Ellerhoff Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Bremser-Nau seit 4.3.2024 | Prokura |
Lena Walter seit 4.3.2024 | Prokura |
Shayan Faghfouri seit 26.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 59.06% | |
| 16.25% | |
| 16.25% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DextraData GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens DextraData wurde 1995 gegründet und hat sich als Anbieter für Application and Security-Consulting und Managed Services im IT-Marktumfeld etabliert. Neben diesem Geschäftsfeld erfolgte eine Weiterentwicklung zum Anbieter von Software-Plattformen - insbesondere durch eigenentwickelte Business-Lösungen und Cloud-Technologien. Dies ermöglicht der DextraData, die Leistungsbereiche flexibel zu kombinieren und so ihren Kunden eine breite Angebotspalette unter anderem auf den Gebieten Digitalisierung, Automatisierung und Integration von Geschäftsprozessen zur Optimierung der Wertschöpfungsprozesse zu bieten. Ergänzt wird dies durch den Betrieb und das Management ganzheitlicher IT-Infrastrukturen in Form reiner Outsourcinglösungen. Aktuell ist die Gesellschaft an vier Standorten in Deutschland mit dem Hauptsitz in Essen präsent. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Für das Geschäftsmodell der DextraData ist im Hinblick auf die Kundenstrukturen insbesondere die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Inland sowie in der Europäischen Union von besonderer Relevanz. Während die Wirtschaft in der EU bzw. im Euroraum 2023 mit 0,4 % ein leichtes Wachstum zeigte, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die verschiedenen Einflussfaktoren, wie Zinsanhebungen der Zentralbanken oder fehlende Impulse des internationalen Warenverkehrs, wirkten sich damit für Deutschland überproportional aus. Ebenfalls blieb eine erwartete Erholung für die zweite Jahreshälfte 2023 aus. Bezogen auf den Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) zeigte sich 2023 ein Wachstum von 2 %. Die Umsatzentwicklung auf dem relevanten ITK-Markt korrespondierte hiermit und stieg von € 139 Mrd. auf € 143 Mrd. an. Ursächlich hierfür war der Marktbereich Software, der nachhaltig überproportional wächst (10 % 2023/2022). 3. Geschäftsentwicklung Infolge der Transformation unseres Geschäftsmodells, das sich zunehmend von der direkten Erlösrealisation im Zuge von Liefergeschäften hin zu der Kontrahierung von Dauerschuldverhältnissen, mit einer über die jeweiligen Vertragslaufzeiten ausgerichteten Ergebnisrealisierung, entwickelt, sind neben den zentralen Größen Umsatzerlöse und EBITDA auch der Total Contract Value (TCV) sowie der Annual Contract Value (ACV) für die Geschäftssteuerung relevant. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung dieser Parameter zum jeweiligen Stichtag:
Der Wertschöpfungsprozess und das Leistungsspektrum der Gesellschaft werden durch nachfolgende Abbildung visualisiert:
Zum Ende des Geschäftsjahres wurde der Verkauf des Leistungsbereichs IT Consulting & Services vollzogen. Der sich hieraus ergebende Transaktionserlös spiegelt sich neben damit korrespondierenden Abrechnungseffekten in einem Anstieg des Rohergebnisses wider. Die Umsatzerlöse haben den Erwartungswert von € 43 Mio. um € 3,2 Mio. übertroffen. Hintergrund hierfür waren insbesondere Teilleistungsabrechnungen bei verschiedenen Kreisleitstellen. Bereinigt man das Rohergebnis und das EBITDA um die unmittelbaren Auswirkungen des Teilbetriebsverkaufs von € 15,8 Mio. ergibt sich ein Fehlbetrag für 2023 von € -2,6 Mio. Die Abweichung zur Erwartung für 2023 von € 0,8 Mio. resultiert aus geringeren Aktivierungen im Bereich der Softwareprodukte und höheren, auch durch die Teilbetriebsveräußerung bedingten, Kostenpositionen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft nach wie vor von mehreren Säulen getragen, die ihrerseits Cross-Selling Potentiale boten, so haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr auf T€ 46.185 (+T€ 6.483, d.s. 16,3 %) erhöht. Der Umsatz im Bereich Systemhausgeschäft verbesserte sich dabei um T€ 8.048 auf T€ 36.595. Infolge der Erweiterung des Leistungsspektrums, dem entsprechende Eingangsleistungen gegenüberstehen, stiegen die Umsätze im Bereich Consulting und Managed Services auf T€ 7.921 (+T€ 890, d.s. 12,7 %). Im Wesentlichen bedingt durch die Auswirkungen eines Abschlusses einer Transaktion mit einer Fluggesellschaft im Vorjahr gingen die Umsatzerlöse im Bereich Software auf T€ 1.525 (-T€ 2.599, d.s. -63,0 %) zurück. Im Zuge des Verkaufs eines Geschäftsbereichs erfolgte eine Teilleistungsabrechnung