SCHOTT Solar GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerrit Prof. Dr. Sames seit 28.5.2008 | Geschäftsführer |
Frank Lenzen seit 1.4.2008 | Prokura |
Jürgen Georg Dr. Kaiser-Gerwens geb. Kaiser seit 12.2.2008 | Geschäftsführer |
Robert Joachim Dietrich Dr. Kuba seit 4.4.2007 | Prokura |
Martin Josef Dr. Heming seit 4.10.2006 | Geschäftsführer |
Michael Schmidt seit 6.4.2005 | Prokura |
Klaus Bendlage seit 12.2.2003 | Prokura |
Hans-Jürgen Dipl.-Volkswirt Gebel seit 12.2.2003 | Prokura |
Ingo A. Prof. Dr. Schwirtlich seit 19.6.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SCHOTT AGEigenbeteiligung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHOTT
Solar GmbH
|
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| ― | dem Ausbau zuverlässiger Verschaltungs- und Verkapselungstechnik für neuartige großformatige und dünne Solarzellen und einer fortgeschrittenen Modultechnologie, |
| ― | der Entwicklung von Hochleistungszellen aus großflächigem multikristallinen Siliziumscheiben mit monokristallinem Erscheinungsbild ("Multi goes Mono"), |
| ― | der Entwicklung von Solarzellen mit "neutralem Erscheinungsbild" durch rückseitige Kontaktierung, |
| ― | der Entwicklung fortschrittlicher Si-Dünnschicht für großflächige PV-Module. |
Die Entwicklungsprojekte wurden teilweise durch Bundes-, Landes- und EU-Mittel gefördert. Insgesamt beläuft sich der Entwicklungsaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr auf knapp EUR11 Mio für die SCHOTT Solar GmbH und liegt damit auf Vorjahresniveau.
Risikomanagement
Die SCHOTT Solar GmbH ist in das Risikomanagementsystem ihres Mutterunternehmens SCHOTT AG eingebunden. Der Schwerpunkt im Bereich Risikomanagement lag z.B. in der weiteren Optimierung des in den Vorjahren implementierten AG-weit einheitlichen Risikomanagementprozesses für alle Funktionen.
Die implementierten Überwachungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente sowie die dazugehörenden organisatorischen Regelungen der Gesellschaft stellen die Einbindung in das Risikomanagement der SCHOTT AG sicher. Dies erfolgt vor allem durch die Risikobeauftragten der Business Units und Funktionen.
Darüber hinaus wird das erforderliche Risikomanagement durch das Handbuch des SCHOTT Risikomanagement Systems (Version 2.0) im SCHOTT-Konzern geregelt.
Neben einer strategischen Langfristplanung ist eine Mittelfristplanung mit Budgetansatz der laufenden Geschäftsjahre Hauptbestandteil des Berichtssystems. Der SCHOTT-Konzern praktiziert ein monatliches Berichtswesen mit Plan/Ist-Vergleichen und detaillierten zahlenmäßigen und qualifizierten Abweichungsanalysen.
Die SCHOTT Solar GmbH ist durch ihre internationale Struktur Devisenkurs- und Zinsänderungen ausgesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken, insbesondere aus Finanzforderungen gegen Tochterunternehmen und zur Absicherung der langfristigen Finanzierung der Gesellschaft, werden bei Währungsrisiken Devisentermingeschäfte und bei Zinsänderungsrisiken Zinsswaps eingesetzt.
Risiken, welche die Existenz unserer Gesellschaft gefährden, sind derzeit nicht bekannt oder erkennbar.
Jedoch sei hier auf drei grundsätzliche Angebots- und Nachfragerisiken des Photovoltaikmarktes hingewiesen:
| 1. | Die Gesellschaft bezieht Silizium und Wafer, aus denen dann die Solarzellen hergestellt werden. Auch wenn Silizium in Form von Quarzsand auf der Erde praktisch unbegrenzt vorhanden ist, stellt sich der Markt für Wafer und veredeltem hochreinen Silizium als Verkäufermarkt dar. Die wenigen Anbieter stehen auf Grund der hohen Nachfrage nach diesen Gütern vor erheblichen Erweiterungsinvestitionen, die, wenn auch bereits entschieden, sich aber noch nicht in der Produktionsphase befinden. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage der Photovoltaikbranche in den nächsten zwei Jahren das Angebot dieser Produkte übersteigt. Diese Verknappung hat uns schon getroffen und führte zu Versorgungsengpässen und Linienstillständen und ist auch in 2007 verstärkt zu erwarten. Es ist außerdem damit zu rechnen, dass die Bezugspreise für Silizium und Wafer zunächst steigen werden. Daher versuchen sich neue Hersteller am Markt zu etablieren. |
Die SCHOTT Solar GmbH hat bestimmte Liefermengen vertraglich abgesichert und wird dieses weiterhin verstärken, so dass keine wesentlichen negativen Einflüsse auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu erwarten sind. Eine vorübergehende Ausnahme bildet das nächste Geschäftsjahr 2006/2007.
