Arxess Designs GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Wagner seit 23.12.2025 | Prokura |
Katrin Heddenhausen seit 25.8.2025 | Prokura |
Bianca Rösler seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Patrick Bell seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Rhea May D'Jesus seit 28.3.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Donner seit 4.9.2023 | Prokura |
Sebastian Schieberl seit 27.6.2023 | Prokura |
Henning Hans-Jochen Volker Aschwin von Rheden seit 17.9.2021 | Prokura |
Sascha Dittrich seit 17.9.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Castrol Holdings Europe B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Castrol Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsumfeld 2.2 Geschäftsverlauf der Castrol Germany GmbH 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3. Risikobericht 3.1 Risikomanagement und Compliance 3.2 Wesentliche Geschäftsrisiken 3.3 Risikoeinschätzung der Geschäftsführung 4. Erklärung zur Unternehmensführung 5. Prognosebericht 5.1 Geschäftliches Umfeld 5.2 Perspektiven, Chancen und Risiken der Castrol 1. Grundlagen der Gesellschaft Die Castrol Germany GmbH, Hamburg, (im Folgenden kurz: "Gesellschaft" oder "Castrol") ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Castrol Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, (Castrol VG) und entwickelt, produziert und verkauft Schmierstoffe der konzernzugehörigen Marken Castrol und Aral. Die Gesellschaft ist an den Standorten Hamburg, Mönchengladbach und Landau tätig und unterhält Produktionsstätten sowie Forschungs- und Entwicklungszentren. Die wesentlichen Aktivitäten der Castrol sind in die nachfolgenden Geschäftsbereiche aufgeteilt. Der Geschäftsbereich Automotive & Industrial Lubricants (A&l) verkauft Schmierstoffe, die unter den Marken Castrol und Aral vertrieben werden und bietet sog. Chemical Management Serviceleistungen an. Der Kundenkreis besteht im Wesentlichen aus Werkstätten, Kraftfahrzeugteile- und Vertriebshändlern (Distributoren), Retail- und Onlinekunden, Automobil-, Metall- und Maschinenherstellern sowie Windradproduzenten und Aerospace. Die Belieferung des Kundenkreises erfolgt direkt sowie indirekt über Vertriebshändler. Die Entwicklung und Betreuung von Geschäftsbeziehungen und Partnerschaften, insbesondere für Kunden und Partner von strategischer Bedeutung, werden durch den Geschäftsbereich Regional Key Account Management (RKAM) verantwortet. In diesem Zusammenhang versorgt der Geschäftsbereich RKAM Automobilhersteller und Getriebeproduzenten mit Produkten von Castrol für die Erstbefüllung von Fahrzeugen. Der Geschäftsbereich Global Marine & Energy (GME) ist einer der Hauptlieferanten von Schmierstoffen für die Schifffahrt. Der Geschäftsbereich Global Supply Chain (GSC) versorgt neben den Geschäftsbereichen der Castrol den internationalen bp Konzern mit Schmierstoffen, Fetten und Ölen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsumfeld Die globale Wirtschaftstätigkeit wurde im Jahr 2023 insbesondere von relativ hohen Inflationsraten und den damit einhergehenden Restriktionen der Geldpolitik belastet. Dies führte zu einer konjunkturellen Abschwächung in Deutschland sowie einer allgemeinen Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfelds. Zusätzlich zu diesen Entwicklungen trug das weiterhin hohe Energiepreisniveau in Deutschland zu einer Reduzierung der staatlichen sowie privaten Konsumausgaben und rückläufigen Neuaufträgen in der Industrie bei. Laut Bericht des Sachverständigenrates wird im Euro-Raum davon ausgegangen, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 % auf 0,6 % reduzieren wird. Für Deutschland wird für das Jahr 2023 erwartet, dass sich das Wachstum des BIP im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % auf -0,4% reduzieren wird. Der gesellschaftliche Trend zu klimaneutralen Energieformen hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt und führte zu einem weiteren Ausbau der Elektrifizierung im Verkehrssektor. Diese Entwicklung wurde durch den wachsenden Anteil von Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen im Geschäftsjahr 2023 erneut bestätigt. Im Geschäftsjahr 2023 entfielen 18,4 % (17,7 % im Vorjahr) der Neuzulassungen in Deutschland auf Elektrofahrzeuge. Insgesamt wurde im Jahr 2023 ein Anstieg der Neuwagenzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) in Höhe von 7,3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Diese Entwicklung ist insbesondere auf eine verbesserte Versorgungslage von Zulieferteilen für den Automobilsektor und die nachträgliche Versorgung der während der Lieferengpässe eingegangenen Kundenaufträge durch die Automobilhersteller zurückzuführen. Die Tendenz des kontinuierlich steigenden Durchschnittsalters von in Deutschland zugelassenen Pkw setzte sich gemäß Kraftfahrt-Bundesamt weiterhin fort und führte gegenüber dem Vorjahr zu einer Erhöhung des Durchschnittsalters auf 10,0 Jahre (Vorjahr 9,6). In der Schifffahrt hat sich die Nachfrage nach Frachtraum und die damit einhergehende Schmierstoffnachfrage aufgrund einer Stabilisierung der Lieferketten gegenüber dem Vorjahr reduziert. 