der bestehenden Werklieferverträge, was zu einer Bestandsverminderung von T€ 966 führte. Die Umsatz- als auch EBITDA-Ziele (ohne Berücksichtigung des Teilbetriebsverkaufs) konnten insbesondere im Softwarebereich für 2023 nicht erreicht werden. Das für die zukünftige strategische Ausrichtung der Gesellschaft besonders relevante Geschäftsfeld Software and Business Applications realisierte einen unmittelbaren Anteil von etwa 10 Prozent (i. Vj. 22 Prozent) am bereinigten Rohergebnis von T€ 15.403. Ohne den Sondereffekt aus der Teilbetriebsveräußerung wäre insbesondere durch die Ertragsentwicklung im Softwarebereich ein negatives Jahresergebnis für 2023 zu verzeichnen gewesen. Die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft zeigte daher aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt eine ungünstige bzw. nicht zufriedenstellende Entwicklung. 4. Forschung und Entwicklung Im Rahmen der Gesamtstrategie der Gesellschaft ist die Bereitstellung von Softwarelösungen von zentraler Bedeutung. Zum einen besteht ein hoher Bedarf an Anwendungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen und zum anderen fordern die nachhaltigen Investitionen in IT-Umgebungen Anwendungen, mit denen die Effizienz und die Kosten des zunehmenden IT-Einsatzes transparent gemacht werden können. In diesem Anforderungsumfeld sind und werden die Softwarelösungen von DextraData positioniert. Die Softwareentwicklung ist dabei von zwei Kernelementen geprägt. Einerseits sind wesentliche Funktionserweiterungen und Verbesserungen unter Berücksichtigung neuer softwaretechnischer Grundlagen auf Basis etablierter Lösungen zu entwickeln. Andererseits sind die bestehenden Anwendungen laufend passgenau instand zu halten und zu warten, damit diese den allgemeinen technologischen Rahmenbedingungen weiterhin entsprechen und an die sich im Zeitablauf verändernden Erwartungen an Konnektivität und Bedienbarkeit angepasst werden. Somit korrespondiert der Life-Cycle einer Softwarelösung mit den allgemeinen Anforderungen eines hierauf gerichteten Businessmodells in unserem Markt- und Wirtschaftsumfeld. Entsprechend den zentralen Kompetenzfeldern sind nachfolgende Lösungen bereits am Markt positioniert, beziehungsweise befinden sich in der Entwicklung:
Im Geschäftsjahr 2023 investierte die DextraData mit T€ 994 weiterhin in die Entwicklung von innovativen Softwarelösungen. Die selbst erstellten Softwareprodukte werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Wesentliche Produktentwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahres betrafen Themen im Aviation-Umfeld sowie das Softwareprodukt GRASP. GRASP unterstützt die Etablierung und Verbesserung von Informationssicherheit, Datenschutz sowie des Business Continuity in Organisationen. Unter anderem lassen sich einzelne, fachspezifische Managementsysteme - wie ein Information Security Management- System gemäß ISO 27001 - betreiben. Dex7 ist eine IoT Analytics Plattform, um Maschinen- und Sensorendaten aus bestehenden Hard- und Software-Produkten oder auf Ihre speziellen Belange konzipierten Sensorik-Lösungen zu verbinden und nutzbar zu machen. Dex7 hat einen Anwendungsschwerpunkt im Bereich Healthcare und unterstützt aber auch branchenübergreifende Anwendungsbereiche. Im Aviation-Umfeld stellt das Produkt Logipad eine Lösung für ein digitales Prozess- und Dokumentenmamagent dar, wobei Anwendungsbereiche außerhalb dieser Kernindustrie sukzessive weiterentwickelt werden. Aktuell bereits in der Vermarktung befinden sich die Produkte CIO-Cockpit, Dex7, GRASP sowie Logipad. Mit Erreichen der Role-Out-Fähigkeit des neuen Releases von Logipad zu Ende des Geschäftsjahres wurde dies in die fertigen immateriellen Vermögensgegenstände übernommen. Unter den in Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenstände wird somit noch VIBS9; das 2024 am Markt platziert werden soll, geführt. Modulhafte Weiterentwicklungen und Erweiterungen der Anwendungen sind auch in Folgejahren geplant und werden für 2024 ca. € 1,0 Mio. betragen. Als Hersteller von Software wurden der DextraData in 2023 Forschungszulagen bewilligt. Die weitere Nutzung dieses Förderungsinstrumentes ist auch für die weiteren Entwicklungen vorgesehen. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist zum Bilanzstichtag insbesondere durch die Abwicklung des vollzogenen Unternehmensteilverkaufes (Asset Deal), der zum 31.12.2023 wirksam wurde, beeinflusst. Infolge der Transaktion sind die mit dem Asset Deal verbundenen Vermögensgegenstände und Schulden bzw. PRAP abgegangen. Die Kaufpreisforderung und der entsprechende Erlös wurden im Jahresabschluss berücksichtigt. Die Vermögenslage korrespondiert mit der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft in Richtung "Independent Software Vendor (ISV)", so ist auf der Aktivseite der Bilanz selbstgeschaffene Software mit T€ 8.193 (21 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Bei den Zugängen zum Anlagevermögen von T€ 1.185 entfallen T€ 994 auf selbsterstellte immaterielle Anlagegüter. Hierbei handelt es sich mit T€ 474 um die Erweiterung des Softwareproduktes GRASP sowie mit T€ 520 um Aufwendungen im Rahmen der Fertigstellung des Releases der Aviation-Lösung. Unter Berücksichtigung von Buchwertabgängen von T€ 3.835 (hier sind insbesondere im Zuge der Transaktion die Technischen Anlagen und Maschinen betroffen), Abschreibungen von T€ 2.140, davon T€ 48 außerplanmäßig, hat sich das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag somit um T€ 4.790 verringert. Daneben prägen die Forderungen aus Lieferungen und aus Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit zusammen T€ 27.524 (72 % der Bilanzsumme) die Aktivseite. Hier sind vor allem die sonstigen Vermögensgegenstände durch den Ansatz der Kaufpreisforderung um T€ 16.017 angestiegen. Ebenso hatten die Transaktion und der sich hieraus ergebende Ergebnisbeitrag wesentlichen Einfluss auf die Struktur der Passivseite. Das Eigenkapital ist von T€ 889 auf T€ 8.979 angestiegen, was einer Eigenkapitalquote von 24 % entspricht. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen infolge der zu erwartenden Ertragsteuerbelastung um T€ 1.010 auf T€ 1.480 (3,9 % der Bilanzsumme) angestiegen. Die Verbindlichkeiten von T€ 25.168 machen 65,9 % der Bilanzsumme aus. Während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vor allem durch planmäßige Tilgungen um T€ 1.398 auf T€ 3.779 (9,9 % der Bilanzsumme) abgebaut haben, sind zum einen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf T€ 16.719 (43,8 % der Bilanzsumme) als auch zwischenfinanzierungsbedingt die sonstigen Verbindlichkeiten auf T€ 4.619 (12,1 % der Bilanzsumme) angewachsen. Soweit passive Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit dem übertragenen Geschäftsbereich gebildet wurden, dies betraf die Einnahmen aus den forfaitierten Servicegebühren für den Betrieb einer IT-Infrastruktur sowie kundenseitig vorausgezahlte Entgelte bei Managed Service Verträgen, sind diese zum 31.12.2023 im Transaktionsgesamtergebnis aufgegangen. Die zum Bilanzstichtag bestehende passive Rechnungsabgrenzung von T€ 658 (1,7 % der Bilanzsumme) entfällt auf einen Baukostenzuschuss sowie die anteiligen Forfaitierungserträge für die in den oben benannten Servicegebühren enthaltenen Anteil einer mitgenutzten Softwarelösung. Infolge der Verrechnung bestehender Verlustvorträge mit dem Ergebnis des Berichtsjahres reduzierte sich das Verrechnungspotential aktiver latenter Steuern und führte zu dem Anstieg der passiven latenten Steuern auf T€ 1.910 (5,0 % der Bilanzsumme). Vor allem der Ansatz des Kaufpreisanspruches aus dem Asset Deal war ursächlich für die Verlängerung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.129. Die Finanzlage war im Berichtsjahr insbesondere durch die Entwicklung der Geschäftstätigkeit im Softwarebereich deutlich angespannt. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird durch die dem Amortisationsprozess vorgelagerten Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände belastet. Ende 2023 traten kurzfristige Liquiditätsengpässe auf, so dass kurzfristige Zahlungsfristverlängerungen und Lieferantenkredite als Zwischenfinanzierung vereinbart und herangezogen werden mussten. Der Mittelzufluss aus dem Teilbetriebsverkauf zu Beginn des Jahres 2024 löste die zeitlich begrenzten Liquiditätsengpässe auf und führte zu einer entsprechenden Entspannung der Finanzlage kurz nach dem Bilanzstichtag. Die in Anspruch genommenen Zwischenfinanzierungen wurden zu Beginn des Jahres 2024 zurückgeführt. Bestehende Finanzierungen wurden planmäßig bedient. Die zugesagten Kontokorrentkreditlinien in Höhe von insgesamt T€ 1.529 wurden zum Bilanzstichtag mit insgesamt T€ 1.145 in Anspruch genommen (i. Vj.: T€ 1.377). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und aus Leistungen betragen T€ 16.719 und sind zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 10.244 durch die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gedeckt. Mit Blick auf die Ertragslage stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von T€ 39.702 auf T€ 46.185 (das sind T€ 6.483 bzw. 16,3 %). Die anderen aktivierten Eigenleistungen sind auf T€ 994 (-T€ 906, d.s. -47,7 %) zurückgegangen, was den üblichen Schwankungen bei der Allokation von Ressourcen auf Softwareentwicklungsthemen und den erreichten Fertigstellungsgraden der jeweiligen Produkte folgt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem die Kaufpreisansprüche aus dem Asset Deal und sind daher auf T€ 17.010 angestiegen. Der Materialeinsatz stieg gegenüber dem Vorjahr korrespondierend zu den Umsatzerlösen um T€ 6.715 auf T€ 31.343. Für das Systemhausgeschäft lagen die durchschnittlichen realisierten Materialeinsatzquoten mit 82 Prozent annähernd auf Vorjahresniveau (81 Prozent). Demzufolge wurde hier aufgrund des Volumenanstiegs ein Deckungsbeitrag von T€ 5.608 (Vorjahr: T€ 4.575) erzielt. Im Bereich Consulting und Managed Services betrug dieser nach Abzug bezogener Fremdleistungen T€ 6.598 (Vorjahr: T€ 6.900). Nachdem im Vorjahr im Softwarebereich der Ertrag aus dem Verkauf von Lizenzrechten einbezogen wurde, ging der Ergebnisbeitrag auf T€ 1.525 (Vorjahr: T€ 4.028) zurück. Zusammenfassend stieg das Rohergebnis von T€ 18.298 um T€ 13.582, d.s. 74,2 %, auf T€ 31.880. Der Anstieg resultiert vor allem aus dem Teilbetriebsverkauf. Diesem Anstieg standen um T€ 1.587 gestiegene Personalaufwendungen sowie um T€ 1.358 angestiegene sonstige Aufwendungen gegenüber. Für die Erbringung der Service- und Produktqualität und den weiteren Ausbau der Vertriebsbereiche ist hochqualifiziertes Personal erforderlich. Während die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf Vorjahresniveau (144; i.Vj.: 144) blieb, wurden die Personalkosten zum einen durch die Gewährung der sozialversicherungsfreien Corona-Prämie beeinflusst. Zum anderen wurden vor dem Hintergrund des Mitarbeiterübergangs auf den Erwerber des Teilbetriebes vor allem variable Vertriebsvergütungen vorgezogen abgerechnet, was zu einer überproportionalen Belastung des Geschäftsjahres führte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 1.358 auf T€ 4.936. Ursächlich waren vor allem Normalisierungseffekte bei den Werbe- und Reisekosten sowie Beratungskosten, die im Zuge von Projektbegleitungen angefallen sind. Daneben wurden mit T€ 178 Abschreibungen von Umlaufvermögen berücksichtigt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg folglich insgesamt um T€ 10.399 auf T€ 10.663 (i.Vj.: T€ 263). Unter Nutzung von Verlustvorträgen und der Steuerabzugsposition aus den Forschungszulagen ergab sich eine Ertragsteuerbelastung von T€ 1.016. Als Folge der Verrechnung der Verlustvorträge stiegen korrespondierend die passiven Latenzen um T€ 1.556 auf T€ 1.910. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuereffekten ergab sich ein Jahresüberschuss von T€ 8.090 (i.Vj.: T€ 174). Zum Jahreswechsel 2023/2024 befindet sich die Gesellschaft in einer Restrukturierungsphase. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft. Wesentlich ausgewirkt hat sich hier der Teilbetriebsverkauf zum 31.12.2023, nach dessen Umsetzung sich die Gesellschaft ausschließlich auf die Weiterentwicklung und Verwertung der Softwareprodukte fokussieren wird. 6. Chancen und Risikobericht Die Grundlage unseres Risikomanagements bildet die strategische Geschäftsplanung, für die die Geschäftsführung verantwortlich zeichnet. Aus der strategischen Geschäftsplanung und der operativen Planung werden die wesentlichen Chancen- und Risikofelder als Basis für unsere Geschäfts- und Risikostrategie abgeleitet. Ein wesentliches Kennzeichen der Geschäfts- und Risikostrategie ist die Entwicklung der Umsatzerlöse im Hinblick auf die Wachstumsstrategie und die Allokation der Deckungsbeiträge auf die Erlösgruppen. Ein Abgleich der aktuellen Unternehmenssituation mit der Planung erfolgt in regelmäßigen Managementsitzungen. Mindestens einmal pro Quartal wird darüber hinaus im Rahmen eines Quartalsreports die gesamte Belegschaft in den Dialog eingebunden. Unter dem Geschäftsrisiko werden negative Veränderungen des Neugeschäftsvolumens oder der Deckungsbeiträge subsumiert. Geschäftsrisiken können verursacht werden durch verschlechterte Marktbedingungen, Veränderungen der Wettbewerbsposition oder auch durch Änderungen der technologischen Rahmenbedingungen. Die von der Geschäftsführung identifizierten wesentlichsten Risiken und Chancen werden nachfolgend sortiert nach der jeweils absteigenden Relevanz für das Unternehmen dargestellt. Das für die DextraData bedeutendste Risiko ist das Liquiditätsrisiko. Unter dem Liquiditätsrisiko verstehen wir die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Diesem wird durch