Minitüb GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfram Veitl seit 8.9.2025 | Vorstandsmitglied |
Kilian Dr. Simmet seit 20.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Thomas Kurt Sigismund Schultze seit 3.1.2025 | Vorstandsmitglied |
Christa Simmet seit 6.5.2020 | Vorstandsmitglied |
Katharina Rohrmüller seit 6.5.2020 | Vorstandsmitglied |
Rudolf Simmet seit 19.1.2018 | Vorstandsmitglied |
Christian Dr. Simmet seit 28.1.2010 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Minitube International AGTiefenbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (01.01.2023 bis 31.12.2023)I. Grundlagen der Gesellschaft Minitube International AG (Minitüb) ist ein spezialisierter Systemlieferant für die assistierte Tierproduktion. Das Leistungsportfolio umfasst die Entwicklung, die Produktion und die Installation kompletter Laboreinrichtungen für die Samenproduktion, den Embryotransfer und verwandte Techniken. Daneben ist Minitüb auch im Humanbereich aktiv mit einer wachsenden Produktpalette für die Kinderwunschbehandlung. Zur nachhaltigen Sicherung der hohen Qualitätsstandards deckt das Unternehmen alle Leistungsbereiche von Forschung und Entwicklung, Softwareentwicklung und Herstellung der Verbrauchsartikel selbst ab. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltbevölkerung wird von aktuell 8,1 Mrd. auf 9,7 Mrd. in 2050 und 10,4 Mrd. in 2100 ansteigen 1 und damit der Bedarf an Lebensmitteln. In 2018 hat der Fleischkonsum bereits über 320 Millionen Tonnen erreicht. Bis 2028 wird nach Prognose der Fleischindustrie das Wachstum nochmal um +13% zunehmen, insbesondere in den BRIC-Staaten sowie Afrika und Asien 2. Um die Nachfragesteigerung decken zu können, muss die globale Fleischproduktion bis zum Jahr 2050 von heute über 320 auf 470 Millionen Tonnen erhöht werden. Die dafür erforderliche Erhöhung des Tierbestandes wird besondere Anforderungen an die assistierte Tierproduktion stellen, um die Vervielfältigung von Top-Genetik zu unterstützen und die Wirtschaftlichkeit der Tierproduktion zu erhöhen. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf in 2023 war erneut sehr positiv und verzeichnete ein Umsatzwachstum von +7% zum Vorjahr. In 2023 konnte hierbei insbesondere der Umsatz in den eigenen Vertriebsgesellschaften aufgrund der hohen Nachfrage in China und Südamerika gesteigert werden. 3. Lage a. Ertragslage Die Gesamtleistung liegt um 6,0% über der Gesamtleistung des Vorjahres. Zum Plan lag die erreichte Gesamtleistung 3,3% unter Plan. Der Materialaufwand ist umsatzbedingt um 3,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die betrieblichen Aufwendungen sind um 2,9% gesunken, was im Wesentlichen auf geringere Transportkosten und Aufwendungen aus Kursdifferenzen zurückzuführen ist.
