CONTAG AG
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dr. Raspel seit 2.10.2012 | Prokura |
Andreas Contag seit 11.5.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CONTAG GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010der CONTAG GmbH, Berlin1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche Nach dem Krisenjahr 2009 blickt die Branche auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich um über 30% und lagen auch um knapp 2% über dem Wert des Vorkrisenjahres. Die positive Entwicklung der Leiterplattenunternehmen spiegelt sich deutlich im Zuwachs der Auftragseingänge wider. Zum Vorjahr stiegen diese in 2010 um 50%, was auch in dem massiven Einbruch des Vorjahres von über 20% begründet ist, und lagen zugleich 19% über dem Jahr 2008. Einhergehend mit dem Wachstum in der Leiterplattenindustrie stieg zum Jahresende die Beschäftigung um 11% gegenüber dem Vorjahresmonat. Für 2011 werden die Geschäftserwartungen der Branchenunternehmen überwiegend stabil positiv bewertet. Auf der Basis des bestehenden guten Geschäftsklimas erwarteten im April 2011 rund 3/4 der Unternehmen eine gleichbleibend gute und fast jedes 6. Unternehmen sogar eine weiter verbesserte Geschäftsentwicklung. Quelle: Verband der Leiterplattenindustrie e.V. (Fachverband PCB Electronic Systems); Auswertungen für Dezember 2010 und April 2011 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2010 kann rückblickend als das bislang erfolgreichste der Unternehmensgeschichte bezeichnet werden. Die Umsatzerlöse konnten im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr um 57% auf 8,806 Mio EUR gesteigert werden. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2008 betrug die Steigerung fast 40%. Das Unternehmen entwickelte sich somit erheblich besser als die Branche. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage erhöhte sich die Anzahl der Aufträge zum Vorjahr um 25%. Darüber hinaus konnte aufgrund der nachgefragten kürzeren Lieferfristen sowie dem gestiegenen Umfang der Aufträge der durchschnittliche Auftragswert um knapp 26% gesteigert werden. Nachdem in den ersten 2 Monaten des Geschäftsjahres noch Auswirkungen aus dem Vorjahr spürbar waren, stabilisierte die Umsatzentwicklung ab dem 2. Quartal auf hohem Niveau. Mit 4,682 Mio EUR lagen die Umsatzerlöse im 2. Halbjahr rund 14% über dem Wert der ersten Jahreshälfte. 1.3. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich insgesamt auf TEUR 888, welche in Höhe von TEUR 746 auf Maschinen und Anlagen entfallen. Im Bereich der Grundstücke sowie der immateriellen Wirtschaftsgüter wurden jeweils TEUR 25 getätigt. Mit den angeschafften Maschinen- und Anlagen wird einerseits eine Ausweitung der Fertigungskapazität im Unternehmen erreicht sowie zugleich den erwarteten zunehmenden Anforderungen des Marktes an Layoutstruktur und Komplexität der Leiterplatten Rechnung getragen. Bei den Finanzanlagen sind Zugänge von TEUR 92 zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2010 werden Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 704 ausgewiesen und reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 39. 1.4. Finanzierungsmaßnahmen Die angeschafften Maschinen wurden durch Mietkauffinanzierungen mit einer Laufzeit von jeweils 60 Monaten in Höhe von insgesamt TEUR 552 refinanziert. Bankverbindlichkeiten aus kurzfristigen Kontokorrentkrediten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 1.5. Personal- und Sozialbereich Das Unternehmen zählte im Geschäftsjahr durchschnittlich 63 Mitarbeiter. Durch Einstellungsmaßnahmen in der zweiten Jahreshälfte wuchs die Mitarbeiterzahl zum Ende des Geschäftsjahres auf 67, wovon 31 Mitarbeiter in der Produktion und 36 in der Arbeitsvorbereitung, Vertrieb und Verwaltung tätig waren. 2. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte sich die bereinigte Bilanzsumme um TEUR 1.368 (+14,8%) auf TEUR 10.610. Die Entwicklung der Bilanzsumme wird im Wesentlichen von der positiven Gewinnsituation und den getätigten Investitionen bestimmt. Das Eigenkapital des Unternehmens konnte unter Berücksichtigung des bestehenden Sonderpostens mit Rücklageanteil (Anrechnung zu 70%) um nominal TEUR 843 auf TEUR 3.637 erhöht werden. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 34,3% (Vorjahr: 30,3%). Der Anteil des Anlagevermögens an der bereinigten Bilanzsumme beträgt 77,8% (Vorjahr: 88,3%) - nominal 8,2 Mio EUR. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 24,5 auf 2,9% der Bilanzsumme erhöht. Der Anteil der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist aufgrund der Auftragssituation zum Jahreswechsel auf rd. 1,9% der Bilanzsumme gestiegen. Stichtagsbezogen haben sich die Debitoren durch die gestiegenen Umsatzerlöse auf TEUR 670 erhöht. Das Fremdkapital wird insgesamt mit 6.973 Mio EUR ausgewiesen. Der Anteil der mittel- und langfristigen Bank- und Mietkaufverbindlichkeiten an der bereinigten Bilanzsumme beträgt 40,7% (Vorjahr: 53,7%). Sie valutieren in Höhe von rund 4,5 Mio EUR. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.785 Mio EUR. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. 2.2. Finanzlage Die dem Unternehmen eingeräumten Kontokorrentlinien betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 200, welche aufgrund der bestehenden Liquiditätslage nicht in Anspruch genommen werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.423 und wird durch die im Jahresverlauf erhaltenen Mittel aus der Investitionszulage in Höhe von TEUR 65,7 begünstigt. Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sicherte einerseits die jederzeitige fristgerechte Zahlung der bestehenden Kapitaldienstverpflichtungen und deckte zugleich, ergänzt durch die getätigten Finanzierungen, die Investitionsmaßnahmen ab. 3. Ertragslage Das Unternehmen hat im Berichtsjahr eine Gesamtleistung von 8,9 Mio EUR (+59%) erzielt. Das Rohergebnis hat sich zum Vorjahr um TEUR 2.156 (+48%) auf TEUR 6.664 verbessert. Die in 2010 auf 24,3% gestiegene Materialeinsatzquote begründet sich in den erhöhten Beschaffungskosten sowie vor allem in dem Anstieg für den Einkauf von Fremdleistungen für Bestückung und Leiterplattenfremdfertigung, welche zunehmend von unseren Kunden nachgefragt werden. Die Personalkosten betragen TEUR 3.216 und sind zum Vorjahr um TEUR 440 gestiegen. Die Personalkostenquote reduzierte sich deutlich auf nunmehr 36,5% (Vj. 49,5%). Auf Basis der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl erhöhte sich der Umsatz pro Mitarbeiter auf TEUR 140 p.a. (+18% über Branchendurchschnitt). Die Abschreibungen werden mit TEUR 704 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 1.502 (+44% ggü. Vj.). Prozentual reduzierte sich der Ausweis für den betrieblichen Aufwand auf 17,0% (Vj. 18,6%) vom Umsatz. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde zum Vorjahr um TEUR 1.163 auf TEUR 1.364 gesteigert. Im ersten Jahr nach Überwindung der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise wird mit dem Ausweis des Jahresüberschlusses in Höhe von TEUR 950 das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte dokumentiert. 3. Hinweise auf Risiken bei der künftigen Entwicklung Nach einem ausgesprochen erfolgreichen Geschäftsjahr 2010 erwartet das Unternehmen auch für 2011 eine anhaltend positive Entwicklung. Hierfür sprechen einerseits die gefestigten konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie die Notwendigkeit der Unternehmen ihre Produktpalette technologisch stetig weiter zu entwickeln. Belastend können sich auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld die Unwägbarkeiten auf den internationalen Finanzmärkten, und hier insbesondere bei den Ländern des südlichen Euroraums auswirken. Die stetig steigenden Erwartungen an neue Produkte gehen einher mit qualitativ höheren Anforderungen an Aufbau und Struktur von Leiterplatten sowie den Eigenschaften der zu verwendenden Materialien. Durch eine prozessoptimierend und kapazitiv ausgerichtete Investitionstätigkeit wird diesen Entwicklungen des Marktes antizipativ Rechnung getragen. Hierbei erfolgt ein permanenter Abgleich der bestehenden Fertigungsprozesse mit den bestehenden und künftigen Markterfordernissen, woraus sich Investitionsentscheidungen ableiten. Darüber hinaus werden durch die aktive Zusammenarbeit in Forschungsprojekten mit strategischen Partnern, u.a. aus Forschungseinrichtungen, dem universitären Bereich und der Industrie Marktstrategien der Anwendung neuer Technologien sowie deren Grundlagen in die Weiterentwicklung der Unternehmensprozesse zeitnah aufgenommen. Die uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend gedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in der Elektronikbranche aufgrund noch bestehender Unsicherheiten an den internationalen Finanzmärkten grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. 