Tansanit Zehnte GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PreZero Stiftung & Co. KGNeckarsulmKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PreZero Stiftung & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG, Neckarsulm, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 29. Februar 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PreZero Stiftung & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d. § 11 PublG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 27. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Eickhoff, Wirtschaftsprüfer Heinrichson, Wirtschaftsprüfer Inhalt Konzernbilanz zum 29. Februar 2024 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 Konzernanhang Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Erläuterungen zur Konzernbilanz Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Kreis der einbezogenen Unternehmen Konzernlagebericht Grundlagen des Konzerns Geschäftsentwicklung Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Chancen- und Risikobericht Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Prognosebericht Konzernbilanz zum 29. Februar 2024Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024
KonzernanhangErläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG, Neckarsulm (Amtsgericht Stuttgart, HRA Nr. 734783) zum 29. Februar 2024 wurde nach den Vorschriften des PublG aufgestellt. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen einschließlich der Veränderungen zum Vorjahr sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 13 dargestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in Mio. €. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Regel über 5 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen wurden zu (fortgeführten) Anschaffungskosten angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der At-Equity-Methode unter Anwendung des Buchwertverfahrens bilanziert. Die Fortschreibung des At-Equity-Ansatzes erfolgte in Höhe des anteiligen Jahresergebnisses abzüglich der Ausschüttungen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Es lagen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit einem Zinssatz von 1,8% vor. Darin kamen Gehaltssteigerungen von 0,8% bis 2,4% sowie landesspezifische Sterbetafeln zur Anwendung. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit Zinssätzen von 1,5% bis 1,8% abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Deponierekultivierung berücksichtigt die Kosten der Stilllegungs- und Nachsorgephase. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Teilweise wurden aus Bankdarlehen sowie Zins- und Währungsderivaten Bewertungseinheiten gebildet. Die sich ausgleichenden Wertschwankungen von Grund- und Sicherungsgeschäften wurden bilanziell nicht erfasst. Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige steuerliche Zins- und Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit Steuersätzen zwischen 3,9% und 25,8% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen und den Rückstellungen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt. Die Bilanz weist zum 29. Februar 2024 einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten aus. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt trotz bilanzieller Überschuldung nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Die Liquidität des Konzerns ist gesichert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der erworbenen Unternehmen erfolgte zu Marktwerten. Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung der neubewerteten Vermögensgegenstände und Schulden mit den Anschaffungskosten der erworbenen Unternehmen wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Bei den assoziierten Unternehmen wurde das Wahlrecht gem. § 310 HGB nicht ausgeübt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Gemäß § 304 Abs. 1 HGB wurden im Rahmen der Konsolidierung Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen eliminiert. Auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden latente Steuern gem. § 306 HGB gebildet. Die sich ergebenden Steuerbelastungen wurden mit Steuersätzen zwischen 17,0% und 25,0% bewertet. Währungsumrechnung Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte gem. § 256a HGB. Währungseffekte aus der Bewertung von konzerninternen Darlehen in Euro werden bis zur Rückzahlung erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Erträge und Aufwendungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Die Währungsumrechnung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 308a HGB. Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen
Die Zugänge im immateriellen Vermögen betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Software. Die Zugänge im Sachanlagevermögen beinhalten im Wesentlichen den Erwerb von Lkw sowie den Neubau von Sortieranlagen. Die Abgänge im Sachanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus Verkäufen von Lkw sowie aus der Integration von Geschäftstätigkeiten. In den laufenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind Mio. € 20 (Vorjahr Mio. € 11) außerplanmäßige Abschreibungen enthalten. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
* Ausschließlich sonstige
Vermögensgegenstände betreffend
Cash-Pool Guthaben Die Cash-Pool Guthaben bestehen in voller Höhe gegenüber Unternehmen der Schwarz Gruppe. Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Deponierekultivierung (Mio. € 306) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (Mio. € 192) enthalten. Verbindlichkeiten
* Ausschließlich sonstige
Verbindlichkeiten betreffend