1
https://de.statista.com/themen/75/weltbevoelkerung/#topicOverview
In 2023 sind keine außerordentlichen Aufwendungen angefallen. Das Betriebsergebnis vor Steuern liegt bei 17,8% der Gesamtleistung (Vj. 18,6%) und damit 2,5% über der Planquote. b. Finanzlage Die Eigenkapitalquote (67,8%) konnte aufgrund der guten Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden. c. Vermögenslage Die Vorräte sind um 0,9% gegenüber dem Vorjahr gesunken, was vor allem im Abbau von Fertigerzeugnissen begründet ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind umsatzbedingt und stichtagsbezogen um 14,3% angestiegen. Insgesamt wurde die Bilanzsumme um 10,7% erhöht und entspricht damit dem Plan. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen verwendet zur internen Steuerung ein Planungstool, mit dem die laufende Entwicklung mit den Plandaten und Vorjahreswerten abgeglichen wird. Aufbauend auf dieser Datenbasis werden normierte Kennzahlen ermittelt. Bei den nichtfinanziellen Indikatoren greifen die ausgereiften Qualitätsmanagementsysteme Minitübs nach DIN EN ISO 9001:2015 und GMP. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen messbare Qualitätsindikatoren im Vordergrund, die Kundenzufriedenheit wird anhand spezieller Merkmale laufend ermittelt. III. Nachtragsbericht Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, liegen nicht vor. IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Der Konzern entwickelt sich im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum ersten Quartal 2023 weiterhin positiv. Es werden für das laufende Jahr steigende Umsatzerlöse erwartet. Die aktuellen Krisen in Nahost und der Ukraine hat sich in 2023 und Q1 2024 nur bedingt auf die Ertragslage bei Minitüb ausgewirkt, da das Umsatzvolumen in den betroffenen Regionen um Belarus, Russland und der Ukraine sowie in Nahost nur einen kleinen Teil des Gesamtjahresumsatzes ausmacht. In 2024 wird das Investitionsvolumen voraussichtlich leicht unter dem Vorjahr liegen. Auf operativer Ebene sind keine wesentlichen Änderungen vorgesehen, die strategische Ausrichtung wird unverändert mit Nachdruck forciert und plan- und zeitkonform umgesetzt. 2. Risikobericht Die afrikanische Schweinepest mit den im Seuchenfall einhergehenden Produktionseinbrüchen bei den Schweinehaltern können das Unternehmen auch im laufenden Jahr weiterhin noch herausfordern. Die mögliche Unterbrechung von Lieferketten und internationaler Logistik und Beschaffung stellen nach wie vor ein Risiko dar. Die Gesellschaft betreibt ein konsequentes Kostenmanagement mit dem Ziel, die internen Risiken so gering wie möglich zu halten. Externen, nicht beeinflussbaren Risiken wird mit einer konservativen Geschäftspolitik und einer starken Kapitaldecke begegnet. Die Tierzucht und die assistierte Fortpflanzung bei Nutztieren zeichnet sich durch langfristige Zyklen aus und unterliegt damit nur bedingt den Konjunkturschwankungen, die anderen Industriezweigen zu schaffen machen können. Tierzucht und Nahrungsmittelproduktion sind Kernbereiche der globalen wirtschaftlichen Aktivität und genießen weltweit höchste Priorität in Politik und Gesellschaft. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr positiv und langfristig gesichert. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 3. Chancenbericht Die Gesellschaft betreibt intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit um die Digitalisierung der Industrie zu unterstützen. Durch aktives Voranschreiten mit dem Angebot effizienter Lösungen im Markt sehen wir große Chancen. Minitüb verfügt über eine sehr gute Kapitalausstattung, eine aktive und sehr erfolgreiche Innovations- und Entwicklungspolitik, profunde Marktkenntnisse und ein global aufgespanntes Vertriebsnetz. Mit ausgefeilten Kontrollinstrumenten für effizientes Controlling und durchdachten Maßnahmen zu Kosteneinsparungen ist Minitüb bestens aufgestellt, bestehenden Risiken in 2024 ausreichend zu begegnen.
