FRITZ! Technology GmbH

Alt-Moabit 95, 10559 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 23075
Vorher
AVM Audio-Visuelles Marketing und Computersysteme GmbH
Eingetragen
2.11.2004
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Der Einkauf, die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von Datenverarbeitungsund Kommunikationstechnologien sowie damit verbundene Arbeiten, d.h. Hardware und Software. Beispiele sind Bildschirmtext und andere DFÜ-Netze; Kabelund Satellitenfernsehen sowie damit verbundene Technologien. Die Gesellschaft darf in obengenannten Technologien Patente, Warenzeichen, Lizenzen, Betriebsberechtigunggen und andere immaterielle Vermögenswerte und Rechte erwerben, benutzen, übertragen oder verkaufen. Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehören nicht die Arbeiten einer Werbeagentur. D.h. Entwicklung von Graphiken sowie Verbetexten.

Historie

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Management

NameRolle
Jan-Christian Werner
seit 23.10.2024
Geschäftsführer
Jan Oetjen
seit 23.10.2024
Geschäftsführer
Diego Friedel
seit 6.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AVM Computersysteme Vertriebs GmbH
Germany
51.129 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVM Computersysteme Vertriebs GmbH

Berlin

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410.393,26 262.910,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 861.832,64 958.614,27
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.414.209,92 5.363.963,77
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 39.614,92
6.276.042,56 6.362.192,96
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.354.249,04 837.201,81
8.040.684,86 7.462.305,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 45.878.075,90 63.510.506,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 128.963.274,27 109.380.608,66
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00
- Vorjahr 0,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.130.649,47 12.839.356,67
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 817.136,42
- Vorjahr 596.117,86
132.093.923,74 122.219.965,33
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 58.332.353,12 57.326.163,12
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 175.979.746,18 119.985.918,08
412.284.098,94 363.042.553,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.188.376,90 881.591,33
D. Aktive latente Steuern 4.802.100,00 3.843.400,00
426.315.260,70 375.229.850,11

PASSIVA

31.12.2018 31.12.2017
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.106.098,18 2.106.098,18
III. Gewinnvortrag 214.346.980,03 174.017.918,10
IV. Jahresüberschuss 32.071.548,11 40.329.061,93
251.524.626,32 219.453.078,21
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 17.279.268,51 7.779.449,39
2. Sonstige Rückstellungen 50.926.887,81 45.071.330,65
68.206.156,32 52.850.780,04
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.312.786,44 29.650.295,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 35.312.786,44
- Vorjahr 29.650.295,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 66.274.391,56 68.803.690,67
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 66.274.391,56
- Vorjahr 68.803.690,67
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.997.300,06 4.472.005,69
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.987.669,79
- Vorjahr 4.472.005,69
- davon aus Steuern 3.751.769,32
- Vorjahr 4.272.257,59
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 49.927,40
- Vorjahr 23.048,83
106.584.478,06 102.925.991,86
426.315.260,70 375.229.850,11

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

2018 2017
1. Umsatzerlöse 552.798.511,03 515.805.838,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.200.687,01 4.043.461,06
(davon aus Währungsumrechnung) (828.233,96) (1.630.759,35)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -407.296.199,74 -374.130.056,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.170.699,84 -2.881.470,68
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -37.642.683,87 -33.609.532,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.260.005,44 -5.869.718,23
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.240.036,48 -1.803.368,21
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -46.487.909,66 -38.385.686,84
(davon aus Währungsumrechnung) (-1.048.652,27) (-709.197,96)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16.559,92 11.958,02
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144.377,04 68.599,94
(davon aus Abzinsungen von Rückstellungen) (135.000,00) (62.000,00)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -7.390,00 -10.575,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.235.730,44 -4.692.629,81
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -18.736.069,27 -18.206.149,88
(davon aus latenten Steuern) (958.700,00) (51.300,00)
12. Ergebnis nach Steuern 32.083.410,26 40.340.670,53
13. Sonstige Steuern -11.862,15 -11.608,60
14. Jahresüberschuss 32.071.548,11 40.329.061,93

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

1. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Allgemeine Angaben

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 57000.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

1.2 Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis sind neben der Muttergesellschaft AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin, sechs Tochtergesellschaften, die AVM Audio-Visuelles Marketing und Computersysteme GmbH, die AVM GmbH for International Communication Technology, die RSS Rat, Service & Support GmbH, die AVM Einkauf, Verkauf & Absatz GmbH, die AVM Rechte & Lizenzen GmbH und die AVM Leasing & Vermögen GmbH, jeweils Berlin, einbezogen, deren Anteile zu 100 % von der Muttergesellschaft gehalten werden.

