WWS Freight Services GmbH

Überseeallee 3, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 148023
Vorher
WWS Airfreight Service GmbHWWS Freight Service GmbH
Eingetragen
1.12.2010
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist genehmigungsfreier Güterverkehr jeglicher Art, das Betreiben einer Spedition, der Imund Export, der Groß- und Einzel handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Lebensmitteln. Ausgenommen sind solche Waren, die einer besonderen Genehmigung bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Weiwei Su
seit 11.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

HNSU Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WWS Freight Services GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023

der WWS Freight Services GmbH Spedition im Luftfrachtverkehr

Hamburg

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

1.2. Steuerungssystem

1.3. Forschung- und Entwicklungsbericht

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

2.3.3. Vermögenslage

2.3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.3.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

2.3.4.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

2.4. Gesamtaussage

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikobericht

4.2. Chancenbericht

4.3. Gesamtaussage

4.4. Prognosebericht

4.5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Firma WWS Freight Services GmbH wurde am 01.12.2010 gegründet und sie hat Ihren Sitz in Hamburg. Durch Verschmelzungsvertrag vom 10.08.2017 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit WWS Freight Services GmbH mit Sitz in Hamburg wurde der Gesellschaftervertrag neu gefasst.

Die WWS ist ein inhabergeführtes Unternehmen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt bei Speditionsleistungen, insbesondere Luftfracht. Damit die WWS den verschiedenen logistischen Anforderungen gerecht werden kann, bietet Sie eine Vielzahl von Services an, hierzu zählen:

LUFTFRACHT IMPORT / EXPORT

LUFTFRACHT CHARTER SERVICE

SEEFRACHT LCL / FCL

BAHN TRANSPORT LCL / FCL

E-LOGISTICS / E-COMMERCE

ZOLLABWICKLUNG

LAGERHALTUNG

AUTO- UND OLDTIMERTRANSPORTE

Um den Kundenanforderungen gerecht werden zu können, betreibt die WWS Niederlassungsstandorte in Hamburg, Frankfurt, München, Hannover und Mannheim.

Externe Einflussfaktoren für das Geschäft ist die Entwicklung des Luftfrachtmarktes in Asien, da dort das Kerngeschäft liegt. Ein wesentlicher Einflussfaktor sind hierbei der Krieg in der Ukraine und das neue Lieferkettengesetz. Politische Einflüsse spielen eine große Rolle in der Durchführung des Geschäftes der WWS.

Die WWS unterliegt zahlreichen nationalen und europäischen Vorschriften. Diese haben Einfluss auf die Kosten und - sofern sie außereuropäische Wettbewerber nicht erfassen - die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang die künftige Klimaschutzpolitik in Deutschland und Europa. Aber auch Gesetze zum Daten- und Verbraucherschutz sowie Luftverkehr-Steuern, Luftsicherheitskosten, Start- und Landerechte oder Nachtflugverbote beeinflussen die WWS ebenso wie die gesamte Luftfahrtbranche.

1.2. Steuerungssystem

Die WWS steuert ihr unternehmerisches Handeln anhand intern definierter Leistungsindikatoren (KPI), welche in finanzielle und nichtfinanzielle KPI unterschieden werden.

Als maßgebliche KPI betrachtet WWS laufend die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie die Ergebnisentwicklung. Im Jahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse TEUR 14.617 (Vorjahr TEUR 38.769) und sind somit um - 62,3% (TEUR -24.350) gegenüber 2022 gesunken. Auf Basis des stabilen Auftragseinganges, wird trotz geringer Preise in der Luftfracht, im Jahr 2024 eine Erhöhung der Gesamtleistung in Höhe von TEUR 16.000 geplant.

Das Jahresergebnis betrug im Jahr 2023 TEUR 476 (Vorjahr: TEUR 3.473). Die Gesellschaft schreibt erneut ein positives Ergebnis, dieses soll auch fortan das Ziel der Unternehmung sein.

