Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH
Breslauer Straße 4, 97447 Gerolzhofen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Schulz seit 9.7.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Raiffeisen-Schulz Agrar GmbHGerolzhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023I. Geschäftsverlauf 1. Branchenentwicklung 2. Umsatzentwicklung 3. Beschaffung 4. Investitionen 5. Finanzierungsmaßnahmen 6. Personalbereich 7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 8. Zusammenfassung und Beurteilung durch die Geschäftsführung II. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage 2. Finanzlage 3. Ertragslage III. Risikobericht IV. Voraussichtliche Entwicklung V. Zweigniederlassungen I. Geschäftsverlauf 1. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Die Inflationsrate verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr zwar, lag aber immernoch bei 5,9%. Auch für die Agrarwirtschaft war 2023 ein sehr herausforderndes Jahr. Der Weltweite Getreidemarkt wurde weiterhin von den Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine überschattet. Besonders herausfordernd waren erneut die Getreideexporte aus der Ukraine, die nach dem Ende des Schwarzmeerabkommens und durch einseitige Grenzschließungen von Anrainerstaaten zu erheblichen Unsicherheiten am Markt führten. 2. Umsatzentwicklung Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 37476 TEUR. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 3,7 Prozent. Der Umsatz aufgeteilt auf die verschiedenen Geschäftssparten entwickelte sich wie folgt:
Der Grund für den Umsatzrückgang im Absatzgeschäft liegt nahezu ausschließlich am Rückgang der Getreidepreise im Vergleich zum Vorjahr. Mengenmäßig entwickelten sich die Umsätze im Geschäft mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen um 1615t nach oben. Dies macht einen Mengenzuwachs von 2,5%. Im Energiegeschäft entwickelten sich die Umsätze wie erwartet wieder auf ein Niveau zurück, was in etwa dem Niveau von 2021 entspricht. Der Umsatzanstieg im Jahr 2022 war ein rein preisbedingter Anstieg durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Der Umsatzanstieg im Bezugsgeschäft stellt sich wie folgt dar: Dünger +1449 TEUR (+38,85%); Pflanzenschutzmittel +241 TEUR(+10,75%); Saatgut +235TEUR(+26,2%); Futtermittel +343TEUR(+12,7%). Der Umsatzanstieg beim Dünger rührt nahezu ausschließlich aus der Umstellung unserer Buchungsthematik. So wurden Düngerverkäufe aus dem Herbst 2022 mit Abholungen im Jahr 2023 über einen Lagervertrag im Jahr 2023 verbucht. Dies haben wir jedoch im Jahr 2023 für die Saison 2024 nicht so praktiziert. Die Umsatzzuwächse bei Saatgut und Pflanzenschutzmittel sind nicht durch höheren Verbrauch unserer Kunden zu begründen. Das heißt, hier hat ein Wachstum am Markt stattgefunden. Im Bereich Futtermittel konnten wir trotz fallender Tierzahlen in Deutschland unseren Umsatz wert- und mengenmäßig steigern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass wir hier neue Kunden für uns gewinnen konnten. Hier macht sich die Investition in ein neues Lieferfahrzeug bezahlt. 3. Beschaffung Das Einkaufsverhalten entspricht aufgrund der guten Erfahrungen im Großen und Ganzen dem der Vorjahre. Auch die Zusammenarbeit mit unseren genossenschaftlichen Nachbarn und der BayWa hat weiterhin eine gehobene Priorität. Die Lieferantenstruktur ist trotzdem ausgewogen und vielseitig. Der Wareneinkauf erfolgt überwiegend beim Großhandel. Einzelne Lieferanten könnten im Bedarfsfall jederzeit ausgetauscht werden. 4. Investitionen Die Investitionshöhe veränderte sich von 262 TEUR im Jahr 2022 auf 48 TEUR im Jahr 2023. Nennenswerte Investitionen waren: 25 TEUR Sprinter 8 TEUR Begasungsgerät WHD 9 TEUR Verkaufstheke WHD Durch die Investition in die neue Theke, bzw. mit der einhergegangenen Renovierung des Erdgeschosses des Bürogebäudes in Wiesentheid soll der Auftritt nach außen sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessert werden. Das Begasungsgerät verschafft uns neue Möglichkeiten bei der Erfassung und Vermarktung von Getreide. Die kumulierten Anschaffungskosten des Anlagevermögens betragen insgesamt 865 TEUR. Die Restbuchwerte betragen zum 31.12.2023 421 TEUR. 5. Finanzierungsaufwand Unsere Warenbestände wurden wieder durch einen Revolvingkredit bei der VR-MainBank eG in Höhe von 4000 TEUR finanziert. Das Darlehen zur Finanzierung der Mobilien aus der Fusion in Höhe von 500 TEUR wurden im Berichtsjahr um 29 TEUR getilgt und damit erfüllt. Das Darlehen zur Finanzierung des Heizölautos über 115 TEUR wurde um 26,8 TEUR getilgt und ist somit ebenfalls erfüllt. Das Darlehen für den Glieder- und Sattelzug aus dem Jahr 2019 wurde im Jahr 2023 um weitere 21 TEUR auf 71 TEUR getilgt. Im Jahr 2022 haben wir ein weiteres Darlehen zur Finanzierung unseres neuen Silozugs in Höhe von 251 TEUR aufgenommen. Zum Jahresende 2023 betrug die Restschuld 175 TEUR. Unser Kontokorrentkonto bei der VR Main Bank weist zum Bilanzstichtag einen Sollbestand von 3864 TEUR aus. Zum 31.12.2023 besteht ein Gesamtkreditvolumen von 8110 TEUR. 6. Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter hat sich von 2022 auf 2023 nicht verändert. Diese setzten sich wie folgt zusammen: 26 Vollzeitkräfte (davon 2 Geschäftsführer) 4 Teilzeitkräfte (mindestens 20 Stunden/Woche) 5 geringfügig Beschäftigte Im Jahr 2023 verlies uns eine Teilzeitkraft. Die Stelle wurde wieder 1:1 durch eine Ersatzeinstellung besetzt. Geschäftsführer des Unternehmens sind: Mathias Schulz Patrick Martin. 7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Wir konnten in 2023 weitere Erfahrungen mit der Lagerung von Getreide in Folienschläuchen machen. Eine Auslagerung des Getreides, welches in der Ernte 22 eingelagert wurde, klappte alles in allem ordentlich. Wichtig bei der Lagerung der Schläuche ist eine gleichmäßige und gerade Befüllung der Schläuche, um Beschädigungen an der Folie zu vermeiden. Bei der Auslagerung ist auf eine gute Befahrbarkeit der Fläche zu achten. Als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine fielen die Getreidepreise ab Mitte des Jahres zum teil deutlich. Dies hatte weitreichende Effekte auf unsern Geschäftsverlauf. 8. Zusammenfassende Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführer Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 eine insgesamt beunruhigende und kritisch zu sehende Entwicklung genommen. Es konnten sich zwar einige Geschäftsfelder positiv im Unternehmen entwickeln. Es gab hier zum Beispiel Wertsteigerung zum Vorjahr bei Pflanzenschutz (+13,9%), und beim Saatgut (+26%). Mengenmäßig konnten wir bei den Futtermitteln (+18%) und bei den landwirtschaftliche Erzeugnissen (+5,7%) wachsen. Der Deckungsbeitrag über den verschiedenen Geschäftsbereichen fiel jedoch in Summe von 3,84 Mio EUR auf 1,41 Mio Euro. Dies rührt ausschließlich aus dem Getreidegeschäft. Hier fiel der DB um 3,35 Mio Eur. Der niedrige DB im Geschäft mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen ergibt sich aus stark fallenden Preisen von Getreide und vor allem Ölsaaten im 2 HJ 23. Gleichzeitig wurde es versäumt offene Kontrakte zu decken. Dies führte zu einer massiven Abwertung der Bestände und dem damit verbundenen Deckungsbeitrag. Darüber hinaus mussten umfangreiche Drohverlustrückstellungen gebildet werden. Dies führt dazu, dass sich das Betriebsergebnis von 865TEUR auf -1257TEUR senkte. Durch den hohen Verlust im Jahr 2023 ist das Eigenkapital der Gesellschaft vollends verbraucht und es entstand ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 208TEUR. Die Gesellschaft gab aufgrund der wirtschaftlichen Lage ein Gutachten zur Beurteilung der insolvenzrechtlichen Fortbestehensprognose in Auftrag. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Risikobericht". II. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Der Anteil des Anlagenvermögens am Gesamtvermögen beträgt 3,94 Prozent. Das Anlagevermögen wird derzeit durch Fremdkapital finanziert. Insgesamt steht langfristiges Fremdkapital für eine weitere Abdeckung mit 8000 TEUR zur Verfügung. Eine fristenkongruente Finanzierung ist damit gegeben. Die Abschreibung wurde nach der gültigen Steuergesetzgebung vorgenommen. Neue Anschaffungen konnten, soweit Sie nicht bestehenden Anlagegütern zuzuordnen waren, nach der linearen Methode abgeschrieben werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410 EUR wurden in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Das Vorratsvermögen ist um 577 TEUR niedriger als im Vorjahr. Enthalten sind die Veränderungen bei Handelsware und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Größte Bestandssenkung innerhalb der Warenbestände gab es bei Düngemitteln (-1185 TEUR). Warenbestandserhöhung gab es beim LE-Geschäft (+726TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 719 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Berichtszeitraum um 102 TEUR gestiegen. Der Anteil des bilanziellen Eigenkapitals am Gesamtkapital liegt bei 0 Prozent. Die Barliquidität beträgt 0,07% Durch ein ausreichend bemessenes Kreditlimit bei der VR Main-Bank eG, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahr 2023 gewährleistet. 2. Finanzlage Die Liquiditätskennzahlen stellen sich wie folgt dar:
Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert weiterhin negativ aufgrund unseres Betriebsergebnisses. Der Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit beträgt -2398 TEUR. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den Investitionen in ein neues Lieferauto (Sprinter 25T EUR), in ein Begasungsgerät (7T EUR) und in neue Ladeneinrichtung (8,5T EUR) am Standort Wiesentheid. Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit wurde durch die Ausschöpfung des Saisonkreditrahmens bei der VR Main-Bank, bei gleichzeitiger Tilgung der bestehenden Kredite ausgeglichen. 3. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Das Warenrohergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2022 stark verschlechtert. Grund hierfür sind vor allem der Deckungsbeitrag im Geschäft mit landw. Erzeugnissen. Der niedrigere Sachaufwand um 159 TEUR resultiert im Wesentlichen daraus, dass im Jahr 2022 ein Getreidesilo in Wiesentheid erneuert werden musste, was zu hohen Instandhaltungskosten in 2022 führte. Zudem fielen im Jahr 2023 die Fahrzeugkosten um fast 80TEUR. Hier hatten wir deutlich weniger Reparaturen im vergleich zum Jahr 2022. Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund der Investitionstätigkeit um 12 TEUR. Die stark gestiegenen Kapitalkosten konnten bei einem rückläufigen Markt nicht umgelegt werden und belasteten das Jahresergebnis zusätzlich. Das Jahresergebnis fiel gegenüber dem Vorjahr von 580 TEUR auf -1406 TEUR. Die Rentabilitätskennzahlen nach Steuern stellen sich wie folgt dar:
III. Risikobericht Aufgrund der wirtschaftlichen Lage durch den Abschluss 2023 und dem dadurch aufgebrauchten Eigenkapital kann sich die Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH vorerst kein negatives Geschäftsergebnis erlauben. Daher ist es immens wichtig, dass mögliche Risiken im operativen Geschäft vermieden werden. Offene Kontrakte müssen zukünftig schnell geschlossen werden, um das Unternehmen zu stabilisieren. Die Gesellschaft gab aufgrund der wirtschaftlichen Lage ein Gutachten zur Beurteilung der insolvenzrechtlichen Fortbestehensprognose in Auftrag. Das Gutachten kommt "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" und "unter Einhaltung der im Bericht beschriebenen Prämissen" zu dem Ergebnis, dass eine positive Fortbestehensprognose gegeben ist. Die Prämissen sind • die Umsetzung von Maßnahmen zur Stabilisierung des Geschäftsmodells, • ein Strategiewechsel in der Führung des Unternehmens, wie z.B. der Minimierung der Risikopositionen im Agrarhandel und der Stabilisierung der Ergebnisbeiträge bei sonstigen Handelsbereichen, • der Verbesserung der Risikosteuerung und Einführung von Maßnahmen zur Risikotragfähigkeit. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung wurde bereits ein Kontrakttool eingeführt, um die offenen Positionen und das damit einhergehende Risiko zu berichten. Zudem wird ein Risikobudget, welches an die aktuelle Lage der Gesellschaft angepasst ist, eingerichtet. Weiter werden folgende Methoden zur Begrenzung von Risiken eingesetzt: Liquiditätsrisiken werden durch ausreichende Kreditlinien vermieden. Forderungsausfallrisiken wird durch ein konsequentes Debitorenmanagement begegnet. Allgemeine Betriebsrisiken wie z.B. Brand sind durch entsprechende Versicherungen begrenzt. Nach den vorliegenden Informationen bestehen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes entwicklungsgefährdende Risiken durch den hohen Jahresfehlbetrag 2023. Das Eigenkapital wurde vollständig aufgebraucht. Bestandsgefährdende Risiken sind unter der Voraussetzung, dass unsere Gesellschafter weiterhin eine angemessene Liquiditätsausstattung sicherstellen, nicht gegeben. Das bereits erwähnte Gutachten zur Beurteilung der insolvenzrechtlichen Fortbestehensprognose unserer Gesellschaft kommt "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" und "unter Einhaltung der in diesem Gutachten beschriebenen Prämissen" zu dem Ergebnis, dass eine positive Fortbestehensprognose gegeben ist. Es kommt nun darauf an, schnell die in diesem Gutachten genannten Maßnahmen zur Abwendung der derzeitigen Lage umzusetzen. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale bestehen nicht. IV. Voraussichtliche Entwicklung Der andauernde Krieg in der Ukraine und dessen Marktbeeinflussung kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Die Märkte haben sich jedoch wieder deutlich beruhigt und Preisschwankungen wie in den Vorjahren sind vorerst nicht in diesem Umfang zu erwarten. Aufgrund der bisherigen Verkaufszahlen seit Anfang des neuen Geschäftsjahres sieht die Gesellschaft für das Jahr 2024 jedoch gute Chancen einen zufrieden stellenden Geschäftsverlauf zu erzielen. Im Geschäft mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen entwickelt sich die Gesellschaft mengenmäßig nach wie vor positiv. Es ist damit zu rechnen, dass wir hier 2024 nochmal zwischen 5% -10% mehr Erzeugnisse erfassen als im Jahr 2023. Aufgrund der feuchten Witterung im Frühjahr konnten auch beim Handel mit Pflanzenschutzmitteln, insbesondere im Bereich der Fungizide Umsatzzuwächse beobachtet werden. Die Düngergeschäfte werden sich voraussichtlich auf ein durchschnittliches Niveau einpendeln. Die steigenden Preise seit Jahresmitte führen zu einer schlechten Kaufbereitschaft der Landwirtschaft. Das Energiegeschäft wird 2024 voraussichtlich auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 abschließen. Für 2024 sind keine großen Investitionen geplant. Unter Berücksichtigung von steigenden Personal- und Sachkosten gehen wir von einem positiven Betriebsergebnis aus. V. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Lagerstätten in: Unterspiesheim, Wiesentheid und Dingolshausen.
03.12.2024 Die Geschäftsführer Patrick Martin Mathias Schulz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Auf die Nennung der Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung wird im Sinne von § 286 HGB verzichtet. Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei Waren mit geringem Umschlag wurden Abwertungen vorgenommen. Bei der Getreide- bzw. Rapsbewertung wurden erstmals Bewertungseinheiten mit bestehenden Verkaufskontrakten zur Absicherung von Preisschwankungen in Höhe von 308 TEUR bzw. 119 TEUR gebildet. Dabei stehen Getreide- bzw. Rapsvorräte mit einem Wert von 2.681 TEUR bzw. 3.202 TEUR Kontrakte mit einem Wert von 4.050 TEUR bzw. 1.197 TEUR gegenüber. Der Ausgleich beider Posten erfolgt im ersten Halbjahr 2024. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Wertpapiere sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei zweifelhaften einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur weiteren Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird mit dem Nominalbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen insbesondere für Personalkosten und Drohverluste wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Im Getreide wurde die Vorratsbewertung erstmals unter Bildung von Bewertungseinheiten mittels bestehender Verkaufskontrakte vorgenommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 10.751,10 EUR). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Verbindlichkeiten gegenüber der VR-Bank Gerolzhofen eG i. H. v. 71.146,19 Euro sind durch Sicherungsübereignung abgesichert - Verbindlichkeiten gegenüber der VR-Bank Gerolzhofen eG i. H. v. 213.560,07 Euro sind durch Sicherungsübereignung abgesichert - Verbindlichkeiten gegenüber der VR-Bank Gerolzhofen eG i. H. v. € 4.000.000,00 sind wie folgt abgesichert: Globalabtretung der Ansprüche gegen Drittschulder Buchstaben A-Z, Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen, LKW sowie Warenlager Für Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung bestehen die üblichen Eigentumsvorberhalte. Angaben zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen mit € 8.110.014,25 (Vorjahr: 5.413.539,43 €) auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern nach § 43 Abs. 3 GmbHG dar. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag 1.154 TEUR. Diese bestehen in Form der gemieteten Niederlassungen, die Verträge laufen bis 30.06.2028 und in Form von Fahrzeugleasingverträgen mit Laufzeiten bis 2023 bzw. 2024. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres sind wesentliche Rohstoffnotierungen weiter deutlich zurückgegangen, was zu erheblichen Abwertungen der Vorräte geführt hat. Ein Gutachten zur Insolvenzrechtlichen Fortbestehensprognose i. S. d. IDW S 11 vom 27.03.2024 ergab, dass zur Stabilisierung des Unternehmens erhöhte Anstrengungen zwingend erforderlich sind. Dies betrifft insbesondere die Risikosteuerung und die Einführung von Maßnahmen zur Risikotragfähigkeit. Die Gesellschaft ist gemäß dem Gutachten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unter Einhaltung der beschriebenen Prämissen im Zeitraum 2024 zahlungsfähig. Vorschlag für die ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 34 davon 2 Azubis. UNTERZEICHNUNG
Gerolzhofen, den 22. Januar 2025 Mathias Schulz Patrick Martin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Raiffeisen-Schulz Agrar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 22.02.2025 Genossenschafts
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WP/StB Dr. Pletsch, Wirtschaftsprüter WP/StB Löw, Wirtschaftsprüfer |
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