1.3 Konsolidierungsgrundsätze

Die Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den konsolidierten Tochtergesellschaften werden mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des Eigenkapitals verrechnet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die Tochterunternehmen AVM Audio-Visuelles Marketing und Computersysteme GmbH und AVM GmbH for International Communication Technology mit der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss zu Beginn des Konzerngeschäftsjahres auf den 01. Januar 2000.

Die Tochterunternehmen RSS Rat, Service & Support GmbH und AVM Einkauf, Verkauf & Absatz GmbH wurden erstmals zum Konzerngeschäftsjahr 2006 einbezogen. Die AVM Rechte & Lizenzen GmbH und die AVM Leasing & Vermögen GmbH wurden erstmals zum Konzerngeschäftsjahr 2007 einbezogen.

Die Einbeziehung der Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen der Tochtergesellschaften erfolgt gemäß §§ 300 - 309 HGB vollständig. Dabei wurden abweichende Bewertungswahlrechte für den Konzernabschluss gegenüber den Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften nicht in Anspruch genommen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB a.F., wobei von der abweichenden Bewertungsmöglichkeit nach § 308 Abs. 2 HGB im Konzernabschluss kein Gebrauch gemacht wurde. Die Anschaffungskosten der Anteile wurden mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet. Die Kapitalkonsolidierungsmethode nach der Buchwertmethode wurde gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB beibehalten, da alle Tochterunternehmen vor dem 31. Dezember 2009 in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden.

Die zum 31. Dezember 2000 und im Geschäftsjahr 2006 entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Firmenwert ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 1 Satz 1 HGB in den Folgejahren zu je einem Viertel abgeschrieben.

Die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sind nach § 303 Abs. 1 HGB konsolidiert worden.

Die aus Lieferungen und Leistungen zwischen den Gesellschaften im Konsolidierungskreis erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind gemäß § 304 Abs. 1 HGB vollständig eliminiert worden, da diese gemäß der Fiktion eines einheitlichen Unternehmens als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände gelten und von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB kein Gebrauch gemacht wurde.

Die Erträge und Aufwendungen zwischen den Gesellschaften des Konzernabschlusses wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB vollständig konsolidiert. Die durch gegenseitige Lieferungen entstandenen Gewährleistungsrückstellungen wurden gleichfalls konsolidiert.

Zwischenergebnisse sowie echte Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB eliminiert.

1.4 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung an steuerliche Vorschriften bilanziert.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgte auf der Grundlage von Nennwerten.

Die Warenbestände in den Vorräten sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Für Verpackungsmaterial und Beistellteile wurde ein Festwert gebildet, dessen Gesamtwert von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand Rechnung getragen. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsbestände sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern wurden auf zeitliche Abweichungen aus ergebniswirksamen Konsolidierungen gebildet. Zur Berechnung der Steuerabgrenzung wurde auf den Abweichungsbetrag ein Steuersatz von 30,34 % angewandt.

Das gezeichnete Kapital ist mit seinem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen erfassen die erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

2. Bilanzerläuterungen

2.1 Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens des Konzerns ist als Anlage zum Anhang wiedergegeben.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen zur Umsatzsteuer sowie zur Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr resultieren aus Mietkautionen.

2.3 Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Vorauszahlungen für Messen, Lizenzgebühren, Versicherungen und Wartungsverträge.

2.4 Steuerabgrenzung

Aktive latente Steuern wurden aufgrund von temporären Differenzen, bedingt durch Zwischenergebniskonsolidierungen, gebildet.

In der Handelsbilanz I der Muttergesellschaft führen abweichende handels- und steuerrechtliche Vorschriften bei den Ansätzen zu den langfristigen Gewährleistungsrückstellungen sowie den Anschaffungskosten der Beteiligungen an den Tochtergesellschaften (aufgrund von Verlustübernahmen) zu aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 767. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB, diese aktiven latenten Steuern zu bilanzieren, wurde nicht in Anspruch genommen.

Zur Berechnung der Steuerabgrenzungen wurde auf die Differenzen ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 30,34 % (Vorjahr: 30,36 %) angewandt.

