Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 580558
Eingetragen
11.2.1991
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Waren und Gütern aller Art im In- und Ausland soweit keine gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elisabeth Stengel
seit 22.10.2014
Prokura
Christian Stengel
seit 4.1.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kirschfeldstraße 11, 74629 Pfedelbach
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinz Stengel GmbH

Neuenstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind seit mehr als 30 Jahren im Handel und Vertrieb von Waren aller Art im In- und Ausland tätig. Wir betreiben unsere Tätigkeit vom Hauptstandort in Neuenstein aus. Unsere Geschäftsfelder umfassen neben dem Handel mit Gebrauchtfahrzeugen, überwiegend im Lastwagenbereich, und sonstigen Waren aller Art auch die Vermietung und die Verwertung von Immobilien.

2. Organisatorische Struktur/Zweigniederlassungen

Es werden keine Niederlassungen betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr wurde die Weltwirtschaft weiterhin durch den russischen Krieg in der Ukraine und global leicht gesunkene Inflationsraten beeinflusst. Trotz des Krieges und der resultierenden Sanktionen gegen Russland entspannten sich Lieferkettenprobleme. Die Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise sanken gegenüber den Vorjahreshöchstständen deutlich. Um dem Inflationsanstieg, der in der Eurozone im Jahresdurchschnitt bei 5,4 % lag, entgegenzuwirken, erhöhte die Mehrzahl der großen Zentralbanken ihre Leitzinsen im Lauf des Jahres weiterhin. Dies belastete die Weltwirtschaft, sodass sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nur leicht erhöhte. In diesem Umfeld verlangsamte sich auch der Welthandel und legte im Vergleich zum Vorjahr nur noch um knapp 4 % zu.

2. Gebrauchtwagenmarkt mit Lastkraftwagen

Im Jahr 2023 nahmen die Umsätze im Gebrauchtwagenmarkt mit Lastkraftwagen erneut zu und erreichten in Deutschland inzwischen die Wertmarke von 6,1 Milliarden Euro für den Gesamtmarkt. Im europäischen Umfeld hat sich der Markt auch in 2023 positiv entwickelt. Lediglich mit den Ländern außerhalb der EU haben sich die Umsätze rückläufig entwickelt. Der Hauptgrund hierfür liegt an dem gestiegenen Angebot und der gesunkenen Nachfrage. Diese Gegenbewegungen führten zu sinkenden Verkaufspreisen.

3. Geschäftsverlauf und Lage

Nach einem ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau sanken die Umsätze im zweiten Halbjahr weiterhin und blieben deutlich unter dem Vorjahreswert. Bei weitgehend stabiler Produkt- und Kundenstruktur im Gebrauchtfahrzeugbereich und konstanten Mieteinnahmen aber aufgrund starken Preisdrucks auf die Marge musste die Gesellschaft in Summe einen Rückgang des Rohertrags um 25 % auf TEUR 2.793 hinnehmen.

a. Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 104 nach einem Überschuss von TEUR 853 im Vorjahr erzielt. Ursächlich hierfür waren in erster Linie die Kundenzurückhaltung sowie gesunkene Verkaufspreise.

Aufgrund dessen hat sich die Materialaufwandsquote erhöht. Hierin zeigt sich die aktuelle Ausweitung des Angebots und damit einhergehend ein insgesamt niedrigeres Preisniveau bzw. höheres Rabattniveau. Die Personalaufwandsquote hat sich aufgrund von Lohnerhöhungen leicht erhöht. Die von der Gesellschaft durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter belaufen sich auf 22 Personen im Berichtsjahr nach durchschnittlich 23 Personen im Vorjahr.

Die Abschreibungen lagen aufgrund geringerer Investitionen in das Anlagevermögen leicht unter dem Vorjahr. Der Rückgang im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr ist vor allem auf die gesunkenen Grundstücksaufwendungen und verminderten Reparaturaufwendungen zurückzuführen.

Das für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Umsatzziel wurde, wegen der insgesamt schwierigen Bedingungen am Markt, nicht erreicht. Das geplante Jahresergebnis konnte mit TEUR - 104 nicht erreicht werden. Ursächlich hierfür waren vor allem auch die niedrige Nachfrage im Inland und außereuropäischen Ausland.

Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 als nicht zufriedenstellend und als unter den gegebenen, erschwerten Bedingungen, entsprechend erwartbar.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um TEUR 709 auf nunmehr TEUR 18.282 leicht vermindert. Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 12.504 nach TEUR 12.189 im Vorjahr. Insbesondere das Grundvermögen liegt dabei über dem Niveau der Vorjahre. Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf TEUR 302. Für das folgende Geschäftsjahr sind geringere Investitionen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 geplant. Das Vorratsvermögen umfasst insbesondere den Bestand an Gebrauchtfahrzeugen. Trotz Preisverfall bei den Neu- und Gebrauchtfahrzeugen hat sich der Vorratsbestand leicht um TEUR 281 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Es wurden vermehrt Fahrzeuge angeschafft.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind leicht um TEUR 6 auf nunmehr TEUR 44 gestiegen. Die Senkung bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung von Darlehen zurückzuführen.

Der Rückgang des Eigenkapitals entspricht dem im Berichtsjahr erwirtschafteten Jahresergebnis. Die Eigenkapitalquote beläuft sich wegen der niedrigeren Bilanzsumme auf nunmehr 26,9 % nach 26,4 % im Vorjahr und ist damit für die Branche des Automobilhandels als noch gut zu betrachten.

Die Gewährleistungsrückstellungen und die Urlaubsrückstellung konnten leicht gesenkt werden. Aufgrund Erhöhung der Rückstellungen im Abschlussbereich und bei den Steuerrückstellungen sind die Rückstellungen insgesamt leicht angestiegen.

Die deutliche Senkung bei den Kreditverbindlichkeiten ergibt sich aus planmäßigen Tilgungen. Ebenso konnten auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduziert werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich durch Gesellschafterdarlehen.

c. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 15 nach TEUR 823 im Vorjahr. Weiterhin wurde im Berichtsjahr ein positiver Cash-Flow vor Abschreibungen erwirtschaftet.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war damit stets gewährleistet und ermöglicht es Investitionen zu tätigen und Eigenfinanzierungen des Fahrzeugbestandes vorzunehmen. Die Gesellschaft war jederzeit dazu in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung

Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Heinz Stengel GmbH, dass sich diese zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer weiterhin guten wirtschaftlichen und finanziellen Verfassung befindet.

III. Chancen- und Risikobericht

Absatzmarkt

Für 2024 errechnet das ZDK keinen großen Sprung in den Zulassungszahlen. Darüber hinaus geht der ZDK von einer zurückhaltenderen Kundennachfrage für Neuwagen aufgrund der wirtschaftlichen Lage mit allgemeinen Preissteigerungen, hohen Fahrzeugpreisen sowie massiv gestiegenen Kraftstoff- und Energiekosten aus.

Laut der ZDK-Analyse wird sich auch der Gebrauchtwagenmarkt, schrittweise im Einklang mit der Auflösung des Bestellstaus bei den Neufahrzeugen, normalisieren. Die Gebrauchtwagenpreise werden zunächst auf dem höheren Niveau bleiben, bis das Angebot wieder die Nachfrage übersteigt.

Der Absatz in 2023 wurde bei uns durch die gute Lieferfähigkeit und verstärkte Verkaufsanstrengungen stark beeinflusst. Wegen der gesunkenen Nachfrage kam es zu einem deutlichen Aufbau des Fahrzeugbestands.

Beschaffungssituation

Es bestehen keine langfristigen Händler- und Lieferantenverträge, sondern die Gesellschaft beschafft sich die Fahrzeuge herstellerunabhängig am Gesamtmarkt. Die in den Vorjahren aufgetretenen Lieferengpässe haben sich im Jahre 2024 weiter abgeschwächt und so zu einer besseren Verfügbarkeit von Fahrzeugen geführt.

Durch eine gute Bestands- und Bestellmengenplanung versuchen wir, frühzeitig mögliche Lieferengpässe vorherzusehen und abzumildern.

Aufgrund der Unsicherheit auf den Beschaffungsmärkten im Gebrauchtwagenmarkt erweitert die Gesellschaft das Warenangebot durch den Ausbau des Vermietungsgeschäfts von Immobilien. Nach rückläufigen Umsätzen in 2023 ist ab 2024 wieder ein Umsatzzuwachs ersichtlich.