2.2 Geschäftsverlauf der Castrol Germany GmbH Das langsame Abklingen der infolge des Krieges in der Ukraine eingetretenen Energiepreiserhöhung sowie die Erholung der deutschen Kraftfahrzeugproduktion aufgrund der Normalisierung der Lieferketten haben das Geschäftsjahr 2023 der Castrol positiv geprägt. Hingegen beeinträchtigte ein Rückgang der Schmierstoffnachfrage, insbesondere resultierend aus anhaltend hohen Inflationsraten und der damit einhergehenden Dämpfung des Konsumklimas, den Geschäftsverlauf der Castrol. Des Weiteren führte die zunehmende Elektromobilität in Europa zu einem leicht rückläufigen Absatz im Bereich der Erstbefüllungen von konventionellen Fahrzeugen und einem Anstieg des Absatzes der Erstbefüllungen von elektrischen Fahrzeugen. Vor diesem Hintergrund erzielte die Castrol im Geschäftsjahr mit 271 Mio. Litern (Vorjahr 288 Mio. Liter) entgegen dem prognostizierten konstanten Absatzvolumen ein leicht gesunkenes Absatzniveau. Darüber hinaus wurde der Geschäftsverlauf der Gesellschaft von der strategischen Neuausrichtung des internationalen bp Konzerns und dem damit einhergehenden Ausbau von emissionsarmen Energien beeinflusst. Eingeleitete Effizienzsteigerungs- und Kosteneinsparungsprogramme wurden im Jahr 2023 erfolgreich fortgesetzt und haben die Wettbewerbssituation der Castrol gestärkt. Die Castrol schließt das Geschäftsjahr 2023 aufgrund des vorliegenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Castrol VG mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis ab. 2.2.1 Informationen aus den Geschäftsbereichen Neben dem Betriebsergebnis als wesentlichen finanziellen Leistungsindikator zieht die Castrol den Absatz als wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator heran. 2.2.1.1 Automotive & Industrial Die Versorgungssituation von Rohstoffen erholte sich im Verlauf des Jahres 2023 und ermöglichte die vollständige Bedienung der Kundennachfrage durch den Geschäftsbereich A&l. Indessen ist der Absatz gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund der rückläufigen Nachfrage durch die Markenwerkstätten im After Sales Bereich sowie des Nachfragerückgangs nach industriellen Schmierstoffen in der Automobilbranche und der Metallindustrie gesunken. Wesentlich für diese Entwicklung waren ein weiterhin hohes Niveau der Energiepreise und die allgemeine Konjunkturabschwächung. 2.2.1.2 Regional Key Account Management Der Geschäftsbereich RKAM verzeichnete für das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ein stabiles Absatzniveau. Diese Entwicklung steht insbesondere in Zusammenhang mit einer verbesserten Versorgungslage von Zulieferteilen für den europäischen Automobilsektor. Darüber hinaus verzeichnete der Geschäftsbereich höhere Absätze im Bereich der Electric Vehicle (EV) Fluids. 2.2.1.3 Global Marine & Energy Der Geschäftsbereich GME wurde im Jahr 2023 wesentlich durch eine Reduzierung der Charterraten für Frachtraum sowie langsam rückläufige Basisölpreise geprägt, erzielte jedoch gegenüber dem Vorjahr einen konstanten Absatz. 2.2.1.4 Global Supply Chain Der Absatz im Geschäftsbereich GSC ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. 2.2.2 Forschung und Entwicklung Die Castrol ist in die Forschung und Entwicklung des internationalen bp Konzerns eingebunden und betreibt hierfür in Deutschland zwei Technologiezentren. Am Standort Hamburg Neuhof entwickelt das Driveline Technology Center Schmierstoffe für Getriebe, Achsen, Kupplungen und andere Applikationen für Antriebssysteme in Fahrzeugen. Das Global Lubes Technology Center in Mönchengladbach entwickelt Spezialschmierstoffe für die Industrie und arbeitet eng mit großen Automobilherstellern und Industriekunden zusammen, um effizientere Schmierstofflösungen zu entwickeln. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten ist im Anhang dargestellt. 2.2.3 Gesundheit, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Emissionen Die Gesellschaft verfolgt im Bereich Gesundheit, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Emissionen (Health, Safety, Environment and Carbon (HSE&C)) Ziele im Zusammenhang mit Risikominimierung und Schadensfreiheit in den Abläufen. Oberste Priorität im internationalen bp Konzern hat das Thema Sicherheit. Der Bereich HSE&C unterstützt das Unternehmen durch verbesserte Arbeitsabläufe und Methoden. Die gruppenweite Sicherheitsstrategie zielt insbesondere auf die Vermeidung schwerer anlagentechnischer Vorfälle, von Todesfällen und schwerer Verletzungen ab und darüber hinaus soll der Bereich den internationalen bp Konzern dabei unterstützen, bis 2050 oder früher ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Die Prinzipien der Sicherheitsstrategie des internationalen bp Konzerns sollen bp Mitarbeitende täglich bei ihrem Verhalten und ihrer Entscheidungsfindung unterstützen und leiten. Alle Vorfälle werden untersucht und die Erkenntnisse fließen in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein. 2.2.4 Mitarbeitende In den nachfolgenden Mitarbeiterzahlen sind neben aktiven Mitarbeitenden, die einen Arbeitsvertrag mit der Gesellschaft haben und für ihre Tätigkeit eine Entlohnung erhalten, zudem freigestellte Mitarbeitende, die beabsichtigen in das Unternehmen zurückzukehren (z.B. Mutterschutz, Krankheit), berücksichtigt. Mitarbeitende, die zum Berichtsstichtag ausscheiden, finden bei der Zählung keine Berücksichtigung.