2.5 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten zusätzliche Steueraufwendungen in Höhe von T€ 2.824 aus einer steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2012 bis 2016.

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf verkaufsbezogene Rückstellungen T€ 47.134 (u.a. für Gewährleistungen), auf personalbezogene Rückstellungen T€ 2.062 (u.a. Boni- und Urlaubsgeldverpflichtungen) und auf sonstige Rückstellungen T€ 2.543 (u.a. ausstehende Eingangsrechnungen).

2.6 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten betragen weniger als 1 Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten bestellt bzw. gewährt.

2.7 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse, die unter der Bilanz zu vermerken wären, bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen sowie aus Bestellobligo, die jedoch für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Aufgliederung der Umsätze

Die Umsatzerlöse 2018 wurden zu 76 % im Inland, zu 22 % in der Europäischen Union und zu 2 % in Drittländern erzielt. Die Umsätze werden durch die Entwicklung und den Vertrieb von Elementen und Produkten der Netzwerktechnologie erzielt.

3.2 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In dem Aufwandsposten sind zusätzliche Steueraufwendungen in Höhe von T€ 2.824 aus einer steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2012 bis 2016 enthalten.

4. Sonstige Angaben

4.1 Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 751 Arbeitnehmer (Vollzeit: 491; Teilzeit: 260) beschäftigt (Vorjahr: 698).

4.2 Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2018 berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 124
Steuerberatungsleistungen 78
Sonstige Leistungen 43

4.3 Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2018

Herr Johannes Nill, Gesamtgeschäftsführer, Berlin,

Herr Peter Faxel, Geschäftsführer Technik, Berlin, sowie

Herr Ulrich Müller-Albring, Geschäftsführer Vertrieb, Berlin.

Die Geschäftsführer üben die Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Angabe über die Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

4.4 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den erzielten Jahresüberschuss für 2018 des Mutterunternehmens in Höhe von € 28.217.904,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

4.5 Verlustübernahme und Offenlegung

Die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin, hat mit Datum vom 01. August 2019 zugunsten der in den Konzernabschluss einbezogenen vorgenannten Tochtergesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB die freiwillige Verlustübernahme entsprechend § 302 AktG mit Wirkung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 beschlossen. Unter Bezugnahme auf diesen Beschluss hat die Gesellschaft gegenüber jeder Tochtergesellschaft am 01. August 2019 eine Verlustübernahmeerklärung abgegeben.

Weiterhin hat die Gesellschaft als Alleingesellschafterin der sechs vorgenannten Tochtergesellschaften in einzelnen Gesellschafterbeschlüssen die Zustimmung zur Befreiung von der Offenlegung für die Tochtergesellschaft gemäß § 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB beschlossen. Die Gesellschafterbeschlüsse und die Verlustübernahmeerklärungen wurden im Handelsregister offengelegt.

4.6 Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Berlin, 01. Oktober 2019

Johannes Nill, Geschäftsführer

Peter Faxel, Geschäftsführer

Ulrich Müller-Albring, Geschäftsführer

Konzernanlagespiegel zum 31. Dezember 2018 der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.077.583,99 13.577.565,87
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 0,00
1.077.583,99 13.577.565,87 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.397.163,95 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.134.186,18 1.948.199,02 39.614,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.614,92 0,00 -39.614,92
16.570.965,05 1.948.199,02 0,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 837.201,81 664.000,00 0,00
837.201,81 664.000,00 0,00
18.485.750,85 16.189.764,89 0,00
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Konsolidierung 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,49 -13.222.000,00 1.433.136,37
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 0,00
13,49 -13.222.000,00 1.433.136,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 733.592,44 0,00 1.663.571,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.044.839,48 0,00 14.077.160,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
2.778.431,92 0,00 15.740.732,15
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 146.952,77 0,00 1.354.249,04
146.952,77 0,00 1.354.249,04
2.925.398,18 -13.222.000,00 18.528.117,56
Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge Konsolidierung 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 814.673,07 10.942.740,28 13,49 -10.734.656,75 1.022.743,11
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 6.666,66 0,00 -6.666,66 0,00
814.673,07 10.949.406,94 13,49 -10.741.323,41 1.022.743,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.438.549,68 96.759,63 733.570,44 0,00 801.738,87
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.770.222,41 1.935.193,32 2.042.465,01 0,00 8.662.950,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.208.772,09 2.031.952,95 2.776.035,45 0,00 9.464.689,59
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.023.445,16 12.981.359,89 2.776.048,94 -10.741.323,41 10.487.432,70
Nettobuchwerte
31.12.2018 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410.393,26 262.910,92
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00
410.393,26 262.910,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 861.832,64 958.614,27
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.414.209,92 5.363.963,77
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 39.614,92
6.276.042,56 6.362.192,96
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.354.249,04 837.201,81
1.354.249,04 837.201,81
8.040.684,86 7.462.305,69