| 2. | Der Wettbewerb im Photovoltaikmarkt könnte sich weiter intensivieren, insbesondere wenn das prognostizierte starke Marktwachstum nicht eintritt. Zusammenschlüsse, der Eintritt neuer, größerer Wettbewerber oder eine Marktkonsolidierung könnten sich negativ auf die Marktanteile und Absatzpreise bei SCHOTT Solar GmbH und ihrer Tochtergesellschaften auswirken. |
Der Markteintritt neuer Wettbewerber ist auf Grund des mittlerweile sehr hohen Kapitalbedarfs zur Erzielung signifikanter Marktanteile eher als gering einzuschätzen. Eine Marktkonsolidierung könnte auch Chancen für unsere Gesellschaft mit sich bringen.
Für 2007 ist weiterhin von einer starken Nachfrage auszugehen, allerdings muss 2007 mit sinkenden Preisen gerechnet werden, da zum einen die deutsche Einspeisevergütung um 5% gesenkt wird und gleichzeitig mit steigenden Modulimporten aus Low-Cost Ländern gerechnet werden muss.
| 3. | Das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert eine kostendeckende Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom. Mit dieser Vergütungsregelung konnten langfristig kalkulierbare wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Investoren und Nutzer geschaffen werden. |
Im zweiten Halbjahr 2007 steht dieses Gesetz zur turnusmäßigen Revision durch den Gesetzgeber an. Dabei kann es bei ungünstiger politischer Verhältnislage zu Verschlechterungen der bestehenden Rahmenbedingungen kommen.
In der Folge könnte der Absatz in Deutschland ungünstig beeinflusst werden. Wir schätzen das Risiko einer Verschlechterung der Konditionen im EEG eher gering ein, da es in der derzeitigen Bundesregierung keine Mehrheit gegen das EEG gibt.
SCHOTT AG und SCHOTT Solar GmbH sind gemeinsam mit gezielten Lobbyaktivitäten für den Erhalt des bestehenden Einspeisegesetzes aktiv.
Marktentwicklung und Ausblick
Die Chancen der zukünftigen Entwicklung werden im voraussichtlich starken Wachstum gesehen. Der weltweite Markt für Photovoltaik ist in den Jahren 1998 bis 2005 mengenmäßig durchschnittlich mit über 40% pro Jahr gewachsen und erreichte 2005 ca. 1.400 MW installierte Leistung. Für die Kalenderjahre 2006 und 2007 wird mit einem weltweiten Marktwachstum von jeweils 10 bis 20% gerechnet. Diese Verlangsamung ist nach unseren Erkenntnissen auf das zu geringe Angebot an hochreinem Silizium zurückzuführen. Für die Jahre ab 2008 gehen wir von einem jährlichen Wachstum von über 30% p. a. aus, da dann die gerade begonnene erste Stufe der Ausbauten der Silizium-Hersteller zu einer Entspannung am Markt führen wird.
SCHOTT Solar GmbH ist es im Berichtsjahr gelungen, sich am stark umkämpften Silizium-Markt als Kunde zu etablieren. Es konnten langfristige Lieferverträge mit Silizium- und Waferherstellern abgeschlossen werden.
Basierend auf drei Silizium- und acht Wafer-Lieferverträgen in nennenswerter Höhe mit einer Reichweite bis teilweise zum Jahr 2018, sieht sich die Gesellschaft in einer guten Ausgangslage, um ihre Position im Markt zu festigen bzw. noch weiter auszubauen.