1.3. Forschung- und Entwicklungsbericht

Im Rahmen der Geschäftstätigkeiten der WWS wird keine Forschungs- oder Entwicklungsarbeit vorgenommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist durch den Ukraine-Krieg und die im Vorjahr beendete Corona-Pandemie im Berichtsjahr um 3,9 % gewachsen (Vorjahr: 4,3 %). Diese rückläufige Erholung nach dem Einbruch im Jahr 2021 und 2022 spiegelt sich in allen Weltregionen wider. In Europa wuchs die Wirtschaft im Jahr 2023 nur um 1,8 % (Vorjahr 0,8 %). Mit einem niedrigen Anstieg um 0,2 % erholte sich die deutsche Wirtschaft vergleichsweise langsam (Vorjahr: 1,5 %)

Der Euro entwickelte sich im Jahr 2023 gegenüber gängigen Hauptwährungen uneinheitlich. Der Wechselkurs zum japanischen Yen stieg per 31.12.2023 auf 156,33 (Vorjahr 140,66), erhöhte sich per 31.12.2023 gegenüber dem US-Dollar auf 1,1050 (Vorjahr 1,0666) und verlor gegenüber dem Schweizer Franken per 31.12.2023 (0,92260 (Vorjahr 0,9847) und sank gegenüber dem GBP per 31.12.2023 auf 0,8691 (Vorjahr 0,8869) sowie erhöhte sich gegenüber dem Chinesischen Renminbi per 31.12.2023 auf 7,8852 (7,3782).

Getrieben von einer Erholung der Nachfrage nach fossilen Energieträgern und des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen reduzierten weltweiten Angebotsmenge im Jahr 2022 sank der Ölpreis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wieder deutlich um die 80 USD / Barrel (Vorjahr nahe 100 USD / Barrel. Zum Jahresende 2023 kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent 77,17 USD (Jahresende 2022: 69,80 USD, aber im Jahresverlauf deutlich höher). , Der Jet Fuel Crack, die Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin, normalisierte sich im Jahresverlauf. Im Jahr 2023 lag der Erzeugerpreisindex für Kerosin in Deutschland bei 165 USD / Liter. Das heißt, dass der Preis für Kerosin gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Im Vorjahr war der Jet Fuel Crack aufgrund des krisenbedingten Nachfrageeinbruchs im historischen Vergleich niedrig.

Der globale Markt für Luftfracht entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich negativ, da die vorherigen Pandemiejahre Rekordergebnisse aufwiesen. Die angebotene Frachtkapazität wurde zwar ausgeweitet, da durch die wieder steigenden Passagierströme ein hoher Anteil der Belly-Kapazitäten der Passagierflugzeuge für Luftfracht (+50%) nicht zur Verfügung stand. Laut Schätzungen der IATA führte dies zu einem weiteren Anstieg der Durchschnittserlöse im globalen Luftfrachtverkehr. Nach Angaben der IATA ist das weltweite Luftfrachtaufkommen (gemessen in verkauften Fracht-Tonnenkilometern) im Jahr 2023 gegenüber Vorjahr um 4,0 % gesunken. Europäische Anbieter zeigten einen Rückgang um 2,0 % (Vorjahr: -11,5 %). Gegenüber dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019 sanken die weltweit verkauften Fracht-Tonnenkilometer um 5 %. Europäische Anbieter verzeichneten einen Rückgang um 2,0%.

Im Jahr 2024 bleibt das Geschäftsvolumen aufgrund der gesamtwirtschaftliche Konjunkturentwicklung, der Ukrainekrise und des Nahostkonfliktes, abzuwarten. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich auch in den Umsätzen des Unternehmens.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr 2023 vorwiegend gekennzeichnet von einem Rückgang der Umsatzerlöse. Die Geschäftsentwicklung der WWS Freight Services GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Das Frachtgeschäft der WWS erreichte im Berichtsjahr einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlösen, getrieben von den deutlich geringeren Frachtraten.

Jahresergebnis - Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 701 (Vorjahr TEUR 5.117). Die WWS hat im Berichtsjahr 2023 einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 476 erwirtschaftet. Im Vorjahr wies die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.473 aus.