Personalsituation

Schon seit Jahrzehnten investieren wir in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

2023 stand weiterhin im Zeichen der Digitalisierung. Nach Umstellung auf eine neue, zukunftsträchtige Fahrzeugverwaltung-Software können zudem deutlich mehr Schnittstellen mit den Programmen der Hersteller, DAT und dem Verkäuferarbeitsplatz genutzt werden. In einem immer härter umkämpften Markt, der zunehmend auch durch den Onlinevertrieb geprägt wird, ist es umso wichtiger, durch eine hohe Beratungs- und Servicequalität zu punkten. Es ist nur möglich, sich von unseren Wettbewerbern nachhaltig abzuheben, indem wir die Mitarbeiterkompetenz kontinuierlich auf einem hohen Level halten.

Darüber hinaus verfolgen wir für 2024 das Ziel, junge Leute für unsere Branche zu gewinnen, zu qualifizieren und im Unternehmen zu halten. Die Festigung unserer zweiten Führungsebene und die Übertragung von strategisch wichtigen Themen an diese, sind daneben essentiell wichtig, damit wir weiter am Markt erfolgreich bestehen können.

Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken

Unsere Hausbank hat in den letzten Jahren eine konstante Zinspolitik verfolgt und neben der üblichen Eigenfinanzierung jederzeit für den notwendigen Kreditrahmen im Gebrauchtwagengeschäft gesorgt.

Darüber hinaus verfügen wir über einen adäquaten Rahmen an eigenen zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln, mit denen wir jederzeit erhebliche Teile unseres Fahrzeugbestandes finanzieren können. Dies stellt beim Zukauf von Gebrauchtwagen einen nicht unerheblichen Wettbewerbsvorteil dar.

Politische Risiken

Der im Februar 2022 begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine überschattet die letzten Jahre. Neben dem vielen menschlichen Leid, das der Krieg anrichtet, sorgt er für weiter volatile Lieferketten und teils Materialengpässe. Eine Entspannung der Situation ist aktuell leider trotz vieler diplomatischer Versuche nicht in Sicht. Auch sind die internationalen Lieferketten immer noch gestört.

Die im Dezember 2021 in Deutschland neu angetretene Ampelregierung hat bereits erste Zeichen gesetzt. So wurde eine Kürzung der Elektroförderung ab 2023 bekannt gegeben, ebenso wie der Wegfall der Hybridförderung. Der Verlust von Arbeitsplätzen in der Automobilbranche, bedingt durch den Wandel hin zur Elektromobilität, wird die automobillastige Industrie in Baden-Württemberg treffen. Die genauen Folgen, auch auf den privaten Konsum, sind jedoch noch schwer abschätzbar.

Leider wird uns das Thema Ukraine Krise auch in 2024 weiter begleiten. Hier gilt es sich rechtzeitig auf verschiedene Szenarien vorzubereiten um alternative Märkte für den Absatz zu finden und Exportbeschränkungen in einzelnen Staaten zu vermeiden.

Risikomanagementsystem

Ziel des Risikomanagementsystems ist die Erkennung, Bewertung und Steuerung der wesentlichen Risiken um den Fortbestand der Gesellschaft sicher zu stellen. Die Elemente des Risikomanagementsystems der Heinz Stengel GmbH bestehen aus dem Controlling sowie der Fahrzeugverwaltung-Software und der Deckungsbeitragsrechnung. Das laufende monatliche Berichtswesen liefert umfangreiche und aktuelle Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft.

Unsere interne Erfolgsrechnung hilft dabei, das Unternehmen zu lenken und fundierte Entscheidungen hinsichtlich des Kerngeschäfts auf Basis frühzeitiger, qualitativ hochwertiger Informationen zu treffen. Dies hilft uns sowohl im operativen Tagesgeschäft als auch bei betriebswirtschaftlichen Auswertungen zur Steuerung der Liquidität des Unternehmens.

Darüber hinaus unterstützen uns auch die monatlichen DATEV-Auswertungen der externen Finanzbuchführung bei der Unternehmenssteuerung und Planung.