eine aktive Liquiditätsplanung begegnet, die durch bestätigte Kreditlinien ergänzt wird. Die Liquiditätsplanung erfolgt auf Grundlage unseres Forderungsmanagements unter Einbezug der Verbindlichkeiten sowie der systemseitig hinterlegten Zahlungstermine. Durch die dem Amortisationsprozess vorgelagerten Investitionen in die immateriellen Vermögenswerte sowie hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibende Erlöse aus dem Bereich Software und Business Applications traten Ende 2023 kurzfristige Liquiditätsengpässe auf, die durch Zwischenfinanzierungen überbrückt wurden. Mit Zufluss des Kaufpreises aus dem Teilbetriebsverkauf zu Beginn des Jahres 2024 trat eine Entspannung der Liquiditätslage ein. Falls die bestehende Marktnachfrage noch nicht ausreichend schnell in Aufträge transformiert werden kann, werden die Kosten weiter reduziert. Eine zeitbezogene Asymmetrie kann demzufolge Liquiditätsfehlbeträge bzw. alternative Finanzierungsbedarfe auslösen. In der Vergangenheit wurde der Softwarebereich bzw. dessen noch nicht ausgeglichene Kosten- und Ertragslage teilweise durch das Systemhausgeschäft quersubventioniert. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2024 erfolgt eine grundsätzliche Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Im Rahmen eines Teilbetriebsverkaufs zum 31.12.2023 wurde der mit dem Systemhausgeschäft verbundene Leistungsbereiche auf einen leistungsfähigen Partner im Markt, die CANCOM GmbH, übertragen. Hierdurch fällt eine weitere Quersubventionierung des Softwarebereichs ab dem Geschäftsjahr 2024 weg. Dadurch erhöhen sich die Risiken aus den Softwareprojekten und letztlich das Liquiditätsrisiko der DextraData. Aktuell befindet sich die Gesellschaft in einer Restrukturierungsphase. Es bestehen zurzeit noch wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Softwareprodukte, deren Marktpotential von der Geschäftsführung gesehen wird, sich aber zukünftig noch in weiteren erfolgreichen Vertragsabschlüssen realisieren muss. Sollten die Marktchancen nicht wie geplant genutzt werden können, resultiert hieraus ein bestandsgefährdendes Risiko. Dieses zentrale Risiko wird in der derzeitigen Restrukturierungsphase mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Kundenrelevante Forderungen unterliegen dem allgemeinen Ausfallrisiko. Zur bestmöglichen Absicherung werden die wesentlichen Forderungen kreditversichert und einem fest definierten Mahnprozess unterzogen. In Deutschland und der EU (Ausnahme CH) werden alle Forderungen über T€ 1 der Warenkreditversicherung von Euler-Hermes unterstellt und sind damit versicherungs- und prüfungspflichtig. Das Instrument der Warenkreditversicherung wird seit mehr als 5 Jahren angewendet und führt zu einem gleichbleibend niedrigen Ausfallrisiko. Das Ausfallrisiko wird mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Den Ablauf- und Organisationsrisiken wird insbesondere durch Funktionstrennungen begegnet. Es bestehen unter anderem Richtlinien zu Unterschriftenregelung, Abwicklungsprozessen sowie Leistungs- und Verrechnungsdokumentationen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Kooperationen auf Drittexpertise zurückzugreifen. Dieses gilt insbesondere beim Umgang mit Rechtsrisiken. Grundsätzlich greift die Gesellschaft bei Ausgestaltung von Liefer- und Leistungsverträgen auf branchenübliche Standards zurück. Dem für einen Dienstleister immanenten Personalrisiko im Wettbewerb um Fachkräfte wird durch soziale Rahmenbedingungen, gezielte Fortbildungs- und Qualifizierungsprogramme sowie eine Nachwuchsförderung begegnet. Die drei zuvor genannten Risiken werden aktuell mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Neben den geschäftstypischen Risiken ergeben sich für die Gesellschaft aber auch signifikante Geschäftschancen. Diese sehen wir insbesondere in nachfolgenden Bereichen: Die Trennung vom Systemhausgeschäft bietet der DextraData die Chance, zum einen durch die Fokussierung auf den Softwarebereich deutlich profilierter im Außenauftritt als Softwarehersteller wahrgenommen zu werden, zum anderen wird die zielgerichtete Weiterentwicklung der Gesellschaft nicht mehr durch anderweitige operative Themen überlagert. Des Weiteren war bei angestrebten Kooperationen beim Einsatz oder Vertrieb der Softwareprodukte eine bestehende Wettbewerbssituation auf dem Gebiet des Systemhausgeschäfts ein Hemmnis, welches nun aufgelöst ist und so einen restriktionsfreien Marktzugang erlaubt. Auf Ebene des Kundenportfolios besteht auch nach der Trennung von dem Systemhausgeschäft ein breiter Zugang zu Unternehmen