4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Das Unternehmen kann in den ersten 4 Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf eine anhaltend erfolgreiche Entwicklung zurückblicken, bei der die anspruchvollen Erwartungen der optimistischen Planung erfüllt wurden. Kumuliert wurde von Januar bis April ein Umsatzplus von 21,9% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt. Die zunehmenden qualitativen Anforderungen an die Produkte führten bei einer stabilen Nachfragesituation des Marktes zu einem gestiegenen Umsatz je Auftrag sowie auch einem höheren Umsatz je Panel bei Eigenfertigung. Darüber hinaus konnten gemeinsam mit unseren Kooperationspartner -die Schweizer Electronic AG und die Skytech Europe GmbH- im Bereich der Serienproduktion eine steigende Zahl von Aufträgen realisiert werden. Aufgrund der Notwendigkeit der Entwicklung neuer Produkte werden unsere Kunden auch künftig wesentliche Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätigen, damit die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gesichert werden kann. Die hohe Auslastung von Mittel- und Großserienhersteller zwingt diese, sich auf deren Kernsegment zu konzentrieren und aufgrund fehlender Flexibilität weniger als Wettbewerber im Bereich der Fertigung von Prototypen und Kleinserien aufzutreten. Aufgrund der getroffenen Annahmen gehen die optimistischen Umsatzplanungen für das Geschäftsjahr 2011 von einem Umsatzanstieg von 7,4% gegenüber dem Vorjahr aus. Zum 30.04.2010 wurde hierzu ein zeitanteiliges Umsatzplus von 1,8% erreicht. Der vorläufige Gewinn vor Steuer, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) lag um 13,5% über den zeitanteiligen Planungen. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.
Berlin Andreas Contag, Gesellschafter - Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. ANGABEN ZUR ERSTMALIGEN ANWENDUNG DES BILANZRECHTSMODERNISIERUNGSGESETZES Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die Bestimmungen der Übergangsregelungen der Art. 66 und 67 EGHGB beachtet. Gesetzliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisänderungen bzw. Erläuterungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG betrafen folgende Posten bzw. Ausweise:
Die entsprechenden postenbezogenen Erläuterungen zur Erstanwendung sowie notwendige betragsmäßige Angaben werden bei den jeweiligen Ausweisen vorgenommen. Die Gesellschaft hat für den Sonderposten mit Rücklageanteil vom Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht. Aufgrund der Änderung der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen im Zeitpunkt der Umstellung der Rechnungslegung nach BilMoG zum 1.1.2010 hat sich ein Unterschiedsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ergeben. Im laufenden Geschäftsjahr hat die Gesellschaft den vollen Unterschiedsbetrag den Rückstellungen für Pensionen zugeführt. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in Anwendung des Art. 67 Nr. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern wurde in Anwendung des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,-- wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (siehe Anlage 3/I) zu entnehmen. Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit Angabe der Restlaufzeiten ist aus der Anlage zum Anhang (Anlage 3/V) ersichtlich. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.732.088,07 (Vorjahr: EUR 1.047.469,33) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.784.577,20 (Vorjahr: EUR 2.457.308,60) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, ist aus dem Bankenspiegel (Anlage 3/VI) ersichtlich. Die Sicherungsarten und Sicherungsformen sind aus der Anlage 3/VII mit ihren Erläuterungen zu entnehmen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Am Abschlussstichtag lagen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Geschäftsführung Im Jahr 2010 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Andreas Contag (Kaufmann), Berlin. Mit Beschluss vom 4. April 2005 wurde Herr Andreas Contag zum Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung beim Registergericht erfolgte am 11.05.2005 beim Amtsgericht AG Charlottenburg. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) durchschnittlich 63 Arbeitnehmer (nach Köpfen) beschäftigt. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Berlin, 24. Juni 2011 Andreas Contag Anlagespiegell für das Geschäftsjahr 2010CONTAG GmbH
* Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden für Zwecke des Ausweises nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zur Verrechnung mit den Pensionsverpflichtungen umgebucht und auf der Passivseite der Bilanz saldiert ausgewiesen.
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CONTAG GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie der Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Berlin, 28. Juni 2011 GRIEGER
MALLISON CTG AG
Dipl.-Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer |
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