DRESTATE Objekte Neunte GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVerbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Lichtenfeld seit 24.6.2015 | Prokura |
Andy Dygutsch seit 24.6.2015 | Prokura |
Thomas Wilhelm Christoph Pahlke seit 24.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Michael E. Czakert seit 24.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Immo Spengler seit 24.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Lennart Kattke seit 24.6.2015 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fest AktiengesellschaftBerlin (vormals: Goslar)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1. Vorbemerkungen 2. Geschäftsverlauf und Kapazitätsauslastung 3. Personalentwicklung 4. Marktentwicklung 5. Aussichten 6. Risiken der künftigen Entwicklung 7. Erklärung zu Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu 1) Vorbemerkungen Das Tätigkeitsfeld der Fest AG umfasst insbesondere die Planung und Errichtung von Antriebstechnik- und Automatisierungslösungen im industriellen Bereich. Schwerpunkte sind dabei SPS- gesteuerte Anlagen, elektrische Antriebssysteme, Visualisierungen, Prozessleittechnik und ein qualitativ hochwertiger Schaltanlagenbau. Betriebsstätten bestehen in Goslar, Berlin, Wien und Marienheide, Tochtergesellschaften in Russland und China. zu 2) Geschäftsverlauf und Kapazitätsauslastung Der Geschäftsverlauf war geprägt von mittelgroßen Projekten und einer Vielzahl kleinerer Aufträge. Die Auslastung der einzelnen Standorte und Bereiche war über den Jahresverlauf unterschiedlich, im Schnitt knapp unter einer Vollauslastung. Somit mussten nur wenige Engineering- Leistungen "eingekauft" werden. Zur Gewinnung von Ingenieur- Personal wurden weiterhin verstärkte Anstrengungen unternommen. Der Auftragsbestand übertraf mit € 20,6 Mio das Vorjahresniveau um 43,1 % (Vorjahr € 14,4 Mio). Die Umsatzerlöse beliefen sich in 2014 auf T€ 14.754 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 28,9% vermindert. Die teilfertigen Leistungen erhöhten sich um T€ 2.265, so daß die Gesamtleistung mit T€ 17.019 sich zum Vorjahr um 6,1 % verminderte. Die Materialquote stieg von 47,8% auf 50,2%. Die laufenden Personalkosten erhöhten sich absolut um T€ 513, bezogen auf die Gesamtleistung ergab sich eine Erhöhung von 39,4% auf 45,0%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank von T€ 857 in 2013 auf T€ 419 in 2014 und entspricht 2,5% der Gesamtleistung (Vorjahr 4,7%). Für die Zweigniederlassung in Wien ergab sich ein Betriebsstättenverlust in Höhe von T€ 213. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 295 und entspricht 1,7 % der Gesamtleistung (Vorjahr 2,8%). Die Eigenkapitalquote steigt wegen verminderter Bilanzsumme von 38,7% im Vorjahr auf 48,3%, absolut ergibt sich ein Anstieg um T€ 47. Die Sachinvestitionen beliefen sich auf € 217.559,-- und betrafen insbesondere die ERP-Software, die Erweiterung der Betriebsausstattung Goslar und den Erwerb von Fahrzeugen. Die erfolgreiche Einführung des ERP- Systems an allen Standorten der FEST AG macht eine effizientere interne Zusammenarbeit möglich. zu 3) Personalentwicklung Die Gesamtbelegschaft belief sich zum Jahresende auf 111 Mitarbeiter (Vorjahr 109). zu 4) Marktentwicklung Die Gesamtnachfrage stellte sich sowohl auf dem Binnenmarkt als auch international (China, Russland) als rückläufig dar. Da der Metallurgie- Markt weiterhin Anzeichen der Sättigung zeigt, ist im relevanten Maschinenbau, bei den traditionellen OEM-Kunden der FEST AG, die Nachfrage nach Neuanlagen weiterhin zurückgegangen. Durch eine Konzentration auf zusätzliche Märkte und eine Markterweiterung im Metallurgiebereich (Mining & Minerals) konnten zusätzliche Projekte gewonnen werden. Somit konnte Wachstum in neuen Marktsegmenten, den Rückgang in derzeit schrumpfenden Marktsegmenten sehr gut kompensieren und bietet für die Zukunft, wenn der Markt für Neuanlagen in eine neue Wachstumsphase eintritt, Potenzial für weiteres Gesamtwachstum. Die OOO Fest Rußland erreichte 2014 einen Umsatz von 45.185 TRu - ca. T€ 654 (Vorjahr 39.457 TRu - ca. T€ 874) und ein Ergebnis n.St. von 9.649 TRu - ca.T€ 140 (Vorjahr 8.921 TRu - ca. T€ 197,5). Für die Dietrich & Knappe GmbH ergab sich für 2014 ein Jahresgewinn von T€ 209 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 231). zu 5) Aussichten Die Kapazitäten sind im Durchschnitt bis in die 2. Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2015 ausgelastet. Es wird eingeschätzt, dass bei stabiler gesamtwirtschaftlicher Lage für 2015 eine höhere Betriebsleistung als 2014 erwartet werden kann, welche auch zu einer Ergebnisverbesserung führen sollte. zu 6) Risiken der künftigen Entwicklung Alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Risiken wurden durch angemessene Abwertungen bzw. Rückstellungsbildungen im erwarteten Umfang berücksichtigt. Die finanzamtliche Betriebsprüfung für die Jahre 2006 - 2009 wurde ohne wesentliche abweichende Feststellungen in 2014 abgeschlossen, die Änderungsbescheide sind ergangen. Im Rahmen der ERP-Einführung wurde die Projektüberwachung wesentlich verbessert. Diese ermöglicht ein noch früheres Erkennen von Projektrisiken. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht ersichtlich. Sonstige Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. zu 7) Erklärung zu Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Unter Verweis auf den Abhängigkeitsbericht und gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir hiermit, dass die Fest AG für jedes Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen eine Gegenleistung erhalten hat und dass keine Maßnahmen mit Rücksicht auf verbundene Unternehmen getroffen oder unterlassen wurden, aus denen der Gesellschaft Nachteile erwachsen sind oder nach jetzigem Kenntnisstand erwachsen könnten.
aufgestellt, 15.05.2015 gez. Dipl.-Ing. I. Spengler Ing. Mag. M. E. Czakert MBA BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuß in den Gewinnvortrag einzustellen. Anhang1. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 284 HGB 1.1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluß zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in der Fassung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. 1.2. Bilanzierungsmethoden Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Zugänge an GWG in den Jahren 2008 und 2009 wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2 / Abs. 2a EStG) in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Seit 2010 werden Zugänge bis € 410,-- sofort abgesetzt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 610.000,-- betreffen Darlehensforderungen gegenüber der in 2012 erworbenen Dietrich + Knappe Automation GmbH (D+K). Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Marktpreis am Abschlußstichtag oder ein niedrigerer Wert aufgrund verlustfreier Bewertung in Betracht kommt. Für nicht mehr verwendbare und nicht gängige Artikel und Bestände mit eingeschränkter Verwend- und Verwertbarkeit wurden ausreichende Abschläge von 50 bzw. 100 % auf den ermittelten Bestand vorgenommen. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenanteile der Material- und Fertigungsbereiche einbezogen. Allgemeine Verwaltungskosten werden nicht einbezogen. Langwierige Großaufträge werden aufgrund der gesetzlichen Vorschriften in der Regel erst mit der Endabnahme durch den Kunden realisiert, wodurch es zu "Gewinnsprüngen" kommen kann. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden aufgrund des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB vollständig von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Kundenforderungen werden abzüglich einer Pauschalwertberichtigung und erforderlicher Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten belaufen sich auf weniger als 1 Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 301.243,51 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr (nicht verpfändete Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen, Darlehen Aufsichtsratsmitglied, Mietkaution, Körperschaftsteuer-Guthaben aus dem Anrechnungsverfahren). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Versicherungsentschädigungen und Steuerguthaben. Passiva Das gezeichnete Kapital war in 2009 aus Gesellschaftsmitteln von € 750.000,-- auf € 2.000.000,-- erhöht worden und ist eingeteilt in 15.000 Namens - Stückaktien. In 2014 wurden 38 Mitarbeiter-Aktien von der Gesellschaft rückerworben und 836 Aktien veräußert. Der Bestand an eigenen Aktien zum 31.12.2014 beläuft sich auf 621 Aktien, deren rechnerischer Wert am Grundkapital in Höhe von € 82.800,01 wurde gemäß § 272 Abs. 1a HGB abgesetzt. Die das anteilige Grundkapital übersteigenden Erlöse aus dem Verkauf der eigenen Anteile in Höhe von € 152.193,33 wurden gemäß § 272 Abs. 1a S. 3 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. Der Erwerb / Verkauf eigener Anteile führte zu einer Verminderung des Gewinnvortrages um € 6.737,33. Die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 AktG ist bereits seit 2008 vollständig dotiert. Die Pensionsrückstellungen basieren auf den Regeln von IAS 19 (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung eines Gehalttrends von 2,5 % sowie eines