Für diese Silizium- und Wafer-Lieferverträge im Gesamtumfang von EUR430,6 Mio sind Anzahlungen in Höhe von rd. EUR23 Mio geleistet worden (rd. 5% der Gesamtabnahmeverpflichtung). Zur Kompensation dieses Liquiditätsabflusses ist es der SCHOTT Solar GmbH erstmalig gelungen, auch Kundenanzahlungen für Mehrjahres-Verträge zu akquirieren.
Für 2007 ist weiterhin von einer starken Nachfrage auszugehen, allerdings müssen in 2007 sinkende Preise antizipiert werden, da zum einen die deutsche Einspeisevergütung um 5% gesenkt wird und gleichzeitig mit steigenden Modulimporten aus Low-Cost Ländern gerechnet werden muss.
Die auch zukünftig zu erwartende starke Nachfrage wird die SCHOTT Solar GmbH im nächsten Geschäftsjahr 2006/2007 vorübergehend nicht mit steigenden Umsatzzahlen begegnen können (Umsatzrückgang 45%), weil die Beschaffungsprobleme eine ausreichende Produktion von PV-Modulen nicht zulässt. Für die Jahre ab 2008 ist wieder mit deutlich steigender Marktpräsenz zu rechnen (Umsatzanstieg für 2008 gegenüber 2006 von 70%).
Für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 rechnet die SCHOTT Solar GmbH mit einem negativen Jahresergebnis, während für das nächste Geschäftsjahr 2007/2008 wieder mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet wird.
Die konjunkturelle Erholung in den drei Photovoltaik-Hauptmärkten Japan, Deutschland und USA ist die Basis für diesen positiven Ausblick. Weitere Fördermaßnahmen in bisher weniger entwickelten Regionen --insbesondere Fernost-- die Ausweitung eines EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) innerhalb Europas mit den Vorreitern Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich sowie das politische Bekenntnis in Deutschland zum EEG tragen zu der spezifischen starken Wachstumserwartung des Geschäftsfeldes Photovoltaik bei.
Die SCHOTT Solar GmbH wird sowohl in Deutschland als auch über die Tochtergesellschaft SCHOTT Solar CR, s.r.o. in Tschechien die Produktionsstandorte für Solaranlagen weiter ausbauen und mit der Marktentwicklung mithalten. In der SmartSolarFab, der modernsten voll integrierten Photovoltaik Fertigungsanlage der Welt am Firmensitz im bayerischen Alzenau, entstand mit der Linie 5 eine zusätzliche Zelllinie. Die Nennkapazität der Zellenfertigung beträgt dann am Standort Alzenau insgesamt 115 MW/a.
Die weiteren Ausbaupläne der Produktion und Entwicklungsmaßnahmen der Ausbeutesteigerungen bilden das Fundament zur mittelfristigen Erzielung einer Kostenführerschaft und der Ergebnisverbesserung.
Im laufenden Geschäftsjahr 2006/2007 wurde die Option ins Auge gefasst, die Fertigung des Tochterunternehmens SCHOTT Solar, Inc. in Billerica, USA, zu veräußern oder zu schließen. Nennenswerte Auswirkungen auf die Lage der SCHOTT Solar GmbH ergeben sich hieraus nicht.
Zur Unterstützung der weiteren Wachstumspläne hat die SCHOTT Solar GmbH am neuen Standort Jena in die Dünnschichttechnologie investiert (EUR16,2 Mio in 2006) Das Gesamtprojektvolumen über einen Zeitraum von zwei Jahren beläuft sich auf ca. EUR70 Mio.