Der Rückgang der Mitarbeitenden ist insbesondere auf die geplante Schließung des Standortes Landau zurückzuführen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Vermögenslage
Die Verminderung des langfristig gebundenen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Firmenwerts. Der Anstieg des kurzfristig gebundenen Vermögens ist überwiegend auf höhere Finanzforderungen gegenüber der BP International Ltd., London/ UK, (BP I) zurückzuführen. Gegenläufig wirken sich insbesondere niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und die preis- als auch mengenbedingte Verminderung des Vorratsvermögens aus. Die Erhöhung des langfristigen Fremdkapitals resultiert überwiegend aus der Zuführung zu Pensionsrückstellungen. Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals resultiert vornehmlich aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, im Wesentlichen bedingt durch Konzernumlagen sowie die Ergebnisabführung an die Castrol VG. Gegenläufig wirkt sich insbesondere der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund geringerer Rohmaterialzukäufe aus. 2.3.2 Finanzlage
Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen geprägt durch die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, resultierend aus Konzernumlagen und der Ergebnisabführung an die Castrol VG, der Rückgang der sonstigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der mengenbedingte Rückgang der Vorräte beeinflussten den Cash Flow ebenfalls. Insbesondere die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund geringerer Rohmaterialzukäufe hat einen kompensatorischen Effekt auf den Cash Flow. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen durch Mittelabflüsse für Investitionen in das Sachanlagevermögen, insbesondere in die Bereiche Produktion und Technologie, sowie erhaltene Zinszahlungen geprägt.
Der Finanzmittelfonds besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Finanzforderungen gegen die BP I aus dem Cash-Pooling in Höhe von 215,6 Mio. EUR. 2.3.3 Ertragslage
Das Rohergebnis liegt geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. Die Netto- Umsatzerlöse reduzieren sich infolge eines leichten Absatzrückgangs. Der Materialaufwand sinkt im Vorjahresvergleich, wesentlich bedingt durch gesunkene Produktionsmengen sowie Rohmaterialpreise. Die anderen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen für Konzernumlagen. Geringere Aufwendungen für Frachtkosten sowie im Vorjahr enthaltene Aufwendungen für Rückstellungen in Zusammenhang mit der Standortschließung Landau und der Verlust aus der Beteiligungsveräußerung der Castrol Industrie und Service GmbH haben einen kompensatorischen Effekt. Das Betriebsergebnis des Jahres 2023 ist positiv, befindet sich jedoch entgegen des prognostizierten leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis entwickelt sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum positiv, vornehmlich aufgrund niedrigerer Aufwendungen für die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie eines Anstiegs der Zinserträge im Rahmen des Cash- Poolings. 3. Risikobericht 3.1 Risikomanagement und Compliance 3.1.1 Risikomanagement Die Gesellschaft ist weitgehend in das Risikomanagementsystem des internationalen bp Konzerns eingebunden. Wesentliche Geschäftsrisiken, einschließlich der Risiken aus wesentlichen Prozessänderungen (z.B. organisatorische Änderungen, Veränderungen der Systemlandschaft), werden zur frühzeitigen Erkennung, Einleitung notwendiger Maßnahmen und effektiven Steuerung regelmäßig systematisch identifiziert, analysiert und aktualisiert sowie im Rahmen eines Risikomanagementsystems dokumentiert und bewertet. Die Methoden entsprechen einer Risikobetrachtung des schlechtesten anzunehmenden Szenarios, in welchem die Risikosteuerungsmaßnahmen nicht greifen. 3.1.2 Compliance Für den Unternehmenserfolg und um wesentlichen Geschäftsrisiken zu begegnen, sind die Beschäftigten sowie deren Kompetenz, Engagement und Handeln in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und bp internen Vorschriften ausschlaggebend. Prozesse, Rollen und Aufgaben werden regelmäßig auf Basis festgelegter Kriterien auf ihre Gefahrneigung unter anderem im Hinblick auf Wettbewerbs- und Kartellrecht, Geldwäsche, Bestechung und Korruption sowie Handelssanktionen und Exportkontrollen überprüft und den Mitarbeitenden werden verpflichtende Trainingsmodule zu den sie betreffenden Themenbereichen zugewiesen. Darüber hinaus sind alle Mitarbeitenden dem Verhaltenskodex des internationalen bp Konzerns verpflichtet, der die Mitarbeitenden sowie bp schützen und die Konzernstrategie unterstützen soll. Unter Berücksichtigung der einschlägigen Arbeitnehmerschutzrechte definiert er die Erwartungen und Standards für korrekte Verhaltensweisen in bestimmten Situationen, um beispielsweise die Sicherheit zu erhöhen, Bestechung und Korruption zu verhindern, Menschenrechte und die Würde der Mitmenschen zu wahren, die Umwelt zu schützen, auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit, und die finanzielle Integrität, den Datenschutz sowie digital ethisches Verhalten sicherzustellen. Ein System interner Kontrollen stellt sicher, dass die umfangreichen Compliance- Programme und ihre Prozesse adäquat angewendet werden und die Gesellschaft somit alle für sie relevanten nationalen und internationalen Gesetze und Regelwerke einhält. 