Dachdeckerei und Bauspenglerei
Hiller GmbH
Schwalbenholzstraße 2, 84137 Vilsbiburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg-Christian Wichard von Massenbach seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Georg Hermann Barth seit 3.11.2023 | Geschäftsführer |
Ewald Kern seit 6.9.2019 | Prokura |
Norbert Nöbauer seit 6.9.2019 | Prokura |
Hans Dietmar Heller seit 1.7.2019 | Geschäftsführer |
Bernhard Ramsauer seit 3.8.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hiller Holding AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hiller GmbHVilsbiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Hiller GmbHVilsbiburgAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Hiller GmbHVilsbiburg
Anhang zum 31.12.2023Hiller GmbHVilsbiburg1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen der Vermögensgegenstände wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Roh- und Hilfsstoffe sowie Handelswaren wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Selbst erstellte Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellkosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Standort zu bringen und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Falls der Nettoverkaufspreis geringer war, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten einschließlich Material- und Fabrikationskosten sowie Produktionsgemeinkosten bewertet. Skonti im Sinne eines Abschlags für die raschere Zahlung sind in den Vorräten berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dabei wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für erhaltene öffentliche Zuwendungen für Investitionsvorhaben wurde gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB, zur besseren Vermittlung der tatsächlichen Verhältnisse, das Gliederungsschema erweitert und ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen gebildet. Dieser Posten wird korrespondierend zur Abschreibung auf die Nutzungsdauer der zuschussgeförderten Investitionen aufgelöst. Bei Anlagenabgang wird der entsprechende Passivposten in voller Höhe aufgelöst. Im Berichtsjahr wurden Zuschüsse in Höhe von TEUR 8 ertragswirksam aufgelöst. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten Steuernachzahlungen für frühere Jahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Für bekannte Garantierisiken aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen wurden zum Bilanzstichtag Einzelrückstellungen gebildet. Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung für unbekannte Garantierisiken wurde prozentual zu den garantiebehafteten Umsatzerlöse gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis beststeht sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden diese in Punkt 3.3 und 3.7 separat ausgewiesen. 3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß den Anforderungen des § 284 Abs. 3 HGB sind dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. 3.3 Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 531 (Vj TEUR 29). 3.4 Gewinnvortrag Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 1.848.499,86 einbezogen. 3.5 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4.039. Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 4.039. 3.6 Angabe zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt neben der Aufgliederung auch die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Hiller GmbH
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten aus Mietkäufen in Höhe von TEUR 767 (Vj. TEUR 1.031) enthalten. 3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen mit einer Restlaufzeitschuld von TEUR 315 und aus dem Mietvertrag über das Betriebsgrundstück in Höhe von TEUR 662. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 10 (Vj. TEUR 12) auf Erträge aus der Währungsumrechnung. 4.2 Personalaufwand Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 48 (Vj. TEUR 58) auf Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung. 4.3 Zinsen und ähnliche Erträge Von den Zinserträgen entfallen TEUR 2 (Vj. TEUR 2) auf Erträge aus aus der Abzinsung von Rückstellungen. 4.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 12 (Vj. TEUR 13) auf Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 164 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 77 in der Produktion und Technik, sowie 87 in Vertrieb, Kundenbetreuung, Corporate Center und IT. 5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Georgio Diakourakis (bis 30.09.2023), Herrn Hans Dietmar Heller, Herrn Thomas Barth (ab 01.06.2023) und Herrn Georg von Massenbach (ab 15.11.2023) geführt. Hinsichtlich der Bezüge verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.4 Konzernzugehörigkeit Die Hiller GmbH wurde in den Konzernabschluss der Ferrum AG, Rupperswil, Schweiz einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. 5.