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2018

AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

2018 2017
T€ T€
1. Jahresergebnis 32.072 40.329
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.240 1.803
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 15.356 11.490
4. +/- Abnahme / Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.492 -40.219
5. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.189 3.676
6. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2 2
7. +/- Saldo aus Zinsaufwendungen und Zinserträgen (zahlungswirksam) -4 6
8. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 62.347 17.087
9. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -356 -179
10. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.948 -2.086
11. + Einzahlungen aus der Tilgung von Ausleihungen 147 578
12. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -664 -300
13. + Zinserträge (zahlungswirksam) 17 13
14. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.804 -1.974
15. Veränderung der Gesellschafterkonten -2.530 711
16. - Zinsaufwendungen (zahlungswirksam) -13 -19
17. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.543 692
18. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 57.000 15.805
19. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 177.312 161.507
20. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 234.312 177.312
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Kurzfristig liquidierbare Wertpapiere 58.332 57.326
Liquide Mittel 175.980 119.986
234.312 177.312

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2018

AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernergebnisvortrag Jahresergebnis Summe Kapital
Stand zum 31.12.2017 3.000.000,00 2.106.098,18 174.017.918,10 40.329.061,93 219.453.078,21
Stand zum 31.12.2018 3.000.000,00 2.106.098,18 214.346.980,03 32.071.548,11 251.524.626,32

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH (AVM) ist mit der FRITZ!-Produktfamilie einer der führenden Anbieter von Produkten rund um den Breitbandanschluss in Deutschland und Europa. Die von AVM entwickelten Produkte ermöglichen einen anwenderfreundlichen und schnellen Internetzugang, einfaches Vernetzen, komfortables Telefonieren über das Internet und vielseitige Multimediaanwendungen.

Die FRITZ!Box ist in Deutschland die bekannteste Marke für WLAN-Router.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Zweigniederlassungen bestehen derzeit nicht.

2. Forschung und Entwicklung

In 2018 war die Innovations- und Erneuerungsrate bei den AVM-Produkten sehr hoch. Es erfolgte unter anderem die Markteinführung der FRITZ!Box 6591 Cable, FRITZIBox 7583 und die Veröffentlichung von FRITZ!OS 7. Die innovativen Geräte und das wegweisende Update setzen neue Maßstäbe sowie überzeugen durch den Einsatz neuer Technologien.

Mit der FRITZ!Box 6591 Cable bietet AVM das erste Endgerät an, welches in einem deutschen DOCSIS-3.1-Kabelnetz eingesetzt werden kann. Mit Unterstützung für 2x2-OFDM-Kanalbündelung (Orthogonal Frequence Division Multiplexing) nach DOCSIS 3.1 erreicht sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 6 GBit/s im Downstream und 2 GBit/s im Upstream. Sie ist abwärtskompatibel zu DOCSIS 3.0 und außerdem ein leistungsfähiger Router für schnelles Internet, Telefonie, WLAN Mesh und Smart Home mit hoher Ausstattung. Dazu zählen intelligentes Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO, Gigabit-LAN, ein interner ISDN-SO-Port, Anschlussmöglichkeiten für analoge Telefone sowie eine DECT-Basis für Schnurlostelefone und Smart-Home-Anwendungen.

Die FRITZ!Box 7583 unterstützt alle DSL-Technologien von VDSL, Vectoring, Supervectoring bis hin zu G.fast mit 106 MHz und 212 MHz. Über das Dual Line Interface kann diese FRITZ!Box DSL-Technologien auch gebündelt (Bonding) anbieten. Im Single-Line-Betrieb erreicht sie Downloadraten von bis zu 300 MBit/s bei Supervectoring 35b und 1,5 GBit/s bei G.fast (212 MHz). Gebündelt sind Datenraten von bis zu 600 MBit/s bzw. 3 GBit/s bei G.fast (212 MHz) möglich. Für die leistungsstarke Heimvernetzung ist die FRITZ!Box mit Dualband WLAN AC+N, vier Gigabit LAN-Ports und zwei USB-Ports sowie einer kompletten Telefonanlage ausgestattet. Über zwei ISDN-SO-Schnittstellen bietet die FRITZ!Box 7583 vier Kanäle für Business-TK-Anlagen (SIP-Trunk) und ermöglicht die Nutzung vorhandener ISDN-Infrastruktur.

