzielte fortwährende Erfolge, indem es seine Expertise in der Gefahrgutlogistik ausbaute, und neue Märkte wie Vietnam erschloss. Geringere Frachtraten führten zwar zu einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse, hatten jedoch keinen negativen Einfluss auf die Gewinnmarge. Durch optimierte Einkaufsprozesse konnte das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr sogar weiter verbessert werden. Der Rückgang der hauseigenen TEU-Volumina in Höhe von ca. 24 % zum Vorjahr spiegelt den allgemeinen Rückgang in der globalen Nachfrage nach Frachtkapazitäten wider. Dieser Trend, kombiniert mit dem starken Rückgang der Frachtraten im See- und Luftfrachtbereich, sorgte dafür, dass die Umsätze des Unternehmens deutlich zurückgingen. Während die Seefrachtraten im Jahr 2023 aufgrund von Überkapazitäten und gesunkener Nachfrage drastisch gefallen sind (bis zu 70 % im Vergleich zu 2022), waren auch die Luftfrachtraten von einem Rückgang betroffen, da sich das Angebot erholte und die Nachfrage nach allgemeinen Frachttransporten sank. Trotz des Volumenrückgangs und der niedrigeren Frachtraten blieb die Gewinnmarge stabil, was auf mehrere Optimierungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Die verbesserten Einkaufsprozesse, wie etwa eine effizientere Nutzung von günstigeren Seefrachtoptionen und der gezielte Einsatz von Luftfracht nur bei hochmargigen Waren, führten dazu, dass die Kosten gesenkt und der betriebliche Spielraum maximiert werden konnten. Zusätzlich halfen langfristige Lieferverträge, den Vorteil der niedrigeren Frachtraten voll auszuschöpfen, ohne dabei die Flexibilität in der Lieferkette zu verlieren. Durch diese Maßnahmen konnte das Unternehmen die sinkenden Volumina und Umsätze kompensieren, sodass das Rohergebnis sogar über dem des Vorjahres lag. Durch gezielte Maßnahmen zur Senkung des Personalaufwands gelang es, die Kosten um rund 10 % zu reduzieren, was die erheblich gestiegenen Ausgaben für Werbung und Reisen ausglich. Das EBIT erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 30 % auf TEUR 1.863. Die Erträge aus den Beteiligungen der Tochtergesellschaften blieben dabei stabil auf dem Niveau des Vorjahres. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage
Bei der Beurteilung der Eigenkapitalquote ist zu berücksichtigen, dass die Bilanz im Wesentlichen aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht. Hierbei handelt es sich wirtschaftlich um durchlaufende Posten. 2.2. Finanzlage 2.2.1. Finanzierungsmaßnahmen Am 31. Dezember 2023 hatte AMA liquide Mittel im Gesamtwert von TEUR 679 zur Verfügung. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen nicht. Im Berichtsjahr ergaben sich Zahlungsmittelzuflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 610 sowie Liquiditätsabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von - TEUR 143 und aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - TEUR 363. 2.2.2. Investitionen Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Investitionen in Büro- und Geschäftsausstattung und Software durchgeführt. Darüber hinaus wurde die AMA Vietnam mit einer Kapitaleinlage von TEUR 71 gegründet sowie Beteiligungen in Höhe von TEUR 50 erworben. Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. 2.3. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage der AMA:
Der im Berichtszeitraum 2023 erwirtschaftete Umsatz lässt sich in folgende Bereiche einteilen:
Der Materialaufwand (TEUR 13.900) entfällt fast vollumfänglich auf Aufwendungen für bezogene Transportdienstleistungen. Die Materialaufwandsquote beträgt 69,0 %. Die Personalkosten (TEUR 3.194) entfallen auf einen im Berichtsjahr durchschnittlichen Mitarbeiterbestand von 57 Personen (inkl. Geschäftsführung und Auszubildende, umgerechnet auf Vollzeitkräfte). II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Bestandsgefährdende Risiken Nach Prüfung der gegenwärtigen Risikosituation lassen sich keinerlei Risiken feststellen, die die finanzielle Stabilität oder die Rentabilität nachhaltig gefährden können. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Entwicklung der Ertragsperspektiven und der Zahlungsfähigkeit werden als positiv beurteilt. Langfristige Vermögensverluste sind nicht erkennbar. 2. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die AMA hat gemäß den gesetzlichen Anforderungen ein Risikomanagementsystem installiert. Die Risiken werden in einem strukturierten und permanenten Prozess und mit Hilfe eines Risikoinventars identifiziert und bewertet. Das Risikomanagementsystem wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich fortentwickelt. Es stellt die frühzeitige Erkennung von Entwicklungen sicher, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Des Weiteren führt die interne Revision permanent Prüfungen der Geschäftsabläufe auf Sicherheit und Ordnungsmäßigkeit durch. Dabei werden der Aufdeckung von Schwachstellen und Unregelmäßigkeiten sowie der daraus abgeleiteten Ausarbeitung von Empfehlungen zur Vermeidung besondere Aufmerksamkeiten geschenkt. Dieses System stellt in Verbindung mit detaillierten Planungen und anderen Controlling-Instrumenten eine umfassende Information über die aktuelle Situation des Unternehmens sicher. Somit ist die frühzeitige Erkennung von Chancen und Risiken durch das Risikomanagementsystem sichergestellt. Die AMA ist bestrebt, frühzeitig rechtliche Risiken zu antizipieren. Die Identifikation dieser Risiken, die Abschätzung ihrer potenziellen Auswirkungen und die Ergreifung eventueller präventiver Maßnahmen sollen dazu beitragen, Verfahrensstreitigkeiten und Haftungsverpflichtungen zu vermeiden. Risiken aus Rechtsverfahren werden durch Rückstellungen in ausreichender Höhe in den Jahresabschlüssen erfasst. Darüber hinaus bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken aus offenen Verfahren und Haftungsverpflichtungen. 3. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko für die AMA wird als niedrig eingestuft. Liquiditätsbedarfe können aus dem laufenden Cashflow bedient werden. Kredite werden planmäßig getilgt. Wir gehen davon aus, dass die bestehenden Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht erfüllt werden. 4. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko von Forderungen ist bei AMA weitgehend begrenzt. Jeder Kunde und Partner unterliegt regelmäßigen Untersuchungen zur Ausfallwahrscheinlichkeit, und risikobehaftete Forderungen sind von Beginn an durch eine Versicherung abgesichert 5. Sonstige Risiken Wir gehen davon aus, dass durch die Rückstellungen alle erkennbaren Risiken in ausreichender Höhe abgedeckt sind. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken sind hinreichend Versicherungen abgeschlossen. III. Prognosebericht Trotz der anhaltenden Konflikte in der Ukraine und der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten bleiben die für AMA relevanten Märkte in Europa, Asien und Amerikas im Jahr 2024 stabil und funktionsfähig. In allen Regionen sind die logistischen Infrastrukturen, einschließlich Lieferketten, Transportwege und Lagerkapazitäten, uneingeschränkt verfügbar. Es können keine nennenswerten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit festgestellt werden, sodass AMA in diesen Schlüsselregionen weiterhin erfolgreich operieren kann. Die Geschäftsleitung geht weiterhin davon aus, dass AMA auch in Zukunft positive Ergebnisse erzielen wird. Obwohl Inflation und steigende Energiekosten nach wie vor Druck auf den Markt ausüben, gelingt es AMA durch die Optimierung und Diversifizierung interner Prozesse sowie organisches Wachstum, zuverlässige Lieferketten für den Kundenstamm sicherzustellen. Seit Beginn des Jahres 2024 hat AMA die interne Zusammenarbeit und Geschäftsanbindung innerhalb der eigenen Niederlassungen massiv ausgebaut. Die strategische Fokussierung auf die Gefahrgutlogistik und die verstärkten Aktivitäten in den Schlüsselmärkten haben es dem Unternehmen ermöglicht, den Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu begegnen und folglich nachhaltiges Wachstum zu sichern.
Hamburg, den 10. Oktober 2024 AMA Freight Agency GmbH Jörg Fock Leonard Slezak Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMA Freight Agency GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMA Freight Agency GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 21. Oktober 2024 INTECON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft SH Martin
Lange
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