Rententrends von 2 %, unter Zugrundelegung der Heubeck - Richttafeln 2005. Die diesbezüglichen versicherungsmathematischen Gutachten liegen vor. Zum 01.01.2010 ergab sich gegenüber dem bisherigen Teilwertverfahren ein Mehrbetrag in Höhe von € 260.567,--. Von dem Verteilungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB (Verteilung über 15 Jahre) wird seit 2010 Gebrauch gemacht. Für den Berichtszeitraum ergab sich eine Anpassung um € 10.235,--, welche unter dem a.o. Ergebnis (Nr. 13 der Gewinn- und Verlustrechnung) ausgewiesen ist. Es verbleibt eine - nicht passivierte - Auffüllungsverpflichtung in Höhe von € 102.345,--. Die Berechnungen zum 31.12.2014 basieren auf einem Rechnungszinsfuß von 4,53 % (Vorjahr 4,88 %). Der Aufwand aus der Aufzinsung belief sich auf € 32.263,--. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen auf Basis des wahrscheinlichen Wertes alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen betreffen 2 Arbeitnehmer, die sich bereits in Altersteilzeit befinden. Verpfändete Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen zur ATZ und zu Lebensarbeitszeitkonten in Höhe von T€ 297 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Verpflichtungen saldiert. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (incl. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen) resultieren ausschließlich aus Lieferantenschulden. 2. sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 HGB 2.1. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren waren nicht zu verzeichnen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind in Höhe von T€ 6.972 gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB beim Vorratsvermögen gekürzt worden. Sämtliche erhaltene Anzahlungen haben eine Restlaufzeit von höchstens einem Jahr. 2.2 Sicherheiten / finanzielle Verpflichtungen Für die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 6.972 sind von Banken Anzahlungsbürgschaften in Höhe von € 1.687.873,98 ausgereicht, für die entsprechende Rückgriffsrechte bestehen. Desweiteren bestehen Gewährleistungs- bzw. Erfüllungsbürgschaften in Höhe von insgesamt € 2.444.330,98, für die entsprechende Rückgriffsrechte bestehen. Die eingetragenen Grundschulden in Höhe von T€ 1.283 dienen der Besicherung von Bankbürgschaften, welche zum 31.12.2014 mit T€ 1.050 valutieren. Die verbleibenden vertraglichen Verpflichtungen aus Mietverträgen (diverse Kraftfahrzeuge, Kaffeemaschinen) belaufen sich auf ca. T€ 95 (Vorjahr ca. T€ 121). Die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag Berlin (Laufzeit bis zum 30.04.2019) belaufen sich auf insgesamt T€ 156 und aus dem Mietvertrag TB-West in Marienheide (Laufzeit bis zum 31.12.2022) auf T€ 597. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten Wien wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, die jährliche Miete beträgt T€ 34 (netto). Zu den Darlehensansprüchen gegenüber der D + K GmbH in Höhe von T€ 610 haben wir den Rangrücktritt erklärt. Desweiteren haben wir gegenüber der Hausbank der D + K GmbH die Mithaft für die dieser gewährten Kreditlinie in Höhe von € 1 Mio. erklärt. Die Ansprüche der Hausbank valutierten zum 31.12.2014 mit € 684.889,82. Weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte i.S. des § 285 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 3a HGB waren nicht zu verzeichnen. 2.3. Steuerbelastung Für 2014 wird das Ergebnis mit T€ 104 für Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer belastet, welche das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betreffen. 2.4. Mittlere Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 17 Lohnempfänger und 95 Gehaltsempfänger beschäftigt. 2.5. Vorstand Oliver Apelt, Düsseldorf bis 15.08.2014 Immo Spengler, Elend/Harz Knut Störmer, Berlin seit 01.05.2014 Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt. Von § 286 Abs. 4 HGB (Nichtangabe der Bezüge) wurde Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstandes / ehemalige Mitglieder des Vorstandes belaufen sich auf € 303.655,-- (vor Verrechnung mit Aktivwerten). Die Betriebsrente für ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung beläuft sich auf € 27.664,32 p.a. 2.6. Aufsichtsrat Dr. Hans-Caspar Glinz, Velbert, Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender bis 15.08.2014 Oliver Apelt, Angestellter, Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender seit 15.08.2014 Pia Sophie Yankah, Velbert, Angestellte Ulf Petzoldt, Bad Harzburg, Angestellter der Fest AG Dr. Klaus-Peter Ecklebe, Bad Harzburg, Kaufmann bis 17.11.2014 Thomas Pahlke, Hamm, Kaufmann seit 10.12.2013 Die Vergütungen für die Aufsichtsratsmitglieder beliefen sich auf € 8.750,--. Einem Aufsichtsratsmitglied wurde für den Erwerb von Aktien der Fest AG ein Darlehen in Höhe von T€ 237 gewährt. 