FRITZ!OS 7 ist ein großes und bedeutendes Softwareupdate für alle aktuellen FRITZ!-Produkte und beinhaltet über 77 Neuerungen und Verbesserungen in den Bereichen WLAN, Mesh, Smart Home, Telefonie und Internet. Das Update sorgt für mehr Geschwindigkeit, Abdeckung und Sicherheit im WLAN und macht das Heimnetz noch komfortabler. So können Nutzer nun zu FRITZ!Box kompatible Smart-Home-Geräte anderer Hersteller einsetzen. Außerdem neu ist der offene FRITZ! Hotspot, regelmäßige MyFRITZ!-Berichte per E-Mail, mehr Performance für FRITZINAS und viele Komfortverbesserungen für FRITZ!Fon.

Wie in den Vorjahren wurde auch in 2018 in die Entwicklung investiert, um schnell auf Marktbedürfnisse reagieren zu können und neue Trends zu setzen. Die Innovationsstärke von AVM wird durch innovative und erfolgreiche Produkte belegt.

Bei der Entwicklung neuer Produkte gilt bei AVM ein besonderes Augenmerk der Energieeffizienz. So vereint jede FRITZ!Box viele Geräte und bietet für die Nutzer ein großes Einsparpotential. Die neuen Produkte haben einen sehr niedrigen Energieverbrauch, viele können im Eco Mode betrieben werden. Auch die Software der AVM-Produkte wird ständig weiterentwickelt und den Nutzern auf der AVM-Webseite als Update zur Verfügung gestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2018 entwickelte sich die Wirtschaftslage in Europa weiterhin positiv. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 gekennzeichnet von einem weiteren Wirtschaftswachstum, hat jedoch gegenüber den Vorjahren an Schwung verloren. Nach einem Anstieg von 2,2 % des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes in den beiden Vorjahren war im Jahr 2018 noch ein Anstieg von 1,5 % zu verzeichnen. Neben dem Wachstum an Bruttoinvestitionen stützten vor allem die privaten Konsumausgaben die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. 1

Laut Bundesnetzagentur betrug 2018 in Deutschland die Penetrationsrate bei den Breitbandanschlüssen (bezogen auf die Haushalte) 84 %. In Deutschland waren Ende 2018 rund 34,2 Mio. Breitbandanschlüsse in Betrieb. Davon waren rund 25,0 Mio. DSL-Anschlüsse. Mit einem Anteil von 73 % an allen Breitbandanschlüssen bleibt DSL in Deutschland nach wie vor die dominierende Anschlusstechnologie, gefolgt von Breitbandanschlüssen der Kabelnetzbetreiber.

Zum Jahresende 2018 nutzten rund 8,7 Mio. Kunden einen Internetzugang bei einem Kabelnetzbetreiber. Mit einer Steigerung von 300.000 (Vorjahr: 500.000) Kunden gegenüber Ende 2017 konnten die Kabelnetzbetreiber den Zugewinn an Neukunden aus dem Vorjahr weniger stark fortsetzen. Damit verringerte sich der Marktanteil der Kabelnetzbetreiber auf 23 % (Vorjahr: 26 %) an den Breitbandanschlüssen in Festnetzen insgesamt.

Komplettanschlüssen auf Basis von DSL sind mittlerweile Standard im Angebot der Provider. Neben dem Zugang zum Internet wird bei diesen Anschlüssen auch die Telefonie ausschließlich IP-basiert (VoIP) über die DSL-Leitung abgewickelt, ein klassischer Analog- oder ISDN-Anschluss wird nicht mehr geschaltet. Ende 2018 gab es etwa 25,5 Mio. solcher Komplettanschlüsse. 2

1 Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 18 vom 15. Januar 2019, o. S., Wiesbaden, Januar 2019; Eurostat: BIP (Bruttoinlandsprodukt) in den Mitgliedsstaaten der EU, o. S., Brüssel (Belgien), März 2019.
2 Bundesnetzagentur: Jahresbericht 2018, S. 48 ff., Bonn, Dezember 2018.