Alzenau, den 24.November 2006
SCHOTT Solar GmbH
Dr. Martin Heming Geschäftsführung
Bilanz zum 30. September 2006
A k t i v a
|
Anhang |
30.9.2006 |
30.9.2005 |
|||||
|
TEUR |
TEUR |
||||||
|
A. |
Anlagevermögen |
(3) |
|||||
|
I. |
Immaterielle Vermögensgegenstände |
347 |
473 |
||||
|
II. |
Sachanlagen |
63.182 |
63.858 |
||||
|
III. |
Finanzanlagen |
(4) |
6.005 |
34.375 |
|||
|
69.534 |
98.706 |
||||||
|
B. |
Umlaufvermögen |
||||||
|
I. |
Vorräte |
(5) |
55.010 |
52.479 |
|||
|
II. |
Forderungen und sonstige |
||||||
|
Vermögensgegenstände |
(6) |
45.627 |
61.709 |
||||
|
III. |
Flüssige Mittel |
(7) |
468 |
36 |
|||
|
101.105 |
114.224 |
||||||
|
C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
(8) |
314 |
1.878 |
|||
|
170.953 |
214.808 |
||||||
P a s s i v a
|
Anhang |
30.9.2006 |
30.9.2005 |
|||
|
TEUR |
TEUR |
||||
|
A. |
Eigenkapital |
||||
|
I. |
Gezeichnetes Kapital |
(9) |
5.113 |
5.113 |
|
|
II. |
Kapitalrücklage |
73.230 |
73.230 |
||
|
III. |
Bilanzverlust |
-47.182 |
-33.609 |
||
|
31.161 |
44.734 |
||||
|
B. |
Sonderposten für Investitionszuwendungen |
||||
|
zum Anlagevermögen |
(10) |
6.929 |
9.820 |
||
|
C. |
Rückstellungen |
||||
|
1. |
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche |
||||
|
Verpflichtungen |
(11) |
9.059 |
8.870 |
||
|
2. |
Steuerrückstellungen |
(12) |
3.753 |
1.240 |
|
|
3. |
Sonstige Rückstellungen |
(13) |
15.763 |
16.105 |
|
|
28.575 |
26.215 |
||||
|
D. |
Verbindlichkeiten |
||||
|
1. |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
(14) |
74.149 |
74.833 |
|
|
2. |
Übrige Verbindlichkeiten |
(15) |
30.139 |
59.206 |
|
|
104.288 |
134.039 |
||||
|
170.953 |
214.808 |
||||
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006
|
Anhang |
2005/2006 |
2004/2005 |
||
|
TEUR |
TEUR |
|||
|
1. |
Umsatzerlöse |
(17) |
357.311 |
274.266 |
|
2. |
Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
959 |
-7.571 |
|
|
3. |
Andere aktivierte Eigenleistungen |
114 |
0 |
|
|
4. |
Sonstige betriebliche Erträge |
(18) |
17.018 |
15.497 |
|
5. |
Materialaufwand |
(19) |
-284.272 |
-203.955 |
|
6. |
Personalaufwand |
(20) |
-30.470 |
-34.487 |
|
7. |
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
|
(21) |
-15.606 |
-11.624 |
|
8. |
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
(22) |
-24.018 |
-21.373 |
|
9. |
Abschreibungen auf Finanzanlagen |
(23) |
-28.420 |
0 |
|
10. |
Zinsergebnis |
(24) |
-3.518 |
-3.131 |
|
11. |
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
-10.902 |
7.622 |
|
|
12. |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-2.512 |
-1.240 |
|
|
13. |
Sonstige Steuern |
(25) |
-159 |
-26 |
|
14. |
Jahresfehlbetrag (i. Vj.Jahresüberschuss) |
-13.573 |
6.356 |
|
|
15. |
Verlustvortrag |
-33.609 |
-39.965 |
|
|
16. |
Bilanzverlust |
-47.182 |
-33.609 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2005/2006
Grundlagen des Jahresabschlusses
(1) Bilanzierung und Bewertung
Der Jahresabschluss der SCHOTT Solar GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der von den Gesellschaftern vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien sowie unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu erhöhen, wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten und anteilige Abschreibungen des Fertigungsbereiches einbezogen. Die abnutzbaren Sachanlagen werden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Zusätzlich werden Abschreibungen nach steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert höher ist als der Wert, der den Anlagegegenständen am Abschluss-Stichtag beizulegen ist.
Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert. Unverzinslich gewährte Arbeitgeberdarlehen werden mit dem Nominalwert angesetzt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten, die direkt zurechenbaren Fertigungsgemeinkosten, anteilige Abschreibungen des Fertigungsbereiches sowie anteilige Materialgemeinkosten. Niedrigere beizulegende Werte zum Stichtag werden mit Hilfe der EDV ermittelt; hierbei werden insbesondere auf Grund der Umschlagshäufigkeit der Bestände Reichweitenabwertungen vorgenommen.
Den im Forderungsbestand und in den übrigen Vermögensgegenständen liegenden besonderen Risiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und nach dem Teilwertverfahren gemäß §6a EStG bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.
Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
(2) Währungsumrechnung
Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Anschaffungskurs bzw. nach dem Niederstwertprinzip (Höchstwert im Falle der Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag und bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Sicherungskurs bewertet.