3.2 Wesentliche Geschäftsrisiken Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken dargestellt, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können. 3.2.1 Finanzielle Risiken Die Gesellschaft ist in die Konzernfinanzierung des internationalen bp Konzerns eingebunden. Aufgrund der Einbeziehung und auch durch grundsätzlich vorhandene eigene flüssige Mittel ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert. 3.2.2 Marktrisiken Ein Risikopotential stellt die kurz- und langfristige Entwicklung der nationalen und internationalen Rohöl- und Additivpreise dar. Sinkende Wareneinstandskosten können im Rahmen der Vorratsbewertung zu preisbedingten Marktrisiken führen. Außerdem können steigende Wareneinstandskosten die Margen beeinträchtigen. Diesen Risiken wird vor allem mit Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Realisierung von Synergieeffekten sowie Marketingmaßnahmen begegnet. Die Veränderungen, die sich aus nationalen und internationalen Klimaschutzzielen ergeben, und die Absatzvolumenreduzierung durch die Elektromobilität bekommen bei den Geschäftsrisiken einen zunehmend höheren Einfluss. Durch die Einbeziehung der Gesellschaft in die globale Strategie Reinventing bp, welche insbesondere neue Angebote für Kunden als auch die Anpassung der Produktion umfasst, wird diesem Risiko begegnet. 3.2.3 Sicherheit und betriebliche Risiken (Safety and Operational Risks) Unfälle und andere Störungen in der Wertschöpfungskette können zu Qualitäts-, Produktions- und Versorgungsproblemen führen sowie die Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umwelt gefährden, sodass die Gesellschaft vielfältige Verfahren und Maßnahmen zu deren Begegnung unterhält. Hierzu zählen die Identifikation und Bewertung von Unfallrisiken sowie die Maßnahmen zu deren Vermeidung, hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards ebenso wie vorbeugende Wartungsprogramme und regelmäßige interne und externe Überprüfungen von Anlagen und Prozessen. Zusätzlich optimiert und erweitert die Gesellschaft die Betriebsprozesse durch ein bp gruppenweit verbindliches, flächendeckend implementiertes, operatives Managementsystem. 3.2.4 IT- und Cyber-Risiko Cyber-Angriffe auf betriebskritische Systeme können sich negativ auf die Betriebsprozesse der Gesellschaft auswirken und Daten- sowie Informationsdiebstahl zu Reputationseinbußen führen. Zur Begegnung von IT- und Cyberrisiken wird die Gesellschaft durch die Digital Security Abteilung des internationalen bp Konzerns unterstützt, welche die Cyber-Lage fortlaufend analysiert und bei Vorfällen, welche auch bei Zulieferern stattfinden können, konkrete Hilfestellung leistet. Zur Prävention sind definierte IT- und Cybersicherheitsregeln sowie die Absolvierung obligatorischer Trainings für die Mitarbeitenden bindend. 3.2.5 Risiken aus Beziehungen mit Geschäftspartnern Aus den vielfältigen Beziehungen zu Geschäftspartnern können sich Risiken für die Gesellschaft ergeben. Um die Einhaltung von relevanten nationalen und internationalen Regularien zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Bekämpfung von Korruption, Vermeidung von Sanktionsverstößen sowie Betrugsdelikten sicherzustellen, wurde das Know Your Counterparty-Prinzip in die standardisierte Anwendung des risikobasierten Counterparty Due Diligence-Prozesses integriert. Hierzu erfolgt eine Prüfung der persönlichen Daten und Geschäftsdaten von neuen Kunden und Lieferanten sowie bestehenden Geschäftspartnern. Dem Ausfallrisiko wird mit einem systematischen Kreditmanagement begegnet, indem Bonitätsprüfungen z.B. durch Kundenbewertung durchgeführt, Kreditrahmen vergeben, Sicherheiten eingeholt, bestehende Forderungen überwacht und gegebenenfalls vertragliche Rechte ausgeübt werden. Auf dieser Basis werden etwaige Risiken aus Beziehungen mit Geschäftspartnern erkannt, bewertet und gemindert. 3.2.6 Risiken durch Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen Aus rechtlichen Rahmenbedingungen und deren Änderungen können sich zusätzliche Anforderungen bis hin zu Nachteilen für die gesamte Mineralölindustrie und damit auch für die Gesellschaft ergeben. Entsprechende Entwicklungen werden nach Möglichkeit im Vorfeld identifiziert, um sich auf diese rechtzeitig einzustellen bzw. auf diese reagieren zu können. Das geschieht zum Beispiel durch das Engagement in Verbänden und Interessenvereinigungen. 