Tiefenbach, den 16. Mai 2024 Dr. Christian Simmet, Vorstand Rudolf Simmet, Vorstand Christa Simmet, Vorständin Katharina Rohrmüller, Vorständin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023der Minitube International AG, TiefenbachAktiva
Passiva
Tiefenbach, den 16. Mai 2024 Katharina Rohrmüller, Vorständin Christa Simmet, Vorständin Rudolf Simmet, Vorstand Dr. Christian Simmet, Vorstand Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Minitube International AG, Tiefenbach
Konzern-Anlagespiegel zum 31.12.2023der Minitube International AG, Tiefenbach
Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2023des Konzerns der Minitube International AG, TiefenbachI. Allgemeine Angaben
Der Konzern nimmt die Befreiungsvorschrift für die Aufstellung eines Anhangs und Lageberichtes sowie für die Offenlegung der in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Kapitalgesellschaft (Tochtergesellschaft) nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 264a i.V.m. §§ 290 ff. und § 264c HGB) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert: Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der Minitube International AG, Tiefenbach, und der übrigen, in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Erwerbsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet, soweit es sich um bewegliche Wirtschaftsgüter handelt. Die Abschreibungen wurden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter der Gesellschaften in Deutschland werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Soweit die Gängigkeit nicht mehr gewährleistet war, wurden pauschale Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen beinhalten Einzel- sowie Gemeinkosten. Die Forderungen sind zum Nominalwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Die Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen und gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr erfolgt nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs. III. Konzernaufstellungspflicht Der Konzern ist seit dem Geschäftsjahr 2017 konzernrechnungspflichtig. Der Konzern nimmt dabei die Befreiungsvorschrift für die Offenlegung der in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Die Erstkonsolidierung wurde dementsprechend zum 1. Januar 2016 durchgeführt. Die Minitube International AG, Tiefenbach, ist die oberste Muttergesellschaft. IV. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss wurden neben der Minitube International AG, Tiefenbach, folgende Unternehmen einbezogen:
Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss voll einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. V. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 und 2 HGB. Die Differenz zwischen der Umrechnung des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Kapitalerstkonsolidierung sowie der Kapitalerhöhung zum Zeitpunkt der Kapitalerhöhung (historischer Kurs) und zum aktuellen Stichtagskurs wurde nach § 308a HGB in der Eigenkapitalposition "Währungsausgleichposten" erfasst. Unterschiedsbetrag Der sich aus der Kapitalerstkonsolidierung der Minitub do Brasil Ltda., Porto Alegre, Brasilien ergebende passive Unterschiedsbetrag beträgt EUR 19.420 und ist im passiven Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung enthalten. Der sich aus der Erstkonsolidierung der Minitub Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile, ergebende passive Unterschiedsbetrag von EUR 11 ist im passiven Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung enthalten. Der sich aus der Erstkonsolidierung der Minitüb Slovakia s.r.o, Celadice, Slowakei, ergebende passive Unterschiedsbetrag von EUR 12.715 ist im passiven Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung enthalten. Der sich aus der Erstkonsolidierung der Minitube Canada Ltd., Ingersoll, Kanada, ergebende passive Unterschiedsbetrag von EUR 64 ist im passiven Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung enthalten. Der aus der Kapitalerhöhung der Minitub do Brasil Ltda., Porto Alegre, Brasilien, resultierende Betrag in Höhe von EUR 75.978 ist im Konzerngewinnvortrag enthalten. Schuldenkonsolidierung Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen verrechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen zwischen den verbundenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Latente Steuern Aktive latente Steuern Die Aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
Passive latente Steuern Die in den Einzelbilanzen bilanzierte Passive latente Steuer der Minitüb Slovakia s.r.o in Höhe von EUR 181.996 (Vorjahr: EUR 141.935), berechnet mit einem Steuersatz von 16 %, sowie der Minitube Biotechnology (Beijing) Co., Ltd. in Höhe von EUR 199 (Vorjahr: EUR 0), berechnet mit einem Steuersatz von 30 %, wurde in die Konzernbilanz übernommen. Überleitungsrechnung nach DRS 18.67 Die Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gültig oder angekündigt sind. Unter Berücksichtigung des Gewerbesteuer-Hebesatzes der Gemeinde Tiefenbach in Höhe von 360 % ergibt sich der zugrunde gelegte inländische Ertragsteuersatz wie folgt:
Bei den ausländischen Gesellschaften werden die Steuern auf Basis der entsprechenden länderspezifischen Steuersätze berechnet. Der Unterschied zwischen dem auf Basis des inländischen Steuersatzes ermittelten erwarteten Ertragsteueraufwand und dem ausgewiesenen Ertragsteueraufwand ist auf Ursachen zurückzuführen, die folgender Überleitungsrechnung (in TEUR) zu entnehmen sind:
VI. Bilanzerläuterung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1.2.3 dargestellt. Umlaufvermögen Als Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden Forderungen gegen assoziierte Unternehmen ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 50) haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen größer TEUR 50:
Verbindlichkeiten Die Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten sind der folgenden Darstellung zu entnehmen:
Art der Sicherheiten: Bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung, Forderungsabtretung Vorjahr: Die Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten sind der folgenden Darstellung zu entnehmen:
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse:
Erträge / Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 333 und in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 498 aus der Währungsumrechnung enthalten. Latente Steuern: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 132 Ertrag aus der Veränderung der latenten Steuern enthalten. VIII. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Haftungsverhältnisse Zwei Tochtergesellschaften haben Bürgschaften über TEUR 6.685 übernommen. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der dauerhaft guten Ertragslage der Kreditnehmer nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Serviceverträgen in Höhe von TEUR 3.207. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Der Konzern beschäftige im Jahresdurchschnitt 385 angestellte Mitarbeiter. Honorar für Abschlussprüfer des Konzernabschlusses Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden in 2023 TEUR 41 sowie TEUR 0 für sonstige Leistungen aufgewendet. Organe der Muttergesellschaft Der Vorstand setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen: Dr. Christian Simmet; CEO, Tierarzt Rudolf Simmet; CPO, Kaufmann Christa Simmet; CCO, Tierärztin Katharina Rohrmüller; CFO, Betriebswirtin Der Aufsichtsrat setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen: Berthold Hackl (Vorsitzender), Molekularbiologe Florian Simmet, Kaufmann Ernst Hoffmann, Betriebswirt Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge der Vorstände der Minitube International AG haben im Berichtsjahr insgesamt TEUR 688 betragen. Die Gesamtbezüge für den Aufsichtsrat der Minitube International AG haben im Berichtsjahr insgesamt TEUR 60 betragen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung der Minitube International AG wird vorgeschlagen vom Jahresüberschuss der Minitube International AG in Höhe von EUR 3.389.275,11 eine Dividende in Höhe von EUR 2.625.000,00 an die Aktionäre auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von EUR 764.275,11 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 371.222,78 auf neue Rechnung vorzutragen.
Tiefenbach, den 16. Mai 2024 Dr. Christian Simmet, Vorstand Rudolf Simmet, Vorstand Christa Simmet, Vorständin Katharina Rohrmüller, Vorständin Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Minitube International AG, Tiefenbach
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2023der Minitube International AG, Tiefenbach
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Minitube International AG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Minitube International AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Minitube International AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, den 17. Mai 2024 consaris
GmbH
Diplom-Kaufmann Michael Fey, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats zum Einzel- und Konzernjahresabschluss 2023Sehr geehrte Aktionäre, der Aufsichtsrat der Minitube International AG (die "Gesellschaft") hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung der Gesellschaft und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung, die aktuelle Lage der Gesellschaft sowie über die Finanz- und Investitionsplanung und bereitete relevante wirtschaftliche Kennzahlen auf. Er berichtete zusätzlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Der Aufsichtsrat tagte wie folgt: 28.04.2023 (Videokonferenz in Anwesenheit des gesamten Vorstands) 03.08.2023 (Präsenzsitzung in Anwesenheit des gesamten Vorstands) 04.08.2023 (Strategiesitzung) 10.11.2023 (Videokonferenz in Anwesenheit des gesamten Vorstands) 15.12.2023 (Präsenzsitzung in Anwesenheit des gesamten Vorstands) Daneben gab es während des Jahres sieben Abstimmungs- und Informationsgespräche zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und dem AR-Vorsitzenden oder beiden und externen Partnern. Die Consaris GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Landshut, hat den gemäß § 290 Abs. 1 HGB nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss einschließlich des Konzernlageberichts der Minitube International AG für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat bestand aus den Mitgliedern Berthold Hackl, Ernst Hoffmann und Florian Simmet. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Konzernjahresabschluss nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 eingehend geprüft und sich von der Consaris GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft berichten lassen. Die Prüfungsergebnisse wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates vom 30.07.2024 eingehend erörtert, wobei der Vorstand umfassende Auskünfte gegeben hat. Die Prüfung durch den Aufsichtsrat hat zu keinen Beanstandungen geführt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Konzernjahresabschluss sowie den Einzelabschluss der Minitube International AG für das Geschäftsjahr 2023 in der vom Vorstand aufgestellten Fassung. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte Arbeit und wünsche viel Erfolg für die Zukunft.
Tiefenbach, 30.07.2024 Für den Aufsichtsrat Berthold Hackl, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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