Erläuterungen zur Bilanz
(3) Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten ist in der "Entwicklung des Anlagevermögens" als Anlage zum Anhang dargestellt.
(4) Angaben zum Anteilsbesitz
|
a) Name und Sitz der Gesellschaft |
Anteil am Kapital |
Eigen- kapital |
Jahresergebnis 2006 |
30.9.2006 Buchwert |
30.9.2005 Buchwert |
|
in% |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Pfalzsolar GmbH,1
|
50 |
59 |
-1 1 |
25 |
25 |
|
Langfristige Ausleihung |
399 |
330 |
|||
|
SCHOTT Solar CR, s.r.o.,
|
100 |
17.619 |
10.544 |
5.487 |
5.487 |
|
SCHOTT Solar, Inc., Billerica, USA |
100 |
-14.642 |
-17.597 |
0 |
28.420 |
|
5.911 |
34.262 |
1 Abschluss zum 31.Dezember 2005
(5) Vorräte
|
30.9.2006 |
30.9.2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
15.048 |
21.615 |
|
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
7.338 |
9.714 |
|
Fertige Erzeugnisse und Waren |
17.575 |
18.835 |
|
Geleistete Anzahlungen |
23.299 |
2.324 |
|
63.260 |
52.488 |
|
|
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
-8.250 |
-9 |
|
55.010 |
52.479 |
Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach einer im SCHOTT-Konzern angewendeten maschinellen Methode, wobei als Bewertungsparameter die Umschlagshäufigkeit zu Grunde gelegt wird.
(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
|
davon mit einer Restlaufzeit |
||||
|
bis zu einem Jahr |
über einem Jahr |
Gesamtbetrag
|
Gesamtbetrag
|
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Forderungen aus Lieferungen
|
11.312 |
0 |
11.312 |
10.156 |
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
32.350 |
0 |
32.350 |
49.238 |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
1.965 |
0 |
1.965 |
2.315 |
|
45.627 |
0 |
45.627 |
61.709 |
|
|
davon Forderungen gegen Gesellschafter |
31.734 |
0 |
31.734 |
0 |
(7) Flüssige Mittel
Es handelt sich um Guthaben bei Kreditinstituten sowie um Kassen- und Scheckbestände.
(8) Rechnungsabgrenzungsposten
Abgegrenzt wurden das bereits im Juni 2006 ausgezahlte Urlaubsgeld (TEUR79), die für das aufgenommene IKB Bank-Darlehen gezahlten KfW-Abzüge (TEUR75), bereits gezahlte Versicherungsprämien (TEUR137) sowie bereits gezahlte IT-Service-Leistungen (TEUR23).
(9) Gezeichnetes Kapital
Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR5,113 Mio.
(10) Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen
Als Sonderposten werden Zuwendungen für die Solarzellenfertigungsanlage sowie für die neue Solarfabrik SF60 ausgewiesen; siehe hierzu auch Textziffer 4.
(11) Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen sind mit dem Teilwert unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 6% p. a. bewertet. Zu Grunde gelegt sind die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
(12) Steuerrückstellungen
Auf Grund des positiven steuerlichen Jahresergebnisses und der Mindestbesteuerung ist eine Rückstellung für Körperschaft- und Gewerbesteuer gebildet worden.
(13) Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge für ausstehende Kosten, Arbeitnehmerjubiläen und Altersteilzeit sowie für Preisprüfungsrisiko, Gewährleistungen und andere Risiken.
(14) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Es handelt sich mit EUR4,1 Mio um drei langfristige Finanzierungsdarlehen, die im Zeitraum 1998 bis 2002 bei der IKB Deutsche Industriebank aufgenommen wurden.
Daneben wurde im Dezember 2002 ein Darlehen über EUR70 Mio bei der Commerzbank, Essen, aufgenommen.