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungen sind durch Grundpfandrechte (Mio. € 30) besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten. Passive latente Steuern In diesem Posten werden passive latente Steuern gem. § 306 HGB ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden abgezinst ausgewiesen und betragen Mio. € 70. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Wertstoffumsätze in Höhe von Mio. € 2.845 (Vorjahr Mio. € 2.983) sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 250 (Vorjahr Mio. € 230). Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzerträge aus dem Dualen System und Mieterträge. Im Ausland werden, im Wesentlichen in Europa, Umsätze in Höhe von Mio. € 2.743 (Vorjahr Mio. € 2.860) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Fremdwährungsgewinne in Höhe von Mio. € 8 (Vorjahr Mio. € 2). Zudem sind periodenfremde Erträge in Höhe von Mio. € 41 (Vorjahr Mio. € 84) enthalten. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von Mio. € 829 (Vorjahr Mio. € 982) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von Mio. € 385 (Vorjahr Mio. € 367). Personalaufwand
Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Fremdwährungsverluste in Höhe von Mio. € 9 (Vorjahr Mio. € 3) sowie sonstige Steuern in Höhe von Mio. € 12 (Vorjahr Mio. € 9) enthalten. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Mio. € 42 (Vorjahr Mio. € 10) aus Anlageabgängen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bezüglich der Regelung zur Mindestbesteuerung (nach Pillar II) erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden. Für Swap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von Mio. € 1.771 wurden auf Einzelvertragsebene Bewertungseinheiten gebildet. Für sämtliche Bewertungseinheiten stimmten während der gesamten Laufzeit des jeweiligen Derivats die wesentlichen bewertungsrelevanten Konditionen in Grund- und Sicherungsgeschäft überein. Damit lagen hochwirksame Sicherungsbeziehungen vor, aus denen während der Laufzeit der Sicherungsbeziehung keine bilanziell relevanten Unwirksamkeiten entstanden sind.
Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Das Nominalvolumen aller Devisentermingeschäfte betrug am Bilanzstichtag Mio. € 9. Die Bewertung der Devisentermingeschäfte erfolgte zu Marktwerten. Honorare des Konzernabschlussprüfers Die Honorare des Konzernabschlussprüfers betrugen für die Abschlussprüfung T€ 163. Sonstige Leistungen wurden nicht erbracht. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Kreis der einbezogenen Unternehmen Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte. Darüber hinaus wurden 25 Unternehmen gem. § 311 HGB zum anteiligen Eigenkapital bilanziert. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 29. Februar 2024 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch. Die mit 2 gekennzeichneten Gesellschaften haben einen vom Konzernabschlussstichtag abweichenden Abschlussstichtag auf den 31. Dezember 2023. Erstmalig einbezogene Unternehmen sind mit 3 gekennzeichnet. Bei den im Geschäftsjahr aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen Unternehmen ist das Vermögen im Wesentlichen durch Anwachsung bzw. Verschmelzung innerhalb des Konzerns verblieben.
Neckarsulm, den 24. Mai 2024 Xi-Stiftung Wolf Tiedemann, Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann , Vorstand PVG Geschäftsführungs-KG Hermann-Josef Hoffmann, Geschäftsführer der PVG Geschäftsführungs- und Verwaltungs-GmbH (phG) Kreis der einbezogenen Unternehmen
KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Geschäftstätigkeit Der Konzern ist ein international agierender Entsorgungsdienstleister und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter der Marke "PreZero" Wertstoff- sowie Transportdienstleistungsumsätze in Deutschland sowie in zehn weiteren Ländern erzielt. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich von der Wertstoffentsorgung über die Sortierung bis hin zur Aufbereitung von Wertstoffen. Die Konzernunternehmen dienen dazu, sowohl national als auch international eine hohe Marktdurchdringung zu erreichen und das Dienstleistungsportfolio im Bereich Recycling zu erweitern. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat nach einem guten Beginn im Jahresverlauf 2023 an Schwung verloren. Positive Impulse auf die Weltkonjunktur gingen von der starken Binnennachfrage in den USA aus. In vielen anderen Regionen belasteten die hohen Inflationsraten sowie die geldpolitische Straffung die Konjunktur. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpften das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft um 2,7%. Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg um 0,5% und lag damit deutlich unter der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zwar nicht zu einem Rückgang des BIP, jedoch hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Von den drei größten Volkswirtschaften wies Deutschland einen Rückgang des BIP um 0,3% auf, wohingegen Italien mit 1,0% einen geringfügigen und Spanien mit 2,5% einen moderaten BIP-Anstieg verzeichnen konnten. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 5,5% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesichts der weiterhin erhöhten Inflation hat die Europäische Zentralbank den im Vorjahr begonnenen Kurs der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses im Jahr 2023 fortgesetzt. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen lediglich um 0,6%. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Umfeld höherer Realzinsen ebenfalls nur verhalten um 1,4%. Die Erwerbslosenquote ging um 0,2-Prozentpunkte auf 6,5% zurück. Branchenentwicklung in der Entsorgungswirtschaft 2 Im Jahr 2023 war die Ertragslage der Branche im Schnitt leicht rückläufig und ist damit nur noch knapp zufriedenstellend ausgefallen. Vor allem bei der Rückgewinnung hat sich die Ertragssituation verschlechtert und ist damit als angespannt einzustufen. Ebenso sind die Kunststoffpreise im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die Preise für Sekundärrohstoffe lagen im Jahresschnitt teilweise deutlich unter denen des Vorjahres. Weiter gestiegen sind hingegen die Preise für die Entsorgungsleistungen aufgrund hoher Energiekosten und zu viel Bürokratie.