Im Jahr 2023 ist die Entwicklung der Gesamtleistung in Höhe von TEUR 14.624 (Vorjahr TEUR 38.769) deutlich rückläufig. Das operative Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 2.151 (Vorjahr: TEUR 6.972). Das Ergebnis hat sich somit um TEUR 4.689 verschlechtert.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 war von deutlich gesunkenen Umsatzerlösen geprägt. Der Umsatz mit ca. 14 Mio. EUR entwickelte sich negativ (-78,5 %). Vom Umsatz entfielen 60% auf das Inland und 40% auf das Ausland.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung im Jahr 2023 war aufgrund der Marktsituation trotzdem zufriedenstellend. Die Auftragslage im Jahr 2024 kann insgesamt wieder als verbessert eingeschätzt werden, wenn auch Überkapazitäten den Markt belasten.

Das operative Ergebnis betrug per 31.12.2023 TEUR 2.151 (Vorjahr TEUR 6.972).

Der Personalaufwand ist mit TEUR 862 (Vorjahr: TEUR 1.263) um TEUR 401 gesunken. Dieses ist auf die Reduzierung des Personalbestands zurückzuführen. Im Durchschnitt wurden im Jahr 2023 14 Mitarbeiter (Vorjahr 25 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 554) bestehen im Wesentlichen aus Mietkosten in Höhe von TEUR 257 (Vorjahr: TEUR 199) und Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 73) und Versicherungen TEUR 68 (Vorjahr 27).

2.3.2. Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Ziel unserer Kreditpolitik war es, stets ein hohes Maß an Unabhängigkeit zu erreichen. Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln.

Die Liquiditätslage ist im Jahr 2023 unverändert sehr positiv. So beträgt der Bestand der liquiden Mittel TEUR 6.797 im Jahr 2023 gegenüber TEUR 8.592 im Jahr 2022. Gleichwohl war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt gegeben, sodass alle Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr fristgerecht beglichen werden konnten. Die WWS hat die Devise alle Rechnungen unverzüglich zu bezahlen. Dies spiegelt sich auch im Verhältnis geringen Bestand der Verbindlichkeiten zum Stichtag. Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen. Für die Zukunft sind solche Investitionen nicht geplant. Folglich ist die mittelfristige Liquiditätsplanung für den Prognosezeitraum durchweg positiv zu sehen.

2.3.3. Vermögenslage

Die Eigenmittel erhöhten sich per 31.12.2023 auf TEUR 6.791 (Vorjahr TEUR 6.315). Das sind 61,0 % der Bilanzsumme in Höhe von TEUR 11.138.

Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Berichtsjahres TEUR 11.138 (Vorjahr: TEUR 14.034). Das Vermögen der WWS setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.459 (Vorjahr: TEUR 4.153) und den liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 6.798 (Vorjahr: TEUR 8.592). Dem gegenüber stehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.291 (Vorjahr TEUR 5.363).

2.3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.3.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere die Umsatzerlöse, der Materialaufwand und der daraus resultierende Rohgewinn. Als weitere Indikatoren werden das Ergebnis nach Steuern herangezogen.

2.3.4.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die WWS positioniert sich am Markt als innovatives Dienstleistungsunternehmen mit Wachstumsgedanken. Der Ausbau unserer bisher konstanten Marktstellung sowie der mittelfristige unternehmerische Erfolg sind nur durch kontinuierliche Pflege unserer Kundenbeziehungen sowie den Ausbau der Flottenkapazitäten abhängig.

Die Kundenzufriedenheit sowie der Kundenstamm sind nach wie vor ein wichtiger Faktor unseres Erfolgs. Die Kundenzufriedenheit des Kundenstamms zeigt sich unter anderem darin, dass wir nur eine sehr geringe Anzahl von Bestandskunden verlieren und immer mehr Großkunden akquirieren.