(15) Verbindlichkeiten
|
davon mit einer Restlaufzeit |
||||
|
bis zu
|
von einem
|
Gesamtbetrag
|
Gesamtbetrag
|
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Verbindlichkeiten gegenüber
|
2.054 |
|
|
|
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
10.729 |
0 |
10.729 |
12.362 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber
|
4.123 |
0 |
4.123 |
5.014 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber Unter-nehmen mit denen ein Beteili-gungsverhältnis besteht |
0 |
0 |
0 |
39.554 |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
2.184 |
13.103 |
15.287 |
2.276 |
|
- davon aus Steuern |
(313) |
0 |
(313) |
(1.064) |
|
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
0 |
0 |
0 |
(742) |
|
19.090 |
85.198 |
104.288 |
134.039 |
|
|
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter |
2.203 |
2.203 |
19.798 |
|
(16) Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
Die Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR6.888 p. a. und werden in den nächsten Jahren in gleicher Höhe anfallen. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR97.024; davon bestehen TEUR16.155 gegenüber verbundenen Unternehmen.
Bestellobligo
Das Bestellobligo aus genehmigten Investitionen beträgt TEUR40.392; davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR0.
Verpflichtung aus langfristigen Abnahmeverträgen
Die Verpflichtungen aus langfristigen Abnahmeverträgen betragen zum 30.September 2006 TEUR430.575.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
(17) Umsatzerlöse
|
2006 |
2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen |
||
|
Terrestrik |
346.973 |
245.748 |
|
OEM - Automotive |
0 |
18.443 |
|
Dünnschicht |
10.338 |
10.075 |
|
357.311 |
274.266 |
|
|
Aufgliederung nach Regionen |
||
|
Bundesrepublik Deutschland |
242.168 |
222.827 |
|
EU-Staaten |
84.359 |
31.977 |
|
Übriges Europa |
1.310 |
658 |
|
Japan |
11.316 |
4.239 |
|
Amerika |
1.601 |
3.685 |
|
Restliche Welt |
16.557 |
10.880 |
|
357.311 |
274.266 |
Unter den Umsatzerlösen werden sowohl Umsätze in Höhe von EUR61 Mio aus der Lieferung von Zellen an die Tochtergesellschaften ausgewiesen, als auch Umsätze in Höhe von EUR103 Mio aus dem Verkauf von Modulen gezeigt, die aus diesen Zellen von den Tochtergesellschaften gefertigt wurden und als Handelswaren von den Tochtergesellschaften bezogen wurden.
(18) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens (TEUR2.891), erstattungsfähige Forschungs- und Entwicklungskosten an öffentliche Auftraggeber (TEUR4.354) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Gemeinkosten (TEUR3.041), Buchgewinnen aus Anlagenabgängen (TEUR2.148) und Erträgen aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR73).
(19) Materialaufwand
|
2006 |
2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
280.024 |
194.121 |
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
4.248 |
9.834 |
|
284.272 |
203.955 |
(20) Personalaufwand/Mitarbeiter
|
2006 |
2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Löhne und Gehälter |
24.494 |
28.343 |
|
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung |
4.476 |
4.742 |
|
Aufwendungen für Altersversorgung |
1.500 |
1.402 |
|
30.470 |
34.487 |
|
Mitarbeiter
|
||
|
Gewerbliche Arbeitnehmer |
344 |
375 |
|
Angestellte |
160 |
170 |
|
Auszubildende |
1 |
0 |
|
505 |
545 |
|
(21) Abschreibungen auf Sachanlagen
Die Zellfertigungslinien 1 und 2 wurden in Höhe von TEUR2.790 im Geschäftsjahr einschließlich Infrastruktur außerplanmäßig voll abgeschrieben, weil die hier gefertigten Zellformate in Zukunft nicht mehr gefertigt werden.
(22) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. Kosten für Dienstleistungen, Kosten für Fremdkräfte, Bildung von sonstigen Rückstellungen, Instandhaltungskosten, Vorsorge für dubiose Forderungen, Mieten und Pachten, Ausgangsfrachten, Reisekosten sowie periodenfremder Aufwand für Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR20) ausgewiesen.
(23) Abschreibungen auf Finanzanlagen
Auf Grund der in den letzten Jahren aufgelaufenen Verluste unserer Tochter SCHOTT Solar Inc., Billerica, wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR28,4 Mio auf den Beteiligungsbuchwert vorgenommen
(24) Zinsergebnis
|
2006 |
2005 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
21 |
19 |
|
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.224 |
2.224 |
|
- davon aus verbundenen Unternehmen |
1.178 |
2.094 |
|
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-4.763 |
-5.374 |
|
-3.518 |
-3.131 |
(25) Sonstige Steuern
In den sonstigen Steuern ist nachgezahlte Grundsteuer für die Jahre 2003 bis 2005 in Höhe von TEUR96 enthalten (periodenfremder Aufwand).