1 Angaben gem. Gemeinschaftsdiagnose
Frühjahr 2024 vom 27. März 2024 der Projektgruppe
Gemeinschaftsdiagnose.
Geschäftsentwicklung Ertragslage Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 3.095, was einer Minderung von Mio. € 118 (3,7%) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse beinhalten Wertstoffumsätze in Höhe von Mio. € 2.845 (Vorjahr Mio. € 2.983) sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 250 (Vorjahr Mio. € 230). Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzerträge aus dem Dualen System und Mieterträge. Im Ausland werden Umsätze, im Wesentlichen in Europa, in Höhe von Mio. € 2.743 (Vorjahr Mio. € 2.860) erzielt.
Ergebnisentwicklung Das EBIT hat sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. € -279 auf Mio. € -384 reduziert, insbesondere aufgrund von Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT hat sich von -8,7% auf -12,4% reduziert. Das Konzernjahresergebnis verzeichnete aufgrund eines rückläufigen Zinsergebnisses einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 158 auf Mio. € -511. Die Umsatzrendite liegt mit -16,5% unter dem Vorjahreswert von -11,0%. Vermögenslage Das Gesamtvermögen gliedert sich wie folgt und liegt mit Mio. € 3.453 unter dem Vorjahr.
Das Umlaufvermögen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 485. Dies resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Cash- Pool Guthaben. In den liquiden Mitteln sind Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks sowie Cash-Pool Guthaben enthalten. Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf Mio. € 274 und betreffen im Wesentlichen Lkw sowie den Neubau von Sortieranlagen. Finanzlage Der Konzern weist zum Bilanzstichtag nach Verwendung des Konzernjahresergebnisses einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten aus.
Das lang- und mittelfristige Fremdkapital hat sich um Mio. € 367 auf Mio. € 2.567 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungen. Das kurzfristige Fremdkapital nahm um Mio. € 800 ab. Die Entwicklung ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Schwarz Gruppe und der Verbindlichkeiten aus Finanzierungen geprägt. Plan-Ist-Vergleich Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein leichter Umsatzrückgang erwartet. Die Umsatzerlöse verringerten sich um Mio. € 118 und liegen damit im Plan. Im Rahmen der Lageberichterstattung 2022 wurde für das Geschäftsjahr 2023 von einem leicht verbesserten Konzernjahresergebnis ausgegangen. Das tatsächliche Konzernjahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 158 auf Mio. € -511 verringert und liegt damit deutlich unter dem Plan. Dies resultiert im Wesentlichen aus Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2023 war weiterhin durch hohe Abschreibungen auf immaterielles Vermögen aus Unternehmenserwerben, Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie einem rückläufigen Zinsergebnis geprägt. Die Umsätze haben sich im Jahresvergleich um Mio. € 118 verringert, insbesondere aufgrund gesunkener Preise für Sekundärrohstoffe. Das Konzernjahresergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. € -353 auf Mio. € -511. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Neben den betriebswirtschaftlichen Leistungsindikatoren rücken insbesondere für unsere Kunden und Mitarbeiter zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus. Der Konzern hat eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie mit ambitionierten Zielen in den vier Fokusthemen Menschen, Öko- und Kreislaufsysteme sowie Produktqualität entwickelt und setzt bereits heute zahlreiche Maßnahmen um. Im Folgenden wird dabei lediglich auf die gesetzlich geforderten Angaben zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen eingegangen. Umweltbelange Mit dem Konzern rückt das Thema Recycling und das Schließen von Wertstoffkreisläufen mit Unternehmen der Schwarz Gruppe in den Vordergrund. Der Wertstoffkreislauf vom Handel über den Entsorger bis zur Wiederaufbereitung von Verkaufsverpackungen wird sowohl national als auch international geschlossen. Arbeitnehmerbelange Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns sind entscheidend für unseren nachhaltigen Unternehmenserfolg. Für sie wollen wir ein herausragender Arbeitgeber sein. Insgesamt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 24.292 Mitarbeiter für den Konzern tätig. Der Konzern bietet den Beschäftigten ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter die gleichen Chancen erhalten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert. Ein ganzheitlicher Ansatz für Vielfalt und Chancengerechtigkeit