des Mittelstandes aber auch zu Großunternehmen. Mit zunehmender Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der IT-Infrastrukturen ergibt sich gerade hier ein deutliches Potenzial für die bestehenden und noch in Entwicklung befindlichen Softwarelösungen. Diese sind plattformbasiert und verfügen damit über eine gute Adaptivität der Kundenbedürfnisse und sind vor allem in ihren Einsatzbereichen nicht branchengebunden. Dies zeigt sich auch in den Branchenanalysen der IT- und Kommunikationsbranche (ITK), in denen vor allem das Softwaresegment der zentrale Wachstumstreiber war bzw. ist. In der Neuausrichtung bzw. Fokussierung des Geschäftsmodells auf den Softwarebereich sind daher deutliche Umsatz- und Ergebnischancen zu erwarten. Im Hinblick auf eine hierfür wichtige hohe Marktwahrnehmung positioniert sich DextraData in den für die Branche relevanten Kanälen und legt besonderen Wert auf entsprechende Marktreflektionen. Hier wurden wir unter anderem beim "TOP 100 Innovationspreis" ausgezeichnet sowie unter den besten IT-Dienstleistern der Umsatzklasse unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz geführt. Zur Ausnutzung von Marktchancen beobachten wir intensiv Technologieentwicklungen, um unser Leistungsangebot und die Produktentwicklung zielorientiert steuern zu können. Es erfolgen dabei permanente Abstimmungen mit Kunden und Researchspezialisten (Gartner). Darüber hinaus analysieren wir regelmäßig Trends und Marktentwicklungen, um angemessen auf Veränderungen reagieren zu können. Zusammenfassende Chancen- und Risikodarstellung Wurde in der Vergangenheit der Softwarebereich durch das Systemhausgeschäft quersubventioniert, ist diese Option durch die Übertragung des Geschäftsbereichs für die Zukunft nicht mehr gegeben. Die Projekt- und Vermarktungsrisiken aus der Softwareentwicklung und demzufolge das Liquiditätsrisiko haben damit für die Gesamtlage des Unternehmens an Bedeutung gewonnen. 7. Prognosebericht Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Bei einem Nachlassen des Inflationsdrucks wird für Deutschland ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % im Jahr 2024 und von 0,9 % im Jahr 2025 erwartet. Belastet sind diese Erwartungen vor allem von den nach wie vor bestehenden geopolitischen Unsicherheiten. Insgesamt bleibt Deutschland deutlich hinter den Wachstumsprognosen für den EURO-Raum (0,8 %) sowie der Weltwirtschaft (2,6 %) zurück. In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 Prozent. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Mit Ihrer strategischen Fokussierung auf das Marktsegment Software folgt die DextraData dem zentralen Wachstumstreiber im Gesamtmarkt. Gleichzeitig befindet sich die Gesellschaft nach Abspaltung des Systemhausgeschäfts in einer Restrukturierungsphase. Zum einen ist der verkaufte Geschäftsbereich planmäßig überzuleiten. Hier unterstützt die DextraData die CANCOM bei der Integration des Geschäftsbereichs. Zum anderen werden die eingeleiteten Veränderungen im Vertriebsansatz im Hinblick auf die Wirksamkeit überprüft und adjustiert. Auch die Softwareprodukte werden in Bezug auf die Vermarktungsmechanismen, denen Software as a Service - Lösungen folgen, angepasst, so dass diese konform mit den Prinzipien des "Product led Growth"-Ansatzes sind. Als Folge dieser Anpassungen wird der Marktauftritt geschärft, in dem die Gesellschaft nur noch mit drei zentralen Produktlinien auftreten wird. Neben den separaten Aviation- und Healthcarelösungen werden die anderen Anwendungsbereiche unter dem Hauptprodukt GRASP fort- bzw. zusammengeführt. Darüber hinaus wird der Softwarevertrieb zunehmend internationaler ausgerichtet, um sich von der Deutschen Investitions- und Wachstumsschwäche zu entkoppeln. Wichtige Zielmärkte für die Aviation-Lösung sind dabei der amerikanische und der asiatische Wirtschaftsraum. Ebenso wird eine strategische Kooperation mit anderen Softwareanbietern auf den relevanten Märkten angestrebt, um gemeinsam Multiplikatoreneffekte generieren zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft in der derzeitigen Restrukturierungsphase mit einem Umsatzvolumen von € 5 Mio. Dabei geht sie davon aus, dass Anlaufverluste entstehen werden. Im ersten Quartal 2024 wurden die zeitanteiligen Umsatzziele nicht erreicht, so dass aus Vorsichtsgründen Maßnahmen zu Kosteneinsparungen eingeleitet wurden. Gleichwohl geht die Geschäftsführung davon aus, die geplanten Umsätze für das Gesamtjahr zu erreichen. Neben einem hohen Marktinteresse an der Aviation-Lösung sowie dem Produkt GRASP stützt sich dieses auf eine