(26) Derivative Finanzinstrumente
Die SCHOTT Solar GmbH ist durch die langfristige Finanzierung Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung dieses Risikos wird ein Zinsswap eingesetzt. Der Vertrag besteht mit der SCHOTT AG, Mainz. Die Bewertung der Zinsswaps erfolgte auf der Grundlage von allgemein anerkannten finanzmathematischen Bewertungsmethoden.
|
Buchwert
|
Marktwert
|
Nominalwert des
|
|
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
|
|
Zinsswap |
0 |
-764 |
70.000 |
(27) Konzernabschluss
Der für die Gesellschaft befreiende Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen wird zum 30.September 2006 von der SCHOTT AG, Mainz, erstellt und veröffentlicht. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim Handelsregister des Amtsgerichts Mainz (HRB8555)
(28) Sonstige Angaben
Der Aufsichtsrat der SCHOTT Solar GmbH bestand im Geschäftsjahr 2005/2006 aus folgenden Herren:
Dr.-Ing. Hans-Joachim Konz, Vorsitzender (Generalbevollmächtigter und Mitglied der Konzernleitung der SCHOTT AG)
Thomas Schöning (Vice President Corporate Controlling and Accounting der SCHOTT AG)
Berthold Martin (Betriebsratsvorsitzender der SCHOTT Solar GmbH)
Die Aufsichtsratsmitglieder haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2005/2006 keine Bezüge erhalten.
Die Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH bestand im Geschäftsjahr 2005/2006 aus:
Dr. Johannes Hain, Johannesberg, Dipl.-Ingenieur
--vom 1.Februar bis 30.September 2006--
Dr. Winfried Hoffmann,Hanau, Dipl.-Physiker
--bis 31. Januar 2006--
Alexander Berg, Wiesbaden, Dipl.-Ingenieur
--bis 31. Januar 2006--
Michael Harre, Offenbach, Dipl.-Betriebswirt
--bis 31. Januar 2006--
Heiner Zinnkann, Altenstadt, Dipl.-Kaufmann
--bis 31. Januar 2006--
Seit 1.Oktober 2006 ist Dr. Martin Heming, Jena, Dipl.-Chemiker, zum Geschäftsführer bestellt.
Im Berichtsjahr betrugen die gewährten Bezüge für die Geschäftsführung TEUR153.
Alzenau, den 24. November 2006
SCHOTT Solar GmbH
Dr. Martin Heming Geschäftsführung
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005/2006
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|||||||
|
1.10.2005 |
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
30.9.2006 |
|||
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|||
|
I. |
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
|
1. |
Gewerbliche Schutzrechte
|
1.892.747,18 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
1.892.747,18 |
|
|
2. |
Software |
852.828,64 |
32.197,81 |
20.970,00 |
25.840,93 |
880.155,52 |
|
|
2.745.575,82 |
32.197,81 |
20.970,00 |
25.840,93 |
2.772.902,70 |
|||
|
II. |
Sachanlagen |
||||||
|
1. |
Grundstücke und Bauten |
14.702.374,53 |
34.767,96 |
6.950,00 |
9.949,08 |
14.734.143,41 |
|
|
2. |
Technische Anlagen und Maschinen |
86.064.623,39 |
2.689.857,48 |
3.322.352,74 |
10.244.375,93 |
81.832.457,68 |
|
|
3. |
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
5.899.781,25 |
541.198,04 |
171.117,50 |
503.793,12 |
6.108.303,67 |
|
|
4. |
Geleistete Anzahlungen und |
||||||
|
Anlagen im Bau |
3.612.658,69 |
18.152.838,82 |
-3.521.390,24 |
0,00 |
18.244.107,27 |
||
|
110.279.437,86 |
21.418.662,30 |
-20.970,00 |
10.758.118,13 |
120.919.012,03 |
|||
|
III. |
Finanzanlagen |
||||||
|
1. |
Anteile an verbundenen
|
33.906.587,97 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
33.906.587,97 |
|
|
2. |
Beteiligungen |
25.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
25.000,00 |
|
|
3. |
Ausleihungen an Unternehmen,
|
330.000,00 |
69.187,50 |
0,00 |
0,00 |
399.187,50 |
|
|
4. |
Sonstige Ausleihungen |
113.148,94 |
0,00 |
0,00 |
18.537,48 |
94.611,46 |
|
|
34.374.736,91 |
69.187,50 |
0,00 |
18.537,48 |
34.425.386,93 |
|||
|
147.399.750,59 |
21.520.047,61 |
0,00 |
10.802.496,54 |
158.117.301,66 |
|||
|
Kumulierte Abschreibungen |
Buchwerte |
|||||||
|
Abschreibungen |
||||||||
|
des |
||||||||
|