2.7. Gesellschafter Schmidt, Kranz & Co. GmbH, Velbert 75,07 % diverse Mitarbeiter und Aufsichtsratsmitglieder 20,79 % eigene Anteile (Rückfall von Mitarbeiteraktien) 4,14 % 2.8. Beteiligungen Fest OOO, Rußland Die Gesellschaft wurde in 2007 gegründet. Seit 2011 beläuft sich deren Eigenkapital auf Rubel 800.000,--, der Geschäftsanteil der Fest AG auf Rubel 520.000,-- (65 %). In 2014 wurden Anteile im Nennwert von 34.000,-- Rubel veräußert, so daß die Fest AG nunmehr mit Rubel 486.000,-- (60,75 %) beteiligt ist. Für 2014 ergab sich ein Jahresüberschuß in Höhe von T-Rubel 9.649 - ca. T€ 140 (Vorjahr T-Rubel 8.921 - ca. T€ 197,5). Das Eigenkapital zum 31.12.2014 belief sich auf T-Rubel 17.673 - ca. T€ 256 (Vorjahr T-Rubel 15.514 - ca. T€ 343,5). In 2014 erfolgte eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 95.711,89. Hui En de Industrial Control Equipment Co. Ltd, China Im April 2011 wurde in China die Hui En de Industrial Control Equipment Co. Ltd. (Fest China) mit einem Stammkapital von T€125 gegründet, an welcher die Fest AG mit 100% beteiligt ist. Für 2013 ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von CNY 409.465,60 - ca. T€ 49. Das Eigenkapital zum 31.12.2013 belief sich auf CNY 124.209,61 - ca. T€ 15 Jahresabschlußzahlen für 2014 liegen nicht vor. Dietrich + Knappe Automation GmbH, Marienheide Die Beteiligung beläuft sich seit August 2013 auf 100 %. Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 400. Gemäß Jahresabschluss der D+K Automation GmbH für 2014 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von € 208.632,69 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von € 227.866,81). Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31.12.2014 beläuft sich auf € 944.385,53 (Vorjahr € 1.153.018,22). Dr. Ecklebe GmbH, Reddeber Mit Wirkung zum 01.01.2011 hat die Fest AG Geschäftsanteile in Höhe von € 50.000,-- an der Dr. Ecklebe GmbH veräußert, so dass die Fest AG nunmehr noch 39 % hält (vorher 49 %). Der Jahresüberschuß für 2013 belief sich auf € 538.767,10, das Eigenkapital zum 31.12.2013 belief sich auf € 2.475.260,50. Der Jahresabschluß für 2014 liegt noch nicht vor, jedoch rechnet die Tochtergesellschaft mit einem Jahresüberschuß in Höhe von ca. T€ 300. 2.9. Konzernzugehörigkeit Seit Mai 2001 gehört die Gesellschaft der Schmidt, Kranz & Co. GmbH, Velbert, die mit 75,07% beteiligt ist und wird in deren Konzernabschluß einbezogen. 2.10. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, für das Geschäftsjahr 2014 keine Dividende auszuschütten.
Goslar, den 15.05.2015 Fest Aktiengesellschaft gez. Mitglieder des Vorstands Michael Czakert Immo Spengler Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrats der Fest AG, Goslar vom 28.05.201 5 über die Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft für 20 14 gemäß §§ 171 ff AktG Der Vorstand hatte den Aufsichtsratsmitgliedern den Jahresabschluß / Lagebericht und seinen Gewinnverwendungsvorschlag für 2014 nach Fertigstellung vorgelegt. Desweiteren hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates der Prüfungsbericht des Abschlußprüfers vom 19.05.2015 vorgelegen. Vorstehende Unterlagen wurden in der heutigen Aufsichtsratsversammlung erörtert und beraten. Es ergaben sich keine Einwendungen gegen das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlußprüfer. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand auch in 2014 bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand über die Aufsichtsratssitzungen hinaus mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und hat sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Der Aufsichtsrat erklärt gemäß § 171 Abs. 2 S. 4 AktG, daß nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluß / Lagebericht für 2014 zu erheben sind und der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluß gebilligt wird
Goslar, den 28.05.2015 gez. Oliver Apelt sonstige BerichtsbestandteileDie Hauptversammlung vom 28.05.2015 hat beschlossen, den Jahresüberschuß in den Gewinnvortrag einzustellen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2015 festgestellt. Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes des AbschlußprüfersIch habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fest AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wernigerode, den 19.05.2015 gez. Dipl.-Kfm. Peter Engel, Wirtschaftsprüfer |
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