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Vilsbiburg, 11.03.2024 gez. Hans Dietmar Heller gez. Georg von Massenbach gez. Thomas Barth Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Lagebericht zum 31.12.2023Hiller GmbHVilsbiburg1. Grundlagen des Unternehmens Als Ferrum Gruppengesellschaft besteht unser Kerngeschäft in der Entwicklung, Herstellung und dem weltweiten Vertrieb von Dekanterzentrifugen mit einem hohen Qualitätsstandard, sowie der Projektierung von Anlagen als Komplettsystem mit Schwerpunkt Europa. Außerhalb Europas tritt Hiller weitgehend als Hersteller und Vertreiber von Dekanterzentrifugen auf. Unsere Service- und Reparaturleistungen sowie unsere Dienstleistungen in Versuchs- und Anwendungstechnologie sind die Basis unseres voll umfassenden Leistungsspektrums unseren Kunden und Vertriebspartnern gegenüber. Neben Standardmaschinen liegt unser Fokus auf anwendungs- bzw. kundenspezifischen Lösungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie im Vorjahr, waren es in 2023 der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft, was die Märkte weiterhin in hohem Maße negativ beeinflusst hat. Neben den weiterhin durch die Embargos verschlossenen Märkten in Russland und seinen Verbündeten, war es auch in der ganzen Region Osteuropa und Skandinavien sehr schwierig, Aufträge zu generieren. Weiterhin belasteten ebenfalls die durch diesen Konflikt stark gestiegenen Energiekosten die Wirtschaft enorm. Getrieben durch die hohen Inflationsraten wurden zwischen den Tarifparteien hohe Lohnabschlüsse vereinbart. Dies führte insgesamt zu einem starken Preisanstieg im europäischen Raum und zum Teil auch in Übersee. Die wirtschaftliche Entwicklung war zusätzlich durch stark gestiegene Zinsen am Kapitalmarkt belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Nach dem Anstieg des BIP um 3,2% in 2021 und um 1,8% in 2022, bewegen wir uns zum Ende des Jahres 2023 auf einem um 0,7% höheren Niveau im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). 2.2 Geschäftsverlauf Durch die Verschiebung einiger Großprojekte im Neumaschinenbereich lag die Auslastung zu Jahresbeginn nicht auf dem notwendigen Niveau. Um dieser Situation entgegenzuwirken, wurden die Gleitzeit- und Urlaubskonten konsequent reduziert. Mit dem Aufbau von neuen Supply Chains in Asien und konsequent gelebten Make or Buy Prozessen konnte die Kostenseite gesteuert werden. Auf der Kundenseite konnte das Unternehmen höhere Preise für die Produkte durchsetzen. Nach dem verhaltenen Start konnten in der zweiten Jahreshälfte eine ganze Reihe von Großprojekten mit einer bemerkenswerten Anzahl von Maschinen gewonnen werden. Nur ein Teil dieser Aufträge konnte noch in 2023 umgesetzt werden. Die Umsätze im Service- und Aftersales Geschäft wurden erneut signifikant gesteigert und waren ein Erfolgsfaktor für das positive Unternehmensergebnis. Der Auftragseingang lag erneut über dem des Vorjahres und markiert damit, zum dritten Mal in Folge, einen neuen Rekord. Der Umsatz hingegen blieb aufgrund von Projektverschiebungen und Ausfuhrbeschränkungen hinter den Erwartungen zurück. Die Geschäftsführung des Unternehmens wurde nach dem Austritt von Georgio Diakourakis zum 30.09.2023 auf drei Geschäftsführer erweitert. Neben dem bisherigen COO Herrn Dietmar Heller als neuen CEO (ab 01.06.2023), rückte intern Herr Thomas Barth in die Funktion des COO (ab 01.06.2023) und von Extern übernahm Herr Georg v. Massenbach die Rolle des CSO (ab 15.11.2023). 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr weist eine Umsatzsteigerung von 12,9 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Aufgrund schwacher Auftragseingänge im ersten Halbjahr konnte der geplante Umsatz nicht erreicht werden. Die starken Auftragseingänge im zweiten Halbjahr bescherten dem Unternehmen den höchsten Auftragsbestand zum Jahreswechsel in der Firmengeschichte. Dem Zuwachs bei den Umsatzerlösen stand eine Verringerung der Bestandsveränderung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen von TEUR -341 gegenüber. Die EBIT-Marge lag über dem Vorjahr. Der Material- und Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % erhöht, konnte aber vollumfänglich durch die Umsatzsteigerung, bzw. der EBIT-Marge gedeckt werden. Das Gesamtbetriebsergebnis, als Differenz aus der operativen Betriebsleistung und dem operativen Betriebsaufwand, ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 309 gestiegen. 2.3.2 Finanzlage Die Geldmittelflüsse betrugen im laufenden Jahr für laufende Geschäftstätigkeit TEUR +2.608, Investitionstätigkeit TEUR -1.680 sowie Finanzierungstätigkeit TEUR -1.314. Netto ergab sich damit ein Mittelabfluss von TEUR -387. Die flüssigen Mittel wurden entsprechend von TEUR +3.746 auf TEUR +3.360 verringert. Mit dem im Vorjahr von der Ferrum AG erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 7.000 und unserem Eigenkapital von TEUR 12.355 decken wir über die Hälfte unseres Gesamtvermögens ab. Sämtlichen finanziellen Verpflichtungen wurde nachgekommen. 2.3.3 Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich im Vorjahresvergleich um 1,6 Mio. EUR auf 36,9 Mio. EUR erhöht. Das Anlagevermögen beträgt 15 % (Vorjahr 14 %) des Gesamtvermögens. Das Eigenkapital von TEUR 12.118 Stand Vorjahr wurde durch den Jahresüberschuss des Berichtsjahres um TEUR 506 erhöht und um eine beschlossene Dividende in Höhe von TEUR 270 vermindert. Somit wird zum Stichtag 31.12.2023 ein Eigenkapital i.H.v. TEUR 12.355 ausgewiesen, welches um TEUR 236 über dem des Vorjahres liegt. Zusätzlich ist die Bilanzsumme gestiegen, was zur gleichbleibenden Eigenkapitalquote von 34 % im Vorjahr und im Berichtsjahr geführt hat. Die Position Vorräte hat sich um TEUR 497 auf TEUR 16.287 erhöht. Die Vorräte beinhalten Bewertungsabschläge von TEUR 1.033. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 495 auf TEUR 7.634 und betreffen im Wesentlichen das im Vorjahr aufgenommene Darlehen bei der Ferrum AG (TEUR 7.000). 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Ein funktionierendes Finanz- und Projektcontrolling sorgt für die Überwachung aller Ergebnisse. Die Führungskräfte werden an monatlichen KPI-Meetings über die Perioden-, Ytd-Ergebnisse und deren Details informiert. Ergänzend wird allen Entscheidungsträgern ein monatlicher Bericht inklusive Soll-Ist Vergleiche zur Verfügung gestellt. Neben einer detaillierten Planung, in der sämtliche Entscheidungsträger involviert sind, werden jedes Jahr zwei sogenannte Forecasts (im Juni und September) durchgeführt. Die Möglichkeit einer rechtzeitigen Reaktion auf veränderte Situationen ist somit gewährleistet. Ein wichtiger Leistungsindikator ist der Auftragseingang. Für das Jahr 2023 wurde ein niedriger Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr von -3,3 % geplant. Tatsächlich wurde der Plan um +14 % verbessert. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr liegt somit über dem Niveau vom Vorjahr (47,5 Mio). Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang beim Auftragseingang von 12 % erwartet. 3. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Die Jahresplanung für 2024 erfolgte von Oktober bis Dezember 2023 unter der Berücksichtigung der angespannten wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum und der geopolitisch volatilen Situation. Dennoch wird aufgrund des sehr hohen Auftragsbestands zum Jahresende 2023 und der vielversprechenden Vertriebsprognose mit einer Betriebsleistung für das Jahr 2024 gerechnet, die um 10 % über der des Berichtsjahres liegt. Auf EBIT Ebene 2024 wird mit einer Erhöhung geplant. Unsere für 2023 geplante Betriebsleistung von 5% haben wir um 1% verfehlt. Gegenüber dem für 2023 geplanten Rückgang beim EBIT, hat sich diese Kennzahl im Berichtsjahr erhöht. 3.2 Risikobericht Die Unternehmensrisiken werden in periodischen Meetings der Geschäftsleitung neu beurteilt. Das gesamte Umfeld lässt sich als volatil, unsicher, komplex und ambivalent beschreiben. Dies verlangt einerseits nach Agilität, Flexibilität und gesamtheitlicher Führung im Unternehmen sowie nach geeigneten, effizienten Führungs- und Organisationsinstrumenten. Letztere sind es, die durch die Reduzierung von Komplexität einen wesentlichen Beitrag zur Führung und Entscheidungsfindung leisten. An den vorerwähnten Prädikaten wurde in den vergangenen Jahren konsequent gearbeitet. Bei den Führungsinstrumenten wurde der Top-Down-Analyse-Ansatz verfolgt. Nebst den üblichen, periodischen Standardreports, werden auch kurzfristig benötigte Informationen mittels ad hoc Analysen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Geschäftstätigkeit resultieren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Hierzu besteht bei Kunden aus der Privatwirtschaft ein grundsätzliches Risiko des Ausfalls von Forderungen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde das Debitorenmanagement in den vergangenen drei Jahren verfeinert, indem hier ebenfalls ein gesamtheitlicher Ansatz verfolgt wurde. Damit gelangen aufkommende Risiken frühzeitig auf den Radarschirm und können gesamtheitlich, d.h. zusammen mit den Abteilungen Vertrieb, Projektmanagement und Service sowie in Kommunikation mit den betreffenden Kunden bearbeitet und die nötigen Maßnahmen getroffen und veranlasst werden. Aufgrund der großen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Europäischen Wirtschaftsraum und damit verbundener Mittelbindungen besteht das Risiko, dass die öffentliche Hand auf Grund von Sparzwängen der Regierungen weniger Aufträge vergeben wird. 3.3 Chancenbericht Auch wenn in der gegenwärtigen geopolitischen Lage das Thema Umweltschutz nicht an erster Stelle steht, ist davon auszugehen, dass dieses Thema, verbunden mit Biodiversität und Nachhaltigkeit, weiterhin verstärkt in die politischen Agenden Eingang finden wird. Dadurch besteht auch künftig vielversprechendes Wachstumspotential für unser Geschäft, insbesondere in den Bereichen Abwasserbehandlung und Rohstoffrückgewinnung. Die für 2024 definierten Vorhaben der Gruppen-Strategie werden mit vereinten Kräften verfolgt und konsequent umgesetzt, um durch Nutzung von Synergien das langfristig geplante Umsatzwachstum zu realisieren.
Vilsbiburg, 11.03.2024 gez. Dietmar Heller gez. Georg von Massenbach gez. Thomas Barth Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat der Abschlussprüfer den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hiller GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hiller GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hiller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, 28.03.2024 Dr.
Küffner & Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Thomas Küffner, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Peter Alavi Dehkordi, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2024 festgestellt. |
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