2. Geschäftsverlauf

Der Konzern konnte seine guten Marktpositionen im In- und Ausland behaupten. In Deutschland, dem größten europäischen Markt, gilt AVM als führender Hersteller von Breitband-Endgeräten.

Die weiterhin starke wirtschaftliche Entwicklung in Europa und insbesondere die Entwicklung in Deutschland ermöglichte eine erfolgreiche Platzierung neu entwickelter Produkte im In- und Ausland. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung stieg jedoch auch die weltweite Nachfrage an Bauteilen und Komponenten sowie der weltweite Wettbewerb durch neue Wettbewerber.

Die Nachfrage an Bauteilen und Komponenten zeigte sich in einer Verknappung der Verfügbarkeit und einem leichten Preisanstieg. Dennoch konnte die Gesellschaft die für die Herstellung der Produkte notwendigen Bauteile und Komponenten in ausreichender Anzahl und Qualität beschaffen.

Der weltweite Wettbewerb durch neue Wettbewerber steigerte zum einen die Aufmerksamkeit der Verbraucher für Heimnetzwerkprodukte führte zum anderen aber zu sinkenden Verkaufspreisen und höheren Werbeaufwendungen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigt sich ebenso in der Verfügbarkeit von Fachkräften. Während des Jahres wurden 182 Stellen besetzt. Zum Jahresende waren 27 Stellen unbesetzt.

Das Geschäftsjahr 2018 war für die Gesellschaft ein erfolgreiches Jahr.

3. Lage

a) Ertragslage

AVM hat im Geschäftsjahr 2018 aufgrund der vorgenannten positiven Entwicklungen den Umsatz um 37 Mio. € auf 553 Mio. € steigern können. 76 % der Erlöse wurden im Inland, 22 % in der Europäischen Union und 2 % in Drittländern erzielt. Die Umsätze werden im Vertrieb von Elementen und Produkten der Netzwerktechnologie erzielt.

Ein komfortabler Auftragsbestand zum Jahresende 2018 von 75 Mio. € bildet wie in den Vorjahren eine gute Ausgangslage für ein moderates Umsatzwachstum im kommenden Geschäftsjahr.

Der Materialaufwand ist um 33 Mio. € auf 41 0 Mio. € gestiegen. Der Anstieg ist neben der Erhöhung der Umsätze auf eine weltweit hohe Nachfrage an Bauteilen und Komponenten für elektronische Geräte zurückzuführen. Dies führte zu einer nachteiligen Entwicklung der Einkaufspreise.

Der Personalbestand hat sich in 2018 erhöht. Mit dem Personalanstieg hat sich auch der Personalaufwand im Vergleich zu 2017 um 11 % erhöht.

Mit einem Anstieg an Investitionen in das Anlagevermögen sind die korrespondierenden Abschreibungen um 0,4 Mio. € auf 2,2 Mio. € gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere bezüglich umsatzorientierter Kosten von 38 Mio. € um 21,1 % auf 46 Mio. €.

Das Ergebnis hat sich auf Grund der gestiegenen Aufwendungen für Bauteile und Komponenten sowie erhöhten umsatzorientierten Kosten gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert, befindet sich aber weiterhin auf einem gutem Niveau und entspricht der Planung. Der Jahresüberschuss nach Steuern reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 20 % von 40 Mio. € auf 32 Mio. €.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg um 13,6 % auf 426 Mio. €.

Investitionen sind in das Anlagevermögen, neue Produktentwicklungen, sowie in die Erschließung neuer Märkte erfolgt. Diese bilden eine wesentliche Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft.

Der Vorratsbestand in Höhe von 46 Mio. € konnte im Vergleich zum Vorjahresende um 18 Mio. € auf ein niedrigeres Maß reduziert werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse um 20 Mio. € auf 129 Mio. €.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich um 56 Mio. € auf 176 Mio. €. Der AVM Konzern ist eigenfinanziert und war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Finanzlage des Konzerns ist stabil. Die Eigenkapitalquote beträgt 59,0 %. Die hohe Eigenkapitalquote und ausreichend liquide Mittel ermöglichen ein weiteres eigenfinanziertes Wachstum des Konzerns.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Für die kommenden Jahre rechnet AVM mit einem anhaltenden, wenn auch gegenüber den Vorjahren verminderten, Wirtschaftswachstum in Europa. Das anhaltend niedrige Zinsniveau und der hohe Beschäftigungsgrad stützen diese Prognose. Es wird weiterhin mit steigenden Bruttoinvestitionen und hohen Konsumausgaben gerechnet.