3.2.7 Risiken durch politische und wirtschaftliche Krisen Politische Krisen und militärische Konflikte können Engpässe in der Rohstoff- und Produktversorgung auslösen. Darüber hinaus können Wirtschaftskrisen zu einem nationalen oder globalen Rückgang der Nachfrage, einem Margenrückgang sowie einem Kursverfall einzelner Währungen führen. Die allgemeine Terrorgefahr, die durch politische Krisen und militärische Konflikte erhöht sein kann, kann auch für das Unternehmen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Um auf derartige Entwicklungen vorbereitet zu sein, werden gegebenenfalls bestehende Maßnahmenpläne im Bedarfsfall aktualisiert bzw. neue Maßnahmenpläne entwickelt. Im Rahmen von "Security Risk Assessments" werden getroffene Maßnahmen regelmäßig oder anlassbezogen neu bewertet und bei Bedarf angepasst. Die Regelungen zu Handelssanktionen sowie Exportkontrollen und beschränkungen können die Gesellschaft direkt sowie indirekt im Rahmen von geschäftlichen Aktivitäten und dem Austausch von Informationen und Wissen betreffen. Vor diesem Hintergrund werden die einschlägigen Regelungen kontinuierlich überwacht und Vertragspartner unter Berücksichtigung ihrer Eigentümerstrukturen überprüft. Die relevanten Prozesse und Kontrollen werden unter anderem durch die ERP-Systeme der Gesellschaft sowie ein Netzwerk aus Ansprechpartnern für Exportbelange sichergestellt. 3.3 Risikoeinschätzung der Geschäftsführung Die Geschäftsführung sieht aufgrund der eigenen Risikoeinschätzung und der Einbindung der Gesellschaft in das Risikomanagementsystem des internationalen bp Konzerns derzeit keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 4. Erklärung zur Unternehmensführung Gemäß dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst hat die Castrol als Ziel eine Frauenquote von jeweils mindestens einem Drittel für die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sowie eine Zielgröße von 29 % für die erste Führungsebene und 21 % für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung beschlossen. Die Quoten sollen bis zum 30. September 2026 erreicht werden. 5. Prognosebericht 5.1 Geschäftliches Umfeld Die Entwicklung der Wirtschaft unterliegt erheblichen Abwärtsrisiken aufgrund der Unsicherheit über die Entwicklung der Weltkonjunktur, die Wirkung der Geldpolitik sowie das private Konsumverhalten. Weiter sinkende Inflationsraten können im Jahr 2024 zu einer leichten Erholung des Nachfrageniveaus führen, wobei das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs und eine damit einhergehende Belastung der konjunkturellen Entwicklung bestehen bleibt. Darüber hinaus werden für das Jahr 2024 aufgrund geopolitischer Unsicherheiten volatile Preise für Rohöl, Produkte und Energie erwartet. Aufgrund der langsamen Erholung der Weltwirtschaft und der restriktiveren Geldpolitik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften prognostiziert der Sachverständigenrat ein BIP-Wachstum in Höhe von 1,1 % für den Euro-Raum und für Deutschland in Höhe von 0,7 %. 5.2 Perspektiven, Chancen und Risiken der Castrol Risiken, die sich auf die Geschäftstätigkeit der Castrol auswirken und ausführlich im Risikobericht dargestellt sind, können die zukünftige Ergebnissituation der Castrol beeinflussen. Für den Verlauf des Jahres 2024 erwartet die Castrol aufgrund einer kontinuierlich abnehmenden Inflation einen leichten konjunkturellen Aufschwung. Vor diesem Hintergrund und unter der Voraussetzung einer stabilen Geldpolitik sowie der Fortführung der langsamen Erholung der energieintensiven Wirtschaftszweige in Deutschland prognostiziert die Gesellschaft eine positive Entwicklung im Automobil- und industriellen Schmierstoffsektor. In diesem Zusammenhang wird die Nachfrage nach Laderaum in der Schifffahrt auf einem voraussichtlich konstanten Niveau verbleiben. Vor dem Hintergrund der eingestellten Förderungen von rein batterieelektrischen Fahrzeugen sowie Plug-In Hybriden wird eine deutliche Abnahme des bisherigen Elektromobilitätstrends und damit einhergehend ein Rückgang der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen erwartet. Besondere Chancen sieht die Gesellschaft in der Fortführung bestehender Kundenbeziehungen sowie im Ausbau der Neugeschäfte im Bereich der EV Fluids. Die geplante Schließung des Standortes Landau für das Jahr 2024 hat voraussichtlich nur unwesentliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Castrol. Insgesamt rechnet die Castrol für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht höheren Absatzniveau und einem positiven, leicht über dem 2023 Niveau liegenden Betriebsergebnis. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine Angaben Die Castrol Germany GmbH (im Folgenden kurz: "Gesellschaft" oder "Castrol") mit Sitz in Hamburg, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 165892, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Castrol Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH (Castrol VG), mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff und 264ff des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Sondervorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.3 HGB. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Ziffern in Klammern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung verweisen auf die entsprechenden Kapitel im Anhang. Sämtliche Einzelposten wurden auf volle Tausend Euro (TEUR) gerundet. (2) Konzernabschluss Die BP p.l.c., London/ UK, (BP plc) stellt als Muttergesellschaft des internationalen bp Konzerns für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen weltweiten Konzernabschluss nach IFRS auf. Dieser Abschluss wird auf der Webseite des Companies House in UK hinterlegt. (3) Währungsumrechnung Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Entsprechend dem § 256a HGB wird das Niederst- bzw. Höchstwertprinzip für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr nicht angewendet. (4) Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden Die Wahl der Bilanzierungsmethoden erfolgt nach dem Prinzip der Stetigkeit. Die für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft maßgebenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, bestehend aus den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie notwendigen Gemeinkostenbestandteilen, aktiviert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Einflusses der unterschiedlichen Nutzungsdauern der geschäftswertbildenden Faktoren des Geschäfts- oder Firmenwerts, ist eine einheitliche Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmbar. Somit wird der Geschäfts- oder Firmenwert gem. § 253 (3) S. 3 und 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Der Auftragsbestand wird entsprechend der durchschnittlichen Vertragslaufzeit abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände werden im Jahr nach ihrer vollständigen Abschreibung im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Soweit der beizulegende Wert dauerhaft unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, wenn die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen nicht mehr bestehen. Hiervon ausgenommen sind Zuschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkostenbestandteile. Abschreibungen werden planmäßig linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge an beweglichen Anlagegegenständen erfolgt zeitanteilig.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Einzelanschaffungswert von EUR 250 im Jahr des Zugangs in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Für von der Gesellschaft genutzte bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen der Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von notwendigen Abschreibungen und erforderlichen Wertaufholungen bilanziert. Die Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert bzw. Barwert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen zur Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes werden nur vorgenommen, soweit die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Zuschreibungen erfolgen, wenn die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Bei den Vorräten werden grundsätzlich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren zu Anschaffungskosten sowie die fertigen Erzeugnisse mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkostenbestandteile. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum gleitenden Durchschnittswert bzw. zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. Barwert unter Abzug notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Die Gesellschaft veräußert innerhalb des Jahres und zum Jahresende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines echten Factoringmodells an Zessionare. Zum Ende des Geschäftsjahres hat die Gesellschaft Forderungen mit einem Nennwert von TEUR 31.782 (Vorjahr: TEUR 39.796) auf diesem Wege liquiditätswirksam veräußert. Bei der Gesellschaft verbleibt ein nicht materielles Veritätsrisiko. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die zu Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag führen. Sofern Disagiobeträge bestehen, werden diese grundsätzlich aktiviert und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verbindlichkeit planmäßig aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Grundlage des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) berechnet. Der Rückstellungsbetrag wird prinzipiell mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert unter Berücksichtigung des von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre angesetzt. Für das letzte Quartal des Geschäftsjahres wurde anstelle des von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes eine Prognose des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre zum 31. Dezember von 1,83 % (Vorjahr 1,79 %) unter Berücksichtigung der von der Bundesbank angewandten Ermittlungsmethodik vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen den angesetzten Rückstellungen und den Rückstellungen, die sich bei einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre ergeben würden, beträgt TEUR 3.065 (Vorjahr: TEUR 12.712). Bei der Wahl des Zinssatzes wird eine pauschale Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Aufwendungen oder Erträge aus der Änderung des Zinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. In der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für die Castrol erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,70 % (Vorjahr 3,40 %) sowie ein Rententrend in Höhe von 2,20 % (Vorjahr 1,90 %) berücksichtigt. Bei Zusagen mit reiner Anpassungsgarantie wird ein Rententrend in Höhe von 1,00 % berücksichtigt. Basis sind die biometrischen Rechnungsgrundlagen der veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck in der Fassung vom Oktober 2018. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten in angemessenem Umfang Rechnung. Die Bewertung erfolgt in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, künftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen und Sozialplanverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Grundlage des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) berechnet. Der Rückstellungsbetrag wird prinzipiell mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert unter Berücksichtigung des von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre angesetzt. Für das letzte Quartal des Geschäftsjahres wurde anstelle des von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes eine Prognose des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre zum 31. Dezember von 1,75 % (Vorjahr 1,45 %) unter Berücksichtigung der von der Bundesbank angewandten Ermittlungsmethodik vorgenommen. In der Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumsleistungen und Sozialplanverpflichtungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,70 % (Vorjahr 3,40 %) berücksichtigt. Basis sind die biometrischen Rechnungsgrundlagen der veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck in der Fassung vom Oktober 2018. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag, die Rentenverpflichtungen grundsätzlich mit dem Barwert bilanziert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die zu Erträgen nach dem Bilanzstichtag führen. Erläuterungen der Bilanz AKTIVA (5) Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind in dem Anlagenspiegel für die Castrol gesondert dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.368 (Vorjahr: TEUR 3.158) aktiviert. Davon entfallen TEUR 983 auf im Geschäftsjahr aktivierte Entwicklungskosten. Der Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt TEUR 19.862 für das Geschäftsjahr (Vorjahr: TEUR 18.162). Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar - 31. Dezember 2023- in TEUR -
Der Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar: Anteilsbesitzliste
(6) Vorräte
(7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9.707) auf die Gesellschafterin Castrol VG. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten sonstige Vermögensgegenstände setzt sich wie folgt zusammen:
PASSIVA (8) Jahresüberschuss Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ist ein Betrag in Höhe von TEUR 3.368 (Vorjahr: TEUR 3.158) grundsätzlich zur Ausschüttung gesperrt. Der ausschüttungsgesperrte Betrag resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. (9) Sonstige Rückstellungen Der Posten Sonstige Rückstellungen betrifft folgende Verpflichtungen:
(10) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 20.956 (Vorjahr: TEUR 9.346) auf die Gesellschafterin Castrol VG. (11) Haftungsverhältnisse Die Castrol hat keine Haftungsverhältnisse für das Geschäftsjahr 2023. (12) Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Dienstleistungsverträge beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umschlagsleistungen und Lagerhaltung. Neben den zukünftigen finanziellen Verpflichtungen sieht die Castrol keine weiteren wesentlichen Risiken aus diesen nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Dienstleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 691 (Vorjahr: TEUR 691) sowie Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 529). Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. (13) Umsatzerlöse Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist in die Geschäftsbereiche Automotive & Industrial Lubricants (A&l), Regional Key Account Management (RKAM), Global Marine & Energy (GME) und Global Supply Chain (GSC) unterteilt. Der Geschäftsbereich A&l, verkauft Schmierstoffe, die unter den Marken Castrol und Aral vertrieben werden und bietet sog. Chemical Management Serviceleistungen an. Der Geschäftsbereich wurde im Vorjahr gesondert als Automotive Lubricants und Industrial Lubricants berichtet. Die Vorjahreswerte wurden in Anlehnung zur internen Berichterstattung entsprechend zusammengefasst. Der RKAM Geschäftsbereich umfasst die Erstbefüllung von Kraftfahrzeugen. Die GME Aktivitäten umfassen Schmierstofflieferungen für die Schifffahrt. Der Geschäftsbereich GSC versorgt die Geschäftsbereiche der Castrol und den internationalen bp Konzern mit Schmierstoffen, Fetten und Ölen.
Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen. Nettoerlöse der Geschäftsbereiche nach geografischen Märkten
Die Auslandsumsätze wurden im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen getätigt. (14) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.601 (Vorjahr: TEUR 1.401). (15) Materialaufwand
(16) Personalaufwand und Mitarbeitende Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden beträgt:
(17) Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen TEUR 41.861 (Vorjahr: TEUR 39.991). Diese sind im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 3.459 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(19) Finanzergebnis
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. (20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten beinhaltet Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 3.454 (Vorjahr: 0). Sonstige Angaben (21) Nachtragsbericht Informationen über Ereignisse und Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres mit nennenswerten Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen bei Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor. (22) Abschlussprüferhonorar Das für den Abschlussprüfer, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar im Jahresabschluss der Castrol beträgt TEUR 178. Hiervon entfallen TEUR 178 auf die Abschlussprüfung. (23) Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates Die Gesellschaft macht von der Befreiung hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. Verzeichnis der Mitglieder des Aufsichtsrates Dem Aufsichtsrat gehörte im Geschäftsjahr der folgende Personenkreis an: Vertreter der Anteilseigner:
Vertreter der Arbeitnehmer:
Geschäftsführung
Hamburg, den 08. Februar 2024 Castrol Germany GmbH Christian Lau Mathieu Boulandet BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Castrol Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Castrol Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Castrol Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt 4 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 4 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angabe Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschuss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. In Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Jörg Panning, Wirtschaftsprüfer Robin Stemmer, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats an die Gesellschafterversammlung zum Geschäftsjahr 2023(§ 171 Abs. 2 AktG i. V. m. § 1 Abs. 1 Nr. 3 DrittelbG)Der Aufsichtsrat informierte sich im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft. Die Berichte der Geschäftsführung wurden in zwei ordentlichen Sitzungen eingehend erörtert. Die Vorsitzende des Aufsichtsrats stand stets in engem Kontakt mit den Geschäftsführern und wurde fortlaufend über alle wichtigen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Die Geschäftsführung beantwortete alle Fragen, die ihr zu ihren Berichten und Vorlagen vom Aufsichtsrat gestellt wurden, vollständig und zufriedenstellend. In seiner ersten Sitzung vom 2. Mai 2023 prüfte und billigte der Aufsichtsrat unter Teilnahme der Abschlussprüfer den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022, ohne dass sich Einwendungen ergaben. Der Aufsichtsrat erhob keine Einwendungen gegen das Ergebnis der Abschlussprüfung und schloss sich diesem an. Ferner billigte der Aufsichtsrat den Bericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlung gem. § 1 Nr. 3 DrittelbG i. V. m. § 171 Abs. 2 AktG in Bezug auf das Geschäftsjahr 2022 und den Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Jahresergebnisses. Darüber hinaus empfahl der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022, die Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2022 sowie die Wahl der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023. In seiner zweiten Sitzung vom 15. Dezember 2023 erstattete die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat den Bericht zur Lage der Gesellschaft. Ferner wurden der Finanzplan und das Investitionsbudget der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 besprochen. Im Berichtszeitraum erfolgten in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat keine Änderungen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der durch die Gesellschafterversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Einsicht vor und wurden in der Sitzung vom 4. April 2024 in Anwesenheit des Abschlussprüfers beraten. Der Aufsichtsrat erhob keine Einwendungen gegen das Ergebnis der Abschlussprüfung und schloss sich diesem an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhob der Aufsichtsrat keine Einwendungen, billigte den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und empfahl der Gesellschafterversammlung, diesen festzustellen. Der Aufsichtsrat dankt den Wirtschaftsprüfern von Deloitte für ihre konstruktive Zusammenarbeit bei der Prüfung des Jahresabschlusses der Castrol Germany GmbH. Er spricht der Geschäftsführung, den Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertretern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Erfolge im Geschäftsjahr 2023 aus.
Bochum, den 4. April 2024 DER AUFSICHTSRAT Dr. Hildegard Bison, Vorsitzende des Aufsichtsrats GESELLSCHAFTERBESCHLUSSDie Castrol Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, eingetragen unter HRB 165910 beim Amtsgericht Hamburg, ist alleinige Gesellschafterin der Castrol Germany GmbH, Hamburg, eingetragen unter HRB 165892 beim Amtsgericht Hamburg. Unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung sowie die Abhaltung von Gesellschafterversammlungen und für die Fassung von Gesellschafterbeschlüssen hält die Castrol Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH hiermit die ordentliche Gesellschafterversammlung der Castrol Germany GmbH ab und beschließt Folgendes:
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung ist hiermit beendet.
Hamburg, den 11.06.2024 Castrol Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH René Jansen, Geschäftsführer Alexander Junge, Geschäftsführer |
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