1.10.2005 |
Geschäftsjahres |
Abgänge |
30.9.2006 |
30.9.2006 |
30.9.2005 |
|||
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|||
|
I. |
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||||
|
1. |
Gewerbliche Schutzrechte
|
1.890.367,63 |
2.379,55 |
0,00 |
1.892.747,18 |
0,00 |
2.379,55 |
|
|
2. |
Software |
382.262,96 |
176.450,54 |
-25.275,79 |
533.437,71 |
346.717,81 |
470.565,68 |
|
|
2.272.630,59 |
178.830,09 |
-25.275,79 |
2.426.184,89 |
346.717,81 |
472.945,23 |
|||
|
II. |
Sachanlagen |
|||||||
|
1. |
Grundstücke und Bauten |
11.010.870,77 |
2.174.782,33 |
-4.104,81 |
13.181.548,29 |
1.552.595,12 |
3.691.503,76 |
|
|
2. |
Technische Anlagen und Maschinen |
32.246.400,49 |
12.374.742,30 |
-3.679.636,51 |
40.941.506,28 |
40.890.951,40 |
53.818.222,90 |
|
|
3. |
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.164.093,27 |
877.703,29 |
-428.054,16 |
3.613.742,40 |
2.494.561,27 |
2.735.687,98 |
|
|
4. |
Geleistete Anzahlungen und |
|||||||
|
Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
18.244.107,27 |
3.612.658,69 |
||
|
46.421.364,53 |
15.427.227,92 |
-4.111.795,48 |
57.736.796,97 |
63.182.215,06 |
63.858.073,33 |
|||
|
III. |
Finanzanlagen |
|||||||
|
1. |
Anteile an verbundenen
|
0,00 |
28.419.889,93 |
0,00 |
28.419.889,93 |
5.486.698,04 |
33.906.587,97 |
|
|
2. |
Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
25.000,00 |
25.000,00 |
|
|
3. |
Ausleihungen an Unternehmen,
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
399.187,50 |
330.000,00 |
|
|
4. |
Sonstige Ausleihungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
94.611,46 |
113.148,94 |
|
|
0,00 |
28.419.889,93 |
0,00 |
28.419.889,93 |
6.005.497,00 |
34.374.736,91 |
|||
|
48.693.995,12 |
44.025.947,94 |
-4.137.071,27 |
88.582.871,79 |
69.534.429,87 |
98.705.755,47 |
|||
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCHOTT Solar GmbH (bis 29.November 2005: RWE SCHOTT Solar GmbH), Alzenau, für das Geschäftsjahr vom 1.Oktober 2005 bis 30.September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die
Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SCHOTT Solar GmbH (bis 29.November 2005: RWE SCHOTT Solar GmbH). Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 24.November 2006
KPMGDeutscheTreuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wagenseil
Wirtschaftsprüfer
Euler Wirtschaftsprüfer
Niederschrift über den Beschluss der Gesellschafterversammlung
der SCHOTT Solar GmbH, Alzenau
(eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRB 5606)
Die SCHOTT AG, Mainz (eingetragen im Handelsregister des
Amtsgerichts
Mainz unter HRB 8555), beschließt als alleinige
Gesellschafterin der SCHOTT Solar GmbH hiermit unter Verzicht
auf alle gesetzlichen Form- und Fristvorschriften über
die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung
folgendes:
1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.09.2006
Der von der KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main, geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2005/2006 wird festgestellt.
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2005/2006 beträgt €13.573.285,31. Der Verlustvortrag des Geschäftsjahres 2004/2005 beträgt €33.608.672,87.
2. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2005/2006
Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2005/2006 Entlastung erteilt.
3. Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2005/2006
Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für Ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2005/2006 Entlastung erteilt.
4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006/2007
Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006/2007 wird die KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main, bestellt.
Mainz, den 30. März 2007
SCHOTT AG
ppa.
Günther Wolf
ppa. Rainer Weidt
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