Auch weiterhin wird es für den Konzern darum gehen, die vorhandene gute Marktposition zu erhalten und weiter auszubauen. Um dies zu gewährleisten sind Investitionen in neue Produkte, ein aktives Einkaufsmanagement und eine Steigerung der Attraktivität der Gesellschaft für Fachkräfte geplant.

Für 2019 sind erneut wichtige Produkteinführungen geplant, die zu einem weiteren Wachstum von AVM beitragen werden.

Den Vertrieb über Internet Service Provider, Distributoren, Fachhändler und Kabelnetzbetreiber wird der Konzern weiter vertiefen und sich so längerfristig gute Absatzpositionen sichern.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet AVM eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung, die auf dem Niveau des Vorjahres aufsetzt.

2. Chancen- und Risikobericht

a) Risiken

Eine besondere Herausforderung für den Konzern wird es nach wie vor sein, sich der starken Preiskonkurrenz im internationalen Wettbewerb zu stellen.

Für den AVM bestehen alle branchentypischen Risiken wie unter anderem mangelnde Materialverfügbarkeit, auftretende Serienfehler, zukünftige Technologiewandel, verspätete Markteinführungen neuer Produkte, Schutzrechtverfahren, potentielle Sicherheitslücken, Änderungen der Preissensitivität von Kunden sowie zunehmende Herausforderungen bei der Personalbeschaffung. Auch regulatorische Fragen können zukünftig eine noch höhere Bedeutung erlangen. AVM überwacht diese Risikofelder und versucht, möglichen Risiken frühzeitig entgegenzusteuern.

Bei Eintritt der benannten Risiken ist zumindest kurz und mittelfristig mit eine weniger positiven Umsatzentwicklung zu rechnen. Es ist zu erwarten, dass bei Eintritt einiger Risiken andere ebenso verstärkt werden. Beispielsweise ist nicht ausgeschlossen, dass Schutzrechteverfahren oder Sicherheitslücken, die in der Öffentlichkeit Beachtung finden, sich negativ auf die Verfügbarkeit von neuem Personal auswirken können.

b) Chancen

Chancen ergeben sich für den Konzern aus der weiteren Entwicklung des Kernmarktes.

DSL wird auch auf absehbare Zeit die dominierende Breitbandanschlusstechnologie in Deutschland und Europa bleiben. Dabei wird insbesondere beachtet, dass ebenso die Breitbandanschlüsse über die Kabel-TV-Infrastruktur weiter an Bedeutung gewinnen werden. Es wird eingeschätzt, dass vor allem die Verbreitung von Komplettanschlüssen sowohl über DSL und als auch über Kabel zunehmen wird. Glasfaseranschlüsse werden in den kommenden Jahren eine größere Rolle spielen.

Mit dem Ausbau der LTE-Netze wurde vor allem in den ländlichen Gebieten die Versorgung mit breitbandigem mobilem Internet weiter erhöht. Die neuen Mobilfunknetztechnologien LTE und 5G werden als eine der Chancen für zukünftiges Umsatzwachstum wahrgenommen.

Der Markt für Produkte rund um den Breitbandanschluss wird sich auch künftig positiv entwickeln. Es wird erwartet, dass es eine verstärkte Nachfrage nach immer schnelleren Breitbandanschlüssen geben wird. In den nächsten Jahren wird trotz der zunehmenden Sättigung des Breitbandmarktes mit einem weiteren Anstieg der Datennutzung zu rechnen sein. Dies wird vor allem datenintensive Anwendungen wie hochauflösendes Fernsehen, Videoabrufe, Gaming und Cloud-Services betreffen. Daneben wird die Zunahme der IP-basierten Telefondienste (VoIP) zu einer Steigerung der Verkehrsmengen führen.

Durch die innovativen und intelligenten Produkte im Portfolio sieht sich der Konzern gut vorbereitet und gerüstet, sich auf diesem Markt zu behaupten.

 

Berlin, 01. Oktober 2019

Johannes Nill, Geschäftsführer

Peter Faxel, Geschäftsführer

Ulrich Müller-Albring, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 16. Dezember 2019

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Dr. Uwe Braun, Wirtschaftsprüfer

ppa. Peter Nappert, Wirtschaftsprüfer

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