Als ergänzendes Instrument wird eine Liquiditätsentwicklung und -planung eingesetzt, um einerseits die Finanzierungskosten zu optimieren, andererseits aber auch auf eventuell mögliche kurzfristige Liquiditätsengpässe angemessen reagieren zu können.

Das implementierte Risikomanagementsystem ermöglicht damit die frühzeitige Erkennung von Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

IV. Prognosebericht

1. Planungshorizont und künftige Rahmenbedingungen

Aufgrund unserer Vielzahl von Einzelaufträgen und der kurzen Zahlungsziele sind wir kaum Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt.

Unsere Risikomanagementmethoden umfassen daher neben den üblichen Controllinginstrumenten auch eine genaue Marktbeobachtung.

Mit einer attraktiven und am Markt orientierten Gebrauchtfahrzeugpalette sind natürlich bessere Vertriebschancen und höhere Verkaufszahlen verbunden. Kritisch zu sehen ist die Entwicklung der Inflation und die stark gesunkenen Verkaufspreise.

2. Umsatz-und Ergebnisprognose

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie bereits im Risikobericht angedeutet, wird sich der Ukraine Krieg und die hohe Inflation auf die gesamtwirtschaftliche Lage erheblich auswirken. Die Folgen für die baden-württembergische Wirtschaft, aber auch auf globaler Ebene, werden weiterhin spürbar sein.

Zudem werden die politischen Weichenstellungen hinsichtlich der Ausrichtung zukünftiger Mobilität entscheidend sein. Wir sind der Ansicht, dass sich der Trend zur Elektromobilität und alternativen Antrieben weiter fortsetzen und an Geschwindigkeit gewinnen wird.

Prognose auf Basis aktueller Informationen

Einerseits pushen die auf einem gesunkenen Niveau liegenden Einkaufspreise den Konsum, andererseits wirken sich die anhaltend verhältnismäßig hohe Inflationsrate und die großen Unsicherheiten der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung negativ aus. Die Liquiditätsplanung wird durch gestiegene Finanzierungskosten immer wichtiger.

Unsere Chancen liegen nach wie vor in unserer hohen Beratungsqualität und unserer Nähe zu unseren Kunden und daraus resultierend unserer treuen Stammkundschaft.

Im ersten Quartal 2024 ergab sich ein leichter Rückgang bei den Umsatz- und Ertragszahlen, bezogen auf 2023, der jedoch in den beiden Folgequartalen aufgefangen werden konnte. Auf das Gesamtjahr gerechnet ergab sich vor Abschlussarbeiten ein Rohertrag von über 3 Mio EUR und ein Jahresergebnis in der Größenordnung von 0,5 Mio EUR. Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Produkt Lastkraftwagen Zukunft hat. So zählt es trotz allem zu den Gewinnern der Corona-Krise, denn kein anderes Verkehrsmittel bietet so viel Individualität, Flexibilität und Schutz vor Ansteckung. Die veränderte Mobilität, neue Technologien und Vertriebskonzepte sowie das autonome Fahren werden die Branche aber auch weiterhin beeinflussen.

 

Neuenstein, 12. Mai 2025

Christian Stengel, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

EUR EUR
(Vj)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.140.865 10.793.995
2. Technische Anlagen und Maschinen 106.770 131.770
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung II. Finanzanlagen 117.995 141.482
1. sonstige Ausleihungen 1.138.335 1.121.512
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.275.000 4.994.000
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 481.504 979.544
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.661 823.465
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.809 4.997
18.281.940 18.990.767

PASSIVA

EUR EUR
(Vj)
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565
II. Bilanzgewinn 4.890.832 4.995.327
B. Rückstellungen 431.496 404.579
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.685.515 7.309.887
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 51 33
3. Übrige Verbindlichkeiten 6.248.482 6.255.375
18.281.940 18.990.767

Gewinn- und Verlustrechnung

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 2.792.598 3.723.780
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 802.296 825.306
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 127.626 125.706
- davon für Altersversorgung 5.208 5.208
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 364.765 384.064
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.103.095 1.109.161
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.551 29.015
6. Aufwendungen aus Verlustübernahme von verbundenen Unternehmen 0 3.067
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 283.478 149.886
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 190.368 259.921
9. Ergebnis nach Steuern -58.477 895.683
10. sonstige Steuern 46.019 42.434
11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) -104.496 853.249
12. Gewinnvortrag 4.995.327 4.142.079
13. Bilanzgewinn 4.890.832 4.995.327

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Heinz Stengel GmbH hat ihren Sitz in Neuenstein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 580558 eingetragen.

2. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Ausgaben und Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit aktiv abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 44,2 (Vorjahr: TEUR 38,0) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 437,4 (Vorjahr: TEUR 941,6) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie enthalten antizipative Aktiva in Höhe von TEUR 176,4 (Vorjahr TEUR 0,4).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 628,2) enthalten.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 4.995,3 enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit TEUR 45,0 (Vorjahr: TEUR 65,0) auf den Betrieb und mit TEUR 78,4 (Vorjahr: TEUR 76,0) auf Personal.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 folgendes Bild auf:

Restlaufzeit Buchwert
bis 1 Jahr über 1 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.194,5 1.491,1 612,9 6.685,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 338,0 0,0 0,0 338,0
Sonstige Verbindlichkeiten 5.910,4 0,0 0,0 5.910,4
Summe 11.442,9 1.491,1 612,9 12.934,0

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten des Vorjahres gliedert sich wie folgt:

Restlaufzeit Buchwert
bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 192,1 7.117,8 826,8 7.309,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.688,4 0,0 0,0 1.688,4
Sonstige Verbindlichkeiten 4.567,0 0,0 0,0 4.567,0
Summe 6.447,5 7.117,8 826,8 13.565,3

Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haftet eine Grundschuld in Höhe von TEUR 3.000, die mit TEUR 3.000 valutiert sowie darüber hinaus eine Sicherungsübereignung des Kraftfahrzeuglagers und eine Forderungsabtretung.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 30,9 (Vorjahr: TEUR 15,8) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.947,3 (Vorjahr: TEUR 4.420,0).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 313,0 (Vorjahr: TEUR 373,0).

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält TEUR 419 an periodenfremden Erträgen (sonstige betriebliche Erträge / Zuschreibungen zum Anlagevermögen) und TEUR 308 an periodenfremden Aufwendungen (Steuern vom Einkommen und Ertrag).

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Mitglied der Geschäftsführung war im Berichtsjahr:

Herr Christian Stengel, Geschäftsführer

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 22 Mitarbeiter beschäftigt, nach 23 im Vorjahr.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neuenstein, den 12. Mai 2025

Christian Stengel, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Stand am 01.01.2023 Bewegung der Anschaffungskosten
Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte Zugänge Umbuchungen (U) Zuschreibungen (Z) Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte, sowie sonstige Rechte und Werte 5.119 5.117 2 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 11.365.393 571.399 10.793.995 275.752 0
377.933 Z
2. technische Anlagen und Maschinen 200.000 68.230 131.770 0 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.252 476.770 141.482 9.463 40.672
Summe Sachanlagen 12.183.645 1.116.399 11.067.247 285.215 40.672
377.933 Z
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1.121.512 0 1.121.512 16.823 0
13.310.277 1.121.516 12.188.761 302.038 40.672
377.933 Z
Bewegung der kumulierten Stand am 31.12.2023
Abschreibungen Anlagenabgänge zum Restbuchwert Anschaffungskosten kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge *) Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte, sowie sonstige Rechte und Werte 0 0 0 5.119 5.117 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 306.815 0 0 12.019.078 878.214 11.140.865
2. technische Anlagen und Maschinen 25.000 0 0 200.000 93.230 106.770
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.949 40.672 1 587.043 469.048 117.995
Summe Sachanlagen 364.765 40.672 1 12.806.121 1.440.492 11.365.630
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0 0 0 1.138.335 0 1.138.335
364.765 40.672 1 13.949.575 1.445.609 12.503.966

*) Abschreibungen des Berichtsjahres

Der Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heinz Stengel GmbH, Neuenstein:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heinz Stengel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinz Stengel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 19. Mai 2025

gkm . glück . kock . mäschke
partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mäschke, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der vollständige Jahresabschluss wurde am 20. Mai 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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