angepasste Strategie zur Produktplatzierung und die damit verbundenen Vermarktungsmechanismen. Daneben konnten auch Abschlüsse bei bedeutenden Kunden erzielt werden, die sich aber erst sukzessive in den Umsätzen niederschlagen werden. Unter Berücksichtigung der Maßnahmen in den Kostenstrukturen gehen wir im ersten Jahr der Neuaufstellung unter Berücksichtigung der Realisierung nachträglicher Kaufpreisansprüche von einem Anlaufverlust (EBITDA) von bis zu € 3,0 Mio. aus. Das für 2024 erwartete Umsatzvolumen aus dem Softwarebereich beträgt dabei € 5,0 Mio. Der "Break-Even", also ein ausgeglichener EBITDA, wird für 2025 angestrebt. Dieses Ziel korrespondiert mit einem Umsatz von € 8 Mio. Ein Abweichen von diesen Ertrags- und Kostenprämissen kann isoliert betrachtet bestandsgefährdend wirken. Insgesamt wird im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 bedingt durch die Teilbetriebsveräußerung ein deutlicher Umsatz- und EBITDA-Rückgang in 2024 und 2025 erwartet. Nach Umsetzung der Restrukturierung für den verbleibenden Softwarebereich sehen wir positive Wachstumschancen verbunden mit nachhaltigen Erfolgs- und Ertragspotentialen.
Essen, 29.05.2024 DextraData GmbH, Essen Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht EssenHRB 16612Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft macht von der Erleichterungsvorschrift des § 276 S. 1 HGB Gebrauch. Daneben nimmt die Gesellschaft die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 HGB in Anspruch. Grundsätze zu Bilanzierung und Bewertung Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei handelt es sich um selbsterstellte Softwareprogramme für den Vertrieb an Kunden. Die Herstellungskosten umfassen die Personaleinzelkosten der Software- Entwicklung. Abweichend zum Vorjahr wurde auf einen Gemeinkostenzuschlag verzichtet. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind gem. § 268 Abs. 8 HGB mit einer Ausschüttungssperre versehen. Die Abschreibungen der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgen zwischen drei und acht Jahren. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw., soweit erforderlich, mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Nutzungsdauer orientiert sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Personaleinzelkosten zuzüglich eines Gemeinkostenzuschlags. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Soweit erforderlich werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Ausleihungen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Eine Bewertung der Finanzanlagen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt, soweit dauernde Wertminderungen bestehen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltung. Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet, die den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv/passiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden auf Basis von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Daneben werden steuerlich nutzbare Verlustvorträge berücksichtigt. Die Differenzen sowie die Verlustvorträge werden zur Bestimmung der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Beträge bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Zum Bilanzstichtag resultieren hieraus passive latente Steuern in Höhe von T€ 1.910 (i.Vj. T€ 353). Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB) ergibt sich gem. § 268 Abs. 8 HGB folgender zur Ausschüttung gesperrter Betrag:
Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurde aufgrund voraussichtlich nicht dauernder Wertminderungen bei der Beteiligung an der Pabedana GmbH sowie bei Ausleihungen an dieser Gesellschaft vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen Anteile an der Pabedana GmbH, Essen, sowie mit T€ 7 Anteile an der DextraData Adria Gesellschaft mit beschränkter Haftung für Dienstleistungen, Zagreb / Kroatien. Die sonstigen Ausleihungen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 243 (i. Vj. T€ 243). Umlaufvermögen Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich, wie folgt:
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 16.400 Forderungen aus der Teilbetriebsveräußerung, mit T€ 70 Forderungen gegen Gesellschafter sowie mit T€ 5 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter diesem Bilanzposten sind Aufwendungen abgegrenzt, die das Folgejahr betreffen. Insbesondere handelt es sich um Provisionen sowie um Gebühren und Beiträge. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 50 T€. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Personalkosten sowie Kosten aus Rechtsangelegenheiten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert; mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehensverhältnissen in Höhe von insgesamt T€ 153 (i. Vj. T€ 153) enthalten. Passive latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 wurden aus steuerlichen Verlustvorträgen aktive latente Steuern in Höhe von T€ 799 ermittelt und mit den passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 2.709 saldiert, die sich im Wesentlichen aus den Bewertungsunterschieden bei der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergeben. Die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastungen und -belastungen werden mit dem unternehmensindividuellen kombinierten Steuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen in Höhe von 32,63 % (unverändert) bewertet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten resultiert mit T€ 315 aus der Forfaitierung von Serviceentgelten, bei der die ertragswirksame Vereinnahmung über die Vertragslaufzeit erfolgt. Weitere T€ 343 sind abgegrenzte Kostenzuschüsse, die über die Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände aufgelöst werden. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von EUR 16,5 Mio aus der Teilbetriebsveräußerung enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge betreffen mit T€ 2 (i. Vj. T€ 12) ein verbundenes Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus latenten Steuern von T€ 1.558 (i. Vj. T€ 90). Sonstige Angaben Geschäftsführung
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Angaben zu den an Organmitglieder gewährten Darlehen gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe c HGB stellen sich wie folgt dar:
Die Darlehen sind unbesichert. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren 144 Angestellte beschäftigt (i. Vj. 144), davon im Management und Verwaltung 30 (i. Vj. 28) sowie im Vertrieb, der Softwareentwicklung und im Consulting 114 Mitarbeiter (i. Vj. 116). Anteilsbesitz Es besteht folgender Anteilsbesitz:
Die DextraData GmbH ist als Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB der Pabedana GmbH Essen, gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. Forschungs- und Entwicklungskosten Die Gesamtbeträge der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres betragen T€ 994 (i. Vj. T€ 1.900) und entfallen vollständig auf Entwicklungskosten, die als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus KFZ-Leasing und Mietverhältnissen in Höhe von insgesamt T€ 2.287 (i. Vj. T€ 2.810), für die im kommenden Geschäftsjahr T€ 454 an Miet- und Leasingzahlungen geleistet werden müssen. Innerhalb der nächsten vier Jahre sind T€ 1.564 für Miet- und Leasingverpflichtungen fällig. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 8.090 wird auf neue Rechnung im Gewinnvortrag vorgetragen. Nachtragsbericht Infolge der heterogenen Aufstellung der Gesellschaft und teilweise bestehenden Vermarktungshemmnissen durch das gleichzeitige Bestehen des Systemhausgeschäftes blieben die Umsätze des Softwarebereichs hinter den Planungen zurück, was vor dem Hintergrund der weitgehenden Eigenfinanzierung der Entwicklungsaufwendungen Ende 2023 zu kurzfristigen Liquiditätsengpässen führte. Durch die Übertragung des Systemhausgeschäftes auf die CANCOM GmbH zum Ende des Geschäftsjahres wurden diese mit Zufluss des Kaufpreises zu Beginn des Jahres 2024 aufgelöst. Gleichzeitig trat hiermit für 2024 eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells mit einer Fokussierung auf den Softwarebereich ein. Soweit es nicht gelingt, die Umsätze und die Kosten des verbleibenden Geschäftsbereichs nachhaltig zumindest zu synchronisieren, kann dies als ein bestandsgefährdendes Risiko eingeschätzt werden.
Essen, den 29. Mai 2024 Faghfouri, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DextraData GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DextraData GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DextraData GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im "Nachtragsbericht" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "6. Chancen und Risikobericht" des Lageberichts, in denen die Geschäftsführung beschreibt, dass sich die Gesellschaft im Prognosezeitraum in einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation befindet. Wie in diesen Angaben dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 29. Mai 2024 NICON
GmbH
Nickel, Wirtschaftsprüfer Langhoff, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 12.12.2024 (§ 328 Abs. 1a Satz 1 HGB). |
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