2.4. Gesamtaussage

Trotz des Nahost-Konfliktes und des Ukraine-Krieges hat das Jahr 2023 insgesamt zu einer Verbesserung der Vermögens- und Finanzlage geführt. Die Ertragslage ist zwar schwächer geworden, weist aber positive Zahlen auf. Gegenteilig der Einschätzung der Geschäftsführung im Vorjahr konnte wiederum trotz der Folgen des Ukraine-Krieges, des Preisverfalles und des neuen Nahost-Konfliktes ein positives Jahresergebnis nach Steuern erzielt werden. Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung vor dem Hintergrund der kompetitiven Ausgangslage als zufriedenstellend.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Hierbei sei darauf hingewiesen, dass folgende Risiken nicht notwendigerweise die Einzigen sind, welche einen Einfluss auf die WWS haben können. Weitere Risiken, welche derzeit nicht bekannt sind oder nicht als wesentlich erachtet werden, können dennoch eine Auswirkung auf die zukünftige Geschäftsentwicklung haben. Von der WWS sind Maßnahmen getroffen worden, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden kann.

Wesentlich für ein solches Risikomanagementsystem (RSM) sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die WWS hat Planungs- und Kontrollinstrumente in Angemessenheit zur Unternehmensgröße installiert, um die Geschäftsrisiken zu erkennen und frühzeitig Maßnahmen einleiten zu können.

Die wesentlichen Risiken sind Ihrer Bedeutung für die WWS nach im Folgenden aufgelistet.

Gesamtwirtschaftliche Risiken - Die Sicherheitslage aufgrund der militärischen Handlungen in der Ukraine sowie die weiterhin kritische Sicherheitslage in Nahost und Nordafrika, aber auch in Deutschland sowie das latente Risiko terroristischer Eingriffe in den Luftverkehr und dessen Infrastruktur können konkrete Auswirkungen auf Geschäftsaktivitäten sowie die Sicherheit von Flugbetrieb, haben.

Gegenmaßnahmen, können Auswirkungen auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, die Preise wichtiger Energieträger wie Öl und Gas und die Verfügbarkeit des russischen Luftraums für Überflüge haben. Eine Destabilisierung der Region sowie anhaltende Spannungen zwischen Russland und den Staaten der NATO beziehungsweise der EU können auch mittel- und langfristig zu Belastungen führen. Potenzieller finanzieller Schaden kann durch Primäreffekte, wie den Ausfall einzelner Zielgebiete, aber auch durch signifikante Sekundäreffekte, wie höhere Versicherungsprämien, Mehraufwand für Treibstoff wegen Luftraumsperrungen oder höhere gesetzliche Sicherheitsanforderungen, entstehen.

Marktrisiken - Eine negative Entwicklung des Umsatzes und des Ergebnisses könnte aus dem Wettbewerb und durch die Abhängigkeit von Kunden und Lieferanten resultieren. Das Risiko wird als gering eingeschätzt, da das Kundenportfolio durch den vorrangig privaten Verkauf stark diversifiziert ist. Zu unseren Lieferanten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Das Wachstum der Luftfahrtbranche hängt nach wie vor stark von der weltpolitischen Situation ab und korreliert mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In der Vergangenheit war die Entwicklung der Luftverkehrsbranche von einem langfristigen Wachstumspfad mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten gekennzeichnet, vor allem in Regionen wie beispielsweise Asien/Pazifik. Bedingt durch strukturelle Nachfrageveränderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, Infrastrukturbegrenzungen, dem Einfluss der Klimadebatte sowie der weiteren Digitalisierung ist davon auszugehen, dass das Marktwachstum langfristig geringer ausfallen wird als in der Vergangenheit. Der bereits bestehende Kostenwettbewerb in weiten Teilen des Airline-Markts wird sich infolge des veränderten Marktumfelds weiter verschärfen.

Beschaffungsrisiken - Die Gesellschaft ist einem Beschaffungsrisiko durch Lieferantenengpässe ausgesetzt. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden die Lieferanten fortlaufend beurteilt. Zu den Hauptlieferanten bestehen darüber hinaus bereits langjährige Geschäftsbeziehungen. Das Risiko wird daher als sehr gering eingeschätzt.