innerhalb des Konzerns dient dazu, die Identifikation der Beschäftigten zu stärken und die Leistungsfähigkeit der Teams zu fördern. Grundsätzlich gelten die Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit Einrichtung einer Beschwerdestelle für Beschäftigte beim Arbeitgeber sowie die Regelungen des Entgelttransparenzgesetzes. Chancen- und Risikobericht Wirtschaftspolitische Chancen und Risiken Als international agierender Konzern bestehen vor allem Abhängigkeiten von der wirtschaftlichen Lage in den einzelnen Ländern. Diese kann z.B. durch Schuldenkrisen, hohe Arbeitslosigkeit oder durch geopolitische Spannungen beeinträchtigt werden und Auswirkungen auf den Umsatz und das Ergebnis des Konzerns haben. Durch die internationale Ausrichtung wird die Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Märkte reduziert und die Möglichkeit, Nachfrageschwankungen in einzelnen Ländern auszugleichen, gesteigert. Branchenbezogene Chancen und Risiken Die wesentlichen Herausforderungen ergeben sich insbesondere durch das seit Januar 2019 geltende neue Verpackungsgesetz, das höhere Sortierquoten vorgibt und damit gesteigerte Anforderungen an den Entsorgungsprozess stellt. Da die Erfüllung dieser gesetzlichen Vorgaben hohe Investitionen in die Sammel-, Sortier- und Verwertungstechnik erfordert, ist der Konzern aufgrund seiner Größe deutlich besser in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen. Hieraus wird ein Wettbewerbsvorteil innerhalb der Entsorgungsbranche erwartet. Zudem kann der Bereich der Wertstoffentsorgung durch die enge Kundenbeziehung zu Unternehmen der Schwarz Gruppe weiter ausgebaut werden. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über den erwirtschafteten Cash Flow, sowie bestehende Kreditlinien und durch Kapitaleinlagen der Gesellschafter wird die Liquiditätsversorgung sichergestellt. Bei Wareneinkäufen in Fremdwährung wirken sich Wechselkursänderungen auf Zahlungsströme und Ergebnisse aus. Die Wechselkursentwicklungen werden hinsichtlich Chancen und Risiken laufend analysiert. Mögliche Risiken, die überwiegend aus dem Einkaufsvolumen in Fremdwährung resultieren, werden mit Währungsswap-Vereinbarungen gesichert. Insgesamt bestanden am Bilanzstichtag Währungsswap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von Mio. € 477. Aufgrund überwiegend kurzfristiger Zinsbindungen beeinflusst das veränderte Zinsniveau das Ergebnis. Die weitere Zinsentwicklung wird kontinuierlich analysiert. Lieferantenchancen und -risiken Bei der Auswahl der Lieferanten und deren Waren können sich Reputationsrisiken ergeben. Durch die sorgfältige Überprüfung der Lieferanten sowie durch die Vorgabe von Qualitätsstandards und Zertifizierungen wird eventuellen Image-Schäden vorgebeugt. Personalchancen und -risiken Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ergeben. Organisches Wachstum bietet dem Konzern die Chance, aus einer Vielzahl von geografischen Regionen qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter, die zu einer langfristigen Bindung an den Konzern beitragen. Rechtliche und steuerliche Risiken Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet. Steuerliche Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt. Informationstechnische Risiken Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch neue Vertriebskanäle wie digitale Marktplätze oder durch zunehmende regulatorische Anforderungen. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen. Daher wurde, angelehnt an das international anerkannte Rahmenwerk ISO/IEC 27001, ein Managementsystem zur Erkennung und Minimierung dieser Risiken etabliert. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen. Chancen und Risiken aus Integrationen Durch die Integration erworbener Unternehmen entstehen verschiedene Chancen und Risiken, insbesondere durch die Integration neuer Mitarbeiter sowie durch die Anpassung und Migration der vorhandenen IT-Systeme und Geschäftsprozesse. Aufgrund der Unternehmenserwerbe können Synergien in den einzelnen Ländern erzielt werden. Sollten die geplanten Ertrags- und Synergiepotentiale nicht erreicht werden, können sich negative Auswirkungen auf das Ergebnis des Konzerns ergeben. Für die Integration der erworbenen Unternehmen wurde auf zentraler Ebene eine Post Merger Struktur etabliert, die den Integrationsprozess laufend begleitet und dabei sowohl die operativen Bereiche als auch die Verwaltungsbereiche der erworbenen Unternehmen unterstützt. Beurteilung der Gesamtrisiken Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden. Aus derzeitiger Sicht ergeben sich für den Konzern keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Konzernabschluss führen können, rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- bzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren. Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses Kern dieser Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und den dezentralen Landeseinheiten vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von den jeweiligen Landeseinheiten zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Konzernabschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit den dezentralen Landeseinheiten und mit dem Konzernabschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Konzernabschlusserstellung sichergestellt ist. Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt im Wesentlichen in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder die Warenbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet. Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den ERP-Systemen erfolgt im Wesentlichen durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko- und Kontrollsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Konzernabschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden Analysen des Konzernabschlusses erstellt und Veränderungen einzelner Posten im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft. Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung In Abstimmung mit den Vorständen entwickelt die interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses in jährlich wechselnden Ländern. Die Prüfung erfolgt dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die entsprechenden Bilanzierungsrichtlinien angewendet wurden. Der Konzernabschlussprüfer prüft die relevanten Bilanzierungsrichtlinien und stellt sie den lokalen Abschlussprüfern zur Verfügung. Diese prüfen die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigen schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG und erteilt den Bestätigungsvermerk. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 3 Die Aussichten für die Weltkonjunktur im Jahr 2024 haben sich zuletzt etwas verbessert. Die wirtschaftliche Expansion dürfte aber moderat ausfallen. So wird davon ausgegangen, dass verbesserte Finanzierungsbedingungen sich positiv auf das Wachstum auswirken werden. Die Wirtschaftsleistung soll weltweit um 2,5% steigen. Für das globale Welthandelsvolumen wird mit einer Zunahme um 1,3% gerechnet. Prognoserisiken ergeben sich insbesondere aus der Zunahme geopolitischer Spannungen sowie aus der Entwicklung der Inflation, die sich hartnäckiger erweisen könnte als erwartet. Für die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wird von einer langsamen Belebung ausgegangen. Im Jahresverlauf wird die konjunkturelle Dynamik allmählich zunehmen. Vor allem der private Konsum wird von wieder steigenden Reallöhnen Impulse erhalten. Anregend sollte sich auch die Auslandsnachfrage im Prognosezeitraum auswirken. Darüber hinaus wird eine Belebung der Investitionen durch sinkende Finanzierungskosten erwartet. Insgesamt wird für das Jahr 2024 im Euro-Raum ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7% prognostiziert. Die Arbeitslosenquote dürfte konstant bei 6,5% bleiben. Weiterhin dürften die Energiepreise den allgemeinen Preisauftrieb dämpfen, so dass die Inflationsrate weiter zurückgeht. Durchschnittlich wird sie im Laufe des Jahres voraussichtlich bei 2,4% liegen. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deuten derzeit auf keine wesentliche Trendwende hin, so dass die Wirtschaftsleistung in 2024 lediglich um 0,1% zunehmen sollte. Das schwache Wachstum wird vor allem durch die privaten Konsumausgaben gestützt, die um 0,9% steigen sollten. Bei den Bauinvestitionen wird hingegen ein Rückgang um 2,2% prognostiziert. Die Verbraucherpreise dürften um 2,3% steigen. Entwicklung des Konzerns Die weiterhin vorhandene Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Inflation und der Zinsen kann Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns haben. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 unterliegt aus diesen Gründen unvorhersehbaren Faktoren, die die aktuelle Prognose beeinflussen können. Für das Geschäftsjahr wird dennoch von einem moderaten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Trotz der genannten Unsicherheiten sowie weiterhin hohen planmäßigen Abschreibungen auf immaterielles Vermögen aus Unternehmenserwerben wird für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich verbessertes Jahresergebnis erwartet.
Neckarsulm, den 24. Mai 2024 |
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