Datenschutz Risiken - Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann für Unternehmen weitreichende nachteilige Folgen haben, so beispielsweise die Einschränkung bzw. Untersagung der Datenverarbeitung. Weiterhin arbeitet die Gesellschaft mit vertraulichen personenbezogenen Daten. Die Geschäftsführung sieht ein für das Unternehmen betreffendes Risiko als moderat an und wirkt mit der Bestellung einer externen Datenschutzbeauftragten entgegen.

Rechtliche Risiken - In Bezug auf rechtliche Risiken, werden die für das Unternehmen relevanten Risiken fortlaufend überwacht. Aktuell konnten hierbei keine Risiken identifiziert werden, welche der Unternehmensfortführung und der Geschäftstätigkeit entgegenstünden.

4.2. Chancenbericht

Die wesentlichen Chancen sind Ihrer Bedeutung für die WWS nach im Folgenden aufgelistet:

Markt - Sowohl politische als auch makroökonomische Entwicklungen können Einfluss auf den Markt nehmen, welche durch die WWS nicht beeinflusst werden können. Ein fortschreitender Abschwung der Wirtschaft als auch Unsicherheiten am Markt können dazu führen, dass die Nachfrage nach Luftfracht gegenüber dem Landweg zukünftig steigt.

Partnerschaften und Kooperationen - Um die Marktpräsenz auf wichtigen Verkehrsströmen zu stärken, sind gerade wegen des Preisverfalles Kooperationen mit neuen Airlines wichtig. Dementsprechend werden die bisherigen Geschäftsbeziehungen weiterentwickelt sowie Partnerschaften in allen wichtigen Märkten ausgebaut.

Profitabilität - Durch laufende Überprüfung und Modernisierung der Prozesse und Systeme streben wir einen effizienten Vertriebs- und Abwicklungsprozess an, welcher es uns ermöglicht, die Kundenwünsche zufriedenstellender und kostengünstiger umzusetzen.

4.3. Gesamtaussage

Das Marktumfeld im Frachtverkehr kann generell als günstig beurteilt werden. Der WWS bieten sich gute Chancen, um profitabel zu wachsen und sich für die Zukunft noch besser im Wettbewerb zu positionieren. Fortbestandsgefährdende Risiken sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Relevante Risiken, welche die WWS an der Unternehmensfortführung hindern könnten, sind derzeit nicht vorhanden.

4.4. Prognosebericht

Es könnte der Ukraine-Konflikt die weitere Verbesserung des Geschäfts beeinflussen. Die WWS erwartet durch Überkapazitäten weiterhin sinkende Preise. Eine weitere Reduzierung der Umsatzerlöse im Jahr 2024 ist nicht zu erwarten. Dadurch wird der operativen Cashflows gegenüber 2023 auf gleicher Höhe erwartet. Dafür steht ein striktes Management von Forderungen und Verbindlichkeiten und Personal. Daher wird auch 2024 mit einem positivem Jahresergebnis leicht unter dem des Jahres 2023 geplant. Der Unternehmensausblick ist allerdings weiterhin erheblichen Unsicherheiten unterworfen. Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine und ihre politischen und wirtschaftlichen Folgen stellen ein weiteres Risiko dar.

Aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt ist es nicht möglich, einen detaillierten Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 zu geben. Dies änderte sich auch im Laufe des Geschäftsjahres 2024 nicht.

4.5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ukraine-Konflikt schafft Unsicherheiten für den Ausblick auf die Weltwirtschaft, die Branche und den Konzern. Die Verschärfung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, die am 24. Februar 2022 in kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine mündete, schafft Unsicherheiten für die Entwicklung der Weltwirtschaft, der Fracht Branche und der WWS. Die WWS hat diese Unsicherheiten in seinen Finanzausblick für das Geschäftsjahr 2024 einbezogen.

 

Hamburg, den 07.08.2024

WWS Freight Services GmbH

Wei Wei Su, Geschäftsführerin

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.680,00 77.036,00
32.680,00 77.036,00
32.681,00 77.037,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.492,62 0,00
7.492,62 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.458.753,86 4.153.370,73
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.525,87 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 790.642,66 1.177.746,24
4.290.922,39 5.331.116,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Kassenbestand 1.349,09 14,54
2. Commerzbank 6.796.505,23 8.592.004,94
6.797.854,32 8.592.019,48
11.096.269,33 13.923.136,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.494,89 33.627,88
11.138.445,22 14.033.801,33

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 29.075,98 29.075,98
III. Bilanzgewinn 6.661.581,36 6.185.979,89
6.790.657,34 6.315.055,87
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 2.207.894,23
2. Sonstige Rückstellungen 56.560,00 148.200,00
56.560,00 2.356.094,23
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.890.241,61 1.145.268,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.943,14 1.198,91
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.399.043,13 4.216.183,95
4.291.227,88 5.362.651,23
11.138.445,22 14.033.801,33

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.616.772,92 38.769.297,93
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.492,62 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 90.017,68 43.141,65
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 42,93 -515.859,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.473.664,85 -31.281.236,21
-12.473.621,92 -31.797.095,83
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -721.979,81 -1.125.908,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -139.952,82 -137.395,08
-861.932,63 -1.263.303,15
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -45.733,71 -59.873,28
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -166.328,75 0,00
-212.062,46 -59.873,28
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -600.056,48 -554.445,15
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134.729,53 2.509,03
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -184,11 -23.065,70
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -225.216,68 -1.642.959,53
11. Ergebnis nach Steuern 475.938,47 3.474.205,97
12. Sonstige Steuern -337,00 -1.100,00
13. Jahresüberschuss 475.601,47 3.473.105,97
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.185.979,89 2.712.873,92
15. Bilanzgewinn 6.661.581,36 6.185.979,89

ANHANG zum 31.12.2023

WWS Freight Services GmbH Spedition im Luftfrachtverkehr, 20457 Hamburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstmalig aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: WWS Freight Services GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 148023

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung erfolgt nach dem Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 HGB.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden unter Wesentlichkeitsaspekten bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab EUR 800,00 wird die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten, Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem 7-Jährigen Marktzinssatz der deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 100.

Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.652 setzt sich zusammen aus:

Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.186 (Vorjahr: TEUR 2.713)
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 476 (Vorjahr: TEUR 3.473)

Rückstellungen

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 2.356) bestehen aus Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.208) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: 148 TEUR).

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten und Personalrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Im Berichtsjahr bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1). Sie betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 13,00 15,00
Leitende Angestellte 1,00 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 14,00 16,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00 12,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2,00 4,00

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Wei Wei Su, Hamburg; als Geschäftsführer hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Sie vertritt die Gesellschaft einzeln.

Von der Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen.

Haftung und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- oder Leasingverträgen in Höhe von EUR 478.064,76 (Vorjahr: EUR 595.127,61). Hiervon bestehen Verpflichtungen bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 170.973,70 und von einem Jahr bis fünf Jahre in Höhe von EUR 307.091,06.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bezüglich der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf die Angabe im Lagebericht unter dem gleichnamigen Abschnitt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 475.601,47 (Vorjahr: Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.473.105,97) und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 31. August 2024

WWS Freight Services GmbH

Wei Wei Su, Geschäftsführerin

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.737,21 1.377,71 0,00 395.114,92
FINANZANLAGEN
403.737,21 1.377,71 0,00 405.114,92
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.999,00 0,00 0,00 9.999,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.701,21 45.733,71 0,00 362.434,92
FINANZANLAGEN
326.700,21 45.733,71 0,00 372.433,92
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.680,00 77.036,00
FINANZANLAGEN
32.681,00 77.037,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WWS Freight Services GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WWS Freight Services GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der an die WWS Freight Services GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen oder Irrtümern ist).

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 15. Januar 2025

Dürkop Möller und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer

Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer

"Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23. Januar 2025."

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99 nahegelegene Organisationen

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